Weltweite Ausgaben für Lebensmittel: Industrieländer sparen am Essen (FOTO)

2017-05-22T14:03:45+0200

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Berlin (ots) –

– Riesiges Gefälle: Ausgaben für Lebensmittel schwanken zwischen 6
und 56 Prozent
– Industrienationen wie USA, Singapur, Großbritannien & Schweiz
geben am wenigsten für Essen aus
– Deutschland auf Platz 9 der Geringausgeber für Nahrungsmittel
– Von wegen teure Vegetarier: Indien hat mehr Vegetarier als der
Rest der Welt zusammen

Bei unseren monatlichen Ausgaben stellen die Kosten für Wohnen und
Versicherungen die größten Posten dar. Aber auch für Lebensmittel
geben wir einen Großteil unseres Einkommens aus. Im internationalen
Vergleich gestalten sich hier die Ausgaben sehr unterschiedlich. Wer
gibt weltweit den größten Anteil seiner Einnahmen für Nahrung aus und
welche Gründe sind hierfür zu finden?

Das Finanzportal VEXCASH hat sich hungrig auf die Suche nach
Antworten begeben und über die weltweiten Gewohnheiten in puncto
Nahrungsmittelausgaben zusammenfassend eine Infografik erstellt.
Zusätzlich wurde untersucht, ob sich die Kosten für Lebensmittel auch
auf den Anteil der Vegetarier niederschlagen.

Von 6 bis 56 Prozent: USA und Nigeria bilden Spitze und
Schlusslicht

Das Gefälle der weltweiten Ausgaben für Lebensmittel ist enorm.
Werden auf der einen Seite nur wenige Prozent in Essen investiert,
nimmt der Anteil für Nahrung und Getränke in anderen Ländern über die
Hälfte der monatlichen Einkünfte ein. So werden in Nigeria
beispielsweise 120 Euro für Lebensmittel ausgegeben bei Einnahmen von
212 Euro. In den USA geben die Menschen von ihren monatlichen 4205
Euro gerade einmal 269 Euro für Essen aus.

Je mehr Geld, desto weniger wird in Essen investiert

Beim Blick auf die Ausgaben für Nahrungsmittel in den einzelnen
Ländern lässt sich ein klarer Trend erkennen: Je höher das
Bruttoinlandsprodukt beziehungsweise die monatlichen Einnahmen, desto
geringer sind die Ausgaben für Nahrungsmittel. Gerechnet auf den BIP
pro Kopf gibt kaum ein europäisches Land gibt mehr als 20 Prozent für
Lebensmittel aus. Am geringsten sind die Ausgaben in
Industrienationen wie USA, Großbritannien, Schweiz und Kanada.
Dritte-Welt-Länder wie Nigeria, Kenia oder Kamerun nehmen die
Ausgaben für Lebensmittel den größten Teil der monatlichen Einnahmen
ein.

Dritte-Welt-Land an der Spitze: Indien hat mehr Vegetarier als der
Rest der Welt zusammen

Vegetarisch ernähren muss nicht teuer sein. Zwar steigt der Anteil
der fleischlosen Ernährung im westlichen Teil der Welt immer mehr,
unangefochten an der Spitze steht aber eine asiatische Nation. Mit
einem Anteil von 38 Prozent stellt Indien die Nation mit den meisten
Vegetariern weltweit. In Zahlen sind das knapp eine halbe Milliarde
Menschen. Dahinter siedeln sich Israel (13 Prozent), Taiwan (10 bis
12 Prozent) und Italien und Schweden an (jeweils 10 Prozent).

Sämtliche Zahlen und Fakten zum Thema „Ausgaben für Lebensmittel“
finden Sie in der folgenden Infografik: http://ots.de/yi1qv

Pressekontakt:
Tahssin Asfour | E-Mail: presse@pr-bote.de | Tel.: 030 417 639 09

Original-Content von: VEXCASH, übermittelt durch news aktuell

http://www.presseportal.de/pm/112074/3641988

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