Buch-Tipp: „Deutsche Geschichte“ – Große Bild-Enzyklopädie, die mit Fakten Wissen schafft (AUDIO)

Dorling Kindersley Verlag GmbH

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München (ots) –

Anmoderationsvorschlag:

Auch wenn die Zahl 2019 auf den ersten Blick ziemlich krumm wirkt,
gibt es in diesem Jahr viele runde Jubiläen: Zum Beispiel können wir
uns über 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland freuen, genau wie
über 70 Jahre Bundesrepublik – und 30 Jahre ohne Mauer zwischen Ost
und West. Aber auch abseits von solchen runden Jahrestagen und
Großereignissen ist unsere Geschichte sehr vielfältig und darf auf
keinen Fall in Vergessenheit geraten. Warum das so wichtig ist,
verrät uns jetzt der Historiker und einer der sieben Hauptautoren der
großen Bild-Enzyklopädie „Deutsche Geschichte“, Dr. Patrick Oelze,
hallo.

Begrüßung: „Hallo!“

1. Herr Dr. Oelze, wieso ist es Ihrer Meinung nach so wichtig,
sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen?

O-Ton 1 (Dr. Patrick Oelze, 34 Sek.): „Na man sollte sich mit der
eigenen Geschichte aus vielen Gründen beschäftigen. Ich will mal nur
ein paar nennen. Weil der Rückblick manchmal helfen kann, große
Linien zu entdecken, die die eigene Gegenwart prägen, beispielsweise.
Weil in vielen – auch in politischen – Zusammenhängen Geschichte
gerne als Argument verwendet wird, und zwar häufig auch verzerrend,
und dann ist es eben gut, wenn man die Fakten kennt und antworten
kann. Und nicht zuletzt, weil man aus der Geschichte vielleicht nicht
direkt lernen kann, aber weil es doch sehr viele beeindruckende
Menschen gibt, denen man begegnen kann – Männern und Frauen, an denen
man sich orientieren kann. Die vielleicht sogar Vorbilder sein
können.“

2. Jetzt reicht das durchschnittliche Wissen über die Deutsche
Vergangenheit ja höchstens bis Anfang des 20. Jahrhunderts –
Stichwort Erster Weltkrieg und Weimarer Republik. Was glauben Sie,
woran das liegt?

O-Ton 2 (Dr. Patrick Oelze, 32 Sek.): „Naja, einmal ist das ja
ganz natürlich. Das liegt daran, dass wir uns vor allem für die
Geschichte interessieren, zu der wir auch noch sowas wie ein
persönliches Verhältnis entwickeln können. Also wenn wir Eltern,
Großeltern, vielleicht sogar Urgroßeltern befragen können, an deren
Erfahrungen anknüpfen können. Damit hat das zu tun. Zum anderen gibt
es in der deutschen Geschichte natürlich einen starken Fokus – und
auch zu recht – auf der Geschichte des 20. Jahrhunderts: NS,
Holocaust und Zweiter Weltkrieg. Das führt natürlich dazu, dass
andere Themen häufig ein bisschen hinten runterfallen in der
öffentlichen Wahrnehmung.“

3. Wie sieht für Sie eine gelungene Vermittlung von Geschichte
aus?

O-Ton 3 (Dr. Patrick Oelze, 31 Sek.): „Eine gelungene Vermittlung
von Geschichte gibt es meines Erachtens, wenn man sich einen Begriff
schafft von der Wirklichkeit der Menschen vergangener Zeiten. Und um
sich einen Begriff von der Wirklichkeit zu schaffen, braucht man eben
nicht nur Texte, die beschreiben, sondern man braucht vor allem auch
Bilder. Das ist der Ansatz auch der Bild-Enzyklopädie. Wir wollen mit
den vielen Bildern, die diese Bild-Enzyklopädie prägen, Geschichte
möglichst anschaulich und lebendig machen. Das kommt auch heutigen
Sehgewohnheiten der Menschen sehr viel mehr entgegen.“

4. Was unterscheidet Ihr Buch von anderen Geschichtsbüchern?

O-Ton 4 (Dr. Patrick Oelze, 40 Sek.): „Das eine ist, die
herausgehobene Rolle der Bilder. Wir haben hunderte von Gemälden,
Stichen, Fotografien, Portraits und Skulpturen in dem Buch. Und das
ganze Buch ist von den Bildern her aus aufgebaut – nicht von den
Texten her. Die Bilder waren zuerst da. Dann haben wir die Texte dazu
gestellt. Und das erzeugt eine ganz einzigartige Bildkraft und
Bildsprache, die ich von keinem anderen Geschichtswerk her so kenne.
Und was mir besonders gefällt, ist, dass es innerhalb der Seiten
Verweise gibt. Das heißt, Sie können selbst immer entscheiden, wo Sie
mit dem, was Sie gerade gelesen haben, irgendwo später im Buch
andocken. Also Sie können Ihren eigenen Weg durch das Buch sich
suchen und müssen es nicht von vorne nach hinten lesen.“

5. Die Enzyklopädie arbeitet ja (wie erwähnt) vor allem mit
Bildern – wie haben Sie die alle zusammen bekommen und wie lange hat
die Arbeit am Buch gedauert?

O-Ton 5 (Dr. Patrick Oelze, 28 Sek.): „Es gab eine zentrale
Bildrecherche. Die ist durchgeführt worden von dem verantwortlichen
Buchgestalter, der gleichzeitig Historiker ist. Also da hat man die
visuelle Kompetenz und die historische praktisch in einer Hand
gehabt. Und da sind über Monate über 340.000 Bilder gesichtet worden.
Und diese erste Auswahl ist dann von uns Autoren nochmal geprüft
worden, verändert worden, erweitert worden. Also dass man wirklich
sagen kann: die Arbeit an den Bildern hat genauso viel Zeit in
Anspruch genommen, wie die Arbeit an den Texten.“

6. Jetzt ist vieles in der Geschichte ja schon lange Geschichte:
Gibt es trotzdem noch überraschende Momente für Sie als Experten, die
Sie dann auch den Lesern vermitteln können?

O-Ton 6 (Dr. Patrick Oelze, 29 Sek.): „Ja, auch für mich gibt es
immer wieder Aha-Momente. Für mich zum Beispiel war es bei der
Erstellung des Buches sehr interessant zu erfahren, wie noch am Ende
des Mittelalters – also vor Industrialisierung, Fabrikarbeit und
Durchsetzung der Uhr als alltägliches Mittel für die Zeitmessung –
ganz andere Lebensrhythmen gegolten haben. Und wenn wir heute über
Beschleunigung klagen, kann es vielleicht helfen zu sehen, dass
dieser Prozess nicht erst mit dem Aufkommen der neuen Medien startet,
sondern eigentlich eine Jahrhunderte lange Geschichte hat.“

Dr. Patrick Oelze, Historiker und einer der sieben Hauptautoren
der großen Bild-Enzyklopädie „Deutsche Geschichte“. Vielen Dank für
das Gespräch!

Verabschiedung: „Ich danke! Tschüss!“

Abmoderationsvorschlag:

Für alle, die jetzt Lust auf Geschichtsvermittlung der etwas
anderen Art bekommen haben und neugierig auf „Deutsche Geschichte –
Die große Bild-Enzyklopädie“ sind: Das Buch ist bei Dorling
Kindersley erschienen und illustriert die wichtigsten Epochen unserer
Geschichte auf beeindruckende Weise – insgesamt waren sieben
renommierte Historiker daran beteiligt.

Pressekontakt:
Natalie Knauer | Leitung PR und Öffentlichkeitsarbeit |
Senior PR Manager
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