Kenntnis des Klägers unerheblich – OLG Oldenburg mit bahnbrechendem Urteil pro Verbraucher

Rogert & Ulbrich

Köln (ots) – Das Oberlandesgericht Oldenburg hat entschieden, dass Volkswagen
Schadensersatz an den Käufer eines mit der unzulässigen Motorsteuerungssoftware
ausgestatteten VW Caddys leisten muss. Das Besondere: Die etwaige Kenntnis des
Käufers in puncto der illegalen Abschalteinrichtung spielt für das OLG keine
Rolle, VW muss dennoch haften. Der Anwalt des Klägers, Prof. Marco Rogert,
spricht von einem richtungsweisenden Urteil für die Verbraucher, da mehrere
hunderttausend Betroffene nun ebenfalls Schadensersatz von VW verlangen könnten.
Bislang entschieden alle OLGs in Deutschland zugunsten der Volkswagen AG – mit
diesem Urteil stellt sich nun eine komplett neue Sachlage dar.

Der 16. Januar 2020 ist ein höchst erfolgreicher Tag für den Verbraucherschutz.
An diesem Datum sprach das Oberlandesgericht Oldenburg Recht zugunsten der
Verbraucher, wovon künftig Hunderttausende profitieren könnten. Laut OLG
Oldenburg hat die Kenntnis des Käufers hinsichtlich der illegalen
Abschalteinrichtung keinen Einfluss auf die Haftung des Autoherstellers. Nun
können zahlreiche Käufer unzulässig in Verkehr gebrachter Dieselfahrzeuge
Hoffnung schöpfen, dass ihnen ebenfalls Recht gesprochen wird.

In dem Verfahren ging es um einen VW Caddy, den der Kläger im Februar 2016
erworben hatte, also fünf Monate nach allgemeiner Kenntnisnahme des sogenannten
Abgasskandals. (Aktenzeichen: 14 U 166/19 OLG Oldenburg). Der Kläger aus
Niedersachsen verlangte von Volkswagen Schadensersatz. Der Senat gab der Klage
statt und verurteile den Wolfsburger Autokonzern auf Zahlung des Kaufpreises
abzüglich einer Nutzungsentschädigung.

Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung

VW hat laut Gericht den Tatbestand der vorsätzlich sittenwidrigen Handlung
erfüllt, indem das Unternehmen den Motor des Typs EA 189 mit der verbotenen
Abschaltautomatik konzipiert, gebaut und das mit diesem Motor ausgestattete
Fahrzeug in den Verkehr gebracht hat. Der dem Verbraucher entstandene Schaden
liegt im Abschluss eines ungewollten Vertrages. Der Autohersteller hat die
Ahnungslosigkeit der Verbraucher bewusst zu seinem Vorteil ausgenutzt. Diese
Gesinnung sowie die Inkaufnahme der mit dem erhöhten Stickoxid-Ausstoß
riskierten Umwelt- und Gesundheitsschäden lassen das Verhalten VWs insgesamt
sittenwidrig erscheinen.

Auf diese Sachlage hat auch die Ad-Hoc Mitteilung des Konzerns vom Herbst 2015
keine Auswirkung. Denn nachträgliche Änderungen wie die aufklärende Maßnahme der
Ad-Hoc Mitteilung haben auf die zivilrechtliche Haftung des Konzerns keinen
Einfluss, wenn der Schaden dennoch eintrete. Das Gericht argumentiert, dass
analog zum Strafrecht es nicht angemessen sei, bei einem beendeten Versuch
Rücktrittsbemühungen des Täters mit Straflosigkeit zu belohnen, wenn sie im
Ergebnis ohne Erfolg bleiben und die „Tat“ dennoch vollendet wird. Dass das
Risiko der gegebenenfalls den Einzelnen nicht erreichten Aufklärungsmaßnahme der
VW AG dem geschädigten Käufer angelastet wird, erscheint laut Gericht nicht
sachgerecht.

Anspruch auf deliktische Zinsen

Zusätzlich erhält der Kläger 4 Prozent Deliktzinsen auf den Bruttokaufpreis
minus der Nutzungsentschädigung ab dem 9. Februar 2016. Dem Käufer des VW Caddys
stehen laut Gericht die Zinsen zu, denn nach der Rechtsprechung des
Bundesgerichtshofes kann derjenige, dem Geld deliktisch entzogen worden ist, die
Verzinsung des Betrages ab dem Zeitpunkt verlangen, zu dem ihm der Betrag
entzogen worden ist.

Prof. Rogert erklärt: „Die Karten für Käufer betroffener Fahrzeuge, deren Erwerb
nach der Pressekonferenz von Prof. Winterkorn im September 2015 stattfand,
werden komplett neu gemischt. Aber auch für alle anderen zeigt sich, dass durch
die zugesprochenen Zinsen ein attraktiver Schadenersatz realisieren lässt. Wir
freuen uns, dass wir unsere Vorreiterrolle wieder einmal bestätigen können und
bleiben für die Betrugsopfer am Ball.“

Über Rogert & Ulbrich

Die Rechtsanwaltskanzlei Rogert & Ulbrich ist eine renommierte
Wirtschaftskanzlei mit besonderer Expertise im Verbraucherschutz. Die
Wirtschaftskanzlei hat sich im Abgasskandal als erfolgreiche Sozietät einen
Namen gemacht. Die Rechtsanwälte beraten und vertreten bundesweit geschädigte
Fahrzeugkäufer – darunter Einzelpersonen, Unternehmen und Kommunen. Im Rahmen
der R|U|S|S Litigation vertreten die Rechtsanwälte Professor Dr. Marco Rogert
und Tobias Ulbrich die Interessen des Bundesverbands der Verbraucherzentralen
(vzbv) in der Musterfeststellungsklage gegen die Volkswagen AG. Mehrere hundert
Urteile wurden bislang gegen Automobilkonzerne erfolgreich bestritten. Weitere
Schwerpunkte der Verbraucherschutzkanzlei sind Umweltschutz, Transport- und
Logistikrecht sowie Finanzen. Aufgrund seiner Ausbildung im internationalen
Privatrecht und seinen niederländischen Sprachkenntnissen ist Gründungspartner
Professor Dr. Rogert die erste Adresse bei Rechtsfragen im
deutsch-niederländischen Kontext.

Weitere Informationen: https://www.ru-law.de |
https://www.auto-rueckabwicklung.de/ |
https://www.russ-litigation.de/.
Folgen Sie uns auf Twitter

Pressekontakt:

____________________________

Kontakt:
Dirk Fuhrhop
Rechtsanwalt

Rogert & Ulbrich
Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB
Ottostr. 12
50859 Köln

Telefon: (0049) (0)2234/219 48-19
E-Mail: fuhrhop@ru-law.de
Homepage: www.ru-law.de
www.auto-rueckabwicklung.de
_______________________________________

Rheinfaktor
Jan-Patrick Frohn
Telefon: (0049) (0)221 88046-390
E-Mail: frohn@rheinfaktor.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/119896/4500213
OTS: Rogert & Ulbrich

Original-Content von: Rogert & Ulbrich, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/119896/4500213

ADAC neutral zum Tempolimit auf Autobahnen / Umfassende Faktenklärung statt Empfehlung an die Politik

ADAC

München (ots) – Angesichts des unklaren Meinungsbildes in Bevölkerung und ADAC
Mitgliedschaft enthält sich der ADAC bis auf weiteres einer Empfehlung an die
Politik zum allgemeinen Tempolimit auf Autobahnen. Zusätzlich ergibt sich aus
bisherigen Studien und Statistiken ein sehr heterogenes Bild zu den Wirkungen
eines Tempolimits sowohl bezüglich des Klimaschutzes als auch mit Blick auf die
Verkehrssicherheit.

„Unsere Mitglieder positionieren sich in eigenen Umfragen zum Tempolimit auf
Autobahnen nicht mehr eindeutig. Sie sind stattdessen wie die Gesellschaft
insgesamt in Befürworter und Gegner des Tempolimit gespalten. Der ADAC ist ein
Verein und insofern seinen Mitgliedern verpflichtet, der starken Polarisierung
Rechnung zu tragen. Wenn darüber hinaus die Faktenlage bezüglich der Wirkungen
eines Tempolimits unklar und teilweise widersprüchlich ist, ist eine neutrale
Position eine logische Konsequenz“, erklärt ADAC Vizepräsident für Verkehr,
Gerhard Hillebrand.

Der ADAC selbst wird das Thema umfangreich wissenschaftlich aufbereiten, um eine
belastbare Entscheidungsgrundlage zu haben. Richtig bleibt, dass Autobahnen die
sichersten Straßen in Deutschland sind. Dort werden pro Jahr etwa ein Drittel
aller Kraftfahrzeugkilometer gefahren. Der Anteil der Verkehrstoten aber ist im
Vergleich dazu mit rund 13 Prozent unterdurchschnittlich.

Hillebrand: „Wichtig ist es, Grenzen und Möglichkeiten eines Tempolimits für die
Verkehrssicherheit und den Klimaschutz genau zu untersuchen. Insbesondere
hinsichtlich der Wirkungen auf die Verkehrssicherheit liegen die heutigen
Schätzungen noch weit auseinander. Deshalb ist eine wissenschaftliche
Untersuchung, die über einzelne Pilotstrecken hinausgeht, unabdingbar.“

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7849/4501435
OTS: ADAC

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7849/4501435

Deutsche Umwelthilfe, NRW-Landesregierung und Bundesstadt Bonn schließen gerichtlichen Vergleich für die Saubere Luft und die Verkehrswende in Bonn

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Vor dem Oberverwaltungsgerichts NRW erzielter Vergleich enthält
umfassendes Maßnahmenpaket für die Nachrüstung schmutziger Diesel-Fahrzeuge,
Verringerung der Zahl von Pkws auf der Reuterstraße sowie Ausbau und
Vergünstigung des ÖPNV mit Verbesserungen beim Fahrradverkehr – Einhaltung des
Grenzwerts für Stickstoffdioxid wird damit für das Jahr 2020 sichergestellt –
Deutsche Umwelthilfe erhält zur Kontrolle der Einhaltung monatliche Messdaten –
Stadt und Land müssen Verkehrsmengen weiter reduzieren, wenn die
Grenzwerteinhaltung beim Dieselabgasgift NO2 nicht wie vom Landesumweltamt
berechnet eintritt – Besonders stark belastete Reuterstraße erhält Tempo 30 und
Pförtnerampel zur Reduzierung der Verkehrsmenge – DUH, Stadt und Land
vereinbaren, sich gemeinsam für Bundesmittel zur Verwirklichung eines
„365-Euro-Tickets“ einzusetzen

Im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen
für die Saubere Luft in Bonn haben die DUH, das beklagte Land und die
Bundesstadt Bonn unter Vermittlung des 8. Senats des Oberverwaltungsgerichts NRW
in Anwesenheit der Umweltministerin Ursula Heinen-Essen des Landes NRW, des
Oberbürgermeisters von Bonn, Ashok-Alexander Sridharan, und des
Bundesgeschäftsführers der DUH, Jürgen Resch, einen gerichtlichen Vergleich
geschlossen. Mit dem ausgehandelten Maßnahmenkatalog verpflichten sich das Land
NRW und die Stadt Bonn, den Grenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid
(NO2) von 40 µg/m3 im Jahresmittel noch in diesem Jahr einzuhalten. Mit der
Veröffentlichung der Vereinbarung am 23. Januar 2020 ist der Vergleich
rechtsgültig beschlossen. Die internationale Umweltrechtsorganisation
ClientEarth unterstützt diese Klage für Saubere Luft der DUH.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Heute ist ein guter Tag für
die Saubere Luft in Bonn. Wenn Stadt und Land die nun rechtsverbindlich
vereinbarten Maßnahmen zur Verkehrswende in Bonn konsequent durchsetzen, wird
nach zehn Jahren Überschreitung des Grenzwerts für das gesundheitsschädliche
Dieselabgasgift NO2 endlich die Saubere Luft in der Bundesstadt Bonn
Wirklichkeit. Um sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch kommen und
gegebenenfalls so lange verschärft beziehungsweise um weitere verkehrslenkende
Entscheidungen ergänzt werden, müssen uns Stadt und Land die Entwicklung der
Belastungswerte kontinuierlich berichten und die Verkehrsregelung bei Bedarf
nachschärfen. Wir haben zudem unsere Erwartung einer Zustimmung zum
Fahrradentscheid durch die Stadt Bonn in den Vergleich aufgenommen. Schließlich
haben wir vereinbart, dass sich DUH, Stadt Bonn und Land NRW gemeinsam für
Bundesmittel zur schnellen Einführung eines generellen 365-Euro-Tickets
einsetzen.“

Die NRW-Landesregierung muss demnach den Luftreinhalteplan für die Stadt Bonn um
ein umfassendes Maßnahmenpaket ergänzen. Hierzu gehören nicht nur die
Nachrüstung der gesamten ÖPNV-Busflotte auf die Abgasnorm Euro 6/ VI, die
Beschaffung von Elektrobussen, sondern auch die Hardware-Nachrüstung von allen
geeigneten Kommunalfahrzeugen und der Ausbau von Radschnellrouten.

Der Vergleich beinhaltet außerdem ein Maßnahmenpaket zur Verringerung der
Abgasemissionen auf der Reuterstraße. Hierzu soll die dort verkehrende
Verkehrsmenge deutlich verringert werden. Erreicht werden soll dies durch eine
Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30, eine umweltsensitive Ampelsteuerung
mit kontinuierlicher Prüfung und möglicher Nachsteuerung des Verkehrszuflusses
sowie die Einrichtung einer Vorzugsstrecke nach Bad Godesberg.

Da der Grenzwert in Bonn im Jahr 2019 nur noch an der Reuterstraße und dort auch
nur noch um 1 µg/m3 überschritten war, können diese Maßnahmen genügen, wenn sie
konsequent durchgesetzt werden. Um eine wirkliche Verkehrswende wie in Zürich,
Amsterdam, Wien oder Kopenhagen zu erreichen, sind allerdings weitere Maßnahmen
dringend notwendig.

Zum erzielten Ergebnis erklärt Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren
vertritt: „Ähnlich wie in Essen und Dortmund ist für Bonn ein Vergleich
gelungen, der endlich rechtmäßige Zustände schafft. Die mehrstufigen Maßnahmen
und die kontinuierliche Kontrolle an verschiedenen Messpunkten macht für alle
Seiten transparent, wie zu handeln ist.“

Wesentlicher Bestandteil der Vergleichsvereinbarung ist zudem eine fortlaufende
Wirkungskontrolle der festgesetzten Maßnahmen. An drei Messpunkten (Bornheimer
Straße, Reuterstraße und Auerberg) werden die Messwerte erhoben. Sollte die DUH
Hinweise bzw. Erkenntnisse haben, dass an anderer Stelle die Grenzwerte
überschritten werden, ist das Land verpflichtet, diesen von der DUH gemeldeten
Verdachtsfall nachzugehen und gegebenenfalls weitere Messungen zu veranlassen.
Führen all diese Maßnahmen nicht zur einer Grenzwerteinhaltung im Jahresmittel
2020, sieht die Vereinbarung eine „Auffanglösung“ vor. Dann wird die
Anschlussstelle Endenich in Richtung Poppelsdorf auf der Reuterstraße gesperrt.
Zudem muss dann die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 auf der Reuterstraße
verlängert werden. Davon ist jedoch nicht auszugehen, da der Grenzwert in Bonn
schon im Jahr 2019 nur noch gering überschritten war. Sollte selbst mit den
vereinbarten Auffangmaßnahmen immer noch eine Überschreitung bleiben,
vereinbarten die Parteien ein Schiedsverfahren, in dem kurzfristig wirksame
harte Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot zusätzlich beschlossen werden. Ein
derartiger Schiedsspruch ist nicht mehr anfechtbar.

Alle Maßnahmen, auch die Auffanglösung, werden in einen neuen Luftreinhalteplan
der Stadt Bonn aufgenommen und erhalten somit Rechtsgültigkeit. Der
Luftreinhalteplan muss neben dem Maßnahmenpaket entsprechende Prognosen
enthalten. Damit ist eine unverzügliche Umsetzung der Maßnahmen garantiert.

Alle drei Parteien des Vergleichs, das Land NRW, die Stadt Bonn und die DUH,
fordern zudem in der Präambel des richterlichen Vergleichs die Autokonzerne zu
einer beschleunigten Hardware-Nachrüstung der schmutzigen
Diesel-Bestandsfahrzeuge auf. Zudem hat sich das Land verpflichtet, zu prüfen,
welche Dieselfahrzeuge im Landesbesitz kurzfristig nachgerüstet werden. Hierzu
wurden für das 1. Quartal 2020 Gespräche zwischen der DUH und der
Landesregierung vereinbart.

Links:

Zu den Anlagen des Vergleichs: http://l.duh.de/p200123b

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Prof. Dr. Remo Klinger, Geulen & Klinger Rechtsanwälte
0171 2435458, klinger@geulen.com

DUH-Pressestelle:

Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de , www.twitter.com/umwelthilfe , www.facebook.com/umwelthilfe ,
www.instagram.com/umwelthilfe

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22521/4500481
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/22521/4500481

Abgasskandal: Mercedes SLK bekommt Diesel Software-Update

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB

Bremen (ots) – Die Rückrufe im Mercedes Abgasskandal gehen weiter. Zurzeit
bekommen Halter des Modells SLK 250 d Schreiben von Daimler mit der Information,
dass ihr Fahrzeug Teil eines Pflichtrückrufs des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA)
ist und deshalb ein Software-Update bekommen muss. Die betroffenen Fahrzeuge aus
der Baureihe R172 verfügen über den Motor OM651 sowie die Abgasnorm Euro 6 und
wurden zwischen 2015 und 2017 produziert.

Die Wirksamkeit des Software-Updates ist allerdings umstritten. Am 21. Januar
hatte das Polit-Magazin Frontal 21 von einem Test durch die unabhängige
Messfirma Emissions Analytics berichtet, der gezeigt hatte: Die Stickoxidwerte
werden durch das Update nicht wie erhofft gesenkt. Der getestete C220 CDI hatte
unter ansonsten gleichen Bedingungen mit Software-Update sogar mehr Stickoxid
ausgestoßen, als vor dem Update. Daimler selbst behauptet dagegen, durch das
Update könne man den Stickoxidausstoß im Durchschnitt der Fahrzeuge um 25 bis
30% senken. Auch das KBA teilt diese optimistische Ansicht.

Verbraucher, die von Daimler informiert werden, dass ihr Diesel ein
Software-Update bekommen muss, haben Anspruch auf Schadensersatz.

Die Interessengemeinschaft Mercedes Abgasskandal bietet Ihnen kostenlose
Unterstützung im Kampf um Ihr Recht. Wir prüfen gratis Ihre Vertragsunterlagen,
erläutern Ihnen die rechtlichen Möglichkeiten und errechnen vorab Ihren
möglichen Anspruch auf Schadensersatz.

HAHN Rechtsanwälte vertritt im Rahmen des Abgasskandals bundesweit mehr als
5.000 Betroffene. Zahlreiche Schadensersatzklagen aufgrund von illegalen
Abschalteinrichtungen in Dieselfahrzeugen konnten bereits gewonnen werden. Die
Kläger erhalten dabei den Kaufpreis erstattet und geben das manipulierte
Fahrzeug an den Hersteller zurück.

Pressekontakt:

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB
RA Lars Murken-Flato
Marcusallee 38
28359 Bremen
Fon: +49-421-246850
Fax: +49-421-2468511
E-Mail: murken@hahn-rechtsanwaelte.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/61631/4502002
OTS: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB

Original-Content von: Hahn Rechtsanwälte PartG mbB, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/61631/4502002

Video-Teaser enthüllt weitere Details der Konzeptstudie SKODA VISION IN (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav/Neu-Delhi (ots) – – Indisches Konzept mit markantem SKODA Grill
mit illuminierten Kristall-Doppelrippen und beleuchtetem Logo

– Kristalline Elemente in der Mittelkonsole und auf der Instrumententafel der
kompakten SUV-Studie

– SKODA VISION IN wird auf der Auto Expo 2020 vom 5. bis 12. Februar 2020 in
Neu-Delhi vorgestellt

Zwei Wochen vor der Weltpremiere in Neu-Delhi zeigt SKODA in einem Teaser-Video
weitere Details der VISION IN. Die Konzeptstudie, welche speziell f den
indischen Markt entwickelt wurde, setzt mit beleuchteten kristallinen Elementen
markante Akzente. Die SKODA VISION IN wird erstmals auf der Auto Expo 2020 in
Neu-Delhi (5. bis 12. Februar 2020) gezeigt.

Das erste Video (http://vimeo.com/386668109) der SKODA VISION IN zeigt unter
anderem einen SKODA Grill mit massiven Doppelrippen und einem Rahmen aus
Kristallglas. Diese lassen sich ebenso wie das darüber liegende SKODA Logo
illuminieren und sorgen zusammen mit den zweigeteilten LED-Scheinwerfern für
eine imposante Frontansicht. Kristalline Elemente befinden sich auch im
Innenraum der VISION IN, etwa beim Gangwahlknopf in der Mittelkonsole, unter dem
Virtual Cockpit sowie in Form eines neuen Kristallelements auf der
Instrumententafel. Die Sitzbezüge tragen auffällige Ziernähte, am
Multifunktions-Lederlenkrad erkennt man die Rändelrädchen des neuen SKODA
Bedienkonzepts.

Die VISION IN ist das erste Fahrzeug auf Basis der von SKODA mit dem Fokus auf
Indien entwickelten Variante MQB-A0-IN des Modularen Querbaukastens. Diese neue
lokalisierte Sub-Kompakt-Plattform, auf der markenübergreifend verschiedene
Modelle von SKODA und Volkswagen entstehen werden, ist speziell auf die Wünsche
indischer Kunden ausgerichtet. SKODA AUTO leitet im Rahmen des Projekts INDIA
2.0 die Aktivitäten des gesamten Volkswagen Konzerns in Indien.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/28249/4500446
OTS: Skoda Auto Deutschland GmbH

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/28249/4500446

phoenix persönlich: Herbert Diess zu Gast bei Michael Krons – Freitag, 24. Januar 2020, 18:00 Uhr

PHOENIX

Bonn (ots) – Das Jahr 2020 muss den Durchbruch für das E-Auto bringen. Diese
Auffassung vertritt VW-Chef Herbert Diess im Gespräch mit Moderator Michael
Krons am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos. Diess verteidigt die
deutschen Automobilbauer gegen den Vorwurf, sie hätten zu lange beim Umstieg auf
Elektromobilität gewartet. Die Umstellung sei eine große Herausforderung und
könne nur gelingen, wenn auch die Politik die Rahmenbedingungen dafür schaffe,
etwa mit steuerlichen Anreizen und dem Aufbau einer Infrastruktur. Die Vorgabe
eines Flottenziels für das nächste Jahr von unter 100 Gramm pro Kilometer in
Europa sei sehr ambitioniert und gelänge nur mit dem E-Auto. Im Gespräch mit
phoenix-Moderator Michael Krons wies Diess die Kritik am Individualverkehr
zurück: Die Menschen wollten weiter mit dem Auto fahren, dies müsse aber
C02-neutral geschehen.

Den gegenwärtigen Trend zu großen und schweren Autos sieht er nicht kritisch.
Zwar verbrauchten SUV gegenüber einem normalen Pkw bis zu 15 Prozent mehr
Kraftstoff, allerdings finanziere die höhere Verkaufsmarge der SUV den Umstieg
auf die E-Autos für die Hersteller. Diess geht davon aus, dass das E-Auto die
Diskussion um ein Tempolimit überflüssig macht, da hohes Fahrtempo exorbitant
viel Batterieenergie verbrauche, sodass sich die Fahrweise beim E-Autofahren
schnell anpassen werde.

Das Thema Nachhaltigkeit werde auch von den Aktionären verlangt. Entsprechend
sieht Diess beim Gipfel in Davos, der sich vor allem mit dem Thema Klimaschutz
beschäftigt, eine hohe Sensibilität der Topmanager, ihre Unternehmen
klimaneutral zu machen. Mit Blick auf die aktuellen Gesetzeslage zum Klimaschutz
vertrat Diess die Ansicht, dass die Politik die Spielräume nicht ausnutze. Sie
könne mehr tun.

Die Äußerungen der Klimaaktivistin Greta Thunberg gingen ihm nahe, gab der
VW-Chef zu. Für das Engagement junger Menschen und ihre Demonstrationen für mehr
Klimaschutz zeigte Diess Verständnis. „Ich glaube, dass es bald nur noch wenige
Unternehmen gibt, die sich einem Klimaziel verweigern.“

http://ots.de/0Df94A

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6511/4501931
OTS: PHOENIX

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/6511/4501931

Deutsche Unternehmen müssen sich auf weitere Konfliktverschärfung zwischen China und USA einrichten

Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Berlin (ots) – Neun der 30 Dax-Konzerne hängen stark oder sehr stark an den
Märkten in den USA und China / Experten warnen vor Verschärfung des Konflikts

Berlin, 23. Januar 2020 – Trotz der jüngsten Teileinigung zwischen China und den
USA müssen sich deutsche Unternehmen auf eine Verschärfung des Handelsstreits
einrichten. Dies ist das Ergebnis einer umfangreichen Analyse des
Wirtschaftsmagazins ‚Capital‘ in seiner jüngsten Ausgabe (Ausgabe 2/2020). So
gehe der Konflikt weit über die Agenda des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump
hinaus und werde auch von den Demokraten vorangetrieben, sagte die Chefin des
Instituts für Demoskopie in Allensbach, Renate Köcher, gegenüber ‚Capital‘:
„Jetzt entscheidet sich, ob die USA ihre globale Vormachtstellung in diesem
Jahrhundert verteidigen können – oder ob ihnen China den Rang abläuft.“ Viele
deutsche Unternehmen würden sich derzeit intensiv mit der Frage beschäftigen,
für welchen der beiden Märkte sie sich entscheiden würden, sollten sie in
Zukunft vor die Wahl gestellt werden. „Und egal, wie man sich entscheidet, der
Flurschaden ist immens groß.“ Auch der renommierte deutsche
China-Wissenschaftler Sebastian Heilmann sagte, die Europäer gerieten zunehmend
„ins Kreuzfeuer der chinesisch-amarikanischen Rivalität. Da kommen wir mit
Freihandelsfolklore nicht mehr weiter.“

Für die Februar-Ausgabe hat ‚Capital‘ für die 30 größten börsennotierten
Konzerne in Deutschland die Abhängigkeit von den beiden Märkten China und USA
untersucht. Danach sind neun der 30 Dax-Konzerne gemessen an Umsatz, Gewinn und
Wachstumsdynamik nach ‚Capital‘-Recherchen vom US- wie auch vom China-Geschäft
abhängig oder sogar sehr abhängig. Besonders stark ist die Abhängigkeit von
beiden Märkten bei BASF, BMW, Adidas und Infineon. Die beiden Autobauer
Volkswagen und Daimler weisen eine große China-Abhängigkeit auf, während SAP,
Fresenius Medical Care und Bayer sehr stark am US-Geschäft hängen.

Schon Ende vergangenen Jahres hatte das Allensbach-Institut im Auftrag von
‚Capital‘ und FAZ für das „Elite Panel“ die deutschen Entscheider nach ihren
Einschätzungen des amerikanisch-chinesischen Konflikts befragt. Damals
erwarteten 78 Prozent der befragten Manager, deutsche Unternehmen müssten sich
in Zukunft wahrscheinlich entscheiden, ob sie lieber weiter mit den USA oder mit
China Geschäfte machen wollen. 51 Prozent würden sich in diesem Fall für die USA
entscheiden, 32 Prozent hingegen für China – 17 Prozent antworteten, sie seien
sich unsicher. Eindeutig war hingegen die Erwartung, wer in diesem Jahrhundert
die führende Weltmacht sein wird: 70 Prozent der deutschen Elite rechnen damit,
dass China die USA als Weltmacht Nr. 1 ablösen wird, lediglich 23 Prozent
glauben, dass die USA ihre Vormachtstellung werden verteidigen können.

Pressekontakt:

Timo Pache, Chefredaktion ‚Capital‘,
Telefon: 030/220 74-5125
E-Mail: pache.timo@capital.de
www.capital.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/8185/4500428
OTS: Capital, G+J Wirtschaftsmedien

Original-Content von: Capital, G+J Wirtschaftsmedien, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/8185/4500428

RS – zwei Buchstaben ,elektrisieren‘ die SKODA Fans (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav (ots) – – SKODA 130 RS als erster Meilenstein in der 45-jährigen
Geschichte sportlicher RS-Modelle

– Je nach Markt 20 Prozent der dritten OCTAVIA-Generation als OCTAVIA RS
ausgeliefert

– OCTAVIA RS iV setzt Erfolgsgeschichte erstmals auch als RS-Modell mit
Plug-in-Hybridantrieb fort

Seit mehr als 45 Jahren ,elektrisieren‘ die Buchstaben RS die Fans besonders
sportlicher SKODA Modelle. Das Kürzel RS steht für ,Rally Sport‘ und
kennzeichnet neben erfolgreichen Rennfahrzeugen wie dem legendären SKODA 130 RS
seit dem Jahr 2000 auch die sportlichsten Versionen von Serienmodellen des
tschechischen Automobilherstellers. Jetzt schreibt die vierte Generation des
SKODA OCTAVIA die erfolgreiche RS-Geschichte erstmals mit Plug-in-Hybridantrieb
fort – zwanzig Jahre nach dem Debüt des ersten OCTAVIA RS.

Mit seiner RS-Familie feiert SKODA seit mehr als 45 Jahren Erfolge auf
Rallye-Pisten und Rennstrecken, inzwischen bieten die RS-Serienmodelle auch auf
der Straße einen vernünftigen Schuss Sportlichkeit. Die Geschichte des Kürzels
,RS‘ beginnt im Jahr 1974. Damals verwendet der Hersteller die Abkürzung von
,Rally Sport‘ erstmals für die Modellbezeichnung der damaligen Rallye-Prototypen
SKODA 180 RS und 200 RS. Inzwischen ist das dynamische Kürzel auch dank der
großen Erfolge des SKODA 130 RS im Laufe der 70er- und 80er-Jahre ein legendäres
Synonym für Motorsport. Seit dem Jahr 2000 schreiben die konsequent auf
Sportlichkeit ausgelegten RS-Serienmodelle seine Erfolgsgeschichte fort – zur
Modellpalette gehörten seitdem der OCTAVIA RS, der FABIA RS sowie der KODIAQ
RS*.

Meilenstein: SKODA 130 RS

Nach erfolgreichen Tests mit den Rallye-Prototypen 180 RS und 200 RS stellt
SKODA im Jahr 1975 den für regelmäßige Renneinsätze entwickelten SKODA 130 RS
vor. Das auf dem Serienmodell SKODA 110 R basierende zweitürige Coupé wiegt dank
konsequentem Leichtbau mit Karosserieteilen aus Aluminium (Dach und Außenhaut
der Türen) und glasfaserverstärktem GFK-Kunststoff (Kotflügel und Fronthaube)
nur 720 Kilogramm und wird zum Erfolgsmodell. Der heckgetriebene Rennbolide
verfügt über einen 140 PS starken 1,3-Liter-Motor und feiert bis 1983 zahlreiche
Erfolge auf der internationalen Rallye-Bühne und der Rundstrecke. 1977 fährt der
130 RS bei der legendären Rallye Monte Carlo auf die ersten beiden Plätze in
seiner Klasse und gewinnt auch bei der Akropolis-Rallye. Auf der Rundstrecke
feiert er 1981 den Gesamtsieg in der Tourenwagen-Europameisterschaft.

Serienstar: SKODA OCTAVIA RS

Im Jahr 2000 steigt SKODA mit dem OCTAVIA WRC in die Rallye-Weltmeisterschaft
ein und verwendet das Kürzel RS parallel erstmals für ein Serienmodell. Die
Buchstabenkombination kennzeichnet seither jeweils die sportlichste Variante
einer Modellreihe, die Fahrspaß und die traditionelle Praktikabilität eines
SKODA perfekt miteinander verbindet. Erstes Modell der inzwischen sehr
erfolgreichen Produktfamilie ist vor 20 Jahren der SKODA OCTAVIA RS, für
sportliche Fahrleistungen sorgt damals sein 1,8-Liter-Turbomotor mit 132 kW (180
PS). Er wird zunächst als Limousine und ein Jahr später auch als COMBI
angeboten, bis 2005 werden mehr als 17.600 Einheiten produziert. Im OCTAVIA RS
der zweiten Generation entfalten ein 2,0-TFSI-Benziner mit 147 kW (200 PS) oder
erstmals ein Dieselmotor ihre Kraft: Der 2,0 TDI leistet 125 kW (170 PS), als
Modellvarianten stehen erneut Limousine und COMBI zur Wahl. Insgesamt rollen
mehr als 87.800 Exemplare vom Band, wodurch der OCTAVIA RS schon in der zweiten
Generation die Marke von 100.000 insgesamt produzierten Einheiten übertrifft.

Noch erfolgreicher ist ab 2013 der OCTAVIA RS der dritten Generation, der
erstmals die seitdem für RS-Modelle charakteristische durchgehende rote
Reflektorleiste am Heck trägt. Der 2,0 TSI hat zunächst 162 kW (220 PS), der 2,0
TDI leistet jetzt 135 kW (184 PS)* und ist zum ersten Mal auch mit Allradantrieb
verfügbar. Später bringt der Benziner 169 kW (230 PS) auf die Straße, als
OCTAVIA RS 245 sogar 180 kW (245 PS). Wie gewohnt ist auch die dritte Generation
wieder als Limousine und COMBI erhältlich und erfreut sich bei den Fans größter
Beliebtheit. In Deutschland, Großbritannien und der Schweiz erzielen die
RS-Modelle einen Anteil von mehr als 20 Prozent an den Auslieferungen innerhalb
der OCTAVIA-Baureihe. Insgesamt produziert SKODA von der dritten Generation des
OCTAVIA RS 172.000 Fahrzeuge.

Familienzuwachs: SKODA FABIA RS

Im Jahr 2003 erweitert SKODA die RS-Familie um den neuen FABIA RS. Er wird auf
dem Genfer Auto-Salon vorgestellt und ist das Basismodell für das parallel
präsentierte neue Rallye-Fahrzeug FABIA WRC. Der in der FABIA-Baureihe exklusiv
im FABIA RS eingesetzte 1,9-TDI-Motor leistet 96 kW (130 PS) und kombiniert sehr
gute Fahrleistungen mit einem geringen Verbrauch von lediglich 5,6 Litern Diesel
auf 100 Kilometern. Der Standardsprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 9,6
Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist erst bei 204 km/h erreicht. 2010
erscheint die RS-Variante der zweiten FABIA-Generation mit einem 132 kW (180 PS)
starken 1,4-Liter-Benziner mit kombinierter Turbo-Kompressor-Aufladung und einem
7-Gang-DSG. Erstmals ist der FABIA RS auch als COMBI erhältlich.

Rekordhalter: SKODA KODIAQ RS

Der 2018 vorgestellte KODIAQ RS ist das erste SUV der RS-Familie. Mit dem
Rundenrekord für siebensitzige SUV auf der 20,832 Kilometer langen, legendären
Nordschleife des Nürburgrings in 9:29,84 Minuten stellt er seine Sportlichkeit
unter Beweis. Sein 2,0 TDI mit 176 kW (240 PS) kombiniert eindrucksvoll
Performance und Nachhaltigkeit. Der Dynamic Sound Boost unterstreicht akustisch
den emotionalen Auftritt des stärksten KODIAQ.

Fortsetzung folgt: SKODA OCTAVIA RS iV

In Kürze schlägt die vierte Generation des SKODA OCTAVIA das nächste Kapitel der
RS-Erfolgsstory auf. Zum ersten Mal in einem sportlichen Top-Modell von SKODA
wird im OCTAVIA RS iV* ein Plug-in-Hybridantrieb zum Einsatz kommen. Seine
Premiere feiert er auf dem Genfer Auto-Salon vom 3. bis 15. März 2020.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich
vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden
bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für
Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles
Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des
Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September
2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure)
den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind
die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in
vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu
den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter
www.skoda-auto.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich
um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von
den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu
deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als
Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes,
individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen
allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können
relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik
verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen
Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen
und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz
nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer
Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die
CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen
werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand
GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de),
unentgeltlich erhältlich ist.

OCTAVIA RS iV

Die offiziellen Verbrauchs- und Emissionswerte liegen derzeit nicht vor, da das
Typgenehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Das Fahrzeug wird noch
nicht zum Verkauf angeboten.

KODIAQ RS 2,0 BiTDI SCR DSG 4×4 176 kW (240 PS)

innerorts 7,4 – 7,2 l/100km, außerorts 5,8 – 5,6 l/100km, kombiniert 6,4 – 6,2
l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 168 – 163 g/km, CO2-Effizienzklasse C – B

OCTAVIA COMBI RS 2,0 TDI 4×4 DSG 135 kW (184 PS)

innerorts 5,9 l/100km, außerorts 4,6 l/100km, kombiniert 5,0 l/100km,
CO2-Emissionen kombiniert 132 g/km, CO2-Effizienzklasse B

OCTAVIA COMBI RS 2,0 TSI DSG 180 kW (245 PS)

innerorts 8,2 l/100km, außerorts 5,3 l/100km, kombiniert 6,3 l/100km,
CO2-Emissionen kombiniert 144 g/km, CO2-Effizienzklasse C

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/28249/4501905
OTS: Skoda Auto Deutschland GmbH

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/28249/4501905

phoenix runde: E-Auto – Die richtige Antwort auf den Klimawandel? – Donnerstag, 23. Januar 2020, 22.15 Uhr

PHOENIX

Bonn (ots) – Das Elektroauto ist in aller Munde: Gehört ihm die Zukunft auf
unseren Straßen? Zehn Millionen Stück sollen 2030 auf Deutschlands Straßen
unterwegs sein, an einer Million Ladepunkten soll man sie mit Strom versorgen
können. Doch die Energiebilanz des E-Autos ist durchwachsen. Hinzu kommen
praktische Probleme für den Verbraucher: Es gibt kaum Ladesäulen, die Modelle
sind teuer. Staatliche Zuschüsse lassen auf sich warten. Die im November beim
„Autogipfel“ erhöhten Subventionen der Bundesregierung müssen noch von der
EU-Kommission bewilligt werden. Dazu kommt, dass der Umstieg auf E-Autos
voraussichtlich zehntausende Jobs kosten wird. Trotzdem müssen die Hersteller
die Vorgaben der EU bis 2030 umsetzen.

Ist das Elektroauto das beste individuelle Fortbewegungsmittel der Zukunft?
Welche Alternativen gibt es? Wie kann ein Umstieg gelingen?

Anke Plättner diskutiert mit:

– Frank Müller, Bundesverband eMobilität e.V.

– Prof. Stefan Bratzel, Center of Automotive Management (CAM)

– Winfried Wolf, Verkehrsexperte und Autor von „Mit dem
Elektroauto in die Sackgasse“

– Marion Jungbluth, Verbraucherzentrale Bundesverband

Pressekontakt:

phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
Twitter.com: phoenix_de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/6511/4500373
OTS: PHOENIX

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/6511/4500373

Alkohol im Blut kann Versicherungsschutz kosten / – Mitfahrt bei Betrunkenen kann Konsequenzen haben – Promillegrenzen gelten auch beim Radfahren (FOTO)

HUK-COBURG

Coburg (ots) – Helau und Alaaf: Die fünfte Jahreszeit hat begonnen und nähert
sich langsam ihrem Höhepunkt. Für viele Narren gehört ein guter Schluck genauso
zum Fasching wie die gute Laune. Manch einer fühlt sich nach ein, zwei Gläsern
immer noch als Herr des Geschehens, doch der Eindruck täuscht. Schon geringe
Alkoholmengen genügen, um die Reaktionsfähigkeit drastisch einzuschränken.

Bei Fahrauffälligkeiten – wie dem Fahren von Schlangenlinien oder zu dichtem
Auffahren – drohen bereits ab 0,3 Promille ein Fahrverbot, Punkte und ein
Bußgeld. Wer mit 0,5 Promille in eine Polizeikontrolle gerät, wird mit
mindestens 500 Euro zur Kasse gebeten, darf sich mindestens einen Monat nicht
ans Steuer setzen und kassiert zwei Punkte in Flensburg.

Ist ein Autofahrer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs, geht der Gesetzgeber
automatisch von absoluter Fahruntüchtigkeit aus. Wen die Polizei so antrifft,
der muss sich für mindestens sechs Monate von seinem Führerschein verabschieden.
Weitere Konsequenzen sind drei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Bei
solch einer Trunkenheitsfahrt wird der Führerschein entzogen. Seine Rückgabe
muss bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.

Fahranfänger sollten berücksichtigen: Bis zum 21. Geburtstag beziehungsweise
während der Probezeit ist Alkohol am Steuer absolut tabu. Auch Rad fahren und
Alkohol passen nicht zusammen: Wer angetrunken einen Unfall verursacht, läuft ab
0,3 Promille ebenfalls Gefahr, seinen Führerschein verlieren. Ab 1,6 Promille
muss auch ein Radfahrer mit einem Verfahren rechnen – unabhängig davon, ob er
einen Führerschein besitzt.

Nicht mit Versicherungsschutz spielen

Soweit die strafrechtliche Seite. War bei einem Unfall Alkohol im Spiel, kann
sich das, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch auf den Versicherungsschutz
auswirken. Inwiefern hängt vom Blutalkoholspiegel und der individuellen
Fahrtüchtigkeit ab. Also davon, ob der Fahrer eine Situation erkannt und
angemessen reagiert hat. Wer Schlangenlinien gefahren ist, Autos gerammt hat
oder von der Straße abgekommen ist, hat diese Grenze überschritten. Wie viel
Alkohol zu Ausfallerscheinungen führt, ist bei jedem verschieden. Im Extremfall
genügt ein Glas Sekt.

Lässt sich der Unfall eindeutig auf Alkoholkonsum zurückführen, greift in der
Kfz-Haftpflichtversicherung die Trunkenheitsklausel. Sie befreit den Versicherer
von seiner Leistungspflicht. Das heißt: Die Versicherung reguliert den Schaden
des Opfers, nimmt aber den Unfallverursacher in Regress. Maximal 5.000 Euro kann
sie sich vom Schädiger zurückholen.

In der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf Leistungsfreiheit
berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nichts bezahlen. Bei 1,1
Promille gilt der Alkoholgenuss automatisch als unfallursächlich. Allerdings
genügen auch geringere Mengen, um den Versicherungsschutz ins Wanken zu bringen.
Die Gretchenfrage ist und bleibt die Ursächlichkeit für die Karambolage.

Beifahrer mit in der Verantwortung

Auch wer bei seinem alkoholisierten Trinkkumpan ins Auto steigt, muss bei einem
Unfall mit Konsequenzen rechnen. Wird der Beifahrer verletzt, können seine
Ansprüche gekürzt werden, die er im Normalfall gegen den Verursacher gehabt
hätte. Dies gilt zum Beispiel für das Schmerzensgeld. Die Rechtsprechung
unterstellt hier, dass ein Beifahrer, der sich zu einem Betrunkenen ins Auto
setzt, sich selbst gefährdet und die Verletzungsfolgen dadurch mit verursacht
hat.

Selbst am Morgen nach einer fröhlich durchzechten Nacht ist der Alkohol immer
noch ein Thema. Schließlich dauert es um die zehn Stunden, bis ein Promille
Alkohol im Körper abgebaut wird. Im Zweifelsfall empfiehlt sich der Umstieg auf
öffentliche Verkehrsmittel.

Pressekontakt:

Karin Benning
Tel.: 09561/9622604
Mail: karin.benning@huk-coburg.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7239/4500323
OTS: HUK-COBURG

Original-Content von: HUK-COBURG, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7239/4500323