NABU fordert rasche Antriebswende bei Lkw

NABU

Berlin/Hannover (ots) – Zum morgigen Start der IAA-Nutzfahrzeuge
in Hannover fordert der NABU strenge CO2-Grenzwerte auch für Lkw.
Angesichts des wachsenden Straßengüterverkehrs sei neben
Effizienzsteigerungen zudem ein beschleunigter Umstieg auf
elektrifizierte Antriebe auf Basis erneuerbarer Energien dringend
nötig. So müssten die Hersteller verstärkt auf Alternativen zum
Verbrennungsmotor setzen und Lkw anbieten, die mit Oberleitungen,
Wasserstoff oder Batterien betrieben werden.

NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller: „Wenn sich die Lkw-Branche
in Hannover für sattes Wachstum feiert, blendet sie gern ihr
Klimaschutzproblem aus. Hinter den Kulissen tun die Lkw-Hersteller
alles dafür, um ambitionierte Verbrauchsvorgaben in Brüssel zu
verhindern und noch lange am Diesel festhalten zu können. Dabei hat
das Rennen um emissionsarme Fahrzeuge längst begonnen. Wer keine
innovativen Lösungen anbietet, schadet nicht nur Umwelt und Klima,
sondern riskiert auch die Zukunft Deutschlands und Europas als
erfolgreichem Produktionsstandort für Nutzfahrzeuge.“

NABU-Verkehrsexperte Daniel Rieger: „Die Vorschläge der
Fahrzeughersteller zur Minderung des CO2-Ausstoßes von neuen Lkw sind
völlig inakzeptabel. Aktuelle Berechnungen unseres europäischen
Dachverbands ‚Transport & Environment‘ zeigen, dass damit bis zum
Jahr 2030 real keine Emissionsminderung gegenüber heutigen Werten
erzielt werden kann. Dabei sehen die deutschen Klimaziele für den
Verkehrssektor vor, bis 2030 mindestens 40 Prozent CO2 gegenüber 1990
einzusparen.“ Doch davon sei man aktuell meilenweit entfernt, da die
sektorspezifischen Emissionen zuletzt sogar wieder leicht gestiegen
seien. Das Bundesverkehrsministerium rechnet im selben Zeitraum mit
einer Zunahme des Straßengüterverkehrs um 39 Prozent. Entsprechend
müssen Lkw und leichte Nutzfahrzeuge erhebliche Technologiesprünge
realisieren, um zum Klimaschutz beizutragen. Rein technisch und dabei
kosteneffizient sind laut dem International Council on Clean
Transportation (ICCT) beim Lkw 43 Prozent Effizienzsteigerung bis zum
Jahr 2030 möglich.

Aus der Wirtschaft kommt bereits der Wunsch nach schadstoffärmeren
Lastwagen. Große Logistik- und Handelsunternehmen forderten die
Europäische Kommission bereits im April in einem offenen Brief auf,
ambitionierte CO2-Grenzwerte für Lkw festzulegen. Besonders deutlich
ist laut NABU der Nachholbedarf deutscher Hersteller bei Bussen.
Immer mehr Kommunen fragen Elektrobusse nach, um das
Luftqualitätsproblem in den Griff zu bekommen. Mercedes-Benz, MAN,
Neoplan und Setra können aktuell keine serienreifen Produkte liefern,
während in China schon Hunderttausende Elektrobusse im Einsatz sind.

„Von einer Antriebswende bei Lkw profitieren auch Spediteure und
Verlader. Die leicht höheren Anschaffungskosten effizienterer
Fahrzeuge amortisieren sich bereits innerhalb weniger Monate durch
geringere Kraftstoffkosten“, so Rieger. Hinzu kämen
volkwirtschaftliche Impulse. Eine Studie der European Climate
Foundation (ECF) kommt zu dem Ergebnis, dass allein durch gesteigerte
Effizienzvorgaben für Lkw ein Nettozuwachs von rund 120.000 Jobs bis
zum Jahr 2030 in Europa zu erwarten ist. Der NABU sieht die
Bundesregierung in der Pflicht, sich in Brüssel für strengere
Verbrauchsgrenzwerte, aber auch verbindliche Quoten für
emissionsfreie Fahrzeuge, einzusetzen.

Mehr Infos:
www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/verkehr/strassenverkehr/21445.html

Hintergrundpapier des NABU zu CO2-Grenzwerten für Lkw:
http://ots.de/kkquUM

ECF-Studie:

Trucking into a Greener Future

Pressekontakt:
Daniel Rieger,
NABU-Verkehrsexperte,
Tel. +49 (0)30.2849841927,
Mobil +49 (0)174.1841313,
E-Mail: Daniel.Rieger@NABU.de

Daniel Rieger steht am 20. September auf der IAA in Hannover vor Ort
für Interviews und Rückfragen zur Verfügung.

NABU-Pressestelle

Kathrin Klinkusch | Iris Barthel | Britta Hennigs | Nicole Flöper |
Silvia Teich
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https://www.presseportal.de/pm/6347/4064621

TÜV Bus-Report: Reise- und Linienbusse werden sicherer

VdTÜV Verband der TÜV e.V.

Berlin (ots) –

+++ Bei der Hauptuntersuchung haben im Schnitt 15,3 Prozent aller
Kraftomnibusse erhebliche Mängel
+++ Schwachpunkte sind die Beleuchtung und Ölverluste am Motor
+++ Neue Anforderungen an die digitale Hauptuntersuchung
+++ IAA Nutzfahrzeuge startet am 20. September 2018 in Hannover

Die technische Sicherheit von Bussen hat sich in den vergangenen
Jahren deutlich verbessert. Das zeigen die Ergebnisse des „TÜV
Bus-Reports 2018“. Die TÜV-Prüfer haben bei 12,2 Prozent aller bei
der Hauptuntersuchung begutachteten Reise- und Linienbusse „geringe
Mängel“ und bei 15,3 Prozent „erhebliche Mängel“ festgestellt. Bei
erheblichen Mängeln muss der Bus zunächst repariert und dann erneut
begutachtet werden. Die Einstufung als „verkehrsunsicher“, die zur
sofortigen Stilllegung führen würde, ist statistisch zu
vernachlässigen. Zum Vergleich: Im letzten TÜV Bus-Report 2015 wiesen
14,5 Prozent der Busse geringe Mängel auf, 18,5 Prozent erhebliche
Mängel und 0,1 Prozent galten als verkehrsunsicher. „Busse gehören
heute Dank der regelmäßigen Prüfungen zu den sichersten
Verkehrsmitteln in Deutschland“, sagte Richard Goebelt,
Bereichsleiter Fahrzeug & Mobilität beim TÜV-Verband (VdTÜV), im
Vorfeld der IAA Nutzfahrzeugmesse in Hannover. Hersteller und
Bus-Unternehmen dürften sich aber nicht auf den Ergebnissen ausruhen.
Als Schwachpunkte machten die TÜV-Prüfer Defekte an der Beleuchtung
sowie Ölverlust am Motor aus.

Die so genannten Kraftomnibusse, die acht oder mehr Fahrgastplätze
haben, müssen in Deutschland alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung.
Zusätzlich durchlaufen sie nach einem Jahr alle sechs und nach drei
Jahren sogar alle drei Monate Sicherheitsprüfungen mit einem etwas
abgespeckten Prüfumfang. Nach den Ergebnissen des TÜV-Reports steigen
die Mängelquoten mit dem Alter der Fahrzeuge kräftig an. Immerhin 5,3
Prozent der Busse haben bei der ersten Hauptuntersuchung nach einem
Jahr erhebliche Mängel, nach fünf Jahren 11,5 Prozent, nach zehn
Jahren 17,3 Prozent. Im Durchschnitt sind die Busse aktuell 8,6 Jahre
alt und haben eine durchschnittliche Fahrleistung von rund 57.000
Kilometern pro Jahr. Auffälligstes Problem ist die Beleuchtung
hinten, die im Schnitt bei 6,8 Prozent der Busse beanstandet wurde.
Die Umrissleuchten waren bei 6,1 Prozent defekt. „Eine
funktionierende Beleuchtung darf insbesondere in der dunklen
Jahreszeit nicht unterschätzt werden“, sagte Goebelt. Zudem könnten
die Busfahrer diese Defekte leicht selbst erkennen. Die Fahrer sind
eigentlich gesetzlich dazu verpflichtet, vor jeder Fahrt einen
Sicherheitscheck durchzuführen.

Ein weiteres Sicherheitsproblem ist ein Ölverlust am Motor, den
die Prüfer bei 6,7 Prozent aller Reise- und Linienbusse erkannt
haben. „Ölverluste sind kritisch, weil sie die Umwelt schädigen und
Motorbrände auslösen oder beschleunigen können“, sagte Goebelt.
Aufgrund der potenziellen Gefahr für die Insassen seien die Prüfer
hier besonders sensibilisiert. In den vergangenen Jahren haben sich
die Probleme mit der „Ölfeuchte“ wegen des Trends zum „Downsizing“
der Motoren verschärft. Goebelt: „Die Motoren werden immer weiter
verkleinert und damit auf Abgasreduzierung getrimmt“, sagte Goebelt.
„Das ist gut für die Umwelt, führt bei gleicher Leistung aber zu
einer höheren Belastung der Dichtungen.“

Erfreulich ist aus Sicht der TÜV-Prüfer, dass andere
sicherheitsrelevante Komponenten nur selten beanstandet werden. So
gibt es laut Bus-Report nur bei 1,5 Prozent der Fahrzeuge Probleme
mit der Funktion der Betriebsbremsanlage und bei 0,7 Prozent mit der
Lenkanlage. „Busse sind ein sehr sicheres Verkehrsmittel und
schneiden bei den Hauptuntersuchungen besser ab als Nutzfahrzeuge“,
sagte Goebelt. Nach fünf Jahren haben beispielsweise 11,5 Prozent der
untersuchten Busse erhebliche Mängel, während es bei Nutzfahrzeugen
ab 3,5 Tonnen 18,8 Prozent sind.

Zunehmend in den Fokus rücken bei der Hauptuntersuchung die
digital gesteuerten Fahrzeugkomponenten. Seit November 2016 ist zum
Beispiel der Einbau von Notbrems- und Spurhalteassistenten in neuen
Bussen Pflicht. Bei einem Notbremsassistenten berechnet der
Bordcomputer aus den Informationen von Sensoren und Kameras, ob es
sich um eine Gefahrensituation handelt und bremst das Fahrzeug
automatisch ab. Das vermindert unter anderem das Risiko von
Auffahrunfällen erheblich. Spurhalteassistenten dienen vor allem als
„Einschlafwarner“. „Der Trend zum digital vernetzten und zunehmend
automatisierten Fahren verändert die Anforderungen an die
Hauptuntersuchung grundlegend“, sagte Goebelt. „Dafür brauchen wir
die richtigen gesetzlichen Regelungen, um die Sicherheit der
Fahrzeuginsassen auch in Zukunft gewährleisten zu können.“ Ein erster
Schritt in diese Richtung sind die seit dem 20. Mai 2018 geltenden
Neuerungen, die erstmals Untersuchungen von Komponenten für die
Datenkommunikation und Datenspeicherung in den Fahrzeugen vorsehen.
Dazu gehört das inzwischen verpflichtende automatisierte Notrufsystem
eCall. Allerdings sind die konkreten Prüfverfahren dieser Systeme
noch in der Entwicklung. Goebelt: „Der TÜV-Verband setzt sich für
eine gesetzliche Regelung ein, die alle Fahrzeughersteller dazu
verpflichtet, die relevanten Software-Informationen für die
elektronische Prüfung mit dem HU-Adapter bereitzustellen.“ Der
HU-Adapter ist die Schnittstelle, mit der die Prüfer auf die
elektronischen und digitalen Systeme der Fahrzeuge zugreifen können.

Hinweis zur Methodik: Für den TÜV Bus Report 2018 wurden 49.944
Hauptuntersuchungen von Bussen ausgewertet. Grundlage ist der
amtliche Prüfkatalog für die Hauptuntersuchung, in dem vom
Gesetzgeber mehr als 145 einzelne Prüfpunkte vorgeschrieben sind.

Eine Präsentation mit weiteren Informationen, die Mängelstatistik
sowie eine druckfähige Grafik finden Sie unter:
https://www.vdtuev.de/news/reise-und-linienbusse-werden-sicherer

Pressekontakt:
Maurice Shahd
Pressesprecher
Verband der TÜV e.V.
Friedrichstraße 136 | 10117 Berlin
T +49 30 760095-320
maurice.shahd@vdtuev.de
www.vdtuev.de

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https://www.presseportal.de/pm/65031/4064589

Faktencheck: Was Autofahrer im Großstadttrubel beachten sollten

CosmosDirekt

Saarbrücken (ots) – 48 Prozent der Autofahrer hatten schon einmal
ein mulmiges Gefühl hinterm Steuer in größeren Städten. Das zeigt
eine repräsentative forsa-Umfrage (1) im Auftrag von CosmosDirekt,
dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

– Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof gibt Tipps für eine
entspannte Fahrt durch Metropolen.

Unbekannte Straßen, vorbeisausende Radfahrer und ein Wald aus
Verkehrsschildern: Wer im dichten Verkehr vieler Großstädte
vorankommen möchte, braucht vor allem starke Nerven und einen guten
Orientierungssinn. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei
CosmosDirekt, erklärt, wie sich Autofahrer trotz Stress nicht aus der
Ruhe bringen lassen.

GUTE VORBEREITUNG FÜR MEHR ORIENTIERUNG

– Ob Wegweiser oder Informationstafel: Besonders auf unbekannten
Strecken ist die Vielzahl der Verkehrszeichen oft unübersichtlich.
Laut Umfrage hat sich knapp die Hälfte der Autofahrer (48 Prozent)
schon einmal durch den Schilderwald in der Großstadt verunsichert
gefühlt. Knapp ein Drittel (31 Prozent) hatte schon einmal
Schwierigkeiten mit der Orientierung.

– Für Irritationen können auch Radwege, Straßenbahnschienen oder
Fahrspuren sorgen, die die Straße kreuzen. 24 Prozent der Befragten
hatten schon einmal Schwierigkeiten, sich mit der Fahrbahnführung in
Metropolen zurechtzufinden.

– Frank Bärnhof rät: „Um auf vielbefahrenen Straßen und
unübersichtlichen Kreuzungen nicht die Orientierung zu verlieren,
empfiehlt es sich, auf technische Hilfen wie Navigationsgeräte
zurückzugreifen. Ob neue Stadt oder bekannte Strecke, die
Assistenzsysteme unterstützen, entspannter durch den hektischen
Großstadtdschungel zu kommen.“

RUHE BEWAHREN BEI DER PARKPLATZSUCHE

– Nur schnell den Wagen abstellen und dann Shoppen gehen? Das ist
in Großstädten meist kompliziert. Freie Parkplätze sind oft nur
schwer zu finden. Kein Wunder, dass es ein Drittel der Befragten (33
Prozent) vor dem Parken in der Stadt graut.

– So mancher stellt seinen Wagen regelwidrig ab, doch sollten die
Autofahrer an die Konsequenzen denken: Über die Hälfte (58 Prozent)
hat selbst schon einmal erlebt, ein Knöllchen fürs Falschparken zu
bekommen.

– Wer keinen Strafzettel riskieren will, dem bleibt oft nur das
teure Parkhaus oder die Tiefgarage. Beide sorgen jedoch oft für
Unsicherheiten. 37 Prozent der Befragten haben sich schon einmal
vor den engen Parkhäusern oder kleinen Stellplätzen gefürchtet.

– Viele Parklücken sind für große Autos häufig sehr schmal. Das
Risiko, den eigenen oder einen benachbarten Wagen zu beschädigen,
steigt. Frank Bärnhof: „Hat der Autofahrer eine
Vollkasko-Versicherung abgeschlossen, kommt diese für
selbstverschuldete Schäden am eigenen Fahrzeug auf.“

– Bei fremden Fahrzeugen gilt: Wer einfach davonfährt, begeht
Fahrerflucht und macht sich dadurch strafbar. Es reicht nicht aus,
nur einen Zettel mit Kontaktdaten an der Windschutzscheibe zu
hinterlassen. Der Schadenverursacher muss auf den Fahrer des
geschädigten Fahrzeugs warten beziehungsweise die Polizei
verständigen.

SOUVERÄN REAGIEREN BEI RADFAHRERN, FUßGÄNGERN UND CO.

– Geringe Sicherheitsabstände und Drängeleien sind Ursachen für
einen hektischen Straßenverkehr in großen Städten. Das bedeutet
Stress für viele Autofahrer. Knapp ein Drittel der Befragten (31
Prozent) macht das hohe Verkehrsaufkommen in Metropolen nervös.

– Autofahrer empfinden mitunter auch andere Verkehrsteilnehmer wie
Fußgänger oder Fahrradfahrer als belastend. Jeder Vierte (25
Prozent) hat sich bereits von ihnen in der Großstadt verunsichert
gefühlt. Durch den Straßenbahnverkehr hatte jeder fünfte Befragte (20
Prozent) schon einmal dieses Gefühl.

– Frank Bärnhof rät zur Umsichtigkeit in Großstädten: „Autofahrer
sind nicht nur für ihre eigene Sicherheit verantwortlich, sondern
auch für die der anderen Verkehrsteilnehmer. Besonders gegenüber
Radfahrern und Fußgängern ist es wichtig, aufmerksam und vorsichtig
zu agieren. Aber auch bei einem Straßenbahnverkehr, der durch viele
Städte führt, sollte man immer achtsam sein.“

(1) Repräsentative Umfrage „Kfz-Sicherheit“ des
Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im
April und Mai 2018 wurden 1.506 Autofahrer ab 18 Jahren in der
Bundesrepublik Deutschland befragt.    

Bei Übernahme des Originaltextes im Web bitten wir um
Quellenangabe:
www.cosmosdirekt.de/faktencheck-verunsicherung-grossstadt  

Weitere Veröffentlichungen zu dieser und zu weiteren Umfragen
finden Sie unter: www.cosmosdirekt.de/presse/veroeffentlichungen

Pressekontakt:
Ihre Ansprechpartner
 
Sabine Gemballa
Business Partner 
CosmosDirekt
Telefon: 0681 966-7560
E-Mail: sabine.gemballa@generali.com
  
Stefan Göbel
Unternehmenskommunikation
Leiter Externe Kommunikation
Telefon: 089 5121-6100
E-Mail: presse.de@generali.com

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https://www.presseportal.de/pm/63229/4064221

Mattes: IAA zeigt die gesamte Nutzfahrzeugbranche im Aufbruch

VDA Verband der Automobilindustrie e.V.

Berlin (ots) – Die internationalen Nutzfahrzeugmärkte (über 6 t)
präsentieren sich für diese IAA in guter Verfassung, sie haben im
bisherigen Jahresverlauf (Januar-Juli) zugelegt. Das gilt für
Westeuropa (+2 Prozent), China (+8 Prozent) und insbesondere für die
USA (+18 Prozent).

Sogar Brasilien, das Sorgenkind der vergangenen Jahre, gibt wieder
Anlass zu Optimismus: Hier stiegen die Verkäufe bis Juli um mehr als
50 Prozent – allerdings sind wir von früheren Höchstständen immer
noch weit entfernt. Der indische Nutzfahrzeugmarkt wuchs ebenfalls
kräftig (+45 Prozent).

Doch können wir auch beim Nutzfahrzeug die weltweit zu
beobachtenden politischen Risiken nicht ausblenden. Gerade in den
international eng verflochtenen Transport- und Lieferketten nutzen
Trends zu mehr Protektionismus, Zöllen und Handelshemmnissen
letztlich niemandem. Deshalb treten wir weltweit für freien und
fairen Handel ein. Transport und Logistik brauchen offene Märkte.

Auch der Markt für leichte Nutzfahrzeuge (bis 6 t) ist gut
unterwegs: Wir gehen davon aus, dass der Absatz in Westeuropa im
Gesamtjahr 2018 um 2 Prozent auf knapp 2 Mio. Fahrzeuge steigen wird.

Zusammengefasst: Die Märkte geben dieser IAA Rückenwind. Hinzu
kommt, dass in Deutschland und Europa durch den Online-Handel das
Transportergeschäft brummt. Auch das spüren die Hersteller und
Zulieferer positiv.

Driving tomorrow – die Zukunft der Mobilität auf der IAA.

Diese IAA steht unter dem Motto „Driving tomorrow“. Damit wird
ausgedrückt, dass die Branche sich den großen Herausforderungen der
Zukunft stellt: Digitalisierung, Vernetzung, automatisiertes Fahren
sowie Elektromobilität und weitere alternative Antriebe. Überdies
beschäftigt sich diese Industrie mit zentralen Fragen der urbanen
Logistik und Mobilität.

Auf dieser IAA wird deutlich: Die Unternehmen – Hersteller von
schweren Lkw und Transportern, von Trailern, von Bussen und
Spezialfahrzeugen sowie die große Zahl der Zulieferer – bereiten sich
intensiv auf diese Transformation vor, die auf der Antriebsseite und
bei der Digitalisierung stattfindet.

Digitalisierung und E-Mobilität gehören zusammen, sie sind zwei
Seiten einer Medaille. Denn Digitalisierung, Vernetzung und
Automatisierung beziehen sich ja nicht nur auf die
Car2X-Kommunikation, sondern sie sind auch integraler Bestandteil
jeder Neuentwicklung im Antriebsstrang.

Digitalisierung macht Transport und Logistik noch sicherer und
effizienter.

Die Verkehrssicherheit kann durch Digitalisierung, Vernetzung –
und künftig noch stärker durch das automatisierte Fahren – erheblich
verbessert und gesteigert werden. So bringen Sensoren und Kameras dem
Nutzfahrzeug schon in naher Zukunft Sehen und Hören bei:
Hochauflösende Monitore ersetzen zusammen mit Kameras die
Außenspiegel und schaffen die toten Winkel rundum ab. Das sorgt für
mehr Sicherheit, besonders im urbanen Umfeld und beim Abbiegen.

An diesen Innovationen sowie an vielen anderen Neuheiten sind die
Zulieferer maßgeblich beteiligt. Ihr Anteil an der Wertschöpfung
eines Fahrzeugs liegt bei über 70 Prozent. Deshalb bildet die IAA –
wie keine andere Messe – die Wertschöpfungskette so umfassend ab.

Zudem bieten die neuen Technologien enorme Vorteile bei
Flexibilität und Effizienz. Ein Beispiel dafür, welches Potenzial in
der Vernetzung und Automatisierung steckt, ist Platooning: Damit kann
der Transport über weite Strecken noch effizienter und CO2-sparsamer
bewältigt werden. Durch das Fahren im Platoon lassen sich bis zu 10
Prozent Kraftstoff und CO2-Emissionen einsparen. Dass Platooning
technisch funktioniert, haben wir inzwischen bewiesen, es wird
bereits im Logistikalltag getestet. Der Einsatz von gemischten
Platoons, also mit Trucks verschiedener Hersteller, ist mittel- bis
langfristig ein wichtiges Entwicklungsziel.

Und: Nutzfahrzeuge sind prädestiniert für das automatisierte
Fahren. Sie haben eine Jahreslaufleistung von 100.000 bis 150.000 km
im Fernverkehr, meist auf der Autobahn. Zum Vergleich: Die
durchschnittliche Jahreslaufleistung bei Pkw beträgt lediglich etwa
14.000 Kilometer, ein Großteil davon entfällt auf die Fahrt zur
Arbeit.

Elektromobilität geht auf der IAA in Serie.

Hier in Hannover können wir sehen: Die Industrialisierung der
Elektromobilität kommt nicht nur beim Pkw voran, sondern findet
insbesondere auch im Nutzfahrzeugbereich statt:

Transporter mit Elektroantrieb haben hier vielfach Premiere. Die
IAA-Besucher werden bei E-Transportern einen Quantensprung erleben.

Damit können die täglichen Aufgaben, die vor allem von
KEP-Diensten, Handwerkern und Lieferanten in Städten zu leisten sind,
optimal erfüllt werden. Der Zustellverkehr, für den besonders die
„letzte Meile“ entscheidend ist, erhält damit ein Produktangebot, das
auch den neuen Logistikanforderungen genügt und zudem lokal
emissionsfrei ist. Denn im Zuge des rasant steigenden Onlinehandels
wachsen in ähnlichem Umfang der Warenverkehr und damit der Bedarf für
Transporter in urbanen Räumen.

Die lokal emissionsfreie Antriebsart finden wir auch mehr und mehr
in Stadtbussen, das Angebot legt kräftig zu. E-Busse entlasten die
Städte, sie leisten einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung
der Luftqualität.

Selbst beim schweren Lkw (bis 26 t) ist Elektromobilität auf dem
Vormarsch, besonders im Verteilerverkehr. Allerdings ist hier die
Herausforderung der Elektrifizierung auf Grund von Gewicht und
Reichweite deutlich größer. Als alternative Antriebe bieten sich
zudem Hybrid oder Erdgas an. Der reinelektrische Betrieb wird aber
auch hier kommen, mit der Serienproduktion ist in einigen Jahren zu
rechnen.

Über 35 Modelle mit alternativen Antrieben stehen auf dem
IAA-Messegelände für Probefahrten zur Verfügung. Die Zahl der
Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb, die auf der IAA für Probefahrten
im allgemeinen Straßenverkehr angeboten werden, ist ähnlich hoch.

So wichtig die Elektromobilität ist – im schweren Fernverkehr (Lkw
bis 40 t) bleibt der saubere und effiziente Euro-VI-Diesel bis auf
weiteres sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch der Platzhirsch.
Dabei gibt es noch Potenziale zur weiteren Effizienzsteigerung, etwa
durch aerodynamische Optimierung, durch Trailer mit Heck- oder
Seitenflossen. Erdgas (LNG oder CNG) kann als Kraftstoff im
Fernverkehr eine wichtigere Rolle spielen. Mit CO2-freundlichem
Power-to-Gas kann der Gasantrieb immer stärker dekarbonisiert werden.
Ähnliches gilt für andere synthetische Kraftstoffe (E-Fuels), die
CO2-mindernd im Bestand wirken, nicht nur bei Neufahrzeugen.
Langfristig bieten sich zudem große Chancen für den elektrischen
Antrieb durch die Brennstoffzelle.

EU-Regulierungsentwurf: CO2-Ziele für schwere Nutzfahrzeuge nicht
realistisch.

All das zeigt: Diese Industrie ist hoch innovativ – und sie steht
mitten im beinharten Wettbewerb. Aber sie benötigt auch die
entsprechenden Rahmenbedingungen, damit sie weiterhin erfolgreich
sein kann.

Eine massive CO2-Reduktion bei schweren Nutzfahrzeugen, die für
die gesamte EU gilt und innerhalb weniger Jahre durchgeführt werden
soll, ist alles andere als einfach umzusetzen.

Die Produktzyklen eines Lkw sind länger als beim Pkw, zudem muss
sich jede Investition eines Transportunternehmens rechnen. Eine
Bestandserneuerung geht nicht über Nacht. Noch ein Unterschied zum
Pkw-Segment: Im Transporterbereich wird die E-Mobilität schneller
kommen; beim Fernverkehr wird es aber wesentlich länger dauern, bis
der Elektroantrieb den Diesel in großem Umfang ersetzen kann. Auch
deshalb sehen wir die geplante CO2-Regulierung für schwere
Nutzfahrzeuge, die die EU-Kommission vorgelegt hat, mit großer
Besorgnis.

Damit kein Missverständnis aufkommt: Die Nutzfahrzeugindustrie
nimmt die Herausforderungen des Klimaschutzes an. Sie hat sich stets
für mehr Transparenz und eine realistische Regulierung für schwere
Lkw ausgesprochen.

Aber: Der Regulierungsentwurf berücksichtigt in wesentlichen
Punkten nicht die Bedingungen des Nutzfahrzeugmarktes, und er
spiegelt die Entwicklungszeiten nicht angemessen wider.

Die definierten CO2-Minderungsziele – minus 30 Prozent bis 2030,
minus 15 Prozent bis 2025 – sind nicht realistisch.

Beim Nutzfahrzeug sind seit jeher die wesentlichen Erfolgsfaktoren
Kosteneffizienz, sparsamste Motoren und niedrigster Verbrauch pro
Tonnenkilometer.

Gerade schwere Lkw in Europa sind bereits Weltmeister im
Spritsparen – und das bislang ohne jegliche gesetzliche Vorgaben. Das
sollte Brüssel bei seinen Regulierungsplänen berücksichtigen. Wir
haben heute in Europa noch keine zertifizierten Verbrauchswerte für
schwere Lkw. Da können extreme Minderungsziele, die auch noch in
kürzester Frist erreicht werden sollen, Industrie und
Transportbranche leicht überfordern.

Schon ein Minderungsziel von 7 Prozent bis 2025 wäre mit weiteren
großen technologischen Anstrengungen der Industrie verbunden – über
„business as usual“ hinaus. Aber das können wir uns immerhin
vorstellen. Bis 2030 wäre aus Sicht der Nutzfahrzeugindustrie ein
Minderungsziel von 16 Prozent immer noch extrem anspruchsvoll, aber
realistisch.

Wir werden intensiv darauf hinarbeiten, dass die technische und
ökonomische Vernunft bei dieser wichtigen Weichenstellung für schwere
Nutzfahrzeuge hinreichend berücksichtigt wird.

Mehr Aussteller, mehr Fläche, mehr Weltpremieren.

Hier auf der IAA wird für alle sichtbar, welche Innovationskraft
in dieser Schlüsselbranche steckt.

Ja, es ist richtig: Elektromobilität und Digitalisierung waren
bereits auf der IAA 2016 zentrale Themen. Aber es gibt einen
entscheidenden Unterschied: Damals wurden vor allem Konzeptfahrzeuge
und Studien präsentiert. Jetzt stehen hier in Hannover die neuen
E-Fahrzeuge in großer Zahl, die nun in die Serienproduktion gehen.

Anders ausgedrückt: Aus Ankündigungen wird Realität. Deshalb passt
auch das Motto der IAA „Driving tomorrow“ wie maßgeschneidert. Das
ist die Botschaft, die wir aussenden: Transport, Mobilität und
Logistik ändern sich rasant in der digitalen Welt. Sie werden noch
effizienter, sicherer, flexibler, schneller und liefern zudem ihren
Beitrag für Klima und Umwelt, insbesondere im urbanen Raum. Für den
einzelnen Bürger und Verbraucher bringt das erhebliche Vorteile.

Die Nutzfahrzeugindustrie will diese Veränderungen aktiv
mitgestalten, sie sieht darin vor allem Chancen. Aus
Nutzfahrzeugherstellern werden Mobilitäts- und Logistikdienstleister,
die überall rund um die Uhr für ihre Kunden da sind.

Kurz gesagt: Die IAA zeigt die gesamte Nutzfahrzeugbranche im
Aufbruch!

Diese Aufbruchsstimmung lässt sich mit Zahlen belegen: Gegenüber
der bereits sehr guten IAA 2016 haben wir in allen relevanten
Kenngrößen zugelegt:

– Die Zahl der Aussteller ist auf 2.174 gestiegen, sie kommen aus
48 Ländern.
– Die Ausstellungsfläche umfasst 282.000 Quadratmeter, das ist ein
neuer IAA-Rekordwert.
– Die Zahl der Weltpremieren hat sich um fast ein Drittel auf 435
erhöht – ebenfalls ein neuer Bestwert.

Der deutliche Anstieg der Weltpremieren spiegelt die hohe
Innovationskraft der Branche wider: Denn besonders zugenommen haben
die Neuheiten im Bereich Digitalisierung, Vernetzung, automatisiertes
Fahren und Elektromobilität. Im Bereich Services und Dienstleistungen
hat sich die Premierenanzahl sogar verdreifacht. Dies nur als erste
Information, das Neuheitenverzeichnis wird morgen ab 12.00 Uhr
verfügbar sein, da halten wir uns an die mit den Ausstellern
vereinbarte Sperrfrist.

New Mobility World in neuem Format.

Die IAA treibt ihre Neuausrichtung weiter voran, auch indem wir
mit der New Mobility World (NMW) diesen Themen noch mehr Raum geben.
Sie bildet damit eine Plattform, auf der Technologieunternehmen,
Automobilindustrie, Mobilitätsanbieter, Startups und
Digitalwirtschaft sowie Entscheider aus Politik, Wissenschaft, Medien
und Gesellschaft gemeinsam über die Zukunft der Mobilität
diskutieren, Innovationen vorstellen und die Mobilität von morgen
erlebbar machen.

Mit den Eventformaten EXPO, FORUM und LIVE präsentiert die New
Mobility World dazu den IAA-Besuchern ein umfangreiches Programm mit
Erlebnischarakter.

– Im FORUM (Pavillon P11) veranstaltet die New Mobility World vier
Tage lang (24.09.-27.09.2018) eine große Konferenz, es ist das
offizielle Konferenzformat der IAA. Dort erwarten den
IAA-Besucher spannende Keynotes, Interviews und Talks mit über
100 internationalen Experten und Vordenkern, die auch aus
anderen Branchen kommen.
– Direkt daneben finden Sie die EXPO, ebenfalls in Pavillon P11,
den Ausstellungsbereich der New Mobility World. Hier erfahren
die IAA-Besucher über die gesamte Messedauer auf 1.500
Quadratmetern verschiedene Markenwelten, zudem können sie
künftige Kunden und Geschäftspartner kennenlernen. Zu den
Teilnehmern gehören, neben großen und mittelständischen
Unternehmen, Startups, Spinn-offs und Forschungsinstitute.
– Auf der LIVE, der Demonstrationsfläche im Freigelände, können
Besucher Logistik und Sicherheit im Straßenverkehr von morgen
erleben. Nördlich der Halle 26, im Außenbereich, werden täglich
dynamische und innovative Fahrvorführungen rund um die
IAA-Trendthemen sowie neue Features von Lkw-Sicherheitssystemen
im Straßenverkehr gezeigt. Bei ausgewählten Demonstrationen hat
der Besucher sogar die Gelegenheit, im Fahrerhaus mitzufahren
oder Systeme selbst zu testen.

Ab morgen können Sie sich selbst davon überzeugen: Die
Nutzfahrzeugindustrie ist bestens aufgestellt. Die 67. IAA
Nutzfahrzeuge zeigt, dass sie ihrem Anspruch als weltweit wichtigste
Leitmesse für Transport, Logistik und Mobilität gerecht wird. Die
vielen Weltpremieren sind nur ein Maßstab dafür. Mindestens ebenso
wichtig ist die Tatsache, dass sich hier die Hannover die gesamte
Nutzfahrzeugbranche trifft, das nirgendwo sonst so intensiv und
international über die Mobilität von morgen, über neue Transport- und
Logistikkonzepte diskutiert wird.

Wir freuen uns auf die Pressetage, auf die Eröffnung durch
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag, auf die IAA
insgesamt und wünschen Ihnen und allen Ausstellern eine erfolgreiche
Messezeit – „Driving tomorrow“!

Pressekontakt:
Eckehart Rotter
VDA – Abteilung Presse
Tel.: +49 30 897 842 – 120
E-Mail: rotter@vda.de

Original-Content von: VDA Verband der Automobilindustrie e.V., übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/32847/4064453

Preise rund ums Auto seit 2000 um 36 % gestiegen

Statistisches Bundesamt

Wiesbaden (ots) – Mobilität hat ihren Preis: Im August 2018 lagen
die Preise rund ums Auto um gut 36 % höher als im Jahresdurchschnitt
2000. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der
Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September mit.

Während sich seit dem Jahr 2000 die Verbraucherpreise in
Deutschland durchschnittlich um rund 30 % erhöht haben, stiegen die
Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um gut
36 %. Die Kraftstoffpreise liegen aktuell um fast 50 % höher als im
Jahresdurchschnitt 2000.

Mit einer Steigerung um fast 79 % in den letzten 18 Jahren legten
die Preise im öffentlichen Personennahverkehr noch stärker zu. Die
Preise für Bahntickets erhöhten sich in diesem Zeitraum um knapp
57 %.

Erfreulich für alle, die ausschließlich zu Fuß unterwegs sind: Die
Preise für Schuhe stiegen seit 2000 nur um gut 14 %.

Die vollständige Zahl der Woche sowie weitere Informationen und
Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes
unter https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilun
gen/zdw/2018/GenTable_2018.html zu finden.

Weitere Auskünfte:
Verbraucherpreise,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 47 77
www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
E-Mail: presse@destatis.de

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https://www.presseportal.de/pm/32102/4064379

„Ford Telematics“ und „Ford Data Services“: Neue, innovative Konnektivitäts-Lösungen für Flottenbetreiber (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln / Hannover (ots) –

– Ford kündigt auf der IAA für Nutzfahrzeuge in Hannover die
Einführung von zwei neuen Konnektivitäts-Angeboten ab 2019 in
Europa an

– „Ford Telematics“ unterstützt das Fuhrpark-Management bei der
Steigerung der Effektivität und Effizienz

– „Ford Data Services“ ermöglichen großen Flotten mit eigenen oder
externen Fuhrpark-Managementsystemen den Zugang zu wichtigen
Fahrzeugdaten

Ford unterstützt seine Flottenkunden ab dem kommenden Frühjahr mit
zwei neuen, innovativen Konnektivitäts-Lösungen: „Ford Telematics“
und „Ford Data Services“. Diese Angebote erlauben einen noch
effizienteren und kostengünstigeren Einsatz von Firmenfuhrparks und
wurden von Ford Commercial Solutions (FCS) entwickelt, erklärte das
Unternehmen auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (Halle 13, C 74).
Bei der Entwicklung der neuen FCS-Angebote profitierte Ford vom engen
Erfahrungsaustausch mit Flottenbetreibern aus unterschiedlichen
Wirtschafts- und Dienstleistungsbereichen, so dass Ford den Kunden
klar in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses rücken konnte.

– Ford Telematics bietet den Zugriff auf Daten von eingebundenen
FordFahrzeugen und stellt sie über ein intuitiv bedienbares
Internet-Portal nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Der Nutzen:
Flottenmanager, Fuhrparkbetreiber und ihre Mitarbeiter erhalten einen
fundierten Einblick in die Performance der eigenen Firmenwagenflotte
und können anhand dieser Informationen zum Beispiel die Einsatzzeiten
ihrer Fahrzeuge optimieren, unproduktive Stand- und Ausfallzeiten
reduzieren sowie die Sicherheit der Fahrer verbessern.

– Zugleich hat Ford erkannt, dass insbesondere die Betreiber
größerer Fuhrparks mit eigenen oder zugekauften
Flotten-Managementsystemen arbeiten möchten. Diesem Wunsch entspricht
das Unternehmen künftig mit den Ford Data Services. Sie nutzen die
Vorteile des im Fahrzeug integrierten Modems und ermöglichen externen
Fuhrpark-Programmen und Telematik-Dienstleistern über eine
Cloud-Lösung den direkten Zugriff auf Fahrzeugdaten, die bislang
ausschließlich Ford zur Verfügung standen. Vorteil: Auf diese Weise
können die Kunden ihr eigenes Firmenwagen-Management weiter
verbessern.

„Ford Telematics“ und „Ford Data Services“ starten voraussichtlich
im Frühjahr 2019, und zwar zuerst in Deutschland und Großbritannien,
bevor weitere europäische Märkte folgen. Beide Angebote werden dann
für alle aktuellen Pkw- und Nutzfahrzeug-Baureihen von Ford zur
Verfügung stehen. Ältere Baureihen, die das für die beiden
Dienstleistungen erforderliche Modem nicht an Bord haben, sollen den
Zugriff über ein Zusatzgerät erhalten, das Ford als Plug-in-Lösung
für Fahrzeuge ab Modelljahr 2012 neu entwickelt hat.

„Fuhrparkbetreiber stehen heute unter enormem Druck, da sie
jederzeit einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb
sicherstellen müssen“, so Dave Phatak, Direktor Ford Commercial
Solutions Europa. „Darum haben wir eine ganze Reihe von
Konnektivitäts-Lösungen entwickelt, damit sich unsere Flottenkunden
auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren können: das Geschäft so
erfolgreich wie möglich zu betreiben.“

FCS – ein Unternehmensbereich innerhalb von Ford Smart Mobility

„Ford Telematics“ und „Ford Data Services“ sind die ersten beiden
Produkte von Ford Commercial Solutions in Europa, einem
Unternehmensbereich innerhalb von Ford Smart Mobility. Die beiden
Angebote basieren auf dem neuen Konnektivitäts-Struktur des Konzerns,
zu der außer der Konnektivitäts-Technologie der Fahrzeuge auch die
Ford Transportation Mobility Cloud und Ford Mobilitäts-Lösungen
gehören. Ziel ist es, die Kunden zum einen an der kontinuierlichen
Produkt-Weiterentwicklung und zum anderen an verbessertem
Daten-Know-how teilhaben zu lassen, zu dem bislang nur Ford als
Hersteller der Fahrzeuge Zugriff hatte. Hierzu zählt auch der Zugang
zu Updates, sobald sie zur Verfügung stehen.

Ford Commercial Solutions arbeitet bereits mit zahlreichen
nordamerikanischen Telematik-Dienstleistern wie etwa Verizon Connect
zusammen.

Weitere Informationen hält Ford Commercial Solutions auf
speziellen Webseiten für Großbritannien und Deutschland bereit.

Link auf IAA-Bilder und weitere IAA-Informationen

Über den nachfolgenden Link sind Bilder und weitere Pressetexte
zum Thema „Ford auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018“ abrufbar:
http://iaa2018.fordpresskits.com

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert. Für
weitere Informationen zu den Produkten von Ford besuchen Sie bitte
www.ford.de

Pressekontakt:
Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/6955/4064334

ADAC Ecotest: Moderne Diesel sind sehr sauber / Bei Euro 6d-TEMP 85 Prozent weniger NOx als bei Euro 5

ADAC

München (ots) – Der ADAC hat die seit 2012 im ADAC Ecotest
gemessenen Stickoxid-Emissionen von Diesel-Pkw mit den
Schadstoffnormen Euro 5, Euro 6b und Euro 6d-TEMP (inklusive 6c)
miteinander verglichen. Das Ergebnis: Euro-6d-TEMP-Diesel stoßen
durchschnittlich 76 Prozent weniger NOx aus als Euro-6b-Diesel und 85
Prozent weniger als Euro-5-Diesel. Stichproben bei Straßenmessungen
haben gezeigt, dass die Schadstoffreduzierung bei guten
Euro-6d-TEMP-Dieseln im Vergleich zu durchschnittlichen
Euro-5-Dieseln sogar bei 95 bis 99 Prozent liegt.

Viele der 149 untersuchten Euro-5-Modelle schnitten schlecht ab.
Ihr NOx-Ausstoß im Ecotest lag im Schnitt bei 528 mg/km – bei auf dem
Prüfstand erlaubten 180 mg/km. Am meisten stieß der Renault Trafic
Combi aus (mehr als 1.500 mg/km), am wenigsten der VW Golf VII 1.6
TDI BlueMotion (135 mg/km). Die 69 getesteten Euro-6b-Fahrzeuge kamen
im Schnitt auf 341 mg/km – bei einem erlaubten Wert von 80 mg/km.
Immerhin sechs Modelle konnten diesen einhalten. Am besten schnitten
der VW T6 Multivan (50 mg/km), der Land Rover Discovery Td6 (61
mg/km) und der BMW 118d (69 mg/km) ab.

Die aktuellen Schadstoffnormen Euro 6c und 6d-TEMP hingegen sorgen
für eine signifikante Schadstoffreduzierung. Die bisher gemessenen 25
Modelle stießen im Ecotest durchschnittlich 81 mg/km NOx aus. Damit
liegen sie beim erlaubten Grenzwert von 80 mg/km – und das unter
anspruchsvolleren Bedingungen als beim Typprüfungszyklus. Richtig
schlechte Werte hatte kein Modell. Bei 52 Prozent der Pkw betrug der
durchschnittliche Ausstoß im Ecotest sogar weniger als 80 mg/km. Der
sauberste bislang gemessene Diesel ist ein BMW X1 sDrive18d mit nur
noch 8 mg/km.

Alexander Möller, Geschäftsführer ADAC e.V.: „Wer derzeit ohnehin
über den Kauf eines neuen Autos nachdenkt, für den könnte ein
finanzieller Anreiz zum Umstieg auf ein emissionsarmes
Euro-6d-TEMP-Fahrzeug natürlich sinnvoll sein. Allerdings sind nur
die wenigsten Dieselfahrer in der Lage, kurzfristig auf einen
Neuwagen umzusteigen. Deswegen bleibt es dabei, dass wir auch
technische Nachrüstungen an Diesel-Pkw brauchen, wo das technisch
machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.“

Die Stickoxid-Belastung liegt in vielen europäischen
Ballungsgebieten über dem erlaubten Grenzwert. Als mitverantwortlich
gelten Dieselfahrzeuge. Deren NOx-Ausstoß ist meist sehr hoch – oft
höher, als die Typzulassungsgrenzen angeben, wie Messungen beim ADAC
Ecotest gezeigt haben. Das rührt daher, dass bisher die Grenzwerte
für die Typzulassungen nur auf Prüfständen eingehalten werden
mussten. Auf der Straße unter realen Bedingungen war der NOx-Ausstoß
der Pkw dann viel höher. Erst mit der Schadstoffnorm Euro 6d-TEMP
sind jetzt auch auf der Straße gemessene, realistischere Grenzwerte
bei Zulassungen relevant.

Der ADAC verfügt mit dem Ecotest über eine große Datenbasis zu den
Emissionen von Pkw innerhalb und außerhalb der gesetzlichen
Prüfzyklen. Allgemeine Infos zum Test, alle Ergebnisse und
Sonderprojekte rund um Abgas- und Verbrauchsmessungen sind unter
www.adac.de/ecotest zu finden.

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7849/4064291

Für die harten Jungs: Neuer Ford Ranger Raptor feiert auf der IAA Nutzfahrzeuge Weltpremiere vor Fachpublikum

Ford-Werke GmbH

Köln/Hannover (ots) –

– Die robusteste und leistungsfähigste Variante des europäischen
Pick-up-Bestsellers geht 2019 in Europa an den Start

– Der Ranger Raptor wurde von Ford Performance für
Offroad-Enthusiasten und Einsätze in anspruchsvollem Gelände
entwickelt

– 157 kW (213 PS) starker Ford EcoBlue-Turbodiesel mit 2,0 Liter
Hubraum entwickelt ein maximales Drehmoment von 500 Nm, das von
einer 10-Gang-Automatik portioniert wird

– Weitere Highlights: das Gelände-Management-System, ein gezielt
verstärktes Chassis und eine entsprechend abgestimmte Federung
mit spezieller Geländebereifung

– „Im Gelände kommt vermutlich eher der Fahrer an seine Grenzen
als der Raptor“

Der neue Ford Ranger Raptor, die robusteste und leistungsfähigste
Variante des meistverkauften Pick-up Europas, stellt sich auf der
diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung für Nutzfahrzeuge
in Hannover erstmals dem Fachpublikum (Halle 13, C 74). Die
Europa-Premiere des Ranger Raptor war im August auf der Messe
„Gamescom“ in Köln. Der beeindruckende Pick-up ist eine Entwicklung
von Ford Performance speziell für die „harten Jungs“, also für echte
Offroad-Enthusiasten. Er kommt voraussichtlich Mitte 2019 auf den
europäischen Markt. Den Antrieb übernimmt eine Bi-Turbo-Version des
2,0 Liter großen Ford EcoBlue-Dieselmotors. Sie leistet 157 kW (213
PS)* und entfaltet dabei ein brachiales Drehmoment-Maximum von 500
Nm, das über ein hochmodernes 10-Gang-Automatikgetriebe seinen Weg an
die Räder findet.

Mit seinem extrovertierten und kompromisslosen Design verdeutlicht
der neue Ranger Raptor auf den ersten Blick, dass er für ultimativen
Offroad-Fahrspaß konzipiert wurde und sich dank seines verstärkten
Ford Performance-Chassis auch für Geländefahrten mit höherer
Geschwindigkeit eignet – wie dieses YouTube-Video zeigt.

„Vergessen Sie alles, was Sie über Pick-ups zu wissen glauben“,
betont Leo Roeks, Direktor von Ford Performance in Europa. „Unser
neuer Ford Ranger Raptor ist von einem ganz anderen Kaliber, er ist
ein echter Vollblut-Offroader und meistert die härtesten
Herausforderungen – im Gelände, im Anhängebetrieb, jederzeit und
überall.“

Robust und doch raffiniert

Speziell für den Einsatz im Gelände mit höherem Tempo hat Ford bei
der Entwicklung des verstärkten Raptor-Chassis auf hochfeste Stähle
zurückgegriffen und auch die Federung entsprechend angepasst – ohne
dabei Kompromisse in puncto Komfort und Handling zu schließen. So
besitzt das neue Ranger-Topmodell gegenüber der Serienversion zum
Beispiel eine um 150 Millimeter verbreiterte Spur und eine um 56
Millimeter auf 283 Millimeter erhöhte Bodenfreiheit. Hinzu kommen
Hochleistungs-Stoßdämpfer des Offroad-Sport-Spezialisten Fox mit 46,6
Millimeter Kolbendurchmesser und positionsabhängiger Dämpfung, die
den Federweg an der Vorderachse um 32 Prozent und für die Hinterräder
um 18 Prozent verlängern. Je nach Fahrsituation warten sie im Gelände
mit höheren oder bei normaler Fahrt über befestigte Straßen mit
geringeren Dämpfungskräften auf.

Für die Vorderräder kommen neben den Hochleistungsdämpfern auch
Aluminium-Querlenker und neue Stützlager zum Einsatz. Hinten hat Ford
den Ranger Raptor mit kombinierten Feder-Dämpfer-Elementen
ausgerüstet, die durch ein integriertes Wattgestänge große Auf- und
Abbewegungen der Achse erlauben und zeitgleich laterale Einflüsse auf
die Karosserie beschränken.

Im Gelände meistert der sportliche Pick-up Böschungswinkel von bis
zu 32,5 Grad vorne und 24 Grad hinten sowie einen Rampenwinkel von
ebenfalls 24 Grad. Hinzu kommt ein solider Unterfahrschutz aus 2,3
Millimeter dickem hochfestem Stahl, der den serienmäßigen
Ölwannenschutz und die Unterbodenverkleidung anderer Ranger-Modelle
ergänzt – damit bleiben dem Raptor auch in schwierigem Terrain kaum
Wege versperrt.

Doppelkolben-Bremssättel mit einem Kolbendurchmesser von jeweils
51 Millimeter sorgen an der Vorderachse in Verbindung mit
innenbelüfteten Bremsscheiben der Dimension 332 x 32 Millimeter für
bissige Verzögerung. Hinten besitzen die Bremssättel einen
54-Millimeter-Kolben, die innenbelüfteten Bremsscheiben sind
ebenfalls 332 Millimeter hoch bei einem Querschnitt von 24
Millimetern.

All-Terrain-Reifen im Format 285/70 R17

Die All-Terrain-Reifen im Format 285/70 R17 hat BF Goodrich eigens
für den Ford Ranger Raptor entwickelt. Sie zeichnen sich durch eine
besonders robuste Seitenwand aus, die selbst harten Anforderungen
standhält, sowie durch ein offensiv gestaltetes Laufflächenprofil,
das auch bei Nässe, Schnee, Schlamm und Sand größtmöglichen Halt
bietet.

„Die herausragende Besonderheit dieses Ford liegt in seiner
Vielseitigkeit: Im Gelände kommt vermutlich eher der Fahrer an seine
Grenzen als der Ranger Raptor, während er auf der Straße mit
bemerkenswert hohem Komfort überzeugt“, unterstreicht Damien Ross,
Leitender Ingenieur des Ranger Raptor-Programms bei der Ford Motor
Company. „Das Fahrzeug baut auf der hohen Praxistauglichkeit des
konventionellen Ford Ranger auf – geht bezüglich Design, Robustheit
und Dynamik jedoch einen wesentlichen Schritt weiter. In Sachen
Fahrspaß ist er ein wirklich außergewöhnlicher Offroader.“

Neuer Kühlergrill, kraftvoll ausgestellte Radläufe

In Deutschland wird der neue Ranger Raptor in den Außenfarben
Performance-Blau, Colorado-Rot, Frost-Weiß, Iridium-Schwarz und
Conquery-Grau auf den Markt kommen. Kontrastierende Elemente in
Dyno-Grau unterstreichen dabei jeweils den markanten Auftritt.

Ein neuer Kühlergrill – dessen Design auch den weltweit ersten
Hochleistungs-Pick-up zitiert, den nordamerikanischen Ford F 150
Raptor – dominiert den Raum zwischen den Xenon-Hauptscheinwerfern und
dem großen Frontstoßfänger, der von einem Rahmen getragen wird und
auch den integrierten LED-Nebelscheinwerfern Platz bietet. Er
zeichnet sich zudem durch spezielle Aerodynamik-Elemente aus, die für
eine ruhigere Luftführung entlang der Karosserie zuständig sind.

Die kraftvoll ausgestellten Radläufe des Ranger Raptor bestehen
aus Verbundwerkstoff. Sie trotzen möglichen Schäden beim
Gelände-Einsatz und ermöglichen längere Federwege sowie die
Verwendung übergroßer Reifen. Die seitlichen Trittbretter des neuen
Ford Ranger Raptor schützen die hintere Flanke des Fahrzeugs vor
Steinschlag, zudem haben sie spezielle Abflussrinnen für Wasser und
Schlamm.

Der Ranger Raptor ist auch ein echtes Arbeitstier

Der Ranger Raptor ist auch ein echtes Arbeitstier. Die
Anhängerkupplung unter dem modifizierten hinteren Stoßfänger darf bis
zu 2,5 Tonnen schwere Trailer ziehen, mit seinen beiden vorderen
Abschlepphaken kann er bis zu 4.500 Kilogramm schweres Gerät wuchten,
hinten sind es bis zu 3.800 Kilogramm. Mit 1,56 Metern in der Länge
und 1,74 Metern in der Breite bietet die Ladefläche genau so viel
Platz, wie es sich der freizeitaktive Wochenend-Abenteurer für seine
Mountainbikes oder Jetskis und das entsprechende Zubehör wünscht.
Eine Heck-Klappe, die dank einer speziellen Mechanik nur noch ein
Drittel der Kraft zum Öffnen und Schließen verlangt, sorgt zugleich
für einen überaus komfortablen Zugang.

Die besondere Ford Performance-DNA spiegelt sich mit einer
harmonischen Farbgebung, hochwertiger Verarbeitung und langlebigen
Materialien auch im gesamten Innenraum wider, den blaue Nähte und
Leder-Akzente zieren. Besonders leichte Magnesium-Schaltwippen – gut
erreichbar in der Nähe des perforierten Leder-Lenkrads platziert –
ermöglichen schnelle Schaltvorgänge, während das Volant selbst eine
Null-Grad-Lenkwinkelmarkierung sowie ein exklusives Raptor-Logo
trägt. Und dank Dual-Festigkeitspolstern überzeugen die Sitze selbst
bei flotterem Tempo über Stock und Stein mit großem Komfort und einem
Seitenhalt, der von Stoffen profitiert, die an Wildleder erinnern.

Sechs wählbare Fahrmodi für jedes Terrain

Am Steuer des neuen Ford Ranger Raptor kann der Fahrer, je nach
Beschaffenheit des Terrains, aus sechs Programmen des
fortschrittlichen Gelände-Management-Systems auswählen. Hierzu
zählen:

– „Normal“ für optimierten Kraftstoffverbrauch und Reisekomfort
– „Sport“ für temperamentvolle Fortbewegung auf befestigten
Straßen
– „Gras/Schotter/Schnee“ für sicheres Fahren auf rutschigen Böden
– „Schlamm/Sand“ für optimale Traktion und Dynamik in tiefen
und/oder weichen Oberflächen
– „Rock“ für felsiges Terrain, wenn es konstant auf
Schrittgeschwindigkeit ankommt
– „Baja“ für zügig gefahrene Offroad-Passagen, die den Strecken
der berühmten Baja California-Wüsten-Rallyes ähneln

Ebenso wie die hochmoderne 10-Gang-Automatik hat der 2,0 Liter
große EcoBlue Bi-Turbo-Dieselmotor seine Standfestigkeit unter
härtesten Testbedingungen unter Beweis gestellt. So ließen die
Ingenieure von Ford zum Beispiel den Hoch- und
Niedrigdruck-Turbolader jeweils 200 Stunden lang nonstop unter
höchster Belastung laufen. Zur Erläuterung: Bei niedrigen
Motordrehzahlen setzen beide Lader parallel ein, um ein möglichst
großes Drehmoment und schnelles Ansprechverhalten zu garantieren. Im
oberen Drehzahlbereich sorgt dann der größere Turbo allein für
maximale Leistung.

10-Gang-Automatikgetriebe stammt vom F-150 Raptor

Das 10-Gang-Automatikgetriebe (Wandler) teilt sich der Ranger
Raptor mit dem in Nordamerika erhältlichen F-150 Raptor. Es besteht
aus hochfestem Stahl, Aluminium-Legierungen und Verbundwerkstoffen,
die außer der Haltbarkeit auch das Gewicht optimieren. Der größere
Übersetzungsbereich verbessert das Beschleunigungsvermögen, lässt den
Ranger Raptor dynamischer ansprechen und erhöht die
Kraftstoffeffizienz. Adaptive Schalt-Algorithmen stellen dabei in
Echtzeit sicher, dass jeweils der richtige Gang zum optimalen
Zeitpunkt zur Verfügung steht. Die einzigartige Getriebe-Kalibrierung
ermöglicht zudem eine „Live-in-Drive“-Funktion, bei der die Gänge
über die Schaltwippen jederzeit auch manuell eingelegt werden können.

Zu den serienmäßigen Fahrer-Assistenz- und Sicherheitstechnologien
des neuen Ford Ranger Raptor zählen unter anderem eine verbesserte
Version des elektronischen Sicherheits- und Stabilitätsprogramms ESP
mit Überrollschutz, der Berganfahr-Assistent, die Bergabfahrhilfe,
das Traktionskontrollsystem für eine bessere Traktion und die
Anhängerstabilisierung.

Entertainment und Kommunikation

Zu den hochentwickelten Technologien, die den Komfort des neuen
Ford Ranger Raptor erhöhen, gehört auch das sprachgesteuerte
Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC 3 mit AppLink. Das
System ist kompatibel mit Apple CarPlay sowie Android Auto[TM]. Der
zentral angeordnete, farbige 8-Zoll-Touchscreen des Systems kann
durch Berühren und Wischen bedient werden. Das moderne
Navigationssystem verfügt über zusätzliche Offroad-Funktionen. Das
Fahrzeug punktet zudem mit einem FordPass-Modem für mobile
Konnektivität.

Link auf IAA-Bilder und weitere Informationen

Über den nachfolgenden Link sind Bilder und weitere Pressetexte
zum Thema „Ford auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018“ abrufbar:
http://iaa2018.fordpresskits.com

* Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Ranger Raptor: Genaue Angaben
gibt Ford rechtzeitig vor Verkaufsbeginn des neuen Modells bekannt.

1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen
Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der
jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich
nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des
Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den
verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und
die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der
effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern
werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren
beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich
verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen
neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den
Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer
Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen
und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere
Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Seit 1. September 2017 werden bestimmte Neufahrzeuge nach dem
World Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) gemäß (EU)
2017/1151 in der zuletzt geänderten Fassung homologiert. Beim WLTP
handelt es sich um neues, realitätsnäheres Prüfverfahren zur Messung
des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Ab dem 1. September
2018 ersetzt WLTP das aktuelle Testverfahren NEFZ (Neuer Europäischer
Fahrzyklus) komplett. Während der Auslaufphase des NEFZ werden
Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen nach WLTP-Standards auf das
NEFZ-Verfahren umgerechnet. Da sich einige Verfahren zur Bestimmung
der Verbrauchs- und Emissionswerte verändert haben, ergibt sich eine
gewisse Abweichung zu bisherigen Angaben. D. h., ein und dasselbe
Fahrzeug könnte unterschiedliche Werte bei Kraftstoffverbrauch und
CO2-Emissionen aufweisen.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/6955/4064283

Neue Markenkampagne des ACV mit sympathischem Maskottchen und viel Selbstironie

ACV Automobil-Club Verkehr

Köln (ots) –

Mit einem unverwechselbaren Maskottchen, neuem Claim und einem
selbstironischen Videoclip als Herzstück präsentiert sich der ACV
Automobil-Club Verkehr im neuen Gewand. Die von der Düsseldorfer
Kreativagentur BUTTER. entwickelte Markenkampagne soll die
Bekanntheit des ACV steigern und das günstige
Preis-Leistungs-Verhältnis des Automobilclubs bewerben.

Der ACV geht diese Aufgabe mit einer wilden Mischung aus
Selbstironie, Humor, plakativ-poppiger Bildsprache und dem Einsatz
eines unverwechselbaren Maskottchens an: dem ACPfau. Der ACPfau kommt
fotorealistisch daher, kann aber deutlich mehr als sein natürliches
Vorbild, zum Beispiel eine Warnweste tragen und sprechen. Auch der
neue Claim soll dabei mithelfen, die Merkfähigkeit des Kürzels ACV
mit der Betonung auf dem V zu erhöhen. Demensprechend heißt es ab
sofort: „ACV. Der Automobil-Club mit Pfau.“

Ein Schwerpunkt innerhalb der neuen Kampagne liegt auf
Online-Bewegtbild in verschiedenen Längen. In den Filmen wird der
ACPfau durch einen übermotivierten Marketingpraktikanten vorgestellt.
Die Selbstironie ist spürbar und wird durch den Abbinder „Marketing
ist nicht unser Ding. Pannenhilfe schon.“ nochmals verstärkt.

In allen anderen Werbemitteln präsentiert der ACPfau mit großer
Begeisterung das Premium-Angebot und das günstige
Preis-Leistungs-Verhältnis des ACV. Die Marketingleiterin des ACV,
Helen Pichler, sagt zum Launch der Kampagne: „Durch unseren neuen
Markenauftritt wollen wir uns von allen anderen Automobilclubs
unterscheiden. Statt austauschbare Szenen wie Abschleppsituationen zu
zeigen, setzen wir mit dem ACPfau lieber auf eine humorvolle und
lockere Ansprache und natürlich auch auf Merkfähigkeit.“

So will sich der Kölner Automobilclub dauerhaft vom Wettbewerb
absetzen und seine Marke etablieren. Für den Einsatz im Frühjahr und
dem kommenden Herbst sind bereits weitere Filme in kurzen und
längeren Formaten abgedreht. Auch bei diesen werden der Praktikant
und der Pfau eine entscheidende Rolle spielen und die Vorzüge des ACV
bewerben.

Die Kreation der Kampagne rund um den ACPfau stammt von der
Düsseldorfer Kreativagentur BUTTER. und produziert wurde der Film von
Film Deluxe unter der Regie von Tim Stoffel.

Mehr über die Kampagne auf ACV.de: www.acv.de
Landingpage der Kampagne: www.acv.de/pfau
ACV auf Facebook: www.facebook.com/acv
ACV auf YouTube: www.acv.de/youtube

Pressekontakt:
Julia Heilig
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ACV Automobil-Club Verkehr
Theodor-Heuss-Ring 19-21
50668 Köln
Tel.: 02 21/91 26 91-85
Fax: 02 21/91 26 91-27

Original-Content von: ACV Automobil-Club Verkehr, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/116025/4064271

IAA Nutzfahrzeuge: Ford zeigt die Serienversion des Transit Custom mit Plug-In-Hybrid-Technologie (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln / Hannover (ots) –

– Innovativer Hybrid-Antrieb peilt Reichweite von 50 Kilometern im
elektrischen Betrieb und 500 Kilometer mit Hilfe des Ford
EcoBoost-Dreizylinders als Range Extender an

– Erster Transporter mit Plug-In-Hybrid-Technologie im Transit
Custom-Segment überzeugt mit bis zu einer Tonne Nutzlast und dem
gleichen Laderaumvolumen wie die Dieselvarianten

– Neuer Transit Connect Sport mit dynamischem Karosserie-Kit
inklusive Streifendekor und schwarzen Leichtmetallrädern feiert
ebenfalls auf der IAA Premiere

Der neue Ford Transit Custom mit Plug-In-Hybrid-Technologie PHEV
(PHEV = Plug-In Hybrid Elctric Vehicle) nähert sich seinem
Marktdebüt. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in
Hannover zeigt sich Europas führender Transporter in der Klasse bis
eine Tonne Nutzlast erstmals in der Serienversion (Halle 13, C 74).
Der innovative Lieferwagen besitzt einen teil-elektrifizierten
Antriebsstrang, der im reinen Strombetrieb einen emissionsfreien
Aktionsradius von bis zu 50 Kilometern ermöglichen soll. Damit ist er
wie geschaffen für den Auslieferverkehr in innerstädtischen
Umweltzonen. Stehen längere Touren auf dem Programm, springt der
vielfach ausgezeichnete Ford EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter
Hubraum ein. Als sogenannter „Range Extender“ lädt der Dreizylinder
die Batterien während der Fahrt wieder auf und vergrößert auf diese
Weise die Reichweite des Transit Custom PHEV auf mehr als 500
Kilometer*. In seinem Segment ist der neue Transit Custom PHEV der
erste Transporter eines Großserienherstellers mit
Plug-In-Hybrid-Antrieb. Die Produktion in größeren Stückzahlen soll
in der zweiten Hälfte 2019 anlaufen.

Der neue Transit Custom PHEV ist ein wichtiger Teil der weltweit
ausgerichteten Elektrifizierungs-Strategie von Ford. Der Konzern
investiert elf Milliarden US-Dollar in ein Produktangebot, das 2022
bereits 40 elektrisch angetriebene Modelle umfassen soll, darunter 16
reine Elektrofahrzeuge.

„Der neue Transit Custom PHEV bricht mit allen Regeln, die für
vielseitig nutzbare Transporter der Ein-Tonnen-Nutzlast-Klasse
bislang galten – er ist ein flexibel einsetzbares Arbeitstier mit
lokal null Emissionen“, betont Ian Porter, Leitender Ingenieur des
Transit Custom-Programms von Ford Europa. „Kunden, die sich für den
Transit Custom PHEV entscheiden, müssen keine Kompromisse eingehen:
Er wartet mit dem gleichen Laderaumvolumen wie die Transit
Custom-Dieselvarianten auf und ermöglicht auch längere Fahrten, ohne
zum Aufladen der Batterien pausieren zu müssen.“

Null Emissionen – und null Sorgen vor eingeschränkter Reichweite

Der Transit Custom PHEV vereint eine ausgezeichnete Kraftstoff-
und Energieeffizienz mit beispielhafter Flexibilität. Der hochmoderne
Hybrid-Elektroantrieb passt perfekt zu unterschiedlichen
Einsatzbedingungen – vom Multi-Stopp-Verteiler- und Zustelldienst im
urbanen Raum bis hin zum Zulieferverkehr zwischen örtlich getrennten
Produktionswerken.

Technisch folgt das PHEV-System einer seriellen Auslegung: Die
Räder des Hybrid-Transporters werden ausschließlich von dem
Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus flüssigkeitsgekühlten
Lithium-Ionen-Batterien bezieht. Sie haben eine Speicherkapazität von
14 kWh und wurden unterhalb des Laderaumbodens platziert – auf diese
Weise bleibt das Laderaumvolumen unverändert und entspricht jenem der
Transit Custom-Versionen mit Dieselantrieb, während die maximale
Nutzlast bis zu eine Tonne erreicht. Geht der Stromvorrat zur Neige,
lädt der ebenso kompakte wie verbrauchseffiziente, 1,0 Liter große
Ford EcoBoost-Turbobenziner die Batterien wieder auf.

Drei EV-Programme

Zur optimalen Nutzung der Batteriekapazität stehen drei
EV-Programme zur Wahl:

– EV Auto – die Standardeinstellung regelt den Einsatz der
elektrischen Energie aus der Lithium-Ionen-Batterie oder des Ranger
Extenders selbsttätig
– EV Now – in diesem Modus fährt der Transit Custom PHEV so lange
rein elektrisch und ohne lokale Abgasemissionen, bis die
Ladekapazität der Batterie aufgebraucht ist
– EV Later – das Hybrid-System hält den Ladezustand der Batterie
durch den Einsatz des Ford EcoBoost-Range Extenders auf möglichst
konstantem Level

Über eine Anschlussmöglichkeit im vorderen Stoßfänger kann die
Batterie des neuen Transit Custom PHEV an einer konventionellen
Haushalts-Steckdose mit 240 Volt Spannung und 10 Ampere innerhalb von
fünf Stunden vollständig aufgeladen werden. Bei einer
240-Volt-Verbindung mit 16 oder 32 Ampere verringert sich diese
Zeitspanne auf rund drei Stunden.

Interieur: eine Leistungs-/Ladeanzeige ersetzt den Drehzahlmesser

Im Interieur ersetzt eine spezielle Leistungs-/Ladeanzeige den
Drehzahlmesser, ein kleineres Instrument für den Ladezustand der
Batterie rückt an die Stelle der Kühlwasser-Temperaturanzeige. Auch
die Funktionen des Wegstreckenzählers hat Ford den speziellen
Anforderungen des Hybrid-Transporters angepasst, während das zentrale
Display des Instrumententrägers auf den aktivierten Elektroantrieb,
einen eventuellen Servicebedarf oder auch die Verbindung des
Fahrzeugs mit einer Ladestation hinweist. Hinzu kommen
Restreichweite-Informationen für den Batteriebetrieb sowie den Range
Extender.

Das ebenso geräumige wie praktische Interieur des neuen Transit
Custom überzeugt mit zahlreichen Ablagemöglichkeiten, deren addiertes
Volumen in diesem Segment einen Bestwert aufstellt. Modern und
ergonomisch gestaltete Schalter und Instrumente erleichtern die
Bedienung. Für gehobene Ausstattungslinien bietet Ford auch das
sprachsteuerbare Entertainment- und Kommunikationssystem Ford SYNC 3
an. Es zeichnet sich durch einen acht Zoll großen Touchscreen aus,
der Wisch- und Ziehbewegungen der Finger akzeptiert.

Zugleich stehen für die neue PHEV-Version des Transit Custom, wie
für die Custom-Baureihe insgesamt, eine ganze Reihe fortschrittlicher
Assistenzsysteme zur Verfügung, darunter der Aktive Park-Assistent
mit Ein- und Ausparkfunktion und der Fahrspur-Assistent inklusive
Fahrspurhalte-Assistent. Beide Assistenzsysteme profitieren von der
elektro-mechanischen EPAS-Servolenkung (Electric Power Assisted
Steering), die zur Serienausstattung zählt und auch im dichten
Stadtverkehr besonders leichtgängiges Manövrieren erleichtert.

Ford Transit Custom PHEV: Getestet im harten Alltagsbetrieb von
London

Die Plug-In-Hybrid-Variante des Ein-Tonnen-Transporters von Ford
stellt sich derzeit einem zwölfmonatigen Fahrversuch unter realen
Rahmenbedingungen. In den Händen von Handwerkern,
Logistik-Dienstleistern, Versorgungsbetrieben und auch der Polizei
haben die einzelnen Fahrzeuge schon jeweils mehr als 50.000 Kilometer
im Stadtverkehr von London abgespult.

Die mit Telematik-Systemen ausgerüsteten Fahrzeuge sammeln dabei
wichtige Daten zu ihrem operativen Einsatz inklusive den Auswirkungen
auf die Umwelt – angefangen von Ladezyklen über das Profil der
bewältigten Strecken bis hin zum Anteil und der Charakteristik jener
Wege, die rein elektrisch zurückgelegt werden. Die aufgezeichneten
Informationen helfen Ford, die Vorteile des Hybrid-Antriebs im Sinne
einer größeren Luftreinhaltung und eines möglichst effizienten
Betriebs in urbanen Gebieten zu optimieren.

Ein zweiter Praxistest, ebenfalls mit Transit Custom
PHEV-Fahrzeugen, läuft demnächst im spanischen Valencia an.

Auf Wunsch ist das FordPass Connect-Modem an Bord

Auf Wunsch ist das hochmoderne FordPass Connect-Modem an Bord, mit
dem Flottenbetreiber ihren Fuhrpark noch effizienter und
wirtschaftlicher managen können. Das Modem dient zugleich als
Schnittstelle für zahlreiche Funktionen der FordPass Mobile App, mit
der sich zum Beispiel die Einsatzzeit optimieren und unproduktive
Standzeiten reduzieren lassen.

Ebenfalls neu ist das erweiterte Angebot an fortschrittlichen
Assistenzsystemen. Hierzu gehören unter anderem: Aktiver
Park-Assistent mit Ein- und Ausparkfunktion, intelligente, adaptive
Geschwindigkeitsregelanlage, Fahrspur-Assistent inklusive
Fahrspurhalte-Assistent oder eine Erweiterung des
Toter-Winkel-Assistenten, der nun auch den toten Winkel im Bereich
eines Anhängers überwacht.

Sportliches neues Top-Modell der Transit Connect-Familie

Zu den Highlights von Ford auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover
zählt auch der neue Transit Connect Sport. Mit einem speziellen
Karosserie-Kit, mattschwarzem Streifendekor inklusive silbernen oder
orangenen Farbakzenten und 16 Zoll großen, schwarz lackierten
Leichtmetallrädern sowie statischem Abbiegelicht steht er für einen
besonders dynamischen Auftritt. Raffinierte Akzente setzt diese
Modellversion auch im Interieur, das serienmäßig mit einer
Stoff-/Teillederausstattung, dem Ford Power-Startknopf, einer
Zwei-Zonen-Klimaautomatik und einer Geschwindigkeitsregelanlage mit
einstellbarer Tempobegrenzung aufwartet.

Neben entsprechenden Varianten des Transit Courier und des Transit
Custom ist der Transit Connect Sport das dritte Nutzfahrzeugmodell
von Ford im Sport-Gewand.

Die Transit Connect-Baureihe ist seit Mitte des Jahres mit weiter
verbeserten Benzin- und Dieselmotorisierungen sowie mit einem
optionalen 8-Gang-Automatikgetriebe bestellbar.

Link auf IAA-Bilder und weitere IAA-Informationen Über den
nachfolgenden Link sind Bilder und weitere Pressetexte zum Thema
„Ford auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018“ abrufbar:
http://iaa2018.fordpresskits.com

* Kraftstoffverbrauch des neuen Ford Transit Custom PHEV in l/100
km: Genaue Angaben gibt Ford rechtzeitig vor Verkaufsbeginn des neuen
Modells bekannt.

1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen
Messverfahren [VO (EG) 715/2007 und VO (EG) 692/2008 in der
jeweils geltenden Fassung] ermittelt. Die Angaben beziehen sich
nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des
Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den
verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und
die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der
effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern
werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren
beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich
verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen
neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den
Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer
Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen
und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere
Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

Seit 1. September 2017 werden bestimmte Neufahrzeuge nach dem
World Harmonised Light Vehicle Test Procedure (WLTP) gemäß (EU)
2017/1151 in der zuletzt geänderten Fassung homologiert. Beim WLTP
handelt es sich um neues, realitätsnäheres Prüfverfahren zur Messung
des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Ab dem 1. September
2018 ersetzt WLTP das aktuelle Testverfahren NEFZ (Neuer Europäischer
Fahrzyklus) komplett. Während der Auslaufphase des NEFZ werden
Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen nach WLTP-Standards auf das
NEFZ-Verfahren umgerechnet. Da sich einige Verfahren zur Bestimmung
der Verbrauchs- und Emissionswerte verändert haben, ergibt sich eine
gewisse Abweichung zu bisherigen Angaben. D. h., ein und dasselbe
Fahrzeug könnte unterschiedliche Werte bei Kraftstoffverbrauch und
CO2-Emissionen aufweisen.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com

Pressekontakt:
Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

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