OMRON wird VT-M121 als industrieweit erste Maschine für 2D-Maßkontrolle und visuelle Inspektion vorstellen

Omron Healthcare Europe

– Vollständige Inspektion trägt dazu bei, „Zero Defect“ zu
erzielen und Qualitätsanforderungen der Automobilindustrie zu
erfüllen

Kyoto, Japan (ots/PRNewswire) – Die in Kyoto ansässige OMRON
Corporation gibt im Dezember 2018 die globale Markteinführung von
VT-M121 bekannt, der ersten „Maschine für 2D-Maßkontrolle und
visuelle Inspektion“ der Automatisierungsindustrie, die eine
simultane Maßkontrolle und visuelle Inspektion durchführt, um Kratzer
und Risse an Produkten zu erkennen.

In vollumfänglicher Zusammenarbeit mit der SIIX Corporation, dem
größten EMS-Anbieter (*1) des Landes, hat VT-M121 die Machbarkeit
einer vollständigen Inspektion demonstriert, die dazu beträgt, die in
der Automobilindustrie geforderten Qualitätsnormen zu erfüllen, und
die Produktionsqualität von Elektronikbauteilen zu verbessern und
deren Zuverlässigkeit zu erhöhen. VT-M121 ersetzt den bisherigen
Inspektionsprozess der Stichprobenkontrolle durch menschliche Prüfer
mit vollständiger automatischer Inspektion in der Produktionslinie
und trägt mit dazu bei, ein Null-Fehler-Ergebnis (Zero Defect) im
Feld Automobilelektronik zu erzielen, ein Bereich, der eine hohe
Qualität und hohe Zuverlässigkeit erfordert.

(*1) EMS: Electronics Manufacturing Service
(Fertigungsdienstleister für elektronische Komponenten)

Bild: VT-M121 – Maschine für 2D-Maßkontrolle und visuelle
Inspektion

https://kyodonewsprwire.jp/img/201812121336-O1-lCP1vxbI

Zusätzlich zu den Fortschritten in der Entwicklung der
Kraftfahrzeugtechnik wie ADAS (Advanced Driver Assistance System,
Fahrerassistenzsystem), Self-Driving (autonomes Fahren) und EVs
(Electric Vehicles, Elektrofahrzeuge) werden auch immer mehr wichtige
elektrische Sicherheitskomponenten verbaut, darunter
Millimeterwellenradar zur Erkennung von Fahrzeugen und Fußgängern
über Drahtlos-Anbindung, der elektronische Spiegel als Ersatz für den
aktuellen Seitenspiegel und den Innenrückspiegel, und
LED-Scheinwerfer. Da die visuelle Inspektion dieser hochdichten und
miniaturisierten elektrischen Automobilkomponenten viel Zeit
benötigt, besteht das gängige Prüfverfahren aus einer
Stichprobenprüfung für jede Einheit. Um die Qualität und
Zuverlässigkeit dieser wichtigen Sicherheitskomponenten zu
verbessern, sind eine vollständige Inspektion und der
Automatisierungsprozess dringend erforderlich.

VT-M121 kann Defekte nicht nur genau so gut wie, sondern sogar
noch besser als das menschliche Auge erkennen, indem es ein
erweitertes Bilderverarbeitungssystem der FH-Serie mit MDMC-Lights
nutzt, über dessen Beleuchtungsmuster Farben und Beleuchtungswinkel
flexibel angepasst werden können. Dank „NJ Damping Control“, die die
Ablaufsteuerung und die Bewegungssteuerung integriert, kann VT-M121
auch die Kameraschwingungen minimieren und Hochgeschwindigkeits- und
Hochpräzisionsprüfungen realisieren. Die Maschine hat mit ihrer
simultan erfolgenden Maßkontrolle und visuellen Inspektion sowohl die
Inspektionszeit verkürzt als auch die Leistung bei Maßkontrolle und
Inspektion mit einer „Wiederholgenauigkeit von 10 um (*2)“
verbessert.

VT-M121 trägt dazu bei, mit umfassender Garantie sowie
Akkumulation und Verwaltung von Inspektionsdaten anstelle von
Vor-Ort-Kontrollen eine Null-Fehler-Strategie für den Kunden zu
erzielen, und dient der Sicherheit und Zuverlässigkeit in der
Automobilproduktion.

(*2) Referenzwert

Spezifikationen
Item Beschreibung
Maße 910 (W) x 1233 (T) x 1600 (H) mm
Gewicht Ca. 500kg
Nennleistung AC200-240V (einphasig)
Spannungsschwankungsbreite plus oder minus 10%
Übergabehöhe 900m plus oder minus 20mm
Anwendungsluftdruck 0.3-0.6MPa

Funktionen
Weiterführende Informationen finden Sie im folgenden Video.
https://www.omron.co.jp/redirect/to_youtube/vt-m12_e.html

Zusammenarbeit mit SIIX Corporation

Die Entwicklung von VT-M121 wurde in Angriff genommen, um „Zero
Defect“ für Baugruppen zu erzielen, die für die Bereiche autonomes
Fahren und ADAS eingesetzt werden. Die SIIX Corporation, die über
umfangreiche Erfahrung als Hersteller von Automobilkomponenten
verfügt, hat sich in Partnerschaft mit OMRON darauf fokussiert, auf
eine Verbesserung der Qualitätsleistung hinzuarbeiten, und die beiden
Unternehmen konnten auf Grundlage des technischen Know-hows der SIIX
Corporation drei notwendige Voraussetzungen bestimmen:
Wiederholgenauigkeit der Abmessung (Wiederholgenauigkeit 10 um) /
simultane Maßkontrolle und visuelle Inspektion / vollständige
Inspektion in der Produktionslinie. Die beiden Unternehmen haben im
Anschluss ein vollautomatisches System aus PCB-Maßkontrolle
(Wiederholgenauigkeit 10 um (*3)) und visueller Inspektion in der
Produktionslinie der SIIX Corporation erreicht.

(*3) Referenzwert für die Überprüfung durch SIIX Corporation

Bitte besuchen Sie die Website von SIIX: http://www.siix.co.jp/eg/

NEPCON JAPAN 2019 (ELECTROTEST JAPAN)

VT-M121 wird im Rahmen der Messe ausgestellt. Die Maßkontrolle und
visuelle Inspektion von PCBs und Komponenten wird am Stand von OMRON
demonstriert.

– Datum: 16. Januar (Mittwoch) -18. Januar (Freitag)
– Venue: Tokyo Big Sight
– Stand-Nr.: Halle 3 Ost E19-48
– Präsentation (Ost-A): 18. Januar (Freitag), 11:00 Uhr – 12:00 Uhr

Weitere Einzelheiten finden Sie unter:

https://kyodonewsprwire.jp/prwfile/release/M102197/201812121336/_p
rw_OR1fl_mv1anAbr.pdf

Pressekontakt:
Nobuhiko Ueda (Medien)
Brand Communications Department
OMRON Corporation
Tel: +81-75-344-7175

Tatsuya Furukawa (Produktinformationen)
Inspection Systems Business Division
Industrial Automation Company
OMRON Corporation
Tel: +81-75-344-7055

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https://www.presseportal.de/pm/53112/4145040

e.GO Mobile AG baut Management Team mit weiteren Erfahrungsträgern aus / Theodor Determann wird zum 1. Januar 2019 neues Vorstandsmitglied (FOTO)

e.GO Mobile AG

Aachen (ots) –

Die e.GO Mobile AG wächst stark und gründet Tochter- und
Schwestergesellschaften. Im Januar 2019 startet die e.GO Capital
GmbH. Sie koordiniert und beteiligt sich an den Initiativen und
Ausgründungen des RWTH Aachen Campus zum Aufbau eines
Mobilitäts-Ökosystems. Die bisherigen e.GO-Vorstände Dr. Christian
Steinborn und Win Neidlinger übernehmen unter anderem die
Geschäftsführung der e.GO Capital. Der Aufsichtsrat der e.GO Mobile
AG ernannte zudem Theodor Determann zum 1. Januar 2019 zum Chief
Financial Officer (CFO) des Unternehmens.

Theodor Determann verantwortet zukünftig die Ressorts Finanzen,
Einkauf, Recht und IT. Über zehn Jahre leitete Theodor Determann die
kaufmännischen Geschäfte bei Windmöller & Hölscher als
Geschäftsführer und zuletzt als Vorstand. Zuvor war er in mehreren
leitenden Funktionen im Industriebereich tätig. Mit Prof. Dr. Günther
Schuh (CEO) und Dr. Stefan Rudolf (CTO) umfasst der Vorstand der e.GO
Mobile AG somit drei Mitglieder. Dr. Christian Steinborn und Win
Neidlinger bleiben der e.GO Mobile AG als Executive Vice Presidents
für Strategic Cooperations und Corporate Finance erhalten.

In 2018 wechselten bereits fünf erfahrene Führungskräfte zur e.GO
Mobile AG: Dr. Klaus Waßenhoven (vormals Daimler AG) als Vice
President Industrial Engineering & Production, Bernhard Steinel
(vormals Heidelberger Druckmaschinen AG) als Vice President After
Sales, Ernest Debets (vormals PTC) als Vice President Information
Technology and Digitalization, Robert Grosch (vormals Hella GmbH &
Co. KG) als Vice President Procurement und Oliver Wüller (vormals SIG
International Services GmbH) als Vice President Quality. „Diese
erfahrenen Top-Manager bilden eine hervorragende Mischung mit unseren
talentierten High Potentials, denn Zukunft braucht Erfahrung, gerade
in der sich jetzt schnell verändernden Mobilitätsbranche“, so Prof.
Günther Schuh.

e.GO Mobile AG

Die e.GO Mobile AG wurde 2015 von Prof. Dr. Günther Schuh als
Hersteller von Elektrofahrzeugen gegründet. Auf dem RWTH Aachen
Campus profitieren die mehr als 300 Mitarbeiter nicht nur von dem
Vorreiterprojekt StreetScooter, sie nutzen auch das einzigartige
Netzwerk des Campus mit seinen Forschungseinrichtungen und ca. 360
Technologieunternehmen. In agilen Teams wird an verschiedenen
kostengünstigen und kundenorientierten Elektrofahrzeugen für den
Kurzstreckenverkehr gearbeitet. Für die Serienproduktion nimmt die
e.GO Mobile AG derzeit ihr neues Werk in Aachen Rothe Erde in
Betrieb. www.e-go-mobile.com

Pressekontakt:
Christine Häußler
Public Relations
Campus-Boulevard 30
52074 Aachen
T +49 241 47574-206
presse@e-go-mobile.com

Original-Content von: e.GO Mobile AG, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/126464/4143846

„Saubere Luft“ für Darmstadt: Deutsche Umwelthilfe, ökologischer Verkehrsclub VCD und Land Hessen einigen sich auf Maßnahmenpaket

Deutsche Umwelthilfe e.V.

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zum Vergleich
http://ots.de/qnoEyV
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Berlin (ots) – Deutsche Umwelthilfe und VCD begrüßen konstruktive
und erfolgreich verlaufende Vergleichsverhandlung mit dem Land Hessen
zur Vereinbarung eines rechtswirksamen Maßnahmenkatalogs für „Saubere
Luft“ in Darmstadt – Diesel-Fahrverbote auf der Hügel- und
Heinrichstrasse zur schnellstmöglichen Einhaltung des NO2-Grenzwerts
kommen zum 1. Juni 2019 und werden durch Verringerung des
innerstädtischen Autoverkehrs flankiert – Sollte die NO2-Belastung im
2. Halbjahr 2019 nicht wie prognostiziert unter dem EU-Grenzwert von
40 µg/m3 liegen, wird das Maßnahmenpaket verschärft

Im Verwaltungsstreitverfahren (4 K 1755/15.WI) für saubere Luft in
Darmstadt haben sich die klagenden Parteien Deutsche Umwelthilfe
(DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD mit dem beklagten Land
Hessen auf eine Vergleichsvereinbarung verständigt. Danach werden zum
1. Juni 2019 Diesel-Fahrverbote und Fahrspurreduzierungen an der
Hügelstraße und der Heinrichstraße in Kraft treten. Auch die
Maßnahmen der Stadt Darmstadt zur Förderung des ÖPNV und des
Radverkehrs sind verbindlicher Teil der Einigung.

Die DUH und der VCD begrüßen den konstruktiven Dialog mit dem Land
Hessen, der zu einem wichtigen Maßnahmenpaket für saubere Luft in
Darmstadt geführt hat. Die internationale Umweltrechtsorganisation
ClientEarth unterstützt Klagen für „Saubere Luft“ der DUH.

„Wir freuen uns für die Bürger und Besucher von Darmstadt, dass
sie ab Sommer nächsten Jahres endlich die ihnen zustehende „Saubere
Luft“ einatmen können. Erstmals ist es uns gelungen, mit einem
beklagten Land eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, die zudem
für den Fall weiterer Grenzwertüberschreitungen eine weitere
Nachjustierung beinhaltet. Nach unserer Auffassung werden dann
Diesel-Fahrverbote über Euro 5 hinaus umzusetzen sein. Wir wünschen
uns, dass dieses Beispiel in anderen Luftreinhalteklagen Schule
macht. Auf diesem Weg kann schnell und unkompliziert Rechtssicherheit
über Art und Umfang der Diesel-Fahrverbote, aber auch anderer
verkehrslenkenden Maßnahmen, erreicht werden“, sagt Jürgen Resch,
Bundesgeschäftsführer der DUH. „Wir brauchen nun eine schnelle Hilfe
für die betroffenen Besitzer von Euro 5, aber auch Euro 6
Betrugs-Dieseln. Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass alle
von Fahrverboten bedrohten Diesel-Halter rechtzeitig ein
Hardware-Update im Rahmen eines verbindlichen Rückrufs auf Kosten der
Hersteller oder Importeure erhalten.“

Heiko Nickel, Geschäftsführer des VCD Hessen ergänzt: „Mit dieser
Einigung muss die Stadt Darmstadt nun umgehend die von ihr bereits
beschlossene Förderung von Bus-, Bahn- und Radverkehr umsetzen. Der
Vergleich führt zu sauberer Luft und zu mehr ökologischer Mobilität
in Darmstadt. Dies stärkt die Stadt und macht sie gesünder und
lebenswerter.“

Der Luftgrenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2),
der seit dem Jahr 2010 verbindlich gilt, wird in Darmstadt seit
Jahren an der Hügelstraße (72 µg NO2/m³ im Jahresmittel 2017) und der
Heinrichstraße (57 µg NO2/m³) überschritten. Der seit dem Jahr 2010
geltende Grenzwert ist nach einem Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2018 schnellstmöglich,
spätestens jedoch 2019, einzuhalten.

In Darmstadt wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch
Diesel-Fahrverbote keine Grenzwertüberschreitungen an anderen Stellen
im Stadtgebiet auftreten werden. Anders als in anderen Städten gibt
es nach allen vorliegenden Messungen und Modellierungen in Darmstadt
nur an zwei Straßen Überschreitungen der Grenzwerte. Daher konnte
sich das Konzept auch auf die Hügelstraße und die Heinrichstraße
konzentrieren. Zugleich wurde vereinbart, dass das
Diesel-Einfahrtverbot verschärft wird, sollte die NO2-Belastung im
zweiten Halbjahr 2019 nicht wie prognostiziert unter dem EU-Grenzwert
von 40 µg/m3 liegen. Die DUH und der VCD sehen in diesem Fall keine
andere Wahl, als das Fahrverbot auf bestimmte Dieselfahrzeuge der
Emissionsklasse Euro 6 auszudehnen.

Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH und den VCD in dem
Verfahren vertrat, sagt: „Mit dem jetzt vereinbarten Maßnahmenpaket
wird es uns gelingen, den Grenzwert auch in Darmstadt einzuhalten.
Ein solcher Vergleich ist ein Novum in unseren Verfahren für saubere
Luft. Erstmals haben sich die klagenden Verbände gemeinsam mit der
zuständigen Behörde an einen Tisch gesetzt und ausgelotet, was an
Maßnahmen möglich und nötig ist. Für den Fall, dass die Luftqualität
doch nicht so gut werden sollte, wie durch uns erwartet, haben wir
eine weitere Verständigung vereinbart. Dies erspart allen Beteiligten
endlose gerichtliche Auseinandersetzungen und fördert auch auf Seiten
der Kläger ein Verständnis dafür, dass man es nicht mit renitenten
und der Einhaltung des Rechts ablehnenden Behörden zu tun hat,
sondern mit Fachbehörden, die im Dialog die Vor- aber auch die
Nachteile bestimmter Konzepte erörtern können. Denn eins ist klar:
Die Grenzwerte sind seit langem einzuhalten. Alle damit in
Zusammenhang stehenden Rechtsfragen sind spätestens durch die
Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Februar 2018
entschieden. Die Vehemenz, mit der sich andere Bundesländer – und
leider auch das Land Hessen in dem Verfahren zu Frankfurt – gegen die
nötigen Maßnahmen sperren, dient nur der Verfahrensverschleppung.
Dies ist unnötig.“

Der Leiter des deutschen Büros von ClientEarth, Hermann Ott, sagt:
„Es ist gut, dass das Land Hessen sich für Darmstadt dazu entschieden
hat die andauernd schlechte Luftbelastung nicht länger zu ignorieren.
Wir hoffen, dass weitere Betroffene einsehen, dass schnell gehandelt
werden muss. Unsere Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe dient dem
Zweck, den Gesundheitsschutz der Menschen durchzusetzen. Die
Schadstoffgrenzwerte für NO2 sind seit 2010 einzuhalten, doch seither
ist nicht viel geschehen, um die Menschen zu schützen. Alle
Verantwortlichen sollten mittlerweile eingesehen haben, dass ihre
bisherigen Maßnahmen zur Verringerung der Luftverschmutzung nicht
ausreichend sind und dies vor Gericht keinen Bestand haben wird.“

Die Kläger und der Beklagte haben am gestrigen Tag das
Verwaltungsgericht gebeten, den Vergleich zu protokollieren, sodass
er rechtskräftig wird.

Hintergrund:

Im November 2015 hat der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD
Klage wegen Überschreitung der NO2-Luftqualitätsgrenzwerte erhoben.
Im Mai 2016 wurde die Klage des VCD um die DUH als weiteren Kläger
erweitert. Ziel ist die Änderung des Luftreinhalteplans, zur
Einhaltung des NO2-Jahresmittelgrenzwerts. Die Rechtmäßigkeit von
Diesel-Fahrverboten als kurzfristige Maßnahme zur Einhaltung des
NO2-Grenzwerts bestätigte das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom
27. Februar 2018. Zonale Diesel-Fahrverbote einschließlich Euro 5
sind demnach ab 1. September 2019 möglich, ohne Euro 5 bereits seit
1. September 2018.

An der Hügelstraße 26 in Darmstadt wurde für 2017 ein neuer
Jahresmittelhöchstwert von 72 µg NO2/m³ gemessen – nach München und
Stuttgart einer der höchsten Werte. In der Heinrichstraße ermittelte
die DUH mit ihrer Citizen Science Messaktion „Decke auf, wo Atmen
krank macht“ 2018 ebenfalls NO2-Werte oberhalb der erlaubten 40
µg/m³.

NO2 ist gesundheitsschädigend. Die Europäische Umweltagentur EEA
hat im Oktober 2018 die gesundheitlichen Folgen der NO2-Verschmutzung
mit jährlich 13.100 vorzeitigen Todesfällen allein in Deutschland
beziffert. Diesel-Fahrverbote sind zur kurzfristigen Einhaltung des
NO2-Grenzwertes die einzige Option und laut Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 27. Februar 2018 rechtmäßig
und notwendig.

Schmutzige Diesel-Pkw tragen wesentlich zu mehr als 800.000
jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes und Asthma bei, verursacht
durch die anhaltende Belastung der Atemluft mit dem Dieselgift NO2.
Das Umweltbundesamt hatte mit einer neuen Studie über die
Gesundheitsfolgen des Dieselabgasgiftes NO2 verdeutlicht, dass
bereits bei Konzentrationen deutlich unterhalb des Grenzwertes mit
437.000 Neuerkrankungen an Diabetes Mellitus und 439.000
Asthmaerkrankungen zu rechnen ist.

Derzeit führt die DUH Klageverfahren für „Saubere Luft“ in 30
Städten. Klagen in Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal wird
die DUH im Dezember noch einreichen. Damit klagt die DUH dann in
insgesamt 34 Städten. Am 19. Dezember 2018 ist noch eine Verhandlung
für „Saubere Luft“ in Wiesbaden terminiert. In diesem Verfahren sind
die DUH und der VCD Kläger.

Links:
Zum Vergleich: http://l.duh.de/p181214b
Zu den aktuellen Ergebnissen der DUH-Messaktion „Decke auf, wo Atmen
krank macht“: www.duh.de/abgasalarm/
DUH-Hintergrundpapier „Klagen für Saubere Luft“:
www.duh.de/projekte/right-to-clean-air/

Kontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH
0171 3649170, resch@duh.de

Heiko Nickel, Geschäftsführer VCD Hessen
0151 20153300, landespolitik@vcd-hessen.de

Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt Kanzlei Geulen & Klinger, Berlin
0171 2435458, klinger@geulen.com

Ellen Baker, Kommunikationsmanager ClientEarth
+44 203 030 5951, ebaker@clientearth.org

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

VCD-Pressestelle:

Almut Gaude, Pressesprecherin
030-280351-12, presse@vcd.org

www.vcd.org, www.twitter.com/VCDeV, www.facebook.com/vcdbundesverband

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/22521/4143897

Werner-von-Siemens-Ring für Joachim Milberg und Hasso Plattner (FOTO)

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH

Berlin (ots) –

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält Laudatio für zwei
Visionäre der Mobilität und Digitalisierung

Am 13. Dezember 2018 erhielten Joachim Milberg und Hasso Plattner
in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften den 37.
und 38. Werner-von-Siemens-Ring. Joachim Ullrich, Vorsitzender des
Stiftungsrats, überreichte die Auszeichnung für die Förderung der
technischen Wissenschaften am Tag des 202. Geburtstags Werner von
Siemens‘. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt die Laudatio
auf Milberg und Plattner. Die Laudatio ist auf www.bundespräsident.de
verfügbar.

Hasso Plattner und Joachim Milberg wurden für ihre
außerordentlichen Verdienste insbesondere im Hinblick auf
Zukunftsfragen in den Bereichen Mobilität und Digitalisierung geehrt.
Beiden Preisträgern ist in ihren zahlreichen Tätigkeitsfeldern auf
herausragende Weise die Verbindung von Wissenschaft und Forschung,
Industrie und Politik gelungen. Sie haben damit den Wissenschafts-
und Wirtschaftsstandort Deutschland maßgeblich geprägt.

Joachim Milberg hat in seiner Position als BMW-Chef entscheidende
Schritte in Richtung flexible Produktion gesetzt und Hasso Plattner
hat als Gründer von SAP ein Unternehmen aufgebaut, das heute
führender Anbieter von E-Business-Softwarelösungen, die Prozesse in
Unternehmen und über Unternehmensgrenzen hinweg integrieren, ist. Mit
der Gründung der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften
(acatech) durch Joachim Milberg und des Hasso-Plattner-Instituts
durch Hasso Plattner beweisen die Preisträger ihr Bestreben,
Infrastrukturen für eine Wissensgesellschaft nachhaltig anzulegen.

200 geladene Gäste feierten mit den Preisträgern die festliche
Verleihung der Ringe. August-Wilhelm Scheer und Joachim Strube
würdigten die Preisträger auf persönliche Weise in schriftlichen
Laudationes. Die Laudationes sind auf www.siemens-ring.de abrufbar.

In seiner Dankesrede zur Ehrung betonte Milberg, wie wichtig es
sei, „Grenzen zu überschreiten und unbefangen neue Dinge zu wagen“.
Plattner wies in seiner Danksagung darauf hin, dass es nicht
ausreicht, „Bestehendes stetig zu verbessern, sondern neue Ideen
immer wieder geboren und umgesetzt werden müssen. Das bezieht sich
auf die Gesellschaft als Ganzes. Dazu gehören Mut und Energie.“

Auch der Preis selbst – der Werner-von-Siemens-Ring – ist etwas
ganz Besonderes: Die Ringe sind Unikate, die von den jungen
Industriedesignern und ausgebildeten Goldschmieden Rene Braun und
Jakob Klug im Rahmen eines Ideenwettbewerbs entworfen und angefertigt
wurden. Die Ringe und deren Kassetten spiegeln auf künstlerische
Weise die Fachgebiete der Preisträger wider.

Werner von Siemens war mit seinem Zeigertelegraf und der Verlegung
des Atlantikkabels Vorreiter bei der Digitalisierung der
Kommunikation. Er elektrifizierte mit der ersten Straßenbahn die
Mobilität und begründete in Berlin das erste außeruniversitäre
Forschungsinstitut – die heutige
Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt. Die heutigen Preisträger
stehen in offenkundiger Tradition seines Vorbilds.

Zur Stiftung Werner-von-Siemens-Ring

Die Auszeichnung von Lebensleistungen in Technik und
Naturwissenschaften und die Förderung der aktuellen Technikforschung
sind erklärte Ziele der Stiftung. Der Werner-von-Siemens-Ring und die
mit dem Ring ausgezeichneten Persönlichkeiten sind seit über 100
Jahren wichtige Orientierungspunkte und Motivation immer neuer
Generationen von Forscherinnen und Forschern in den Technik- und
Naturwissenschaften. Dafür engagieren sich im Stiftungsrat neben den
Ringträgern und technisch-naturwissenschaftlichen Fachgesellschaften
die Präsidenten und Vorsitzenden der Physikalisch- Technischen
Bundesanstalt, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der
Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, des
Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, des Bundesverbandes
der Deutschen Industrie und des Deutschen Verbands
Technisch-Wissenschaftlicher Vereine. Der Werner-von-Siemens-Ring
gilt als die höchste deutsche Auszeichnung für Personen, die durch
ihre Leistung die technischen Wissenschaften gefördert oder als
Vertreter der Wissenschaft durch ihre Forschung der Technik neue Wege
erschlossen haben. Der Werner-von-Siemens-Ring wird seit 1916
überreicht.

Pressekontakt:

Frau Lysann Müller
Telefon: +49 30 310078 493
E-Mail: lysann.mueller@vdivde-it.de

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https://www.presseportal.de/pm/122720/4143283

Dieselskandal: Automobilindustrie soll Erprobung von fahrscheinlosem ÖPNV in Stuttgart finanzieren

Piratenpartei Deutschland

Stuttgart (ots) – Medienberichten zufolge haben die Stadträte Ulms
beschlossen, dass Busse und Straßenbahnen im nächsten Jahr
voraussichtlich neun Monate lang an Samstagen fahrscheinlos genutzt
werden dürfen [1]. Die Piratenpartei Baden-Württemberg begrüßt die
Entscheidung und fordert die Landesregierung dazu auf, solche
Maßnahmen für Städte zu fördern und umzusetzen. Der Feldversuch
sollte dabei von der Automobilindustrie finanziell unterstützt
werden.

„Die Stadträte haben zwar nicht aufgrund von Dieselfahrverboten
gehandelt, dennoch ist es ein gutes Zeichen, dass diese der
Bevölkerung eine Entlastung von enormem Wert anbieten möchten“,
kommentiert Michael Knödler, Landesvorsitzender der Piratenpartei
Baden-Württemberg.

Die Piratenpartei fordert bereits seit vielen Jahren Feldversuche,
um die Möglichkeiten eines umlagefinanzierten ÖPNV zu testen und
Fahrverbote abzuwenden. Mit Hilfe von mindestens drei großen
Feldversuchen soll dies erprobt werden. Diese Untersuchungen sollen
laut den PIRATEN jeweils in einem Ballungszentrum, einem
Mittelzentrum und einer Region des ländlichen Raumes in
Baden-Württemberg wissenschaftlich begleitet durchgeführt werden [2].
Die benötigten finanziellen Mittel sollen laut der Partei auch von
der Automobilindustrie kommen.

„Um auf Dauer die Schadstoffbelastung in den Städten effektiv zu
reduzieren, müssen Autofahrer von einem Umstieg auf den ÖPNV
überzeugt werden“, so Knödler weiter. „Zeitlich begrenzte
Preisnachlässe, wie es die Stadt Stuttgart bei ‚Feinstaubalarm‘
versucht hat, reichen hier nicht aus. Stattdessen muss die
Attraktivität des Nahverkehrs dauerhaft erhöht werden. Dazu gehören
dann auch signifikante Investitionen in die Infrastruktur. Der
Probebetrieb eines fahrscheinlosen ÖPNV muss zum Teil auch auf Kosten
der Automobilindustrie erfolgen. Entsprechende Forderungen sollen auf
einem Dieselgipfel erörtert werden.“

Nach Ansicht der PIRATEN bietet der zügige Ausbau des
fahrscheinlosen Nahverkehrs damit nicht nur die Chance, auf
dauerhafte Fahrverbote verzichten zu können. Damit wäre auch die
Automobiliindustrie verpflichtet, ihren Teil an Verantwortung
beizutragen. Es seien auch weitere positive Effekte für die
Ballungsgebiete zu erwarten, wie zum Beispiel eine erhöhte
Attrativität für Touristen und eine insgesamt erhöhte Lebensqualität.

„Ich bin davon überzeugt, dass sich der fahrscheinlose öffentliche
Personennahverkehr langfristig als Gewinn für Gesellschaft, Umwelt
und Wirtschaft herausstellen wird“, so Knödler abschließend.

Quellen
[1] http://ots.de/0Nn55y
[2] http://ots.de/9IDJ9c

Pressekontakt:
Alexander Ebhart
Landespressesprecher
E-Mail: presse@piratenpartei-bw.de
Mobil: 01764 7127628

Philip Köngeter
Landespressebeauftragter
E-Mail: presse@piratenpartei-bw.de
Mobil: 0174 3678147

Original-Content von: Piratenpartei Deutschland, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/76876/4143287

Kfz-Gewerbe: Hardware-Nachrüstung für Diesel ist der richtige Weg (FOTO)

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Bonn (ots) –

Die Kriterien für die Hardware-Nachrüstung älterer
Diesel-Fahrzeuge sollen noch in diesem Jahr definiert werden. Das hat
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in einem persönlichen Gespräch
mit ZDK-Präsident Jürgen Karpinski und Vizepräsident Wilhelm Hülsdonk
am 12. Dezember in Berlin bekräftigt. Wenn die vorgegebenen
NOx-Grenzwerte mit dem nachgerüsteten Hardware-System eingehalten
würden, könne es freie Fahrt in die Verbotszonen geben. Die
ZDK-Spitzenvertreter begrüßten es, dass die Hardware-Nachrüstung nun
Teil des Konzepts für saubere Luft in den Städten sei.

In dem Gespräch hatten sie noch einmal auf die Bedeutung der
Hardware-Nachrüstung auch für das Kraftfahrzeuggewerbe hingewiesen.
Ein verbindlicher Rechtsrahmen sei notwendig, damit insbesondere die
Euro 5-Diesel in Privatbesitz sowie in den Beständen des Handels
umweltverträglicher gemacht und im Wert stabilisiert werden könnten.
ZDK-Präsident Karpinski wies darauf hin, er habe Signale von
zahlreichen Händlern erhalten, dass man gegebenenfalls bereit sei,
für die Hardware-Nachrüstung von Bestandsfahrzeugen eigene Mittel
aufzubringen. Auch viele tausend Autofahrer hätten gegenüber dem
Handel, aber auch bei Herstellern von Nachrüstsystemen ihr Interesse
an einer Hardware-Nachrüstung bekundet. Minister Scheuer zeigte
Verständnis für die Situation des mittelständischen
Kraftfahrzeuggewerbes und betonte, dass mit der anstehenden
Nachrüst-Regelung ein weiterer Weg zur Lösung der beschriebenen
Problemlage geebnet werde.

Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

Original-Content von: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7865/4143507

Auf Fehlersuche – Onboard-Diagnose-Geräte im GTÜ-Praxistest (FOTO)

GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung GmbH

Stuttgart (ots) –

Bei Störungsmeldungen auf dem Fahrzeugdisplay können spezielle
Testgeräte auch für den Laien nützlich sein, denn wenn Warnleuchten
blinken ist die Verunsicherung meist perfekt. Was tun? Den
Pannendienst rufen, in die nächste Werkstatt fahren oder erst einmal
selbst Hand anlegen und sich mit einem OBD-Tester auf Fehlersuche
begeben? Oft entpuppen sich die Fehleranzeigen als harmlos, weil mal
wieder die Elektronik spinnt. Hier lassen sich mit einer
Selbstkontrolle teure Werkstattkosten für die Fehlerauslese sparen.

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung ist zusammen mit
der Auto Zeitung auf Fehlersuche gegangen und hat acht OBD-II-Tester
einer gründlichen Überprüfung unterzogen. Dabei wurden neben der
Funktion auch die Ausstattung und Handhabung bewertet. Alle Geräte
mussten Fehler (Motor, Bremsen und Komfort-Sensorik) an präparierten
Autos finden.

Sieger ist das teuerste Gerät im Test

Bestes Gerät im Test der „CRP123 OBD2 Diagnosegerät Handscanner“
von Launch, der mit großem Abstand zu seinen Mitbewerbern mit der
Bewertung „sehr empfehlenswert“ den ersten Platz im GTÜ-Test belegt.
Auf den Plätzen zwei bis fünf folgen mit „empfehlenswert“ die Modelle
„OBD 150 Handscanner“ von Bosch, der „iCar OBD professiononal
solution Dongel“ von Vgate, der „Racekey OBD Dongel“ von SmartPilot
und der „Pace Link“ von Pace. Mit lediglich „bedingt empfehlenswert“
schnitten die Tester „OBDII Fehlercode Scanner Handscanner“ von Autel
und der „Autoscan Wi-Fi WLAN OBD2 Dongel“ von BerryKing ab. Weit
abgeschlagen auf dem letzten Platz landete mit „nicht empfehlenswert“
der „Bluetooth Torque Dongel“ von von EXZA HHobd (siehe
GTÜ-Ergebnistabelle).

Preiswerte Diagnose mit App und Dongel

Die preiswerteste Diagnosetechnik sind Apps aus dem Netz, die sich
mit einem kleinen Datensender, dem sogenannten Dongel, Zugang zu den
wichtigsten Fahrzeug-Steuergeräten via OBD-II-Schnittstelle
verschaffen. Die GTÜ-Experten testeten fünf dieser Diagnose-Dongel,
die im Bereich zwischen 21 und 119 Euro liegen und ihre Daten vom
Diagnosestecker per Kurzstreckenfunk ans Smartphone senden. Teurer,
aber qualitativ hochwertiger sind die robusten Handscanner, die mit
Kabel und Stecker mit dem Fahrzeug verbunden werden und über ein
eigenes Display verfügen. Diese drei geprüften Geräte kosten zwischen
114 und 150 Euro.

Nicht alle Tester finden auch alle Fehler

Die Fehlerauslese klappt bei fast allen Testkandidaten relativ
schnell. Die Ergebnisse fallen jedoch sehr unterschiedlich aus und
nicht alle Geräte erkennen auch alle Fehler. Während beispielsweise
der Testsieger die gefundenen Fehler in verständlichem Text auf
Deutsch anzeigt, melden ein Teil der Tester nur Fehlercodes, deren
Bedeutung umständlich im Web oder mit Hilfe von Tabellen gesucht,
bestimmt und übersetzt werden muss.

Pressekontakt:
GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH
Hans-Jürgen Götz · Leiter Unternehmenskommunikation
Fon: 0711 97676-620 · Fax: 0711 97676-609
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https://www.presseportal.de/pm/36262/4143593

WELT-Emnid-Umfrage: Mehrheit hält deutsche Bemühungen zum Klimaschutz für unzureichend und fordert neue Vorreiterrolle / Aber: Mehrheit lehnt Stichtag zum Verbot von Verbrennungsmotoren ab

WELT

Berlin (ots) – Die UN-Klimakonferenz nähert sich dem Ende – und
ein echter Durchbruch bei der Reduzierung der Erderwärmung ist noch
nicht in Sicht. Auch Deutschland ist in Kattowitz bislang nicht als
Vorreiter beim Klimaschutz aufgefallen.

In einer repräsentativen WELT-Emnid-Umfrage denken 69 Prozent der
Befragten, die Bundesregierung tue zu wenig für den Klimaschutz. Nur
16 Prozent der Deutschen finden, die Regierung schütze das Klima im
richtigen Maß und 6 Prozent halten die Anstrengungen für den
Klimaschutz sogar für zu ambitioniert.

75 Prozent der Befragten fordern eine Rückkehr zur einstigen
deutschen Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz – selbst dann, wenn
andere Staaten nicht mitziehen. Nur 21 Prozent lehnen ein solches
deutsches Engagement ab.

Auch wenn den Deutschen der Klimaschutz ein großes Anliegen ist –
den Umstieg auf Elektro-Autos wollen sie nicht übers Knie brechen:
Einen Stichtag für das Verbot von Verbrennungsmotoren in Deutschland
befürworten zum jetzigen Zeitpunkt nur 27 Prozent der Befragten. 65
Prozent der Deutschen lehnen einen klar terminierten Umstieg auf
E-Autos ab.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle WELT/Emnid.

Feldzeit: 12.12.2018
Befragte: ca. 1.000

Pressekontakt:
Programmkommunikation WELT und N24 Doku
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https://www.presseportal.de/pm/13399/4143198

Blamage für die Bundesregierung: Deutsche Umwelthilfe begrüßt Bestätigung des NOx-Grenzwerts von 80 mg/km für Euro 6 Diesel-Pkw durch das Europäische Gericht

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Europäisches Gericht bestätigt Rechtsauffassung der
DUH zu Abschalteinrichtungen in Diesel-Neufahrzeugen: Die von
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Druck der Dieselkonzerne im Herbst
2015 aufgeweichten Grenzwerte für das Dieselabgasgift NOx bei Euro 6
sind rechtswidrig – Das Urteil hat weitreichende Folgen für Halter
von Euro 6 Diesel-Pkw, da es die unmittelbare Einhaltung des Euro 6
Grenzwerts für NOx auf der Straße bestätigt –
DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert nun verpflichtende Rückrufe
und Hardware-Nachrüstungen auch für alle betroffenen Euro 6
Diesel-Pkw mit Betrugssoftware

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt das heutige Urteil des
Gerichts der Europäischen Union (EuG), dass der Grenzwert für
Stickoxid (NOx) von 80mg/km für Euro 6 Diesel-Pkw bei den
vorgeschriebenen Abgasmessungen auf der Straße (RDE-Prüfungen) nicht
überschritten werden darf. Die Festlegung der EU-Kommission, bei den
RDE-Prüfungen einen Berichtigiungskoeffizienten anzulegen, verstoße
gegen die EU-Verordnung 715/2007 sowie 692/2008 und sind damit
zurückzunehmen.

Die Entscheidung kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
der DUH: „Wir fühlen uns in dieser zentralen Rechtsfrage durch das
Europäische Gericht zu 100 Prozent bestätigt. Autokanzlerin Angela
Merkel hatte sich im Herbst 2015 persönlich beim
EU-Kommissionspräsidenten Juncker für eine Aufweichung des
NOx-Grenzwerts für neue Dieselfahrzeuge eingesetzt und hat dies gegen
den Widerstand des EU-Umweltausschusses durchgesetzt. Die heutige
Gerichtsentscheidung zeigt die fortgesetzte Lobbyarbeit einer
Bundeskanzlerin, die sich nicht für das Wohl der von Dieselabgasen
belasteten Bürger einsetzt, sondern für die Profitsteigerung von BMW,
Daimler und VW. Eine Aufweichung von EU-Grenzwerten ist weder für
neue Diesel noch für unsere Städte zulässig. Es ist auch ein starkes
Signal für die Städte, die unter der hohen Konzentration des
Dieselabgasgiftes Stickstoffdioxid leiden. Wir freuen uns sehr, dass
das Gericht der Europäischen Union den vom Dieselabgasgift belasteten
Menschen in unseren Städten mit diesem Urteil den Rücken stärkt.“

Die EU-Kommission hatte in der Verordnung 2016/646 im Rahmen eines
Kommitologieverfahrens ein Verfahren definiert, mit dem bei der
Typzulassung für Diesel-Pkw Abgasemissionen nicht nur im Labor,
sondern auch auf der Straße überprüft werden. In der Regulierung
wurde den Herstellern zugestanden, den NOx-Grenzwert im Rahmen der
Prüfung zunächst um den Faktor 2,1 und in einer zweiten Stufe um den
Faktor 1,5 zu überschreiten. Die DUH hatte bereits bei der Diskussion
des Verordnungsentwurfes massiv kritisiert, dass damit erstmals in
der Geschichte der EU ein bestehender Grenzwert aufgeweicht werden
soll und dass dies illegal sei.

Hintergrund:

Das Gericht weist in seinem Urteil darauf hin, dass die für die
Euro-6-Norm festgelegten Emissionsgrenzwerte für Stickoxide eine
wesentliche Bestimmung dieser Verordnung darstellen, die die
Kommission nicht abändern kann, und dass die Verordnung vorsieht,
dass diese Grenzwerte im praktischen Fahrbetrieb und damit bei den
RDE-Prüfungen eingehalten werden müssen. Das Gericht schließt daraus,
dass die Kommission diese Grenzwerte für die RDE-Prüfungen nicht
abändern durfte, indem sie Berichtigungskoeffizienten anwandte. Es
stellt außerdem fest, dass sich, selbst wenn anzunehmen wäre, dass
technische Zwänge eine gewisse Anpassung – mit einer Abweichung wie
der sich aus der angefochtenen Verordnung ergebenden – rechtfertigen
können, unmöglich feststellen ließe, ob die Euro-6-Norm bei diesen
Prüfungen eingehalten wird. Das Gericht präzisiert, dass die
festgestellte Unzuständigkeit der Kommission zwangsläufig bedeutet,
dass ein Verstoß gegen die Verordnung Nr. 715/2007 vorliegt. Dies
sieht die DUH im Übrigen implizit auch für die bisher zugelassenen
Euro 6 Diesel-Pkw.

Zum Umfang der Nichtigerklärung der Maßnahmen in der von der
Kommission erlassenen Verordnung 2016/646 führt das Gericht aus, dass
nur die Bestimmung für nichtig zu erklären ist, in der die
Emissionsgrenzwerte für Stickoxide festgelegt werden, nicht aber die
anderen Bestimmungen der Verordnung, in denen festgelegt ist, unter
welchen Bedingungen die RDE-Prüfungen durchzuführen sind.

Mehr Informationen: https://curia.europa.eu/jcms/jcms/Jo2_7052/de/

Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

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https://www.presseportal.de/pm/22521/4143156

Airbiquity erweitert OTAmatic(TM) Sicherheits- und Datenanalysefunktionen in neuer Over-the-Air-(OTA-)Software und Datenmanagementlösung für die Automobilindustrie

Airbiquity

Führender Dienstleister für vernetzte Fahrzeuge präsentiert neue
OTAmatic-Features und Integrationen auf CES 2019

Seattle (ots/PRNewswire) – Airbiquity®
(http://www.airbiquity.com/), ein führender Anbieter von
Dienstleistungen für vernetzte Fahrzeuge, hat heute die neueste
Version von OTAmatic(TM) vorgestellt. Die Version glänzt durch neue
Features und Integrationen, die viele der drängendsten Anliegen von
Autobauern und Zulieferern adressieren, beispielsweise
kompromittierungsresistente Sicherheit, Edge-Datenanalyse und
effizientere OTA-Managementfunktionen. Insgesamt wird mit dem Update
ein ohnehin robustes Lösungsangebot weiter verbessert, das
OTA-Softwareupdates und -Datenmanagement für vernetzte Fahrzeuge
zuverlässig und sicher automatisiert und orchestriert.

Autohersteller und Zulieferer können heute von Airbiquitys
marktführenden OTA-Leistungsmerkmalen profitieren. OTAmatic löst das
Problem der Verwaltung und Durchführung von OTA-Kampagnen für
Millionen Fahrzeuge auf der ganzen Welt durch ein ausgeklügeltes
Management-Backend zur Servicebereitstellung, das Multi-ECU
Softwareupdate- und Datenkampagnen effizient plant und durchführt. Zu
den Vorteilen von OTA für die Automobilindustrie zählen unter anderem
optimierte Cybersicherheits-Reaktionszeiten, deutlich reduzierte
Rückrufkosten sowie Effizienzgewinne bei Produkten und operativen
Abläufen. Neben den bereits bekanntgegebenen Features wurde der
Funktionsumfang von OTAmatic durch Folgendes erweitert:

– Uptane-Integration: Ein kompromittierungsresistentes
Sicherheits-Framework mit integriertem Uptane
Software-Sicherheitssystem speziell für den Automobilsektor.
– Mehrfache und parallele Softwareupdates: Unterstützt
aufeinanderfolgende und parallele Installationen von Firmware,
System-, Anwendungs- sowie HMI-Software.
– Fahrzeugkonfiguration via Internet-Portal: Ermöglicht das Anlegen
und Verwalten der fahrzeugseitigen ECU-Module, die vom
OTAmatic-System angesteuert werden können.
– Integration mit Teraki-Analysemodul: Unterstützt „Edge“-Computing
mit Softwareupdates von eingebauten Analysemodulen sowie effiziente
Datenübertragung von Fahrzeug zur Cloud.

„Die Automobilbranche arbeitet mit Hochdruck an der Serienreife
von selbstfahrenden Autos. Autobauer werden OTA-Systeme wie OTAmatic
verwenden, um Softwareupdate- und Datenmanagement-Kampagnen effizient
zu planen und durchzuführen“, sagte Kamyar Moinzadeh, President und
CEO von Airbiquity. „Wir investieren kontinuierlich in neue und
nutzbringende Features zur OTA-Servicebereitstellung und lösen damit
unser Versprechen ein, einzigartige und hochskalierbare Lösungen für
die hohen Anforderungen des Automobilsektors zu entwickeln.“

Weitere Informationen über Airbiquity OTAmatic finden Sie hier (ht
tps://www.airbiquity.com/product-offerings/software-and-data-manageme
nt). Airbiquity wird auf der CES 2019 vom 8.-11.Januar in Las Vegas
(Nevada) Kunden- und Analystentreffen organisieren und die Features
der neuen OTAmatic-Version vorführen. Um einen Termin zu vereinbaren,
wenden Sie sich bitte an sales@airbiquity.com.

Informationen zu Airbiquity

Airbiquity® ist ein weltweit führender Anbieter von
Dienstleistungen für vernetzte Fahrzeuge und Vorreiter in der
Entwicklung und Konstruktion von Telematik-Technologien für die
Automobilindustrie. Als führendes Unternehmen im Bereich der
Automobilinnovation betreibt Airbiquity die branchenweit
fortschrittlichste cloudbasierte Plattform für vernetzte
Fahrzeugservices, Choreo(TM), und unterstützt alle wichtigen
Anwendungsszenarien, einschließlich
Over-the-Air-(OTA-)Software-Update und -Datenmanagement. In
Zusammenarbeit mit Airbiquity haben Automobilhersteller und
Zulieferer hochskalierbare, verwaltbare und sichere Serviceprogramme
für vernetzte Fahrzeuge entwickelt, die die Anforderungen ihrer
Kunden in über 60 Ländern auf der ganzen Welt erfüllen. Weitere
Informationen zu Airbiquity finden Sie unter www.airbiquity.com oder
nehmen Sie an unserem Gespräch @Airbiquity
(https://twitter.com/Airbiquity) teil. Airbiquity ist eine Marke von
Airbiquity Inc.

Pressekontakt:
Shelby Simonson
Airbiquity PR
1-206-264-8220
media@airbiquity.com
Logo – https://mma.prnewswire.com/media/177305/airbiquity_logo.jpg

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https://www.presseportal.de/pm/116183/4143197