„Zeichnen ist für mich wie Atmen und Schreiben“: Wie Karl Lagerfeld die Welt der Mode und der Bilder für immer prägte (FOTO)

Faber-Castell

Stein (ots) –

Wenn am 23. September die Prêt-à-porter-Schauen in Paris beginnen,
wird sich in die Vorfreude auf die neuen Looks auch Wehmut mischen –
der Schmerz über den Verlust Karl Lagerfelds sitzt tief.
Ausschließlich nach vorn schauend, erfand er die Mode und die
Bildsprache immer wieder neu – und schuf damit einen einzigartigen
künstlerischen Kosmos.

„Ich habe nie Zeichnen gelernt“, hatte Karl Lagerfeld einmal in
einem Interview mit dem Schreibgerätehersteller Faber-Castell
erklärt. Das war auch nicht nötig, schließlich malte der 1933 als
Sohn des Glücksklee-Dosenmilchfabrikanten Otto Lagerfeld in Hamburg
geborene Karl von klein auf mit schlafwandlerischer Sicherheit.
„Sobald er einen Stift halten konnte“, erinnerte sich seine Schwester
Christiane, „begann er zu zeichnen“. Inspiriert von alten
„Simplicissimus“-Ausgaben, wollte er zunächst Karikaturist werden,
später Modezeichner. Um sich als Fashion-Illustrator auszuprobieren,
zog der jugendliche Karl mit seiner Mutter Elisabeth nach Paris. Und
dort verschaffte ihm tatsächlich eine Skizze den Zugang zur Welt der
Couture: 1954 gewann er für den Entwurf eines gelben Mantels den
Preis des „Internationalen Wollsekretariats“. Produziert wurde das
Stück von Pierre Balmain, der dem 21-jährigen gleich einen
Ausbildungsplatz anbot. Schon bald wechselte das junge Talent zu Jean
Patou, wurde künstlerischer Direktor und verantwortete 1958 die erste
eigene Kollektion – der in den nächstens sechs Jahrzehnten unzählige
für verschiedenste Labels folgen sollten.

Auf dem Thron der Couture

„Ich rede schnell, und ich zeichne schnell“: Was man heutzutage
„Multitasking“ nennt, lebte Lagerfeld von Anfang an – mit Tempo und
Freude. So war er parallel zu seinem Job bei Patou für das
renommierte, allerdings ein wenig verstaubte Label Chloé tätig. Dort
gelang ihm erstmals das, was ihn in der Modewelt so einzigartig
machte: Wie kein zweiter Designer vermochte es Karl Lagerfeld, die
DNA und Geschichte einer Marke im Kern zu erhalten, sie dabei aber
gleichzeitig konsequent zu modernisieren. Dieses elektrisierende
Zusammenspiel zwischen Rückbesinnung und Überraschung begeisterte
traditionelle ebenso wie Heerscharen neuer Kundinnen. So verjüngte er
erst Chloé, so verlieh er der italienischen Luxusmarke Fendi neue
Sinnlichkeit – und so machte er ab 1983 Chanel zur Mega-Brand. Zwar
ließ er Cocos Stilcode mit Goldakzenten, Perlen, dem kleinen
Schwarzen und den Bouclé-Tweedjacken unverändert, interpretierte ihn
jedoch in jeder Saison aufregend anders – mal mit Pailletten, mal mit
Shorts, mal mit Logo-Bikinis. Zeitgemäß waren auch die Shows:
Lagerfeld inszenierte Mondlandschaften, Mall-Szenerien und
Straßen-Demos, schickte Supermodels von Claudia Schiffer bis Cara
Delevingne über die Laufstege, vermählte beim Soundtrack Pop mit
Klassik und für die Kulissen japanische Manga-Comics mit Motiven von
Matisse. Dass er bei allem Spektakel die Näherinnen und Handwerker
der Couture-Ateliers nie vergaß, verhalf dem Hamburger in Paris zu
noch mehr Anerkennung – und zum Ehrentitel „Karl der Große“.

Mode, Bilder, Bücher: kreatives Multitalent

Wahrhaft königlich war auch sein Arbeitspensum: Lagerfeld
verantwortete alle Sparten und Kollektionen von Chanel, brachte zwei
Fendi-Kollektionen pro Jahr heraus, dazu die seines eigenen Labels –
dieser enorme kreative Output schien ihn jedoch nicht zu ermüden,
sondern immer weiter zu befeuern: Der Designer brillierte auch als
Fotograf, entwickelte Werbekampagnen, veröffentlichte Bildbände und
gründete, selbst ein Büchernarr mit einer rund 300 000 Werke
umfassenden Privatbibliothek, einen Verlag mit den Schwerpunkten
Literatur, Biografie, Mode, Kunst, Ästhetik und Musik. „Bücher wie
Mode waren für ihn Medien des perfekten Zusammenklanges von Ideen,
Materialien und Handwerk“, erklärte Co-Verleger Gerhard Steidl.
Ausgangspunkt und Inspirationsquelle war und blieb bei jedem neuen
Titel, jedem neuen Projekt, jedem neuen Entwurf: Lagerfelds kreative
Arbeit mit Stift und Papier. „Das Zeichnen ist für mich wie Atmen und
Schreiben“, sagte er. „Das sind Tätigkeiten, die mich beinahe
entspannen“.

Die Karlbox: Stifte in Haute Couture

Bei aller Entspanntheit achtete der Modeschöpfer, der sich stets
als Illustrator, nicht als Designer bezeichnete, auf extrem
professionelles Handwerkszeug: Das richtige Papier (bevorzugt von der
bayerischen Büttenpapierfabrik Gmünd) sollte es sein; besonders
wichtig aber waren natürlich die Stifte. Seit seiner Kindheit mit den
Produkten von Faber-Castell vertraut, verwendete Karl Lagerfeld sie
von Anfang an in seinem Berufsleben. „Das Unternehmen macht seinem
Ruf auch heute noch Ehre“, erklärte er, „insbesondere die Mal- und
Zeichenstifte für Künstler sind unübertroffen“. So vielseitig wie
seine Talente war auch seine Verbindung zu dem
Schreibgerätehersteller aus Stein bei Nürnberg: Lagerfeld fungierte
als Testimonial für die Albrecht Dürer-Aquarellstifte. Im September
2016 folgte seine erste eigene „Kollektion“ für Faber-Castell, die
Karlbox. Diese exklusive Sammlung präsentiert sich gewissermaßen als
Haute-Couture-Version des Künstlerbedarfs: Die vom Designer selbst
entworfene Holzbox in tiefem Schwarz, deren Design an einen
chinesischen Hochzeitsschrank erinnert, beinhaltet 350 erstklassige
Mal- und Zeicheninstrumente. Dazu gehören Albrecht Dürer und
Polychromos Künstlerfarbstifte, hochpigmentierte Pitt Artist Pen
Tuschestifte, Castell 9000 Bleistifte, Pitt Farb- und Pastellstifte,
ein Aquarellpinsel, ein faltbarer Wasserbecher, Radiergummi und
Spitzer. Lagerfeld legte die Auswahl an Stiften und Kreiden sowie
deren Sortierung nach Farbtönen in den herausnehmbaren Schubladen
persönlich fest.

Ein Look wie gemalt

Opulent und gleichzeitig absolut effizient sollten für ihn die
Dinge des Lebens sein. Unnötigen Ballast, Ablenkung vom Wesentlichen,
ertrug er nicht. „Ich sah mich im Spiegel mit Hanteln hantieren und
merkte plötzlich, wieviel Zeit mir dieses Tun raubt“, erklärte er
seinen radikalen Abschied vom Kraftsport als junger Mann. Ebenso
konsequent unterzog er sich, Jahre später, einer strengen Diät, dank
der er schließlich in die extrem schmalgeschnittenen Anzüge des
damaligen Dior-Homme-Designers Hedi Slimane passte. Statt Nikotin
oder Alkohol hieß seine „Droge“ Cola light. Und mochten seine Mode-
und Beauty-Inszenierungen bei Chanel so facettenreich wie nur möglich
sein – für sich selbst hatte er früh einen Look gewählt, dem er treu
blieb: weißer Mozartzopf, schwarze Brille, hoher Kragen. So war ein
wichtiges Kriterium erfüllt: „Ich kann mich in drei Sekunden
zeichnen“. Mit diesem leichten, eleganten Strich, den man nicht
erlernen kann.

Faber-Castell ist eines der weltweit führenden Unternehmen für
hochwertige Produkte zum Schreiben, Zeichnen und kreativen Gestalten
sowie dekorativer Kosmetikprodukte. Mit über zwei Milliarden Blei-
und Farbstiften pro Jahr und rund 8.000 Mitarbeitern ist
Faber-Castell der bedeutendste Hersteller von holzgefassten Stiften
weltweit. Heute ist das Unternehmen in über 120 Ländern vertreten und
verfügt über eigene Produktionsstätten in neun sowie
Vertriebsgesellschaften in 22 Ländern weltweit. Das 1761 gegründete
Industrieunternehmen Faber-Castell ist eines der ältesten der Welt
und seit neun Generationen im Besitz derselben Familie. Seine
führende Position auf dem internationalen Markt verdankt das
Unternehmen der traditionellen Selbstverpflichtung zu höchster
Qualität und der großen Zahl von Produktinnovationen.

Pressekontakt:
Faber-Castell AG
Corporate Communications
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0049 911 9965 5522

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Red Bull Dolomitenmann 2019: Platz 3 für Pure Encapsulations®

pro medico HandelsGmbH

Graz (ots) – Bei Schlechtwetter und geänderter Streckenführung erkämpfte sich
das Team Pure Encapsulations® den hervorragenden dritten Platz bei der 32.
Auflage des Red Bull Dolomitenmanns in Lienz. Damit sicherte sich das Team zum
vierten Mal in Folge einen Platz am Podest und bezwang einmal mehr den härtesten
Teamwettbewerb der Welt.

Nicht nur die Härtesten unter der Sonne, sondern auch die Härtesten im Regen –
so wohl das Motto des 32. Red Bull Dolomitenmanns am 7. September 2019 in Lienz.
Denn die zahlreichen Spitzen-Athleten lieferten sich trotz schwieriger
Wetterbedingungen ein spannendes Rennen bis zum Schluss in den Disziplinen
Berglauf, Paragleiten, Mountainbiken und Wildwasserkajak. Das Team Pure
Encapsulations® ging mit Bergläufer Francesco Puppi, Paragleiter Aaron Durogati,
Mountainbiker Frans Claes sowie Kajaker und Teamcaptain Gerhard Schmid an den
Start. Die Athleten holten sich mit einer Gesamtzeit von 03:52:28 Stunden den
hervorragenden dritten Platz und bewiesen damit ihr Können unter den
anspruchsvollen Bedingungen.

Der Wettkampf

Bei leichtem Regen fiel um 10:00 Uhr der Startschuss für das Team Pure
Encapsulations® mit Bergläufer Francesco Puppi am Lienzer Hauptplatz. Aufgrund
des schlechten Wetters wurde die Strecke auf den Hochstein verlegt – Puppi
sicherte sich den dritten Platz und lief mit einer Zeit von 01:09:50 Stunden zum
ersten Mal auf das Dolomitenmann-Berglauf-Podest. Nach der Gundersen-Methode
stiegen die Paragleiter von der Moosalm aus ins Rennen ein. Aaron Durogati blies
zur Aufholjagd und konnte als Zweiter – mit nur elf Sekunden Rückstand auf den
Erstplatzierten – ins Dolomitenstadion einfliegen.

Im stimmungsgeladenen Stadion übergab Durogati an Mountainbiker Frans Claes.
Claes lieferte sich ein erbittertes Kopf-an-Kopf-Rennen und fuhr weiterhin auf
Podestkurs – mit einer Zeit von 01:45:39 Stunden übergab er an Teamleader und
Kajaker Gerhard Schmid. Schmid konnte als Dritter mit einem spektakulären
7-Meter-Sprung ins kalte Wasser starten. Der erprobte Dolomitenmann-Athlet
bekämpfte die aggressiven Stromschnellen – nach einem kräftezehrenden Zielsprint
samt Kajak zum Lienzer Hauptplatz sicherte er für das Team Pure Encapsulations®
den hervorragenden dritten Platz. Platz 1 ging an den Vorjahressieger Kolland
Topsports Professional, Platz 2 an das Team von Red Bull.

Über Pure Encapsulations®

Pure Encapsulations® erzeugt seit rund 30 Jahren hochwertige Reinsubstanzen und
gilt damit als Original bei puren Mikronährstoffen. Das umfassende Sortiment aus
wissenschaftlich fundierten Nährstoffpräparaten zeichnet sich durch ideale
Bioverfügbarkeit und maximale Verträglichkeit aus – frei von unnötigen Zusatz-
und Konservierungsstoffen. Mit einer Auswahl der beliebtesten Sport-Produkte ist
Pure Encapsulations® auch auf der Kölner Liste® vertreten und bietet damit für
Profi- und Hobbyathleten größtmögliche Sicherheit in der Anwendung.

Mehr Informationen unter: www.purecaps.net/qualitaet

Kontakt:
pro medico HandelsGmbH
Helene Rauchegger
Tel.: +43 316 26 26 33-48
presse@promedico.at

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REWE Group unterstützt „Grünen Knopf“: Siegel für sozial und ökologisch produzierte Textilien ab 2020 bei REWE und PENNY

Rewe Group

Köln (ots) – Die REWE Group unterstützt das staatliche Siegel des
Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und
Entwicklung: Voraussichtlich ab Mitte 2020 kennzeichnet der „Grüne
Knopf“ in den bundesweit rund 5.800 REWE und PENNY Märkten Textilien,
bei deren Produktion entsprechend hohe Umwelt- und Sozialstandards
eingehalten wurden. Der Siegelvergabe geht eine um-fassende
Unternehmensprüfung voraus. Unabhängige Kontrolleure überprüfen die
Einhaltung der Kriterien. Schon heute entsprechen verschiedene
Produkte bei REWE und PENNY den ökologischen und sozialen Standards
des „Grünen Knopf“-Siegels.

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller: „Ich freue mich, dass
die REWE Group beim Start des Grünen Knopf dabei ist. Die REWE Group
hat den Grünen Knopf von Anfang an in der Entwicklung unterstützt.
Mit der Einführung des Grünen Knopf setzt die REWE Group ein
deutliches Zeichen für sozial und ökologisch produzierte Textilien
und fairen Handel.“

Torsten Stau, Geschäftsleitung Ware Non Food, REWE Group: „Die
REWE Group setzt sich seit Jahren für die Verringerung und Auflösung
sozialer und ökologischer Probleme bei der Herstellung von Textilien
ein. Wir möchten Mitarbeiter und Partner in der Lieferkette für die
Bedeutung einer nachhaltigeren Textilproduktion sensibilisieren und
konkrete Maßnahmen und Ziele aufzeigen. Die gleichen Ziele verfolgt
der Grüne Knopf. Darum freuen wir uns, von Beginn an dabei zu sein.“

Bereits in der 2018 veröffentlichten REWE Group Leitlinie für
nachhaltigere Textilien verpflichtet der Konzern seine Lieferanten
dazu, Sozial- und Umweltstandards einzuhalten und auf die Verwendung
bestimmter Materialien tierischen Ursprungs zu verzichten. Die
Anforderungen und Maß-nahmen der Leitlinie umfassen Textilien wie
Bekleidung, Heimtextilien und Schuhe der REWE Group Eigenmarken. Im
schonenden Umgang mit Ressourcen strebt die REWE Group unter anderem
an, den Anteil von Textilien aus nachhaltigerer Baumwolle von heute
bereits 85 Prozent bis 2025 auf 100 Prozent auszubauen.
Geschäftspartner und Produktionsstätten verpflichten sich zudem im
Rahmen des Detox-Programms der REWE Group dazu, gefährliche
Chemikalien bis 2020 zu eliminieren sowie gänzlich auf Chemikalien zu
verzichten, die in der „Liste der verbotenen Substanzen“
(Manufacturing Restricted Substance List) definiert sind. Im Bereich
Fairness müssen Partner und Produktionsstätten gültige Sozialaudits
nachweisen und werden im Rahmen von Trainings weiterentwickelt.

Um die Rahmenbedingungen für eine nachhaltigere Textilproduktion
positiv zu beeinflussen, engagiert sich die REWE Group in
Multi-Stakeholder-Initiativen und arbeitet eng mit
Zertifizierungsorganisationen zusammen. Bereits seit 2008 ist die
REWE Group Mitglied der amfori Business Social Compliance Initiative
und setzt sich seit 2013 im Rahmen des Accord für eine sichere
Textilproduktion in Bangladesch ein. Im Jahr 2015 ist die REWE Group
dem von der Bundesregierung initiierten Bündnis für nachhaltige
Textilien beigetreten. Im Bündnis engagiert sich die REWE Group zu
existenzsichernden Löhnen und in der Bündnisinitiative zum Umwelt-
und Chemikalienmanagement.

Zur REWE Group Leitlinie für nachhaltigere Textilien:
http://ots.de/LBY29I

Die genossenschaftliche REWE Group ist einer der führenden
Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa. Im Jahr
2018 erzielte das Unternehmen einen Gesamtaußenumsatz von über 61
Milliarden Euro. Die 1927 gegründete REWE Group ist mit ihren mehr
als 360.000 Beschäftigten in 22 europäischen Ländern präsent.

Zu den Vertriebslinien zählen Super- und Verbrauchermärkte der
Marken REWE, REWE CENTER sowie BILLA, MERKUR und ADEG, der Discounter
PENNY, die BIPA Drogeriemärkte sowie die Baumärkte von toom. Hinzu
kommen Convenience-Märkte (REWE To Go) und die E-Commerce-Aktivitäten
REWE Lieferservice sowie Zooroyal, Weinfreunde und Kölner Weinkeller.
Zur Touristik gehören unter dem Dach der DER Touristik Group die
Veranstalter ITS, Jahn Reisen, Dertour, Meiers Weltreisen, ADAC
Reisen, Kuoni, Helvetic Tours, Apollo und Exim Tours und über 2.400
Reisebüros (u.a. DER Reisebüro, DERPART und Kooperationspartner), die
Hotelmarken lti, Club Calimera, Cooee, PrimaSol und Playitas Resort
und der Direktveranstalter clevertours.com

Für Presse-Rückfragen:
REWE Group-Unternehmenskommunikation,
Tel.: 0221-149-1050, E-Mail: presse@rewe-group.com

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https://www.presseportal.de/pm/52007/4369618

terre des hommes kritisiert neues Textilsiegel / »Grüner Knopf« greift zu kurz

terre des hommes Deutschland e.V.

Osnabrück (ots) – Das von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller
heute in Berlin vorgestellte neue Textilsiegel »Grüner Knopf« greift
nach Auffassung von terre des hommes zu kurz. Der »Grüne Knopf« soll
sozial und nachhaltig hergestellte Kleidung und Heimtextilien
auszeichnen.

»Das neue Siegel kann nur sehr begrenzt aussagefähig sein, da es
lediglich die letzte Stufe der Lieferkette in den Blick nimmt, die
Konfektionierung«, erklärte Albert Recknagel, Vorstandssprecher von
terre des hommes. »Das Problem sind jedoch die oft ausbeuterischen
Produktionsschritte davor, nämlich Kinderarbeit im Baumwollanbau,
Sklaverei in Spinnereien oder Umweltverschmutzung durch aggressive
Chemikalien beim Färben. Wie und wann der Grüne Knopf auch diese
Produktionsstufen siegelt, ist unklar.«

Zudem ist der »Grüne Knopf« ein sogenanntes Metasiegel, das auf
bereits bestehenden Siegeln aufbaut. Es wird zusätzlich vergeben,
wenn Produkte bereits mit einem Sozial- oder Umweltsiegel versehen
sind. Ob eine relevante Anzahl von Handelsunternehmen den Grünen
Knopf einführt, bleibt abzuwarten.

Der »Grüne Knopf« dient der Orientierung der Verbraucher, erfasst
damit aber nur einen Teil des Problems. »Wir sehen großen
Handlungsbedarf für die Umsetzung von Kinder- und Menschenrechten in
der Textilindustrie. Gesetzlich festgelegte Standards für faire
Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette, die für alle
Unternehmen verbindlich sind, würden unmittelbar Wirkung zeigen und
wären demnach deutlich erfolgversprechender als das neue Siegel«, so
Albert Recknagel.

Pressekontakt:
Für Rückfragen und Interviews: Wolf-Christian Ramm, Pressesprecher,
Telefon 05 41 / 71 01-158, Mail: c.ramm@tdh.de
https://www.tdh.de

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https://www.presseportal.de/pm/9646/4369615

ALDI führt Textil-Siegel „Grüner Knopf“ ein

ALDI

Essen/Mülheim a. d. Ruhr (ots) – ALDI Nord und ALDI SÜD
kennzeichnen zukünftig Textilien, die besonders nachhaltig produziert
wurden, mit dem „Grünen Knopf“. Damit unterstützen die beiden
Discounter die Einführung des entsprechenden staatlichen
Textil-Siegels der Bundesregierung.

Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility und Quality
Assurance bei ALDI Nord und Dr. Julia Adou, Director Corporate
Responsibility bei ALDI SÜD, nehmen am 9. September stellvertretend
für beide Unternehmensgruppen einen symbolischen Grünen Knopf von
Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller entgegen. „Ich freue mich,
dass mit ALDI einer der größten Textilhändler in Deutschland Produkte
mit dem Grünen Knopf einführen wird. Dies ist ein starkes Signal für
soziale und ökologische Bedingungen in der gesamten Textilbranche“,
so Minister Müller. Der Grüne Knopf wird zukünftig direkt am Produkt
angebracht und ist somit für Verbraucher unmittelbar sichtbar.

„Wir engagieren uns bereits seit vielen Jahren dafür, die
sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen in der
Textillieferkette zu verbessern. Mit dem Grünen Knopf geben wir
unseren Kundinnen und Kunden eine zusätzliche Orientierung beim
Einkauf“, so Rayk Mende. „Für den Grünen Knopf wurden sowohl ALDI als
Unternehmen als auch unsere Produkte streng überprüft. Wir
unterstützen diese anspruchsvolle Initiative daher gerne“, ergänzt
Dr. Julia Adou.

Anspruchsvolle Kriterien und klare Orientierung

Für die Produktion von Textilien, die mit dem Grünen Knopf
gekennzeichnet werden, gelten 26 anspruchsvolle soziale und
ökologische Mindeststandards – von A wie Abwassergrenzwerte bis Z wie
Zwangsarbeitsverbot. Außerdem sind die teilnehmenden Unternehmen
verpflichtet, die Einhaltung ihrer Sorgfaltspflichten anhand von
verschiedenen Kriterien nachzuweisen. Als erstes staatliches Siegel
verbindet der Grüne Knopf damit Anforderungen an das Produkt und an
das Unternehmen. Die Kriterien werden mithilfe eines unabhängigen
Beirats stetig weiterentwickelt.

Ab dem 9. September sind bei ALDI Nord und ALDI SÜD unter anderem
Baby-Strumpfhosen und Baby-Söckchen erhältlich, die die strengen
Anforderungen des Grünen Knopfes erfüllen.

Engagement für faire und ökologische Produktionsbedingungen

ALDI engagiert sich schon seit vielen Jahren dafür, die sozialen,
ökonomischen und ökologischen Bedingungen in der Textillieferkette zu
verbessern und die Herstellung von Textilien aus nachhaltigen
Materialien zu fördern. So sind die beiden Unternehmensgruppen
bereits seit dem Jahr 2015 Mitglied im Bündnis für nachhaltige
Textilien. Die Bündnismitglieder formulieren konkrete Ziele mit Blick
auf Sozialstandards, Chemikalien- und Umweltmanagement oder
Korruptionsprävention und berichten transparent über die
Fortschritte.

Pressekontakt:
Unternehmensgruppe ALDI Nord: Serra Schlesinger, presse@aldi-nord.de
Unternehmensgruppe ALDI SÜD: Lina Binder, presse@aldi-sued.de

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https://www.presseportal.de/pm/112096/4369599

Der „Grüne Knopf“: Menschenrechtler kritisieren Fairwashing und fordern gesetzliche Reglung

medico international

Frankfurt/Main (ots) – Am heutigen Montag stellt
Bundesentwicklungsminister Müller in Berlin den „Grünen Knopf“ vor.
Das Textilsiegel soll laut BMZ eine Antwort auf die Unglücke mit
hunderten Toten und Verletzten in asiatischen Textilfabriken sein.
Die Menschenrechts- und Hilfsorganisation medico international übt
gemeinsam mit pakistanischen Partnerorganisationen scharfe Kritik an
der Initiative.

Statt auf eine dringend nötige gesetzliche Reglung setze der
„Grüne Knopf“ auf Freiwilligkeit und sei daher praktisch wirkungslos.
„Mit den Tragödien von Ali Enterprises und Rana Plaza war die Zeit
für freiwillige Selbstverpflichtungen der Weltmarktunternehmen
endgültig abgelaufen. Wollen wir das Leben unserer Arbeiterinnen und
Arbeiter retten, müssen wir die Unternehmensmacht dem Menschenrecht
und das Konzernmanagement dem Strafrecht unterstellen“, so Zehra
Khan, eine der Sprecherinnen der „Überlebenden und Hinterbliebenen
des Ali Enterprise-Feuers“ aus Pakistan.

„Minister Müller betreibt Schaufensterpolitik, statt endlich das
Gesetz auf den Weg zu bringen, das sein eigenes Haus erarbeitet hat.
Das würde die unerträglichen Verhältnisse in Südasiens Textilfabriken
wirklich ändern“, so Dr. Thomas Seibert, Referent für Menschenrechte
bei medico international. „Der ‚Grüne Knopf‘ ist das Resultat davon,
dass sich eine Koalition aus Wirtschaftsministerium und
Wirtschaftsverbänden durchgesetzt hat.“

Der ursprüngliche Entwurf eines „Nachhaltigen
Wertschöpfungskettengesetzes“ des BMZ sah vor, deutsche Unternehmen
mit hohen Bußgeldern und dem Ausschluss von öffentlichen Aufträgen zu
bestrafen, wenn sie bei ihren Auftragnehmern im globalen Süden nicht
die Menschenrechte und die internationalen Arbeitsrechte einhalten.

Hintergrund:

medico international begleitet seit 2012 die Überlebenden und
Hinterbliebenen sowohl der Ali Enterprise-, als auch der Rana
Plaza-Tragödie. Gemeinsam mit dem European Center for Constitutional
and Human Rights hat medico international außerdem die Klage von vier
Überlebenden gegen KiK begleitet.

https://www.medico.de/kampagnen/textil/

Pressekontakt:
Rückfragen und Interviewwünsche
Dr. Thomas Seibert, Referent für Menschenrechte
+49 (0)160 97 55 73 50
seibert@medico.de

Mario Neumann, Pressereferent
+49 (0)179 88 78 538
neumann@medico.de

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https://www.presseportal.de/pm/14079/4369586

Europäisches Wandergütesiegel geht an Kitzbühel

Kitzbühel Tourismus

Kitzbühel (ots) – Die Pionierleistung von Kitzbühel Tourismus im Bereich Wandern
wurde ausgezeichnet.

Kitzbühel Tourismus wurde als erste Destination mit dem Europäischen
Wandergütesiegel „European Hiking Quality“ ausgezeichnet – eine Pionierleistung,
die bisher nur einzelnen Orten vorbehalten war.

Am heutigen Dienstag, den 10. September 2019, wurde Kitzbühel mit dem
Europäischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Die European Hiking Quality gilt
als höchste Auszeichnung in der Zertifizierung von Wanderdörfern. Kitzbühel
Tourismus hat gemeinsam mit der Stadtgemeinde Kitzbühel und den Orten Reith,
Aurach sowie Jochberg diesen Prozess erstmals auf Regionsebene ausgerollt. Ziel
war es, die Destination als Vorbild europäischer Wanderqualität zu
positionieren.

365 Tage Magie des Wanderns

Im Rahmen der Strategie Kitzbühel 365 setzt Kitzbühel Tourismus verstärkt auf
das Thema Wandern. Alle vier Orte der Region – Kitzbühel, Reith, Jochberg und
Aurach – arbeiten gemeinsam forciert an der Weiterentwicklung des
Wanderportfolios. Mit dem Zertifizierungsprozess für das Europäische
Wandergütesiegel wurde zudem ein wichtiger Meilenstein in der Positionierung des
Gemeinschaftsprojekts erfolgreich umgesetzt. Seit Herbst 2018 galt es, ein
einheitliches Markenkonzept über die Region auszurollen und verschiedenste
Maßnahmen umzusetzen: Die Orte wurden strategisch positioniert und insgesamt
acht themenbezogene Leitwege festgelegt.

Die rote Gams und ihr Revier

Die Marke Kitzbühels als Leitidee, die rote Gams und ihr Revier als Erlebnisraum
verwendend, wurde mittels einheitlichem Wanderleistungsangebot, einer
markenkonformen Architektur sowie der Profilierung der einzelnen Orte als
Attraktionsbausteine der Destination eine umfassende Positionierung der
Wanderdestination Kitzbühel umgesetzt.

In jedem der vier Orte wurde ein einheitliches Wanderleistungsangebot mit
Dorfrundwegen bzw. einem Streifzug durch die Stadt, sowie Leitwegen geschaffen.
Architektonisch identitätsstiftende Wander-Infoplätze im innovativen Design
gelten in allen Orten als Zentrum des Wander-Erlebens. Die Aufbereitung und die
Darstellung der Informationen auf den Wander-Infoplätzen mit stilistischer
geometrischer Darstellung mittels 3D-Silhouette und traditionellen
Illustrationen werden als überregionales Vorreiter-Projekt gehandelt.

Kitzbühel bekräftigt mit diesem ganzheitlichen Konzeptansatz die Markenwerte
rund um selbstbewusste Projekte mit Pionier-Charakter.

Nähere Informationen zu Wandern in Kitzbühel finden Sie unter
wandern.kitzbuehel.com (https://www.kitzbuehel.com/de/sommerurlaub/wandern)

Kitzbüheler Genuss-Wanderwoche

Vom 12. bis 21. September 2019 stehen im goldenen Herbst wieder alle Zeichen auf
eine genussvolle Symbiose zwischen Wandern und Kulinarik.

Datum: 12.09.2019

Ort: Kitzbühel, Österreich

Url: http://veranstaltungen.kitzbuehel.com

KITZ Kulinarik Festival

Der Veranstaltungsreigen der Genuss-Wanderwoche wird mit dem KITZ Kulinarik
Festival eröffnet. Das Festival birgt in der Kitzbüheler Innenstadt am Freitag
(15:00 – 22:00 Uhr) und am Samstag (11:00 – 22:00 Uhr) für jeden Geschmack ein
regionales Gusterl!

Datum: 13.09.2019

Ort: Kitzbühel, Österreich

Url: http://veranstaltungen.kitzbuehel.com

Genuss-Wandern in Kitzbühel Alle Details zum Wandern in Kitzbühel.
(https://www.kitzbuehel.com/de/sommerurlaub/wandern)

Kontakt:
Mag. (FH) Anna Lena Obermoser, MA
a.obermoser@kitzbuehel.com |presse.kitzbuehel.com | +43 5356 66660-16

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L’Oréal Paris gibt Viola Davis als neue internationale Markenbotschafterin bekannt (FOTO)

L’Oréal Paris

Paris (ots) –

L’Oréal Paris, die weltweit führende Kosmetikmarke, kündigt mit
Stolz die Schauspielerin, Aktivistin und Humanistin Viola Davis als
neue internationale Markenbotschafterin an. In ihrer neuen Rolle
ergänzt die 54-Jährige eine hochrangige Liste verschiedener
Botschafter, darunter Céline Dion, Helen Mirren, Iris Berben, Eva
Longoria, Elle Fanning, Nikolaj Coster-Waldau und Camila Cabello, die
die Marke vertreten. Die Ernennung baut auf der Mission der Marke
auf, die Vielfalt der modernen Welt durch Botschafterinnen
widerzuspiegeln, die Inklusion von Schönheit und Selbstwertgefühl zu
fördern und Menschen überall zu stärken.

Viola verbrachte den größten Teil ihres Lebens auf der Bühne,
verfeinerte ihr Handwerk mit einem Theater-Abschluss vom Rhode Island
College, und anschließenden 4 Jahren auf der Julliard. Über 30 Jahre
lang glänzt sie bereits mit starken Leistungen auf dem Broadway, in
Filmen und im TV. Heute hat Viola als renommierte Darstellerin und
als erste schwarze Schauspielerin die „Triple Crown“ des
Schauspielerns gewonnen, welche einen Academy Award, einen Emmy Award
und einen Tony Award beinhaltet. Vor kurzem wurde sie für ihren
sechsten Emmy Award für die erfolgreiche Show „How to Get Away with
Murder“ nominiert, deren sechste und finale Staffel Ende des Monats
im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt wird.

Die Zeit außerhalb der Leinwand widmet sie ihrer Familie und ist
eine leidenschaftliche Aktivistin. Viola ist für ihren Einsatz für
Menschenrechte und für die Gleichberechtigung aller Frauen
international bekannt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Julius Tennon,
gründete Viola JuVee Productions, die unabhängige Film-, Fernseh-,
VR- und digitale Inhalte über alle Bereiche der narrativen
Unterhaltung hinweg entwickeln und produzieren, mit Schwerpunkt auf
vielfältigem und integrativem Storytelling. Darüber hinaus dienen
ihre motivierenden öffentlichen Vorträge als Inspiration für Menschen
überall auf der Welt.

„Als kleines Mädchen wurde mir selten gesagt, dass ich schlau,
schön oder würdig bin. Ich habe unglaublich hart dafür gearbeitet, um
dorthin zu gelangen, wo ich heute bin – ich musste alle Selbstzweifel
überwinden, um eine Frau zu werden, die wirklich daran glaubt „es
wert zu sein“, in jeglicher Art und Weise. Ich finde es so wichtig,
das Selbstbewusstsein von Frauen schon von klein auf aufzubauen und
die verschiedenen Perspektiven von Schönheit vorzuleben. Jetzt Teil
einer Marke zu sein, die sich seit mehr als 40 Jahren für den Wert
von Frauen einsetzt und mit meiner Stimme dazu beizutragen, andere zu
stärken, ist wirklich surreal.“ VIOLA DAVIS

„Wir freuen uns sehr, Viola als Teil unserer Familie willkommen
heißen zu dürfen. Violas Hartnäckigkeit, Authentizität und kühner
Geist werden von sehr vielen Menschen geschätzt und wirken
inspirierend. Sie hinterfragt den Status quo in allen Lebensbereichen
und ihr Erfolgswille hat sich immer wieder bewährt. Damit vermittelt
sie unsere Kernbotschaft „Weil ich es wert bin“ auf ideale Weise und
geht mit gutem Beispiel voran.“ DELPHINE VIGUIER-HOVASSE, Global
Brand President von L’Oréal Paris

Viola wird ab Oktober in TV-, Print- und digitalen Werbekampagnen
für Age Perfect zu sehen sein.

Pressekontakt:
Pressestelle L’Oréal Paris Deutschland

Heike Leder – Heike.Leder@Loreal.com
Meltem Soley – Meltem.Soley@Loreal.com
Marie Nitsche – Marie-Kristin.Nitsche@Loreal.com

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Auch ein Flugzeug kann man pfänden!

FairPlane

Wien / Wiesbaden (ots) – Flughafen Wien: Adria Airways gab sich in einem
Rechtsstreit mit Flugpassagieren uneinsichtig, jetzt kam der Gerichtsvollzieher
um das Flugzeug zu pfänden.

Herr Georg S. hatte einen Flug von Kefallinia in Griechenland nach Graz gebucht.
Dieser Flug wurde ohne Angabe von Gründen am Abflugtag den 23.09.2017
annulliert. Um seine Entschädigung von EUR 250,00 einzufordern und um zu seinem
Recht zu kommen, hat Herr S. das Fluggastrechteportal FairPlane
(http://www.fairplane.de) beauftragt.

FairPlane hat die ausführende Fluglinie Adria Airways mehrfach zur Zahlung
aufgefordert. Da die Entschädigung trotz Mahnung nicht bezahlt wurde, brachten
die beauftragten Anwälte den Fall vor Gericht. Nach dem Gerichtsurteil welches
zugunsten von Herrn S. entschieden wurde, blieb die Zahlung weiterhin aus.
Daraufhin drohten die Anwälte mit der Zwangsvollsteckung, da die
Ausgleichszahlung und die nunmehr entstandenen Gerichtskosten von der Fluglinie
noch immer nicht überwiesen worden waren. Die Fluglinie tätigte bis zum jetzigen
Zeitpunkt keine Zahlung.

Gezielte Verzögerungstaktiken der Airlines

Dass Airlines gerechtfertigte Ansprüche von Passagieren ignorieren, passiert
leider häufig, denn mit dieser Verzögerungstaktik sparen sich Fluggesellschaften
jedes Jahr Milliarden ein. Vor allem als Privatperson ist es oft schwierig, die
Rechte im Alleingang gegen die Fluglinien einzufordern. FairPlane setzt sich
hier als starker Partner für die Rechte von Passagieren ein und erhöht dadurch
die Erfolgschancen massiv.

Herr Georg S. wird seine Ausgleichszahlung mit nun mehr als 2 Jahren Verspätung
durch die Zwangsvollstreckungsmaßnahmen erhalten.

Obwohl der dargestellte Fall als Ausnahme zu sehen ist, zeigt dieser Verlauf,
wie lange es oft dauern kann, bis Passagiere zu Ihrem Recht kommen.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Im äußersten Fall, wie auch in diesem, kann es bis zur Pfändung eines Flugzeugs
kommen. Ungefähr bei 0,5 Prozent der bei FairPlane eingegangenen Fälle ist eine
Pfändung erforderlich. Eine derart lange Durchsetzung ist aber eigentlich der
Ausnahmefall. Es kann hier sehr eindrucksvoll dokumentiert werden, wie
langwierig und kostenintensiv die Durchsetzung eines zu Recht bestehenden
Anspruchs auf Entschädigungszahlung sein kann.

Pfändung eines Flugzeugs

Dr. Stephan Verdino, Vertragsanwalt von FairPlane, erklärt warum es letztendlich
zur Pfändung des Flugzeugs gekommen ist: „Die Frist zur Zahlung an den
Gerichtsvollzieher ist am Donnerstag, den 05.09.2019 abgelaufen, sodass an
diesem Tag, 19:00 Uhr, der Vollzug am Ankunftsgate des Flughafen Wien-Schwechats
unter Beisein des Gerichtsvollziehers, der Polizei und mir stattgefunden hat.
Bei Pfändungen werden primär Bargeld, etwa durch Dutyfree- oder
Spirituosenverkäufe gepfändet, wie auch sonstiges Eigentum der Airline, was sich
dann aber erst unmittelbar vor Ort zeigt. Sollte nichts pfändbar sein oder es
seitens der Crew Widerstände geben, hat der Gerichtsvollzieher angekündigt, dass
er das gesamte Flugzeug pfänden könnte.

Über FairPlane – marktführender Anbieter für Fluggastrechte-Services

FairPlane (www.fairplane.de) gehört zu den führenden Fluggastrechteportalen in
Europa und setzt sich als einziger Anbieter sowohl bei Flugverspätungen,
-ausfällen und Überbuchungen als auch bei Gepäcksproblemen für die Rechte von
Flugpassagieren ein. Als Legal Tech Unternehmen kombiniert FairPlane modernste
IT-Services und europaweite Expertise im Reiserecht durch renommierte
Reiserechts-Anwälte wie Prof. Dr. Ronald Schmid. Jeder Flugpassagier kann mit
FairPlane seine Entschädigungsansprüche gegenüber Fluglinien ohne Kostenrisiko
durchzusetzen. Das vielfach ausgezeichnete Unternehmen wurde im Jahre 2011 von
den Geschäftsführern Andreas Sernetz und Michael Flandorfer in Wien gegründet
und unterhält Büros in Deutschland, Spanien und Großbritannien.

Kontakt:
Alexandra Hawlicek
Marketing und Kommunikation
hawlicek@fairplane.de
Tel. +4369916107100

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cosnova Beauty veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht und führt ambitionierten Nachhaltigkeitskurs fort (FOTO)

cosnova GmbH

Sulzbach (ots) –

Die Vereinbarkeit von hoher Qualität und günstigen Preisen mit dem
Schutz von Umwelt und Mensch entlang der gesamten Wertschöpfungs- und
Lieferkette hat für die cosnova GmbH mit ihren Kosmetikmarken wie
essence, CATRICE und L.O.V höchste Priorität. Jetzt veröffentlicht
das Familienunternehmen erstmals und aus eigener Initiative einen
umfassenden Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2018 – und verfolgt
ehrgeizige Ziele. Damit setzt sich cosnova für mehr Verantwortung in
der gesamten Branche ein.

„Die Reduktion von Abfall, das Verringern von Plastik und
Mikroplastik sowie die Unbedenklichkeit von Inhaltsstoffen sind für
cosnova zentrale Ziele unserer Nachhaltigkeitsstrategie“, erklärt
Silvia Steinert, Director Corporate Responsibility bei cosnova GmbH.
„Aktuell werden bereits rund zwei Drittel des in unserem
Logistikzentrum CNL anfallenden Verpackungsmülls recycelt.“ Seit
2019 gilt außerdem eine Negativliste bestimmter Materialien.
Plastikmüll konnte bereits um 15 Prozent reduziert werden. Auch
Mikroplastik-Partikel in Kosmetika werden sukzessive ersetzt. „Palmöl
setzen wir in weniger als 15 Prozent der verarbeiteten Rohstoffe ein.
Da, wo wir Palmöl oder Palmölderivate verwenden, kompensieren wir
unseren Verbrauch vollständig durch den Kauf von RSPO Credits. Als
Mitglied des ‚Roundtable of Sustainable Palm Oil (RSPO)‘ fördern wir
außerdem den Schutz der Regenwälder durch nachhaltigen Palmölanbau“,
so Steinert weiter.

Engagement für die Rechte von Menschen und Tieren

Für menschenrechtswürdige Arbeitsbedingungen beim Abbau des
Minerals Mica, das in Produkten wie Nagellack zum Einsatz kommt,
engagiert sich cosnova im Rahmen der ‚Responsible Mica Initiative‘
(RMI) mit dem Ziel einer 100% transparenten Mica Lieferkette bis
2023. Jeder Lieferant wird von cosnova auf Konformität geprüft: Stand
heute wurde bereits eine Lieferkettentransparenz von 88 Prozent
erreicht. Außerdem verpflichtet das Unternehmen seine
Geschäftspartner zur Einhaltung der Arbeitsnormen der ‚International
Labor Organization‘ (ILO). Darüber hinaus lässt cosnova rund 90
Prozent seiner Produkte in Europa produzieren. Zudem werden die
eigenen Lieferanten durch ‚EcoVadis‘ bewertet – cosnova selbst hat
hier bereits Gold-Status erreicht und gehört damit zu den drei
Prozent der am besten durch EcoVadis bewerteten und auf ihre
Nachhaltigkeitsperformance geprüften Unternehmen. Um in der gesamten
Industrie etwas zu bewegen, entwickelt cosnova im Rahmen der
‚Responsible Beauty Initiative‘ gemeinsam mit anderen
Kosmetikunternehmen internationale Branchenstandards für eine
transparente und nachhaltige Lieferkette.

CO2-Reduktion für eine bessere Umwelt

Verbraucher achten zunehmend auf den ökologischen Fußabdruck, den
sie etwa beim Kauf alltäglicher Güter oder bei Reisen hinterlassen.
Auch die cosnova GmbH erfasst seit 2018 den eigenen ‚Corporate Carbon
Footprint‘ um mit gezielten Maßnahmen entlang der gesamten
Lieferkette seine CO2-Bilanz zu verbessern. Zudem hat cosnova sich
2017 der Lean & Green Initiative der GS1 Germany angeschlossen und
sich dazu verpflichtet, die CO2 Emissionen seines Logistikzentrums
bis 2020 um mindestens 20 Prozent zu reduzieren. Dafür erhielt
cosnova den Lean & Green-Award. Bis 2018 konnte cosnova bereits die
CO2-Emissionen seines Logistikzentrums CNL um 12 Prozent verringern.
Außerdem arbeitet cosnova mit der gemeinnützigen Organisation
atmosfair zusammen, um CO2-Emissionen von Geschäftsreisen zu
kompensieren – 1.500 Tonnen CO2 wurden für das Jahr 2018
ausgeglichen.

Trotz aller bisherigen Erfolge ist sich das Management von cosnova
der Tatsache bewusst, dass es auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft
noch viel zu tun gibt und ergänzt seine Bemühungen für den Schutz von
Umwelt, Klima und Menschenrechten durch vielfältige Initiativen zur
Förderung der eigenen Mitarbeiter und verschiedene soziale
Initiativen. Einzig beim Thema Tierschutz besteht kein akuter
Handlungsbedarf: Seit ihrer Gründung 2001 hat cosnova stets auf
Tierversuche verzichtet und wurde – als Vorreiter im Drogeriesegment
– in die offiziellen PETA International-Listen aufgenommen. Das
Markensortiment ist zudem mehrheitlich vegan: So enthalten etwa bei
CATRICE bereits 80 Prozent aller Produkte keine Inhaltsstoffe, die
von oder aus Tieren produziert werden. cosnova strebt an, sein
Sortiment auch weiterhin so weit wie möglich auf vegane Produkte
umzustellen.

Kosmetikprodukte mit Blick auf das „Wir“

Als verantwortungsbewusstes Familienunternehmen zählt bei cosnova
das „Wir“. Dazu gehört ein respektvoller Umgang mit dem Planeten
sowie ein positiver Einfluss auf das Leben anderer Menschen – mit der
stetigen Herausforderung, immer besser zu werden. Aus diesem Antrieb
heraus und auf Basis der Standards des Deutschen Nachhaltigkeitskodex
(DNK) ist der Nachhaltigkeitsbericht 2018 entstanden. Der
vollständige Bericht steht hier zum kostenfreien Download zur
Verfügung. Weitere Informationen zu Verantwortung bei der cosnova
GmbH gibt es auf unserer Homepage.

ÜBER COSNOVA BEAUTY

cosnova Beauty mit Headquarter in Sulzbach/Deutschland wird von
den Geschäftsführern Mathias Delor, Javier González, Gesine Hild,
Dirk Lauber, Christina Oster-Daum, Hilko Prahl und Yvonne Wutzler
geführt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2018 beschäftigte cosnova
Beauty weltweit rund 600 Mitarbeiter. Die Kosmetikmarken wie essence,
CATRICE und L.O.V werden mittlerweile in über 80 Ländern in Europa,
Nord- und Südamerika, im Mittleren und Nahen Osten, in Asien,
Ozeanien sowie in Afrika vertrieben. Zu den Kunden des Unternehmens
zählen Drogeriemärkte, der Lebensmittelhandel, Kauf- und Warenhäuser,
Parfümerien sowie Fashion-Ketten.

Pressekontakt:
Eva Kalkuhl | Head of Brand & Corporate PR | e.kalkuhl@cosnova.com |
Tel.: +49 6196 76156-1425
Anna Planz | Brand & Corporate PR Manager | a.planz@cosnova.com |
Tel.: +49 6196 76156-1426

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