Feuerteufel: Wer steckt hinter den Brandstiftungen? „Zur Sache Baden-Württemberg“, SWR Fernsehen. (VIDEO)

SWR – Südwestrundfunk

Finde deine neuen Sport-Look hier.

Stuttgart (ots) –

„Zur Sache Baden-Württemberg“, das landespolitische Magazin des
SWR, Donnerstag, 11. Juli 2019, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen in
Baden-Württemberg / Moderation Stefanie Germann

Brandstiftungen halten im Landkreis Emmendingen und im
Ortenaukreis die Polizei auf Trab und rauben den Menschen den Schlaf.
In den vergangenen zwei Monaten sind rund ein Dutzend Scheunen in
Flammen aufgegangen, seit 2017 brannten mehr als 50 Autos. Während
immer mehr Polizistinnen und Polizisten nach den Schuldigen suchen,
organisieren sich auch die Anwohnerinnen und Anwohner mit Nachtwachen
und Kontrollgängen. Das landespolitische Magazin „Zur Sache
Baden-Württemberg“ berichtet im SWR Fernsehen am Donnerstag, 11. Juli
2019, von 20:15 bis 21 Uhr.

Weitere geplante Themen:

Morddrohungen und Vorverurteilungen –
Gruppenvergewaltigungsprozess in Freiburg

Seit zwei Wochen wird vor dem Freiburger Landgericht ein
außergewöhnlicher Fall verhandelt. Angeklagt sind elf Männer, zehn
Flüchtlinge und ein Deutscher, die im Oktober 2018 in einem Gebüsch
vor einer Disco eine junge Frau vergewaltigt haben sollen. Die
Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Indizien für eine
Verurteilung der Männer ausreichen. Die Verteidiger der Angeklagten
weisen die Vorwürfe zurück. Laut Pflichtverteidiger Jörg Ritzel habe
das 18-jährige Opfer unter Drogen gestanden und es fehlten Beweise,
dass es sich um Vergewaltigungen gehandelt habe. Seit Prozessbeginn
erhalten Ritzel und seine Anwaltskollegen im Netz oder per Mail
Beleidigungen und Morddrohungen. Obwohl noch kein Rechtsspruch
gefallen ist, haben sich viele bereits ihr Urteil gebildet. Gast im
Studio ist die Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen.

Vor Ort in Freiburg – der vierte Verhandlungstag zur
Gruppenvergewaltigung

Reporterin Alexandra Gondorf verfolgt den Prozess vor und hinter
den Türen des Gerichtssaals und spricht mit Beteiligten. Gab es eine
Vorverurteilung der Angeklagten durch die Staatsanwaltschaft, wie
einige Verteidiger behaupten? Wie kann es sein, dass Rechtsanwälte,
die mutmaßliche Vergewaltiger vor Gericht verteidigen, beleidigt und
bedroht werden? Viele Bürgerinnen und Bürger verstünden das
Rechtssystem nicht mehr, heißt es unter Richtern.

Autofreie Innenstadt – sozial für jeden?

In der vergangenen Woche war Verkehrsminister Winfried Hermann
(Grüne) zu Gast bei „Zur Sache Baden-Württemberg“. Thema der Sendung
war unter anderem die nahezu autofreie Stadt. Hermanns Äußerung, wer
nicht mehr zu Fuß gehen könne, sei wahrscheinlich auch nicht mehr in
der Lage, wirklich gut Auto zu fahren, sorgte für Unmut. Verärgerte
Zuschauerinnen und Zuschauer hielten seine Vermutung für
diskriminierend, da viele Menschen auf ein Auto nicht verzichten
könnten. Wie sozial sind die grünen Pläne für eine autofreie
Innenstadt?

Waldbrandgefahr – wie gut ist Baden-Württemberg gerüstet?

Nach tagelangem Einsatz hunderter Einsatzkräfte ist der
flächendeckende Waldbrand in Mecklenburg-Vorpommern gelöscht. Der
international anerkannte Brandschutzexperte Johann Goldammer sieht
eine steigende Gefahr für ähnliche Großbrände in Baden-Württemberg.
Der Klimawandel bringe höhere Temperaturen und lange stabile
Trockenperioden, die auch Baden-Württemberg künftig zum Waldbrandland
machten. Auf diese Gefahr sei das Land nicht ausreichend vorbereitet,
so Goldammer. Die Feuerwehren seien Spezialisten für Haus- und
Fahrzeugbrände und für große Wald- oder Landschaftsbrände weder
ausreichend ausgebildet noch ausgerüstet.

2.300 Falschparker angezeigt – die „Knöllchenspione“ aus dem
zweiten Stock

Seit März hat Regina Arendt gemeinsam mit ihrem Mann Michael
bereits 2.300 Anzeigen wegen Falschparkens auf dem Oberen Marktplatz
in Leonberg gestellt. „Im Ernstfall kommt keine Feuerwehr, kein
Rettungswagen mehr durch,“ begründen die selbsternannten Kontrolleure
ihre Anzeigen. Dass sie deswegen als „Knöllchenspione“ betitelt
werden, nehmen sie in Kauf. Denn die Stadt selbst unternehme zu wenig
gegen die Parksünden.

„Zur Sache Baden-Württemberg“

Das SWR Politikmagazin „Zur Sache Baden-Württemberg“ mit Stefanie
Germann berichtet über die Themen, die das Land bewegen.
Vor-Ort-Reportagen, Hintergrundfilme, Studiointerviews und
Satirebeiträge lassen politische Zusammenhänge verständlich werden.
In der „Wohnzimmer-Konferenz“ diskutieren jeden Donnerstag drei
Baden-Württemberger*innen via Webcam von ihrem Wohnzimmer aus live
über aktuelle politische Themen. Das letzte Wort bleibt dem
Ministerpräsidenten des Landes vorbehalten – computeranimiert und mit
der Stimme des SWR3 Comedychefs Andreas Müller.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links
unter http://swr.li/zur-sache-bw-brandstiftungen.

Nach der Ausstrahlung sind die Sendung und deren einzelne Beiträge
unter www.ARDMediathek.de und www.SWR.de/zur-sache-baden-wuerttemberg
zu sehen.

Pressefotos bei www.ARD-foto.de.

Pressekontakt:
Katja Matschinski, 0711 929 11063, katja.matschinski@SWR.de

Original-Content von: SWR – Südwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7169/4320206