Ford Fiesta WRC-Pilot Teemu Suninen fährt auf Sardinien mit Platz 2 sein bestes Karriere-Ergebnis ein (FOTO)

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Köln (ots) –

– Nachwuchstalent von M-Sport Ford schrammt bei der Rallye Italien
gemeinsam mit neuem Beifahrer Jarmo Lehtinen knapp am ersten
WM-Laufsieg vorbei

– Elfyn Evans/Scott Martin verpassen Sprung aufs Podium nur um
Haaresbreite, manifestieren aber Rang vier in der
WM-Fahrerwertung

– M-Sport Ford holt mit starkem Resultat bei der achten WM-Rallye
der Saison deutlich auf die Kontrahenten in der Markentabelle
auf

KÖLN, 16. Juni 2019 – Mit Rang zwei bei der Sizilien-Rallye
Italien hat Teemu Suninen am Steuer des Fiesta WRC von M-Sport Ford
am Sonntag das beste Ergebnis seiner noch jungen WM-Karriere erzielt.
Der 25-jährige Finne war erstmals mit dem erfahrenen Jarmo Lehtinen
auf dem Beifahrersitz an den Start gegangen. Elfyn Evans und Copilot
Scott Martin komplettieren das Ergebnis im zweiten World Rally Car,
das auf dem in Köln-Niehl produzierten Kleinwagen basiert, als
Viertplatzierte. Dem britischen Duo fehlte bei der Schotter-Rallye
nach 19 Wertungsprüfungen weniger als eine Sekunde, um ebenfalls aufs
Podium zu springen.

„Der Ausflug nach Sizilien hat sich für uns gelohnt“, freut sich
M-Sport-Teamchef Richard Millener. „Beide Ford Fiesta WRC haben
Topergebnisse eingefahren. Wir haben in dieser Saison bereits Rallyes
auf Schnee, Asphalt und Schotter angeführt und viele WM-Punkte
gesammelt. In der Markenwertung konnten wir den Abstand zu Citroën
weiter reduzieren, unsere Fahrer belegen in der WM-Tabelle die
Positionen vier und fünf hinter den drei Titelfavoriten – das kann
sich sehen lassen. Teemu Suninen hat eine sehr starke Vorstellung
abgeliefert, die neue Zusammenarbeit mit Jarmo Lehtinen scheint sehr
gut zu funktionieren. Am Freitag konnten sie ihre Schnelligkeit mit
drei Bestzeiten unter Beweis stellen, danach sind sie taktisch klug
und konstant flott weitergefahren. Sicher hätte er gerne Dani Sordo
angegriffen, aber wir haben ihn angewiesen, lieber das Auto sicher
ins Ziel zu bringen – wir wollten dieses Ergebnis auf den letzten
Metern nicht riskieren. Rang zwei ist das beste Resultat seiner noch
jungen Karriere, der nächste Schritt wird sicher nicht mehr lange auf
sich warten lassen.“

„Zugleich ist es schade, dass Elfyn Evans der Sprung unter die
ersten Drei um 0,9 Sekunden verwehrt geblieben ist – aber der von
hinten nahende Andreas Mikkelsen hatte viel zu beweisen und griff
entsprechend kompromisslos an“, so Millener. „Die Strecken der Rallye
Italien sind sehr brutal zu den Fahrzeugen. Wer entsprechende Risiken
eingeht, weil er nichts zu verlieren hat, kann im Umkehrschluss
entsprechend viel Zeit aufholen. Wir hatten das größere Bild im
Blick, Elfyn und Scott Martin sollten ihre Tabellenposition
absichern, das war uns wichtiger. Zugleich möchte ich aber auch nicht
vergessen, im Namen des ganzen Teams Ott Tänak und seinem Beifahrer
unser Bedauern auszusprechen. Einen scheinbar sicheren Sieg nach
einer wirklich überlegenen Darbietung so kurz vor dem Ziel zu
verlieren, ist bitter.“

Teemu Suninen / Jarmo Lehtinen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3);
Platz: 2; WM-Rang: 5

Jugendliche Schnelligkeit gepaart mit der großen Routine und dem
ungebrochenen Hunger nach Erfolg, die Jarmo Lehtinen auszeichnen:
Diese Kombination sorgte bereits auf der ersten Etappe am Freitag für
Aufsehen und drei Wertungsprüfungs-Bestzeiten. Kurzzeitig führte
Suninen den achten Lauf der Saison sogar an. Das zweite
Podestresultat seiner WM-Laufbahn im Visier, verzichtete das
aufstrebende Talent aus Tuusula am Sonntag auf die Schlussattacke im
Kampf um Zusatzpunkte auf der sogenannten ,Power Stage‘ – reduzierte
den Abstand auf den siegreichen Dani Sordo aber dennoch von 17 auf
13,7 Sekunden. Beide profitierten vom Pech des bis dahin führenden
Ott Tänak, der auf der letzten Prüfung von einem technischen Defekt
eingebremst wurde.

„Ich bin zufrieden mit unserer Rallye“, betont Suninen. „Wir waren
schnell unterwegs und konnten am Freitag drei Bestzeiten setzen,
danach haben wir unsere Platzierung mit kontrolliertem Risiko
verteidigt , auch wenn wir am Samstag auf jeder einzelnen Prüfung
unter den besten Drei waren. Heute auf der letzten Etappe bestand
unsere Aufgabe darin, das Auto sicher nach Hause zu bringen – was gar
nicht so leicht ist, denn der Ford Fiesta WRC möchte am liebsten
flott bewegt werden. Also haben wir das Tempo wieder etwas angezogen,
um in unserem Rhythmus zu bleiben. Ich freue mich sehr über die erste
Podiumsplatzierung in diesem Jahr. Die Zusammenarbeit mit Jarmo
Lehtinen funktionierte von Beginn an perfekt. Ich dachte, es wäre
eine größere Herausforderung, plötzlich eine andere Stimme im Ohr zu
haben. Tatsächlich aber höre ich jetzt die Ansagen genau so, wie ich
dies seit Kindertagen als Zuschauer von Rallye-Videos mit Mikko
Hirvonen kenne. Das war ein gutes Gefühl.“

Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33);
Platz: 4; WM-Rang: 4

Der Waliser und sein britischer Copilot verloren auf der siebten
Wertungsprüfung (WP) unverschuldet den Anschluss an die Spitze: Sie
absolvierten die Strecke in vollem Tempo, bevor diese nach einem
Zwischenfall abgebrochen wurde – wodurch ihre nachfolgenden Gegner
auf den anschließenden WP von frischeren Reifen und einer besseren
Startposition auf den nächsten beiden Tagesetappen profitierten. Das
anschließende Duell mit Andreas Mikkelsen um den vierten Rang, aus
dem durch Ott Tänaks Pech Platz drei werden sollte, verlor Evans um
0,9 Sekunden nur haarscharf.

„Es ärgert mich schon, wegen eines so geringen Zeitunterschieds
nicht auf dem Treppchen gestanden zu haben“, räumt Evans ein. „Im
Rückblick weiß ich, dass wir auf den identischen WP 17 und 19 zu
vorsichtig waren und zu viel Zeit verloren haben. Aber die
Bedingungen sind sehr hart zu den Autos und es ist so leicht, mit
einem kleinen Fehler wichtige WM-Punkte wegzuwerfen. Auf der anderen
Seite kannst du natürlich auch viel gutmachen, wenn du volles Risiko
eingehst. Natürlich haben wir nicht gebummelt, aber in den
Spitzkehren hätten wir noch härter attackieren können. Dort sind die
entscheidenden Zehntelsekunden wohl liegengeblieben. Dennoch können
wir mit dem Ergebnis zufrieden sein, wir haben im Hinblick auf die
WM-Tabelle sehr gut gepunktet.“

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Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
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haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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