Mit dem Eigenheim der Zinsflaute trotzen (FOTO)

2017-12-20T08:30:01+0100

Stuttgart (ots) –

Die selbst genutzte Immobilie ist die beliebteste Vermögensanlage
der Deutschen. Viele sehen sie als sicheres Fundament – gerade in der
Niedrigzinsphase. Den Erwerb von Wohneigentum planen derzeit vor
allem junge Familien.

Ob als Geldanlage oder als Altersvorsorge: Die Mehrheit der
Deutschen setzt auf die selbst genutzte Immobilie, um der Zinsflaute
zu trotzen. Für 54 Prozent der Bundesbürger ist sie die beste
Anlageform. Das ist ein Ergebnis des diesjährigen Vermögensbarometers
des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV). Während sich
Sparer immer schwerer tun, zu auskömmlichen Renditen Geld anzulegen,
können sich Immobilienerwerber über die günstigen Zinsen freuen, die
für niedrige Tilgungsraten sorgen. Entsprechend stehen Sachwerte hoch
im Kurs.

Gefragt ist Wohneigentum vor allem bei jungen Familien: Rund 30
Prozent von ihnen würden gerne eine Immobilie erwerben oder bauen –
die meisten, um selbst darin zu wohnen. Das wünschen sich 64 Prozent.
Ebenfalls hoch ist die Bereitschaft, für den Erwerb eines Eigenheims
einen Kredit aufzunehmen. Während sich dies 75 Prozent der
Gesamtbevölkerung vorstellen können, sind es bei den jungen Familien
sogar 88 Prozent. Wichtig ist ihnen eine stabile Eigenkapitalbasis:
Die Hälfte will sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen.

„Ausreichend Eigenkapital ist eine wesentliche Voraussetzung für
den Sprung in die eigenen vier Wände. Je mehr, desto besser.
Idealerweise sollten zusätzlich zu den Erwerbsnebenkosten mindestens
20 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein“, empfiehlt Albrecht Luz
von der LBS. Für den restlichen Betrag ist eine solide Finanzierung
wichtig. „In Zeiten niedriger Zinsen sollten Bauherren sich die
günstigen Konditionen langfristig sichern“, rät Luz. Mit einem
Bausparvertrag bauen künftige Eigentümer nicht nur in der Ansparphase
Eigenkapital auf, sie sichern sich auch das zinssichere
Bauspardarlehen für die spätere Finanzierung. Mit einem
Wohn-Riester-Bausparvertrag können sie zusätzlich von staatlicher
Förderung profitieren. „Das lohnt sich. So können sich die Zulagen
bei einer Familie mit zwei Kindern derzeit auf bis zu 908 Euro pro
Jahr summieren.“

Pressekontakt:
Julia Vogt
T: +49 0221 912887-28
F: +49 0221 912887-77
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