SKODA zeigt beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix Meilensteine seiner Motorsporthistorie (FOTO)

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Weiterstadt (ots) –

– Rund 40 historische SKODA Klassiker demonstrieren stolze
Motorsportgeschichte der Marke
– SKODA präsentiert einzig erhaltenen Laurin & Klement BSC von
Baujahr 1908
– Meilenstein der SKODA Motorsporthistorie: zweisitziger
Sportwagen 1100 OHC von 1958
– SKODA OCTAVIA und FELICIA feiern 60. Geburtstag, mehrere Modelle
in der Eifel zu Gast
– SKODA POPULAR ROADSTER von 1937 zeigt Sportcabrio-Design der
30er-Jahre

Beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix vom 9. bis 11. August auf dem
Nürburgring präsentiert SKODA mit rund 40 Fahrzeugen einen
vielfältigen Querschnitt seiner 118-jährigen Motorsportgeschichte.
Das starke Fahrzeugaufgebot umfasst zum Beispiel den
Sportwagen-Prototypen 1100 OHC, das Sportcabrio POPULAR ROADSTER, das
beliebte FELICIA-Cabriolet und den erfolgreichen 130 RS. Weiteres
Highlight: der einzigartige Laurin & Klement BSC von 1908. Bei zwei
Fahrzeugparaden können Zuschauer die SKODA Motorsporthistorie auf der
Strecke erleben.

Motorsport zählt seit den Anfängen zur DNA des tschechischen
Automobilherstellers. Begonnen hatte alles 1901, als Narcis
Podsednicek bei einer Wettfahrt von Paris nach Berlin auf einem
Motorrad von Laurin & Klement (L&K) als Schnellster über die
Ziellinie fuhr. Heute gehen Piloten wie Fabian Kreim in der Deutschen
Rallye-Meisterschaft und Kalle Rovanperä in der FIA
Rallye-Weltmeisterschaft im SKODA FABIA R5 auf Titeljagd. Beim
AvD-Oldtimer-Grand-Prix zeigt SKODA eine breite Auswahl aus seiner
vielseitigen Historie – inklusive sportlicher Legenden wie dem 130
RS. Das auch als Porsche des Ostens bekannt gewordene Coupé erzielte
beispielsweise 1977 einen Doppelsieg bei der Rallye Monte-Carlo in
der Kategorie bis 1.300 cm3 Hubraum und triumphierte 1981 in der
Markenwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft. Motorsportfans
können am Ring sowohl die Rundstrecken- als auch die Rallye-Variante
des 130 RS erleben.

Für den Breitensport konzipiert war der SKODA 120 L. Nachdem die
Homologation des 130 RS ausgelaufen war, entwickelte der Hersteller
eine Rallye-Version der Mittelklasselimousine für die seriennahe
Gruppe A. Der ab 1976 gebaute 120 L verfügte über einen größeren
Hubraum und mehr Leistung als der praktisch baugleiche 105 L und war
deshalb für den Motorsporteinsatz prädestiniert.

Der SKODA POPULAR ROADSTER stellt ein weiteres Highlight am Ring
dar. Mit dem Erscheinen des POPULAR betrat SKODA 1934 technisches
Neuland. Als erstes Fahrzeug der Marke besaß er einen an der Front
gegabelten Zentralrohrrahmen statt des zuvor verwendeten
Leiterrahmens. Anstelle von Starrachsen kamen vorn wie hinten
fortschrittliche Einzelradaufhängungen zum Einsatz, Getriebe und
Differenzial befanden sich ab sofort vor der Hinterachse, die
Kardanwelle verlief durch das Rahmenrohr. Ein Roadster erzielte bei
der Rallye Monte Carlo 1936 sensationell den zweiten Platz in der
Klasse bis 1.500 cm3. Nach diesem Erfolg legte SKODA die Version
POPULAR MONTE CARLO in den Versionen Roadster und Coupé auf. Der
weiße, 22 PS starke Roadster, den SKODA am Nürburgring präsentiert,
stammt aus dem Baujahr 1937.

Raritäten aus dem Werksmuseum in Mladá Boleslav

Das SKODA AUTO Museum steuert auch in diesem Jahr seltene
Fahrzeugklassiker zum AvD-Oldtimer-Grand-Prix bei. Der SKODA 1100 OHC
aus dem Baujahr 1958 gilt als Paradebeispiel für die tschechische
Ingenieurs- und Konstruktionskunst. Der flache rote Roadster
beeindruckt mit aufregendem Design und besitzt eine Karosserie aus
glasfaserverstärktem Kunststoff. Für Antrieb sorgt der 92 PS starke
Vierzylindermotor mit damals wegweisender OHC-Ventilsteuerung. Beim
zweiten Gast aus den Hallen des Werksmuseums am Stammsitz in Mladá
Boleslav handelt es sich um das letzte erhaltene Exemplar des Laurin
& Klement BSC. Diesen Zweisitzer hat der böhmische Hersteller 1908
lediglich zwölf Mal produziert. SKODA AUTO hat den L&K BSC in den
vergangenen zwei Jahren aufwändig restauriert, alle wichtigen
mechanischen Komponenten sind Originalteile. Sein Motor trägt noch
immer die authentische Seriennummer, mit der das Fahrzeug 1908 die
Werkshallen verließ. Jetzt erhalten die Besucher am Nürburgring die
Chance, dieses Unikat live zu erleben.

Zu den eher unbekannten Klassikern zählt der SKODA BUGGY. Auf
Basis des 53 PS starken SKODA 100/110 L mit 1,1-Liter-Vierzylinder
produzierte der tschechische Hersteller zwischen 1972 und 1975 fünf
Entwürfe für ,türlose Cabriolets‘ – einen in der
Entwicklungsabteilung selbst, vier weitere im unternehmenseigenen
Berufschulzentrum. Bestimmt waren sie als sogenannte ,Fun Cars‘ für
Erholungszwecke oder als Organisationsfahrzeug zum Beispiel für den
Einsatz auf Flughäfen oder bei Veranstaltungen. In der Eifel können
Zuschauer dieses lässige Lifestyle-Fahrzeug aus nächster Nähe
kennenlernen.

Große Vielfalt an SKODA Klassikern aus Privatbesitz

Zu den beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix präsentierten SKODA Fahrzeugen
zählen auch zahlreiche Automobilschätze aus privater Hand. Zum
Beispiel der SKODA 1000 MB, der 1964 sein Debüt feierte. Der
Hersteller stattete den 1000 MB als erstes SKODA Modell mit
Heckantrieb, Heckmotor und selbsttragender Karosserie aus. Der
geräumige Viertürer galt zu seiner Zeit als eines der besten
Fahrzeuge der Einliterklasse und setzte Maßstäbe in Sachen Komfort,
Leistung und Technik.

Zwei SKODA Legenden feiern in der Eifel ihr 60. Jubiläum

1959 präsentierte SKODA das achte Modell der Marke nach dem
Zweiten Weltkrieg und zugleich die achte SKODA Baureihe mit
hochmoderner Einzelradaufhängung rundum. Daher stammt auch der
klangvolle Name ,OCTAVIA‘: Dieser lateinische Begriff bedeutet ,die
Achte‘. Am Nürburgring können Besucher gleich mehrere
OCTAVIA-Klassiker bewundern. Erstmals für Aufsehen sorgte der OCTAVIA
1959, der unter anderem mit seinem fließenden Karosseriedesign
beeindruckte. Unter seiner Motorhaube arbeitet ein robuster
Reihenvierzylinder mit 1,1 Liter Hubraum und einer Leistung von 29,4
kW (40 PS), der über ein Vierganggetriebe die Hinterräder antreibt.
Die Höchstgeschwindigkeit betrug 110 km/h, der Durchschnittsverbrauch
lag bei 7,7 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Am Ring steht auch einer
der ersten OCTAVIA COMBI. Typisch SKODA überzeugte schon damals die
Kombiversion mit jeder Menge Platz für Mensch und Material. Selbst
bei voller Besetzung mit fünf Personen fasste der Kofferraum bis zu
690 Liter. Nach Umklappen der hinteren Rücksitzlehnen ließen sich
sogar bis zu 1.050 Liter Gepäck verstauen.

Auch der SKODA FELICIA, das wohl beliebteste tschechische Cabrio
überhaupt, feiert dieses Jahr das 60. Jubiläum seiner Weltpremiere
und ist mit zwei Exemplaren in der Eifel vertreten. Am 1. März 1959
fuhr der attraktive 2+2-Sitzer auf der Frühjahrsmesse in Leipzig
erstmals ins Rampenlicht. Im tschechischen SKODA Werk Kvasiny rollten
zwischen 1959 und 1964 insgesamt 14.863 Fahrzeuge dieses Typs vom
Band. Mehr als zwei Drittel der Produktion wurden in die ganze Welt
exportiert.

Modellhistorie auf der Strecke erleben

Besuchern bietet sich gleich mehrmals die Gelegenheit, die
historischen Fahrzeugklassiker der Marke auf der Grand-Prix-Strecke
zu erleben. Die erste SKODA Fahrzeugparade startet um 13:15 Uhr am
Freitag. Samstag beginnt der Markenlauf um 12 Uhr. Darüber hinaus
geht Matthias Kahle in einem SKODA ins Rennen um die
AvD-Tourenwagen-Trophäe – Start ist am Sonntag um 10:50 Uhr.

Pressekontakt:
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