Stadt lüftet erste Geheimnisse aus dem Bewerbungsbuch zur Kulturhauptstadt Europas 2025: Hannover lässt Bid Book als Roman schreiben und plant die „Agora of Europe“ (FOTO)

Landeshauptstadt Hannover

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Hannover (ots) –

Das hat noch keine Stadt vorher gemacht: Erstmals in der
Geschichte der Bewerbungen zur Kulturhauptstadt Europas hat eine
Stadt ihr Bewerbungsbuch, das so genannte Bid Book, von einem
Schriftsteller als Roman schreiben lassen. Und der Titel des Romans
(des Bid Books) ist auch Programm: Die „Agora of Europe“ ist das
Herzstück in Hannover 2025.

Ausgangspunkt für Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas
2025 ist die aktuelle Situation Europas. Hannover will mit seiner
Bewerbung zeigen, dass Städte, aus sich selbst, aus der
Stadtgesellschaft heraus, mit Kunst und Kultur eine Kraft und Macht
entwickeln können, um den europäischen Gedanken, den Zusammenhalt der
Menschen, das gemeinsame historische Fundament zu stärken und das
einmalige Friedensprojekt fortzusetzen.

Für das Bid Book wagt die Stadt etwas ganz Neues und lässt es als
Roman schreiben. Damit bleibt Hannover seiner künstlerischen Linie
treu: Für das Kunstwerk konnte die Stadt den hannoverschen
Schriftsteller Juan S. Guse gewinnen. In „Hannover 2025 – Agora of
Europe“ greift Guse das Szenario eines existenziell gefährdeten
Europas auf und erweckt zwei der berühmtesten Hannoveraner Gottfried
Wilhelm Leibniz und Kurt Schwitters zum Leben. Die beiden setzen sich
in einer ihnen charakteristisch skeptisch und kritischen Art mit
Hannovers Bewerbung auseinander. Im Laufe des Romans lassen sich
Gottfried und Kurt davon überzeugen, dass Hannover nicht nur die
Möglichkeiten hat, anhand lokaler Bezugspunkte die großen
europäischen Themen zu bearbeiten. Sie stellen auch fest, dass die
Stadt für diesen bevorstehenden Diskurs auf die beste Form der
partizipativen Demokratie zurückgreift: die Agora. Damit bezieht sich
Hannover auf die Anfänge der europäischen Demokratie. In der
griechischen Antike war die Agora die Versammlungsstätte des Volkes,
das demokratische Zentrum, das Marktplatz, politisches Zentrum und
Theater vereint hat.

Dafür entsteht in Hannover 2025 die Hauptagora „Agora of Europe“:
Die zentral in der Stadt gelegene, kreativ-interdisziplinäre
Gemeinschaft ist das Kraftwerk in Hannover 2025. Dort entstehen rund
um ein Produktionshaus temporäre, außergewöhnliche und nachhaltige
Bauten als Begegnungs- und Veranstaltungsorte mit Studios, Ateliers
und Werkstätten sowie Restaurants, Bars und Lounges. Neben dem
Herzstück verteilen sich weitere Dialog- und Diskussionsplattformen
(Agoren) über die gesamte Stadt und das Umland, wo sich Menschen
durch Kunst und Kultur begegnen.

In Hannover 2025 nimmt sich die Stadt einer Auswahl der großen,
sowohl spaltenden als auch verbindenden, europäischen Themen an, die
einen hannoverschen Bezug haben. In den Agoren werden sie mit der
breit aufgestellten, hannoverschen,
kreativ-künstlerisch-interdisziplinären Szene neu verhandelt. Hier
einige Beispiele:

– „Hannover 2025 – Agora of Europe“
– Cityring als Experimentierfeld für die europäische Stadt des 21.
Jahrhunderts
– Grüne Stadt
– Hannover feiert Friedensprojekt Europa mit Musik als universelle
und völkerverbindende Sprache
– Religion auf der Suche nach gemeinsamen Werten
– und noch mehr Beispiele, die in den nächsten Wochen sukzessive
vorgestellt werden.

Begleitend zur Bewerbung greift die Stadt in Plakat- und
Postkartenkampagnen mit ebenso nachdenklichen wie kritischen, aber
auch motivierenden und aktivierenden Motiven, die europäischen Fragen
auf, die die Menschen auf Hannovers Straßen bewegen. Die Kampagne
läuft bis Ende Oktober, mit dem Ziel, Europa auch abseits von Wahlen
in den Mittelpunkt zu rücken. Zusätzlich macht die Kampagne auf
Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 aufmerksam und
ruft zum Mitmachen auf: HIER JETZT ALLE für Europa!

Das Bid Book wird Ende September der internationalen Jury der
Kulturstiftung der Länder übergeben, die das nationale
Bewerbungsverfahren leitet.

Hannovers Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf bedankt sich für
das unglaubliche Engagement vieler Menschen in der Stadt, die mit
hohem Arbeitseinsatz, freiwillig und hinter den Kulissen am Bid Book
mitgearbeitet haben. „Ohne Ihre Ideen, Gedanken, Beratung und
Unterstützung hätten wir das Bid Book nicht schreiben können. Vielen
Dank.“

Auch Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin der Landeshauptstadt
Hannover, zeigt sich begeistert und ist zuversichtlich: „Wir werden
mit unserer tollen Bewerbung auch die international besetzte Jury
überzeugen. Die zweite Runde ist uns sicher!“

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Pressekontakt:
Anja Menge
Pressesprecherin
Büro Oberbürgermeister
Landeshauptstadt Hannover
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