Verkehrswende-Umfrage: Positiver Trend der alternativen Antriebe hält an

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Berlin (ots) –

– 72 Prozent der Deutschen würden sich bei gleichem Kaufpreis für
ein Fahrzeug mit alternativen Antrieb entscheiden
– Interesse an Wasserstoffantrieb steigt am stärksten

Laut einer Umfrage der Deutschen-Energie-Agentur (dena) würden sich 72 Prozent
der Deutschen für ein Auto mit alternativem Antrieb entscheiden, wenn der
Kaufpreis derselbe wie bei einem klassischen Verbrenner wäre. Damit hält der
positive Trend der Vorjahre an. Im Jahr 2018 hätten sich bereits 60 Prozent der
Befragten für ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb entschieden. 2017 war dies
erst bei 50 Prozent der Deutschen der Fall.

Ein Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher würde sich für ein Fahrzeug mit
Wasserstoffantrieb entscheiden (2018: 15 Prozent). Damit war das Interesse an
Wasserstoff-/Brennstoffzellenfahrzeugen erstmalig höher als an Elektroautos.
Aktuell würden sich 17 Prozent der Deutschen bei gleichem Kaufpreis für ein
Elektroauto entscheiden, im Vorjahr waren es noch sieben Prozent mehr. Nur noch
jeder Fünfte würde einen reinen Verbrennungsmotor (Benzin 13 Prozent bzw. Diesel
8 Prozent) bevorzugen. Rund 70 Prozent der Befragten halten es mittlerweile für
sinnvoll, den Kauf von Fahrzeugen mit hohem CO2-Ausstoß finanziell stärker zu
besteuern.

„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Verbraucher ein hohes Interesse an
Fahrzeugen mit alternativen Antrieben haben und diesen gegenüber insgesamt
zunehmend positiv eingestellt sind“, sagte Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der
dena-Geschäftsführung. „Dies bestätigen auch die aktuellen Absatztrends. So
steigerten alternative Antriebe ihren Marktanteil in den ersten drei Quartalen
2019 signifikant und erreichten im Oktober erstmals mehr als 10 Prozent
Marktanteil. Um das Marktwachstum von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben
weiter zu beschleunigen, braucht es noch mehr attraktive Modelle, genauso wie
klare politische Rahmenbedingungen, die diese Modelle wettbewerbsfähiger machen.
Gleichzeitig zeigt das gestiegene Interesse an Wasserstofffahrzeugen, wie
aufmerksam Verbraucherinnen und Verbraucher den politischen und medialen Diskurs
zur Verkehrswende verfolgen. Entsprechend verantwortungsvoll muss dieser geführt
werden, um Irritationen zu vermeiden.“

Online-Angebot der dena informiert über alternative Antriebe

Die Befragung zeigt auch, dass es noch große Wissensdefizite in Bezug auf
alternative Antriebe gibt. So schätzt die Mehrheit der Befragten ihr Wissen über
Verbrennungsmotoren wie Benzin (78 Prozent) und Diesel (71 Prozent) als „eher
gut“ ein, während es bei Batterieelektroautos nur 52 Prozent sind. Noch geringer
ist der Anteil der gut Informierten bei anderen alternativen Antriebsarten wie
Hybrid (39 Prozent), Wasserstoff (27 Prozent) und Erdgas (24 Prozent). Nach
Einschätzung der dena zeigt dies, wie wichtig Informationen über die Mobilität
der Zukunft für Verbraucherinnen und Verbraucher sind.

Ausführliche Informationen zu allen alternativen Antrieben bietet die dena auf
der Webseite www.pkw-label.de/alternative-antriebe. Anwendertools ermöglichen
zudem den Vergleich zwischen unterschiedlichen Antrieben in punkto Verbrauch,
Emissionen und Reichweite.

Die Informationsplattform Pkw-Label ist eine Initiative der dena und wird vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Zur Umfrage

Die Umfrage wurde von der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und
statistische Analysen mbH (Forsa) im Rahmen der dena-Informationsplattform
Pkw-Label im November 2019 durchgeführt. Telefonisch befragt wurden 1.002
Personen der deutschsprachigen Bevölkerung in Privathaushalten ab 18 Jahren.

Pressekontakt:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Meike Wulfers, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin | Tel: +49 (0)30 66 777-358, Fax: +49 (0)30 66
777-699, E-Mail: wulfers@dena.de, Internet: www.dena.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/43338/4472764
OTS: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Original-Content von: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/43338/4472764

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited nimmt eine der größten Solar-Dachanlagen Indiens in Betrieb (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav/Pune (ots) –

– 25.770 Photovoltaikmodule auf 63.000 m² verfügbarer Dachfläche
produzieren jährlich 12,2 Mio. kWh Energie
– Bis zu 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Werks
werden von ,grüner‘, erneuerbarer Energie gedeckt
– Verringerung der Kohlendioxidemissionen um 9.000 Tonnen pro Jahr

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited hat in seinem Werk in Chakan, Pune,
eine der größten Solar-Dachanlagen Indiens in Betrieb genommen. Insgesamt hat
der Automobilhersteller gemeinsam mit seinem Partner Amp Energy 25.770
Photovoltaikmodule installiert. Amp Energy ist ein weltweit tätiges Unternehmen,
das flexible und saubere Energieinfrastruktur entwickelt. Über die Anlage lässt
sich der jährliche Strombedarf des Werks bis zu 15 Prozent decken, die
Maximalleistung der Module beläuft sich auf 8,5 Megawatt. Durch die
Inbetriebnahme der Anlage verringert das Unternehmen am Standort Pune seine
Abhängigkeit von nicht-erneuerbarer Energie und schafft eine wichtige
Grundvoraussetzung für die Klimaneutralität des Werks.

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited hat am Standort Pune eine
Grundvoraussetzung geschaffen, um bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Die
firmeneigene Photovoltaikanlage besteht aus 25.770 hocheffizienten,
polykristallinen Modulen und befindet sich auf der 63.000 m² großen Dachfläche
des Karosseriebau-Komplexes. Insgesamt wird die Anlage jährlich 12,2 Mio. kWh
Energie produzieren und den CO2-Ausstoß der Autoproduktion am Standort damit um
mehr als 9.000 Tonnen jährlich verringern. Zudem reduziert sich auch die direkte
Wärmestrahlung in der Werkstatt.

Gurpratap Boparai, Geschäftsführer von SKODA AUTO Volkswagen India Private
Limited, betont: „Mit der Inbetriebnahme der Solaranlage in unserem Werk in Pune
bekennen wir uns zu unserer Verantwortung und leisten einen wichtigen Teil
unseres Beitrags zu einer nachhaltig ökologischen Zukunft unseres Unternehmens.
Wir planen, künftig weitere umweltfreundliche Projekte zu realisieren und so
aktiv daran mitzuwirken, dass Indien seinen Beitrag zur weltweiten Reduzierung
von CO2-Emissionen leistet.“

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik,
ergänzt: „Wir treiben unser Ziel, bis 2030 klimaneutral zu produzieren, weltweit
voran. Mit der Inbetriebnahme der neuen Solar-Dachanlage am Standort Pune setzen
wir auch in Indien ein Zeichen für Nachhaltigkeit und
Verantwortungsbewusstsein.“

Neben der konsequenten Verbesserung seiner CO2-Bilanz legt SKODA AUTO Volkswagen
India Private Limited seinen Fokus auf nachhaltige Entwicklung,
Ressourcenschonung und effiziente Kostenoptimierung. So arbeitet das Werk in
Pune beispielsweise auch darauf hin, künftig keinen Abfall mehr zu erzeugen, der
auf Deponien entsorgt wird. Zudem werden zahlreiche weitere Projekte umgesetzt,
die darauf abzielen, die Produktion noch nachhaltiger zu machen.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/28249/4467274
OTS: Skoda Auto Deutschland GmbH

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/28249/4467274

Norddeutsches Unternehmen stellt einzigartiges mobiles Hybrid E-Tankstellen System für Elektrofahrzeuge vor (FOTO)

HYB energy GmbH

Ihlow/Riepe (ots) –

– Keine externe Stromversorgung durch Energieversorger notwendig
– Mobil und flexibel überall an fast jedem Ort ohne Fundamente und
Netz-Versorgung einsetzbar
– „Fast Charge“ mit hohen Ladeleistungen an 3 Ladepunkten pro
Modul gleichzeitig möglich

Die HYB Energy GmbH stellt ein einzigartiges Hybrid „Fast Charge“ E-Tankstellen
System“ vor. Zu den wesentlichen Merkmalen zählt die leistungsstarke
Energieerzeugung aus verschiedenen Energiequellen wie Hybrid Motor, Solar und
vertikale Windenergie in einem Modul. Durch das Eigengewicht stellen z.B. ein
Lade und ein Batterie- Speicher Modul das Fundament für eine Vertikale
Windkraftanlage oder in Kombination einen 5G Funkmast. Das ermöglicht im
Gegensatz zu allen anderen am Markt vertretenen Ladesäulen einen von Netz-
Infrastruktur unabhängigen Betrieb an fast jedem Ort.

Durch die Mobilität und Modulbauweise der Anlagen ergeben sich vielfältige
Einsatzmöglichkeiten bis hin zur Großtankstelle mit „Lounge Modulen“.
Ausgestattet mit Getränke und Snackautomaten kann entspannt die Ladezeit
überbrückt werden. Zahlung über App oder Kreditkarte zählen ebenso zum Standard
wie auch die permanente Telemetrie- Überwachung aller Funktionen der
E-Tankstellen Module. Energie- Speicher Module mit bis zu 500KW und „Plug in
Hybrid“ Technik ergänzen das Lieferprogramm.

Ein deutschlandweiter Netzausbau für E-Mobilität wird noch Jahre dauern und
Milliarden Euro kosten. Ohne flächendeckende Ladesäulen- Infrastruktur wird die
Akzeptanz und der Verkauf von E-Autos weiterhin auf sich warten lassen. Jedes
herkömmliche Schnell- Ladekonzept benötigt Netzstrom der weder kurzfristig noch
in ausreichender Menge bereitgestellt werden kann. Dazu kommen noch langwierige
Genehmigungsverfahren und hohe Kosten für Kabelverlegung, Trafostationen und
Planung. HYB Energy GmbH löst diese Probleme kurzfristig durch mobile Hybrid-
Technik die Stromnetze entlastet und die E-Mobilität in Fahrt bringt!

Einsatzgebiete sind u.a. Bundesstraßen- und Autobahnparkplätze, Raststätten,
Tankstellen, Einkaufszentren ohne ausreichende Netzkapazitäten und der ländliche
Raum.

Weitere „Fast Charge“ Module für Nutzfahrzeuge, Busse und Baumaschinen sind
geplant.

Am Standort zwischen Aurich und Emden soll der Produktionsstart der
Ladeeinheiten in 2020 beginnen. Für Produktion, Service und Wartung können in
Deutschland und Europa mittelfristig viele hundert neue Arbeitsplätze entstehen.
Der aktuelle Abbau von tausenden Arbeitsplätzen in der Norddeutschen
Windkraftbranche könnte so teilweise abgefedert werden.

Mit Unterstützung von Politik und Industrie können mittelfristig mehrere tausend
Ladeeinheiten in Betrieb gehen. In Deutschland und Europa. Ohne Netzversorgung
und langwierige Baugenehmigung.

Die HYB Energy GmbH ist Bestandteil einer „Strategischen Allianz“ aus 4
Unternehmen unter einer Führung. Wir beschäftigen uns seit 30ig Jahren
erfolgreich mit mobiler Energieversorgung, Notstromtechnik, Telemetrie
Antennentechnik, Entwicklung und Konstruktion u.a. für die Luft und Raumfahrt.

Kontakt für Rückfragen:
Uwe Weckmüller
CEO
04928 919220
Mobil: 01704501447
Mail: weckmueller@hyb-energy.de
www.hyb-energy.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/139244/4455732
OTS: HYB energy GmbH

Original-Content von: HYB energy GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/139244/4455732

SKODA AUTO, PRE und Chakratec bringen einzigartige Ladetechnologie nach Prag (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav/Prag (ots) –

– Ladestation basiert auf der Schwungradtechnik und kommt ohne
chemische Batteriezellen aus
– In Prag verfügt der Kinetic Power Booster dank dieser
Technologie über doppelt so viel Ladeleistung wie im Stromnetz
vorhanden ist
– Technologie ermöglicht Schnellladen auch dort, wo die
Netzleistung nicht ausreicht
– Start-up Chakratec als Erfinder des Kinetic Power Booster vom
SKODA AUTO DigiLab Israel Ltd. gescoutet

In Prag hat das SKODA AUTO DigiLab mit dem Pilotbetrieb einer besonders
innovativen Schnellladestation begonnen. Sie basiert auf kinetischer
Schwungradtechnik und stellt doppelt so viel elektrische Leistung bereit wie vom
Stromnetz zur Verfügung gestellt. Die Ladestation auf dem Messegelände
Prag-Letnany ist die erste ihrer Art in der Tschechischen Republik und erst die
dritte überhaupt weltweit. Die innovative Ladetechnologie wurde vom israelischen
Start-up Chakratec entwickelt. Die Firma wurde vom SKODA AUTO DigiLab Israel
Ltd. entdeckt und für eine Zusammenarbeit gewonnen.

Auf dem Smart Mobility Summit in Tel Aviv Ende Oktober hat SKODA AUTO jüngst
neue Partnerschaften mit innovativen Mobilitäts-Start-ups und technologischen
Firmen bekannt gegeben, die Hardware- und Softwarelösungen für die
Automobilindustrie entwickeln. Zu diesen Unternehmen gehört auch Chakratec,
Entwickler des Kinetic Power Booster. Diese innovative Ladestation ermöglicht
es, Elektrofahrzeuge auch dort per Schnellladetechnologie mit Strom zu
versorgen, wo die Leistung dafür eigentlich nicht ausreicht. Die Ladestation
nimmt Belastungsspitzen des Stromnetzes auf, beschleunigt damit Schwungräder auf
hohe Drehzahlen und speichert den Strom als kinetische Energie. Wird ein
Elektroauto angeschlossen, gibt der Kinetic Power Booster Strom ab und
verdoppelt dabei die Ladeleistung, die das Stromnetz allein zur Verfügung
stellen könnte. Damit eignet sich diese clevere Lademöglichkeit optimal
beispielsweise für Autohäuser oder Einkaufszentren.

Andre Wehner, Chief Digital Officer von SKODA AUTO, erläutert: „Die
Zusammenarbeit mit Chakratec zeigt, wie innovative Ideen durch gutes Scouting
und gezielte Förderung durch unser SKODA AUTO Digilab Israel Ltd. in Tel Aviv zu
konkreten Projekten werden. Mit unserer Entscheidung, den weltweit dritten
Kinetic Power Booster nach Prag zu bringen, zeigen wir deutlich, dass wir
konsequent an einem umfassenden Serviceangebot für unsere Kunden in der
E-Mobilität und integrierten Mobilitätsdienstleistungen arbeiten.“

Vojtech Fried, Manager für Elektromobilität bei PRE, ergänzt: „Die Technologie
von Chakratec, die die notwendige Leistung für das Schnellladen von
batterieelektrischen Fahrzeugen bereitstellt, ist ein weiterer Schritt in die
elektrische Zukunft der individuellen Mobilität. Als Betreiber des größten
Ladenetzwerkes in Prag ist es uns ein Anliegen, den Roll-Out des Kinetic Power
Boosters als starker Partner von Anfang an zu begleiten.“

Ilan-Ben David, CEO von Chakratec, fügt hinzu: „Die Kooperation mit SKODA AUTO
und PRE ist ein Meilenstein für uns. Wir nehmen die Herausforderung an und sind
bereit, die E-Mobilität gemeinsam mit unseren Partnern voranzubringen.“

Das Chakratec-System speichert bei Stromüberschuss Energie, außerdem werden die
Netze zu Spitzenzeiten entlastet. Anders als bei batteriebasierten Ladesäulen
bleibt die Kapazität konstant hoch. Darüber hinaus handelt es sich bei dem rein
mechanischen Kinetic Power Booster um eine sehr umweltfreundliche Technologie
ohne chemische Batteriezellen, die rund 200.000 Schnelllade- und
Entladungszyklen erlaubt. Das entspricht einer Lebensdauer von etwa 20 Jahren.

Technisches Herzstück der Ladestation sind zehn Schwungräder in einem Container,
die dort in einem Vakuum rotieren. Wird Netzstrom zugeführt, beschleunigen die
Schwungräder. Sobald ein Fahrzeug geladen wird, produzieren sie selbst Strom und
verlieren dabei an Drehzahl. Der Energiespeicher reicht aus, um einen SKODA
CITIGOᵉ iV zusammen mit einem anderen Elektroauto mit der doppelten
Leistung des Stromnetzes gleichzeitig zu laden. Nach dem Ladevorgang benötigen
die Schwungmassen Zeit, um wieder auf Drehzahl zu kommen, bei der 100-kW-Säule
in Prag dauert dieser Vorgang etwa 45 Minuten.

Die Schnellladestation in Prag-Letnany betreibt Projektpartner PRE Group, den
offiziellen Start geben SKODA AUTO DigiLab und PRE auf dem e-SALON bekannt. Die
Elektromobilitätsmesse findet vom 14. bis 17. November auf dem Prager
Messegelände in Letnany statt.

Derzeit können die Fahrer von Elektrofahrzeugen kostenlos Strom laden, um die
Technik kennenzulernen. Preise und Zahlungsmethoden für den Regelbetrieb gibt
der Betreiber später bekannt. Je nach Verlauf der Testphase planen die Partner
den Bau weiterer Schnellladestationen nach dem Chakratec-Prinzip in Tschechien
und weiteren Ländern.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich
vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden
bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für
Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles
Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des
Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September
2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure)
den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind
die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in
vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu
den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter
www.skoda-auto.de/wltp.

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich
um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von
den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu
deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als
Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes,
individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen
allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.
Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können
relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik
verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen
Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen
und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz
nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer
Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die
CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen
werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand
GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de),
unentgeltlich erhältlich ist.

SUPERB iV 1,4 TSI DSG 115 kW (156 PS)/85 kW (116 PS)
kombiniert 1,5 l/100km, kombiniert 14,5 – 14,0 kWh/100km,
CO2-Emissionen kombiniert 35 – 33 g/km, CO2-Effizienzklasse A+

Pressekontakt:
Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

Original-Content von: Skoda Auto Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/28249/4440230

25 SEAT Erdgas-Fahrzeuge für Grand City Property

GASAG AG

Berlin (ots) – Die GASAG fördert mit ihrem Aktionsprogramm
„Saubere 444 für Berlin“ den Umstieg auf Erdgas-, Elektro- oder
Wasserstofffahrzeuge. Gemeinsam mit SEAT kooperiert die GASAG in
diesem Zusammenhang mit Grand City Property (GCP). Die Flotte von GCP
wurde nun durch 25 neue Erdgasfahrzeuge des Modells SEAT Ibiza TGI
grüner. In den kommenden Monaten sollen weitere 25 Fahrzeuge mit
Erdgas- und 20 mit Elektroantrieb von SEAT folgen.

David Graebe, Projektleiter Eco-Mobilität bei der GASAG, erklärt:
„Wir haben zur Förderung nachhaltiger und technologieoffener
Antriebskonzepte das Aktionsprogramm „Saubere 444 für Berlin“
aufgelegt. Das heißt konkret: Zusammen mit den Berliner
Erdgastankstellenbetreibern unterstützen wir Nachhaltigkeit und in
diesem Sinne die Erdgas-Flotte offensiv mit 250 Freikilometern
Bio-Erdgas pro Fahrzeug und pro Monat über einen Zeitraum von drei
Jahren.“

SEAT ist Technologieführer bei erdgasbetriebenen Fahrzeugen und
verfolgt mit seiner Erdgas-Modellpalette schon seit Jahren die
konsequente Umsetzung nachhaltiger Mobilität. Flotten-Gebietsleiter
Andreas Bürger von SEAT sagte: „Mit unserer Erdgas-Strategie
unterstützen wir GCP optimal.“

Mit dieser Kooperation können nun weitere Erdgasfahrzeuge auf den
Straßen unterwegs sein und somit einen Teil zur Mobilitätswende
beitragen.

Pressekontakt:
Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Ursula Luchner, Pressesprecherin GASAG-Gruppe
Telefon: 030/ 7872-3040
E-Mail: presse@gasag.de

Original-Content von: GASAG AG, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/65809/4398385

27. September 2019: Erster internationaler Autogas-Tag / Aktionstag thematisiert Chancen und Herausforderungen für den Alternativkraftstoff

Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

Berlin (ots) – Morgen findet erstmals der internationale
Autogas-Tag statt – für den Deutschen Verband Flüssiggas e. V. (DVFG)
ein wichtiges Signal, mit dem die Branche erneut die Vorteile und
Potenziale des Alternativkraftstoffes unterstreicht. Zugleich weist
der DVFG darauf hin, dass die Flüssiggas-Wirtschaft sich mehr
politische Unterstützung für die emissionsarme Antriebsenergie
wünscht.

In diesem Jahr findet am 27. September erstmals der internationale
Autogas-Tag statt. Im Rahmen des 32. World LPG Forum and European
Congress vom 24. bis 27. September in Amsterdam diskutieren
anlässlich dieses neuen Aktionstages Entscheider der
Flüssiggas-Branche Chancen und Herausforderungen für den beliebten
Alternativkraftstoff. „Der internationale Autogas-Tag lenkt zu Recht
die Aufmerksamkeit auf den Beitrag, den der Kraftstoff zur
Emissionssenkung im Mobilitätssektor bereits leistet“, erklärt der
DVFG-Vorsitzende Rainer Scharr am Rande des gemeinsamen Kongresses
der World LPG Association (WLPGA) und Liquid Gas Europe. Scharr
kritisierte zugleich, dass der Alternativkraftstoff Nr. 1 seinen
Klimaschutz-Vorteil derzeit nicht voll ausspielen könne.

„Klimafreundliche Gasantriebe werden durch die aktuelle Fixierung
der EU auf Elektrofahrzeuge ausgebremst.“ Es sei jedoch keineswegs
zutreffend, dass nur E-Mobilität Emissionsvorteile vorzuweisen habe.
Autogas verursache 21 Prozent weniger CO2-Ausstoß als Benzin und 23
Prozent weniger CO2 als Dieselkraftstoff, so Scharr. „Ein politischer
Impuls in Richtung Automobilindustrie würde die Entwicklung und den
Absatz neuer Autogas-Modelle wirksam fördern“, lautet das Fazit des
DVFG-Vorsitzenden.

Weitere Informationen zum Autogas-Tag finden Interessierte unter:
http://ots.de/x3Ad3Z

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und
wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger
verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird für Heiz-
und Kühlzwecke, als Kraftstoff (Autogas), in Industrie und
Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Pressekontakt:
Sabine Egidius
Tel.: 030 / 29 36 71 – 22
E-Mail: presse@dvfg.de
Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

Original-Content von: Deutscher Verband Flüssiggas e. V., übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/112641/4385784

Beschlüsse des Klimakabinetts weisen in die richtige Richtung / CO2-Bepreisung macht erneuerbare Kraftstoffe attraktiver

Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V.

Berlin (ots) – Die Eckpunkte der Großen Koalition für ein
„Klimaschutzprogramm 2030“ weisen nach Ansicht des Bundesverbandes
der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) in die richtige Richtung.
Norbert Schindler, Vorsitzender des BDBe, sagte: „Mit dem klaren
Bekenntnis von CDU/CSU und SPD zu mehr Klimaschutz durch erneuerbare
Kraftstoffe und zum Einstieg in eine an der CO2-Intensität
orientierten Belastung der Energieträger kann der CO2-Ausstoß im
Verkehrssektor deutlich verringert werden. Denn dadurch werden
klimaschonende Kraftstoffe an der Tankstelle günstiger als fossile,
gleichzeitig bleibt individuelle Mobilität bezahlbar“.

Nicht-fossile Bestandteile in Benzin und Diesel im Rahmen der
geplanten CO2-Bepreisung von der Belastung auszunehmen, sei ein
richtiger und wichtiger Bausteine für mehr klimafreundliche
Mobilität. „Die Klimaschutzpotenziale erneuerbarer Kraftstoffe können
damit stärker ausgeschöpft werden“, betont Schindler. „Einen noch
größeren Effekt hätte eine Besteuerung aller Kraft- und Brennstoffe
allein auf Grundlage der bei der Verbrennung entstehenden Menge an
Treibhausgasen.“ Klimaschonende Kraftstoffe spielen bei der
Defossilisierung des Fahrzeugbestandes eine entscheidende Rolle: So
spart nachhaltiges Bioethanol im Benzin schon jetzt jährlich mehr als
3 Millionen Tonnen an CO2 ein. Dies entspricht rechnerisch rund einer
Million emissionsfreier Autos.

Nach Überzeugung des BDBe lassen sich die Klimaschutzziele im
Verkehrssektor dann erreichen, wenn zügig alle verfügbaren
Möglichkeiten zur Reduktion von Treibhausgasen ausgeschöpft werden.
Für eine schnellere Verbreitung klimaschonender Kraftstoffe bietet
sich eine Erhöhung der Treibhausgasminderungsquote an. „Auch im Jahr
2030 wird trotz des Markthochlaufs der Elektromobilität der
überwiegende Anteil der Fahrzeuge auf unseren Straßen einen
Verbrennungsmotor haben. Diese Antriebe müssen wir mit erneuerbaren
Kraftstoffen noch klimafreundlicher und effizienter gestalten“, so
Norbert Schindler abschließend.

Pressekontakt:
Carola Wunderlich
030 301 29 53-13
presse@bdbe.de
www.bdbe.de
www.e10tanken.de

Original-Content von: Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V., übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/73390/4384277

Zum Start der Internationalen Automobil Ausstellung: E-Mobilität in Deutschland – nur wer Ökostrom lädt, fährt wirklich emissionsfrei

LichtBlick SE

Hamburg (ots) – Ab 2020 gelten für die Autoindustrie strengere
CO2-Emissionsgrenzwerte für ihre Fahrzeugflotte. Um sie einhalten zu
können, setzen die Hersteller auf Plug-in-Hybride und Elektroautos.
Das ist auch bei der in dieser Woche beginnenden IAA wieder deutlich
sichtbar. Elektrisch betriebene Fahrten werden in der Klimabilanz der
Autohersteller pauschal mit Null Gramm CO2 festgesetzt – gelten also
rechnerisch als klimaneutral. Mit jedem verkauften Plug-in-Hybriden
oder E-Mobil polieren die Hersteller folglich ihre Klimabilanz auf
und können damit hohe Strafzahlungen wegen nicht eingehaltener
Grenzwerte abwehren.

Doch die Berechnung des CO2-Ausstoßes dieser Fahrzeuge hat einen
dicken Haken: Sie lässt außer Acht, dass die Klimabilanz des
elektrischen Fahrens von der Qualität des eingesetzten Stroms
abhängt. Nur wenn mit Ökostrom geladen wird, sinkt die CO2-Emission
im Betrieb tatsächlich auf Null. „Die Klimabilanz von
Plug-in-Hybriden und Elektroautos muss an den tatsächlich geladenen
Strom geknüpft werden. Klimaschädlicher Fahrstrom aus Kohle muss sich
auch in der Klimabilanz der Fahrzeuge und damit der Autohersteller
niederschlagen“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft
bei LichtBlick SE.

Die aktuelle Berechnung widerspricht den Bilanzierungsregeln in
allen anderen Verbrauchssektoren und ist faktisch falsch. So müsste
eine Fabrik, die Strom aus einem Braunkohlekraftwerk bezieht, sich
pro Kilowattstunde über 1.000 Gramm CO2-Emissionen zuschreiben
lassen. Das Elektro-Auto eines Angestellten der Fabrik, der sein Auto
während der Arbeit dort mit demselben Strom lädt, fährt bilanziell
hingegen emissionsfrei.

Gero Lücking: „Wer sich die Erfolge der Energiewende anrechnen
lassen will – hier in Form von Null Emissionen für elektrisch
gefahrene Kilometer – muss sich auch an die Regeln des Strommarktes
halten und die Nachweise für den Bezug von Ökostrom vorlegen und
entwerten.“

Wie die Verwendung von Ökostrom bei Plug-in-Hybriden und E-Mobilen
umgesetzt werden kann, zeigt die Studie „Ökostrommarkt 2025“, die das
Hamburg Institut im Auftrag des Ökostrom-Marktführers LichtBlick
erstellt hat. Sie kann heruntergeladen werden unter
http://bit.ly/lichtblick_oekostrom_studie Und wie Verbraucher
unterwegs mit ihrem E-Auto an Ökostrom kommen, zeigt der LichtBlick
Ladesäulencheck 2019: http://bit.ly/Ladesaeulencheck_2019

Pressekontakt:
Volker Walzer, Pressesprecher, LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359
Hamburg, Tel: 040 / 6360-1260, E-Mail: volker.walzer@lichtblick.de
LichtBlick auf Twitter: @lichtblick_de

Original-Content von: LichtBlick SE, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/22265/4370265

Erdgas-Pkw mit bester Treibhausgas-Bilanz / Elektroauto erst nach 8 und 14 Jahren besser als Benziner und Diesel / Aktueller Strommix verschlechtert die Bilanz des E-Autos (FOTO)

ADAC

München (ots) –

Erdgasautos haben derzeit die beste Klimabilanz aller gängigen
Antriebsarten. Alle relevanten Energieaufwendungen über den gesamten
Lebenszyklus eines Fahrzeugs zusammengerechnet schneiden sie klar
besser ab als Benziner, Diesel und sogar als Elektroautos – bei
Nutzung des aktuell gültigen Strommix. Erst bei Gebrauch von 100
Prozent regenerativem Strom weist das Elektroauto eine deutliche
bessere Bilanz auf als alle anderen Antriebsarten auf. Zu diesem
Ergebnis kommt eine aktuelle Lebenszyklus-Analyse der
Forschungsgesellschaft Joanneum Research. Für die Untersuchung wurden
Fahrzeuge in der so genannten „Golfklasse“ herangezogen, deren
jährliche Fahrleistung 15.000 Kilometer und die Gesamtlebensdauer 15
Jahren beträgt.

Im Vergleich zum Benziner-Pkw kann das mit dem deutschen Strommix
betriebene Elektroauto derzeit seine Vorteile erst nach 127.500
Kilometern oder 8,5 Betriebsjahren geltend machen. Noch schlechter
fällt der Vergleich zum Diesel aus: Erst bei 219.000 Kilometer oder
14,6 Jahren ist das E-Auto in punkto Klimafreundlichkeit besser.
Besonders ins Gewicht fällt bei der Bilanz des Elektroautos die
aufwändige und treibhausgas-intensive Produktion der Batterien. Auch
der nach wie vor hohe Anteil an Braun- und Steinkohle im deutschen
Strommix verschlechtern die Klimabilanz der E-Autos. Der weitere
Ausbau der Erneuerbaren und der Verteilnetze kann diese Bilanz
aufbessern.

Um die Klimawirkung zu bestimmen, werden verschiedene
Energieaufwendungen betrachtet. Dazu zählen die
Treibhausgas-Emissionen, die bei der Fahrzeugherstellung und
-recycling entstehen. Auch die bei der Produktion, der Bereitstellung
und beim Verbrauch des Kraftstoffs oder des Stroms entstehenden
Emissionen fließen in die Bilanz.

Das exzellente Abschneiden des Erdgasautos zeigt laut ADAC, wie
gut konventionelle Antriebe in der Treibhausgas-Bilanz sein können.
Würde sich der Anteil von Biomethan aus Abfall- und Reststoffen
weiter erhöhen, könnte das Ergebnis noch besser ausfallen.

Weitere Informationen zur aktuellen Studie gibt es unter
www.adac.de/klimabilanz

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7849/4357570

Aktueller Nachhaltigkeitsbericht von AIDA Cruises: 2018 ging mit AIDAnova das weltweit erste LNG-Kreuzfahrtschiff auf Reisen (FOTO)

AIDA Cruises

Rostock (ots) –

In der neuesten Ausgabe von „AIDA cares“ dokumentiert das
Unternehmen weitere Fortschritte auf dem Weg zur emissionsneutralen
Kreuzfahrt. Bereits 2023 werden 94 Prozent aller AIDA Gäste auf
Schiffen reisen, die vollständig mit emissionsarmem Flüssigerdgas
oder im Hafen mit grünem Landstrom betrieben werden können.

Nach zehn Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit hat AIDA
Cruises mit der Indienststellung von AIDAnova am 12. Dezember 2018
einen wegweisenden Technologiesprung vollzogen und das weltweit erste
Kreuzfahrtschiff in Dienst gestellt, dass vollständig mit
emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird. Bis 2023 werden
zwei weitere dieser innovativen Schiffe auf Reisen gehen. Auch auf
den Schiffen der bestehenden Flotte rüstet das Unternehmen
kontinuierlich modernste Umwelttechnik nach. Die Nutzung von LNG,
Landstrom aus regenerativen Energien, der Einsatz von modernen
Abgasreinigungssystemen, die Reduzierung bzw. komplette Vermeidung
von Plastik- und Einwegprodukten oder die Vermeidung von
Lebensmittelabfällen an Bord sind zentrale Themen denen sich AIDA
Cruises stellt.

„Als Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland stellen wir uns
den aktuellen sowie zukünftigen ökologischen und sozialen
Herausforderungen und übernehmen Verantwortung. Bereits heute
beschäftigen wir uns gemeinsam mit Partnern z. B. mit der Nutzung von
Brennstoffzellen, Batterien oder Flüssiggas aus regenerativen Quellen
in der Kreuzschifffahrt. Wir bekennen uns zu den Klimazielen von
Paris und der International Maritime Organization (IMO). Unser
langfristiges Ziel ist klar: Die emissionsneutrale Kreuzfahrt“, sagte
AIDA Präsident Felix Eichhorn anlässlich der Vorstellung von AIDA
cares 2019.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

Nutzung von Flüssigerdgas (LNG): Bis 2023 wird AIDA Cruises zwei
weitere LNG-Schiffe mit emissionsarmen Antrieben in Dienst stellen.
AIDA beschäftigt sich bereits seit mehr als zehn Jahren mit der
Erforschung und Nutzung von LNG in der Kreuzschifffahrt. Mit AIDAnova
hat das Unternehmen Ende 2018 das weltweit erste Kreuzfahrtschiff in
Dienst gestellt, das sowohl im Hafen als auch auf See vollständig mit
emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben wird. 2021 und 2023
werden zwei weitere dieser innovativen AIDA Schiffe in Dienst
gestellt. Dank der Nutzung von LNG werden die Emissionen von
Feinstaub und Schwefeloxiden nahezu vollständig vermieden, der
Ausstoß von Stickoxiden und die CO2-Emissionen verringern sich
nachhaltig. Aktuell ist AIDAnova im westlichen Mittelmeer im Einsatz.
Die LNG-Versorgung von AIDAnova erfolgt alle 14 Tage in Barcelona.
Auf den Kanarischen Inseln erfolgte zuvor die Versorgung in Teneriffa
ebenfalls 14-tägig.

Insgesamt hat die Carnival Corporation, zu der AIDA Cruises
gehört, bis heute elf LNG-Schiffe für vier ihrer Kreuzfahrtmarken
beauftragt die bis 2025 in Dienst gestellt werden. Alle Schiffe
werden auf der gleichen Plattform wie AIDAnova in den Meyer Werften
in Papenburg (Deutschland) und Turku (Finnland) gebaut. Die
schwimmenden Maschinenraummodule und LNG-Tanks entstehen auf der zur
Meyer Werft gehörenden Neptun Werft in Rostock-Warnemünde. Die
Dual-Fuel-Motoren werden ebenfalls in Rostock-Warnemünde bei
Caterpillar gebaut.

Nutzung von Landstrom: Ende 2020 werden alle AIDA Schiffe ab
Baujahr 2000 (zwölf Schiffe) Landstrom beziehen können.

40 Prozent seiner Betriebszeit liegt ein AIDA Schiff
durchschnittlich im Hafen. Landstrom ist für AIDA Cruises daher ein
wichtiges Thema, wenn es um die Nachrüstung von Umwelttechnik auf den
Schiffen der bestehenden Flotte geht. Durch die Nutzung von Landstrom
aus regenerativen Energien während der Liegezeit im Hafen werden die
Emissionen auf nahezu null gesenkt.

Bereits 2004, mit der Beauftragung von AIDAdiva, hat AIDA Cruises
beim Bau dieses und aller weiteren Schiffe die Nutzung von Landstrom
als eine Option des umweltfreundlichen Schiffsbetriebes
berücksichtigt, mehr als zehn Jahre bevor in Deutschland die ersten
Planungen für eine Landstromanlage für Kreuzfahrtschiffe begannen.
Seit 2017 nutzt AIDAsol die Landstromanlage in Hamburg-Altona im
regulären Betrieb.

Aktuell verfügen bereits zehn Schiffe der AIDA Flotte über einen
Landstromanschluss bzw. sind technisch dafür vorbereitet. Ende 2020
werden alle AIDA Schiffe ab Baujahr 2000 (zwölf Schiffe) Landstrom
beziehen können.

Damit die umweltfreundliche Landstromtechnik der AIDA Schiffe
zukünftig umfassender eingesetzt werden kann, braucht es einen
weiteren Ausbau der Hafeninfrastruktur. 2018 hat AIDA Cruises
gemeinsam mit den Landesregierungen Schleswig-Holsteins und
Mecklenburg-Vorpommerns Partnerschaften für einen umweltfreundlichen
Kreuzfahrttourismus auf den Weg gebracht, die den Aufbau einer
Landstromversorgung in den Häfen Kiel und Rostock bis 2020 zum Ziel
haben. AIDA Cruises steht bereit, 2020 den Testbetrieb in beiden
Häfen aufzunehmen.

Abgasreinigunssysteme: Aktuell sind bereits neun Schiffe damit
ausgestattet.

Für alle AIDA Schiffe, die nicht vollständig mit LNG betrieben
werden können, sind die innerhalb der Carnival Gruppe entwickelten
Advanced Air Qualitiy Systems (AAQS) die derzeit umweltfreundlichste
Alternative, die im Seebetrieb an Bord der AIDA Schiffe zur
Verringerung von Schiffsemissionen genutzt werden kann. Bereits 2013
hat AIDA Cruises im Rahmen eines Investitionsprogrammes damit
begonnen, auf den Schiffen seiner Flotte diese Abgasreinigungssysteme
nachzurüsten. Aktuell sind neun von zwölf AIDA Schiffen damit
ausgestattet: AIDAprima, AIDAperla, AIDAdiva, AIDAluna, AIDAmar,
AIDAvita, AIDAblu, AIDAsol und AIDAbella. AIDA hat sich das Ziel
gesetzt, alle Schiffe der bestehenden Flotte (außer AIDAcara), die
nicht vollständig mit LNG betrieben werden können, mit solchen
modernen Systemen zur Verbesserung der Luftqualität auszustatten.

Dank dieser Anlagen können die Emissionen von Feinstaub,
Stickoxiden sowie Schwefeloxiden erheblich reduziert werden. Der
Ausstoß von Kohlenmonoxid kann um bis zu 70 Prozent und die
Emissionen von unverbrannten Kohlenwasserstoffen um bis zu 85 Prozent
gesenkt werden. Wo AIDA Cruises die Genehmigung zum Betrieb der
Systeme in den weltweiten Fahrtgebieten bzw. Häfen hat, werden diese
erfolgreich eingesetzt.

Nächster Technologiesprung: Bereits 2021 ist der erste Praxistest
von Brennstoffzellen an Bord eines AIDA Schiffes geplant. Das
langfristige Ziel von AIDA Cruises ist die emissionsneutrale
Kreuzfahrt. Gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wissenschaft und
Wirtschaft leistet AIDA Cruises seit vielen Jahren Pionierarbeit auf
dem Gebiet der Erforschung und des Einsatzes alternativer
Antriebstechnologien und moderner Umwelttechnik.

Im Rahmen seiner „Green Cruising Strategie“ befasst sich AIDA zum
Beispiel mit der Erforschung von Möglichkeiten der CO2-freien
Gewinnung von Flüssiggas aus regenerativen Quellen (Projekt „Power to
gas“) oder dem Einsatz von Brennstoffzellen und Batterien in der
Kreuzschifffahrt. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Pa-X-ell 2“
(gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale
Infrastruktur) ist bereits 2021 gemeinsam mit der Meyer Werft und
weiteren Partnern der Praxistest von Brennstoffzellen an Bord eines
AIDA Schiffes geplant.

Verwendeter Treibstoff:

Die Nutzung von schwefelarmen Treibstoffen ist in vielen
Fahrtgebieten von AIDA Cruises bereits seit Jahren Realität. In Nord-
und Ostsee sowie vor den Küsten Nordamerikas und allen weltweiten
ECA-Gebieten verwenden wir schwefelarmen Treibstoff mit maximal 0,1
Prozent Schwefelanteil. In allen europäischen Häfen verarbeiten die
Motoren der AIDA Schiffe bereits seit fast einem Jahrzehnt
ausschließlich Treibstoff mit einem Schwefelanteil von maximal 0,1
Prozent. Nach zehn Jahren Forschung und Entwicklung ist mit AIDAnova
seit Ende 2018 nun auch erstmalig die vollständige Nutzung von
emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) in der Kreuzschifffahrt Realität.
Bis 2023 wird AIDA Cruises zwei weitere dieser innovativen Schiffe in
Dienst stellen.

Vermeidung von Plastik- und Einwegartikeln:

Die Reduzierung und möglichst vollständige Vermeidung von Plastik-
und Einwegartikeln ist ein wesentlicher Teil der
Nachhaltigkeitsstrategie von AIDA Cruises. Wo immer möglich, wird auf
Mehrweg- statt auf Einwegartikel gesetzt.

Viele Getränke werden direkt an Bord der AIDA Schiffe produziert
bzw. nicht in Flaschen eingekauft, sondern in speziellen
Getränkebehältern mit großem Fassungsvermögen. An Bord gibt es keine
Plastiktrinkhalme, sondern Trinkhalme, die aus biologisch abbaubarer
Stärke produziert werden. Außerdem werden diese nicht standardmäßig
zu jedem Getränk angeboten, sondern nur bei Cocktails oder auf
ausdrücklichen Wunsch der Gäste. Wo weiterhin unvermeidbar, kommen
Einwegbesteck oder Cocktailspieße aus Holz zum Einsatz.
Kaffeebeigaben, wie z.B. Kekse, werden unverpackt angeboten. AIDA
Gäste genießen ihre Kaffeespezialitäten „to go“ aus Mehrwegbechern
statt aus Kunststoffeinwegbechern.

In den Kabinen und Bädern verzichtet AIDA auf den Einsatz von
Müllbeuteln in den Abfallbehältern. Die Wäschebeutel in den
Kabinenschränken werden aus kompostierbarer Stärke produziert und die
frisch gereinigte Wäsche wird ohne Plastikfolie in die Kabinen der
Gäste geliefert. Bereits seit 2013 bietet AIDA Cruises in allen
Bordshops nur noch Papiertragetaschen an und selbstverständlich sind
alle Spa- und Kosmetikartikel an Bord frei von Mikroplastik. Bei den
verbleibenden Einwegprodukten, wie z. B. Papierservietten, achtet
AIDA Cruises darauf, dass diese möglichst biologisch abbaubar sind.

Vermeidung von Lebensmittelabfällen:

Dank vieler großer und kleiner Initiativen gelingt es AIDA Cruises
Jahr für Jahr Lebensmittelabfälle an Bord zu reduzieren.

Auf allen AIDA Schiffe wird selbstverständlich frisch und
nachhaltig gekocht, nicht nur für alle Gäste, sondern auch für die
Crew. AIDA legt großen Wert darauf, dass keine bedrohten Tierarten
ihren Weg auf die Speisekarten finden sowie auf den Einsatz von
möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln, statt Convenience-Produkten.
Allein dadurch wird jede Menge Verpackungsmüll vermieden.

Bereits seit der Indienststellung des ersten AIDA Schiffes vor
mehr als 20 Jahren wird in den AIDA Küchen nach dem sogenannten „Cook
and Chill“-System gearbeitet. Das heißt, es werden nur die
vorbereiten Speisen an die Restaurants ausgeliefert, die dort
tatsächlich gebraucht werden. Alle weiteren verbleiben in der
Kühlung. Seit 2016 arbeitet das Unternehmen flottenweit mit dem
sogenannten „Buffet-Runner-System“: Mitarbeiter in den
Büfettrestaurants senden über ihr mobiles Endgerät eine
Nachbestellung direkt an die Hauptküche. Dort werden dann nur die
jeweils tatsächlich benötigten Speisen zubereitet und ausgeliefert.
Mit diesem System wird übrigens auch in den Crewrestaurants
gearbeitet.

Viele der angebotenen Speisen in den Büfettrestaurants werden an
Live-Cooking-Stationen frisch und bedarfsgerecht zubereitet oder in
kleinen Einzelportionen angeboten. Hat es dem Gast geschmeckt, kann
er sich gerne nochmals bedienen, statt Essen zurückgehen zu lassen.
Tischgetränke werden nicht in Flaschen, sondern in Glaskaraffen
serviert. Zum Ende der Öffnungszeiten der Restaurants wird nicht die
Vielfalt des Angebotes verkleinert, aber die Größe der Servierschalen
an den Büfettstationen. Alle anfallenden Abfallmengen, so auch die
von Lebensmittelresten, werden an Bord der AIDA Schiffe regelmäßig
gemessen und kontinuierlich Maßnahmen zu deren weiteren Reduzierung
entwickelt und umgesetzt.

Bereits seit 2007 dokumentiert AIDA Cruises sein Engagement für
Umwelt und Gesellschaft transparent in seinem jährlichen
Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares und weist darin auch alle
relevanten Umweltkennzahlen aus. Weitere Informationen zum Umwelt-
und Nachhaltigkeitsengagement hat AIDA Cruises im aktuellen
Nachhaltigkeitsbericht AIDA cares 2019 unter www.aida.de/aidacares
veröffentlicht.

Pressekontakt:
AIDA Cruises
Hansjörg Kunze
Vice President Communication & Sustainability
Tel.: +49 (0) 381 / 444-80 20
Fax: + 49 (0) 381 / 444-80 25
presse@aida.de
Bildmaterial auf www.aida.de/presse

Original-Content von: AIDA Cruises, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/55827/4321996