Bahnhof oder Flughafen: Jeder dritte Geschäftsreisende würde für ruhigen Arbeitsplatz zahlen / Studie zeigt, wo unterwegs produktiv gearbeitet wird (FOTO)

DRV Deutscher Reiseverband e.V.

Berlin (ots) –

Umsteigezeiten sind meist unproduktiv. Darum würde jeder dritte
Geschäftsreisende dafür zahlen, am Bahnhof oder Flughafen ungestört
arbeiten zu können. Denn Produktivität ist nicht nur im Büro wichtig,
auch unterwegs wollen viele Dienstreisende wichtige Aufgaben
erledigen. 40 Prozent der Reisezeit beispielsweise in der Bahn wird
für berufliche Tätigkeiten verwendet. Die Wartezeit auf Flugzeug oder
Bahn hingegen nicht. Das sind Ergebnisse der aktuellen Umfrage
„Chefsache Business Travel 2019“, einer Initiative von Travel
Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).

Die An- und Abreise zu einem beruflichen Termin dient meist nicht
der Entspannung. Viele Geschäftsreisende nutzen die Zeit, um eine
Präsentation vorzubereiten, E-Mails abzurufen oder Messe-Highlights
zu dokumentieren. Im Zug vergeht nur 60 Prozent der Zeit ungenutzt.
Vielreisende sind so routiniert, dass sie es sogar schaffen, 44
Prozent der Bahnfahrzeit produktiv zu sein, im Flugzeug immerhin noch
36 Prozent der Zeit. Auch angekommen im Hotel verbringen
Geschäftsreisende insgesamt fast ein Drittel der verbleibenden Zeit
mit Arbeit. Der unproduktivste Teil der Geschäftsreise liegt ganz
klar dazwischen: Während der Umsteige- und Anschlusszeiten können
gerade mal 14 Prozent der Zeit effizient genutzt werden.

„Dienstreisen schmälern die Produktivität der Mitarbeiter kaum,
viele fühlen sich unterwegs sogar effizienter als im Büro. Die
heutige technische Ausstattung erlaubt ortsunabhängiges Arbeiten.
Voraussetzung ist aber eine durchdachte Reiseplanung mit längeren
produktiven Phasen und dem richtigen Verkehrsmittel“, sagt Florian
Storp, Vice President Central Europe bei American Express Global
Business Travel, einem Partner der DRV-Initiative Chefsache Business
Travel.

Viele Geschäftsreisende würden gerne mehr arbeiten, während sie
auf den Zug oder Flieger warten. Schätzungsweise 20 Prozent der
Umsteigezeit könnte nach Meinung der Befragten produktiver verbracht
werden vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen. Das sind
immerhin sechs Prozentpunkte mehr als derzeit möglich ist.

Mehr Effizienz darf auch etwas kosten

Die Umsteigezeit bietet somit viel Potenzial für mehr Effizienz,
die Arbeitszeit in Bahn und Flugzeug sehen die Geschäftsreisenden
dagegen bereits als vollständig ausgeschöpft an. Ob die Reisenden die
Wartezeit an Gate oder Gleisen nutzen können, hängt aber von den
Rahmenbedingungen ab. 84 Prozent der Geschäftsreisenden wünschen sich
beispielsweise einen ungestörten Arbeitsbereich mit Tisch im
Flughafen oder Bahnhof. Jeder Dritte würde dafür sogar extra
bezahlen. Ein noch wichtigeres Service-Angebot ist laut Studie ein
zeitlich unbeschränkter WLAN-Zugang, hierfür zahlen 35 Prozent
bereitwillig. Schallgeschützte Telefonboxen (65 Prozent),
Meetingräume (64 Prozent) und Videokonferenz-Einrichtungen (57
Prozent) sind ebenfalls gern gesehene Angebote, für die zum Teil auch
Geld in die Hand genommen werden würde.

Damit vor lauter Arbeit der Flieger oder der Zug aber nicht ohne
den Berufstätigen startet, ist fast allen Reisenden wichtig,
Informationen zu Gate- und Gleis-Änderungen oder Verspätungen direkt
aufs Smartphone geschickt zu bekommen. Für diesen Service wäre nur
noch annähernd jeder Dritte der Befragten bereit zu bezahlen.

Unterwegs auch einmal medienfrei

Trotz Handy-Service, WLAN und Videokonferenz: Niemand will
unterwegs den Anschluss verpassen – wichtig ist jedoch, auf Reisen
nur wirklich wichtige Nachrichten zu bekommen. „Obwohl sie generell
erreichbar sind, legen mehr als die Hälfte der Befragten unserer
Studie Wert darauf, nicht ständig von WhatsApp oder Mails abgelenkt
zu werden und wünschen sich auch mal eine medienfreie Arbeitszeit“,
sagt Florian Storp.

Zur Studie „Chefsache Business Travel 2019“

Die Studie „Chefsache Business Travel 2019“ wurde im Auftrag des
Deutschen Reiseverbands (DRV) durchgeführt. 100 Geschäftsführer, die
selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 100
geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250
Mitarbeitern wurden dafür über ein Online-Panel zum Thema
Geschäftsreisen befragt. Die Daten wurden im März 2019 vom
durchführenden Marktforschungsinstitut mo’web erhoben.

Über die Kampagne „Chefsache Business Travel“

Auf Geschäftsreisen setzen Unternehmen ihre wichtigste Ressource
ein: den hoch-qualifizierten Mitarbeiter. Knapp 90 Prozent schicken
ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen, Geschäftsabschlüsse unter
Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten. Der
effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die
Chefetage jedoch trotzdem oft keine strategische Bedeutung zu. Dabei
wird diese Aufgabe immer komplexer. Nicht nur Kosten, sondern auch
andere Kri-terien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Sicherheit
gilt es zu beachten.

Ziel der Initiative von Travel Management Companies im DRV ist es,
Geschäftsreisen als strategisches Managementthema zu verankern und
den Nutzen eines professionellen Geschäftsreisemanagements in
Zusammenarbeit mit den Geschäftsreisebüros auf Entscheiderebene
besser bekannt zu machen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie
unter www.chefsache-businesstravel.de.

Die Kampagne Chefsache Business Travel wird von den Travel
Management Companies American Express GBT, BCD Travel, CWT, DERPART
Travel Service, Egencia, FIRST Business Travel und dem DRV getragen.

Pressekontakt:
Kerstin Heinen, Dr. Ellen Madeker, Pressesprecherinnen
Telefon: (030) 2 84 06-15, E-Mail: presse@drv.de
Für den Inhalt verantwortlich: Torsten Schäfer, Leiter Kommunikation

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https://www.presseportal.de/pm/106972/4401344

Bain-Recruiting-Event „Zugkraft“ / Junge Ingenieure entwickeln zukunftsfähige Mobilitätslösungen

Bain & Company

München (ots) – Veränderte Kundenbedürfnisse, neue Technologien
und strengere Emissionsanforderungen. Die Automobilbranche verändert
sich dramatisch. Das forciert die Entwicklung zukunftsfähiger
Mobilitätslösungen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die
internationale Unternehmensberatung Bain & Company am 28. und 29.
November 2019 in München das Recruiting-Event „Zugkraft: E-Mobility –
Die Automobilindustrie unter Strom“. Teilnehmen können
Universitätsstudierende ab dem vierten Bachelorsemester sowie
Promovierende aller Ingenieurwissenschaften und MINT-Fachrichtungen.

„In der neuen Mobilitätswelt sind Automobilhersteller auf
Partnerschaften angewiesen“, betont Bain-Partner und Automobilexperte
Dr. Eric Zayer. „Zum Teil stehen sie in direktem Wettbewerb mit
Technologieunternehmen und Start-ups. Deshalb setzt Bain auf
Mitarbeiter mit Tech-Expertise und Spaß am unternehmerischen
Arbeiten. So können wir unsere Kunden bestmöglich unterstützen.“

Und Bain-Partner Dominik Thielmann, zuständig für das Recruiting
im deutschsprachigen Raum, fügt hinzu: „Wir legen Wert auf
interdisziplinäre Beraterteams, denn Diversität ist ein Schlüssel zu
unserem Unternehmenserfolg. Entsprechend suchen wir stets nach
herausragenden Talenten verschiedenster Fachrichtungen.“ Bei Bain
haben mehr als ein Drittel der Beraterinnen und Berater einen natur-
oder ingenieurwissenschaftlichen Studienabschluss.

Bewerbung noch bis 27. Oktober 2019 möglich

Während der zweitägigen Veranstaltung bearbeiten die Teilnehmer
eine Fallstudie, in der sie eine umfassende Strategie zur
Markteinführung eines rein elektrischen Autos entwickeln. Bei der
Präsentation der Ergebnisse können sie die Automobilexperten von Bain
von ihrem Wissen über aktuelle Branchentrends und
Konsumentenbedürfnisse überzeugen. Des Weiteren haben die Teilnehmer
die Möglichkeit, sich mit Bain-Beratern unterschiedlichster
Fachrichtungen auszutauschen und sich über die Einstiegsmöglichkeiten
bei Bain zu informieren.

Noch bis zum 27. Oktober 2019 ist es möglich, sich zu bewerben.
Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess, zum Ablauf der
Veranstaltung und zu den Ansprechpartnern gibt es unter:
www.joinbain.de/zugkraft.

Bain & Company

Bain & Company ist eine international führende
Unternehmensberatung, die Entscheider weltweit bei der
Zukunftsgestaltung unterstützt. Mit unseren 58 Büros in 37 Ländern
sind wir in unmittelbarer Nähe unserer Kunden. Wir arbeiten gemeinsam
mit ihnen daran, den Wettbewerb zu übertreffen und neue Standards in
den jeweiligen Branchen zu setzen. Partner aus unserem Ökosystem
digitaler Innovatoren ergänzen unsere Expertise und sorgen mit dafür,
dass wir für unsere Kunden bessere, schnellere und nachhaltigere
Ergebnisse erzielen. Seit unserer Gründung 1973 messen wir unseren
Erfolg am Erfolg unserer Kunden. Wir sind stolz darauf, dass wir die
höchste Weiterempfehlungsrate in der Beratungsbranche haben und dass
unsere Kunden die Börsenindizes um das Vierfache übertreffen.
Erfahren Sie mehr unter: www.bain.de, www.bain-company.ch. Folgen Sie
uns auf: Facebook, LinkedIn, Xing, Bain Insights App.

Pressekontakt:
Leila Kunstmann-Seik
Bain & Company Germany, Inc.
Karlsplatz 1
80335 München
E-Mail: leila.kunstmann-seik@bain.com
Tel.: +49 (0)89 5123 1246
Mobil: +49 (0)151 5801 1246

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https://www.presseportal.de/pm/19104/4400033

Karriere: Automobilbranche bei Studenten beliebt wie nie

StepStone.de

Düsseldorf (ots) – Ob Carsharing, Elektromobilität oder autonomes
Fahren – die Autoindustrie befindet sich im Umbruch. Beim
akademischen Nachwuchs hat sie jedoch nichts an Beliebtheit
eingebüßt. Im Gegenteil: Wie eine neue Befragung unter mehr als
46.000 Studenten ergab, ist die Automotive-Branche als Arbeitgeber
derzeit attraktiv wie nie. Für die Studie hat Universum, ein weltweit
führendes Unternehmen für Employer Branding und Tochter der
Online-Jobplattform StepStone, insbesondere Studenten der
Fachrichtungen IT, Ingenieurwesen, Wirtschafts- und
Naturwissenschaften zu ihren Vorstellungen vom Berufseinstieg
befragt. Bei den angehenden Ingenieuren liegt die Automobilindustrie
demnach mit großem Abstand auf Platz 1 der beliebtesten Branchen.
Rund die Hälfte von ihnen möchte in diesem Bereich arbeiten – das
sind rund 7 Prozentpunkte mehr als noch 2017.

Jeder dritte Informatik- und Wirtschaftsstudent möchte in die
Automobilindustrie

Auch beim IT-Nachwuchs stehen Fahrzeugbauer und -zulieferer höher
im Kurs als in den vergangenen Jahren: Rund ein Drittel aller
IT-Studenten möchte seine Berufslaufbahn dort beginnen. Lediglich die
IT-Branche ist bei Informatikstudenten noch beliebter. Auch bei den
Wirtschaftswissenschaftlern hat der Bereich Automotive an
Anziehungskraft gewonnen. Immerhin 35 Prozent würden gern dort
arbeiten. Damit liegt die Branche auf Platz 2 der attraktivsten
Branchen, nur knapp hinter den Unternehmensberatungen, die leicht an
Beliebtheit verloren haben.

Unternehmen mit hoher Innovationskraft besonders attraktiv

Die Studie zeigt auch, welche Eigenschaften für die Attraktivität
eines Arbeitgebers aus Sicht der Studenten ausschlaggebend sind.
Demnach messen angehende Ingenieure der Innovationskraft eines
Unternehmens eine besonders hohe Bedeutung bei. Angehende IT-Experten
finden außerdem die Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien
wichtig. „Die Frage nach der Mobilität der Zukunft ist eine der
wichtigsten Fragen unserer Zeit“, sagt Dr. Anastasia Hermann, Head of
Research bei StepStone. „Automobilkonzerne sind heute wichtige
Gestalter neuer mobiler Lösungen. Diesen Wandel aktiv mitgestalten zu
können, ist für junge, hoch qualifizierte Menschen offenbar sehr
attraktiv.“

Autobranche eine der Branchen mit den höchsten Einstiegsgehältern

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Attraktivität eines
Arbeitgebers ist für die befragten Studenten ein gutes Gehalt. Laut
Universum-Befragung erwarten Studenten, die die Automobilindustrie
präferieren, beim Einstieg in den Job ein Jahresgehalt von rund
49.900 Euro. Tatsächlich verdienen Berufseinsteiger laut aktuellem
StepStone Gehaltsreport für Absolventen, für den die tatsächlichen
Gehälter abgefragt wurden, sogar noch gut zwei Prozent mehr. Mit
51.100 Euro im Jahr verdienen Berufseinsteiger in kaum einer anderen
Branche so gut wie in der Autoindustrie – nur Banken und
Pharmaunternehmen zahlen jungen Fachkräften noch mehr Geld. „Die
Autobranche ist und bleibt ein Magnet für den Top-Nachwuchs, denn sie
bietet wichtige Arbeitgeber-Argumente auf einmal: die Möglichkeit, an
wegweisenden Innovationen mitzuwirken, hohe Gehälter sowie
erfolgreiche Unternehmen mit attraktiven Produkten, mit denen man
sich gut identifizieren kann und möchte“, sagt Stefan
Müller-Nedebock, Director Global Employer Branding bei Universum.
„Studenten finden den Wandel und das dynamische Umfeld spannend.“

Eine Tabelle mit den wichtigsten Ergebnissen im Überblick finden
Sie unter dem folgenden Link:
https://www.stepstone.de/Ueber-StepStone/press/karriere-4/

Über die Universum Student Survey 2019 in Deutschland

Für den Universum Student Survey 2019 wurden zwischen Oktober 2018
und April 2019 insgesamt 46.904 Studierende an 209 Hochschulen in
Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellte Universum die
Arbeitgeberrankings für verschiedene Studienrichtungen:
Wirtschaftswissenschaften (16.821 Befragte), Ingenieurwesen (10.934
Befragte), IT/Informatik (4.871), Naturwissenschaften (4.087),
Geistes- und Sozialwissenschaften (5.464), Rechtswissenschaften
(2.567) und Medizin/ Gesundheitswissenschaften (2.167). Die Befragten
gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne
arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten,
welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen
Karriereziele sie verfolgen. Weitere Informationen und Rankings:

Deutschlands attraktivste Arbeitgeber 2019 – Studierende

Über den StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019

Der Gehaltsreport liefert Berufseinsteigern und Arbeitgebern einen
umfassenden Überblick über Durchschnittsgehälter in der
Bundesrepublik mit detaillierten Daten je nach Branche, Berufsfeld
und Unternehmensgröße. Für den Gehaltsreport für Absolventen hat
StepStone nur die Daten von Berufseinsteigern mit akademischer
Ausbildung und maximal zwei Jahren Berufserfahrung berücksichtigt.
Die angegebenen Durchschnittsgehälter sind Bruttojahresgehälter mit
allen variablen Bezügen (Boni, Prämien, Weihnachtsgehalt usw.). Aus
Gründen der Vergleichbarkeit wurden nur Angaben von Arbeitnehmern in
Vollzeit berücksichtigt.

Über StepStone

Mit StepStone finden Menschen ihren Traumjob. StepStone
beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter und betreibt neben
www.stepstone.de Online-Jobplattformen in weiteren Ländern. Das 1996
gegründete Unternehmen ist eine Tochter der Axel Springer SE.

Über Universum

Universum ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich
Employer Branding, das die bedeutendsten Arbeitgeber der Welt berät,
wie sie potentielle Mitarbeiter besser verstehen, sie begeistern und
für sich gewinnen. In den vergangenen rund 30 Jahren ist es Universum
gelungen, 50 Märkte zu erschließen und 20 internationale
Niederlassungen aufzubauen. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen
praxisnahe Forschung, strategische Beratung und datenbasierte
Kommunikationslösungen. Darüber hinaus ist Universum ein Vorreiter
für Social-Media-Lösungen zur Analyse und Gewinnung von Talenten. Auf
Universum vertrauen nicht nur 1.700 Kunden, darunter zahlreiche
Fortune-500-Unternehmen, sondern auch 2.000 Partneruniversitäten, mit
denen Studien zu den Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen von
Talenten durchgeführt werden. Jährlich befragt Universum weltweit
über 1,5 Millionen Studierende und Berufstätige. Weitere
Informationen: universumglobal.com/de und universumglobal.com.

Pressekontakt:
StepStone Presseteam
Telefon: 0211/93493-5731/-5529
E-Mail: presse@stepstone.de
www.stepstone.de

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https://www.presseportal.de/pm/38447/4394023

Großteil der Bauarbeitnehmer nimmt erst im Winter Urlaub

SOKA-BAU

Wiesbaden (ots) – In dieser Woche gehen die Sommerferien in Bayern
und Baden-Württemberg zu Ende, und damit auch die Haupturlaubszeit in
Deutschland. Umfragen zufolge nehmen zwei Drittel der Beschäftigten
in den Sommermonaten mindestens zwei Wochen Urlaub. Nach Auswertungen
von SOKA-BAU gehen auch viele Bauarbeitnehmer in den Sommerurlaub. Im
Gegensatz zur Gesamtwirtschaft liegt in der Baubranche die
Haupturlaubszeit aber im Winter, da aufgrund der Saisonabhängigkeit
erfahrungsgemäß in der kalten Jahreszeit häufig nicht gearbeitet
werden kann. So nehmen rund 75 % der Bauarbeiter im Dezember Urlaub.

Damit Bauarbeitnehmer überhaupt einen zusammenhängenden Urlaub
nehmen können, haben die Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft vor
70 Jahren das Urlaubskassenverfahren ins Leben gerufen. Das Verfahren
stellt sicher, dass alle Urlaubsansprüche der Arbeitnehmer –
unabhängig davon, bei welchem Betrieb sie sie erworben haben –
zusammengefasst und somit übertragbar gemacht werden. Darüber hinaus
ist der Urlaub auch noch im kompletten Folgejahr verfügbar. Und auch
wenn nach Ablauf dieses Jahres Urlaubstage verfallen sein sollten,
zahlt SOKA-BAU auf Antrag eine Entschädigung für die verfallenen
Urlaubsansprüche aus. Ein System, das es nur in der Bauwirtschaft
gibt und sich bewährt hat. Von diesem haben im vergangenen Jahr rund
82.000 Arbeitgeber und mehr als 850.000 in- und ausländische
Arbeitnehmer der Baubranche profitiert. Das Urlaubsverfahren stellt
nämlich auch sicher, dass ausländische Arbeitnehmer auf deutschen
Baustellen ihren Urlaub und mindestens den jeweils geltenden
Mindestlohn erhalten und somit Wettbewerbsgleichheit hergestellt
wird.

Von den Vorteilen des Urlaubsverfahrens für die Baubranche
berichtet Lisa Schaber von der Schaber Baugesellschaft mbH in
Karlsruhe in einem Video auf der Homepage von SOKA-BAU
(www.soka-bau.de/urlaub)

Pressekontakt:
SOKA-BAU
Dr. Torge Middendorf
Telefon: 0611 707-2720
E-Mail: presse@soka-bau.de
www.soka-bau.de

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https://www.presseportal.de/pm/54461/4372121

„ZDF.reportage“ über den harten Alltag der Straßenkünstler (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) –

Straßenmusiker, Jongleure, Pantomime und Straßenmaler sind auf die
finanzielle Gunst der Passanten angewiesen – das Kleingeld, das sie
erhalten, reicht dabei kaum zum Leben. Am Sonntag, 8. September 2019,
18.00 Uhr, beleuchtet die „ZDF.reportage“ in „Sammeln, betteln,
musizieren“ den harten Alltag der Straßenkünstler.

In München ist der Markt unter den Straßenmusikern hart umkämpft:
Morgens um 8.00 Uhr müssen die Künstler erst einmal Schlange stehen.
Barbara Breinl von der Stadtinformation entscheidet, wer auftreten
darf und wer nicht. Maximal zehn Personen sind das pro Tag – fünf in
der Vormittagsschicht und fünf am Nachmittag. Eine Genehmigung
bekommt in der Regel, wer ganz vorne in der Reihe steht. Wer
allerdings nicht mindestens drei vernünftige Stücke im Repertoire
hat, sollte erst einmal weiter zu Hause üben, bevor er die Münchener
Innenstadt beschallen darf.

Stets unter den ersten Wartenden ist Alexander K. aus Polen,
Statuen-Künstler und seit 15 Jahren in Deutschland. Man kennt ihn als
„bronzefarbenen Mann“ aus der Münchener Innenstadt. Acht Stunden
steht er dort, bei gutem Wetter – fast täglich. Sein Kostüm hat er
für viel Geld selbst entworfen. Bis er sich fertig geschminkt und die
bronzene Farbe sorgfältig auf allen freien Hautflächen verteilt hat,
dauert es fast zwei Stunden. Ab 12.00 Uhr muss er sich für den Rest
des Tages konzentrieren. Dann heißt es: nicht blinzeln, nicht lächeln
und stets auf demselben Fleck verharren.

Auch in Leipzig gibt es viele Straßenkünstler. Doch dort darf noch
jeder auftreten, der Spaß daran hat. Gitarrist und Songwriter Falko
Linß hofft, dass das so bleibt. Er sieht die Straße als Sprungbrett.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/zdfreportage

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/zdfreportage/

Sendungsseite: https://kurz.zdf.de/669/

https://reportage.zdf.de/

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

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https://www.presseportal.de/pm/7840/4367112

Neues Ausbildungsjahr startet bei Ford (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln (ots) –

– 165 neue Auszubildende in Köln und Saarlouis
– Elf Flüchtlinge unter den Kölner Auszubildenden
– Beginn der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2020
– Ford Ausbildung wird 85 Jahre – erster Azubi startete am 1. Juli
1934 in Köln

165 junge Erwachsene starten zum 1. September 2019 ihre Ausbildung
bei dem Automobilhersteller Ford. In zwölf unterschiedlichen
Ausbildungsgängen werden insgesamt 130 in Köln, darunter 21 Mädchen
und 109 Jungen, und 35 am saarländischen Standort Saarlouis (drei
Mädchen und 32 Jungen) in überwiegend technischen Berufen
ausgebildet.

Am Kölner Standort bietet der Automobilbauer dieses Jahr zwölf
verschiedene Ausbildungsgänge an, darunter fünf duale Studiengänge
do2technik (Elektrotechnik, Maschinenbau und nachhaltige
Ingenieurwissenschaft), do2business und do2informatik sowie acht
gewerblich-technische Ausbildungsgänge. Unter den 38, die neben einer
Ausbildung noch einen Bachelor-Studiengang absolvieren, sind elf
Mädchen und 27 Jungen. Bei den acht gewerblich-technischen
Ausbildungen starten zehn Mädchen und 82 Jungen ins automobile
Berufsleben.

In der Ford Focus-Fertigung im saarländischen Saarlouis überwiegen
die rein technischen Berufe. Drei Mädchen und 30 Jungen lernen hier
Elektroniker für Automatisierungstechnik, Industriemechaniker und
Kraftfahrzeugmechatroniker. Zwei weitere Neuankömmlinge entschieden
sich für das duale Studium do2technik Maschinenbau.

Unter den 130 Kölner Auszubildenden sind auch elf Flüchtlinge.
Zehn der unter anderem aus Eritrea, Afghanistan, Armenien, Guinea,
Iran, Tunesien und Tadschikistan stammenden jungen Männer hatten
vorab die elfmonatige Einstiegsqualifizierung sowie den regulären
Auswahlprozess erfolgreich bestanden.

Dass eine Ausbildung bei Ford auch nach 85 Jahren noch attraktiv
ist und die Teilnehmer motiviert, zeigen vor allem die sehr guten
Leistungen der Auszubildenden. Rund die Hälfte legt aufgrund guter
Leistungen vorzeitig seine Facharbeiterprüfung ab und verkürzt damit
seine Lehrzeit. Über 95 Prozent bestehen ihre Prüfung bereits im
ersten Versuch. Die Ausbildung der Ford-Werke wurde in den
vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet.

Parallel zum neuen Jahrgang beginnt auch die Bewerbungsphase für
das nächste Ausbildungsjahr 2020. Acht gewerblich-technische und vier
duale Studiengänge stehen den Interessenten zur Auswahl. Alle
Informationen unter www.azubi-bei-ford.de.

Wer noch nicht sicher ist, welcher Ausbildungsgang der richtige
ist, kann sich für eine der verschiedenen
Berufsorientierungsmöglichkeiten anmelden. Neben Betriebspraktika,
unter anderem spezielle Praktika nur für Mädchen, gibt es auch
Infotage oder den jährlichen Tag der offenen Tür. Alle Termine finden
sich ebenfalls auf der ausbildungseigenen Website
www.azubi-bei-ford.de

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Ute Mundolf
Ford-Werke GmbH
0221/90-17504
umundolf@ford.com

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https://www.presseportal.de/pm/6955/4361876

MDR tritt Charta der Vielfalt bei (FOTO)

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Leipzig (ots) –

MDR-Intendantin Karola Wille hat heute in Leipzig die
Beitrittsurkunde zur „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet. Damit
bekennt sich der MDR als Arbeitgeber zu einer vielfältigen
Unternehmenskultur und Einstellungspolitik.

„Als öffentlich-rechtlicher Sender ist es unser Anspruch, Angebote
für die ganze Gesellschaft zu schaffen und damit möglichst viele
Menschen anzusprechen. Weil die Gesellschaft immer vielfältiger wird,
wollen wir darauf reagieren, und zwar nicht nur als Medienhaus mit
unserem Programm, sondern auch als Arbeitgeber mit einem klaren
Bekenntnis zur Vielfalt“, begründet MDR-Intendantin Karola Wille den
Beitritt zur Charta. Um diesen Anspruch realistisch umsetzen zu
können, solle sich die Vielfalt der Gesellschaft auch in der
Belegschaft des MDR widerspiegeln, unter den Menschen, die täglich
Informationen für die Öffentlichkeit zusammenstellen und
präsentieren.

Begleitend zum Beitritt zur Charta gründet der Sender ein eigenes
„Netzwerk für mehr Vielfalt im MDR“, um konkrete Ideen für den
Berufsalltag zu entwickeln und aktiv zu fördern.

Die „Charta der Vielfalt“ ist eine 2006 ins Leben gerufene
Arbeitgeberinitiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und
Institutionen. Ziele sind ein von Vorurteilen freies Arbeitsumfeld
und Wertschätzung der Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht,
geschlechtlicher Identität, Nationalität, ethnischer Herkunft,
Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller
Orientierung und Identität. Bisher haben ca. 3.000 deutsche
Unternehmen und Organisationen unterschrieben, darunter auch der SWR,
WDR und NDR und das ZDF sowie zahlreiche Produktionsfirmen aus dem
Bereich Film.

Pressekontakt:
MDR, Kommunikation, Walter Kehr, Tel.: ( 0341) 3 00 64 00,
E-Mail: walter.kehr@mdr.de

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https://www.presseportal.de/pm/7880/4360176

Hamburg bekommt Messe für Jobs auf Kreuzfahrtschiffen / Am 7. November 2019 bieten Hochsee- und Flussreedereien viele, neue Jobs an

Connect

Hamburg (ots) – Hamburg bekommt eine Jobmesse für das Arbeiten auf
Kreuzfahrtschiffen. Am Donnerstag, 7. November 2019, heißt es „Leinen
los“ für die neue Cruise Job Lounge.

Die Kreuzfahrtbranche steuert weltweit auf einem enormen
Wachstumskurs. Laut Studie des Branchenverbandes CLIA verdreifacht
sich allein in Deutschland das Passagieraufkommen bis zum Jahr 2030
auf jährlich 6 Millionen Urlauber auf See. Dementsprechend heuern die
Reedereien verstärkt Personal aus Deutschland an.

Gesucht werden schon lange nicht mehr nur Köche und Kellner oder
Barkeeper und Animateure: Die modernen Schiffe bieten auch
Berufsfelder für Floristen, IT-Manager, Rezeptionisten bis zu
Spa-Mitarbeitern oder Kindergärtnern. Auch Quereinsteiger sind in der
Kreuzfahrtbranche sehr gerne an Bord gesehen.

– Viele Reedereien zur Hamburger Kreuzfahrt-Jobmesse persönlich
vor Ort

Ausrichter der Hamburger Kreuzfahrt-Jobmesse ist connect career,
Deutschland größte Agentur für Jobs auf Kreuzfahrtschiffen.
Dementsprechend viele Reedereien und Branchenvertreter für Hochsee-
und auch Flusskreuzfahrten werden in Hamburg persönlich vor Ort
erwartet: Von Aida Cruises und TUI Cruises über MSC Kreuzfahrten,
Hapag Lloyd Cruises, A-Rosa Flussreisen bis zu Sea Chefs, Viking
Cruises und Norwegian Cruise Lines.

Die Chancen für einen Arbeitsplatz an Bord sind hoch: „Die
Reedereien haben Stellenangebote für den Soforteinstieg und auch
Jobs, die längerfristig zu besetzen sind, im Gepäck“, weiß Irmhild
Düwel, Geschäftsführerin von connect career. „Die Aussichten auf
einen Vertrag sind also wirklich gut.“

– After Work Club-Atmosphäre zum Austausch mit künftigen Kollegen

Die Hamburger Messe für Jobs auf Kreuzfahrtschiffen startet zudem
mit einem neuen Konzept: Geöffnet bis in die Abendstunden soll bei
entspannter After Work Club-Atmosphäre im neuen Hamburger Courtyard
Hotel speziell Neueinsteigern für einen Beruf an Bord die Möglichkeit
gegeben werden, sich mit anderen Interessenten und erfahrenen
Crewmitgliedern auszutauschen.

Cruise Job Lounge
Donnerstag, 7. November 2019
13.00 bis 20.00 Uhr
Courtyard Hamburg City, Adenauerallee 52, Hamburg

Der Besuch der Jobmesse ist für Bewerber kostenfrei, lediglich
eine vorherige Anmeldung unter www.careerjoblounge.de ist notwendig.

Die connect career GmbH ist Deutschlands größte Agentur für die
Vermittlung von Fach- und Führungskräften an Bord von
Kreuzfahrtschiffen. Im Jahr 2000 gegründet, zählen mehr als 20
weltweit agierende Hochsee- und Fluss-Reedereien mit rund 1.000
Schiffen im 4- bis 5-Sterne-Segment zum festen Kundenstamm: Von AIDA
Cruises über Holland America Line, Cunard Line, A-ROSA, Sea Chefs,
Norwegian Cruise Line, Hapag Lloyd, TUI Cruises bis zu Seabourn und
Viking Cruises. Firmensitz der connect career GmbH ist Rostock.
www.connectjobs.de

Pressekontakt:
John Will Kommunikation
Findorffstraße 22-24
Plantagenhof 8
28215 Bremen
T. 0421 333 98 28
M. 0172 54 54 880
mail@will-kommunikation.de
www.will-kommunikation.de

Original-Content von: Connect, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/111622/4353842

Weidel: Wirtschaft muss sich endlich laut zu Wort melden

AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Berlin (ots) – Der Automobilzulieferer Schaeffler sieht sich
derzeit zu Kurzarbeit gezwungen, um betriebsbedingte Kündigungen zu
vermeiden. Betroffen ist bis auf weiteres der Standort Erlangen.

Dazu teilt die Vorsitzende der AfD-Fraktion um Deutschen
Bundestag, Alice Weidel, mit:

„Die Krise in der Automobilindustrie zusammen mit der immer
stärker zu Tage tretenden Konjunkturschwäche spitzt sich zu.
Schaeffler beklagte kürzlich einen deutlichen Gewinneinbruch. Dieser
ist der kopflosen Politik der GroKo geschuldet, die den
Industriestandort Deutschland abwirtschaftet. Der Kampf gegen den
Diesel vernichtet zukünftig zehntausende Arbeitsplätze. Wo die
Einsicht in Berlin fehlt, muss die Wirtschaft sich endlich laut zu
Wort melden. Sonst ist der Niedergang unaufhaltsam.“

Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225

Original-Content von: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/130241/4354964

„Momentan ist für Frauen die beste Zeit zu gründen“ – erfolgreiche und gescheiterte Unternehmer diskutieren über den Startup-Hype in Deutschland (VIDEO)

Gruner+Jahr, STERN

Hamburg (ots) –

Wenn Frauen ein Unternehmen gründen wollen, dann ist jetzt die
beste Zeit dafür. Darüber herrschte in der DISKUTHEK, dem neuen
Debattenformat des stern auf Youtube, unter den vier Gästen
Einigkeit. Das sei vor allem einer Nachfrage nach weiblichen
Gesichtern zu verdanken, meint Oliver Rößling, der Geschäftsführer
von „Absolute Reality“. Daher ist er nicht der Ansicht, dass es in
Deutschland für Frauen immer noch schwieriger ist, ein Startup zu
gründen. Auch wenn Männer die besseren Hochstapler seien und deswegen
in mancher Hinsicht punkten könnten.

Während der „Luicella’s Ice Cream“- Gesellschafter Markus Deibler
ihm recht gibt, widersprechen die Vorsitzende des Deutschen
Startup-Verbands und „Civey“-Mitgründerin Janina Mütze und
Co-Gründerin von „Kleiderei“ Pola Fendel dieser Behauptung
entschieden. „Ich bin die beste Hochstaplerin“, sagt Fendel. Doch
genau das werde bei männlichen Investoren häufig sogar negativ
angesehen. Männer seien oft von einem selbstbewussten Auftreten
seitens einer Frau abgeschreckt. Sie wisse genau, wie es ist, von
Investoren abhängig zu sein – und wie schwer es gerade für Frauen
sein kann, sich durchzusetzen und Geld für ein Startup zu bekommen.

„Bevor nicht wirklich mehr Frauen in Führungsebenen und
Geldgeberpositionen sind, werden wir weiter das Problem haben“, sagt
Fendel. Janina Mütze von „Civey“ kann dem beipflichten: „Wenn man
Management-Skills in der Schule verankert, haben Frauen auch viel
mehr Chancen das zu lernen. Das fehlt auf jeden Fall.“ Beide
Gründerinnen sind sich einig, dass es an Vorbildern fehle und zu
wenig Frauen in Führungspositionen seien.

Unternehmer Oliver Rößling kann die Argumente der beiden
Gründerinnen zwar nachvollziehen, verweist in der DISKUTHEK aber
darauf, dass sich in den letzten Jahren einiges getan hat. Das
Bewusstsein, dass man nicht in einer „Männerwelt“ lebe, setzte sich
zunehmend durch. Ex-Profischwimmer und Gold-Medaillengewinner Markus
Deibler sieht das ähnlich. Er hat das Startup „Luicella’s“ mit einer
Geschäftspartnerin gegründet. Sie ist für die Eis-Herstellung
zuständig, er übernimmt die betriebswirtschaftlichen Aufgaben in dem
jungen Unternehmen. Stünde das Unternehmen heute dort, wo es ist,
wenn er nicht dabei gewesen wäre? „Eine extrem schwierige Frage“, so
Deibler, „tendenziell ist sie immer ein bisschen mehr Herz und Seele
gewesen. Sie hat darauf geachtet, dass die Läden schön aussehen.“ Er
selbst schaue in der Praxis mehr auf die Business-Seite. Die
Aufgabenverteilung entspricht hier also den traditionellen
Geschlechterrollen.

Die ganze DISKUTHEK-Folge sehen Sie am Donnerstag, 22. August, ab
17 Uhr auf www.stern.de/diskuthek oder www.youtube.com/stern.

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