Kfz-Gewerbe: Doppelprüfung von AU-Messgeräten abschaffen

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Bonn (ots) – Die unsinnige Doppelprüfung von AU-Messgeräten durch Eichamt und
Kalibrierlabor gehört abgeschafft. Dafür setzt sich der Zentralverband Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Berlin ein.

„Alle bereits seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit mit den
Überwachungsinstitutionen unternommenen Bemühungen durch das Kfz-Gewerbe, die
Doppelprüfung von Eichung und Kalibrierung abzuschaffen, sind bisher sowohl beim
Bundeswirtschaftsministerium als auch auf Länderebene ins Leere gelaufen“, sagt
ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk. „Alle reden von
Bürokratieabbau, doch hier wiehert der Amtsschimmel seit Jahren besonders laut,
und keiner hört es. Wer schon einen Gürtel trägt, muss nicht auch noch
Hosenträger haben.“

Zum Hintergrund: Wer eine Abgasuntersuchung (AU) ordnungsgemäß durchführen will,
muss dafür Messgeräte einsetzen, die fristgerecht von der zuständigen
Eichbehörde geeicht und zusätzlich von einem akkreditierten Kalibrierlabor
kalibriert sind. Was das bedeutet, machen folgende Fakten deutlich: Allein in
den 35 000 anerkannten AU-Werkstätten müssen rund 65 000 bis 70 000 Messgeräte
wiederkehrend geeicht und kalibriert werden. Hinzu kommen noch rund 30 000
Messgeräte in Technischen Prüfstellen und bei den Überwachungsorganisationen.
Laut einer ZDK-Berechnung führt dies zu einer Mehrbelastung von mindestens 8,5
Millionen Euro bei allen berechtigten Untersuchungsstellen.

Den Weg aus dem Dilemma weist ein ZDK-Vorschlag: Im ersten Schritt sollten die
bisherigen „Kann-Vorschriften“ des Mess- und Eichgesetzes (MessEG § 37 Abs. 3)
zunächst so angewendet werden, dass zumindest die zweimalige Überprüfung der
Abgasmessgeräte vor Ort ausgeschlossen wird. Die Eichbehörden auf Länderebene
müssten angewiesen werden, aktuelle Kalibriernachweise von akkreditierten
Kalibrierlaboren im Rahmen der Eichung zu berücksichtigen (Anwendung des MessEG
§ 37 Abs. 3). „Indem die Eichbehörden die Kalibriernachweise anerkennen,
erfüllen sie auch ihre Aufgabe der Marktüberwachung“, so ZDK-Vizepräsident
Hülsdonk. Eine Prüfung oder Eichung vor Ort wäre überflüssig. Von diesem
Lösungsansatz verspricht sich der ZDK eine spürbare Entlastung bei allen
Untersuchungsstellen, ohne dass es zu Nachteilen für den Verbraucher käme. Im
zweiten Schritt sollte der § 37 Abs. 3 des Mess- und Eichgesetzes dahingehend
geändert werden, die bisherigen „Kann-Vorschriften“ in eine von den Eichbehörden
verpflichtend anzuwendende Vorschrift zu überführen. „Parallel zu den Gesprächen
auf Länderebene werden wir das Bundeswirtschaftsministerium auffordern, diesen
Weg zu gehen“, so Wilhelm Hülsdonk. „Wer ständig über Bürokratieabbau spricht,
kann hier beweisen, dass er es ernst damit meint. In diesem konkreten Fall lässt
sich ganz schnell für die dringend notwendige Entlastung der überwiegend kleinen
und mittelständischen Unternehmen im Kraftfahrzeuggewerbe sorgen“, betont der
Bundesinnungsmeister.

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Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/91 27 270
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VDI-Studie: Bevölkerung unterschätzt Potenziale des automatisierten Fahrens

VDI Verein Deutscher Ingenieure

Düsseldorf (ots) – Die Ergebnisse der aktuellen VDI-Studie „Automatisiertes
Fahren in der Smart City“ zeigen, dass automatisiertes Fahren erhebliche
Verbesserungen in den Bereichen Klimaschutz, Verkehrssicherheit und in Form von
adäquaten Mobilitätskonzepten nach sich zieht. Die Bevölkerung steht dem jedoch
sehr skeptisch gegenüber. „Eine breite gesellschaftliche Akzeptanz ist
allerdings die Grundvoraussetzung für den künftigen Einsatz automatisierter
Fahrzeuge“, sagte VDI-Präsident Dr.-Ing. Volker Kefer bei der heutigen
Vorstellung der Studie in Berlin. „Wenn die gesellschaftliche Aufklärung und
Information über tatsächliche Chancen und Risiken fehlt, wird das automatisierte
Fahren scheitern.“

CO2-Potenziale autonomer Fahrzeuge von vielen verkannt

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die Bevölkerung die Klimapotenziale
des automatisierten Fahrens häufig unterschätzt. Lediglich 42 Prozent der 1.000
befragten Bundesbürger gehen davon aus, dass der CO2-Ausstoß durch
selbstfahrende Fahrzeuge verringert werden kann. Auch das Potenzial von
selbstfahrenden Fahrzeugen in Hinblick auf Geldersparnis – zum Beispiel durch
einen geringeren Kraftstoffverbrauch – wird von der Mehrheit der Befragten (61
Prozent) als gering oder sogar sehr gering eingeschätzt.

Die fachliche Sicht auf die Bewertung der klimaschonenden Effekte ist hingegen
deutlich positiver. Je nach Fahrweise der Fahrerinnen oder Fahrer sollten sich
Kraftstoffeinsparungen von 15 Prozent und mehr realisieren lassen. Grund hierfür
sind vor allem Möglichkeiten der intelligenten Routenführung und eine dynamische
Anpassung der Geschwindigkeit, mit denen das Fahrverhalten in bestimmten
Verkehrssituationen gezielt optimiert werden kann – zum Beispiel beim Anfahren
im Stop-and-Go-Verkehr, wo der Kraftstoffverbrauch besonders hoch ist.

Angst vor Hacker-Angriffen überwiegt möglichen Sicherheitsgewinn

Zweiter zentraler Punkt der Studie zielt auf die Verkehrssicherheit ab. Auf
fachlicher Ebene wird eine deutliche Steigerung der Verkehrssicherheit
prognostiziert, während knapp die Hälfte der befragten Bevölkerung an einem
Sicherheitsgewinn eher zweifelt. Verschiedene Studien sagen, dass 91 Prozent
aller Unfälle in Deutschland hauptsächlich auf menschliches Fehlverhalten
zurückzuführen sind. Durch den vermehrten Einsatz beispielsweise von
Antiblockiersystemen, elektronischen Stabilitätsprogrammen oder dem
Abstandsregeltempomat ist bereits eine deutliche Minderung der Unfallzahlen
sichtbar.

Die Bürgerumfrage zeigt jedoch, dass der von fachlichen Expertinnen und Experten
erwartete Sicherheitsgewinn der Bevölkerung kaum bewusst ist: Lediglich 51
Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Sicherheit im
Straßenverkehr durch automatisierte Fahrzeuge erhöht werden könnte. Nur die 18-
bis 29-Jährigen gehen mit immerhin 73 Prozent von weniger Unfällen aus, wenn
selbstfahrende Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. Ein Grund für diese
negative Einschätzung der Bevölkerung könnte u. a. in einer großen Angst vor
Hacker-Angriffen liegen. So stimmten acht von zehn Befragten der Aussage zu,
dass selbstfahrende Fahrzeuge Ziel von Hacker-Angriffen sein könnten.

Zwei Drittel der Bevölkerung gegen fahrerlosen ÖPNV

Dritte zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass nur jede vierte befragte Person
es begrüßen würde, wenn der ÖPNV in Zukunft komplett ohne Fahrerinnen und Fahrer
betrieben würde. Die Mehrheit der Befragten – 68 Prozent – spricht sich gegen
einen fahrerlosen Nahverkehr aus. Besonders skeptisch zeigen sich die älteren
Befragten mit einem Alter ab 60 Jahren. „Fahrerlose Fahrzeuge benötigen nach wie
vor Ausnahmegenehmigungen und werden in der Regel nur mit einer Begleitperson
bzw. Sicherheitsfahrer betrieben“, kommentiert Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein,
Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik. „Dieser wird
mittelfristig in einer Leitwarte sitzen und wie ein Fluglotse für mehrere
Fahrzeuge zuständig sein.“

Ein starker ÖPNV ist ein zentrales Instrument, wenn es darum geht, die
Kapazitäten der Verkehrssysteme mit Hilfe von selbstfahrenden Fahrzeugen zu
erhöhen. Umso wichtiger sind daher Anreize, mit denen die Attraktivität des
öffentlichen Nahverkehrs gesteigert werden kann. Ein erster Schritt könnte dabei
eine erhebliche Preissenkung von Bus- und Bahnfahrten sein.

Bürgerbeteiligung für mehr Akzeptanz

Die Ergebnisse der Bürgerumfrage zeigen aus Sicht des VDI vor allem eines: „Wir
brauchen Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerdialoge und Beteiligungsmöglichkeiten, bei
denen Bürgerinnen und Bürger aktiv bei der Ausgestaltung der Mobilität in der
Smart City eingebunden werden“, so Kefer. „Nur so werden sie die neuen
Technologien mittragen und leben. Und nur so können wir sicherstellen, dass die
Potenziale des technischen Fortschritts auch allen zugute kommen.“

Ergänzend meint Lutz Eckstein: „Akzeptanz entsteht mit dem erlebbaren Nutzen.
Ein Living Lab könnte es beispielsweise ermöglichen, ein Mobilitätskonzept im
Alltag zu ‚erfahren‘ und zu dessen weiterer Optimierung beizutragen. Deshalb ist
es erstrebenswert, an zahlreichen Orten in Deutschland derartige Living Labs zu
schaffen und diese wissenschaftlich zu begleiten. Dabei sollte sowohl die
objektive Wirkung auf Verkehrssicherheit und Effizienz, als auch die Akzeptanz
seitens der Nutzer, aber auch der übrigen Verkehrsteilnehmer bewertet werden.“

Der VDI – Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 160 Jahren gibt der VDI
Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und
technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr
Wohlstand. Mit rund 145.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte
technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und
der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche
Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres
Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner
für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

Ihr Ansprechpartner in der VDI-Pressestelle:
Stephan Berends
Telefon: +49 211 6214-276
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SKODA KAROQ wird ab sofort auch im Werk Nischni Nowgorod sowie ab Herbst 2020 in Bratislava gefertigt (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav (ots) –

– Bereits über 137.700 ausgelieferte Einheiten des Kompakt-SUV im
Jahr 2019
– Russisches Werk Nischni Nowgorod als weiterer
Produktionsstandort des KAROQ neben Kvasiny, Mladá Boleslav und
Ningbo
– Ab Herbst 2020 wird der SKODA KAROQ als zweites SKODA Modell
nach dem SKODA CITIGOe iV zusätzlich im Werk Bratislava montiert

SKODA AUTO reagiert auf die anhaltend hohe Nachfrage nach dem SKODA KAROQ: Heute
ist die Serienfertigung des Kompakt-SUV in Nischni Nowgorod angelaufen. Das
russische Werk ist nach Kvasiny, Mladá Boleslav und Ningbo eine weitere
Produktionsstätte des KAROQ. Ab Herbst 2020 wird der SKODA KAROQ zusätzlich in
Bratislava produziert.

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstand für Produktion und Logistik, betont:
„Seit seiner Markteinführung im Oktober 2017 begeistert unser Kompakt-SUV unsere
Kunden in aller Welt. Die Nachfrage übersteigt deutlich das Angebot. Dank des
Produktionsverbundes im Volkswagen Konzern und der Zusammenarbeit mit unserem
Auftragsfertiger GAZ in Russland können wir jetzt zusätzliche Einheiten des
KAROQ produzieren und die anhaltend starke Nachfrage nach diesem Modell besser
bedienen.“

In Nischni Nowgorod werden CKD-Bausätze (Completely-Knocked-Down) des KAROQ
montiert. Als dritte Modellreihe von SKODA ergänzt der KAROQ am russischen
Standort die dort produzierten Modellreihen OCTAVIA und KODIAQ.

Auch in der slowakischen Hauptstadt Bratislava werden ab Herbst 2020 die
Medium-Knocked-Down-Fahrzeuge (MKD) vollständig montiert. Die Herstellung sowie
das Lackieren der Karosserien des KAROQ erfolgt weiterhin im tschechischen SKODA
AUTO Werk Kvasiny. In der slowakischen Hauptstadt entsteht unter anderem bereits
der batterieelektrische SKODA CITIGOe iV.

SKODA KAROQ – wichtiger Pfeiler der SUV-Strategie Bereits rund zwei Jahre nach
Produktionsbeginn erreichte der KAROQ Mitte September 2019 die Marke von einer
Viertelmillion produzierten Exemplaren. Im vergangenen Jahr lieferte der
tschechische Automobilhersteller weltweit 115.700 Einheiten des KAROQ an Kunden
aus, 2019 waren es in den ersten elf Monaten 137.700 Fahrzeuge. Damit gehört er
aktuell zu den gefragtesten SKODA Modellen.

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich
vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden
bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für
Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles
Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des
Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Seit dem 1. September
2018 ersetzt der neue WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure)
den bisherigen Fahrzyklus (NEFZ). Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind
die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2- Emissionswerte in
vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu
den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter
www.skoda-auto.de/wltp. Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu
kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt
sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche
Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig
erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich
nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des
Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen
Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.)
können relevante Fahrzeugparameter, wie z. B. Gewicht, Rollwiderstand und
Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem
individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die
CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

* Verbrauch nach Verordnung (EG) Nr. 715/2007; CO2-Emissionen und CO2-Effizienz
nach Richtlinie 1999/94/EG. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer
Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die
CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen
werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand
GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de),
unentgeltlich erhältlich ist.

CITIGOe iV 61 kW (83 PS) kombiniert 12,9 – 12,8 kWh/100km, CO2-Emissionen
kombiniert 0 g/km

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Ulrich Bethscheider-Kieser
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SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited nimmt eine der größten Solar-Dachanlagen Indiens in Betrieb (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav/Pune (ots) –

– 25.770 Photovoltaikmodule auf 63.000 m² verfügbarer Dachfläche
produzieren jährlich 12,2 Mio. kWh Energie
– Bis zu 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Werks
werden von ,grüner‘, erneuerbarer Energie gedeckt
– Verringerung der Kohlendioxidemissionen um 9.000 Tonnen pro Jahr

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited hat in seinem Werk in Chakan, Pune,
eine der größten Solar-Dachanlagen Indiens in Betrieb genommen. Insgesamt hat
der Automobilhersteller gemeinsam mit seinem Partner Amp Energy 25.770
Photovoltaikmodule installiert. Amp Energy ist ein weltweit tätiges Unternehmen,
das flexible und saubere Energieinfrastruktur entwickelt. Über die Anlage lässt
sich der jährliche Strombedarf des Werks bis zu 15 Prozent decken, die
Maximalleistung der Module beläuft sich auf 8,5 Megawatt. Durch die
Inbetriebnahme der Anlage verringert das Unternehmen am Standort Pune seine
Abhängigkeit von nicht-erneuerbarer Energie und schafft eine wichtige
Grundvoraussetzung für die Klimaneutralität des Werks.

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited hat am Standort Pune eine
Grundvoraussetzung geschaffen, um bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Die
firmeneigene Photovoltaikanlage besteht aus 25.770 hocheffizienten,
polykristallinen Modulen und befindet sich auf der 63.000 m² großen Dachfläche
des Karosseriebau-Komplexes. Insgesamt wird die Anlage jährlich 12,2 Mio. kWh
Energie produzieren und den CO2-Ausstoß der Autoproduktion am Standort damit um
mehr als 9.000 Tonnen jährlich verringern. Zudem reduziert sich auch die direkte
Wärmestrahlung in der Werkstatt.

Gurpratap Boparai, Geschäftsführer von SKODA AUTO Volkswagen India Private
Limited, betont: „Mit der Inbetriebnahme der Solaranlage in unserem Werk in Pune
bekennen wir uns zu unserer Verantwortung und leisten einen wichtigen Teil
unseres Beitrags zu einer nachhaltig ökologischen Zukunft unseres Unternehmens.
Wir planen, künftig weitere umweltfreundliche Projekte zu realisieren und so
aktiv daran mitzuwirken, dass Indien seinen Beitrag zur weltweiten Reduzierung
von CO2-Emissionen leistet.“

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik,
ergänzt: „Wir treiben unser Ziel, bis 2030 klimaneutral zu produzieren, weltweit
voran. Mit der Inbetriebnahme der neuen Solar-Dachanlage am Standort Pune setzen
wir auch in Indien ein Zeichen für Nachhaltigkeit und
Verantwortungsbewusstsein.“

Neben der konsequenten Verbesserung seiner CO2-Bilanz legt SKODA AUTO Volkswagen
India Private Limited seinen Fokus auf nachhaltige Entwicklung,
Ressourcenschonung und effiziente Kostenoptimierung. So arbeitet das Werk in
Pune beispielsweise auch darauf hin, künftig keinen Abfall mehr zu erzeugen, der
auf Deponien entsorgt wird. Zudem werden zahlreiche weitere Projekte umgesetzt,
die darauf abzielen, die Produktion noch nachhaltiger zu machen.

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Mit SKODA clever und sicher durch den Winter (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav (ots) –

– Simply Clever-Features unterstützen Autofahrer in der kalten
Jahreszeit
– Innovative Lösungen für mehr Sicherheit und Komfort
– Nützliche Helfer sind an Bord jederzeit griffbereit

Der Winter kann kommen: Dank innovativer Simply Clever-Features sind SKODA
Fahrer auf Minusgrade, Schnee und Eis bestens vorbereitet. Wer auf Nummer sicher
gehen möchte, lässt sein Auto rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit vom
SKODA Händler winterfit machen.

Die Winterzeit stellt Autofahrer vor besondere Herausforderungen: Früh
einsetzende Dunkelheit, sinkende Temperaturen, Schnee und Eisglätte fordern die
ganze Aufmerksamkeit und eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise. Im
Vorteil ist, wer sich rechtzeitig auf die winterlichen Bedingungen einstellt und
sein Fahrzeug entsprechend vorbereitet. SKODA Händler bieten zu diesem Zweck den
Winter-Fitness-Check an. Sie übernehmen die Funktionsprüfung aller
sicherheitsrelevanten Teile, kontrollieren den Kühlerfrostschutz und prüfen, ob
die Batterie auch nach frostigen Nächten genug Energie für den Anlasser liefert.
Daneben ist der Wechsel auf Winterreifen ebenso ein Muss wie ein ausreichender
Frostschutz für die Scheibenwaschanlage.

Doch auch wer sein Auto winterfit gemacht hat, wird um die eine oder andere
Extraschicht nicht herumkommen, wenn das Auto nicht überdacht abgestellt wird.
Nach Niederschlag muss das Fahrzeug von Schnee befreit werden und anschließend
steht gegebenenfalls noch Eiskratzen auf dem Programm. Von Zeit zu Zeit ist es
zudem erforderlich, den Scheibenwaschbehälter aufzufüllen und Scheinwerfer sowie
Heckleuchten von ihrem Grauschleier zu befreien. All das findet nicht selten bei
Kälte, Dunkelheit oder Schneeregen statt. Da kann sich glücklich schätzen, wer
die erforderlichen Helfer griffbereit in seinem Auto vorfindet. Hier sind SKODA
Fahrer eindeutig im Vorteil: Einige der markentypischen Simply Clever-Ideen sind
gerade in der kalten Jahreszeit besonders nützlich.

Simply Clever-Features leisten im Winter wertvolle Dienste

Viele Autofahrer beginnen den Tag damit, ihr Fahrzeug von Schnee und Eis zu
befreien. Unverzichtbar ist hier der Eiskratzer, der bei jedem SKODA im
Tankdeckel untergebracht ist. Der Klassiker unter den Simply Clever-Features
verfügt zudem über eine praktische Messskala, mit der sich die Profiltiefe der
Reifen kontrollieren lässt. Winterreifen sollten mindestens ein Profil von vier
Millimetern aufweisen, damit sie auch auf schneebedecktem Untergrund genügend
Grip beim Anfahren und bei Steigungen aufbauen. Wer häufig im winterlichen
Straßenverkehr unterwegs ist, sollte zudem regelmäßig die Scheibenwaschanlage
auffüllen. Denn nur dann können die Scheibenwischer jederzeit für klare Sicht
auf die Straße sorgen. SKODA Modelle wie der SCALA oder der KAMIQ bieten hier
ein einfaches, aber sehr komfortables Extra. Der Waschwasserbehälter hat einen
cleveren Verschlussdeckel, der sich beim Öffnen in einen Trichter verwandelt. So
lassen sich Frostschutz und Wasser bequem nachfüllen, ohne dass Waschflüssigkeit
verschüttet wird und durch den Motorraum auf den Boden tropft. Das Feature ist
als Original Zubehör auch für sämtliche weitere SKODA Modelle verfügbar.

Ein in der Winterzeit unverzichtbarer Begleiter ist außerdem der Regenschirm:
Gut zu wissen, dass SKODA Fahrzeuge ihn als weiteren Simply Clever-Klassiker an
Bord haben. Er befindet sich in einem Fach in der Fahrertür oder in einer
Halterung unter dem Beifahrersitz und ist bei Regen und Schneefall schnell zur
Hand. Ebenso praktisch sind die für alle Insassen griffbereiten Warnwesten in
den Ablagefächern der Türen. Licht ins winterliche Dunkel bringt eine im
Kofferraum integrierte und herausnehmbare LED-Taschenlampe, die beispielsweise
im SKODA KAMIQ ab der Ausstattungslinie Ambition zum Serienumfang zählt.

Neben den genannten Simply Clever-Features verfügen SKODA Fahrzeuge über
zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale, die im Winter für mehr Komfort und
Sicherheit sorgen. Beheizbare Frontscheiben, Außenspiegel und Waschdüsen sorgen
dafür, dass die Sicht jederzeit frei bleibt und die Scheibenwaschanlage auch bei
Minustemperaturen zuverlässig funktioniert. Noch mehr Komfort bieten auf Wunsch
ein beheizbares Lenkrad oder eine optionale Standheizung, die sich über die
Online-Dienste von SKODA Connect auch bequem aus der Ferne über ein Smartphone
steuern lässt.

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Einladung: Urteilsverkündung des EuGH zu möglicher Zwangshaft gegen Ministerpräsident Söder und andere Amtsträger wegen Diesel-Fahrverboten in München

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Am 19. Dezember 2019 um 9.30 Uhr verkündet der Europäische
Gerichtshof (EuGH) sein Urteil zu der Frage, ob Zwangshaft gegenüber den für den
Luftreinhalteplan München verantwortlichen Amtsträgern zulässig und notwendig
ist.

Ausgangspunkt ist ein von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) erstrittenes und seit
2014 rechtskräftiges Urteil zur Luftreinhaltung in München. Der Bayerische
Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hatte dem Freistaat mehrfach Zwangsgelder
angedroht und festgesetzt, um zu erreichen, dass der Freistaat wegen des massiv
überschrittenen Stickstoffdioxid (NO2)-Grenzwerts an vielen Straßen in München
Diesel-Fahrverbote in den Luftreinhalteplan für München aufnimmt. Diese
Zwangsgelder blieben wirkungslos, nachdem der Ministerpräsident des Freistaats
erklärte, die rechtskräftige Entscheidung des höchsten bayerischen
Verwaltungsgerichts zu missachten. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof legte
daraufhin im November 2018 dem EuGH die Frage vor, ob er nunmehr Zwangshaft
gegen verschiedene Amtsträger des Freistaats, zu denen der Ministerpräsident und
der Umweltminister zählen können, verhängen darf oder sogar muss, um die
Erfüllung des Urteils durchzusetzen. Der BayVGH wirft der Staatsregierung und
seinem Ministerpräsidenten Markus Söder in seinem Beschluss evidente
Amtspflichtverletzungen, eine gezielte Missachtung des Gerichts sowie die
Bedrohung des Fortbestands des Rechtsstaats vor.

Am 19. Dezember 2019, 9.30 Uhr wird der EuGH sein Urteil verkünden.

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und Rechtsanwalt Remo Klinger werden das
Urteil im Rahmen eines Pressegesprächs in Berlin um 13.00 Uhr kommentieren und
stehen für Interviews zur Verfügung.

In der mündlichen Verhandlung vor der Großen Kammer des EuGH am 3. September
2019 wurde deutlich, dass der Gerichtshof dem Verfahren große Aufmerksamkeit
widmet. Am 14. November 2019 hat der Generalanwalt des EuGH, Henrik
Saugmandsgaard Øe, seine Stellungnahme abgeben. Die DUH erhofft sich durch das
überraschend schnelle Urteil wegweisende Hinweise zur Fortentwicklung des
deutschen Rechts und der Stärkung seiner rechtsstaatlichen Elemente.

Datum des Pressegesprächs: Donnerstag, 19. Dezember 2019, 13.00 Uhr
Ort des Pressegesprächs: Bundesgeschäftsstelle Deutsche Umwelthilfe,
Hackescher Markt 4, 10178 Berlin

Teilnehmende:
– Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH, +49 171 3649170
– Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt Geulen & Klinger, +49 171
2435458

Pressekontakt:
DUH-Pressestelle:
Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22521/4466157
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Arbeiterinnen und Arbeiter des russischen Automobilkonzerns GAZ fahren von Russland nach Deutschland, um den Konzern von US-Sanktionen zu befreien / #SaveGAZ (FOTO)

GAZ Workers Council

Düren, Deutschland (ots) – Ein Dutzend Arbeiterinnen und Arbeiter des
traditionsreichen russischen Automobilherstellers GAZ fuhr mit den
Fahrzeugmodellen GAZelle NEXT über 4.000 km von Nischni Nowgorod in die
westdeutsche Stadt Düren zu einem Treffen der Arbeitsgruppe Automobilindustrie
der IndustriALL Global Union. Ziel war es, auf die durch unfaire und
willkürliche US-Sanktionen hervorgerufene Notlage, in der sich die weltweite
Arbeiterschaft der Automobilbranche befindet, aufmerksam zu machen.

– GAZ-Arbeiterinnen und Arbeiter wandten sich an globale
Automobilgewerkschaften und lenkten Aufmerksamkeit auf die von
US-Sanktionen hervorgerufene Notlage, in der sich die weltweite
Arbeiterschaft der Automobilbranche befindet
– Aufgrund derUS-Sanktionen sind bei GAZ 40.000 Arbeitsplätze in
Gefahr
– Durch zerstörte internationale Geschäftspartnerschaften
beeinträchtigen die Sanktionen weltweit 600.000 Menschen

Im Zuge des Treffens der Arbeitsgruppe Automobilindustrie der IndustriALL Global
Union wurde eine Resolution erarbeitet, welche die verheerenden Auswirkungen der
Sanktionen auf Zehntausende GAZ-Arbeiterinnen und Arbeiter verurteilt. Darüber
hinaus wurden die involvierten Interessensgruppen dazu aufgerufen, bei der
Lösungsfindung die Bedürfnisse der russischen und der weltweiten Arbeiterschaft
zu berücksichtigen. Evgeny Morozov, Vorsitzender des Betriebsrats der
GAZ-Gruppe, erklärte: „Wir haben in unseren GAZelle-NEXT-Minivans über 4.000
Kilometer von Nischni Nowgorod nach Düren zurückgelegt. Wir haben die negativen
Auswirkungen der Sanktionen auf die globale Automobilindustrie vor den
Gewerkschaftsführerinnen und -führern sowie der breiten europäischen
Öffentlichkeit klar dargelegt. Die einfache Arbeiterschaft sollte nicht ins
Visier der Sanktionen geraten.“ Sergey Solodov, GAZ-Gewerkschaftsvorsitzender,
hielt bei dem Treffen eine Rede und beantwortete offene Fragen der Delegierten.
In seiner Rede schnitt er die GAZ-Unternehmensgeschichte an und gab einen
Überblick über die momentane Situation sowie die wirtschaftlichen und sozialen
Auswirkungen der potenziellen Sanktionen. Am Rande der Veranstaltung traf sich
die #SaveGAZ-Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern von US-Gewerkschaften,
lud diese zu einem Besuch des GAZ-Werks in Nischni Nowgorod ein und übergab
ihnen Briefe, die an relevante Akteurinnen und Akteure der US-Gewerkschaften und
Hersteller adressiert waren. GAZ arbeitet seit jeher eng mit internationalen
Geschäftspartnern zusammen. Das ursprünglich als Gorki-Automobilwerk gegründete
Unternehmen wurde in Zusammenarbeit mit Henry Ford, einem der Gründerväter der
modernen Automobilindustrie, aufgebaut. In jüngerer Vergangenheit ging GAZ
geschäftliche Partnerschaften mit General Motors und Chrysler ein. Darüber
hinaus errichtete das Unternehmen Fertigungslinien für Volkswagen und Daimler.
Die Auswirkungen der potenziellen Sanktionen reichen weit über GAZ hinaus.
Mehrere langjährige Lieferanten und Geschäftspartner waren aufgrund der
US-Sanktionen gezwungen, ihre Zusammenarbeit mit dem russischen
Automobilhersteller zu beenden. Die Kundgebungsroute führte durch die
Heimatstädte einiger dieser Geschäftspartner in Polen, Tschechien, Österreich
und Deutschland, sowie durch Hochburgen der Automobilherstellung wie Ingolstadt
und Stuttgart. In Wien überreichten GAZ-Arbeiterinnen und Arbeiter der
US-Botschaft ihr Ersuchen um Aufhebung der Sanktionen. Die USA verhängten im
April 2018 Sanktionen gegen die GAZ-Gruppe. Das Finanzministerium der USA
verschob die Entscheidung über die Aufhebung der Sanktionen seitdem mehrmals und
weitete die Frist zuletzt auf 31. März 2020 aus.

Folgen Sie der #SaveGAZ-Bewegung in den sozialen Medien:
https://twitter.com/fromrussia4gaz/ https://www.instagram.com/fromrussiaforgaz/

Informationen für Redakteurinnen und Redakteure

GAZ-Arbeiterinnen und Arbeiter kämpfen seit Beginn aktiv für das Fortbestehen
ihres Werkes. Dieses Jahr appellierten sie mit Demonstrationen vor der
US-Botschaft sowie dem Sitz des US-Botschafters in Moskau an die US-Regierung,
die Sanktionen gegen die GAZ-Arbeiterinnen und Arbeiter aufzuheben. (Klicken Sie
hier, um das Video zu sehen: https://youtu.be/kSytQj1H7vY)

Seit April 2019 bringen über soziale Medien organisierte #SaveGAZ-Flashmobs
Menschen, denen die Zukunft von GAZ am Herzen liegt, zusammen. Die russische
Gewerkschaft für die Automobilindustrie sowie für Agrarmaschinenbedienerinnen
und -bediener wandte sich zugunsten der GAZ-Arbeiterinnen und Arbeiter an die
IndustriALL Global Union: http://ots.de/8Vpiy2

Junge Arbeiterinnen und Arbeiter demonstrieren mit einem selbstgefilmten
Rap-Video im zur GAZ-Gruppe gehörigen Motorenwerk Jaroslawl gegen die
Sanktionen: https://youtu.be/IRK0mibI_Dc

Pressekontakt:

Evgeny Morozov, MorozovEIv@gaz.ru

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US-Regierung warnt Daimler (FOTO)

Deutsche Unternehmerbörse DUB.de GmbH

Hamburg (ots) – Mit scharfen Worten hat Keith Krach (62), Chef in der
US-Regierung für die wirtschaftliche Sicherheit, die ökonomische Strategie
Chinas kritisiert und Deutschlands Konzerne, an der Spitze den Daimler Konzern,
vor Industrie-Spionage gewarnt. „Chinas ökonomische Kriegskunst,“ so der Under
Secretary for Economic Growth, Energy, and the Environment in einem Interview
mit dem Hamburger DUB UNTERNEHMER Magazin, „beruht auf Täuschung, parasitären
Beziehungen und dem Entwenden geistigen Eigentums.“ Am Beispiel des Daimler
Konzerns warnt Krach eindringlich vor dem zunehmenden Einfluss der Chinesen.
„Die Beijing Autogroup,“ so Krach, „hat im vergangenen Juli fünf Prozent der
Anteile an Daimler erworben, wodurch sich der chinesische Anteil auf fast 15
Prozent erhöhte. Alles in allem könnte das chinesischen Akteuren einen Einblick
in Daimlers strategisches Denken erlauben. Der Beginn einer parasitären
Beziehung.“ Die US-Industrie führt Krach dabei als abschreckendes Beispiel an.
Sie habe durch zu viel Technologietransfers ihr „geistiges Eigentum verloren,
freiwilligen und unfreiwilligen Technologietransfer zugelassen.“ In diesem
Zusammenhang weist Krach auch auf ein weithin unbekanntes Gesetz in China hin,
das National Intelligence Gesetz. Es verpflichtet Konzerne und Bürger, jedwede
Informationen aus Wirtschaft und Technologie an den Staat weiter zu reichen.
Krach zählt in den USA zu den großen Digital-Visionären. 2019 wählte ihn die
Harvard Business School zum „Business Leader of the Year“.

Das vollständige Interview erscheint am 15.12.2019 als Beilage der Frankfurter
Allgemeinen Sonntagszeitung. Auf Nachfrage stellen wir es Ihnen gern zur
Verfügung.

Pressekontakt:

DUB UNTERNEHMER-Magazin
Schanzenstraße 70
20357 Hamburg
Madeline Sieland
Tel.: (040) 468832-616
E-Mail: sieland@jdb.de

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Neue Ausstellung in der Autostadt: „Get ready for ID.“ (FOTO)

Autostadt GmbH

Wolfsburg (ots) –

– Volkswagen ID. Familie erhält eigenen Ausstellungsbereich in der KonzernWelt
– Drei Bereiche zur Zukunft der Mobilität auf 800 Quadratmetern
– Erste Ausstellungsphase präsentiert bis 19. Januar 2020 den ID.3 (Fahrzeug
wird noch nicht zum Verkauf angeboten)

„Get ready for ID.“ heißt es ab sofort in der Autostadt in Wolfsburg. Am
Stammsitz des Volkswagen Konzerns widmet sich erstmals eine eigene Ausstellung
der neuen Elektromobilität von Volkswagen. Die Mission: Emotionalisieren,
Begeistern, Informieren und Aufklären rund um die ID. Familie. In der ersten
Ausstellungsphase bis zum 19. Januar 2020 dreht sich dort alles um den ID.3
(Fahrzeug wird noch nicht zum Verkauf angeboten) – das erste rein als
Elektroauto konzipierte Fahrzeug der ID. Familie von Volkswagen. Gäste können
mit dem ID.3 auf Tuchfühlung gehen, spannende Exponate wie den ID. Kickstart
testen oder einmal selbst den ID. Charger in die Hand nehmen und erleben, wie
einfach die Handhabung ist.

Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt: „Wir stärken
mit der neuen Ausstellung die Präsenz der Marke Volkswagen hier am Stammsitz in
Wolfsburg. Volkswagen ist ein wichtiger Baustein beim Ausbau der Autostadt als
‚Smart Mobility Campus‘ und zeigt mit dem ID.3 Wege in die Zukunft der
Mobilität. Gemeinsam mit unseren Konzernmarken wandeln wir die Autostadt zu
einem einzigartigen Ort, an dem für die Besucher verschiedene Mobilitätskonzepte
erlebbar werden.“

Holger B. Santel, Leiter Vertrieb und Marketing, Deutschland: „Die ID.3
Ausstellung in der Autostadt ist ein wichtiger Meilenstein, um Elektromobilität
von Volkswagen hautnah erlebbar zu machen. Wir können hier unsere Vision
ganzheitlich zeigen und erklären. Elektromobilität ist nicht nur ein sinnvoller
Beitrag zum Klimaschutz. Die Gäste können hier erleben, dass der ID.3 auch
richtig Spaß macht – von der Beschleunigung über das Lichtkonzept bis zum
Soundlogo. Wir wollen die Menschen begeistern. Dafür ist diese Ausstellung der
perfekte Rahmen.“

Auf 800 Quadratmetern präsentiert die Ausstellung in der KonzernWelt die drei
Themenbereiche Emotion!, Electric! und Easy!. Gleich zu Beginn ist Emotion! pur
Programm, denn der ID. Kickstart macht die Beschleunigung eines E-Fahrzeugs
spürbar: Der Besucher nimmt in einem originalen ID.3 Cockpit Platz und per
Ampelstart wird die Beschleunigung des ID.3 über einen Druckluftstoß simuliert.
Dieser Moment wird auf einem Foto festgehalten – ein cooles Andenken für zu
Hause, das zeigt, wieviel Spaß der ID. macht. Weitere Highlights in diesem
Bereich sind das Exponat ID. View, das die zukunftsweisende Technik des
Augmented Reality Head-Up-Display aus dem ID.3 demonstriert. Außerdem das ID.
Insight, an dem die Besucher mittels Röntgenblick die Technik und Funktionsweise
des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB) kennenlernen – Elektromobilität
einfach erklärt.

Electric! geht es mit der großformatigen LED-Leinwand weiter, die unter anderem
den „Zero Carbon Foodprint“ in den Fokus rückt. Der „Foodprint“ hat die Aufgabe,
die Emissionswerte des neuen ID. in der gesamten Wertschöpfungskette zu
reduzieren. Der ID.3 ist das erste Modell aus der ID. Baureihe, das bilanziell
CO2-neutral ist. Mit der EV Check App können Gäste herausfinden, wie das Thema
Elektromobilität in ihr Leben passt. Via Augmented Reality wird visualisiert,
wie zukünftig der persönliche ID.3 konfiguriert werden kann.

Um das Laden, die Ladeinfrastruktur und die entsprechenden Volkswagen Services
dreht sich der dritte Teil der Ausstellung Easy! – er zeigt auf, wie einfach die
Umstellung des Alltags auf Elektromobilität mit Volkswagen sein kann. An drei
verschiedenen Wallboxen können Besucher direkt ausprobieren, wie sich die
Benutzung des ID. Charger anfühlt und welche Variante sich für das eigene
Zuhause eignen würde. Ionity, ein Joint Venture von Volkswagen mit weiteren
Automobilunternehmern, nimmt die Skepsis, auf langen Urlaubsreisen womöglich
elektrisch nicht ins Ziel zu kommen – mit einem bereits jetzt gut ausgebauten
Schnelladenetzwerk entlang europäischer Autobahnen.

Honorarfreies Fotomaterial: https://www.autostadt.de/documents/20182/90982/Get_r
eady_for_ID_Fotografin_Anja_Weber.zip

Pressekontakt:

Autostadt GmbH
Unternehmenskommunikation
Stadtbrücke
38440 Wolfsburg

Telefon +49 – (0) 5361 40-1444
Telefax +49 – (0) 5361 40-1419
E-Mail: pressestelle@autostadt.de

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Bundesverkehrsminister Scheuer ist Schirmherr des BLINKA-Grundschulprogramms zur Verkehrssicherheit (FOTO)

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Bonn (ots) – Mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer als Schirmherr geht das
Grundschulprogramm BLINKA in die dritte Runde. Ziel ist es, Grundschüler fit in
Sachen Verkehrssicherheit zu machen und die jungen Menschen für AutoBerufe zu
begeistern. BLINKA ist eine Aktion des Zentralverbands Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Nachwuchsinitiative „AutoBerufe – Mach Deinen
Weg!“. Andreas Scheuer MdB, Bundesminister für Verkehr und digitale
Infrastruktur: „Junge Menschen für Verkehrssicherheit zu sensibilisieren und für
Mobilität und Technik zu begeistern: Das sind Herzensangelegenheiten für mich.
Deshalb bin ich sehr froh, dass es Projekte wie BLINKA gibt. Das
Grundschulprogramm leistet einen wichtigen Beitrag für die Verkehrserziehung der
Kleinen und weckt früh Neugier für technische Berufe. Gern habe ich die
Schirmherrschaft für das Programm übernommen.“ Das Programm will Mädchen und
Jungen der 3. und 4. Klasse für AutoBerufe und Mobilität begeistern. Zum
aktuellen Schuljahr ist die bereits dritte Ausgabe des Magazins BLINKA
erschienen. Darin werden auch technische Grundkenntnisse vermittelt, mithilfe
von anschaulichen Bildern sowie vielen Ideen zum Tüfteln und Experimentieren.
Lehrer erhalten zusätzlich kostenlos eine pädagogisch aufgearbeitete
Lehrerhandreichung mit Anregungen für eigene Schulprojekte und
projektorientiertes Arbeiten im Unterricht. Außerdem gibt es jedes Jahr eine
Mitmach-Aktion, bei der die Schulklassen einen Projekttag gewinnen können. Ein
Quiz, Tests, Bastelaktionen und weitere Infos zu dem Entdecker-Magazin BLINKA,
den Bildungsangeboten und Mitmach-Aktionen gibt es auf www.autoberufe.de/BLINKA.
BLINKA ist das Grundschulprogramm im Rahmen der Initiative „AutoBerufe – Mach
Deinen Weg!“. AutoBerufe ist die bundesweite Gemeinschaftsinitiative der
Automobilhersteller, der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, der Robert
Bosch GmbH sowie des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK). Insgesamt 35
Mitglieder der Automobilwirtschaft arbeiten seit mehr als 36 Jahren Hand in Hand
für die Nachwuchsgewinnung und -sicherung der Autohäuser und Kfz-Werkstätten.
BLINKA wurde bereits mehrfach für gelungene Kinderkommunikation ausgezeichnet.

Pressekontakt:

Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de
Internet: www.kfzgewerbe.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7865/4467800
OTS: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

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