Pflege in (Lebens-)Gefahr – wo bleibt der Lohn für die Helden?

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Leipzig (ots) – Menschen in Pflegeberufen gelten in der Corona-Krise als Alltagshelden. Sie selbst erleben diese Situation häufig als Zwiespalt – zwischen Freude über die unverhoffte öffentliche Anerkennung ihrer Arbeit und Frust über schwierige Arbeitsbedingungen und ungewisse Zukunftsperspektiven. Das ist das Thema bei „Fakt ist!“ aus Magdeburg am 11. Mai 2020. Zu sehen ist die Sendung ab 20.15 Uhr im Live-Stream auf MDR.de sowie um 22.05 Uhr im MDR-Fernsehen.

Pflegekräfte können sich nicht zurückziehen. Ihre Arbeitsbelastung ist noch gestiegen. Viele haben Sorge, sich anzustecken und das Virus womöglich an den Arbeitsplatz zu tragen. Vielerorts fehlt es zudem an Schutzausrüstung und regelmäßigen Tests. Auch die Angehörigen von Patienten und Pflegeheimbewohnern würden sich das wünschen.

Der Lohn für Sorgen und Mühe des Pflegepersonals fällt mäßig aus. Selbst examinierte Fachkräfte verdienen vergleichsweise wenig in Mitteldeutschland. Hinzu kommt: Fast die Hälfte aller Pflegekräfte sind so genannte Pflegehelfer; sie arbeiten in der Regel in Teilzeit oder sind geringfügig beschäftigt.

Betreiber von Pflegeeinrichtungen spüren Druck von allen Seiten. Sie wollen zufriedene Bewohner und Angehörige und brauchen einsatzbereites Personal. Brechen Einnahmequellen wie Tagespflege-Angebote aufgrund der Corona-Krise weg, geht es häufig um die pure Existenz.

Nichtsdestotrotz drängen die Pflegekassen dazu, weiter zu sparen und kämpfen Gewerkschaften und Standesvertreter für eine bessere Bezahlung. Die Pflegekosten werden nicht sinken, die Pflegepauschalen der Kassen wohl in absehbarer Zeit kaum steigen. Die Differenz zahlen Pflegebedürftige und Angehörige. Sie kostet ein Platz im Pflegeheim die Bewohner im Schnitt 1.900 Euro im Monat. Tendenz steigend.

Könnte eine Reform der Pflegeversicherung helfen? Sie existiert seit 25 Jahren und das im Grundsatz unverändert. Ist das Zuschussmodell noch zeitgemäß? Wie könnte eine Alternative aussehen und finanziert werden? Und gäbe es damit endlich den angemessenen Lohn für die Pflegekräfte?

Über diese Fragen diskutiert Moderatorin Anja Heyde mit folgenden Gästen:

– Alexander Jorde , Krankenpfleger und Buch-Autor, – Silke Behrendt-Stannies , Altenpflegerin und Betriebsrätin, – Isabell Halletz , Geschäftsführerin Arbeitgeberverband Pflege, – Andreas Westerfellhaus (CDU), Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung sowie – Volker Schmeichel , Verband der Ersatzkassen Sachsen-Anhalt.

Bürgerreporter Stefan Bernschein ist vor Ort in einer Pflegeeinrichtung in Magdeburg und hat während der Sendung die Betreiberin Natalia Kerner an seiner Seite. Zudem bringt er Fragen in die Sendung ein, die Bürgerinnen und Bürger vor der Sendung über die Facebook-Seite von MDR SACHSEN-ANHALT sowie faktist@mdr.de an die Redaktion schicken können. Zu sehen ist die Sendung schon ab 20.15 Uhr im Live-Stream auf MDR.de, bevor sie um 22.05 Uhr auf dem üblichen Sendeplatz im MDR-Fernsehen ausgestrahlt wird.

Pressekontakt:

Thomas Ahrens, MDR-Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt, Presse- und Öf
fentlichkeitsarbeit, Tel.: (0391) 5 39 21 21

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„Unterschätzte Osteopathie“ / 3sat-Dokumentation am 23. April um 20.15 Uhr (FOTO)

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Wiesbaden (ots) – „Heilende Hände: Unterschätzte Osteopathie“ lautet der Titel einer Dokumentation, die 3sat am Donnerstag, 23. April, um 20.15 Uhr ausstrahlt. Die 43-minütige TV-Sendung im Rahmen der Reihe „Wissen hoch 2“ trägt internationale Erkenntnisse zur Wissenschaftlichkeit der Osteopathie zusammen, beschreibt, wie sich die Osteopathie von der Physiotherapie unterscheidet, und zeigt, wann Osteopathie helfen kann. Auch die Vorsitzende des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. Prof. Marina Fuhrmann sowie der VOD-Beirat und Leiter der Salztalklinik Dr. med. Jürgen Grasmück kommen darin zu Wort.

In vielen europäischen Ländern hat die Osteopathie längst ihren festen Platz als anerkannte ganzheitliche Medizin. Redakteurin Antje Christ gibt detaillierte Einblicke in die umfangreichen Möglichkeiten der Osteopathie, verdeutlicht ihr Einsatzgebiet vom Spitzensportler über den Säugling bis hin zur Migränepatientin. „Osteopathen ertasten Verspannungen, lösen sanft Blockaden, behandeln den Bewegungsapparat und die inneren Organe – nur mit ihren Händen. Sie betrachten den Körper dabei stets als eine untrennbare Einheit, wollen seine Selbstheilungskräfte aktivieren. Immer mehr Patienten folgen begeistert diesem Ansatz, vielen erscheint Osteopathie sogar attraktiver als die Schulmedizin. Kritiker hingegen bemängeln die dünne Studienlage der alternativen Medizin. Dabei gelingt es Forschern weltweit immer besser, die positive Wirkung von Osteopathie zu belegen“, heißt es in der Ankündigung der Dokumentation.

„Es wird Zeit, dass auch in Deutschland der Beruf des Osteopathen endlich anerkannt wird und Ausbildung und Ausübung in einem Berufsgesetz geregelt werden“, so VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann.

Hintergrund:

Osteopathie ist längst Teil der Gesundheitsversorgung in unserem Lande: Die eigenständige Form der Medizin dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgen ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. Laut einer Forsa-Umfrage von 2018 waren bereits rund 12 Millionen Bundesbürger in osteopathischer Behandlung.

Der VOD e.V. als erste und mit mehr als 4900 Mitgliedern größte Vertretung der Osteopathen in Deutschland fordert eine gesetzliche Regelung für Patientenschutz und Rechtssicherheit. Patienten und Krankenkassen müssen sich darauf verlassen können, dass sie an einen qualifizierten Therapeuten mit einer mehrjährigen Ausbildung und anspruchsvollen Prüfung nebst Fortbildungspflicht geraten und nicht an jemanden, der womöglich nur ein Wochenendseminar absolviert hat. In Deutschland praktizieren gegenwärtig etwa 10.000 gemäß WHO-Richtlinien qualifizierte Osteopathen und behandeln rund drei Millionen Patienten jährlich.

Fast 2 Millionen Menschen informierten sich 2019 auf der VOD-Website http://www.osteopathie.de . Die Therapeutenliste wurde seit 2007 rund 60 Millionen Mal angeklickt.

Weitere Informationen:

Verband der Osteopathen Deutschland e.V.

Wilhelmstraße 42

65183 Wiesbaden

Telefon: 0 611 / 5808975 – 0

mailto:info@osteopathie.de

http://www.osteopathie.de

Pressekontakt:

Michaela Wehr
Tel. 0 15 20 / 2 14 71 05
presse@osteopathie.de

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ARD und Drehbuchautor*innen verstärken ihre Zusammenarbeit

ARD Presse

Hamburg/Köln (ots) – ARD und ARD Degeto haben sich mit dem Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) und dem Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage (VDB) auf weitere Schritte zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Autor*innen und Sendern verständigt. Dazu gehören gemeinsame Leitlinien, die Autor*innen im gesamten Filmherstellungsprozess eine stärkere Mitsprache ermöglichen. Angesichts der aktuellen Corona-Krise tritt außerdem eine befristete Sonderregelung zur Zahlungsbeschleunigung infolge von Drehverschiebungen in Kraft. Durch das neue Prämienmodell erhalten zudem zehn Gewinnerinnen und Gewinner für das Jahr 2019 Prämien für die Stoffentwicklung in Höhe von insgesamt EUR 300.000,00.

Leitlinien zur Zusammenarbeit mit den Drehbuchautoren und -Drehbuchautorinnen

ARD und ARD Degeto haben zum 1. Januar 2020 Leitlinien aufgestellt, mit denen die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Drehbuchautor*innen, Produzent*innen und Sendern bei der Entwicklung und Realisierung fiktionaler Programme weiter verbessert wird. Die Leitlinien wurden in enger Abstimmung mit der Produzentenallianz und den beiden Drehbuchverbänden erstellt. Einbezogen war außerdem die Initiative Kontrakt 18.

Mit der Aufstellung von Leitlinien zur Zusammenarbeit erfüllen ARD und ARD Degeto eine entsprechende Zusage aus den im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Gemeinsamen Vergütungsregeln.

Ziel der Leitlinien ist, Autor*innen im gesamten Filmherstellungsprozess stärker einzubeziehen, um die Qualität und Zuschauerakzeptanz von Filmen und Serien weiter voran zu bringen. Von der Stoffentwicklung bis zur Ausstrahlung der Werke treffen die Leitlinien hierzu Regelungen zur Zusammenarbeit während der einzelnen Filmherstellungs-Phasen. Die Regelungen folgen der Prämisse, eine kreative Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten auf Augenhöhe zu ermöglichen.

ARD und ARD Degeto treten zugleich für die Schaffung eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfeldes und für die Gleichbehandlung von Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren ein.

Befristete Anpassung der Regularien zur Auszahlung von Drehstartraten

Da sich die Realisierung von Filmprojekten in Zeiten von Corona verschieben kann, sollen die Zahlungsströme nicht unterbrochen werden und Autorinnen und Autoren möglichst schnell ihr Geld erhalten. Zu diesem Zweck wird bei bereits beauftragten Produktionen die Auszahlung der üblicherweise hohen Schlussrate durch ARD und ARD Degeto vorgezogen, sofern Corona-bedingt der Drehstart verschoben werden muss. Diese Sonderregelung ist befristet und steht zu den Maßnahmen, die ARD in Richtung Produzent*innen auf den Weg gebracht hat. Sie gilt für alle Projekte, bei denen der Produktionsvertrag bis zum 30. September 2020 geschlossen wird.

Prämienmodell nach Vorbild der ARD-Programmprämien der Eckpunkte 2.0

In den Gemeinsamen Vergütungsregeln haben sich ARD und ARD Degeto dazu verpflichtet, dass qualitativ hochwertige Autorenleistungen für die Entwicklung von Drehbüchern ein Entwicklungshonorar erhalten sollen. Hierzu werden pro Jahr EUR 300.000,00 für die Auszeichnung von zehn Drehbüchern in der Kategorie Spielfilme für die Entwicklung neuer Stoffe zur Verfügung gestellt.

Das Verfahren zur Vergabe der Prämie konnte nun verabschiedet werden. Die Gewinner*innen der Prämie für das Jahr 2019 stehen fest und werden in Kürze benachrichtigt. Damit kann in den Zeiten der Corona-Krise ein weiteres wichtiges Signal zur Entwicklung und Förderung neuer Projekte gesetzt werden.

Dr. Michael Kühn, NDR: „Ich bin sehr zufrieden, dass wir uns nach den kürzlich in Kraft getretenen Gemeinsamen Vergütungsregeln so schnell auf die Leitlinien und angesichts der Corona-Krise auf eine Anpassung der Auszahlungen verständigen konnten. Das Ergebnis zeigt, dass sich die konstruktive Zusammenarbeit mit den Drehbuchverbänden bewährt.“

Alexander Thies, Produzentenallianz: „Die Zusammenarbeit zwischen Autor*innen, Sender und Produzent*innen ist stets von dem Bemühen geprägt, die Zuschauerinnen und Zuschauer bestmöglich zu unterhalten und zu informieren. Dies gelingt nur durch gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung der Arbeit von Autor*innen, Produzent*innen und Sender. Mit den neuen Leitlinien wird dieser Anspruch erneut dokumentiert.“

Prof. Peter Henning, VDD: „Mit den Leitlinien zeigen Sender und Produzenten, dass sie die Drehbuchautor*innen als Entwicklungsmotor für ein konkurrenzfähiges fiktionales Fernsehen in Deutschland stärken wollen. Die entschiedene Bereitschaft, die Folgen der Corona-Krise abzufedern, um das kreative Potential der Drehbuchautor*innen zu erhalten, zeigt, dass durch den regelmäßigem Austausch in den Verhandlungen und in den Autoren-Werkstätten eine Partnerschaft entsteht, die von dem Willen geprägt ist, die bestmöglichen Bedingungen für den gemeinsamen Erfolg zu schaffen.“

Dr. Jan Ehrhardt, VDB: „Die Leitlinien sind ein weiterer Baustein zur Fortentwicklung und Akzeptanz der gemeinsamen Vergütungsregeln für Drehbuchautor*innen in Deutschland. Wir danken der ARD ausdrücklich für ihr entschlossenes Handeln zur kurzfristigen finanziellen Absicherung der Drehbuchautor*innen im Rahmen der von der Corona-Krise betroffenen Filmprojekte.“

Pressekontakt:

Norddeutscher Rundfunk
Iris Bents
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NDR unterstützt „Elbphilharmonie Hilfsfonds“ für in Not geratene Musiker

NDR Norddeutscher Rundfunk

Hamburg (ots) – Auf Initiative der drei größten Veranstalter von Konzerten in Elbphilharmonie und Laeiszhalle wurde am Montag, 6. April, in Hamburg der „Elbphilharmonie Hilfsfonds“ gegründet. Zweck des Fonds ist die Unterstützung von freiberuflichen Musikerinnen und Musiker sowie Bühnenkünstlerinnen und -künstler, die von Konzertabsagen infolge von behördlichen Anordnungen unmittelbar betroffen sind. Der Fonds verdankt seine Mittel all jenen Kundinnen und Kunden, die schriftlich auf die Erstattung des Kaufpreises für von ihnen erworbene Tickets für Veranstaltungen der Gründungspartner in Elbphilharmonie und/oder Laeiszhalle während des Corona-bedingten Schließzeitraums verzichtet haben. Unterstützer des Fonds sind die HamburgMusik gGmbH, der NDR und die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette. Weitere Veranstalter sind eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen.

Zielgruppe sind selbstständige, freiberufliche Musikerinnen und Musiker sowie Bühnenkünstlerinnen und -künstler aller Nationalitäten, die in dem vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg definierten Zeitraum (derzeit bis 30. April 2020) an einem oder mehreren Auftritten in der Elbphilharmonie oder Laeiszhalle mitgewirkt hätten und ihrer Verpflichtung wegen der generellen Absage aller Konzerte nicht nachkommen konnten.

Neben Einzelmusikern können auch selbstständige Musiker, die Teil eines Ensembles sind, eine individuelle Förderung beantragen. Der Antrag kann nur online anhand eines auf der Website der Elbphilharmonie hinterlegten Formulars gestellt werden. Die höchste Fördersumme beträgt 2500 Euro, unabhängig von der Anzahl der abgesagten Konzerte. Über die Vergabe entscheidet ein sogenanntes Steering Committee, dem Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Elbphilharmonie & Laeiszhalle, Burkhard Glashoff, Geschäftsführer der Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, sowie Achim Dobschall, Leiter des Bereichs Orchester, Chor, Konzerte beim NDR, angehören.

Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie & Laeiszhalle: „Ich freue mich sehr, dass wir diesen Hilfsfonds so schnell und unbürokratisch gemeinsam auf den Weg gebracht haben. Es steht bereits ein niedriger sechsstelliger Betrag zur Verfügung, mit dem wir sofort loslegen können.“

Achim Dobschall, Leiter des Bereichs Orchester, Chor, Konzerte beim NDR: „Nachdem die Musiker unserer Ensembles spontan bereits fast 40.000 Euro zu Gunsten des Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung gespendet haben, soll der gemeinsame Elbphilharmonie Hilfsfonds nun gezielt die Künstler unterstützen, die unmittelbar vom Ausfall unserer Konzerte betroffen sind und finanzielle Hilfe benötigen.“

Burkhard Glashoff, Geschäftsführer Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette: „Die Konzertabsagen, die in den letzten Wochen nötig geworden sind, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, können insbesondere für junge Künstler und freie Ensembles existenzbedrohend sein. Umso dankbarer sind wir für die vielen Gesten der Solidarität, die wir mit dem ‚Elbphilharmonie Hilfsfonds‘ bündeln und eben diesen Künstlern zugutekommen lassen wollen.“

Pressekontakt:

Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Ralf Pleßmann
Tel.: 040 / 4156-2333
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MDR: Therapeuten beklagen unzureichenden Schutz in Corona-Krise

MDR Exklusiv-Meldung

Leipzig (ots) – Folgender Text ist bei exakter Quellenangabe MDR freigegeben:

Fast zwei Drittel der Therapeuten in Deutschland fühlen sich für ihre Arbeit in der Corona-Krise unzureichend geschützt. Das hat eine Online-Befragung der „TAL gGmbH“ ergeben, ein gemeinnütziges Unternehmen, das Analysen und Befragungen im Gesundheitswesen durchführt.

Laut der Umfrage fehlt es in den Praxen von Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten vor allem an Material wie Atemschutzmasken, Desinfektionsmitteln oder an notwendigen Informationen.

So fühle sich zwar über die Hälfte der Therapeuten hinreichend informiert, doch könnten die Schutzmaßnahmen ohne entsprechende Materialien nicht eingehalten werden. 16 Prozent gaben an, nicht genügend über die Notwendigkeit von Schutznahmen oder deren konkrete Umsetzung zu wissen.

Um Informationen zum Patienten- und Eigenschutz zu erhalten, suchten viele der Therapeuten Kontakt zu den Gesundheitsämtern. Dabei stellen sie in der Befragung den Ämtern ein schlechtes Zeugnis aus. Fast ein Drittel bezeichnet die Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden als mangelhaft. Neun Prozent ist eine Kontaktaufnahme gar nicht gelungen.

Volker Brünger, Geschäftsführender Gesellschafter der „TAL gGmbH“, der selbst Physiotherapeut und Gesundheitsökonom ist: „Die Therapieberufe werden in der Versorgung nicht mitgedacht. Sie werden zwar pauschal bei den versorgungsrelevanten Berufen benannt, dann aber in den Organisationsstrukturen vergessen. Dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden angefangen vom Bundesministerium für Gesundheit über sämtliche Strukturen der Selbstverwaltung und die Landesbehörden bis hin zu den regionalen Gesundheitsbehörden. Das betrifft in der Krise auch finanzielle Hilfen. Wenn Therapeuten aus finanzieller Not auf Schutzmaßnahmen verzichten müssen, dann führt das unser gesamtes Krisenmanagement ad absurdum.“

Die Therapeuten können und müssen ihrer Arbeit nach wie vor nachgehen, da diese als systemrelevant eingestuft worden sind.

An der Online-Befragung nahmen in drei Wochen über 6.000 Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten teil.

Mehr dazu unter: http://www.mdraktuell.de/ und in MDR-Exakt am 01.04.2020, 20.15 Uhr im MDR Fernsehen

Pressekontakt:

MDR, Kristina Ehrlich, Tel.: (0341) 3 00 48 24, E-Mail: Kristina.Ehrlich@mdr.de

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Interview mit Alois Kauer, neuer Leiter der SKODA Akademie und Schirmherr des Azubi-Cars 2020 (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav (ots) – – Alois Kauer leitet seit Februar SKODA Akademie in Mladá Boleslav

– Aus- und Weiterbildung sind bei SKODA traditionell zentraler Teil der Personalstrategie

– Seit 2013 entwerfen Azubis im Rahmen eines jährlichen Praxisprojekts ein Konzeptfahrzeug auf Basis eines Serienmodells

– Projekt bereitet Auszubildende optimal auf die Anforderungen im Berufsalltag bei SKODA vor

Die SKODA Akademie hat einen neuen Leiter: Alois Kauer steht seit Februar 2020 an der Spitze der SKODA eigenen Berufsschule und übernimmt gleichzeitig die Schirmherrschaft für das Praxisprojekt ,Azubi Car‘. „Das Azubi Car beweist jedes Jahr aufs Neue den hohen Standard unserer Ausbildung und ist fester Bestandteil unseres Programms“, betont Kauer.

Herr Kauer, welche Rolle spielt das SKODA Azubi Car für das Unternehmen?

Kauer: Das Azubi Car ist in der Automobilproduktion in Tschechien ein einzigartiges Projekt. Es beweist jedes Jahr aufs Neue den hohen Standard unserer Ausbildung und ist fester Bestandteil unseres Programms. Seit 2013 entwerfen und bauen unsere Auszubildenden ein Konzeptfahrzeug auf Basis eines SKODA Serienmodells. In diesem Jahr freuen wir uns auf das mittlerweile siebte Azubi Car. Im Juni wird das beeindruckende Einzelstück vor Journalisten aus aller Welt präsentiert. Das Projekt ist eine einmalige Chance für die angehenden Designer, Mechaniker und Techniker. Sie dürfen ihr eigenes Traumauto entwerfen und es anschließend selbst bauen. Das macht jede Menge Spaß, darüber hinaus dürfen sie in verschiedenen Unternehmensbereichen den Profis über die Schulter schauen und mit ihnen zusammenarbeiten. Das ist für die Auszubildenden hochspannend und die Resultate sind jedes Jahr spektakulär.

Was ist das Ziel des Projekts?

Kauer: Die Auszubildenden arbeiten ein Schuljahr lang an dem Projekt. Die meisten befinden sich da im dritten Jahr ihrer Ausbildung. Während der Entwicklung des Azubi Cars können sie bereits erlernte Fähigkeiten festigen und vertiefen. Gleichzeitig müssen sie sich in einem Team mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern abstimmen, um am Ende in der vorgegebenen Zeit das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Nachwuchskräfte sind hoch motiviert und sehr kreativ. Ihre Ideen und ihr Feedback sind für SKODA besonders wertvoll. Darüber hinaus verbessert das Projekt natürlich die praktischen Fähigkeiten der Auszubildenden und schult die Teamfähigkeit. Auf diese Weise bekommt SKODA am Ende der Ausbildung hervorragend geschulte Fachkräfte.

Sie sind Berater und Trainer für Führungskräfte. Welchen Einfluss hat dies auf Ihre neue Aufgabe als Leiter der SKODA Akademie?

Kauer: Die Leadership-Kompetenz bei SKODA ist herausragend. Die Akademie unterstützt und begleitet die Weiterentwicklung unserer Führungskräfte in allen Belangen. Sie tragen eine hohe Verantwortung für das Unternehmen und unsere Mitarbeiter. Sie müssen die Mitarbeiter erreichen, sie mitnehmen und gleichzeitig die Ziele im Auge behalten. Durch die tiefgreifenden Veränderungen in der Automobilindustrie ist die Anforderung an Führung immens gestiegen und es müssen neue Wege beschritten werden.

Wie verliefen die ersten Tage in Ihrer neuen Position?

Kauer: Ich habe die Möglichkeit bekommen, mich bereits vor meinem Einstieg schnell und intensiv in die Leitung der SKODA Akademie und die wichtigen Belange der Einrichtung einzuarbeiten. Der Einstieg ist gelungen und ich freue mich darauf, viele weitere Gespräche zu führen und Kontakte aufzubauen.

Auf welche Aufgabe freuen Sie sich am meisten?

Kauer: Ich bin ein Teamplayer. Deshalb freue ich mich besonders auf die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen der verschiedenen Bereiche. Immer wieder bin ich fasziniert, was durch offene und gute Zusammenarbeit an Innovation und Begeisterung möglich ist. Für mich ist Bildung ein Herzensthema. Die künftigen Herausforderungen meistern wir nur gemeinsam und ein starkes Unternehmen braucht starke Mitarbeiter. Deshalb müssen wir unsere Belegschaft nicht nur auf die derzeitigen Anforderungen vorbereiten, sondern auch auf die kommenden.

Worin sehen Sie die größte Herausforderung bei der Ausbildung?

Kauer: Mit der Berufsausbildung nimmt SKODA einen zentralen Bildungsauftrag wahr, der gleichzeitig die Basis unserer Nachwuchsarbeit ist. Die besondere Herausforderung besteht darin, passend zu den Bedürfnissen des Unternehmens Ausbildungsberufe zu schaffen und auf höchstem Niveau Theorie und Praxis zu vermitteln. Wir wollen die jungen Menschen für die Berufsausbildung begeistern, fachliche Kompetenzen in neuen Technologien ausbilden und Selbstbewusstsein sowie Eigenverantwortung unserer Auszubildenden stärken. Unsere Weiterentwicklung der Ausbildung basiert auf einem umfassenden und kontinuierlichen Feedback von Auszubildenden, Eltern und Fachbereichen. Es macht uns stolz, wenn unsere Azubis sich in der Arbeit bewähren und Karriere bei SKODA machen. Nur so bleiben wir Vorreiter für Berufsausbildung.

SKODA betreibt eine eigene Akademie für Nachwuchskräfte. Warum?

Kauer: Hervorragend ausgebildete Fachkräfte sind ein hohes Gut und die Schüler von heute sind die Fachkräfte von morgen. Aus diesem Grund investiert SKODA massiv in die Qualität der Ausbildung an der seit 2013 bestehenden SKODA Akademie. Die Bildungseinrichtung bietet einerseits Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter, andererseits bilden wir Nachwuchskräfte aus und fördern konsequent junge Talente.

Ist dies ein neuer Ansatz für SKODA?

Kauer: SKODA betreibt bereits seit 1927 eine eigene Berufsschule. Seit damals haben rund 23.000 junge Menschen ihre Ausbildung dort abgeschlossen. Gute Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind also seit Langem fester Bestandteil unserer Personalstrategie. Aus diesem Grund hat SKODA zwischen 2013 und 2019 rund 320 Millionen tschechische Kronen investiert, um die bestehenden Weiterbildungsprogramme auszubauen und die Bildungseinrichtungen zu modernisieren.

Welche Fähigkeiten stehen im Fokus der beruflichen Ausbildung?

Kauer: SKODA legt großen Wert auf exzellentes Fachwissen in Kombination mit hohen sozialen Kompetenzen, etwa im Bereich Teamfähigkeit. Damit bereiten wir die Schüler bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben und einen erfolgreichen Karriereweg vor.

Wie bildet man gute Nachwuchskräfte aus?

Kauer: Unsere Bildungseinrichtung verfügt über eine hochmoderne Ausstattung und unsere Lehrer unterrichten nach den neuesten Standards und mit den modernsten Methoden. Sowohl im elektronischen als auch im mechanischen Ingenieursbereich richten wir den Blick auf zukunftsweisende Technologien. Zudem legen wir viel Wert auf einen starken Praxisbezug. Deshalb verbringen die Schüler einen Teil ihrer Ausbildung direkt bei SKODA an ihren künftigen Arbeitsplätzen. So erleben sie die Fahrzeugproduktion mit all ihren Facetten im realen Arbeitsalltag und sind bestens auf ihr Berufsleben und ein langfristiges Arbeitsverhältnis vorbereitet. Das ist wichtig für uns, denn wir unterbreiten jedem Absolventen der SKODA Akademie ein Stellenangebot. Mit unserem Schulungsangebot sind wir sehr erfolgreich und Vorreiter bei der Ausbildung von Fachkräften.

Pressekontakt:

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Telefon: +49 6150 133 115
E-Mail: karel.mueller@skoda-auto.de

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Praktikumsplätze bei Audi, Bain, Deutsche Telekom und FC Bayern München / Gap-Year-Programm als Brücke in die Berufswelt

Bain & Company

Bonn/Ingolstadt/München (ots) – Herausragende Bachelorabsolventen erhalten
bereits das dritte Jahr in Folge die Chance, im Rahmen des Gap-Year-Programms
„The Power of 4“ Berufserfahrung bei vier Top-Unternehmen zu sammeln. Dieses
exklusive Praktikumsformat, das Bain in Kooperation mit Audi, Deutsche Telekom
und dem FC Bayern München anbietet, ermöglicht den Studierenden Einblicke in den
Arbeitsalltag renommierter Firmen aus unterschiedlichen Branchen. Individuelles
Mentoring, zahlreiche Events sowie Gelegenheit zum Netzwerken gehören ebenfalls
zum Programm.

„Das Gap Year bietet den Bachelorabsolventen die einmalige Chance, innerhalb
eines Jahres vier Top-Arbeitgeber kennenzulernen“, betont Bain-Partner Dominik
Thielmann, der für das Recruiting im deutschsprachigen Raum zuständig ist. Die
Teilnehmer absolvieren bei allen Partnerunternehmen vergütete Praktika, die
jeweils zwei bis drei Monate dauern. „Die vielfältigen Eindrücke und praktischen
Erfahrungen, die die jungen Talente in dieser Zeit sammeln, sind eine ideale
Ergänzung zum Studium“, so Thielmann.

Audi, Bain, Deutsche Telekom und der FC Bayern München engagieren sich intensiv
in der Nachwuchsförderung. „Jeder Gap-Year-Teilnehmer wird von einem Mentor
begleitet“, erklärt Marcel Winkelmann, Leiter HR Marketing Deutschland bei der
Deutschen Telekom. „Damit wollen wir sicherstellen, dass die jungen Talente
bestmöglich unterstützt werden und ihr volles Potenzial entfalten können.“
Während des Praktikums arbeiten sie eigenverantwortlich in Projekten und können
sich in Workshops und Trainings fachlich und persönlich weiterbilden.

Bewerbung bis Anfang April 2020 möglich

Exzellente Universitätsstudierende aller Fachrichtungen, die bis zur Jahresmitte
ihren Bachelor abgeschlossen haben und 2021 ein Masterstudium beginnen, können
sich bis zum 5. April 2020 für „The Power of 4“ bewerben. Neben herausragenden
Studienleistungen werden einschlägige praktische Erfahrungen sowie hohe
analytische Fähigkeiten vorausgesetzt. Die dritte Auflage des Gap-Year-Programms
startet im September 2020.

Weitere Informationen zum Programm, zu den Kooperationspartnern und zum
Bewerbungsprozess sind zu finden unter:

www.joinbain.de/gapyearprogrammwww.telekom.com/de/karriere/studenten/gap-year-pr
ogramm

AUDI AG

Der Audi-Konzern mit seinen Marken Audi, Ducati und Lamborghini ist einer der
erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und Motorrädern im Premiumsegment. Er
ist weltweit in mehr als 100 Märkten präsent und produziert an 16 Standorten in
zwölf Ländern. Zurzeit arbeiten weltweit rund 90.000 Menschen für das
Unternehmen, davon mehr als 60.000 in Deutschland. Audi fokussiert auf
nachhaltige Produkte und Technologien für die Zukunft der Mobilität.

Bain & Company

Bain & Company ist eine international führende Unternehmensberatung, die
Entscheider weltweit bei der Zukunftsgestaltung unterstützt. Mit unseren 58
Büros in 37 Ländern sind wir in unmittelbarer Nähe unserer Kunden. Wir arbeiten
gemeinsam mit ihnen daran, den Wettbewerb zu übertreffen und neue Standards in
den jeweiligen Branchen zu setzen. Partner aus unserem Ökosystem digitaler
Innovatoren ergänzen unsere Expertise und sorgen mit dafür, dass wir für unsere
Kunden bessere, schnellere und nachhaltigere Ergebnisse erzielen. Seit unserer
Gründung 1973 messen wir unseren Erfolg am Erfolg unserer Kunden. Wir sind stolz
darauf, dass wir die höchste Weiterempfehlungsrate in der Beratungsbranche haben
und dass unsere Kunden die Börsenindizes um das Vierfache übertreffen. Erfahren
Sie mehr unter: www.bain.de, www.bain-company.ch. Folgen Sie uns auf: LinkedIn,
Facebook, Xing, Bain Insights App.

Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom gehört mit rund 184 Millionen Mobilfunk-Kunden, 27,5
Millionen Festnetz- und 21 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden
integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit. Im Geschäftsjahr 2019
haben wir mit weltweit rund 211.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 80,5
Milliarden Euro erwirtschaftet. Führend beim Kundenerlebnis, führend in der
Technologie und führend bei der Unterstützung der Produktivität anderer
Unternehmen. Mit diesem Anspruch setzt die Telekom auf weiteres Wachstum. Sie
ist dabei mehr als ein Infrastrukturunternehmen. Sie ist vertrauenswürdiger
Begleiter ihrer Kunden in einer zunehmend komplexer werdenden Welt. Das Leben
von Menschen zu vereinfachen und zu bereichern, privat und beruflich, immer und
überall, ist unser Auftrag. Wir verbinden Menschen und Unternehmen mit den
Möglichkeiten von heute. Weitere Informationen unter: www.telekom.com.

FC Bayern München

Der FC Bayern München ist einer der erfolgreichsten Fußballclubs der Welt und
verkörpert auch abseits des Fußballplatzes Stabilität, Nachhaltigkeit, Erfolg
und Qualität. Dabei wahrt der Verein stets die Balance zwischen wirtschaftlichem
und sportlichem Erfolg. Mit Stolz blickt der FC Bayern auf seine lange und
erfolgreiche Geschichte seit seiner Gründung im Jahr 1900. Der Club steht für
den respektvollen Umgang miteinander sowie Toleranz, Integration und Fairplay.
Mit derzeit etwa 290.000 Mitgliedern ist der FCB der größte Sportverein der Welt
und unterhält neben dem Standort München Auslandsbüros in New York und Shanghai.
Weitere Informationen unter: www.fcbayern.com. Folgen Sie uns: Facebook,
Twitter, Instagram.

Pressekontakte:

AUDI AG, Daniela Henger, Pressesprecherin Personal und Organisation,
Ettinger Straße, 85045 Ingolstadt, Tel.: +49 (0)841 89 44491, E-Mail:
daniela.henger@audi.de

Bain & Company Germany, Inc., Leila Kunstmann-Seik, Karlsplatz 1,
80335 München,
Tel.: +49 (0)89 5123 1246, Mobil: +49 (0)151 5801 1246, E-Mail:
leila.kunstmann-seik@bain.com

Deutsche Telekom AG, Friedrich-Ebert-Allee 140, 53113 Bonn,
Tel.: +49 (0)228 181 49494, E-Mail: medien@telekom.de

FC Bayern München AG, Säbener Straße 51-57, 81547 München,
Tel.: +49 (0)89 69931 7400, E-Mail: media@fcbayern.com

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„Strukturell benachteiligt, aber künstlerisch genauso erfolgreich“: Produzentinnen im Fokus beim „Berlinale.Brunch“ der ARD-Filmintendantin

ARD Presse

Köln (ots) – Wie steht es um die Gleichstellung der Produzentinnen in der Film-
und Fernsehbranche, das war die zentrale Frage beim diesjährigen
„Berlinale.Brunch“, zu dem die ARD-Filmintendantin Karola Wille am Freitag, 21.
Februar 2020, über 100 Fachfrauen empfangen hat.

„Obwohl Produzentinnen strukturell benachteiligt sind – sie bekommen weniger
Fördermittel und haben oftmals kleinere Budgets – produzieren sie wirtschaftlich
erfolgreicher Filme und sind dabei künstlerisch mindestens genauso anerkannt wie
ihre männlichen Kollegen“, so lautet eine der zentralen Thesen von Prof. Dr.
Elizabeth Prommer über die Situation von Produzentinnen in Deutschland.

Die Direktorin des Instituts für Medienforschung an der Universität Rostock
stellte beim „Berlinale.Brunch“ aktuelle Fakten zum Thema „Produzentinnen in
Deutschland. Relevanz und Strukturdaten“ vor. Diese Bestandsaufnahme belege,
dass eine weiblich geführte Firma ein Drittel weniger Fördermittel pro Film
bekomme als eine männlich geführte Firma. Und dass obwohl Produzentinnen
nachweislich effizienter, das heißt wirtschaftlich erfolgreicher, mit
Fördermittel umgingen: „Eine Produzentin braucht weniger als die Hälfte der
Filmförder-Euros als ein Produzent, um einen Zuschauer ins Kino zu locken“, so
die Wissenschaftlerin.

Außerdem verdeutlichte Prof. Dr. Prommer den großen Einfluss von Produzentinnen
auf die Sichtbarkeit von Frauen in der Filmbranche: „Produzentinnen fördern
Diversität: Sie machen mehr Protagonistinnen in Kino und Fernsehen sichtbar,
erzählen häufiger Frauenfiguren. Sie arbeiten mehr als doppelt so oft mit
Regisseurinnen und 2,5-mal so häufig mit Drehbuchautorinnen. Auch andere
Teammitglieder sind häufiger weiblich.“

Seit vier Jahren lädt die ARD-Filmintendantin Prof. Dr. Karola Wille zur
Berlinale Frauen aus Film und Fernsehen ein, um über aktuelle Themen der Branche
zu sprechen. Dazu gehören auch Fragen der Diversität und
Geschlechtergerechtigkeit. „Diversität ist die Herausforderung unserer Zeit und
genau deshalb ist es unsere Verantwortung, Frauen vor und hinter der Kamera
weiter zu stärken. Denn Frauen fördern Diversität. Und Diversität trägt durch
die Anerkennung und Wertschätzung aller zum Zusammenhalt in der Gesellschaft
bei“, sagte die Gastgeberin.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, würdigte in
ihrem Grußwort das Engagement der ARD für mehr Geschlechtergerechtigkeit: „Wenn
wir einen Kulturwandel herbeiführen wollen, brauchen wir gerade im Film eine
stärkere Präsenz der Frauen. Wie kaum ein anderes Medium prägt er das
Geschlechterbild. Ich freue mich, dass die ARD ihr Ziel konsequent verfolgt, auf
allen Hierarchieebenen eine gerechte Geschlechterverteilung zu erreichen. Auch
ihre Beteiligung am Girls‘ Day, die Initiative ‚Frauen in die Technik‘ und der
Förderpreis ‚Frauen und Medientechnologie‘ tragen dazu bei, veraltete
Rollenbilder zu überwinden und Frauen für männerdominierte Berufe zu
begeistern.“

In der anschließenden Diskussionsrunde kamen namhafte Akteurinnen der Branche
selbst zu Wort und sprachen über ihre Erfahrungen: Gabriele M. Walther, die
Begründerin der Caligari Film- und Fernsehproduktion, ist eine feste Größe in
der deutschen Produzentinnen-Landschaft und engagiert sich seit Jahren für mehr
Sichtbarkeit von Frauen in der Film- und Fernsehwirtschaft. Meike Kordes leitet
gemeinsam mit ihrer Schwester die erfolgreiche Filmfirma Kordes & Kordes, die
sich u.a. mit dem Drama „Vier Minuten“ national und international einen Namen
gemacht hat. Und Grit Wißkirchen, die Geschäftsführerin des Animationsstudios
MotionWorks in Halle/Saale, gab einen Einblick in die Animationsfilmbranche.

Hinweis für Journalistinnen und Journalisten:

Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne die Studie „Produzentinnen in Deutschland.
Relevanz und Strukturdaten“ von Prof. Dr. Elizabeth Prommer von der Universität
Rostock zur Verfügung.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information
Birgit Friedrich
Tel.: 0341 300 65 45
E-Mail: presse@mdr.de
Twitter: @MDRpresse

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rbb-Inforadio: Evangelische Journalistenschule möglicherweise vor dem Aus

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) – Die Evangelische Journalistenschule in Berlin steht
möglicherweise vor dem Aus.

Wie das Inforadio vom rbb am Donnerstag erfahren hat, will der Träger aus
Kostengründen auslaufende Stellen nicht mehr nachbesetzen. Das betreffe auch den
Schulleiter, der in rund zwei Jahren in Rente gehe. Der aktuelle Jahrgang soll
noch ausgebildet werden. Es soll aber keine neuen Ausschreibungen mehr geben.

Das Gemeinschaftswerk Evangelische Publizistik (GEP) als Träger erklärte auf
Anfrage von Inforadio, es gebe seit November ein „Restrukturierungsprogramm“.
Ziel sei, das bis 2024 sozialverträglich umzusetzen, sagte Geschäftsführer
Bollmann. Es sei noch offen, welche Stellen betroffen sind. Das werde in
Beratergremien diskutiert.

Die Evangelische Journalistenschule besteht seit 25 Jahren und wird von der
Evangelischen Kirche in Deutschland finanziert. Sie hat über 200 Volontärinnen
und Volontäre ausgebildet.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

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„Ein guter Film fängt mit einem Hubschrauberflug an.“ Christian Becker über die Erfolgsrezepte eines Filmproduzenten im „Festival der Liebe“-Podcast

TELE 5

München (ots) – Wenn zwei Rheinländer am Tisch sitzen, dann wird’s halt ein
bisschen länger! Der Filmproduzent und RAT PACK Geschäftsführer Christian Becker
hat im zweiten Teil seines Auftritts im „Festival der Liebe“-Podcast mit Kai
Blasberg (Folge 1 ging am 03. Januar online) eine Menge über seinen Werdegang
und vor allem über ein Thema zu erzählen, was auch TELE 5 am Herzen liegt: Die
Entstehung von Filmen.

In der zweiten Folge mit Christian Becker erfährt der Zuhörer, wie man sich mit
den Worten „Ich arbeite sechs Wochen umsonst. Wann kann ich anfangen?“
erfolgreich als Praktikant bewirbt. Und danach? Da wollten sie ihn nicht mehr
gehen lassen! Geschmückt mit dem sexy Titel „Assistant Script Coordinator“
erledigte er zunächst weniger sexy Aufgaben, kopierte tagelang fleißig hunderte
Drehbücher fürs Team, wusch Autos und ging für seine Chefs Burger zum
Mittagessen kaufen.

Wie diese ersten Schritte ihn zu dem erfolgreichen Produzenten, der er heute
ist, gemacht haben, erzählt er in dieser Folge. Außerdem warum sich ein
Filmproduzent besser „Gesamtleitung“ nennen sollte und warum Film-Förderung so
wichtig ist.

Unbedingt reinhören: Auf Spotify, iTunes oder Soundcloud: http://ots.de/5fIcdV

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TELE 5 Kommunikation
Marijke Schröter Hadley
Tel.: +49 (89) 649568 – 145
Marijke.SchroeterHadley@tele5.de

Für Fotoanfragen:
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Judith Hämmelmann
Tel.: +49 (89) 649568 – 182
judith.haemmelmann@tele5.de

Informationen und Bildmaterial zum Programm von TELE 5 finden Sie
auch in der TELE 5-Presselounge unter presselounge.tele5.de

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