Repräsentative Umfrage zum Kinder- und Jugendmedienschutz: Anbieter von Online-Angeboten stärker in die Pflicht nehmen

Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Berlin (ots) – Eine gute Alterskennzeichnung ist für fast alle Eltern in
Deutschland (97 Prozent) ein wichtiges Auswahlkriterium für die Nutzung von
Social-Media-Diensten oder Spielen durch ihre Kinder. Entsprechend achtet die
große Mehrzahl der Eltern (88 Prozent) bei der Auswahl von Filmen, Apps, Spielen
oder Streaming-Diensten auf die Alterskennzeichnung. Das bei manchen Anbietern
bestehende Verfahren zur Prüfung des Alters (Bestätigung der Volljährigkeit
durch Klick) finden vier Fünftel der Befragten (81 Prozent) nicht ausreichend,
um Kinder und Jugendliche vor nicht altersgerechten Inhalten und Angeboten zu
schützen. Das sind zentrale Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Mauss Research im Auftrag des Deutschen
Kinderhilfswerkes zum Kinder- und Jugendmedienschutz.

Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Befragten gibt an, dass ihr Kind bereits
negative Erfahrungen bei der Online-Mediennutzung gemacht hat. Wenn ihr Kind im
Internet mit negativen bzw. unangemessenen Inhalten in Kontakt kommt, weiß nur
etwas mehr als ein Drittel der befragten Eltern (37 Prozent), an wen sie sich
wenden können. Von dieser Gruppe würden sich wiederum zwei Drittel der Befragten
(62 Prozent) an eine staatliche Strafverfolgungsbehörde, vor allem die Polizei,
wenden.

Die Bemühungen der Anbieter von Online-Angeboten für den Kinder- und
Jugendschutz wurden als unzureichend bewertet. Besonders schlecht schneiden hier
Anbieter von Messenger-Diensten und Videoplattformen ab, deren Schutzbemühungen
nur jeweils 27 Prozent als ausreichend ansehen, bei Anbietern sozialer Medien
wie Facebook oder Instagram sehen das sogar nur 18 Prozent so. Gleichzeitig
fordern fast alle Befragten im Falle von Verstößen gegen den Kinder- und
Jugendschutz härtere Strafen für Anbieter, eine verlässliche Altersfeststellung
bei für Kinder ungeeigneten oder schädigenden Angeboten sowie ein effizientes
Melde- und Beschwerdesystem bei Verstößen gegen den Kinder- und Jugendschutz
(jeweils 93 Prozent).

Potentielle Angebote, die den Eltern dabei helfen könnten, ihre Kinder im Netz
sicher zu begleiten und zu unterstützen, werden insgesamt sehr positiv bewertet:
Mindestens vier Fünftel der Befragten stufen diese als sehr hilfreich oder
hilfreich ein. Dabei zeigt sich, dass Angebote, die eher ohne eigenes Zutun
umgesetzt werden können, wie funktionierende Jugendschutzeinstellungen (91
Prozent) oder eine verständliche, einheitliche Alterskennzeichnung (88 Prozent),
als hilfreicher eingeschätzt werden als Angebote, die eine stärkere
Eigeninitiative bzw. persönliches Handeln mit sich bringen würden, wie
Beratungs- und Beschwerdestellen (84 Prozent) oder Schulungen zur
Medienerziehung (80 Prozent).

„Wir brauchen einen am realen Nutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen
orientierten, ganzheitlichen Kinder- und Jugendmedienschutz. Dieser sollte sich
den aktuellen und zukünftigen Phänomenen und Technologien anpassen, für Eltern
und Kinder transparent sein, ihnen jederzeit Hilfemöglichkeiten anbieten und
gleichzeitig eine altersangemessene Teilhabe von Kindern und Jugendlichen in der
digitalen Welt nicht behindern. Eltern brauchen ebenso wie ihre Kinder mehr
Unterstützung für eine sichere und kompetente Internetnutzung. Dazu gehört auch,
dass Altersfreigaben für Medieninhalte, die einmal geprüft wurden, konsequent
auch auf andere Verbreitungsmedien übertragen werden, ob Online- oder
Offlinemedium. Doppelprüfungen mit teilweise unterschiedlichen Altersfreigaben
müssen der Vergangenheit angehören“, betont Thomas Krüger, Präsident des
Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Das muss einhergehen mit wirksameren gesetzlichen Rahmenbedingungen und
Maßnahmen. Insbesondere die Anbieter von Medieninhalten und Mediendiensten, ob
im Inland oder Ausland, sollten hier im Fokus des Gesetzgebers stehen und sind
gleichzeitig selbst in der Pflicht. Für sie braucht es einen klaren
Rechtsrahmen, der verschiedene Maßgaben wie Altersfeststellung, Transparenz und
Beratung für einen wirksamen Kinder- und Jugendmedienschutz bezogen auf das
jeweilige Angebot zwingend vorsieht. Dafür sind ebenso Kontrollmechanismen wie
auch eine konsequentere Bestimmung von Rechtsfolgen bei Verstößen notwendig. Zur
effektiven Durchsetzung des Kinder- und Jugendmedienschutzes sind Verstöße von
Anbietern gegen geltendes Jugendschutzrecht durch wirkungsvolle Sanktionen zu
ahnden“, so Krüger weiter.

Für die repräsentative Umfrage zum Kinder- und Jugendmedienschutz wurden vom
Meinungsforschungsinstitut Mauss Research im Auftrag des Deutschen
Kinderhilfswerkes deutschlandweit 1.003 Erziehungsberechtigte, die mindestens
ein Kind unter 18 Jahren haben, befragt. Die Fehlertoleranz der Umfrage liegt
mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit bei maximal 1,4 (bei einem Anteilwert von
5 Prozent) bzw. 3,1 Prozentpunkten (bei einem Anteilwert von 50 Prozent).

Eine Zusammenfassung der Umfrage mit allen Einzelergebnissen findet sich unter
www.dkhw.de/umfrage-jugendmedienschutz.

Die repräsentative Umfrage erfolgte im Rahmen eines Projektes der
Koordinierungsstelle Kinderrechte des Deutschen Kinderhilfswerkes. Die
Koordinierungsstelle Kinderrechte begleitet die Umsetzung der aktuellen
Strategie des Europarates für die Rechte des Kindes (Sofia-Strategie 2016-2021)
und wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und
Jugend.

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ELTERN-Podcast „Papalapapp“: Tom Beck über sein neues Leben als Papa

Gruner+Jahr, ELTERN

Hamburg (ots) – Sänger, Musiker, Schauspieler und jetzt auch Vater: Tom Beck gab
sein erstes Interview nach der Geburt seines Sohnes im ELTERN-Podcast
„Papalapapp“ (neue Folge jetzt abrufbar auf iTunes Spotify, Podigee und
Audionow). Dort erzählt er über die besondere Zeit, die er und seine Frau gerade
erleben: „Man ist total euphorisiert und läuft gefühlt debil-grinsend durch die
Stadt, aber immer auf Sparflamme, weil man echt müde ist. Müde, aber glücklich!“
So glücklich, dass Beck auch einen Song für seinen Sohn schrieb, in den er alle
seine väterlichen Gefühle packt; die neue Single „Pinguine“.

Anfang November 2019 wurden Tom Beck und seine Frau Chryssanthi Kavazi
(Schauspielerin u.a. bei „Gute Zeiten Schlechte Zeiten“) Eltern. Der
Wahl-Berliner, der über sein Privatleben gerade in den Sozialen Medien eher
wenig preisgibt, spricht jetzt erstmals über die Aufgabe, das Familienleben als
Schauspieler-Paar zu meistern: „Wir wollen uns auf jeden Fall abwechseln mit der
Betreuung.“ Außerdem verrät Tom Beck im Podcast, er habe nicht jeden Moment
seines Lebens darauf gewartet, Vater zu werden. Dass es jetzt, mit 41 Jahren,
endlich soweit ist, freut ihn umso mehr: „Mit 25 oder 30 wäre ich noch zu sehr
mit mir, meiner Karriere und meinen Zielen beschäftigt gewesen, dass ich mich
vielleicht schwerer getan hätte, diese hintenanzustellen.“

Das vollständige Interview, in dem es neben dem Familienleben auch um Becks
bevorstehende Tour geht, ist in „Papalapapp“ dem Podcast des Magazins ELTERN zu
hören: https://papalapapp.podigee.io/ .

„Papalapapp“ ist der Podcast vom Vater werden des Magazins ELTERN. Wöchentlich
plaudert Gerrit, 36, Wahlhamburger und dreifacher Vater, mit Promi- und
Normalo-Papas, die über ihren Alltag zwischen Kindern, Job, Partnerschaft und
spannenden eigenen Projekten berichten. „Papalapapp“ gibt Einblicke in das
turbulente Familienleben aus Vätersicht – ohne Besserwisserei, dafür menschlich,
echt, manchmal anrührend, immer amüsant. „Papalapapp“ wurde von iTunes auf Platz
3 der Podcast Highlights 2019 platziert.

Pressekontakt:

Tamara Kieserg
Kommunikation ELTERN
Gruner + Jahr GmbH
Tel.: +49 (0) 40/ 3703 – 5550
E-Mail: kieserg.tamara@guj.de
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Hörbuch-Tipp: „Deutschland verdummt“ von Michael Winterhoff – Wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut

Audible GmbH

Berlin (ots) – Anmoderationsvorschlag: Sind Kinder dazu verdammt, kleine
Erwachsene zu sein? Was macht es mit ihnen, wenn dies tatsächlich so ist? Und
welche Konsequenzen sollten Eltern daraus ziehen? Mit diesen Fragen beschäftigt
sich der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff, der auch als
Psychotherapeut arbeitet, schon seit Jahren. In seinem aktuellen Buch
„Deutschland verdummt“ nimmt er sich jetzt das deutsche Bildungssystem zur Brust
und beschreibt, was in Kitas und Schulen heute alles falsch läuft und was sich
dringend ändern müsste, um eine Bildungsmisere historischen Ausmaßes zu
verhindern. Jessica Martin mit unserem aktuellen Audible Hörbuch-Tipp.

Sprecherin: Bildung in Deutschland ist eine Katastrophe, Kinder und Gesellschaft
nehmen Schaden, „Deutschland verdummt“ sagt der Kinder- und Jugendpsychiater Dr.
Michael Winterhoff:

O-Ton 1 (Deutschland verdummt, 21 Sek): Wenn ich sage: Deutschland verdummt,
dann meine ich damit nicht nur, dass die Kinder in der Schule immer weniger
lernen, sondern immer weniger über die emotionale und soziale Intelligenz
verfügen, die sie für ein Miteinander in der Gesellschaft dringend benötigen
würden. Dass es so ist, ist ein großes Versagen der Erwachsenen.

Sprecherin: Vor allem die Ideologen, die uns den selbstbestimmten und
selbstständigen sogenannten „offenen Unterricht“ eingebrockt haben, kritisiert
Winterhoff, denn sie …

O-Ton 2 (Deutschland verdummt, 47 Sek): …und Ihre Fans glauben ganz
aufrichtig, die Kinder zu befreien. Möglich ist dieser Irrtum nur durch eine
Beziehungsstörung, die in der Psychoanalyse Projektion genannt wird: Ein
Erwachsener projiziert seine eigenen Wünsche und Gefühle auf das Kind. Noch
einmal in aller Deutlichkeit: Grundschulkinder können nicht selbstständig
lernen, weil sie noch nicht selbstständig sind, und sie können auch nicht aus
eigener Kraft selbstständig werden. Ganz im Gegenteil: Wenn ihnen im ‚offenen
Unterricht‘ die stete Anleitung durch den Lehrer verwehrt wird, werden sie daran
gehindert, als junge Erwachsene einmal selbstständig zu werden. Wissenschaftlich
ist dieser Zusammenhang eindeutig belegt.

Sprecherin: Winterhoff analysiert die aktuelle Bildungsmisere aber nicht nur
messerscharf, er macht auch konkrete Vorschläge für eine neue, groß angelegte
Bildungsoffensive:

O-Ton 3 (Deutschland verdummt, 24 Sek): Der Lehrer muss anleiten, und das Kind
muss üben – sonst wird das nichts. Schulen müssen Orte klarer Strukturen,
Anforderungen und Regeln sein, die von allen Lehrern jedem Kind abverlangt
werden müssen. Nur dann kann sich ein Kind sicher fühlen. Wird nicht umgehend
die Bildungspolitik wieder auf die Bedürfnisse des Kindes eingestellt und mit
der Irrlehre aufgeräumt, dass ein Kind weder Bindung noch Beziehung braucht, ist
das gesamte Gefüge unserer Gesellschaft in Gefahr.

Abmoderationsvorschlag: Mehr über Michael Winterhoffs aufrüttelnden Appell an
Politik, Schulen und Eltern, unseren Kindern wieder mehr Orientierung zu geben
und sie nicht wie „kleine Erwachsene“ zu behandeln, hören sie in „Deutschland
verdummt: Wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut“. Die von
Helge Heynold gelesene ungekürzte Hörbuch-Fassung gibt´s nur bei Audible zum
Download. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/tipp.

Pressekontakt:
Audible GmbH
Silvia Jonas
Tel.: 030-310 191 132
Mail: silvia.jonas@audible.de

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Kindersitzzubehör nicht sorglos verwenden / Erstmals Hilfsmittel gegen Abschnallen, Fehlhaltungen oder Schwitzen und Frieren im ADAC Test (FOTO)

ADAC

München (ots) –

Wer mit Kindern im Auto unterwegs ist, kennt die Probleme: Das
Kind schnallt sich während der Fahrt ab, schlüpft aus dem
Hosenträgergurt, der Kopf fällt beim Nickerchen ständig nach vorne,
oder aber es ist zu warm oder zu kalt im Sitz. Gegen all diese
Probleme gibt es Zubehör. Doch sind die Helfer wirklich erlaubt,
bringen sie den gewünschten Nutzen oder schaden sie im Falle eines
Unfalls vielleicht sogar? Das wollte der ADAC in einem ersten Test
von Kindersitzzubehör herausfinden. Das Ergebnis: Die Helfer sollten
keinesfalls zu sorglos verwendet werden, denn es ist für Laien oft
schwierig abzuschätzen, ob die Zusatzgurte oder Gurtschlosssicherer
zugelassen sind oder nicht.

Vor allem Gurtschlösser oder Brustclips, die ein Rausschlüpfen aus
den Hosenträgergurten oder selbstständiges Abschnallen verhindern
sollen, stehen im Widerspruch zu den gesetzlichen Anforderungen. Denn
laut Vorschriften muss sich ein Gurt (egal ob für Kinder oder
Erwachsene) durch eine einzige Betätigung öffnen lassen. Nicht bei
allen Systemen ist dies nach dem Einbau noch gegeben, so dass diese
Produkte im Straßenverkehr nicht verwendet werden dürfen. Zulässig
und hilfreich ist aber das „5Point Plus Anti Escape System“. Es
erspart Eltern dennoch nicht, ihrem Kind zu erklären, dass es sich im
Auto nicht abschnallen darf.

Um den Kopf von schlafenden Kindern zu schützen, wurden
Nackenkissen, ein Zusatzgurt und eine Kopfstütze untersucht.
Ergebnis: Nackenkissen stellen keine Veränderung am Kindersitz dar
und sind deshalb zulässig. Wichtig: die Größe des Kissens am besten
mit dem Kind aussuchen, um den optimalen Komfort zu ermöglichen. Die
Kopfstütze „NapUp“ wird zwar mit dem Kindersitz verbunden, löst sich
aber im Falle eines Aufpralls. Eine Gefährdung für das Kind besteht
nicht. Allerdings ist hier die Akzeptanz von Seiten des Kindes
fraglich, da die Stütze im Kopfbereich zusätzlich einengt.

Polster oder Gurtführungshilfen sollen helfen, den Komfort für die
angeschnallten Kinder zu erhöhen. Das funktioniert, ist aber im Falle
eines vollwertigen Kindersitzes mit Rückenstütze gar nicht notwendig.
Um bei Hitze oder Kälte vor allem kleine Kinder in Babyschalen zu
schützen, gibt es sowohl Sommerbezüge als auch Winterfußsäcke. Beide
sind bei Eltern sehr beliebt, doch vor allem bei Sommer- oder
Schonbezügen muss darauf geachtet werden, dass der Airbag-Warnhinweis
auf der Babyschale nicht verdeckt ist. Im Zweifel sollten Eltern auf
Bezüge der Kindersitzhersteller zurückgreifen.

Pressekontakt:
ADAC Kommunikation
Katharina Lucà
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7849/4409494

„Wie erkläre ich das meinem Kind?“ / Neue Broschüre von BLM und Aktion Jugendschutz Bayern gibt Eltern praktische Tipps zum Umgang mit Sexualität in den Medien

BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien

München (ots) – Was tun, wenn man beim gemeinsamen Fernsehen mit
der Familie mitten am Tag auf Werbung für Sexspielzeug stößt? Müssen
Kinder schon im Grundschulalter wissen, was ein Orgasmus ist? Wie
geht man damit um, wenn auf dem Schulhof Sexvideos die Runde machen
und der Nachwuchs Fragen stellt?

Diese und andere Fragen zum Umgang mit Darstellungen von
Sexualität in den Medien beschäftigen viele Eltern. Siegfried
Schneider, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien
(BLM): „Wir wissen aus zahlreichen Bürgerbeschwerden: Für viele
Zuschauer ist es eine Herausforderung oder auch ein Ärgernis, wenn
sie im Tagesprogramm – beispielsweise ihres Lieblingssenders – mit
entsprechenden Inhalten unvermittelt und zusammen mit ihren Kindern
konfrontiert werden.“

Hier hilft die neue Broschüre von BLM und Aktion Jugendschutz
Bayern „Wie erkläre ich das meinem Kind? Darstellungen von Sexualität
in den Medien“ weiter. Sie gibt Eltern und Erziehenden von Kindern
bis etwa 12 Jahren verschiedene Anregungen für den Medienalltag, aus
denen sie das für sie Passende auswählen können.

Darstellungen von Sexualität in den Medien haben zugenommen,
sowohl im Rundfunk als auch im Internet. Heranwachsende sind in
unserer mediengeprägten Gesellschaft heute stärker damit konfrontiert
als früher. Kinder befinden sich noch in der Entwicklung, das Thema
Sexualität macht sie neugierig und sie suchen auch in den Medien nach
Orientierung. Manche Darstellungen von Sexualität amüsieren Kinder,
andere können für sie schwer einzuordnen sein, sie ängstigen oder
verunsichern.

Wenn die Medienaufsicht Verstöße gegen den Jugendschutz
feststellt, ergreift sie Maßnahmen gegen die Anbieter. Manchmal
verletzen Medieninhalte aber die persönlichen Grenzen von Menschen,
ohne dass gegen Gesetze verstoßen wird.

Grundsätzlich ist für Kinder wichtig: Ihr Interesse am Thema muss
ernst genommen werden und sie sollten Antworten auf ihre Fragen
erhalten. Zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form, ist aber Sache
der Eltern. So kann man entweder kurze Antworten geben – dies reicht
Kindern oft schon aus – oder die Gelegenheit für ein
Aufklärungsgespräch nutzen. Wem das persönliche Gespräch mit dem
Nachwuchs schwerfällt: Auch altersgerechte Bücher zum Vor- oder
Selberlesen sowie CDs und Hörbücher können eine Möglichkeit sein.
Diese Tipps und mehr finden sich im Kapitel „Was können Eltern tun?“

In weiteren Kapiteln werden wesentliche Entwicklungsstufen von
Kindern in Bezug auf Medien und Sexualität aufgezeigt, die Aufgaben
der Medienaufsicht und der Medienanbieter kurz beleuchtet und die
wichtigsten Gesetze zum Thema steck¬briefartig zusammengefasst.
Kästen mit Tipps und Hintergrundinformationen erleichtern das Lesen.
Ein Stichwortverzeichnis hilft bei der schnellen Suche nach konkreten
Themen.

Die Broschüre „Wie erkläre ich das meinem Kind? Darstellungen von
Sexualität in den Medien – Informationen für Eltern“ der BLM und der
Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern e.V. gibt es ab
sofort unter http://ots.de/LvSkTY zum Download. In Bayern kann sie
zusätzlich kostenfrei als Printversion bestellt werden.

Pressekontakt:
Stefanie Reger
Pressesprecherin
Tel.: (089) 638 08-315
stefanie.reger@blm.de

Original-Content von: BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/62483/4373132

Repräsentative Umfrage: Jedes zweite Elternteil erlaubt seinem Kind tägliches Videostreaming zur Urlaubszeit (FOTO)

Amazon.de

München (ots) –

Eine repräsentative YouGov1-Umfrage unter Eltern im Auftrag von
Amazon Prime Video und Amazon Music untersucht die
Lieblingsbeschäftigung von Kindern zur Urlaubs- und Reisezeit:

– Die Mehrheit der Eltern sieht digitales Entertainment als ideal,
damit sich ihre Kinder längere Reisezeiten vertreiben können.
– Streaming-Angebote wie Musik, Hörbücher, Serien und Filme stehen
bei Eltern mit jeweils rund 40 Prozent als eine der
Lieblingsbeschäftigungen für die Ferien hoch im Kurs –
klassisches Spielen bleibt mit 73 Prozent der unangefochtene
Favorit der Jüngsten.
– 63 Prozent der Befragten gaben an, dass Hörbücher oder Hörspiele
von ihrem Kind in und außerhalb der Ferienzeit angehört werden.
Der Favorit: Bibi & Tina.

1Sommer, Sonne, Streaming – im Auftrag von Amazons
Streaming-Services Amazon Prime Video und Amazon Music hat das
internationale Forschungsinstitut YouGov1 eine repräsentative Umfrage
unter Eltern durchgeführt, die untersucht, wie sich ihre Kinder im
digitalen Zeitalter während der Ferienzeit am liebsten beschäftigen:
Was darf auf keinen Fall fehlen? Womit verbringen sie die Freizeit am
liebsten? Und wie wird die Reisezeit überbrückt?

Jedes zweite Elternteil erlaubt seinem Kind tägliches
Videostreaming zur Urlaubszeit

Für viele Eltern und Kinder gehört Video-Streaming auch in der
Ferienzeit zum Alltag. Insgesamt gaben 49 Prozent der Befragten an,
dass sie ihrem Kind während der Ferien tägliches Konsumieren von
Streaming-Inhalten erlauben. Video-Streamingdienste wie Prime Video
bieten Eltern ein umfangreiches Angebot preisgekrönter, werbefreier
Kinder-Inhalte an. Alle Streaming-Angebote für Kinder bei Prime Video
gibt es hier.

Dass Videoinhalte wie Serien und Filme einen hohen Stellenwert in
der Urlaubszeit einnehmen, spiegelt sich auch in den Angaben zur
Lieblingsbeschäftigungen der Sprösslinge für die Sommerferien wider:
Fernsehen und Streamen liegen mit 42 Prozent hoch im Kurs. Besonders
Kinder im Alter von sechs bis einschließlich elf Jahren (44 Prozent)
und im Alter von 12 bis einschließlich 14 Jahren (50 Prozent) nutzen
in dieser Zeit gerne Bewegtbildangebote. Auch Musik oder Hörspiele
hören, ist mit 38 Prozent eine beliebte Beschäftigung in den Ferien.
Doch egal ob daheim oder im Urlaub, der Favorit ist ganz klar:
Insgesamt 73 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Kinder in den
Ferien am allerliebsten einfach nur spielen.

Hörbücher sind neben Video- und Musik-Streaming ein beliebtes
Unterhaltungsangebot

Nicht nur in der Ferienzeit sind Hörbücher oder Hörspiele ein
beliebter Begleiter. Generell gaben 63 Prozent der Befragten an, dass
sich ihr Kind Hörspiele/Hörbücher anhört, 21 Prozent davon häufig.
Besonders beliebt ist das Unterhaltungsangebot bei Kindern im Alter
von drei bis einschließlich fünf Jahren. Insgesamt gaben 76 Prozent
der Eltern mit Kindern in diesem Alter an, dass ihr Kind Hörbücher
und Hörspiele hört. Auch für über Dreiviertel der Eltern von sechs-
bis 11-Jährigen (77 Prozent) ist Hörbuch hören laut ihren Eltern eine
beliebte Beschäftigung. Einen Titel haben dabei zahlreiche Eltern als
Favoriten genannt: Bibi & Tina (22 Prozent).

Amazon hat dabei gute Nachrichten für alle Bibi & Tina-Fans: Der
Video-Streaming-Service schickt die liebgewonnenen Charaktere rund um
Hexe Bibi und ihre beste Freundin Tina mit ihren beiden Pferden
Amadeus und Sabrina bald in völlig neue Abenteuer. Weitere
Informationen gibt es unter www.bibiundtina.de/dieserie und im Amazon
Newsroom.

Am meisten abgerufene Inhalte bei Prime Video und Amazon Music
sind auch Umfragesieger

Die Lieblingsserien der Kinder sind laut Umfrage: Paw Patrol (20
Prozent), Peppa Pig (17 Prozent) und Feuerwehrmann Sam (15 Prozent).
Alle drei Serien sind gleichzeitig auch unter den Top 10 der
meistgesehenen Kinderserien bei Prime Video.

Die Hörspielklassiker Bibi & Tina (22 Prozent), Die Drei ??? (20
Prozent) und Harry Potter (18 Prozent) belegen die Top-Ränge in der
repräsentativen YouGov-Umfrage. Auf Amazon Music gehören außerdem
auch Bibi Blocksberg, Benjamin Blümchen und TKKG zu den meist
gestreamten Hörspielen. Weitere Informationen zum Angebot für Kinder
bei Amazon Music gibt es hier.

Entertainment-Angebote überbrücken längere Reisezeit

Ideal für die Reisezeit ist, dass die Entertainment-Inhalte von
Amazon Music und Prime Video auch offline gehört und gesehen werden
können. Denn 61 Prozent der Eltern, die einen Urlaub planen, gaben
an, dass ihr jüngstes Kind während der Reise vor allem Musik hört.
Auch lesen (39 Prozent), Hörbücher oder Hörspiele anhören (31
Prozent) und Serien oder Filme streamen (28 Prozent) werden gern zum
Überbrücken von Wartezeiten, Staus und Flügen genutzt. Da helfen die
Angebote auf Prime Video und Prime Music weiter: Prime-Mitglieder in
Deutschland und Österreich können Musik, Hörbücher, Hörspiele, Serien
und Filme ohne zusätzliche Kosten herunterladen und offline auch auf
Reisen auf mobilen Endgeräten anschauen. Eltern können Titel im
Vorfeld herunterladen und offline zum Streamen auf Reisen
bereithalten.

1 Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov
Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung über das
Online-Panel Omnibus Parents zwischen dem 15.07.2019 und dem
21.07.2018 nahmen 1.045 Eltern mit Kindern unter 18 Jahren teil. Die
Ergebnisse wurden gewertet und sind repräsentativ für Familien mit
Kindern unter 18 Jahren.

Pressekontakt:
Amazon Deutschland Services GmbH
Public Relations
Marcel-Breuer-Str. 12
80807 München
Telefon: 089 35803-530
Telefax: 089 35803-481
E-Mail: presseanfragen@amazon.de

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https://www.presseportal.de/pm/8337/4347690

„Papa, wie lange noch?“ / Tipps für Urlaubsreisen zum Ferienbeginn (FOTO)

AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH

Hamburg (ots) –

Der Familienurlaub steht unmittelbar bevor, die Freude ist groß.
Doch je näher der Urlaubsstart rückt, desto mehr Gedanken machen sich
viele Eltern über die Hin- und Rückfahrt. Knapp 17 Millionen Deutsche
treten jedes Jahr ihre Reise in den Familienurlaub mit dem Auto an.
Lange Fahrten mit Kindern sind häufig geprägt von Ungeduld und
unangenehmen Begleiterscheinungen wie Bauchschmerzen, Übelkeit bis
hin zu Erbrechen. Damit es nicht so weit kommt, gibt Dr. Gunter
Burmester, Oberarzt im Bereich der Gastroenterologie im Altonaer
Kinderkrankenhaus, den Eltern ein paar praktische Tipps und
Hilfsmittel an die Hand.

Viele Deutsche starten mit dem Auto in den lang ersehnten
Familienurlaub. Die Fahrt kann den Urlaub allerdings von vornherein
verderben, wenn die Kinder anfangen über Unwohlsein zu klagen. „Es
gibt ein paar einfache Tricks, mit denen es nicht soweit kommen
muss“, erläutert Dr. Gunter Burmester, Sektionsleiter der
Gastroenterologie im Altonaer Kinderkrankenhaus.

„So wie es möglich ist, sollten Eltern vermeiden, mehr als 500
Kilometer an einem Tag zurückzulegen. Vor Beginn der Reise sollten
alle Beteiligten eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen, die stärkt,
aber den Magen nicht zu sehr belastet. Für die Fahrt sollte
entsprechende Verpflegung an Bord sein, zum Beispiel geschnittene
Äpfel oder Möhren“, so Burmester. Weiterhin sollten den Kindern keine
kohlensäurehaltigen Getränke angeboten werden, da diese leicht auf
den Magen schlagen. „Stilles Wasser, Tee und Saft sind hier die
richtige Wahl“, erklärt Burmester weiter.

Natürlich darf neben dem Proviant die richtige Unterhaltung nicht
zu kurz kommen. Spiele wie Mau-Mau und Quartett eignen sich gut für
lange Autofahrten, da hierfür nicht viel Equipment benötigt wird.
Zwischendurch sollten die kleinen Urlauberinnen und Urlauber aus dem
Fenster schauen. „Geschieht dies nicht, können bei den Kindern leicht
Symptome wie Übelkeit auftreten. Aus diesem Grund sollten auch keine
Lese- oder Bilderbücher zum Einsatz kommen. Hörbücher oder
Ratespiele, wie zum Beispiel das Erraten von Autokennzeichen oder
„Ich sehe was, was du nicht siehst“, eignen sich hier besser“, sagt
der Oberarzt und weiß dies aus eigener Erfahrung als Vater.

„Wenn Sie grundsätzlich die drei Dinge – ausreichende Pausen,
Unterhaltung und gesunde Snacks – beachten, kann auf der Fahrt in den
Urlaub nichts schief gehen“, so Burmester. Falls es doch soweit
kommen sollte und der Magen rebelliert, ist es für die Eltern ratsam,
immer eine Tüte griffbereit zu haben. Für Kinder, die regelmäßig zu
Reiseübelkeit mit Erbrechen neigen, stehen im Bedarfsfall
medikamentöse Therapien zur Verfügung. Dies sollte mit dem Kinderarzt
besprochen werden.

Pressekontakt:
Unternehmenskommunikation: Gesine Walsleben (Ltg.)
Fon: 040 88908 126 – Fax: 040 88908 128 – uk@kinderkrankenhaus.net
AKK Altonaer Kinderkrankenhaus gGmbH – Bleickenallee 38 –
22763 Hamburg

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https://www.presseportal.de/pm/130900/4308563

Sicher spielen am Strand / Die wichtigsten Sicherheitsregeln für den Strandurlaub mit Kindern

DSH – Aktion Das Sichere Haus

Hamburg (ots) – Das Meer reicht bis zum Horizont, die Sonne steht
im Zenit. Das sind die Voraussetzungen für den perfekten Tag am
Strand mit der ganzen Familie. Während die Eltern sonnenbaden und die
Kinder im Sand buddeln, könnte man fast vergessen, dass ein
Strandurlaub auch lebensgefährliche Risiken birgt.

Die Aktion DAS SICHERE HAUS e.V. (DSH) rät für einen unbeschwerten
Strandurlaub:

Aufsicht ist das A und O

Am wichtigsten ist, dass Sie die Kleinen stets beaufsichtigen.
Wenn Kinder im oder am Wasser spielen, machen sie Lärm. Schauen Sie
deshalb sofort nach, wenn es still wird. Ertrinkende Kinder
unternehmen keine Selbstrettungsversuche. Sie schreien nicht, winken
nicht und strampeln nicht – sie ertrinken nahezu geräuschlos.

Seepferdchen-Kids können noch nicht schwimmen

Ertrinken ist die zweithäufigste Todesursache bei Kindern – nach
den Verkehrsunfällen. Das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ wird von
Eltern oft überschätzt. Sie müssen wissen, dass dieses Abzeichen
Kinder noch nicht als geübte Schwimmer ausweist. Erst mit dem
Jugendschwimmabzeichen Bronze (früher: „Freischwimmer“) sind Kinder
im Wasser einigermaßen sicher unterwegs. Eltern müssen daher immer
noch ein wachsames Auge auf ihren plantschenden Nachwuchs haben, denn
zum Ertrinken reichen schon wenige Sekunden aus. Nutzen Sie am besten
Strandabschnitte, die mit Badeaufsichten und Rettungsschwimmern
ausgestattet sind.

Die Gefahren von Schwimmhilfen und „Wassertieren“

Schwimm- und Badehilfen zum Aufblasen wie Luftmatratzen oder
Wassertiere sind für den Pool oder zum Spielen am Strand geeignet,
sollten aber nicht mit ins Meer genommen werden. Es besteht die
Gefahr, dass die Kinder durch plötzlich einsetzenden Wind aufs offene
Meer hinausgetrieben werden. Sichere Schwimmhilfen sind Schwimmflügel
aus solidem Material, mit mindestens zwei Luftkammern für jeden Arm.
Daneben gehören gute, versenkbare Sicherheitsventile und das
GS-Prüfzeichen zum Sicherheitsstandard.

Badeschuhe anziehen

Buddeln und Burgen zu bauen macht Kindern besonderen Spaß, doch im
Sand verbergen sich nicht nur schöne Muscheln, sondern auch Scherben,
scharfe Plastikteile oder Seeigel-Stacheln. Auf Badeschuhe sollte
daher nicht verzichtet werden – auch angesichts des aufgeheizten
Sandes.

Schützen Sie Ihr Kind beim Spielen im Sand durch eine
Strandmuschel und Sonnenhüte. Zusätzlich gilt: Eincremen, eincremen
und nochmals eincremen, denn auch im Schatten besteht eine hohe
Sonnenbrandgefahr.

Pressekontakt:
Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin
Tel.: 040 / 29 81 04 62
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de

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https://www.presseportal.de/pm/9331/4307604

„ELTERN für dich“: ELTERN und baby-walz bringen gemeinsame Babykollektion heraus

Gruner+Jahr, ELTERN

Hamburg/Bad Waldsee (ots) – Der Versandhändler für Babysachen
baby-walz und die Medienmarke ELTERN haben gemeinsam eine Kollektion
für Babybekleidung entwickelt. Die Partner planen zukünftig zwei
Kollektionen pro Jahr herauszubringen, die unter der Marke „ELTERN
für dich“ im Co-Branding mit der baby-walz-Eigenmarke „Bornino“ auf
den Markt kommen. Die ersten Produkte sind ab sofort deutschlandweit
in allen baby-walz-Filialen und im Onlineshop erhältlich, weitere
Vertriebskanäle sind in Planung. Damit bringt ELTERN nach dem Launch
der Spielzeugkollektion im Januar die zweite Produktlinie unter der
Marke „ELTERN für dich“ auf den Markt.

Die Kollektion umfasst 22 Artikel für die Erstausstattung von
Säuglingen: von Accessoires wie Dreieckstüchern über Mützen und
Söckchen bis hin zu Shirts, Kleidern, Wendejacken und Hosen im
Tierprint-Design, in Pastelltönen oder mit Streifenmuster. Das
Sortiment besteht zudem aus mehrteiligen Bekleidungssets, die zu
kompletten Outfits kombiniert werden können. Alle Artikel sind
Oeko-Tex® zertifiziert. Die Preise starten bei 4,99 Euro für das
Dreieckstuch oder die Söckchen, ein dreiteiliges Bekleidungsset aus
Jacke, Hose und Shirt kostet 24,99 Euro.

Bernd Hellermann, Editorial Director und Geschäftsführer Community
of Interest Family: „Mit der Bekleidungskollektion bauen wir das
ELTERN-Produktportfolio unter der Marke ‚ELTERN für dich‘ konsequent
weiter aus. Perspektivisch wollen wir eine breite Range an qualitativ
hochwertigen und einzigartigen Produkten anbieten, die Müttern und
Vätern das Leben leichter machen. Für die Babybekleidung freuen wir
uns sehr, mit baby-walz einen der erfahrensten und renommiertesten
Multichannel-Anbieter als Partner an unserer Seite zu wissen.“

Über ELTERN

ELTERN steht für Vertrauen und das seit über 50 Jahren. ELTERN ist
Deutschlands führende Medienmarke für alle Themen rund um die
Familie. ELTERN begleitet Mütter und Väter, um ihnen das Leben als
junge Familie zu erleichtern – mit Tipps, Ideen und Inspiration. Zum
Portfolio gehören neben den Magazinen ELTERN und ELTERN FAMILY auch
eine Reihe von kostenlosen Sonderheften wie z. B. ELTERN
Schwangerschaft, ELTERN Klinikführer und ELTERN Kindergesundheit, die
millionenfach über Gesundheitspartner wie Arztpraxen vertrieben
werden. Auch im Digitalgeschäft ist der Verlag Gruner + Jahr mit
Deutschlands größtem Familienportal ELTERN.de, Deutschlands größter
Familiencommunity URBIA.de und Deutschlands größter Namenswebsite
VORNAME.com die Nummer eins. Ein stetig wachsendes Portfolio an
Lizenzprodukten wie z. B. Spielzeug, Kindermode und Büchern rundet
das Angebot ab.

Über baby-walz

Wunderschön und aufregend ist die Geburt eines neuen
Familienmitglieds. Um auf die gemeinsame Zukunft perfekt vorbereitet
zu sein, bietet baby-walz alles, was werdende Eltern vor und nach der
Geburt für den neuen Lebensabschnitt benötigen. Von Erstausstattung
über Babykleidung, Produkte für unterwegs und zu Hause bis hin zu
Pflegeartikeln und Spielzeug – baby-walz hat alles, was das Herz von
frischgebackenen Familien begehrt. Die Bedürfnisse der Kunden stehen
absolut im Mittelpunkt und es wird Wert auf Qualität, Fachkompetenz
und Beratung gelegt. Besuchen Sie uns unter www.baby-walz.de oder in
einer der baby-walz-Filialen in Deutschland, Österreich und der
Schweiz.

Pressekontakt:
ELTERN
Frauke Meier
PR / Kommunikation
Tel.: +49 (0) 403703 – 2980
E-Mail: meier.frauke@guj.de
www.eltern.de

baby-walz GmbH
Anja Angerer
PR / Kommunikation
Tel.: +49 (0) 7524 – 7030
E-Mail: pressestelle@walz.de
www.baby-walz.de

Original-Content von: Gruner+Jahr, ELTERN, übermittelt durch news aktuell

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Elterntaxi stehen lassen! VCD und Deutsches Kinderhilfswerk fordern Einführung von Schulstraßen

VCD Verkehrsclub Deutschland e.V.

Berlin (ots) – Heute startet die Anmeldephase für die Aktionstage
„Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“, die im September bundesweit
stattfinden. VCD und Deutsches Kinderhilfswerk rufen Kinder auf, zu
Fuß oder mit dem Rad zur Grundschule oder in die Kita zu kommen.
Straßen vor Schulen sollten temporär für Autos gesperrt werden
können.

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD
rufen unter dem Motto „Mitmachen und Elterntaxi stehen lassen!“
Grundschulen und Kitas in ganz Deutschland auf, sich zu den
Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ (siehe
www.zu-fuss-zur-schule.de) anzumelden. Zu Beginn des nächsten
Schuljahres, vom 16. bis 27. September, können die Kinder während der
Aktionstage lernen, wie viel Spaß es macht, selbstständig zur Schule
oder Kita zu kommen: egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller.
Das Deutsche Kinderhilfswerk und der VCD appellieren an die Eltern,
ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu fahren. Elterntaxis
schaden der Umwelt und nehmen Kindern zudem die Möglichkeit, früh zu
lernen, wie man sich eigenständig und sicher im Verkehr bewegt.

Claudia Neumann, Expertin für Spiel und Bewegung des Deutschen
Kinderhilfswerkes: „Während der Aktionstage können Kinder, Eltern und
Lehrende sehen, wie viele Vorteile es hat, wenn das Elterntaxi stehen
bleibt und die Kinder selbstständig zur Schule oder Kita laufen. Nur
wenn Kinder die Möglichkeit haben, selbstständig ihre Wege zu gehen,
können sie langfristig Sicherheit im Straßenverkehr gewinnen.
Außerdem lernen sie Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen
und bleiben nebenbei durch mehr Bewegung gesund und
konzentrationsfähig.“

Oft fahren Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, weil sie
der Ansicht sind, dass ihre Kinder nur so sicher dort ankommen.
Tatsächlich aber machen Elterntaxis die Straßen für Kinder
unsicherer. Viele Autos, die in zweiter Reihe parken, um Kinder ein-
und aussteigen zu lassen, blockieren die Sicht und verstopfen die
Straße. Zudem sind Kinder, die ständig von den Eltern gefahren
werden, auch in späteren Jahren unsicherer im Straßenverkehr
unterwegs.

Der VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk fordern die
Bundesregierung auf, die Verkehrssicherheit vor Schulen zu erhöhen.
Dafür muss sie die Straßenverkehrsordnung so reformieren, dass
Kommunen sogenannte Schulstraßen mit temporären
Durchfahrtsbeschränkungen an Schulen einrichten können. In Südtirol
und auch in Wien oder Salzburg haben sich diese temporären
Zufahrtsbeschränkungen für Pkw an Schulen bewährt. In Schulstraßen
wird zeitweise, also vor allem morgens zu Schulbeginn, die Zufahrt
zur Schule für den Autoverkehr gesperrt. In Deutschland gibt es
Schulstraßen bisher nur vereinzelt im Rahmen von Testphasen.
Schulstraßen sind aus Sicht der Verbände vor allem für Nebenstraßen
geeignet.

Stephanie Päßler, Projektleiterin beim VCD: „Wir fordern
Schulstraßen insbesondere an Schulen mit ungünstigen
Verkehrssituationen, die für Kinder schwer einzuschätzen sind. Damit
Kinder sicher unterwegs sein können, müssen Kommunen die Möglichkeit
haben, den Autoverkehr vor Schulen und Kitas temporär
einzuschränken.“

Im Rahmen der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“
vom 16. bis 27. September 2019 können Kinder mit ihren Lehrerinnen
und Erziehern eigene Projekte rund um das Thema zu Fuß zur Schule und
zur Kita entwickeln. Die Aktionstage richten sich gezielt an
Grundschulen und Kindergärten. Viele Materialien wie kostenlose
Aktionsposter und Projektideen gibt es unter:
www.zu-fuss-zur-schule.de.

Der ökologische Verkehrsclub VCD ist ein gemeinnütziger
Umweltverband, der sich für eine umweltverträgliche, sichere und
gesunde Mobilität einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei der Mensch mit
seinen Bedürfnissen und Wünschen für ein mobiles Leben. Seit 1986
kämpft der VCD für ein gerechtes und zukunftsfähiges Miteinander
zwischen allen Menschen auf der Straße – egal, ob sie zu Fuß, auf dem
Rad, mit Bus und Bahn oder dem Auto unterwegs sind. Dafür arbeitet er
vor Ort mit zwölf Landesverbänden und rund 140 Kreisverbänden und
Ortsgruppen, bundesweit und europaweit vernetzt. Rund 55.000
Mitglieder, Spender und Aktivistinnen unterstützen die Arbeit des VCD
für eine zukunftsfähige Mobilität.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45
Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung
von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an
allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der
Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein
finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine
Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche
Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die
die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren
Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit
wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in
Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von
Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen
sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten
gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

Pressekontakt:

Almut Gaude, VCD-Pressesprecherin – Telefon 030/280351-12 –
presse@vcd.org – www.vcd.org – Twitter: @VCDeV
Uwe Kamp, DKHW-Pressesprecher – Telefon 030/308693-11 –
presse@dkhw.de – www.dkhw.de – Twitter: @DKHW_de

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