Großer Zuspruch für Pro-Diesel-Kampagne der AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg

AfD-Fraktion im Brandenburgischen Landtag

Potsdam (ots) –

Kein Diesel ist illegal – mit Ihrer Pro-Diesel-Aufklärungskampagne
ist die Fraktion der AfD im Landtag Brandenburg überall im Land
unterwegs. Auf Marktplätzen, an Bahnhöfen und in Fußgängerzonen
informieren die Abgeordneten und Mitarbeiter der Fraktion die oft
durch Altparteien und Medien verunsicherten Bürger. Die
Landtagsabgeordneten verteilen Broschüren und führen unzählige
Gespräche. Am 13.08.18 waren die Abgeordneten Andreas Kalbitz, Birgit
Bessin und Thomas Jung in Erkner und in Fürstenwalde. Beide Orte
liegen im Landkreis Oder-Spree.

Über ihre Erlebnisse vor Ort berichten die Abgeordneten im
angefügten Video-Beitrag.

Pressekontakt:
Detlev Frye
Telefon (0331) 966-1880
E-Mail: presse@afd-fraktion.brandenburg.de

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Deutsche kaufen immer mehr SUVs und Geländewagen (FOTO)

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Berlin (ots) –

– dena-Monitoringbericht 2017 zeigt: Neuwagenmarkt befindet sich
weiter auf Wachstumskurs
– Durchschnittliche CO2-Emissionen nehmen zu
– Absatz alternativer Antriebe steigt leicht an
– Absatzrückgang bei emissionsärmeren Pkw

Die Deutschen kaufen immer mehr Neuwagen – darunter auch deutlich
mehr Fahrzeuge mit alternativen Antrieben als noch 2016. Ihr
Marktanteil stieg von 2 auf 3,4 Prozent. Allerdings ist auch der
durchschnittliche CO2-Ausstoß aller neu zugelassenen Fahrzeuge 2017
angestiegen (+0,4 Gramm pro Kilometer – g/km). Grund dafür ist, dass
verbrauchsstarke SUVs und Fahrzeuge der oberen Mittelklasse immer
beliebter werden – während sich emissionsärmere Pkw der Kompakt- und
Mittelklasse schlechter verkaufen. Das sind die zentralen Ergebnisse
des jährlich erscheinenden Monitoringberichts zur Entwicklung
CO2-effizienter Pkw der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Erstmals weniger Fahrzeuge mit grünen Effizienzklassen A+ und A
verkauft

Seit 2011 weist das Pkw-Label die Effizienz eines Fahrzeugs aus.
2017 wurden erstmals weniger Pkw mit den grünen Effizienzklassen A+
(-11,8 Prozent) und A (-7,8 Prozent) verkauft als im Vorjahr. Neben
dem wachsenden Anteil emissionsstarker Fahrzeuge liegt das auch am
stagnierenden durchschnittlichen Verbrauch innerhalb der
Fahrzeugsegmente. In einigen Segmenten wie zum Beispiel bei
Mittelklassewagen und Großraumvans stieg der durchschnittliche
Verbrauch sogar im Vergleich zum Vorjahr – Autokäufer achteten
offenbar weniger auf die Fahrzeugeffizienz als noch 2016.

Die CO2-Emissionen der deutschen Neuzulassungen liegen mit 127,9
g/km sieben Prozent über dem europäischen Flottendurchschnitt von
119,5 g/km. Setzt sich der Emissionstrend in Deutschland und der EU
fort, wird das EU-Flottenziel von 95 g/km bis zum Jahr 2020 nicht
erreicht.

„Wichtig ist, dass wir nun zügig wirksame Maßnahmen einführen, um
den Kauf emissionsarmer Pkw attraktiver und den von
emissionsintensiven unattraktiver zu machen“, so Andreas Kuhlmann,
Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „In der dena-Leitstudie
Integrierte Energiewende raten wir zum Beispiel, die
Dienstwagenbesteuerung technologieoffen an den CO2-Ausstoß der
Fahrzeuge zu koppeln. Mittelfristig sollte man auch die
Energiesteuersätze fossiler Kraftstoffe deutlich stärker an deren
CO2-Intensität koppeln.“

Alternative Antriebe: starker Zuwachs bei Hybrid- und
Elektrofahrzeugen

Insgesamt kauften die Deutschen 2017 3,4 Millionen Neuwagen (+2
Prozent). Mit 96,6 Prozent machen konventionelle Antriebe den größten
Anteil daran aus. Während Benziner zulegten, nahm der Anteil
dieselbetriebener Pkw hingegen um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
ab. Zusammengenommen wurden 15 Prozent mehr SUVs und Geländewagen
gekauft, bei Fahrzeugen der oberen Mittelklasse waren es 18 Prozent
mehr. Der Absatz von Kompakt- und Mittelklassewagen sank hingegen um
fünf beziehungsweise vier Prozent.

Der Zugewinn bei alternativen Antrieben liegt vor allem daran,
dass mehr Hybrid- und Elektrofahrzeuge verkauft wurden (+85 Prozent).
Aufgrund der Verlängerung der Energiesteuerermäßigung für Erdgas
(Compressed Natural Gas – CNG) und Flüssiggas sind auch die
Neuzulassungen von CNG-Pkw im Vergleich zu 2016 um 30 Prozent
gestiegen.

Insgesamt dominieren Hybridfahrzeuge den Markt der alternativen
Antriebe mit 71,8 Prozent (84.675 Pkw). Es folgen reine
Elektrofahrzeuge mit 21,3 Prozent (25.056 Pkw), Erdgasfahrzeuge mit
3,2 Prozent (3.723 Pkw) und flüssiggasbetriebene Fahrzeuge mit 3,7
Prozent (4.400 Pkw).

In den ersten fünf Monaten 2018 setzte sich der Aufwärtstrend bei
den alternativen Antrieben fort. Besonders CNG-Pkw (+542 Prozent) und
reine Elektrofahrzeuge (+82 Prozent) legten gegenüber dem
Vorjahreszeitraum zu.

Zum Pkw-Label

Das Pkw-Label zeigt anhand einer Farb- und Buchstabenskala, wie
energieeffizient ein Neuwagen ist. Grün beziehungsweise A+ steht für
die höchste Energieeffizienzklasse, rot beziehungsweise G für die
niedrigste. Darüber hinaus informiert das Label über
Kraftstoffverbrauch und -kosten sowie die Kfz-Steuer. Verbraucher
können so verschiedene Modelle eines Fahrzeugsegments beurteilen und
miteinander vergleichen.

Auf www.pkw-label.de finden Kaufinteressierte, Autohändler und
Flottenbetreiber zahlreiche Informationen zu Pkw-Label und
Neuwagenkauf. Neuwagen im Handel müssen seit dem 1. Dezember 2011 mit
dem Label gekennzeichnet werden. Händler können es mithilfe des
Internetangebots der dena auch selbst erstellen. Änderungen der
Berechnungsgrundlage für Kraftstoffpreise oder die Kfz-Steuer werden
laufend eingearbeitet.

Zum Monitoring-Bericht

Der Bericht „Entwicklung der Neuzulassungen CO2-effizienter Pkw“
wurde von der dena-Initiative „Informationsplattform Pkw-Label“
erstellt und steht unter https://bit.ly/2Mg8SSZ bereit. Als Grundlage
dienten aktuelle Pkw-Neuzulassungsdaten vom Kraftfahrt-Bundesamt
(KBA). Der Kraftstoffverbrauch wurde dabei gemäß dem Messzyklus NEFZ
(Neuer Europäischer Fahrzyklus) berechnet. Die „Informationsplattform
Pkw-Label“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
gefördert.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Karin Adolph, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777 – 673, Fax: +49 (0)30 66 777 – 699, E-Mail:
presse@dena.de, Internet: www.dena.de

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https://www.presseportal.de/pm/43338/4035205

Spritpreise steigen weiter / Schere zwischen Benzin und Diesel verringert sich (FOTO)

ADAC

München (ots) –

Kraftstoff in Deutschland hat sich die dritte Woche in Folge
verteuert. Gegenüber der Vorwoche stieg der Preis für einen Liter
Super E10 nach Angaben des ADAC um 0,1 Cent auf durchschnittlich
1,467 Euro. Für Diesel mussten Autofahrer 1,0 Cent mehr bezahlen. Der
Durchschnittspreis liegt nun bei 1,297 Euro pro Liter. Damit hat sich
die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten auf 17 Cent verringert.

Beeinflusst wird die Entwicklung durch Unsicherheiten am
Rohölmarkt. Dieser zeigte zuletzt starke Schwankungen. Zudem gab der
Euro gegenüber dem Dollar in der vergangenen Woche etwas nach.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen
Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut
Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr
sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC
Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es
auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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https://www.presseportal.de/pm/7849/4036261

Bundesregierung blockiert Umsetzung der EU-Abgasstandards für Kohlekraftwerke

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass die Umsetzung
EU-weit verbindlicher Abgasvorschriften in nationale Gesetzgebung zum
16.8.2018 nicht erfolgt ist – Energiesektor nach dem Verkehr der
Hauptverursacher des Luftschadstoffs Stickstoffoxid (NOx) – Neben der
Autoindustrie protegiert die Bundesregierung auch die Kohleindustrie
zu Lasten der Gesundheit- Verzögerung verhindert die erforderliche
Nachrüstung von Kohlekraftwerken zur Minderung gesundheitsschädlicher
Emissionen aus der Kohleverbrennung – Ab 2021 müssen neue
Abgasstandards eingehalten werden

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung auf,
die Umsetzung EU-weit verbindlicher Vorgaben für die Abgasreinigung
von Kohlekraftwerken unverzüglich in nationales Recht umzusetzen. Nur
so kann eine Verzögerung bei der Einhaltung der neuen Abgasstandards
für Kohlekraftwerke ab 2021 vermieden werden. Aus Sicht des Umwelt-
und Verbraucherschutzverbandes zeigt sich an der Blockadehaltung
abermals, welch geringen Stellenwert die „Saubere Luft“ und der
Klimaschutz für die Bundesregierung haben.

Die Energieerzeugung trägt nach dem Verkehr am stärksten zur
Belastung der Luft mit dem für Mensch und Umwelt giftigen
Stickstoffoxid (NOx) bei. Insgesamt werden durch die Energieerzeugung
jährlich etwa 300.000 Tonnen NOx ausgestoßen – und das seit 20
Jahren.

Im August 2017 hat die EU neue Standards für die Abgasreinigung
bei Braun- und Steinkohlekraftwerken – gegen den vorherigen
Widerstand durch die Bundesrepublik – veröffentlicht. Die
EU-Anforderungen bilden den Stand der Technik bei der Abgasreinigung
für Kohlekraftwerke ab und müssen ab August 2021 eingehalten werden.
Die Frist zur Umsetzung der EU-Vorgabe in die
Bundesimmissionsschutzgesetzgebung zum 16.8.2018 hat die
Bundesregierung tatenlos verstreichen lassen. Die DUH befürchtet,
dass damit auch die Einhaltung der neuen Abgasstandards ab August
2021 gefährdet ist. Dabei könnten die zur Einhaltung der neuen
Standards erforderlichen Nachrüstungen die NOx-Emissionen um zwei
Drittel reduzieren.

„Allen Klimaschutzversprechen zum Trotz sind in Deutschland immer
noch zu viele und zu dreckige Kohlekraftwerke aktiv. Die Technik, um
die Anlagen deutlich sauberer zu machen und damit faktisch Leben zu
retten, ist vorhanden. Die deutsche Bundesregierung hält jedoch nicht
nur über die deutsche Automobilindustrie ihre schützende Hand,
sondern auch über die Betreiber von Deutschlands Kohlekraftwerken.
Diese haben über viele Jahre sehr viel Geld mit den Anlagen verdient.
Welche Begründung kann es für eine Regierung geben, die Umsetzung
dieser Technik nicht zu verlangen?“ sagt Jürgen Resch,
Bundesgeschäftsführer der DUH. „Der Ausstieg aus der Kohle als
Energieträger ist eine der zentralen Voraussetzungen, um die
Klimaschutzziele zu erreichen und daher unabwendbar. Für die Kohle
wie für den Dieselantrieb gilt: Solange sie noch genutzt werden,
müssen sie so sauber sein, wie technisch möglich. Die Bundesregierung
darf sich geltender Rechtsvorgaben nicht länger widersetzen“, so
Resch weiter.

Während Stickoxidemissionen aus Dieselfahrzeugen vor allem im
städtischen Bereich zu hohen Belastungen und Überschreitungen von
Luftqualitätsgrenzwerten führen, tragen Emissionen aus Kraftwerken
wesentlich zur Hintergrundbelastung bei. Den aus der
Hintergrundbelastung entstehenden negativen gesundheitlichen Effekt
hat das Umweltbundesamt in einer im März dieses Jahres
veröffentlichten Studie ermittelt. Für das Jahr 2014 sind demnach
6.000 vorzeitige Todesfälle sowie mehr als 400.000 Krankheitsfälle
von Asthma und Diabetes der Hintergrundbelastung zuzuordnen. Das
Aktionsbündnis „Europe beyond coal“ quantifiziert die
gesundheitlichen Folgen von Schadstoffemissionen aus den in
Deutschland betriebenen 86 Kohlekraftwerken für das Jahr 2015 mit
3.850 vorzeitigen Todesfällen sowie unter anderem 79.000
Asthmaanfällen von Kindern. Neben Stickoxid sind Feinstaub und Ozon
weitere relevante Schadstoffe.

Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Dorothee Saar, Leiterin Verkehr und Luftreinhaltung
030 2400 86772, saar@duh.de

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

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https://www.presseportal.de/pm/22521/4036998

Flüssiggas-Anlagen in Caravans und Wohnmobilen: Austauschfristen im Blick behalten / Verbraucher müssen spätestens alle zehn Jahre die Komponenten ihrer Flüssiggas-Anlage ersetzen (FOTO)

Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

Berlin (ots) –

Wer es vor dem Camping-Urlaub vergessen hat, der sollte spätestens
im Nachhinein einmal genau hinsehen: Steht vor der nächsten Saison
eventuell ein Austausch der Komponenten in der Flüssiggas-Anlage des
Reisemobils oder Wohnwagens an? Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V.
(DVFG) verrät, worauf Verbraucher bei privat genutzten Fahrzeugen
achten müssen.

Der Betreiber einer Flüssiggas-Anlage in privat genutzten
Freizeitfahrzeugen muss nicht nur daran denken, diese alle zwei Jahre
von einem entsprechend geschulten Sachkundigen prüfen zu lassen.
Zusätzlich ist er auch für den rechtzeitigen Tausch der einzelnen
Komponenten verantwortlich. Denn Schlauchleitungen, automatische
Umschalteinrichtungen und Druckregler müssen spätestens nach zehn
Jahren ersetzt werden. Wichtig dabei: Als Beginn des Zeitraumes gilt
nicht der Einbau in die Flüssiggas-Anlage des Fahrzeuges, sondern das
Herstelldatum der Komponente. Dieses können Verbraucher direkt von
den jeweiligen Teilen ablesen.

Unabhängig von dieser Frist sollten Wohnmobil-Fans den Zustand der
Anlage und ihrer Teile dauerhaft im Blick behalten. Denn kommt das
Fahrzeug sehr häufig zum Einsatz, werden auch die Flüssiggas-Anlage
und ihre Komponenten entsprechend stärker beansprucht. Sind einzelne
Teile bereits vor Ablauf der Frist verschlissen oder beschädigt,
müssen sie unverzüglich ersetzt werden. Die Dichtheit der
Flüssiggas-Anlage lässt sich beispielsweise leicht mit Hilfe von
Lecksuchsprays prüfen und lohnt sich bereits vor jeder neuen Tour.

Energieträger Flüssiggas:

Flüssiggas (LPG) besteht aus Propan, Butan und deren Gemischen und
wird bereits unter geringem Druck flüssig. Der Energieträger
verbrennt CO2-reduziert und schadstoffarm. Flüssiggas wird als
Kraftstoff (Autogas), für Heiz- und Kühlzwecke, in Industrie und
Landwirtschaft sowie im Freizeitbereich eingesetzt.

Pressekontakt:
Sabine Egidius
Tel.: 030 / 29 36 71 – 22
E-Mail: presse@dvfg.de
Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

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https://www.presseportal.de/pm/112641/4035905

Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) stellt Aktionsplan zum Stromnetzausbau vor und äußert sich zu Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei

PHOENIX

Bonn (ots) – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht
beim Ausbau der Stromnetze in den nächsten Jahren keine Alternative
zu freiliegenden Überlandleitungen. In einem Interview mit dem
TV-Sender phoenix äußerte er Verständnis für Skepsis in der
Bevölkerung gegenüber Strommasten. Jedoch sei bei den
Wechselstromleitungen, von denen noch mindestens 900 Kilometer gebaut
werden müssten, die Technologie für eine unterirdische Erdverlegung
noch nicht entwickelt. „Da reden wir über Pilotvorhaben. Es wird auch
in Zukunft freiliegende Leitungen geben müssen. Die Freileitungen
müssen so verlegt und geplant werden, dass sie die Wohnbevölkerungen
möglichst wenig beeinträchtigen“, sagte Altmaier, der in der
Bundesnetzagentur in Bonn einen Aktionsplan für den Netzausbau
vorstellte.

Ziel des Aktionsplans sei es, die Kosten für die geplanten
Leitungen möglichst gering zu halten: „Wir müssen jetzt erreichen,
dass der Stromtransport nicht zu einem neuen Preistreiber wird.“ Der
Bundeswirtschaftsminister besucht in dieser Woche Gas- und
Windkraftwerke in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, um für die
Beschleunigung des Netzausbaus in Deutschland zu werben.

Altmaier äußerte sich in dem phoenix-Interview auch zur
wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Türkei angesichts der
Kursverfalls der türkischen Lira: „Wir haben ein großes Interesse
daran, dass die Türkei stabil bleibt und neue Konflikte in der Region
vermieden werden. Deshalb habe ich ganz deutlich gesagt, dass wir
möchten, dass die Türkei ihre wirtschaftlichen Probleme überwindet.“
Er werde im Oktober mit einer großen Wirtschaftsdelegation in die
Türkei reisen und über die bilaterale Zusammenarbeit sprechen. „Wir
wollen, dass die Türkei ein berechenbarer Partner bleibt“, sagte
Altmaier. Er betonte zugleich, „in puncto Demokratie“ werde es
„keinerlei Kompromisse“ geben. Deutschland wolle, dass die 7000
deutschen Unternehmen in der Türkei ihre Geschäftstätigkeit entfalten
könnten. Er werde im Oktober ein deutsch-türkisches Wirtschaftsforum
eröffnen, das seit vielen Jahren nicht getagt habe. „Wir werden ganz
konkrete Zusammenarbeit im Energiebereich und im Wirtschaftsaustausch
voranbringen“, sagte Altmaier.

Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
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https://www.presseportal.de/pm/6511/4034368

Ralf Meixner stößt zu Rain Carbon als Head of Advanced Materials

Rain Carbon Inc.

Stamford, Connecticut (ots/PRNewswire) – Rain Carbon Inc., ein
führender weltweiter Produzent von Produkten auf Kohlenstoffbasis,
gab heute bekannt, dass Ralf Meixner zum Unternehmen gestoßen ist und
die neu geschaffene Funktion als Head of Advanced Materials
übernehmen wird.

Anfang dieses Jahres gab Rain Carbon eine Reorganisation der
Berichtssegmente (http://www.raincarbon.com/Upload/PDF/press-release-
advanced-materials.pdf) bekannt, hervorgehoben durch die Schaffung
des Bereichs Advanced Materials (http://www.raincarbon.com/products-a
nd-services/advanced-materials-products), welcher den ehemaligen
Chemicals-Bereich ersetzt und erweitert. Dieser Übergang
signalisierte ebenfalls den erhöhten Fokus des Unternehmens auf die
Bereitstellung von Rohstoffen, die für eine Anwendung im 21.
Jahrhundert konzipiert sind und den Kunden dabei helfen sollen, den
sich wandelnden Anforderungen für sauberere, umweltschonendere
Produkte gerecht zu werden.

Ralf Meixner war für BASF tätig, bevor er zu Rain Carbon gestoßen
ist. Er bringt mehr als 30 Jahre weltweite Erfahrung in den Bereichen
Vertrieb, Marketing und Unternehmensentwicklung in diese neue
Funktion ein. Zuletzt war er bei BASF als Senior Executive im Rahmen
eines Projekts tätig, das sich mit der Entwicklung einer
Customer-Service-Organisation für die Regionen Europa, Naher Osten
und Afrika des Unternehmens befasste, die den Ansprüchen des 21.
Jahrhunderts gerecht wird. Zuvor verbrachte er fast fünf Jahre in den
USA und China als Senior Vice President des Bereichs Battery
Materials von BASF. Ralf Meixner hat ebenfalls Erfahrungen in Afrika,
Asien und Europa gesammelt, wo er den Vertrieb und das Marketing
verschiedener Petrochemikalien und Zwischenprodukte unterstützte.

„Es ist eine seltene Gelegenheit, wenn ein Unternehmen eine Person
mit einer breiten und umfassenden Erfahrung wie Ralf Meixner in sein
Team aufnehmen kann“, sagt Gerry Sweeney, President von Rain Carbon.

„Ich freue mich vor allem auf seinen Hintergrund und seine
Erfahrung im Bereich Batterietechnologie, die entscheidend sein wird,
da wir daran arbeiten, den Umsatz in der
Lithium-Ionen-Batterie-Industrie zu erhöhen“, sagt Kris Vanherbergen,
Chief Commercial Officer. „Ralf Meixner wird eine wichtige Rolle
spielen, um unserem Commercial-Team dabei zu helfen, neue
erstklassige Standards zur Messung unserer Performance, zur
Erreichung von wirtschaftlichen Spitzenleistungen sowie zur
Steigerung der Segmentperformance aufzustellen.“

Informationen zu Rain Carbon Inc.

Rain Carbon Inc. ist ein führender, vertikal integrierter,
weltweiter Produzent von Produkten auf Kohlenstoffbasis und mit
modernsten Materialien, die wesentliche Rohmaterialien für
alltägliche Gebrauchsgegenstände sind. Das Unternehmen verfügt über
zwei Betriebsbereiche: Carbon und Advanced Materials. Im
Betriebsbereich Carbon werden die Nebenprodukte von Ölraffinerien und
Stahlhütten in Produkte auf Kohlenstoffbasis mit hohem Wert
konvertiert, die wichtige Rohmaterialien für die Branchen Aluminium,
Graphitelektroden, technischer Ruß, Holzschutz, Titandioxid,
feuerfeste Materialien und eine Reihe weiterer globaler Branchen
sind. Unser Betriebsbereich Advanced Materials erweitert die
Wertschöpfungskette der Kohlenstoffverarbeitung durch innovative
Weiterverarbeitung eines Teiles unseres Carbon-Outputs und weiterer
Rohmaterialien in umweltfreundliche Produkte aus modernsten
Materialien und mit hohem Wert, die entscheidende Rohmaterialien für
die Branchen Spezialchemie, Beschichtungen, Bau, Automobil,
Petrochemie und eine Reihe weiterer globaler Branchen sind. Weitere
Informationen finden Sie unter www.raincarbon.com.

Pressekontakt:
Alan Chapple
Rain Carbon Inc.
Ten Signal Road
Stamford
CT USA
Tel. +1 203 517 2818
alan.chapple@raincarbon.com

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https://www.presseportal.de/pm/131116/4031644

Kraftstoffpreise in Deutschland steigen kräftig / Größere Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel (FOTO)

ADAC

München (ots) –

Die für Verbraucher ungünstige Preisentwicklung an den deutschen
Tankstellen hält an. Gegenüber der Vorwoche verteuerte sich ein Liter
Super E10 nach Angaben des ADAC um 1,5 Cent auf durchschnittlich
1,466 Euro. Für Diesel stieg der Preis um 0,9 Cent auf 1,287 Euro pro
Liter. Damit hat sich die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten
weiter vergrößert und liegt nun bei knapp 18 Cent.

Der Rohölmarkt steht derzeit unter dem Einfluss der amerikanischen
Sanktionen gegenüber dem Iran. Zudem gab der Euro gegenüber dem
Dollar zuletzt leicht nach.

Der ADAC empfiehlt Autoreisenden, beim Tanken die regelmäßigen
Schwankungen der Spritpreise im Tagesverlauf zu beachten. Laut
Auswertung des ADAC liegen die besten Zeiten zwischen 15 und 17 Uhr
sowie 19 und 22 Uhr. Unterstützung bietet die Smartphone-App „ADAC
Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt gibt es
auch unter www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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https://www.presseportal.de/pm/7849/4029437

BUND legt Klima-Nothilfeplan vor / Maßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Natur- und Gewässerschutz gefordert

BUND

Berlin/Nürnberg (ots) – Durch die klimapolitische Untätigkeit der
Bundesregierung verschärft sich die Klimakrise weltweit – auch in
Deutschland. Die mit der aktuellen Hitzewelle verbundenen
Umweltprobleme machen ein schnelles politisches Eingreifen notwendig.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert daher
von der Bundesregierung umfassende Klima-Nothilfemaßnahmen in den
Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Natur- und
Gewässerschutz. Um die deutschen Klimaziele wie versprochen bis 2020
so weit wie möglich zu erreichen, müsse Bundeskanzlerin Angela Merkel
von ihren Ministerien jetzt Sofortmaßnahmen einfordern. Ein
entsprechendes Forderungspapier veröffentlichte der BUND heute
anlässlich einer Pressekonferenz in Nürnberg.

„Die Bundesregierung muss aufhören, den Klimaschutz auf später zu
verschieben. Lösungen liegen auf dem Tisch“, sagte der
BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Angesichts der Hitzewelle, die
aktuell vielerorts zu einem Fischsterben und zu dramatischen
Auswirkungen auf die Landwirtschaft führe, zeige sich auch, dass
Deutschland auf die Auswirkungen der Klimakrise nicht ausreichend
vorbereitet sei. „Eine politische Sommerpause kann sich die
Bundesregierung nicht leisten. Jetzt müssen Lösungen präsentiert
werden, wie Deutschland seinen immensen CO2-Ausstoß in den Bereichen
Energie, Verkehr und Landwirtschaft reduziert“, sagte Weiger.

Im Energiesektor sieht der BUND die am schnellsten wirksame
Maßnahme in der Abschaltung der klimaschädlichsten Kohlekraftwerke.
Außerdem müsse für eine deutliche Reduktion des absoluten
Energieverbrauchs gesorgt werden. Im Verkehrsbereich fordert der BUND
unter anderem die Einführung eines generellen Tempolimits auf
Autobahnen, die Abschaffung der steuerlichen Besserstellung von
Dieselkraftstoff, eine generelle Erhöhung der Energiesteuer auf
fossile Kraftstoffe und eine deutliche Erhöhung der Kfz-Steuer für
Spritschlucker. Wirksame Sofortmaßnahmen seien auch im Bereich
Landwirtschaft notwendig, vor allem eine Abkehr der Bundesregierung
von ihrer Exportstrategie bei Billigfleisch. Dies könne durch die
sofortige Reduktion der Fleischproduktion von aktuell 117 Prozent auf
das Niveau des Selbstversorgungsgrades erreicht werden, so der BUND.

Eine besonders wirksame Klimaschutzmaßnahme sei die Renaturierung
und Reaktivierung von Mooren, Auen und Feuchtgebieten durch einen
Bundesnetzplan Biotopverbund, sagte der Vorsitzende des BUND
Naturschutz, Richard Mergner. „Dadurch werden der Wasserhaushalt der
Landschaft verbessert, Emissionen klimaschädlicher Gase verhindert
und die Auswirkungen extremer Niederschläge sowie Dürren
abgemildert“, so Mergner.

Angesichts des aktuellen Fischsterbens, das mittlerweile die
Artenvielfalt in der Elbe, im Rhein und in zahlreichen Seen und
Flüssen in Nord- und Südwestdeutschland bedroht, fordert der BUND
einen Stopp und die Rücknahme von Ausnahmegenehmigungen zur
Einleitung von warmem Kühlwasser in aktuell ohnehin schon überhitze
Flüsse.

Zum Forderungspapier des BUND zur Klima-Nothilfe:
www.bund.net/hitzepapier

Hinweis für Hörfunkredaktionen: Einen O-Ton mit der
BUND-Klimaexpertin Ann-Kathrin Schneider über die Klimakrise, die
aktuelle Hitzewelle und die politischen Forderungen des BUND zur
freien Verwendung finden Sie unter: www.bund.net/interview_klimakrise

Pressekontakt:
Ann-Kathrin Schneider, BUND-Klimaexpertin, Tel. 030-27586-468,
E-Mail: annkathrin.schneider@bund.net bzw. Annika Natus,
BUND-Pressesprecherin, Tel. 030-27586-464, E-Mail: presse@bund.net;
www.bund.net

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https://www.presseportal.de/pm/7666/4029310

ZDFinfo mit acht Dokumentationen über „Geniale Rivalen“ (FOTO)

ZDFinfo

Mainz (ots) –

Erfinder und Pioniere, die den Lauf der Geschichte beeinflusst
haben, rückt die achtteilige Doku-Reihe „Geniale Rivalen“
(Originaltitel: „American Genius“) in den Fokus. Die ersten drei
Folgen sind am Montag, 13. August 2018, von 20.15 bis 22.30 Uhr in
ZDFinfo zu sehen.

Los geht es um 20.15 Uhr mit der Doku „Geniale Rivalen: Zeitungen
– Hearst gegen Pulitzer“. Die „New York World“ von Joseph Pulitzer
war Ende des 19. Jahrhunderts die führende Zeitung in Amerika. Die
journalistische Glaubwürdigkeit des Zeitungsverlegers stand auf dem
Spiel, als er mit dem jungen Millionär William Randolph Hearst und
dessen „Klatschblatt“ in Konkurrenz treten musste.

Nach der Doku über den Wettstreit der Zeitungsgiganten rückt ab
21.00 Uhr der Streit um Patente in der frühen Entwicklungsphase des
Fernsehens in den Blick. In „Geniale Rivalen: Fernsehen – Farnsworth
gegen Sarnoff“ wird geschildert, wie es der amerikanische Erfinder
Philo Farnsworth, der seit seiner Jugend an der Entwicklung des
Fernsehens arbeitete, in den 1930er Jahren mit David Sarnoff zu tun
bekam, dem Chef der mächtigen Rundfunkanstalt RCA. Sarnoff
investierte eine Million Dollar pro Jahr, um dem fast mittellosen
Farnsworth zuvorzukommen.

Dass auch die Luftfahrt bereits in ihrer Pionierphase umkämpft
war, zeigt ab 21.45 Uhr die Dokumentation „Geniale Rivalen: Flugzeuge
– Brüder Wright gegen Curtiss“. Den Brüdern Wright gelang der erste
bemannte motorisierte Flug – der Motorenbauer Glenn Curtiss bot ihnen
anschließend seine Motoren zur Verbesserung ihres Prototyps an. Als
die Brüder Wright das Angebot ablehnten, entwickelte Curtiss
Ambitionen, ein eigenes Flugzeug mit seinem Motor auszustatten.

Die fünf weiteren Folgen der US-amerikanischen Doku-Reihe sendet
ZDFinfo erstmals am Mittwoch, 15. August 2018, von 18.45 bis 22.30
Uhr. Der Wettlauf ins All, das Duell zweier Supermächte und ihrer
Weltraumprogramme, macht den Auftakt: „Geniale Rivalen: Raketen – Von
Braun gegen Koroljow“. Im Anschluss bestimmen ab 19.30 Uhr zunächst
der Apple- und der Microsoft-Gründer das Programm – in „Geniale
Rivalen: Jobs gegen Gates“. Mit „Schusswaffen: Colt gegen Wesson“
(20.15 Uhr), „Atombombe – Oppenheimer gegen Heisenberg“ (21.00 Uhr)
und „Elektrizität – Edison gegen Tesla“ (21.45 Uhr) zeigen auch die
weiteren „Geniale Rivalen“-Dokus, wie erbitterte Konkurrenz die
Entwicklung in den jeweiligen Fachgebieten vorangetrieben hat.

Am Donnerstag, 23. August 2018, sendet ZDFinfo von 13.30 bis 18.45
Uhr erneut „Geniale Rivalen“ im Block.

http://zdfinfo.de

https://facebook.com/ZDFinfo

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon:
06131 – 70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/genialerivalen

Pressekontakt:
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