Benzin in Südwestdeutschland besonders günstig / Tanken in Hamburg und Bremen am teuersten (FOTO)

ADAC

München (ots) – Autofahrer, die Benzin benötigen, tanken derzeit in
Südwestdeutschland am günstigsten. Laut aktuellem Bundesländervergleich kostet
ein Liter Super E10 in Rheinland-Pfalz und im Saarland durchschnittlich 1,377
Euro, das sind 4,6 Cent weniger als in Hamburg, wo man im Mittel 1,423 Euro
bezahlen muss.

Etwas anders zeigt sich das Bild bei Diesel: Mit durchschnittlich 1,261 Euro je
Liter ist Sachsen am preiswertesten. Schlusslicht ist auch beim Diesel Hamburg,
wo der Liter im Mittel 1,296 Euro, und damit 3,5 Cent mehr als in Sachsen
kostet.

Was besonders auffällt: Am teuersten sind beide Kraftstoffsorten in den
Stadtstaaten Hamburg und Bremen – hier kann man üblicherweise eher günstig
tanken. Noch im August waren Benzin und Diesel in Bremen deutschlandweit am
preiswertesten.

In der aktuellen Untersuchung hat der ADAC am heutigen Dienstag um 11 Uhr die
Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten
Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise
stellen eine Momentaufnahme dar. Unkomplizierte und schnelle Hilfe für
preisbewusste Autofahrer bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“.
Ausführliche Informationen rund um den Kraftstoffmarkt gibt es zudem unter
www.adac.de/tanken.

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited nimmt eine der größten Solar-Dachanlagen Indiens in Betrieb (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav/Pune (ots) –

– 25.770 Photovoltaikmodule auf 63.000 m² verfügbarer Dachfläche
produzieren jährlich 12,2 Mio. kWh Energie
– Bis zu 15 Prozent des gesamten Energieverbrauchs des Werks
werden von ,grüner‘, erneuerbarer Energie gedeckt
– Verringerung der Kohlendioxidemissionen um 9.000 Tonnen pro Jahr

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited hat in seinem Werk in Chakan, Pune,
eine der größten Solar-Dachanlagen Indiens in Betrieb genommen. Insgesamt hat
der Automobilhersteller gemeinsam mit seinem Partner Amp Energy 25.770
Photovoltaikmodule installiert. Amp Energy ist ein weltweit tätiges Unternehmen,
das flexible und saubere Energieinfrastruktur entwickelt. Über die Anlage lässt
sich der jährliche Strombedarf des Werks bis zu 15 Prozent decken, die
Maximalleistung der Module beläuft sich auf 8,5 Megawatt. Durch die
Inbetriebnahme der Anlage verringert das Unternehmen am Standort Pune seine
Abhängigkeit von nicht-erneuerbarer Energie und schafft eine wichtige
Grundvoraussetzung für die Klimaneutralität des Werks.

SKODA AUTO Volkswagen India Private Limited hat am Standort Pune eine
Grundvoraussetzung geschaffen, um bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. Die
firmeneigene Photovoltaikanlage besteht aus 25.770 hocheffizienten,
polykristallinen Modulen und befindet sich auf der 63.000 m² großen Dachfläche
des Karosseriebau-Komplexes. Insgesamt wird die Anlage jährlich 12,2 Mio. kWh
Energie produzieren und den CO2-Ausstoß der Autoproduktion am Standort damit um
mehr als 9.000 Tonnen jährlich verringern. Zudem reduziert sich auch die direkte
Wärmestrahlung in der Werkstatt.

Gurpratap Boparai, Geschäftsführer von SKODA AUTO Volkswagen India Private
Limited, betont: „Mit der Inbetriebnahme der Solaranlage in unserem Werk in Pune
bekennen wir uns zu unserer Verantwortung und leisten einen wichtigen Teil
unseres Beitrags zu einer nachhaltig ökologischen Zukunft unseres Unternehmens.
Wir planen, künftig weitere umweltfreundliche Projekte zu realisieren und so
aktiv daran mitzuwirken, dass Indien seinen Beitrag zur weltweiten Reduzierung
von CO2-Emissionen leistet.“

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik,
ergänzt: „Wir treiben unser Ziel, bis 2030 klimaneutral zu produzieren, weltweit
voran. Mit der Inbetriebnahme der neuen Solar-Dachanlage am Standort Pune setzen
wir auch in Indien ein Zeichen für Nachhaltigkeit und
Verantwortungsbewusstsein.“

Neben der konsequenten Verbesserung seiner CO2-Bilanz legt SKODA AUTO Volkswagen
India Private Limited seinen Fokus auf nachhaltige Entwicklung,
Ressourcenschonung und effiziente Kostenoptimierung. So arbeitet das Werk in
Pune beispielsweise auch darauf hin, künftig keinen Abfall mehr zu erzeugen, der
auf Deponien entsorgt wird. Zudem werden zahlreiche weitere Projekte umgesetzt,
die darauf abzielen, die Produktion noch nachhaltiger zu machen.

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Ulrich Bethscheider-Kieser
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So funktioniert das Recycling von E-Auto-Akkus / Im Second Life können Batterien noch viele Jahre genutzt werden (FOTO)

ADAC

München (ots) – Die Zahl der Elektroautos wird in den nächsten Jahren deutlich
steigen. Doch was passiert mit Akkus, die defekt oder zu schwach sind? Sie
werden keinesfalls wertlos, nur weil sie für den Einsatz im Auto nicht mehr
leistungsfähig genug sind.

Batterien, die nicht mehr im Auto genutzt werden, aber noch einen Energieinhalt
von 70 bis 80 Prozent haben, können in ein zweites Leben (sog. „Second Life“) im
stationären Betrieb überführt werden. Dort können sie zum Beispiel in
Großspeichern genutzt werden, wie aktuell bei Projekten im Hamburger Hafen oder
in der Amsterdam Arena, in denen die Betreiber neue Geschäftsmodelle erproben.
Auch als Stromspeicher für den privaten Haushalt sind die Batterien prinzipiell
einsatzfähig. Um die Weiterverwendung außerhalb des Fahrzeuges zu ermöglichen,
müssen aber geeignete Rahmenbedingungen geschaffen werden. Hürden bei der
Nutzungsänderung und Verwendung von Batterien für Second-Life-Anwendungen sind
(etwa) ungeklärte Haftungsfragen und die Verantwortung für die Entsorgung.

Geht es dann ans Recyceln, steht Effizienz im Vordergrund: Das gilt vor allem
für die in einem Akku enthaltenen Rohstoffe wie Lithium oder Kobalt – denn sie
sind zu wertvoll, um sie ungenutzt zu lassen. Recyclinganlagen für
Lithium-Ionen-Akkus gibt es bereits heute. Wenn in den nächsten Jahren aber mehr
alte Batterien recycelt werden müssen, müssen auch die Anlagen sukzessive
erweitert werden. Eine möglichst effiziente Rückgewinnung der Materialien ist
die Voraussetzung dafür, dass sich der Aufwand ökonomisch und ökologisch bezahlt
macht.

Nach geltender Rechtslage (Batteriegesetz von 2006) müssen mindestens 50 Prozent
des Materials einer Batterie recycelt werden – ein Wert, der häufig bereits
durch das Entfernen von Gehäuse und Komponenten aus Aluminium, Stahl oder
Kunststoff erreicht wird. Das Ziel, auch die kritischen Rohstoffe der Batterie
wiederzugewinnen, wird damit klar verfehlt. Der ADAC fordert, die Gesetzeslage
den technischen Möglichkeiten anzupassen und die sogenannte „Recyclingeffizienz“
gemäß dem technisch realisierbaren Stand auf über 90 Prozent anzuheben. Nur so
kann ein hohes Maß an stofflicher Verwertung erreicht werden.

Nach Ansicht des ADAC ist bei der Batterieweiterverwendung und dem Recycling
technisch heute schon deutlich mehr möglich, als regulatorisch gefordert wird.
Da sich der Großteil der Traktionsbatterien aber noch längere Zeit im Einsatz in
Fahrzeugen oder in Second-Life-Anwendungen befinden werden, wird es noch ein
wenig dauern, bis größere Stückzahlen recycelt werden müssen. Umso wichtiger ist
es aber, dass diese Zeit genutzt wird, um klare regulatorische Rahmenbedingungen
zu schaffen, entlang derer Recycling und Second-Life weiterentwickelt werden
können, um dann, wenn Elektromobilität ein Massenmarkt geworden ist, vorbereitet
zu sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.adac.de

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Spritpreise sinken weiter / Höhere Rohölnotierungen zeigen noch keine Wirkung (FOTO)

ADAC

München (ots) – Autofahrer können im Bundesdurchschnitt erneut preiswerter als
in der Vorwoche tanken. Laut aktueller Auswertung des ADAC verbilligte sich ein
Liter Super E10 im Bundesmittel um 0,6 Cent auf 1,375 Euro. Diesel kostet je
Liter durchschnittlich 1,254 Euro, das sind 0,2 Cent weniger als noch vor einer
Woche. Gleichzeitig sinkt die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten auf nur noch
12,1 Cent.

Damit zeigt der Anstieg der Rohölpreise noch keine Wirkung an den Tankstellen.
Die Notierungen für ein Barrel der Sorte Brent liegen aktuell bei rund 64
Dollar, das sind drei Dollar mehr als in der Vorwoche.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer
die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen
und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen
den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der
Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe
bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum
Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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ADAC fordert größere Anstrengung bei Ladesäulen / Schnelle Gesetzesänderung für private Lademöglichkeiten nötig

ADAC

München (ots) – Um bis 2030 zehn Millionen E-Fahrzeuge auf die Straße zu
bringen, wie es der „Masterplan Ladeinfrastruktur“ der Bundesregierung vorsieht,
braucht es nach Ansicht des ADAC wesentlich größere Anstrengungen als bisher.
Nur eine größere Zahl an Ladesäulen reicht nicht. Der Club fordert insbesondere
Schnellladesäulen an Fernverkehrsstrecken und Erleichterungen beim privaten
Einbau von Ladesäulen.

Das Laden von E-Autos muss alltagstauglicher und komfortabler werden. Dazu
gehört, dass der Verbraucher schnell darüber informiert wird, wo es Ladesäulen
gibt und ob diese frei, belegt oder gar defekt sind. Auch Ladeleistung und
Tarife müssen vorab erkennbar sein. Eine Untersuchung des ADAC im Bundesgebiet
ergab, dass die untersuchten Säulen technisch in Ordnung waren, jedoch Schwächen
im Service zeigten: Bedienkomfort, Informationen und Preistransparenz sind noch
weit entfernt von den Standards herkömmlicher Zapfstellen.

Parallel dazu müssen Wohnungseigentumsgesetz und Mietrecht schneller als geplant
geändert werden, die den Einbau von Lademöglichkeiten in Tiefgaragen von
Mehrfamilienhäusern aktuell erheblich hemmen. Bisher müssen alle Mitglieder
einer Eigentümergemeinschaft einer Installation zustimmen, auch nur eine
Gegenstimme kann dies verhindern. Ebenso müssen Mieter einen Anspruch auf die
Installation einer Lademöglichkeit bekommen. „Unter den jetzigen Umständen wird
es kaum gelingen, die Elektromobilität für alle Interessierten nutzbar zu
machen“, kritisieren die ADAC Vizepräsidenten für Verkehr und Technik Gerhard
Hillebrand und Karsten Schulze. Für Verbraucher sei es essentiell, dass sie ihr
Fahrzeug unkompliziert zu Hause laden können. Der Großteil der Ladevorgänge von
Privatnutzern fände zu Hause statt. „Es ist deshalb notwendig, die Installation
von Ladeinfrastruktur in Bestandsimmobilien zu erleichtern und das Miet- und
Wohneigentumsrecht anzupassen.“

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Volvo Trucks präsentiert leistungsstarke elektrischen Konzept Lkw für den Baubetrieb und den Regionalverkehr

Volvo Trucks

Göteborg, Schweden (ots/PRNewswire) – Wie können die Umwelt- und
Klimaauswirkungen des Schwerlastverkehrs verringert werden, während die
Transportnachfrage weiter steigt? Volvo Trucks hat kürzlich mit dem Verkauf von
Elektro Lkw für den Stadtverkehr begonnen und ist davon überzeugt, dass
Elektromobilität auch für schwerere Lkw eine wettbewerbsfähige Alternative sein
kann. Zur Erforschung und Demonstration der Möglichkeiten hat Volvo Trucks in
Europa zwei elektrische Konzept Lkw für den Baubetrieb und den regionalen
Verteilerverkehr entwickelt.

Um die Multimedia-Pressemitteilung anzuzeigen, klicken Sie bitte auf:

https://www.multivu.com/players/uk/8660651-volvo-trucks-electric-concept-trucks/

„Wir gehen von einem großen langfristigen Potenzial für schwere Elektro Lkw im
Regionalverkehr und Baugewerbe aus. Mit unseren Konzeptfahrzeugen möchten wir
verschiedene Lösungsbeispiele für die Zukunft erforschen und aufzeigen sowie
gleichzeitig Einblicke in das generelle marktwirtschaftliche wie
gesellschaftliche Interesse erhalten. Um die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen zu
erhöhen, muss die Ladeinfrastruktur schnell ausgebaut werden. Es müssen außerdem
stärkere finanzielle Anreize für Spediteure geschaffen werden, da diese
Pionierarbeit leisten, indem sie sich für neue Fahrzeuge mit geringeren Umwelt-
und Klimaauswirkungen entscheiden“, erklärt Roger Alm, Präsident von Volvo
Trucks.

Schwere Elektronutzfahrzeuge können aufgrund des niedrigen Geräuschpegels und
der nicht vorhandenen Emissionen während des Betriebs zur Verbesserung der
Arbeitsumgebung für Fahrer und Bauarbeiter beitragen. Die Emissionsfreiheit wird
sich in Städten mit vielen laufenden Bauprojekten erheblich und positiv auf die
Luftqualität auswirken. Durch die Geräuscharmut können diese Lkw an mehr Stunden
pro Tag für Transporte genutzt werden, wodurch sich neue
Betriebsoptimierungsmöglichkeiten eröffnen, beispielsweise bei großen
Bauprojekten und für Transporte in und um Städte herum.

Durch den Einsatz schwerer Elektrofahrzeuge im regionalen Verteilerverkehr ist
eine Gesamtreduzierung der Klimaauswirkungen im Verkehrssektor möglich. Der
Großteil des Güterverkehrs per Lkw in der EU erfolgt regional.

„In Europa gibt es eine enorme Anzahl von Lkw mit einer durchschnittlichen
jährlichen Fahrleistung von 80.000 km im regionalen Güterverkehr. Das bedeutet,
dass eine verstärkte Nutzung von Elektrofahrzeugen für den regionalen
Gütertransport zu erheblichen Klimaverbesserungen führt, sofern der Strom nicht
aus fossilen Energiequellen stammt“, sagt Lars Mårtensson, Direktor Umweltschutz
und Innovation, Volvo Trucks.

Volvo Trucks plant die Einführung von schweren Elektro Lkw für den Bau und den
regionalen Verteilerverkehr. Zunächst jedoch in einer kleinen Zückzahl für
ausgewählte Kunden in Europa. Eine umfassendere Markteinführung folgt zu einem
späteren Zeitpunkt.

„Die Geschwindigkeit bei der Umsetzung der Elektromobilität hängt von einer
Reihe von Faktoren ab. Einerseits ist ein umfassender Ausbau der
Ladeinfrastruktur erforderlich, andererseits muss sichergestellt werden, dass
die regionalen Stromnetze langfristig eine ausreichende Transferkapazität
gewährleisten können. Finanzielle Anreize sind erforderlich, um mehr Spediteure
zu veranlassen, in Elektrofahrzeuge zu investieren. Speditionskunden können auch
einen Beitrag leisten, indem sie längere Verträge eingehen und bereit sind, für
nachhaltige Transporte zu zahlen. Viele Spediteure haben sehr geringe Margen,
daher muss jede neue Investition rentabel sein“, erklärt Mårtensson.

Parallel zur zunehmenden Elektromobilität auf dem Verkehrssektor wird die
kontinuierliche Verbesserung der Effizienz von Lkw Verbrennungsmotoren für den
Fernverkehr noch viele Jahre eine Schlüsselrolle spielen.

„Heutige Lkw Motoren sind effiziente Energiewandler, die mit Diesel oder
verschiedenen erneuerbaren Kraftstoffen wie Flüssigbiogas oder HVO betrieben
werden können. Die Technologien haben sogar noch Potenzial für weitere
Entwicklungen“, so Mårtensson.

Volvo Trucks mit alternativen Kraftstoffen/Antrieben

– Volvo FL Electric und Volvo FE Electric. Beide Fahrzeuge werden
rein elektrisch betrieben und sind beispielsweise optimal für den
lokalen Verteilerverkehr und die Abfallentsorgung in Städten
geeignet.
– Volvo FH LNG und Volvo FM LNG. Volvo FH für den
Schwerlast-Fernverkehr und Volvo FM für den
Schwerlast-Regionalverkehr werden mit Erdgas oder Biogas betrieben.
– Volvo FE CNG. Der Volvo FE nutzt verdichtetes Erdgas oder Biogas
und ist für den lokalen Verteilerverkehr sowie zur Abfallentsorgung
vorgesehen.

Erfahren Sie mehr über die Haltung von Volvo Trucks zum nachhaltigen Transport:

Verkauf von Volvo FL Electric und Volvo FE Electric beginnt (https://www.volvotr
ucks.com/en-en/news/press-releases/2019/nov/pressrelease-191106.html)

Elektromobilitäts-Website
(https://www.volvotrucks.com/en-en/about-us/electromobility.html)
Knowledge Hub (https://knowledgehub.volvotrucks.com/)
LNG-Pressemitteilung
(https://www.volvotrucks.com/en-en/trucks/volvo-fh-series/volvo-fh-lng.html)
I-Save-Pressemitteilung (https://www.volvotrucks.com/en-en/news/press-releases/2
019/mar/pressrelease-190307.html)

Bilder hier herunterladen

https://images.volvotrucks.com/search?querylabel=Collection&querystring=(ID%20%3
D%3D%2041559)%7C%7C(ID%20%3D%3D%2041560)%7C%7C(ID%20%3D%3D%2041561)%7C%7C(ID%20%
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Video hier ansehen

Pressebilder und -filme finden Sie in der Volvo Trucks Bilder- und Filmgalerie
unter http://images.volvotrucks.com

Volvo Trucks bietet umfassende Transportlösungen für anspruchsvolle
Geschäftskunden an. Das Unternehmen vertreibt eine umfangreiche Palette an
mittelschweren bis schweren Lkw mit einem starken, globalen Netzwerk von 2.100
Servicestellen in mehr als 130 Ländern. Volvo Lkw werden in 15 Ländern auf der
ganzen Welt zusammengebaut. 2018 wurden weltweit mehr als 127.000 Volvo Lkw
verkauft. Volvo Trucks gehört zum Volvo Konzern, einem der weltweit größten
Hersteller von Lkw, Bussen, Baumaschinen sowie Schiffs- und Industriemotoren.
Ein umfassendes Spektrum an Finanzierungs- und Service-Dienstleistungen gehört
ebenfalls zum Angebot des Konzerns. Die Aktivitäten von Volvo Trucks basieren
auf den Grundwerten Qualität, Sicherheit und Umweltschutz.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/1041274/Volvo_Trucks.jpg

Weitere Informationen erhalten Sie von:Manfred.NellesTel.
+49-89-80074 119E Mail:
manfred.nelles@volvo.com

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Pkw-Neuzulassungen: Anteil alternativer Antriebe steigt

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Berlin (ots) –

– Elektro- und Hybridfahrzeuge steigern Anteil an Neuzulassungen
in den ersten drei Quartalen auf 8,2 Prozent
– Alternative Antriebe im Oktober erstmals mit mehr als 10 Prozent
Marktanteil

Der Markt für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb wie Strom oder Gas wächst
weiter: In den ersten drei Quartalen 2019 hat sich die Zahl der Neuzulassungen
von Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- und Erdgasantrieben um 65,2 Prozent im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht. Der Anteil neu zugelassener Fahrzeuge
mit alternativen Antrieben stieg damit bis Ende September auf 8,2 Prozent. Im
Vorjahreszeitraum hatte dieser Wert noch bei 5,1 Prozent gelegen. Auch im
Oktober 2019 setzte sich dieser positive Trend fort. Erstmals erreichten
Fahrzeuge mit alternativen Antrieben einen zweistelligen Anteil an den
Pkw-Zulassungen (11,3 Prozent). Das sind die wichtigsten Ergebnisse des
dena-Monitoringberichts „Alternative Antriebe in Deutschland (2/2019)“.

Insgesamt gab es in den ersten drei Quartalen 2019 2,5 Prozent mehr
Neuzulassungen als im Vorjahreszeitraum. Wesentlicher Treiber des Marktwachstums
alternativer Antriebe sind SUVs und Wagen der oberen Mittelklasse. So wurden in
den ersten drei Quartalen 2019 die meisten Fahrzeuge mit alternativem Antrieb in
der Klasse der SUVs (43.164 Pkw), gefolgt von der oberen Mittelklasse (41.449
Pkw) und der Mittelklasse (37.966 Pkw) zugelassen.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung sieht in den
Neuzulassungen des aktuellen Jahres zwei Trends: „Positiv ist das weiterhin
steigende Interesse an alternativen Antrieben. Konterkariert wird das jedoch
durch den weiterhin starken Absatz von Neuwagen mit hohem Kraftstoffverbrauch.
Hier muss die Politik gegensteuern. Fördermaßnahmen für elektrifizierte Antriebe
und ein CO2-Preis von 35 Euro die Tonne in sechs Jahren werden keine
ausreichende Lenkungswirkung hin zu effizienteren Fahrzeugen bewirken.
Allerdings enthält das Klimapaket auch Maßnahmen, die eine entsprechende Wirkung
entfalten können wie zum Beispiel die CO2-Komponente bei Dienstwagen und die
KFZ-Steuer. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Regelungen den gewünschten
Erfolg bringen oder ob hier nachjustiert werden muss.“

Diesel legt erstmals wieder zu – Top-Seller aus Deutschland

Der Anteil der Neuzulassungen von Pkw mit Benzinantrieb verringerte sich in den
ersten drei Quartalen 2019 um 5,5 Prozent auf 59,5 Prozent. Die
Diesel-Neuzulassungen stiegen um 3,6 Prozent auf insgesamt 885.856 Pkw. Damit
haben Diesel ihren Marktanteil in den ersten drei Quartalen 2019 erstmals seit
2015 wieder erhöht (um 1,0 Prozent auf 32,3 Prozent; Vergleichszeitraum sind die
ersten drei Quartale 2015). Die Top-Seller der in Deutschland neu zugelassenen
Fahrzeuge mit alternativen Antrieben stammen in den ersten drei Quartalen 2019
mehrheitlich von deutschen Herstellern (64 Prozent). Besonders hoch ist der
deutsche Hersteller-Anteil bei den Hybriden mit Ladesteckern (86 Prozent).

Elektroautos und Hybride Treiber für Marktwachstum – Flüssiggas-Pkw legen zu

Das größte absolute Wachstum alternativer Antriebe verzeichneten erneut
Hybridfahrzeuge ohne Ladestecker (HEV), deren Neuzulassungen gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 90,76 Prozent auf 136.865 Pkw stiegen (+65.119 Pkw). Ihr
Marktanteil beträgt nun 5,0 Prozent gegenüber 2,7 Prozent im Vorjahr. Die Anzahl
der Hybride mit Ladestecker (PHEV) stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht
um 3,6 Prozent auf 26.487 neu zugelassene Fahrzeuge (2018: 25.567). Ihr
Marktanteil bleibt mit 0,97 Prozent nahezu unverändert (+0,01 Prozent). Die
Neuzulassungen batterieelektrischer Antriebe (BEV) erhöhten sich in den ersten
drei Quartalen 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94,93 Prozent auf
47.903 Pkw (+23.329 Pkw) und übertrafen damit bereits Ende September die
Neuzulassungszahl des Gesamtjahrs 2018 deutlich (36.062 Pkw). Ihr Marktanteil
steigt von 0,92 Prozent auf 1,75 Prozent. Die Neuzulassungen von
Erdgas-Fahrzeugen (CNG) sind nach einem sehr starken Jahr 2018 wieder
zurückgegangen und liegen bis September 2019 bei 5.237 Fahrzeugen (2018: 10.057
Pkw). Die Neuzulassungen von Flüssiggas-Fahrzeugen stiegen auf 6.950 Pkw (+
3.616 Pkw) und verzeichneten mit +108,46 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
das größte relative Wachstum. Der Marktanteil verdoppelte sich entsprechend auf
0,25 Prozent. Brennstoffzellen-Pkw erreichen mit 151 Pkw einen Marktanteil von
0,01 Prozent.

Stärkstes Marktwachstum in Thüringen und Hamburg, höchster Anteil in Berlin,
größter Markt in Bayern

In den ersten drei Quartalen 2019 wurden die meisten Pkw mit alternativen
Antrieben erneut in Bayern (54.763 Pkw), Nordrhein-Westfalen (43.164 Pkw) und
Baden-Württemberg (37.099 Pkw) neu zugelassen. Dies sind auch gleichzeitig die
drei Bundesländer mit dem höchsten Anteil von Hybriden mit und ohne Ladestecker.
Das größte relative Marktwachstum erzielten Fahrzeuge mit alternativen Antrieben
in Thüringen (+143,1 Prozent, 4.570 Pkw) und Hamburg (+108,9 Prozent, 8.783
Pkw). Den höchsten Anteil an Neuzulassungen mit alternativen Antrieben hat
Berlin (11,2 Prozent), gefolgt von Bremen (9,9 Prozent) und Bayern (9,8
Prozent). Bei den reinen batterieelektrischen Pkw hat Thüringen (4,1 Prozent)
vor Berlin (2,6 Prozent) und Schleswig-Holstein (2,5 Prozent) die höchsten
Neuzulassungsanteile. Die hohen Zahlen in Thüringen sind auf die
Flottenzulassung eines großen Carsharing-Unternehmens zurückzuführen.

Zum dena-Monitoringbericht

Der Monitoringbericht „Alternative Antriebe in Deutschland“ wurde von der
dena-Initiative „Informationsplattform Pkw-Label“ erstellt und ist unter
www.pkw-label.de/mediathek/downloads verfügbar. Als Grundlage dienten
Pkw-Neuzulassungsdaten vom Kraftfahrt-Bundesamt. Die Plattform wird vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Unter www.pkw-label.de
bietet sie weitere Informationen zu emissionsarmen Fahrzeugen.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Meike Wulfers, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin | Tel: +49 (0)30 66 777-358, Fax: +49 (0)30 66
777-699, E-Mail: wulfers@dena.de, Internet: www.dena.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/43338/4463824
OTS: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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MAN Energy Solutions und Orcan Energy vereinbaren Zusammenarbeit / Technologien zur Abwärmenutzung von Orcan Energy stehen MAN-Kunden fortan zur Nachrüstung ihrer Motoren zur Verfügung (FOTO)

Orcan Energy AG

München (ots) – MAN Energy Solutions hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem
CleanTech Unternehmen Orcan Energy abgeschlossen. Die Unternehmen wollen vor
allem bei Technologien zur Abwärmerückgewinnung zusammenarbeiten.

Orcan Energy bietet eine Energieeffizienzlösung an, mit deren Hilfe
Motorenabwärme zur Steigerung der Effizienz und gleichzeitigen Senkung der
Emissionen genutzt werden kann. Die efficiency PACK-Technologie wird künftig
auch Marine- und Kraftwerkskunden von MAN Energy Solutions zur Nachrüstung ihrer
Motoren zur Verfügung stehen.

„Wir haben uns die Senkung schädlicher Emissionen zur Mission gemacht“,
kommentiert Dr. Uwe Lauber, CEO MAN Energy Solutions die neue Zusammenarbeit.
„Das bedeutet auch, dass wir unseren Kunden die fortschrittlichsten Technologien
anbieten, um die Effizienz und die Klimaverträglichkeit ihrer Anlagen zu
optimieren.“

„Orcan Energy verfügt über ein tiefes Know-how in der Abwärmenutzung und hat im
Markt eine leistungsstarke Produktlinie etabliert, die wir unseren Kunden zur
Verfügung stellen“, sagt Dr. Thomas Spindler, Head of Upgrades & Retrofits bei
MAN Energy Solutions. „Sie können so die Effizienz ihrer MAN-Motoren mit
führender Technologie zur Abwärmenutzung steigern.“

Ausgestattet mit einem efficiency PACK von Orcan Energy kann beispielsweise der
Wirkungsgrad eines MAN 18V48/60-Motors um fast vier Prozent erhöht und
gleichzeitig 1.220 Tonnen Kraftstoff sowie 3.830 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart
werden.

„MAN Energy Solutions ist ein Global Player mit einem großen Kundennetzwerk. Wir
haben dieselben hohen Qualitätsansprüche und bedienen die identische Zielgruppe.
Daher freuen wir uns, unsere Produkte dank dieses neuen Vertriebskanals nun noch
schneller in den Markt zu bringen und den Einsatz von Energieeffizienzlösungen
weltweit anzukurbeln“, erklärt Dr. Andreas Sichert, Vorstandsvorsitzender der
Orcan Energy AG.

Energieeffizienzlösungen von Orcan Energy basieren auf der ORC
(Organic-Rankine-Cycle)-Technologie. Diese bislang vorwiegend in großtechnischen
Anlagen eingesetzte Technologie wurde von Orcan Energy in den Produktbereich
übertragen und funktioniert ähnlich wie Dampfkraftwerke: durch den Einsatz
organischer Medien, die bei geringerer Temperatur verdampfen als Wasser, kann
die Abwärme auch bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen ab 60 Grad genutzt
werden. Motorabgase, aber auch Dampf, Thermoöl und Kühlwasser können so dazu
beitragen, einfach und effizient CO2-Emissionen zu senken.

Infografik:
https://www.orcan-energy.com/de/details/orcan-energy-pressefotos.html

MAN Energy Solutions ebnet den Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft. Ob
Industrieproduktion, Energie- oder maritime Wirtschaft: Wir denken ganzheitlich
und packen schon heute die Herausforderungen von morgen an – für eine
nachhaltige Wertschöpfung unserer Kunden. In unserem Technologieportfolio steckt
die Erfahrung aus über 250 Jahren Ingenieurstradition. MAN Energy Solutions hat
seinen Hauptsitz in Deutschland und beschäftigt rund 14.000 Mitarbeiter an mehr
als 120 Standorten weltweit. Unsere Kunden profitieren außerdem vom globalen
Service-Center-Netzwerk unserer After-Sales Marke, MAN PrimeServ.

Orcan Energy AG ist Europas führendes CleanTech Unternehmen, das effiziente
Energielösungen auf Basis der Organic-Rankine-Cycle-Technologie zur Verstromung
von Abwärme entwickelt, herstellt und vertreibt. Orcan Energy AG wurde 2008 von
Dr. Andreas Sichert, Dr. Andreas Schuster und Richard Aumann mit dem Ziel
gegründet, Unternehmen aus unterschiedlichen Industriesparten eine einfache,
wirtschaftliche und effiziente Energielösung anzubieten, die das enorme
Energiepotenzial ungenutzter industrieller Abwärmequellen erschließt. Kunden von
Orcan Energy profitieren von sauberem Strom zu den günstigsten
Stromgestehungskosten weltweit. Angesichts des enormen globalen
Abwärmepotenzials versteht sich das Unternehmen als wichtigen Spieler in der
Energiewelt von morgen.

Orcan Energy AG hat bisher 200 Anlagen in die ganze Welt verkauft. Damit sind
die efficiency PACKS von Orcan Energy die meistgenutzten Anlage im
Nieder-Temperatur-Sektor weltweit. Für die Erschließung neuer Absatzmärkte in
Asien hat Orcan Energy ein Joint Venture mit der VPower Group International
Holdings LTD, Chinas führendem Unternehmen für integrierte
Stromerzeugungsanlagen und der finanzstarken CITIC Pacific Ltd gegründet. Orcan
Energy AG beschäftigt 60 Mitarbeiter und hat seinen Sitz in München. Mehr
Informationen zu Unternehmen, Produkten, Leistungsspektrum und Karriere bei
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VW-Diesel-Abgasskandal: Razzia der Staatsanwaltschaft wegen EA288-Motor in Wolfsburg / Kanzlei Dr. Stoll & Sauer klagt bereits gegen VW

Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Lahr (ots) – Der Diesel-Abgasskandal bei VW erreicht eine neue Dimension. Die
Staatsanwaltschaft Braunschweig hat am 3. Dezember 2019 bei einer Razzia
Geschäftsräume der Volkswagen AG in Wolfsburg durchsucht. Hintergrund sind
Ermittlungen, die sich auf Dieselfahrzeuge mit Motoren des Typs EA 288 beziehen.
„Dass der EA 288 jetzt in den Fokus rückt, überrascht uns nicht“, kommentierte
Dr. Ralf Stoll von der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
aus Lahr die Durchsuchungen. Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer gehört im
Diesel-Abgasskandal zu den führenden in Deutschland und vertritt in einer
Spezialgesellschaft rund 450.000 Verbraucher in der Musterfeststellungklage
gegen VW. „Der EA 288-Motor steht seit langem im Verdacht, mit einer illegalen
Abschalteinrichtung das Abgaskontrollsystem zu manipulieren“, berichtete Stoll
weiter. „Leider kommen Politik, Behörden und Justiz viel zu langsam in die
Gänge, um VW auf die Finger zu schauen. Das trifft auch auf den Fall Daimler zu.
Auch das ist ein Skandal.“ Bei dem Motor mit der Bezeichnung EA 288 handelt es
sich um den Nachfolger des durch die Abgasmanipulationen in Verruf geratenen EA
189.

Wie Verbraucher zu ihrem Recht kommen

Die Kanzlei Dr. Stoll & Sauer hat bereits erste Klagen im Zusammenhang mit dem
Motor EA 288 eingereicht. In einem Verfahren vor dem Landgericht Offenburg steht
ein Audi A3 mit dem Motor EA 288 im Mittelpunkt. Ein Sachverständiger soll jetzt
klären, ob das Fahrzeug mit einer illegalen Abschalteinrichtung versehen ist.
Ralf Stoll empfiehlt Verbrauchern, sich unbedingt anwaltlich beraten zu lassen.
Im kostenfreien Online-Check der Kanzlei lässt sich der richtige Weg aus dem
Diesel-Abgasskandal von VW herausfinden. Die Fälle werden kostenlos und
individuell geprüft, ehe man sich auf ein gemeinsames Vorgehen gegen die VW AG
einigt. „Wir sind uns sicher, dass sich der Fall um den EA 288 ähnlich
entwickeln wird, wie beim EA 189“, vermutet Stoll. „Die technische Seite der
Manipulation ist ein andere, aber die Verbraucher sind geschädigt worden. Der
Wert der Fahrzeuge ist eindeutig gemindert.“ Und die Chancen, gegen den
Autobauer sein Recht durchzusetzen, stehen gut. Die Daimler AG, die auch mit
Thermofenstern in ihren Motoren arbeitet, wird derzeit reihenweise zu
Schadensersatz verurteilt – mehr dazu hier.

Der EA 288 war schon einmal im Diesel-Abgasskandal verwickelt

Die Anschuldigungen gegen die neue Motorengeneration von VW sind nicht neu.
Bereits 2015 wurde bekannt, dass VW in den USA den EA 288 mit einer
Abschalteinrichtung ähnlich dem des Vorgänger-Diesels EA 189 in den Verkauf
brachte. Am 15. Oktober 2015 bestritt VW, dass noch andere Motoren als die
Baureihen EA 189 manipuliert worden waren. Sieben Tage später dann das
Eingeständnis, dass in den USA auch die Baureihe EA 288 betroffen war. Die
Abschalteinrichtungen sollen nach VW-Angaben nach der Umstellung der
Motorengeneration auf Euro 6 in den USA und auch in Europa entfernt worden sein.
Dennoch hatte das Landgericht Wuppertal (AZ. 2 O 273/18) im Frühjahr 2019 in
einem Fall, in dem der Besitzer eines VW Golf VII mit einem Dieselmotor EA 288
klagt, diesen Motorentyp zum Prüffall erklärt. VW legte dar, dass in EA
288-Fahrzeugen eine standardmäßige Abschalteinrichtung in Form von
Thermofenstern verbaut wurde. Von einem Thermofenster ist die Rede, wenn die
Abgasreinigung von der Umgebungstemperatur abhängig gemacht wird. Offensichtlich
funktioniert die Abgasreinigung nur zwischen 15 und 30 Grad Außentemperatur den
EU-Normen entsprechend. Wie im Fall vor dem Landgericht Offenburg soll in
Wuppertal auch ein Gutachten klären, ob die Abschalteinrichtung illegal ist.
Noch liegen keine Ergebnisse vor.

SWR-Bericht über EA 288 bringt Licht ins Dunkel

Im September 2019 berichtete der SWR dann erstmals über interne Dokumente von
Volkswagen. Laut SWR belegen diese Dokumente, dass auch die Motoren vom Typ EA
288 über eine „Zykluserkennung“ für die auf Prüfständen verwendeten Fahrkurven
verfügen. Das bedeutet, dass die Motorsteuerung erkennen kann, ob sich das
Fahrzeug gerade auf dem Prüfstand in einem bestimmten Prüfzyklus befindet. Die
Zykluserkennung könnte dann genutzt werden, um die Abgaswerte auf den jeweiligen
Test hin zu optimieren. Im realen Fahrbetrieb dagegen könnte die Abgasreinigung
heruntergefahren und z.B. weniger AdBlue zugesetzt werden.

Abgasreinigung funktioniert beim Thermofenster nur bedingt

Schon länger sind Probleme mit sogenannten Thermofenstern bekannt. Das sind
Temperaturbereiche, bei denen die Abgasreinigung heruntergefahren wird, um den
Motor zu schonen. Solche Thermofenster sind grundsätzlich zulässig. Allerdings
sollten sie eine Ausnahme sein, die sich auf extreme Temperaturbereiche
beschränkt. Offensichtlich funktioniert die Abgasreinigung nur zwischen 15 und
30 Grad Außentemperatur den EU-Normen entsprechend. So hat es die VW AG in einem
Verfahren vor dem Landgericht Stuttgart (Az. 11 O 77/18) selbst bestätigt. Ein
Blick auf die Durchschnittstemperaturen in Deutschland zeigt, dass die
einwandfreie Abgasreinigung nur an vier Monaten im Jahr möglich ist – nämlich
von Juni bis August. Thermofenster werden nicht nur in den Motoren von VW,
sondern auch beispielsweise von der Daimler AG eingesetzt.

Betroffene Fahrzeuge mit EA288-Motoren

In welchen Fahrzeugen verbaute die Volkswagen AG und ihre Töchterunternehmen den
umstrittenen EA 288-Motor? Hier ein Überblick:

Audi-Modelle
– Audi A1 8X
– Audi A3 8V
– Audi A4 B9
– Audi A5 F5
– Audi Q2 GA

VW-Modelle
– VW Amarok
– VW Beetle
– VW Caddy
– VW CC
– VW Crafter
– VW Golf VII
– VW Golf Sportsvan
– VW Passat B8
– VW Polo V
– VW Polo VI
– VW Sharan II
– VW Tiguan
– VW Tiguan II
– VW Touran II
– VW T-Roc
– VW T6 (California)

Seat-Modelle
– Seat Alhambra II
– Seat Ateca
– Seat Ibiza
– Seat Leon III
– Seat Toledo IV

Skoda-Modelle
– Skoda Fabia III
– Skoda Octavia III
– Skoda Rapid
– Skoda Superb III

OLG Köln sieht im Thermofenster eine sittenwidrige Schädigung

Das Oberlandesgericht Köln sieht in dem Einsatz eines Thermofensters, welches
die Abgasreinigung bei Außentemperaturen von unter 17 Grad Celsius bzw. über 30
Grad Celsius herunterfährt, eine Täuschungs- und somit eine Schädigungshandlung
im Sinne § 826 BGB. Das Verfahren richtete sich gegen die Daimler AG, die wohl
einen anderen Temperaturbereich auswählt als die VW AG, aber ansonsten auch die
Abgasreinigung manipuliert hat. Mit Urteil vom 6. September 2019, (Az. 19 U
51/19), führt der Senat aus:

„lm normalen Straßenverkehr hingegen werde die Abgasrückführung heruntergefahren
bzw. ausgeschaltet, und zwar insbesondere durch den Einsatz eines
Thermofensters, das bewirke, dass die Abgasreinigung ausgeschaltet werde, wenn
die Außentemperaturen nicht zwischen 17 und 30 Grad Celsius lägen. Deshalb halte
sein Fahrzeug die Stickstoffoxidgrenzwerte nicht ein. Sollte dieser Vortrag
zutreffen, so wäre eine Täuschungshandlung und damit eine Schädigungshandlung im
Sinne des § 826 BGB wie in den einschlägigen Fällen des sogenannten
VW-Abgasskandals gegeben.

Der klägerische Vortrag enthält auch hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass die
von ihm vermutete Tatsache – Vorhandensein einer Manipulationssoftware –
zutreffend ist. So hat er behauptet, dass derselbe Motor wie der in seinem
Fahrzeug verbaute Gegenstand des Tests der Berner Fachhochschule war, die zu dem
Ergebnis gekommen sei, dass dieser Motor im Straßenbetreib Stickstoffoxidwerte
zeige, die über den gültigen Grenzwerten lägen. Wegen des Ergebnisses dieser
Untersuchung hat er – prozessual zulässig – auf den Bericht der Berner
Fachhochschule aus November 2015 Bezug genommen. Dieser Bericht kommt in der Tat
zu dem klägerseits behaupteten Ergebnis.“

Dr. Stoll & Sauer führt Musterfeststellungsklage gegen VW mit an

Bei der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH handelt es sich
um eine der führenden Kanzleien im Abgasskandal. Die Kanzlei ist unter anderem
auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisiert. Die Kanzlei führt mehr als 2000
Verfahren gegen verschiedene Autobanken wegen des Widerrufs von Autokrediten. Im
Widerrufsrecht bezüglich Darlehensverträgen wurden mehr als 5000 Verbraucher
beraten und vertreten. Daneben führt die Kanzlei mehr als 12.000
Gerichtsverfahren im Abgasskandal bundesweit und konnte bereits hunderte
positive Urteile erstreiten.

In dem renommierten JUVE Handbuch 2017/2018, 2018/2019 und 2019/2020 wird die
Kanzlei in der Rubrik Konfliktlösung – Dispute Resolution,
gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten besonders empfohlen für den Bereich
Kapitalanlageprozesse (Anleger). Die Gesellschafter Dr. Ralf Stoll und Ralph
Sauer führen in der RUSS Litigation Rechtsanwaltsgesellschaft mbH für den
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) außerdem die Musterfeststellungsklage
gegen die Volkswagen AG. Im JUVE Handbuch 2019/2020 wird die Kanzlei deshalb für
ihre Kompetenz beim Management von Massenverfahren als marktprägend erwähnt.

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Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche günstiger / Rohöl notiert niedriger, Euro zeigt sich fester (FOTO)

ADAC

München (ots) – Autofahrer können im Bundesdurchschnitt preiswerter tanken als
in der Vorwoche. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet derzeit ein Liter
Super E10 im Bundesmittel 1,381 Euro, das ist ein Rückgang von 0,4 Cent. Diesel
verbilligte sich um 0,2 Cent auf durchschnittlich 1,256 Euro je Liter.

Unterstützung kommt vom Rohöl- und Devisenmarkt: Ein Barrel der Sorte Brent
kostet aktuell rund 61 Dollar, das sind fast drei Dollar weniger als noch vor
einer Woche. Und auch der Euro hat gegenüber dem Dollar zugelegt.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Wer
die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen
und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen
den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der
Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Unkomplizierte und schnelle Hilfe
bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Ausführliche Informationen zum
Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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