ZDF zeigt „Die Kinder von Windermere“ / Fernsehfilm und Dokumentation zum 75. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) – Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des
Vernichtungslagers Auschwitz zeigt das ZDF im Montagskino am 27. Januar 2020,
22.15 Uhr, den Fernsehfilm „Die Kinder von Windermere“. Das Drama über Kinder,
die Hitlers Konzentrationslager überlebten, ist eine Koproduktion mit der
britischen BBC, die den Film am selben Tag ausstrahlt. In der ZDFmediathek steht
er ab Montag, 27. Januar 2020, 22.00 Uhr, für sechs Monate zum Abruf bereit.

Das hochemotionale Drehbuch zu „Die Kinder von Windermere“ stammt von Simon
Block und beleuchtet ein bisher noch nicht erzähltes Kapitel im Nachgang des
Holocausts. Unter der Regie von BAFTA- und Emmy-Gewinner Michael Samuels spielen
Thomas Kretschmann, Romola Garai, Iain Glen, Konstantin Frank, Philipp
Christopher, Anna Schumacher und viele andere. Die Kinder werden von jungen
Schauspielern aus ganz Europa verkörpert. Im Anschluss an den Fernsehfilm folgt
um 23.45 Uhr „Die Kinder von Windermere – die Dokumentation“ von Nancy Bornat.

August, 1945. Ein Reisebus erreicht Calgarth Estate am nordenglischen Lake
Windermere. Die Passagiere: 300 Kinder und Jugendliche, die Hitlers
Konzentrationslager überlebt haben. Sie besitzen nur noch das, was sie am Leib
tragen, und ihr Leben. In der geschützten Umgebung sollen sie einen Sommer lang
unter der Betreuung des deutschen Psychologen Oscar Friedmann (Thomas
Kretschmann) lernen, mit ihren grausamen Erlebnissen während des Holocausts
umzugehen. Der Film rückt eine kleine Gruppe traumatisierter 13- bis 17-Jähriger
in den Mittelpunkt, die, nach Jahren des Schreckens, wieder einen normalen,
angstfreien und lebensbejahenden Alltag erleben können. Am Lake Windermere
lernen sie, was es heißt zu leben. Hier legen sie den Grundstein für eine
bessere Zukunft – auch wenn viele der Kinder erst dort erfahren, dass es keine
Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihren Familien gibt.

In der Dokumentation zum Film „Die Kinder von Windermere“ berichten einige der
letzten noch lebenden Kinder des Transportes nach England in sehr persönlichen
Statements von ihren Erfahrungen. „Wir kamen aus der Hölle in den Himmel“,
erinnert sich Sam Laskier. Er war einer der 300 jungen Juden verschiedenster
Nationalitäten, die sich nach der Befreiung der KZs durch die Alliierten im
englischen Windermere erholen sollten. Wie andere, die sein Schicksal teilen,
schildert Arek Hersh in der Dokumentation, was der Neuanfang für ihn bedeutete:
„Ich begann wieder, mich als ein menschliches Wesen zu fühlen.“ Der
therapeutische Umgang mit den traumatisierten Kindern beeinflusste die
Entwicklung der Kinderpsychologie weltweit. Auch deshalb ging das
„Windermere-Projekt“ in die Geschichte ein.

Ansprechpartnerin: Cordelia Gramm, Telefon: 06131 – 70-12145;
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Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/windermere

Sowohl der Fernsehfilm als auch die Dokumentation stehen für akkreditierte
Journalisten zur Ansicht im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Verfügung.

Pressemappe „Die Kinder von Windermere“: https://kurz.zdf.de/Eyn/

Pressemappe zu den ZDF-Sendungen zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz:
https://kurz.zdf.de/oV9/

Sendungsseite zu „Die Kinder von Windermere“ in der ZDFmediathek:
https://zdf.de/filme/montagskino/die-kinder-von-windermere-102.html

Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere
Informationen: https://kurz.zdf.de/Gb7B/

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ZDF zeigt Dokumentation „Ein Tag in Auschwitz“ (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) – Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945, befreite die Rote Armee das
Vernichtungslager Auschwitz. Bis heute gilt der Ort als Synonym für den
Holocaust. Die ZDF-Dokumentation „Ein Tag in Auschwitz“, am Dienstag, 28. Januar
2020, 20.15 Uhr, erzählt aus der Sicht der Opfer und einiger Täter von einem
„typischen“ Tag in Auschwitz im Mai 1944 – auch an diesem Tag war der Massenmord
grausame Routine.

Der 90-minütige Film von Winfried Laasch und Friedrich Scherer stützt sich auf
Interviews mit überlebenden Opfern und auf Fotos aus dem sogenannten
„Auschwitz-Album“. Es wurde 1944 von der SS angefertigt und liegt heute in der
Gedenkstätte Yad Vashem in Israel. Die darin enthaltenen Fotos sind authentische
Momentaufnahmen des Verbrechens. Die meisten Menschen auf den Bildern waren
wenige Stunden nach der Aufnahme tot, ermordet. Von denen, die Ende Mai 1944 in
Auschwitz eintrafen, gibt es nur wenige Überlebende. Eine von ihnen ist die
heute 89-jährige Irene Weiss, die sich auf einem der Fotos wiedererkennt und
erinnert, wie sie als 13-Jährige auf der Rampe von Auschwitz stand und ihrer
kleinen Schwester hinterherblickte, die – von ihr getrennt – in den Tod
geschickt wurde.

Authentische Fotos, Zeichnungen von KZ-Häftlingen, aber auch Selbstzeugnisse der
Lager-SS werden filmisch und grafisch in die Dokumentation eingefügt.
Schauplätze auf den Fotografien werden mit Orten der Gedenkanlage von heute
abgeglichen, der Weg durch den Tag vor Ort rekonstruiert, in den geschichtlichen
Kontext gestellt und durch Zeitzeugen und Historiker eingeordnet und gedeutet.

Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte: „Immer wieder haben
Holocaust-Leugner behauptet, dass der millionenfache Mord, wie er in der
Geschichtsschreibung dargestellt werde, gar nicht durchführbar gewesen sei.
Dieser Film belegt einmal mehr, wie eine Todesmaschinerie dazu gebracht werden
konnte, Tausende von Menschenleben an einem Tag auszulöschen. Es ist eine
Notwendigkeit, immer wieder an diese erschütternde Wahrheit von Auschwitz zu
erinnern.“

Ansprechpartnerin: Dr. Birgit-Nicole Krebs, Telefon: 030 – 2099-1096;
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Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 –
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Der Film steht für akkreditierte Journalisten im ZDF-Presseportal zur Ansicht
zur Verfügung.

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/ein-tag-in-auschwitz/

Pressemappe zum gesamten ZDF-Programm zum 75. Jahrestag der Befreiung von
Auschwitz: https://kurz.zdf.de/XHA/

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ZDF: Zweite Staffel der „Terra X“-Reihe zur Archäologie startet (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) – Manche archäologischen Funde geben bis heute Rätsel auf:
Botschaften, die bislang noch nicht entschlüsselt werden konnten, oder Bauten,
deren Zweck noch immer unbekannt ist. In zwei neuen Folgen an den Sonntagen, 19.
und 26. Januar 2020, jeweils 19.30 Uhr, ist Moderator Harald Lesch ungelösten
Fällen der Archäologie auf der Spur. Mithilfe neuer Forschungsansätze versucht
er, Antworten zu finden. Beide Folgen sind bereits jetzt unter
https://terra-x.zdf.de in der ZDFmediathek verfügbar.

In der ersten Folge, „Geheimnisvolle Botschaften“, am Sonntag, 19. Januar 2020,
19.30 Uhr, geht es unter anderem um den verschlüsselten Hinweis auf einen
Schatz, den der 1730 auf der Insel La Réunion hingerichtete Seeräuber Olivier Le
Vasseur hinterlassen hat. Trotz scheinbar erfolgreicher Dechiffrierung dieses
Hinweises wurde der Schatz bis heute nicht gefunden. Auch das nach seinem
Entdecker benannte Voynich-Manuskript gibt Wissenschaftlern weltweit Rätsel auf.
Die Abbildungen scheinen sich unter anderem mit pharmazeutischen, astronomischen
und astrologischen Themen zu beschäftigen. Dagegen sind noch nicht einmal
schriftliche Nachrichten zum Sonnentor in Bolivien und zu den sogenannten
Sajama-Linien überliefert, Tausenden geradlinig angelegten Pfaden, die eine
Region in der Nähe des Vulkanes Sajama durchziehen. Wer sie warum gemacht hat,
ist nicht bekannt. Anders sieht es bei dem Kalender der Maya und den ägyptischen
Hieroglyphen aus. Ihre Entzifferung hat der Wissenschaft untergegangene Welten
neu erschlossen.

Überall auf der Welt finden sich „Rätselhafte Bauten“, um die es in der zweiten
Folge am Sonntag, 26. Januar 2020, 19.30 Uhr, geht. Errichtete Kaiser Friedrich
II. mit dem Castel del Monte in Süditalien eine steinerne Krone, oder verstecken
sich in den Mauern Hinweise auf die Cheops-Pyramide, die Kathedrale von Notre
Dame in Paris oder den Felsendom in Jerusalem? Mehr als 1000 Jahre in
Vergessenheit geraten war Borobudur, der größte buddhistische Tempel der Welt.
Erbaut zwischen 750 und 850 nach Christus wurde die Anlage bereits im 10.
Jahrhundert verlassen und erst im frühen 19. Jahrhundert wiederentdeckt. Sehr
viel älter sind 170 regelmäßig angeordnete Steinhügel, die Wissenschaftler auf
dem Grund des Bodensees fanden. Sie stammen wohl aus der Jungsteinzeit, ihr
Verwendungszweck aber gibt Rätsel auf. Ein Objekt auf dem Boden der Ostsee
datiert dagegen aus der jüngsten Vergangenheit und findet sich trotzdem in
keiner einschlägigen Datenbank. Seine Spur führt zurück in die Zeit des Kalten
Krieges.

Zu beiden Dokumentationen gibt es je ein Webvideo, das jeweils am Sendetag,
10.00 Uhr, auf dem YouTube-Kanal https://youtube.com/c/terra-x veröffentlicht
wird. Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit
Verweis auf „Terra X“ für alle Interessierten freigegeben. Weitere
Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/

Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 – 70-12149;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/terrax

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„Terra X“ in der ZDFmediathek: https://terra-x.zdf.de

„Terra X“ bei YouTube: https://youtube.com/c/terra-x

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„Terra X“ bei Instagram: https://instagram.com/terraX/

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Die Grünen und die Macht – Karriere einer Partei Die Story im Ersten am Montag, 13. Januar 2020, 22:45 Uhr / Film von Annette Zinkant (FOTO)

SWR – Das Erste

Mainz (ots) – Sie wollten eine „Alternative“ sein, wollten politische Macht
anders definieren – und wurden über die Jahrzehnte Teil des politischen
Establishments der Bundesrepublik Deutschland. 40 Jahre nach der Parteigründung
erzählt die Autorin Annette Zinkant die erstaunliche Karriere der „Grünen“ und
ihr zwiespältiges Verhältnis zur Macht. Wie grün können die „Grünen“ sein, wenn
sie in der Mitte der Gesellschaft stehen wollen? Das Erste zeigt „Die Grünen und
die Macht – Karriere einer Partei“ am Montag, 13. Januar 2020, ab 22:45 Uhr.

Die Idee von einer besseren Gesellschaft Am Anfang stehen Aufbruchsstimmung,
Hoffnungen und Utopien: Am 13. Januar 1980 formiert sich in der Stadthalle in
Karlsruhe die Bundespartei der „Grünen“. Menschen völlig unterschiedlicher
Herkunft finden sich hier zusammen mit dem Anspruch, eine bessere Gesellschaft
zu schaffen und eine neue, menschliche Politik; Umweltschutz und der Kampf gegen
Atomkraft stehen von Anfang an ganz oben auf ihrer Agenda. Von ihren politischen
Gegnern werden sie verhöhnt, beschimpft und nicht ernst genommen. Dennoch: die
Grünen können sich rasch und dauerhaft als ernstzunehmende politische Kraft
etablieren.

Spektakuläre Parteigeschichte

Der Film „Die Grünen und die Macht“ erzählt die spektakuläre Geschichte der
Grünen und wirft den Blick zurück auf die dramatischen und auch umstrittenen
Stationen grüner Parteigeschichte: Skandale im Bundestag, Parteitage voller
Streitereien, verlorene Wahlen und menschliche Tragödien, wie der Tod der
„Grünen“-Gründerin Petra Kelly. Politische Dramen wie die von Joschka Fischer
erkämpfte Zustimmung zum Kosovo-Einsatz der Bundeswehr 1999 – ein Kompromiss,
der die „Grünen“ bis heute verfolgt. Denn er trägt für viele in der Partei immer
noch den Beigeschmack des Verrats.

Wie halten es die „Grünen“ mit der Macht? Nach 15 Jahren in der Opposition, in
einer Zeit voller politischer Turbulenzen, scheinen die „Grünen“ sich nun neu
erfunden zu haben. Die Krise der Volksparteien, die drohende Klimakatastrophe,
die junge Menschen auf die Straße bringt, und das derzeitige Führungsduo
Annalena Baerbock und Robert Habeck eröffnen überraschende Perspektiven für neue
Bündnisse. Die „Grünen“ zeigen sich da offen. Und der Generationswechsel an der
Spitze scheint alten Zank und interne Querelen beendet zu haben. Die
Klimabewegung, die den politischen Forderungen der „Grünen“ eine neue Brisanz
verleiht und der Partei ungeheuren Auftrieb gegeben hat, verlangen eine neue
Radikalität. Die potentiellen Koalitions- und Regierungspartner aber fordern
Realpolitik in der Komfortzone unserer Wohlstandsgesellschaft. Es bleiben also
die alten Fragen: Wie halten es die „Grünen“ mit der Macht? Wie meistern sie den
Spagat zwischen den Forderungen einer jungen Klimabewegung und den
erforderlichen Kompromissen in einer eventuellen Regierungsverantwortung?

Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter der „Grünen“ kommen zu Wort Für ihren Film
hat Autorin Annette Zinkant zahlreiche Menschen getroffen und befragt, die die
„Grünen“ begleitet haben: als Mitbegründerinnen und Mitbegründer der Partei, als
Kritiker*innen, Beobachter*innen und politische Gegner*innen; darunter ehemalige
und aktuelle Spitzenpolitikerinnen und -politiker der „Grünen“ wie Annalena
Baerbock, Robert Habeck, Winfried Kretschmann, Claudia Roth, Marieluise Beck,
Hans-Christian Ströbele und Lukas Beckmann. Außerdem Wolfgang Kubicki (FDP),
Norbert Röttgen (CDU) und Armin Laschet (CDU). Sowie Leonie Bremer („Fridays for
Future“), Ulf Poschardt (Chefredakteur „Die Welt“) und Tilo Jung („Jung und
Naiv“).

„Die Grünen und die Macht – Karriere einer Partei“ ist eine Produktion von
„Bildersturm Filmproduktion“ und ECO Media TV Produktion im Auftrag von SWR und
WDR. Das Erste zeigt den Film am Montag, 13. Januar 2020, ab 22:45 Uhr.

Der Film steht bereits jetzt in www.ardmediathek.de/ard/

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter:
http://swr.li/die-story-im-ersten-gruene

Fotos auf: www.ARD-Foto.de

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755,
Sibylle.Schreckenberger@SWR.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/75892/4488271
OTS: SWR – Das Erste

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Porta Nigra – Ansichten aus drei Jahrhunderten: Jubiläumspräsentation des Rheinischen Landesmuseums Trier in Kooperation mit dem SWR Studio Trier / 23. Januar bis 23. April 2020 (FOTO)

SWR – Südwestrundfunk

Mainz/Trier (ots) – Ansichten der Porta Nigra aus drei Jahrhunderten zeigt eine
Ausstellung im SWR Studio Trier vom 23. Januar bis 23. April 2020. Sie ist zu
den Öffnungszeiten des Studios montags bis freitags zwischen 10 und 17 Uhr zu
sehen. Fachleute geben vertiefende Einblicke.

Im Jahr 2020 steht ein ganz besonderes Jubiläum an: Vor genau 1850 Jahren
errichteten die Römer die Porta Nigra im Norden der antiken Stadt Trier. Heute
zählt das ehemalige römische Stadttor zu den berühmtesten Bauwerken der
Römerzeit in Deutschland und ist Wahrzeichen von Trier. Anlässlich des Jubiläums
zeigen die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion
Rheinisches Landesmuseum Trier, in Kooperation mit dem SWR Studio die
Präsentation „Porta Nigra – Ansichten aus drei Jahrhunderten“ vom 23. Januar bis
23. April 2020 im Trierer SWR Studio.

Ansichten der Porta Nigra durch die Jahrhunderte Rund ein Dutzend Aquarelle,
Lithografien und Grafiken mit verschiedenen Ansichten der Porta Nigra aus dem
18. bis 20. Jahrhundert sind hierfür aus der Sammlung des Landesmuseums
ausgesucht worden. Vom touristischen Andenkenblatt bis hin zu großformatigen
Aquarellen aus gut bürgerlichen Haushalten – die Bilder geben spannende
Einblicke in die wechselvolle Geschichte der Porta Nigra aus
kunstgeschichtlicher Perspektive. Informationen zum aktuellen Forschungsstand
runden die Präsentation ab.

Vorträge von Expertinnen und Experten

Interessierte sind herzlich eingeladen während der regulären Öffnungszeiten
montags bis freitags, 10 bis 17 Uhr, die Präsentation im Trierer SWR Studio zu
besuchen. Der Eintritt ist kostenfrei. Außerdem geben Expertinnen und Experten
bei begleitenden Veranstaltungen vor Ort vertiefende Einblicke. Die Termine
sind:

23. Januar, 18 Uhr – Vernissage mit Beiträgen von Dr. Anne Kurtze
und Dr. Karl-Uwe Mahler (beide Rheinisches Landesmuseum Trier)
20. Februar, 17.30 Uhr – „170 n. Chr.: eine dendro-archäologische
Spurensuche zur Errichtung der Stadtmauer und Porta Nigra“ –
Vortrag und Gespräch mit Christoph Lindner
(Ludwig-Maximilians-Universität München) und Andreas Rzepecki
(Dendrochronologisches Labor im Landesmuseum), Dauer ca. 45
Minuten

19. März, 17.30 Uhr – „Die Porta Nigra aus kunsthistorischer Perspektive“ –
Führung mit Dr. Anne Kurtze, Kuratorin für Kunstgeschichte im Landesmuseum,
Dauer ca. 45 Minuten

23. April, 18.00 Uhr – Finissage und Kurzvortrag „UNESCO-Weltkulturerbe Porta
Nigra: ein Ausblick“ mit Dr. Karl-Uwe Mahler, Stabsstelle UNESCO-Welterbe Trier
im Landesmuseum

Veranstaltungsort: SWR Studio Trier, 2. Etage, Hosenstraße 20, 54290 Trier
Montag bis Freitag 10-17 Uhr (nicht an Feiertagen), Infotelefon: 0651 / 978540.

Weitere Informationen unter www.landesmuseum-trier.de und
www.zentrum-der-antike.de

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755,
sibylle.schreckenberger@SWR.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/7169/4485456
OTS: SWR – Südwestrundfunk

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Legendäre Liebespaare: 3sat zeigt die ersten beiden Dokumentationen aus der Reihe „Iconic Couples“ (FOTO)

3sat

Mainz (ots) –

Samstag, 4. Januar 2020, ab 22.45 Uhr
Erstausstrahlungen

Im Rahmen der Reihe „Iconic Couples“ blickt Bertrand Tessier auf legendäre
Liebespaare. Zum Auftakt erzählt er am Samstag, 4. Januar 2020, ab 22.45 Uhr aus
dem Leben vor und hinter der Kamera von Richard Burton und Elizabeth Taylor
sowie von Judy Garland und Vincente Minnelli.

Richard Burton und Elizabeth Taylor waren gleich zweimal miteinander verheiratet
– und ließen sich zweimal voneinander scheiden. Beim Dreh des Historienepos
„Kleopatra“ lernte Liz Taylor, Star des großen Studios MGM und ins Showbusiness
hineingeboren, den charismatischen Waliser kennen, der sich aus ärmlichen
Verhältnissen über die Bühnen des Londoner West End bis nach Hollywood gespielt
hatte. Ihre stürmische Beziehung hielt und brach und hielt von 1963 bis zu
Burtons Tod im August 1984. Filme wie „Kleopatra“, „Die Stunde der Komödianten“,
„Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ oder „… die alles begehren“ leben von der
Leidenschaft und der Präsenz der beiden Ausnahmeschauspieler. Statements von
Edward Meeks, Nathalie Delon, Jacqueline Monsigny, Marc Wanamaker, Patrick Brion
und Melvyn Bragg geben Einblicke in die Welt jenseits des Rampenlichts, die sich
mindestens so spektakulär entwickelte wie die Leinwandauftritte dieses
legendären Paares.

Im Anschluss um 23.40 Uhr geht es mit Judy Garland und Vincente Minnelli weiter:
Judy Garland stammte aus einer Schauspielerfamilie und hatte ihr Debüt bereits
mit drei Jahren, als sie zusammen mit ihren älteren Schwestern als „Gumm
Sisters“ auftrat. Louis B. Mayer von MGM förderte Judy Garland, die im „Zauberer
von Oz“ zum Kinderstar avancierte. Judy Garland traf Vincente Minnelli, der
selbst aus einer Schauspielerfamilie stammte, während Dreharbeiten zu „Meet Me
in St. Louis“. Sie wollte dem Druck des Studios entkommen und suchte einen neuen
Förderer. Minnelli suchte eine neue Muse. Die anfängliche
Tochter-Vater-Beziehung veränderte sich zu einer Liebesbeziehung, und so
heirateten die beiden 1945. Ein Jahr später wurde die gemeinsame Tochter Liza
Minnelli geboren. Als Judy Garland entdeckte, dass Vincente eine Affäre mit dem
Chauffeur der Familie hatte, beendete sie die Beziehung. Beide blieben jedoch
lebenslang freundschaftlich verbunden. Bertrand Tessier folgt den wichtigsten
Stationen im Leben der beiden und zeigt, wie sie sich gegenseitig in ihrer
Arbeit inspirierten. Neben Liza Minnelli, Lorna und Joey Luft – Judy Garlands
Kindern aus ihrer dritten Ehe – kommen Gerald Clarke, Randy L. Schmidt, Mark
Griffin, Joe McElhaney und Emanuel Levy zu Wort.

Weitere Folgen „Iconic Couples“ zeigt 3sat am Samstag, 1. Februar 2020, ab 22.30
sowie am Samstag, 29. Februar 2020, ab 22.15 Uhr jeweils als Doppelfolge.

Ansprechpartnerin: Claudia Hustedt, Telefon: 06131 – 70-15952; Presse-Desk,
Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Weitere Informationen zum 3sat-Programm: https://pressetreff.3sat.de

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Pressekontakt:

Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation / 3sat Pressestelle
Telefon: +49 – (0)6131 – 70-12121

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„Genial konstruiert“: ZDFinfo mit vier neuen Folgen (FOTO)

ZDFinfo

Mainz (ots) – Bahnbrechende Erfindungen vergangener Zeiten, durchgreifende
Innovationen in Architektur und Technik, entscheidende Fortschritte im
Bauingenieurwesen – all das beleuchtet die Doku-Reihe „Genial konstruiert“. In
ZDFinfo sind am Dienstag, 31. Dezember 2019, von 20.15 Uhr bis 23.15 Uhr,
erstmals die Folgen „Im ewigen Eis“, „Super-Schleusen und Mega-Dämme“,
„Eisenbahnen“ und „Superschiffe“ zu sehen. Bereits im August 2019 hatte ZDFinfo
erstmals vier Folgen der Reihe „Genial konstruiert“ (Originaltitel: „Masters of
Engineering“) gesendet: Die „Superflieger“, „Mega-Bauten“, „Alpine Technik“ und
„Superbrücken“ zeigt ZDFinfo erneut am Dienstag, 31. Dezember 2019, von 9.45 Uhr
bis 12.45 Uhr.

In der „Genial konstruiert“-Folge „Im ewigen Eis“ begibt sich Glaziologin Sophie
Berger am Dienstag, 31. Dezember 2019, 20.15 Uhr in ZDFinfo, auf die Spuren der
ersten Entdecker und Polarforscher, die Expeditionen mithilfe spezieller Technik
durchführen konnten. Auf der Entdeckungsreise in die unwirtliche Lebenswelt
untersucht sie, wie sich Eis in Gletschern und Böden verhält.

Direkt im Anschluss ab 21.00 Uhr ist in „Super-Schleusen und Mega-Dämme“ zu
sehen, wie Menschen auf unterschiedliche Weise versuchten, Wasser zu zähmen und
zu nutzen. Physiker Frédéric Restagno, Spezialist für Strömungsmechanik,
erforscht die Geschichte von Staudämmen, Kanälen und anderen Erfindungen, die
die Kraft des Wassers für den Menschen nutzbar machen.

Die Erfindung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert war ein Meilenstein in der
Geschichte der industriellen Revolution. Im 19. Jahrhundert gelang ihre
Weitentwicklung, um sie als Antrieb für ein Transportmittel zu nutzen: Die
Dampflokomotive nahm Fahrt auf und hat das Leben der Menschen von Grund auf
verändert, wie ab 21.45 Uhr die Folge „Eisenbahnen“ zeigt. Ingenieur Matthieu
Barreau reist mit dem Zug und nimmt dabei die Geburtsstunde der Eisenbahn ebenso
in den Blick wie die Zukunft des Güter- und Personentransports.

Der Schiffbau gilt ebenfalls als Erfolgsgeschichte in der Entwicklung der
Menschheit. Wasserfahrzeuge vom Floß bis zum Mega-Frachter erschlossen neue
Transportwege und ermöglichten so den Welthandel. In der „Genial
konstruiert“-Folge „Superschiffe“ führt ab 22.30 Uhr Forscher Frédéric Restagno
zu den ersten Entdeckern und Wissenschaftlern, die mit Schiffen und
Navigationsinstrumenten die Grenzen der bekannten Welt erweiterten. Die Doku
zeigt auch den weiteren Weg – von der Kraft eines Eisbrechers bis zum Bau eines
Kreuzfahrtschiffes.

Die vier neuen Folgen von „Genial konstruiert“ sendet ZDFinfo erneut am
Dienstag, 7. Januar 2020, von 5.30 bis 8.30 Uhr.

Übersicht über „Genial konstruiert“ am Dienstag, 31. Dezember 2019: 9.45 Uhr:
Genial konstruiert: Superflieger 10.30 Uhr: Genial konstruiert: Mega-Bauten
11.15 Uhr: Genial konstruiert: Alpine Technik 12.00 Uhr: Genial konstruiert:
Superbrücken

20.15 Uhr: Genial konstruiert: Im ewigen Eis 21.00 Uhr: Genial konstruiert:
Super-Schleusen und Mega-Dämme 21.45 Uhr: Genial konstruiert: Eisenbahnen 22.30
Uhr: Genial konstruiert: Superschiffe

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802; Presse-Desk,
Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 – 70-16100 und über
https://presseportal.zdf.de/presse/genialkonstruiert

https://zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku

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ZDF Presse und Information
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„Wem gehören die Schätze des Kaisers? Der Streit um das Erbe der Hohenzollern“ / 3sat zeigt Kultur-Doku von Janin Renner und Tita von Hardenberg (FOTO)

3sat

Mainz (ots) –

Samstag, 21. Dezember 2019, 19.20 Uhr
Erstausstrahlung

Seit die Forderungen der Hohenzollern an die öffentliche Hand geleakt wurde,
gibt es eine bundesweite Debatte: Prinz Georg Friedrich von Preußen, Nachfahre
des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., fordert enteignete Kunstobjekte
zurück und eine Entschädigung in Millionenhöhe. Vor Gericht läuft alles auf eine
Frage zu: Verhalfen die Hohenzollern den Nazis zur Macht? Die
Kultur-Dokumentation „Wem gehören die Schätze des Kaisers? Der Streit um das
Erbe der Hohenzollern“ von Janin Renner und Tita von Hardenberg am Samstag, 21.
Dezember 2019, 19.20 Uhr in 3sat, beleuchtet die aktuelle Situation.

Prinz Georg Friedrich von Preußen galt als zurückhaltend, höflich und
sympathisch – bis eine folgenschwere Indiskretion alles änderte: Ein Insider
machte ein geheimes Dokument aus den Verhandlungen publik, die die
Hohenzollernfamilie seit Jahren mit Bund und Ländern führt. Es geht um eine
Millionen-Entschädigung für enteignete Schlösser und um die Eigentumsklärung
Tausender Gemälde, Skulpturen, Möbel, Fotos. Die Forderungen der Hohenzollern
lösten einen Sturm der Entrüstung aus, die öffentliche Meinung scheint sich
darin einig, dass die Ansprüche maßlos und geschichtsvergessen seien. Auf Seite
der Hohenzollern wird betont, der Prinz tue nichts anderes als seine
Bürgerrechte wahrzunehmen: Er möchte klären – so wie es Hunderte Bundesbürger
vor ihm getan haben -, ob er Restitutionsansprüche auf enteigneten Besitz auf
dem Gebiet der ehemaligen DDR hat.

War die Enteignung durch die Sowjets 1945 rechtmäßig? Das hängt vor Gericht vor
allem von der Frage ab, inwieweit der letzte Kronprinz Wilhelm den
Nationalsozialisten zur Macht verholfen hat oder nicht. Diese Frage wird von
Historikern unterschiedlich beantwortet – und könnte entscheidend werden.

Bei der Debatte geht es auch um die Frage, in welcher Form nationales Kulturgut
geschützt werden sollte. Und es ist ein Streit um die Deutungshoheit über
deutsche Geschichte: Haben die Kaiser ihren Reichtum rechtmäßig verdient oder
haben sie ihn dem Volk abgepresst? Wer verhalf Hitler zur Macht? Warum bot der
Adel keine konservative Alternative zu den Nazis an? Und kann eine rechtmäßige
Entscheidung womöglich trotzdem Unrecht sein?

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„ZDF-History: Sisi – Die wilde Kaiserin“ mit Sunnyi Melles (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) – Sie war exzentrisch, eigensinnig und sehr modern: Elisabeth von
Österreich-Ungarn. Kaiserin Sisi fasziniert bis heute. Doch was ist Wahrheit und
was Klischee? Die „ZDF-History“-Dokumentation „Sisi – Die wilde Kaiserin“ mit
Sunnyi Melles in der Titelrolle am Sonntag, 15. Dezember 2019, 23.45 Uhr, im ZDF
geht dieser Frage nach. ARTE zeigt den Sisi-Film bereits am Samstag, 14.
Dezember 2019, um 20.15 Uhr. In der ZDFmediathek steht „Sisi – Die wilde
Kaiserin“ bis zum 21. Dezember 2019 zur Verfügung.

Kaiser Franz Joseph von Österreich verliebt sich 1853 Hals über Kopf in seine
15-jährige Cousine Sisi. Durch die Heirat wird Elisabeth Kaiserin, sie gilt bald
als schönste Frau ihrer Zeit. Doch das konservative Leben in Wien ist Sisi
verhasst. Immer wieder verweigert sie sich dem höfischen Korsett und begehrt
auf. Ihr exzentrischer Lebensstil ist legendär. Was immer sie anpackt, Sisi
treibt es auf die Spitze: Schönheitskult, Leistungssport, Dichtkunst oder ihre
Leidenschaft für Griechenland.

In ihren letzten Lebensjahren steht die ruhelose Elisabeth vor einem radikalen
Neuanfang. Sie will der Donaumonarchie den Rücken kehren und sich auf der
griechischen Insel Korfu ein „Zauberschloss“ bauen. Eine Schlüsselrolle bei
diesem Lebenstraum spielt ihr Vertrauter Alexander von Warsberg. Seine bisher
unveröffentlichten Briefe gewähren neue Einblicke jenseits aller Sisi-Romantik.

Der Film steht für akkreditierte Journalisten im ZDF-Presseportal zur Ansicht
zur Verfügung: https://kurz.zdf.de/sso/

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70 –
16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfhistory

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„Geraubte Kunst“ in 3sat: Kulturdoku von Felix von Boehm und Constantin Lieb über den Umgang mit in der NS-Zeit enteigneter Kunst (FOTO)

3sat

Mainz (ots) –

Samstag, 14. Dezember 2019,19.20 Uhr
Erstausstrahlung

Geraubt, zerlegt und verkauft: Jüdische Kunstsammlungen – oft über Generationen
zusammengetragen – wurden nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in
Deutschland systematisch enteignet. Anhand ausgewählter Fälle zeigt die
Dokumentation „Geraubte Kunst. Jüdische Sammlungen im Nationalsozialismus“ von
Felix von Boehm und Constantin Lieb, wie der Kunstmarkt nach 1933 von der
Zwangslage vieler jüdischer Sammler profitierte und vor welchen Schwierigkeiten
die Provenienzforschung bei der Suche nach verlorenen Objekten bis heute steht.
Zu sehen ist die Doku in 3sat am Samstag, 14. Dezember 2019, 19.20 Uhr, in
Erstausstrahlung.

„Geraubte Kunst. Jüdische Sammlungen im Nationalsozialismus“ erzählt unter
anderem das Schicksal der Sammlung von Ernst und Agathe Saulmann, die die
jüdischen Textilunternehmer in ihrem Privathaus, dem Erlenhof bei Reutlingen,
einst zusammengetragen hatten. Nach ihrer Flucht ins Exil beauftragten sie ihren
langjährigen Kunsthändler Julius Böhler mit dem Verkauf der Sammlung. Doch
während Böhler von diesem – und anderen Verkäufen jüdischer Sammlungen –
profitierte, gingen seine Einlieferer leer aus. Sie wurden im französischen
Lager Gurs interniert. Bis heute konnten nur wenige Objekte der Sammlung
Saulmann restituiert werden.

Neben zahlreichen renommierten Provenienzforschern kommt in der Dokumentation
auch der Saulmann-Erbe Felix de Marez Oyens zu Wort – ebenso wie der Enkel
Julius Böhlers, Florian Eitle-Böhler. Er leitet die Kunsthandlung seines
Großvaters bis heute und hat kürzlich das Firmenarchiv zur Erforschung an das
Münchner Zentralinstitut für Kunstgeschichte übergeben. Ob sich durch die
Digitalisierung dieser wertvollen Quelle weitere Hinweise zum Verbleib
verschollener Werke finden lassen, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass sich
durch die weltweite Vernetzung von Archiven für Provenienzforscher ganz neue
Möglichkeiten ergeben.

Ansprechpartnerin: Marion Leibrecht, Telefon: 06131 – 70-16478; Presse-Desk,
Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Die Doku für akkreditierte Journalisten im Video-Stream:
https://kurz.zdf.de/Hxjn/

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/geraubtekunst

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