ADAC neutral zum Tempolimit auf Autobahnen / Umfassende Faktenklärung statt Empfehlung an die Politik

ADAC

München (ots) – Angesichts des unklaren Meinungsbildes in Bevölkerung und ADAC
Mitgliedschaft enthält sich der ADAC bis auf weiteres einer Empfehlung an die
Politik zum allgemeinen Tempolimit auf Autobahnen. Zusätzlich ergibt sich aus
bisherigen Studien und Statistiken ein sehr heterogenes Bild zu den Wirkungen
eines Tempolimits sowohl bezüglich des Klimaschutzes als auch mit Blick auf die
Verkehrssicherheit.

„Unsere Mitglieder positionieren sich in eigenen Umfragen zum Tempolimit auf
Autobahnen nicht mehr eindeutig. Sie sind stattdessen wie die Gesellschaft
insgesamt in Befürworter und Gegner des Tempolimit gespalten. Der ADAC ist ein
Verein und insofern seinen Mitgliedern verpflichtet, der starken Polarisierung
Rechnung zu tragen. Wenn darüber hinaus die Faktenlage bezüglich der Wirkungen
eines Tempolimits unklar und teilweise widersprüchlich ist, ist eine neutrale
Position eine logische Konsequenz“, erklärt ADAC Vizepräsident für Verkehr,
Gerhard Hillebrand.

Der ADAC selbst wird das Thema umfangreich wissenschaftlich aufbereiten, um eine
belastbare Entscheidungsgrundlage zu haben. Richtig bleibt, dass Autobahnen die
sichersten Straßen in Deutschland sind. Dort werden pro Jahr etwa ein Drittel
aller Kraftfahrzeugkilometer gefahren. Der Anteil der Verkehrstoten aber ist im
Vergleich dazu mit rund 13 Prozent unterdurchschnittlich.

Hillebrand: „Wichtig ist es, Grenzen und Möglichkeiten eines Tempolimits für die
Verkehrssicherheit und den Klimaschutz genau zu untersuchen. Insbesondere
hinsichtlich der Wirkungen auf die Verkehrssicherheit liegen die heutigen
Schätzungen noch weit auseinander. Deshalb ist eine wissenschaftliche
Untersuchung, die über einzelne Pilotstrecken hinausgeht, unabdingbar.“

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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„Miteinander leben“: MDR-Jahresauftakt mit Dialog in Leipzig

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Leipzig (ots) –

Sperrfrist: 27.01.2020 20:30
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

„Miteinander leben“ heißt der publizistische Leitgedanke des Mitteldeutschen
Rundfunks in diesem Jahr. Zum Auftakt hatte der MDR am 27. Januar 2020 nach
Leipzig geladen – zu einem Dialog zwischen Programmmachern, Rundfunkgremien,
Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Medien.

„Wir als Mitteldeutscher Rundfunk sehen uns gerade in dieser Zeit des
tiefgreifenden medialen und gesellschaftlichen Wandels in einer besonderen
Verantwortung“, so MDR-Intendantin Karola Wille in ihrer Eröffnungsrede. „Unsere
Antwort in diesem Jahr ist zugleich Aufforderung: Miteinander leben – statt
nebeneinander her oder gar gegeneinander! Es ist und bleibt unsere Aufgabe, den
Zusammenhalt und das Miteinander in unserer pluralistischen Gesellschaft sowie
eine Kultur des Verstehens zu befördern.“

Die MDR-Intendantin betonte in diesem Zusammenhang, der MDR setze konsequent auf
digitale Chancen, um neue mediale Brücken zu bauen und um auf innovative Weise
den öffentlich-rechtlichen Integrationsauftrag zu erfüllen. „Unsere Antwort auf
ein Mehr an Polarisierung wird ein Mehr an Vielfalt, Dialog und Gemeinschaft
sein. Zusammenführen, wo andere spalten. Miteinander reden, wo nur aufeinander
eingeredet wird“, verspricht Wille.

Jahresauftakt mit dem MDR

Wie gelingt es, Polarisierung in konstruktive Bahnen zu lenken? Wie wird aus
Gegensätzen Zusammenhalt und eine gute Debattenkultur? Was bedeutet es für die
demokratische Streitkultur, wenn Debatten zunehmend in sozialen Medien
angestoßen werden? – Einige von vielen Fragen, um die es bei der
Jahresauftaktveranstaltung des MDR am 27. Januar 2020 in Leipzig ging. Unter dem
Motto „Miteinander leben“ hatte der MDR zu einem Dialog zwischen
Programmmachern, Rundfunkgremien, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft,
Gesellschaft und Medien geladen.

Zu Gast war unter anderem Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, der mit
Bürgerräten aus dem Projekt „Bürgerrat Demokratie“ ins Gespräch gekommen ist.
Unter dem Motto „Miteinander reden“ tauschten sich die Ministerpräsidenten von
Sachsen-Anhalt und Thüringen, Reiner Haseloff und Bodo Ramelow, sowie der
Sächsische Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Oliver Schenk mit
MDR-Intendantin Karola Wille zu wichtigen Fragen der Zeit aus.

„Miteinander leben“ setzt den MDR-Jahresschwerpunktes aus dem Vorjahr „Es geht
um Demokratie“ fort.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und steht zeitnah unter www.mdr.de zur
Verfügung.

„Miteinander leben“ – im MDR-Fernsehen, im Radio, im Netz und im Dialog vor Ort
Der programmliche Leitgedanke des MDR in diesem Jahr spiegelt sich in
zahlreichen MDR-Angeboten wider. Es geht unter anderem um Identität,
Diskussionskultur, Nachhaltigkeit und Ehrenamtliches Engagement. Beispiele
entnehmen Sie bitte dem Dokument anbei.

Hinweis für Journalisten

Fotos von der Konferenz erhalten Sie honorarfrei am Dienstag, 28. Januar 2020,
ab 10.00 Uhr unter www.ardfoto.de.

Pressekontakt:

MDR, Presse und Information, Katrin Stolle,
Tel.: (0341) 3 00 64 53, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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15 Jahre nach dem Ehrenmord an Aynur Hatun Sürücü: „Nur eine Frau“ am 29.01.2020, 20.15 Uhr, FilmMittwoch im Ersten (FOTO)

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) – Aynur (Almila Bagriacik), eine junge deutsche Frau mit
türkisch-kurdischen Wurzeln, liebt das Leben und weiß genau, wie sie es leben
möchte. Sie entflieht der Gewalt in ihrer Ehe und lässt sich auch von ihren
Brüdern und Eltern nicht vorschreiben, was sie zu tun hat. Sie sucht sich und
ihrem kleinen Sohn Can eine eigene Wohnung, macht eine Lehre, geht aus und lernt
neue Freundinnen und Freunde kennen. Sie weiß, dass sie sich damit gegen die
Traditionen ihrer Familie stellt und sich selbst in Gefahr bringt, doch ihr
Drang nach Freiheit ist groß. Bis die Beleidigungen und Drohungen ihrer Brüder
immer ernster werden. Und es irgendwann zur Katastrophe kommt: Mitten in Berlin
wird Aynur von ihrem Bruder Nuri (Rauand Taleb) auf offener Straße erschossen,
als sie ihn arglos zur Bushaltestelle begleitet und Can nur wenige hundert Meter
entfernt in der Wohnung schläft. Wie ist es zu dieser Tat gekommen?

„Nur eine Frau“ ist die Geschichte von Aynur Hatun Sürücü, deren Ermordung vor
15 Jahren, am 7. Februar 2005, für einen Aufschrei sorgte. Regisseurin Sherry
Hormann („Wüstenblume“) lässt Aynur in ihrem Film selbst zu Wort kommen und die
Geschichte ihres eigenen Lebens erzählen. Der dokumentarische Spielfilm basiert
auf Recherchen in ihrem persönlichen Umfeld, Gerichtsakten, bislang
unveröffentlichten Gesprächen mit der Familie, den Tätern, Freundinnen und
Freunden Aynurs und der bis heute im Zeugenschutzprogramm befindlichen
Kronzeugin. So entwirft „Nur eine Frau“ das authentische Bild einer
lebenshungrigen, freiheitsliebenden und mutigen jungen Frau, die darum kämpft,
selbstbestimmt leben zu können. Doch als Deutsche mit türkisch-kurdischen
Wurzeln befindet sie sich im ständigen Konflikt zwischen den Werten ihrer
Familie und ihrer eigenen Lebenseinstellung.

In der Rolle der Aynur beeindruckt „Tatort“-Schauspielerin Almila Bagriacik, an
ihrer Seite spielen als ihre Brüder Rauand Taleb („4 Blocks“), Aram Arami („Fack
Ju Göhte“), Armin Wahedi und Mehmet Atesci sowie Meral Perin als ihre Mutter,
Mürtüz Yolcu als ihr Vater, Merve Aksoy als ihre Schwester und Lara Aylin
Winkler als deren Freundin. In weiteren Rollen sind u. a. Jacob Matschenz, Idil
Üner und Lina Wendel zu sehen. Für die Bildgestaltung verantwortlich ist Judith
Kaufmann, für die Montage Bettina Böhler. Die Musik zum Film steuern u. a.
Fabian Römer und Jasmin Shakeri bei. Das Drehbuch schrieb Florian Oeller. Es
basiert u. a. auf den Recherchen der Autoren und rbb-Journalisten Matthias Deiß
und Jo Goll. Produziert wurde der Film von Sandra Maischberger.

Pressekontakt:

rbb Presse & Information
Christoph Müller
(030) 9 79 93-1 21 16
christoph.mueller (at) rbb-online.de

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LKA-Berlin fordert besseren Schutz vor Erbschleicherei und dem Missbrauch von Vorsorgevollmachten / „Report Mainz“ am Dienstag, 28. Januar 2020, 21:45 Uhr im Ersten (FOTO)

SWR – Das Erste

Mainz (ots) – Laut Landeskriminalamt Berlin würden immer mehr alte Menschen
Opfer von Erbschleichern und Betrügern werden. Die Täter blieben in der Regel
straffrei, da die gesetzlichen Grundlagen für eine effektive Strafverfolgung
nicht ausreichend seien. Kriminaloberkommissarin Annett Mau sagt im Interview
mit „Report Mainz“: „Wir stellen fest, dass mindestens zwei Drittel der
Verfahren eingestellt werden und sollten sie bis zu Gericht kommen, enden die
meistens mit einem Freispruch.“ Erfolgreiche Strafverfahren seien ihr im Grunde
nicht bekannt, erklärt die Kommissarin weiter. Ihre Dienststelle habe den
Gesetzgeber schon mehrfach darauf hingewiesen, bisher ohne Erfolg.

Missbrauch von Vorsorgevollmachten

Haupteinfallstor für Kriminelle seien sogenannte Vorsorge- oder
Generalvollmachten. Diese würden von Kriminellen erschlichen, um die
hochbetagten Senioren dann um ihr Vermögen zu bringen. Annett Mau beschreibt das
Vorgehen wie folgt: „Täter kommen in ein Gefüge hinein und machen sich gut, also
beliebt. Sie kümmern sich, bieten Hilfe an. Nach dem Gutmachen machen sie alle
anderen potenziellen Kontrolleure, Aufpasser schlecht, das nennen wir
Schlechtmachen. Und der dritte Schritt ist das Wegmachen, sprich das Vermögen
wird einfach weggenommen.“ Auch zahlreiche Fachanwälte für Erbrecht sehen diese
Entwicklung. Vorsorgespezialist Dietmar Kurze erklärt „Report Mainz“: „Es ist
eine ganz klare Zunahme von Missbrauch von Vollmachten festzustellen. Es geht
oft um ganz erhebliche Beträge, ganze Vermögen, mehrere Immobilien, viele
Hunderttausende oder sogar Millionen auf den Konten, die vom einem zum anderen
wechseln.“

Opposition fordert Maßnahmen gegen die finanzielle Ausbeutung von Senioren

In einem Antrag an den Bundestag, der „Report Mainz“ vorliegt, fordert die
FDP-Fraktion ein „Maßnahmenpaket gegen die finanzielle Ausbeutung älterer
Menschen“. Der Bundestag solle die Bundesregierung dazu auffordern, eine
wissenschaftliche Studie zum Ausmaß des finanziellen Missbrauchs älterer
Menschen in Auftrag zu geben sowie dieses Delikt gesondert in der
Polizeistatistik zu erfassen. Außerdem solle der Bundestag den Aufbau einer
„zentralen und unabhängigen Beratungs- und Anlaufstelle für Opfer und Angehörige
von finanzieller Ausbeutung älterer Menschen auf Bundesebene“ fordern. Auf
Nachfrage von „Report Mainz“ erklärt das Bundesjustizministerium, man plane
weder statistische Erhebungen über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen noch
eine nationale Anlaufstelle für Opfer. Außerdem werde aktuell „kein Bedarf für
gesetzgeberische Änderungen“ zur besseren Strafverfolgung der Täter gesehen. Die
Rechtslage sei ausreichend.

Schweiz startet nationale Anlaufstelle „Alter ohne Gewalt“

In der Schweiz gibt es seit April 2019 eine nationale Anlaufstelle mit dem Titel
„Alter ohne Gewalt“. Auf einer Internetseite wird auf das Thema aufmerksam
gemacht, außerdem gibt es eine zentrale Telefonnummer. Hier können sich
Betroffene oder Zeugen von finanziellem Missbrauch melden. Überall in der
Schweiz gibt es Beratungsstellen, die diese Fälle erfassen und Hilfe
organisieren. In Zürich engagiert sich der ehemalige Stadtarzt Albert Wettstein
in einer solchen Beratungsstelle. Er erklärt, das Thema müsse ohne Scham
diskutiert werden: „Das Entscheidende ist, dass die Zivilgesellschaft sich des
Problems bewusst ist und dann merkt, jetzt müssen wir etwas machen, und dann
eine Instanz hat, wo man hingehen kann. Man sollte in Deutschland wissen, wo
muss ich mich melden, wenn ich das Gefühl habe, meine Tante wird ausgenommen von
ihrem Sohn oder von sonst jemandem.“

Repräsentative Studie zum Ausmaß des finanziellen Missbrauchs

Das Kriminologische Institut der Fachhochschule Westschweiz hat 2018 eine
repräsentative Untersuchung zum Umfang des finanziellen Missbrauchs älterer
Menschen durchgeführt. Die Wissenschaftler befragten 1.257 Menschen im Alter 55+
und kamen zu dem Ergebnis, dass in der Schweiz jährlich ein Schaden von 420
Millionen Franken durch finanziellen Missbrauch entsteht. Auftraggeber der
Studie war die Organisation Pro Senectute. Deren Sprecher Peter Burri Follath
erklärt gegenüber „Report Mainz“ man sei über die Höhe der Schadenssumme sehr
erstaunt gewesen. Besonders gefährdet seien hochbetagte Senioren, die über 85
Jahre alt sind. In dieser Gruppe war jeder zehnte von finanziellem Missbrauch im
privaten Umfeld betroffen, also rund 40.000 Senioren. Übertragen auf Deutschland
ergäbe das rund 230.000 Betroffene allein bei den Hochbetagten.

Weitere Informationen auf der Internet-Seite https://www.swr.de/report

Zitate gegen Quellenangabe frei.

Bei Rückfragen rufen Sie bitte in der Redaktion „Report Mainz“ an, Tel.:
06131/929 3 3351/2

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Pfeffersport gewinnt den „Großen Stern des Sports“ in Gold / Bundeskanzlerin zeichnet Projekt „Mission Inklusion“ des Berliner Vereins aus

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Frankfurt/Main (ots) – Der „Große Stern des Sports“ in Gold 2019 geht an den
Verein Pfeffersport aus Berlin. Die Vertreter des Pankower Mehrspartenvereins
nahmen den bedeutendsten Preis für Sportvereine in Deutschland in Verbindung mit
einem Siegerscheck in Höhe von 10.000 Euro bei der feierlichen Verleihung am
Dienstag (21. Januar) in der Berliner DZ BANK aus den Händen von Bundeskanzlerin
Angela Merkel, Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes
(DOSB), und Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen
Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), entgegen.

Pfeffersport setzte sich mit dem Erfolg gegen die 16 weiteren Sportvereine aus
dem gesamten Bundesgebiet durch, die im Herbst 2019 jeweils auf Landesebene mit
dem „Großen Stern des Sports“ in Silber ausgezeichnet worden waren und sich
damit für die Gold-Verleihung qualifiziert hatten. Auf dem zweiten Platz landete
die Interessengemeinschaft Sport Heddesheim aus Baden-Württemberg mit dem
Projekt „Wir arbeiten zusammen!“. Dritter wurde der sächsische Sportclub Riesa
mit dem Projekt „Sport ist Klasse“. Alle weiteren Finalisten wurden
gemeinschaftlich auf den vierten Platz gewählt.

Die Bundeskanzlerin zeigte sich von den Leistungen der Vereine sehr angetan.
„Mein herzliches Dankeschön geht an alle Vereine, die sich am Wettbewerb
beteiligt haben. Mit Ihrem großartigen ehrenamtlichen Engagement bilden Sie eine
zentrale Grundlage für das Gemeinwesen und leisten einen überaus wichtigen
Beitrag für unsere demokratische Gesellschaft“, sagte Bundeskanzlerin Angela
Merkel. „Meine besonderen Glückwünsche gehen natürlich an die Siegerinnen und
Sieger von Pfeffersport, die hier in Berlin mit Leidenschaft ein ganz besonderes
Projekt initiiert haben und mit Leben füllen.“

Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann zeigte sich sehr beeindruckt von den
vielfältigen Projekten der 17 Finalisten, die stellvertretend für das Engagement
der Vereine in Sportdeutschland stehen. „Der Vereinssport ist heute so
vielschichtig und wertvoll wie wohl nie zuvor in seiner jahrhundertelangen
Geschichte. Gerade in Zeiten der Digitalisierung geht an vielen Stellen in
unserem Land der persönliche Kontakt der Menschen verloren. Im Vereinssport
dagegen werden echte soziale Netzwerke aufrechterhalten und gemeinschaftlich
gepflegt“, sagte Hörmann. „Der Siegerverein steht symbolisch dafür und lebt die
bewährte Vereinsoffenheit vorbildlich.“

BVR-Präsidentin Marija Kolak lobte das große Engagement der Menschen in den
Vereinen: „Alle Vereine und Projektbeteiligte, die an den ‚Sternen des Sports‘
teilgenommen haben, können sich als echte Gewinner fühlen. Sich gemeinsam für
eine Sache stark zu machen, das Prinzip ‚einer für alle, alle für einen‘ prägt
nicht nur die Vereine, sondern auch uns Genossenschaftsbanken.“

Pfeffersport bildet die gesamte Berliner Vielfalt ab

Der Verein Pfeffersport überzeugte die hochkarätige Gold-Jury mit dem Projekt
„Mission Inklusion – ein kompletter Verein betreibt lokale Raumfahrt“. Mitten im
bunten Pankow beheimatet, bietet Pfeffersport an mehr als 50 Standorten mit 350
bis 400 Sportgruppen gut 50 verschiedene Sport- und Bewegungsangebote. Dabei
gehören Inklusion und Integration für den Verein so selbstverständlich dazu wie
zu seiner Heimatstadt – „die gesamte Berliner Vielfalt“ werde abgebildet, so
Jörg Zwirn, einer der Geschäftsführer des Vereins.

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 hat sich Pfeffersport das Motto „Sport mit
sozialem Anspruch“ auf die Fahne geschrieben. Und dazu gehört, dass alle
Sportangebote für alle offen sind, ganz unabhängig von Alter, Handicap oder
Herkunft. Der Pfeffersport-interne Inklusionsberater sorgt dafür, dass alle
interessierten Menschen einen Platz in den Sportgruppen finden, und begleitet
die Übungsleiter*innen bei ihrer Arbeit. Und dieses Konzept kommt an: bei den
mehr als 4.600 Mitgliedern, von denen gut 80 Prozent Kinder und Jugendliche
sind, bei den mehr als 160 Übungsleiter*innen, von denen viele ebenfalls ein
Handicap haben, und bei den vielen Vereinen, die sich schon jetzt vom Vorbild
Pfeffersport beraten lassen. Die Bewerbung wurde von der Berliner Volksbank
unterstützt.

In Heddesheim wird vereinsübergreifend zusammengearbeitet

Mit einer ebenso einfachen wie genialen Idee schaffte es die
baden-württembergische Interessengemeinschaft Sport Heddesheim (IGSH) mit
Unterstützung der VR Bank Rhein-Neckar auf den zweiten Platz: Mit dem Projekt
„Wir arbeiten zusammen!“ baute die IGSH für teilnehmende Vereine ein Servicebüro
auf, in dem neben der gemeinsamen Mitarbeiterverwaltung und allgemeinen
administrativen Aufgaben die sportliche Entwicklungsplanung für neue
übergreifende Sportprojekte übernommen wird. Das Besondere: Die Vereine bleiben
dabei komplett selbstständig, die Ehrenamtlichen werden durch den Wegfall der
zeitraubenden Bürokratie entlastet und die Mitglieder profitieren von einer
besseren Koordination der Angebote. Die Gemeinde Heddesheim unterstützt dieses
Projekt und beteiligt sich zum Beispiel durch Bereitstellung der Räumlichkeiten
für das Servicebüro.

In Riesa lautet das Motto: „Sport ist Klasse“

Unterstützt von der Volksbank Riesa landete der Sportclub Riesa als Dritter auf
dem Siegerpodest: Der Verein aus Sachsen hat es sich zum Ziel gesetzt, mehr
Bewegung in die Schulen zu bringen. Um Sport und damit verbunden das Bewusstsein
für ein aktives, gesundes Leben stärker in den Alltag von Kindern zu integrieren
und um junge Talente für den Nachwuchsleistungssport zu gewinnen, wurde das
deutschlandweit einzigartige Projekt „Sport ist Klasse“ ins Leben gerufen. In
einer Grundschule, einer Oberschule und einem Gymnasium organisiert der Verein
für jeden Jahrgang eigene Sportklassen, die zusätzlich zum normalen
Sportunterricht zwei bis vier Sportstunden wöchentlich bieten. Eine Vielzahl an
qualifizierten Trainer*innen, Übungsleiter*innen, Erzieher*innen,
Ehrenamtlichen, Studierenden sowie Sponsoren, Partnern und Helfer*innen
unterstützen den SC Riesa schon seit vielen Jahren.

Luca Biwer gewinnt den Publikumspreis

Neben den Auszeichnungen der Vereine durch die Gold-Jury wurde auch wieder ein
Publikumspreis für außerordentliches Engagement und bemerkenswerten persönlichen
Einsatz im Sportverein vergeben. Hier wählten die ARD-Zuschauer des
Morgenmagazins und die breite Öffentlichkeit Luca Biwer zum Sieger. Der
Saarländer ist seit einem Mountainbike-Sturz vom Hals abwärts gelähmt, woraufhin
der Verein Bike-Aid das Projekt „Bewegung für Luca“ gründete, um den zur Zeit
des Unfalls 22-Jährigen finanziell zu unterstützen. Luca Biwer benannte den
Verein vergangenes Jahr in „Lucas Bewegung“ um. Mit dem neuen Projekt möchte er
die Hilfe, die er selbst erfahren hat, an andere weitergeben und Sportler*innen
nach einem schweren Unfall unterstützen. Zusätzlich zu der Auszeichnung freut
sich Luca Biwer durch den Gewinn des Publikumspreises über eine Prämie in Höhe
von 2.000 Euro.

Der DOSB und die Volksbanken Raiffeisenbanken würdigen mit dem Wettbewerb
„Sterne des Sports“ seit 2004 außergewöhnliche Aktivitäten oder Angebote von
Sportvereinen und deren besonderes Engagement. Projekte aus Bereichen wie
Bildung und Qualifikation, Ehrenamtsförderung, Gesundheit und Prävention,
Gleichstellung, Integration und Inklusion oder Klima-, Natur- oder Umweltschutz
werden alljährlich ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.sterne-des-sports.de

Pressekontakt:

Deutscher Olympischer Sportbund
Ulrike Spitz
Pressesprecherin
Ressortleiterin Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main
T +49 69 6700-349
spitz@dosb.de
www.dosb.de

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken – BVR
Steffen Steudel
Pressesprecher
Schellingstraße 4
10785 Berlin
T +49 30 2021-1330
s.steudel@bvr.de
www.bvr.de

dammannworks
Manu Gräber
Projektmanagement
Weidenallee 10b
20357 Hamburg
T +49 40 970 799-7776
manu.graeber@dammannworks.de
www.dammannworks.de

Berliner Volksbank
Ingeborg Schleyer
T +49 30 306 354 17
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Pfeffersport
Jörg Zwirn
T +49 4202 618 14
zwirn@pfeffersport.de

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Die Anlagefalle – Das dubiose Geschäft mit der Traumrendite / Reportage aus der Reihe „betrifft“ am Mittwoch, 12. Februar 2020, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen (FOTO)

SWR – Südwestrundfunk

Mainz (ots) – In Zeiten niedriger Zinsen fragen sich viele Menschen, wie sie ihr
mühsam Erspartes sicher anlegen – gerne noch mit einem möglichst großen Gewinn.
Manche investieren ihr Geld in Unternehmen, die für die Verwirklichung einer
Geschäftsidee Kapital einsammeln und traumhafte Renditen versprechen. Doch
dieser Traum endet für unerfahrene Kleinanleger nicht selten mit einer bitteren
Enttäuschung. Das SWR Fernsehen zeigt „Die Anlagefalle – Das dubiose Geschäft
mit der Traumrendite“ am Mittwoch, 12. Februar, ab 20:15 Uhr. Im Anschluss folgt
die Reportage „Die Erbenermittlerin – Was vom Leben bleibt“.

Das hatte sich Werner Engel anders vorgestellt. Der ehemalige LKW-Fahrer hat
sein Leben lang hart gearbeitet. Sparsam leben, fürs Alter vorsorgen, das war
ihm immer wichtig. Als sein Finanzberater mit einer Geldanlage-Idee auf ihn
zukam, hatte alles großartig geklungen. Der Berater empfahl ihm, in die
sogenannte „Halbstrom-Erfindung“ zu investieren. Ein Unternehmen der sogenannten
„Firmenwelten-Gruppe“ versprach damit traumhafte Renditen. In den Vereinigten
Staaten sei man mit der Halbstrom-Technik schon ganz groß im Geschäft. Strom
sparen schien Werner Engel und vielen anderen eine lukrative und zukunftssichere
Investition. So stieg er ein, mit 25.000 Euro. Ein verhängnisvoller Fehler, wie
er heute meint. Denn der größte Teil seines Einsatzes ist wohl verloren.

Geprellte Anleger – Verantwortlicher für die Justiz nicht greifbar Wie Werner
Engel geht es Hunderten von Anlegern, die den Unternehmen der
„Firmenwelten-Gruppe“ ihr Geld anvertraut haben. Als die Anleger die
versprochenen Zinszahlungen nicht mehr erhalten, erstatten viele von ihnen
Anzeige. Doch der Mann, der hinter dem komplizierten Firmengeflecht steht, lebt
wohl inzwischen in den Vereinigten Staaten und ist für die deutsche Justiz nicht
greifbar. Seine Kinder, die als Geschäftsführer bei „Firmenwelten“ tätig waren,
müssen sich inzwischen vor Gericht verantworten. Dies ist aber nur ein schwacher
Trost für die bitter enttäuschten Anleger. Sie wollen wissen: Wo sind die
Millionen? Und gibt es eine Chance, wenigstens einen Teil ihrer Geldanlagen
zurückzubekommen? Die „betrifft“-Autoren Markus Thöß und Harriet Kloss machen
sich auf Spurensuche.

Im Anschluss ab 21 Uhr sendet das SWR Fernsehen die Reportage „Die
Erbenermittlerin – Was vom Leben bleibt“ von Thomas Diehl.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links unter:
http://swr.li/Anlagefalle-2020

Fotos auf ard-foto.de

Nach der Ausstrahlung sind die Filme auf www.ardmediathek.de/ard/ zu sehen.

Pressekontakt: Sibylle Schreckenberger, Tel. 06131 929 32755,
sibylle.schreckenberger@SWR.de

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3sat-Wirtschaftsdoku „makro: Amazon – Die ganze Welt im Pappkarton“ (FOTO)

3sat

Mainz (ots) –

Erstausstrahlung
Freitag, 31. Januar 2020, 21.00 Uhr

Vor 25 Jahren verkaufte Amazon-Gründer Jeff Bezos 20 Bücher pro Tag. Heute ist
sein Unternehmen Marktführer im Online-Handel und verschickt täglich 14
Millionen Pakete. Amazon revolutionierte nicht nur die amerikanische Wirtschaft,
sondern auch die Märkte in Europa und Japan. Amazon ist wie eine unsichtbare
Kraft in vielen Wirtschaftsbereichen. Buchhandlungen, Spielzeugläden, Baumärkte
– unbemerkt breitet sich Amazon überall aus, vor allem der Einzelhandel bekommt
die Übermacht des Unternehmens zu spüren. Welche Konsequenzen diese
Veränderungen haben, fragt die „makro“-Dokumentation „Amazon – Die ganze Welt im
Pappkarton“ von Adrien Pinon und Thomas Lafarge am Freitag, 31. Januar 2020, um
21.00 Uhr in 3sat.

Die Kehrseite des Online-Handels ist, dass Arbeitsplätze verloren und Firmen
pleitengehen. Das trifft besonders kleine und mittelständische Unternehmen. In
die Negativschlagzeilen geraten auch hierzulande immer wieder die
Arbeitsbedingungen und Mitarbeiterrechte bei Amazon. In den Logistikzentren sind
die Mitarbeiter roboterhaft in optimierte Arbeitsprozesse eingepasst. Regelmäßig
wehren sie sich mit Streiks gegen zu geringe Löhne.

Ansprechpartnerin: Maja Tripkovic, Telefon: 06131 – 70-18543;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Bilder sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/makro

Weitere Informationen zum 3sat-Programm: https://pressetreff.3sat.de

3sat – das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD

Pressekontakt:

Zweites Deutsches Fernsehen
HA Kommunikation / 3sat Pressestelle
Telefon: +49 – (0)6131 – 70-12121

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OTS: 3sat

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rbb erinnert mit multimedialem Projekt „Auschwitz und Ich“ an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau (FOTO)

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) – Crossmediales Projekt online, in Hörfunk und Fernsehen

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) führt zum 75. Jahrestag der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau das multimediale Projekt „Auschwitz und
Ich – Die Kunst und das Erinnern“ fort.

Auf der Internetseite https://auschwitzundich.ard.de wird das Leben des Malers
David Olère erzählt. Er war einer der wenigen Häftlinge des sogenannten
Sonderkommandos, die das Konzentrationslager und den Krieg überlebten. Nach der
Befreiung hat er seine Erfahrungen in Gemälden und Zeichnungen festgehalten.

Auf der Webseite sind die Interviews zu sehen, die der rbb geführt hat – mit dem
Enkel des Künstlers, Marc Oler, mit Überlebenden wie Yehuda Bacon und Raphael
Esrail, mit Zeitzeugen wie Serge und Beate Klarsfeld, mit Mitarbeitern der
Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, Jugendlichen und Künstlern, sowie Politikern
aus Polen, Israel, Frankeich und Deutschland. In allen Interviews geht es ebenso
um die Frage: Was kann jeder Einzelne tun, damit die Shoah nicht wieder
passiert?

Ab dem 24. Januar ist „Auschwitz und Ich – Die Kunst und das Erinnern“ online.
Das multimediale Projekt setzt sich fort auf Instagram, Facebook und YouTube mit
Bildern und Videos.

Bereits 2015 initiierte rbb-Intendantin Patricia Schlesinger anlässlich des 70.
Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz das Projekt beim
NDR. 2020 führt der Rundfunk Berlin-Brandenburg das Projekt federführend für die
ARD weiter. Im Museum „Zentrum für verfolgte Künste“ in Solingen, das schon 2015
Kooperationspartner war, wird „Auschwitz und Ich – Die Kunst und das Erinnern“
im Herbst 2020 Teil der Ausstellung „Kunst und Trauma“, begleitet durch die
Publikation „Polyphonie des Holocaust. 100 Stimmen zur Erinnerungskultur“.

Die Ausstellung „David Olère. Überlebender des Krematoriums III“

Parallel zur Webseite werden ab dem 29. Januar 2020 im Deutschen Bundestag, im
Paul-Löbe-Haus Kunstwerke von David Olère zu sehen sein. Kurz nach Kriegsende
fertigte der Künstler eine Serie von 70 Zeichnungen an, von der nun über 50 im
Bundestag ausgestellt sind. Sie wurden einige Jahre später zur Grundlage für
seine verstörenden Ölgemälde, von denen ebenfalls einige gezeigt werden. Der rbb
unterstützt die Ausstellung „David Olère. Überlebender des Krematoriums III“,
die der Deutsche Bundestag in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum
Auschwitz-Birkenau und dem Zentrum für verfolgte Künste Solingen anlässlich des
Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zusammengestellt hat.
Die Interviews, die der rbb im Rahmen des multimedialen Projekts „Auschwitz und
Ich“ geführt hat, sind Teil dieser Ausstellung.

Kuratorin und Ko-Kuratoren der Ausstellung sind Agnieszka Sieradzka vom
Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau, Marc Oler, Serge Klarsfeld. Organisator
ist Jürgen Kaumkötter, Direktor des Zentrums für verfolgte Künste.

Themenschwerpunkt in Radio und Fernsehen

Auch im rbb Hörfunk und im rbb Fernsehen gibt es zahlreiche Sendungen zum 75.
Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau.

rbbKultur überträgt am Montag, 27. Januar 2020, um 20.04 Uhr, das Gedenkkonzert
„75 Jahre Befreiung von Auschwitz“ mit der Staatskapelle Berlin und Daniel
Barenboim live aus der Staatsoper. rbbKultur.de sendet einen Videostream.
Außerdem ist am 26. Januar um 19.04 Uhr ein Gespräch mit dem Rabbiner Julian
Chaim Soussan im Programm.

Inforadio sendet am 25. Januar ab 12.22 Uhr ein Gespräch mit dem ehemaligen
israelischen Botschafter Avi Primor. Am 27. Januar, um 10.45 Uhr, gibt es ein
„Vis-à-Vis“ mit Grünen-Politikerin Marina Weisband im Programm und am 29. Januar
ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble um 7.05 Uhr live im Gespräch auf
Inforadio.

Antenne Brandenburg sendet am 27. Januar in der Sendung Panorama von 17.00 Uhr
bis 19.00 Uhr einen Beitrag über den Auschwitz-Überlebenden Leon Schwarzmann.

Am Samstag, dem 25. Januar, um 18.30 Uhr zeigt das rbb Fernsehen eine
Sonderausgabe von „rbbKultur – Das Magazin“ aus der Ausstellung „David Olère.
Überlebender des Krematoriums III“. Darüber hinaus gibt es zwei
TV-Erstausstrahlungen: Das Erste zeigt am 27. Januar, um 23.00 Uhr, „Vernichtet
– Eine Familiengeschichte aus dem Holocaust“. Im rbb Fernsehen ist am 26.
Januar, um 23.50, Uhr der neue Dokumentarfilm „Der letzte Jolly Boy“ von
Hans-Erich Viet zu sehen. „Kowalski&Schmidt“ sendet am Samstag, 25.01.2020 um
17:25 aus Oswiecim, der Kleinstadt bei Krakau, die man in Deutschland Auschwitz
nennt. Wir fragen, wie die Einwohner der Stadt mit dem ehemaligen
Vernichtungslager vor der Haustür leben und wie ihr Alltag aussieht?

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Auschwitz-Befreiung befasst sich die
„Abendschau“ am Sonntag, den 26. Januar, in einer monothematischen Sendung mit
dem Thema „Neues jüdisches Leben in Berlin“. Obwohl Judenhass und antisemitische
Übergriffe zunehmen, wächst die jüdische Bevölkerung in Berlin. Auch für junge
Israelis ist die Stadt inzwischen Hotspot und Sehnsuchtsort. Was reizt die
Kreativen aus Tel Aviv an der Stadt, die so viel Leid über ihre Familien
gebracht hat? Was machen sie hier? Wie lebt die junge Generation von Juden in
Berlin? In verschiedenen Porträts zeigt die Sendung die bunte Vielfalt jüdischen
Lebens, spricht über die Träume und Ängste der 3. Generation und beschäftigt
sich mit dem wiederaufkeimenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft.

Pressekontakt:

Ulrike Herr
Tel 030 / 97 99 3 – 12 115
ulrike.herr@rbb-online.de

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Wir ticken anders: ZDF-„37°“-Doku begleitet Menschen mit Tourette (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) – Unkontrollierte Zuckungen, merkwürdige Töne, manchmal verbale
Entgleisungen: Menschen mit Tourette erregen Aufmerksamkeit. Sie können ihre
Ticks so wenig beeinflussen wie andere einen Niesanfall, dennoch reagiert das
Umfeld häufig irritiert. Die „37°“-Dokumentation „Wir ticken anders – Leben mit
Tourette“ begleitet am Dienstag, 28. Januar 2020, 22.15 Uhr, zwei Protagonisten,
die mit dem Syndrom leben. Wie gehen sie mit ihrer Krankheit um? Und wie erleben
sie die Reaktionen ihrer Mitmenschen?

„Ich hasse Tourette“, sagt Pauline traurig. Die 18-Jährige kann immer noch nicht
fassen, wie sehr sich ihr Leben innerhalb eines Jahres verändert hat.
Urplötzlich begannen die Ticks. Es folgten Medikamente, Tests, Therapien – und
immer wieder der Versuch, ein „normales“ Leben zu führen. Paulines Mutter Ute
kann seit der Diagnose im Frühjahr 2019 nicht mehr Vollzeit arbeiten. Tourette
geht häufig mit Begleiterkrankungen einher, und so entwickelt auch Pauline
Zwänge, Panikattacken und eine Depression. Schließlich muss sie für drei Monate
in eine psychiatrische Klinik.

Bei Bijan aus Darmstadt begannen die ersten Ticks in der Grundschule. Seine
Großeltern, bei denen Bijan aufgewachsen ist, konnten mit den seltsamen
Symptomen nichts anfangen. Es vergingen Jahre, bis die Diagnose Tourette-Syndrom
gestellt wurde. Trotz der Krankheit hat der heute 30-Jährige sein Abitur und ein
Volkswirtschaftsstudium abgeschlossen. Und sich anschließend seinen Traum vom
Berufspolitiker verwirklicht: statt Rückzug Einzug in den Hessischen Landtag als
Abgeordneter. Heute nimmt er keine Medikamente mehr und versucht erst gar nicht,
seine Ticks unter Kontrolle zu bringen, weil das viel anstrengender ist.

Der Film von Iris Bettray steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur
Verfügung.

Die Videos in der ZDFmediathek sind zum Embedding freigegeben. Weitere
Informationen: https://ly.zdf.de/Lai/

Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 – 70-12149; Presse-Desk,
Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 –
70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/37grad

„37°“ in der ZDFmediathek: https://zdf.de/dokumentation/37-grad

„37°“ bei Facebook: https://facebook.com/ZDF37Grad

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phoenix sendet knapp 30 Stunden Sonderprogramm zum 75. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

PHOENIX

Bonn (ots) – Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz zeigt
der Ereignis- und Dokumentationskanal phoenix zahlreiche Dokumentationen sowie
die zentralen Gedenkveranstaltungen und Ansprachen. Die Berichterstattung zum
Thema beginnt am Donnerstag, 23. Januar, mit der Ansprache von Bundespräsident
Frank-Walter Steinmeier in Yad Vashem in Jerusalem. Steinmeier ist das erste
deutsche Staatsoberhaupt, das in der Holocaust-Gedenkstätte sprechen wird.
phoenix zeigt diese historische Rede live (ab ca. 13.15 Uhr)

Von Samstag, 25. Januar, bis Mittwoch, 29. Januar, steht das Gedenken an die
Holocaust-Opfer, die Geschichte der Juden in Deutschland und Europa sowie das
heutige jüdische Leben im Mittelpunkt des phoenix-Programms.

THEMENNACHT „JÜDISCHES LEBEN IN EUROPA“

Ein zentrales Element ist die Themennacht „Jüdisches Leben in Europa“ am
Samstag, 25. Januar, von 0.45 Uhr bis 7.15 Uhr, in der drei Filme mit Kinoformat
laufen. Die Nacht beginnt mit der Dokumentation „Titos Brille“. Darin begibt
sich die Berliner Schauspielerin und Autorin Adriana Altaras auf die Suche nach
ihren jüdisch-kommunistischen Eltern. Darauf folgt um 2.15 Uhr „Exodus?“. Hier
begibt sich der populäre Historiker Christopher Clark auf Spurensuche nach
jüdischer Geschichte, auf eine Reise von Jerusalem zu den Zentren jüdischen
Lebens in Europa. Im Anschluss erzählt der Film „Aidas Geheimnis“ ab 3.45 Uhr
die ungewöhnliche Familiengeschichte eines Nachkriegswaisen. Im Anschluss an
einen Abstecher nach Vilnius, in das Jerusalem des Nordens, um 5.15 Uhr,
beschließt die zweiteilige Dokumentation „Jüdisch in Europa“ die Themennacht.
Der Film ist eine Erkundungsreise nach Berlin, Marseille, Budapest und Venedig
mit Alice Brauner und dem Schweizer Journalisten Yves Kugelmann.

Bitte lesen Sie den gesamten Pressetext in unserer Presselounge unter dem
folgenden Link: http://bit.ly/pm_holocaust-gedenken

Pressekontakt:

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Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
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