WDR-Untersuchung deckt auf: Resistente Keime in der Ruhr

WDR Westdeutscher Rundfunk

Köln (ots) – ~Eine Testreihe, die das WDR Studio Essen in Auftrag
gegeben hat, hat resistente Keime in der Ruhr und einem ihrer
Zuflüsse nachgewiesen. In den meisten Proben sind Keime aufgetaucht,
gegen die mehrere Antibiotika wirkungslos sind. Dabei handelt es sich
zum Teil um einfache Antibiotika, wie Hausärzte sie verschreiben,
aber auch um spezielle Notfall-Antibiotika. Mikrobiologen vom
Hygiene-Institut der Ruhr-Universität Bochum haben den Wassertest im
Auftrag des WDR durchgeführt. Mediziner stufen zwei der gefundenen
Erreger als problematisch ein, weil sie resistent sind und Menschen
krank machen können. Sie sind resistent gegen Antibiotika, die auf
Intensivstationen eingesetzt werden, wenn andere Arzneimittel bereits
versagt haben. Die sechs untersuchten Proben stammen aus einem
Zufluss der Ruhr sowie aus dem Kemnader See bei Bochum und dem
Essener Baldeneysee. Dort ist seit vergangenem Jahr das Baden an
einer Stelle wieder erlaubt. Woher die Keime stammen, ist nicht klar.
Mikrobiologen vermuten, dass sie aus Krankenhausabwässern,
Kläranlagen oder der Landwirtschaft stammen. Mediziner gehen davon
aus, dass solche resistenten Keime in Gewässern für gesunde Menschen
kein Risiko darstellen, für immungeschwächte Menschen aber gefährlich
werden können. Mediziner der Essener Uni-Klinik sehen das Risiko,
dass die Bakterien weitergetragen und etwa in Kliniken eingeschleppt
werden können. Die Forschung in diesem Bereich steht erst am Anfang.
Wie gefährlich solche Erreger in der Umwelt sind – zum Beispiel an
belasteten Badeseen – ist noch weitgehend unerforscht. WDR Fernsehen,
u.a. in der Lokalzeit Ruhr (19.30 Uhr), auf WDR 2 und wdr.de.~

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Mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko senken?

SWR – Südwestrundfunk

Baden-Baden (ots) –

SWR Wissensmagazin „odysso: Wissen im SWR. Heilsame Ernährung“ /
Donnerstag, 24. Mai, 22 Uhr, SWR Fernsehen

Können bestimmte Nahrungsmittel das Krebsrisiko senken? Und wenn
ja, welche? „odysso“ ist der heilsamen Kraft der Ernährung auf der
Spur. Die Sendung gibt wertvolle Ernährungstipps und enthüllt das
Kräuterwissen der Gegenwart. Der Wildpflanzenexperte Dr. Markus
Strauß stellt am Beispiel des Stuttgarter Stadtwaldes den Wald als
reichhaltigen Fundort heilender Substanzen vor. Schon im Mittelalter
schuf die Mystikerin Hildegard von Bingen, von der katholischen
Kirche als Heilige verehrt, die Grundlage für den kundigen Umgang mit
Wirkstoffen aus dem Kräutergarten. Doch warum spielt das Wissen von
damals keine größere Rolle im heutigen Ernährungsalltag? Antworten
gibt es in „odysso: Wissen im SWR. Heilsame Ernährung“ am Donnerstag,
24. Mai 2018, um 22 Uhr im SWR Fernsehen.

Wie gut ist die „Mittelmeerdiät“?

Ernährungswissenschaftler auf der ganzen Welt loben die Vorzüge
der sogenannten „Mittelmeerdiät“- mit frischen Kräutern, Nüssen,
weißem Fleisch, fettarmer Milch sowie viel Obst und Gemüse. Doch wie
hilfreich ist diese mediterrane Ernährungsweise tatsächlich für die
Gesundheit? Die Suche nach gesunder Ernährung gleicht einer Odyssee
durch einen regelrechten Dschungel widersprüchlicher Studien. Das SWR
Wissensmagazin „odysso“ bringt Licht ins Dunkel und beantwortet die
Frage, welche Ernährung gut und welche sogar heilsam ist.

„odysso“ – das SWR Wissenschaftsmagazin mit Dennis Wilms

Das SWR Wissenschaftsmagazin „odysso“ stellt Zusammenhänge her und
prüft Erkenntnisse der Forschung kritisch auf ihre Auswirkungen auf
Mensch, Gesellschaft und Umwelt. „odysso“ fragt nach, welche
Hoffnungen und welche Gefahren sich hinter Entdeckungen und
Entwicklungen der Wissenschaft oder gesellschaftlichen Veränderungen
verbergen. Durch die Sendung führt Moderator Dennis Wilms, der neben
„odysso“ auch die Wissensformate „Planet Wissen“ (SWR Fernsehen) und
„[W] wie Wissen“ (Das Erste) präsentiert.

Sendung:
„odysso: Heilsame Ernährung“ am Donnerstag, 24.Mai, 22 Uhr im SWR
Fernsehen

Fotos über www.ARD-Foto.de

Pressekontakt:
Grit Krüger, Tel. 07221 929 22285, grit.krueger@SWR.de

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Initiative Pink Collection by bonprix geht weiter / Die Hamburger Modemarke verlängert Kooperation mit Brustkrebs Deutschland e.V. und launcht dritte Pink Collection (FOTO)

bonprix Handelsgesellschaft mbH

Hamburg (ots) –

bonprix führt in diesem Jahr seine Zusammenarbeit mit Brustkrebs
Deutschland e.V. und damit das Engagement zur individuellen
Brustkrebsfrüherkennung weiter fort. Ab dem 3. Mai 2018 ist die Pink
Collection mit sechs neuen Styles erhältlich. Damit möchte die
Modemarke die Aufmerksamkeit für individuelle Vorsorge steigern.

Die Initiative Pink Collection wurde im vergangenen April von
bonprix zusammen mit Brustkrebs Deutschland e.V. ins Leben gerufen,
um auf die Wichtigkeit der Früherkennung hinzuweisen. Damit möglichst
viele Frauen erreicht werden, sind in die BHs der Kollektion Labels
eingenäht, die bewusst beim Anziehen stören sollen. Die provokante
Botschaft dabei: „Brustkrebs sollte Dich kratzen!“

„Es liegt uns besonders am Herzen, unsere partnerschaftliche
Zusammenarbeit mit Brustkrebs Deutschland e.V. auch in diesem Jahr
weiter fortzuführen“, erklärt Geschäftsführer Rien Jansen, bei
bonprix u.a. verantwortlich für den Einkauf. „Wir konnten im letzten
Jahr zahlreiche Frauen für dieses relevante Thema sensibilisieren und
möchten daher auch weiterhin unsere Reichweite nutzen, damit noch
mehr Frauen mit Brustkrebsfrüherkennung in Berührung kommen.“

Bei den insgesamt sechs Styles, die ab dem 3. Mai erhältlich sind,
handelt es sich wie bei den vorherigen Kollektionen wieder um
Lieblings-BHs der bonprix Kundinnen, die in Rosé- und Pink-Tönen neu
auferlegt wurden. Sie sind alle mit eingenähten Labels ausgestattet,
die eine Anleitung zum Abtasten der Brust beinhalten. Neben den sechs
BHs komplettieren drei Unterteile die Kollektion. Alle Styles sind
unter https://www.bonprix.de/ erhältlich. Daneben steht allen
Interessierten unter der Aktionsseite bonprix.de/pinkcollection
wichtige Informationen zur Initiative und zum Thema Früherkennung zur
Verfügung.

Auch Brustkrebs Deutschland e.V. zeigt sich erfreut über die
Verlängerung der Partnerschaft. „Wir freuen uns natürlich sehr, dass
bonprix auch in diesem Jahr wieder im Zuge der Initiative Pink
Collection auf das Thema Brustkrebsfrüherkennung aufmerksam macht“,
so Renate Haidinger, Gründerin und 1. Vorsitzende von Brustkrebs
Deutschland e.V.

Weitere inhaltliche Informationen zum Thema
Brustkrebsfrüherkennung finden Sie unter
http://brustkrebsdeutschland.de/

Aktionsseite zur Initiative Pink Collection:
https://www.bonprix.de/kategorie/damen-damenwaesche-pink-collection/

Über bonprix

bonprix ist ein international erfolgreicher Modeanbieter und
erreicht mehr als 35 Millionen Kunden in 30 Ländern. Das Unternehmen
der Otto Group mit Sitz in Hamburg besteht seit 1986 und hat heute
über 3.000 Mitarbeiter weltweit. Im Geschäftsjahr 2017/2018 (28.
Februar) erwirtschaftete die bonprix Handelsgesellschaft mbH nach
vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von 1.56 Milliarden Euro und
ist damit eines der umsatzstärksten Unternehmen der Gruppe. Bei
bonprix erleben Kunden Mode und Shopping auf allen Kanälen – online,
per Katalog oder in einem der Fashion Stores. Den Hauptanteil des
Umsatzes macht mit mehr als 80 Prozent der E-Commerce aus. In
Deutschland gehört www.bonprix.de zu den fünf umsatzstärksten
Online-Shops*. Mit den Eigenmarken bpc, bpc selection, BODYFLIRT,
RAINBOW und John Baner vertreibt bonprix ausschließlich eigene Mode
mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Sortiment
umfasst Damen-, Herren- und Kindermode, Accessoires, Heimtextilien
und Wohnartikel.

*Quelle: Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2017“ von EHI Retail
Institute/Statista

Über Brustkrebs Deutschland e.V.

Brustkrebs Deutschland e.V. ist die erste gemeinsame,
gleichberechtigte und unabhängige Informationsplattform von
Brustkrebsbetroffenen, Ärzten, Angehörigen und Interessierten in
Deutschland. Die Beteiligten haben sich zusammengeschlossen, um die
Öffentlichkeit unermüdlich aufzurütteln und vor allem die
lebensrettende Bedeutung der Früherkennung immer wieder zu betonen.
Unter dem Motto „Prognose Leben“ hilft Brustkrebs Deutschland
betroffenen Frauen mit umfassenden Informationen zu aktuellen
Therapiemöglichkeiten. Erfahrene Frauen und Ärzte stehen den
Hilfesuchenden zur Seite. Unterstützt werden sie dabei auch von
prominenten Botschafterinnen wie Christina Stürmer, Andrea L’Arronge,
Patricia Kelly, Anna Maria Kaufmann, Patricia Riekel, Andrea Sixt,
Janine White und Carolin Fink (www.brustkrebsdeutschland.de).

Pressekontakt:
bonprix Handelsgesellschaft mbH
Janina Saskia Jäger (Mode- und Marken-PR)
Tel.: +49 40 64 62 -2476
E-Mail: presse@bonprix.net
Katharina Schlensker (Unternehmenskommunikation)
Tel.: +49 40 64 62 -2070
E-Mail: corporate@bonprix.net

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https://www.presseportal.de/pm/59646/3933764

Sport ist die beste Medizin in jedem Alter… / Mit Empfehlungen vom Nordic Walking-Weltmeister Michael Epp (FOTO)

Protina Pharmazeutische GmbH

Ismaning (ots) –

Wer seinem Körper was Gutes tun will, sollte regelmäßig Sport
treiben, sei es Joggen, Walken, Schwimmen, Radfahren oder zügiges
Gehen. An mindestens zwei oder drei Tagen sollte man sportlich aktiv
sein, wenn man Stoffwechsel, Muskulatur und Kreislauf kontinuierlich
unterstützen und gesundheitlich profitieren will. Wer täglich
trainiert, erzielt einen noch nachhaltigeren Effekt.

Welcher Sport sollte es sein?

Die Regel lautet: Je größere Muskelgruppen bewegt werden und je
mehr es zu einer Herz-Kreislauf-Belastung kommt, umso effektiver ist
das Training. Jeder sollte aber den Sport ausüben, der ihm liegt und
Spaß macht, denn nur so ist gewährleistet, dass man auch
„dranbleibt“.

Nordic Walking – ein Sport für Jung und Alt

Eine Sportart, die viele anspricht und für Jung und Alt
gleichermaßen geeignet ist, aber auch bis zur „Wettkampfreife“
betrieben werden kann, ist das Nordic Walking. Michael Epp, 5-facher
Nordic Walking-Weltmeister, sagt dazu: „Jüngere nutzen das Nordic
Walking als Fitness-Training für den ganzen Körper.“ Die Technik ist
dann sehr dynamisch und Tempo und Anforderungen sind zudem relativ
hoch. „Für Ältere eignet sich Nordic Walking als Sportart besonders
bei Gelenkproblemen, weil sich die Belastung auf den ganzen Körper
verteilt. Durch den Stockeinsatz beim Gehen werden Ober- und
Unterkörper trainiert,“ meint Epp. „Durch die Festigung der Po- und
Oberschenkelmuskulatur werden die Gelenke geschont, Bänder und Sehnen
werden besser durchblutet und dadurch elastischer und belastbarer.“

Man kann also mit Nordic Walking Weltmeister werden oder aber
einfach so trainieren, dass man fit bleibt und dem Körper Gutes tut.
Michael Epp, der 2005 das Nordic Walking für sich entdeckte und
seitdem als Trainer regelmäßig Kurse veranstaltet, bestätigt: „Das
Tempo wird dem individuellen Pulsbereich angepasst. Eine Pulsuhr ist
aber nicht nötig, denn das Training ist immer so angelegt, dass man
sich dabei noch unterhalten kann, ohne aus der Puste zu kommen.“

Nordic Walking ist ideal für Herz und Kreislauf und das ist wohl
neben der Gelenkfreundlichkeit ein Grund dafür, dass einige
Gesetzliche Krankenkassen Nordic Walking-Kurse ganz oder teilweise
bezuschussen. „Am besten nachfragen,“ empfiehlt Epp.

Magnesiumeinnahme gegen Magnesiumverluste

Ob Leistungssport oder Hobbysport: Nordic Walking ist durchaus
schweißtreibend – je nach Witterung, Tempo und Anforderungen der
Laufstrecke. Die Versorgung mit Mineralstoffen ist für Michael Epp
daher ein ganz wichtiges Thema. „Ich selbst nehme jeden Tag
hochdosiertes Magnesium ein – immer nach der ersten Trainingseinheit,
so ist mein Körper – vor allem meine Muskeln, gut versorgt.
Muskelkrämpfe können zum Beispiel auf einen Mangel an Magnesium
hinweisen.“ Seinen Kursteilnehmern empfiehlt er die
Magnesium-Einnahme nach dem Sport und nie auf nüchternen Magen.
Welches Präparat man wählt, ist nicht nur Geschmackssache. Michael
Epp hat Vieles probiert und sich dann entschieden: „Ich nehme
regelmäßig Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt. Es ist schnell im
Körper aktiv und ein super schmeckendes Direktgranulat in den
praktischen Portionstütchen. Das habe ich immer in der Gürteltasche
oder der Sporttasche dabei.“

Zur Person:

Michael Epp (47) hat das Nordic Walking 2005 für sich entdeckt.
Schon immer war er sehr sportlich unterwegs im Bereich
Leichtathletik, als Fußballer und als Fußballtrainer. Wie kommt man
dann zum Nordic Walking? Schuld daran war seine Ehefrau – auch
leidenschaftliche Sportlerin, die ihn zu einem Training mitnahm.
Schon nach 500 Metern war er so angetan vom Nordic Walking, dass er
kurze Zeit später eine Ausbildung absolvierte, den Trainerschein
machte und seither in zahlreichen Kursen und Trainingseinheiten seine
Begeisterung für das Nordic Walking an Sportinteressierte aller
Altersklassen weitergibt. Infos unter www.mika-sports.de

2008 meldete er sich kurzer Hand zur 1. Weltmeisterschaft in
Nordic Walking in Österreich an, einfach mal so – „um zu erfahren, wo
ich im internationalen Vergleich stehe“. Er lief als Sieger durch das
Ziel. Zunächst meinte er, dass die Besten wohl nicht am Start waren,
aber weitere Erfolge kamen hinzu. Inzwischen ist Michael Epp
fünffacher Weltmeister, mehrfacher Deutscher Meister,
Mannschaftweltmeister und, und, und. Sogar ins Guinness-Buch der
Rekorde schaffte er es mit einem 24-Stunden-Lauf über 170,7 km.

Im „normalen Leben“ arbeitet Michael Epp im Rathaus seiner
Heimatgemeinde Altshausen in Baden-Württemberg. Er ist dort zuständig
für das Pass- und Ausweisamt, das Einwohnermeldeamt, für Sozialhilfe
und Elterngeld.

Interview mit Michael Epp, Nordic Walking-Weltmeister

Wie sieht ein typischer Tag im Leben des Nordic
Walking-Weltmeisters aus?

Nach dem Aufstehen um 4.45 Uhr früh geht es um 5.00 Uhr auf die
erste Trainingsrunde des Tages. Insgesamt werden drei bis sieben
Stunden pro Tag trainiert. Anschließend geht’s ins Rathaus zum
Arbeiten. In der Mittagspause fahre ich in der Regel 30 Kilometer mit
dem Rad und nach Feierabend folgen weitere Trainingseinheiten
überwiegend in Kursform, Nordic Walking-Kurse, Power walking mit
MI-KA Hanteln, Aqua Fitness, Aqua Power und Aqua Nordic Walking.

Wie kommt man zum Nordic Walking?

Meist sind es die Frauen, die mit dem Training beginnen, quasi als
Vorreiter. Die Männer folgen und sind dann ebenso begeistert – so ist
es ja auch mir ergangen. Seit ich mit den Kursen begonnen habe, ist
immer noch eine Gruppe Sportler aus den Anfangstagen dabei neben den
zahlreichen „Neuen“, die Nordic Walking erlernen wollen.

Warum eignet sich Nordic Walking für Jung und Alt?

Jüngere nutzen das Nordic Walking als Fitness-Training für den
ganzen Körper. Für Ältere eignet sich Nordic Walking als Sportart
besonders bei Gelenkproblemen, weil sich die Belastung auf den ganzen
Körper verteilt. Durch den Stockeinsatz beim Gehen werden Ober- und
Unterkörper trainiert und damit fast alle 700 Muskeln unseres
Körpers. Die gesamte Muskulatur wird beansprucht, die Pulsfrequenz
wird gesteigert und der Stoffwechsel angeregt. Nordic Walking stärkt
Schulter-, Rücken- und Brustmuskulatur und es werden jede Menge
Kalorien verbraucht.

Durch die Festigung der Po- und Oberschenkelmuskulatur, werden die
Gelenke geschont, Bänder und Sehnen werden besser durchblutet und
dadurch elastischer und belastbarer.

Was muss man als Anfänger beachten?

Am besten ist es natürlich, nicht einfach loszulaufen, damit sich
gar nicht erst Fehler in der Technik einschleichen, die dann
womöglich zu Fehlhaltungen und Rückenschmerzen führen können. Auch
ist Stock nicht gleich Stock – die Länge muss individuell an den
Läufer angepasst sein, Schlaufen und Spitzen sind ebenfalls sehr
wichtig bei den Stöcken.

Wie sieht eine Trainingseinheit für Anfänger aus?

Nach einer theoretischen Einweisung und der Auswahl der richtigen
Stöcke geht’s zum Treffpunkt Sportplatz oder Rasenplatz. Dort wird
zunächst einmal das richtige Gehen, die richtige Haltung erst ohne
und dann mit Stöcken geübt. Der Ablauf wird sehr genau erklärt und
quasi „Step by Step“ geübt.

Eine Trainingseinheit dauert ca. anderthalb Stunden mit Aufwärmen,
Gymnastik und anschließendem Ausdehnen. Die Trainingsstrecke am
Anfang beträgt in der Regel drei bis vier Kilometer mit
Unterbrechungen und Pausen für spezielle Übungen, Erklärungen und
Korrekturen. Bereits nach kurzer Zeit wird die Strecke immer länger.
Nach drei bis fünf Kurseinheiten sind die meisten dann so fit, dass
sie auch ohne Trainer ihre Runden drehen können – allerdings schadet
es nicht, die Bewegungsabläufe immer mal wieder überprüfen zu lassen,
damit sich keine Fehler einschleichen.

Nordic Walking wird auch als Präventionssport genutzt – warum ist
das so?

Wie schon erläutert wird die Belastung beim Nordic Walking auf den
ganzen Körper verteilt. Zudem wird das Tempo immer dem individuellen
Pulsbereich angepasst. Eine Pulsuhr ist aber nicht nötig, denn das
Training ist immer so angelegt, dass man sich dabei noch gut
unterhalten kann, ohne aus der Puste zu kommen. Also ideal auch für
Herz und Kreislauf. Das ist wohl neben der Gelenkfreundlichkeit ein
Grund dafür, dass einige Gesetzliche Krankenkassen Nordic
Walking-Kurse ganz oder teilweise bezuschussen. Am besten nachfragen.

Welche Rolle spielt beim Training die Versorgung mit
Mineralstoffen?

Das ist ein ganz wichtiges Thema, denn auch Nordic Walking kann
eine schweißtreibende Sportart sein – je nach Witterung, Tempo und
Anforderung der Strecke. Ich selbst nehme jeden Tag hochdosiertes
Magnesium ein – immer nach der ersten Trainingseinheit, so ist mein
Körper gut versorgt. Muskelkrämpfe können zum Beispiel auf einen
Mangel an Magnesium hinweisen. Bei meinen Trainingseinheiten
frühmorgens, in der Mittagspause und am Abend verliere ich durch das
Schwitzen jede Menge Magnesium, das ich regelmäßig auffüllen muss.

Meinen Kursteilnehmern empfehle ich die Magnesiumeinnahme nach dem
Sport und nie auf nüchternen Magen. „Ich nehme regelmäßig
Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt. Es ist schnell im Körper aktiv
und ein super schmeckendes Direktgranulat in den praktischen
Portionstütchen. Das habe ich immer in der Gürteltasche oder der
Sporttasche dabei.“

Tipps für Nordic Walking-Einsteiger

Vorbereitung:

Auf die richtige Technik kommt es an, damit sich keine Fehler
einschleichen. Am besten belegt man einen Kurs mit drei bis fünf
Trainingseinheiten, bevor man durchstartet. Fast alle örtlichen
Sportvereine oder auch Nordic Walking-Trainer bieten diese an.

Die Nordic Walking-Stöcke sollten aus Glasfaser oder Carbon
bestehen. Auch die Länge der Stöcke ist wichtig – als Faustformel
gilt: Körpergröße in Zentimetern mal 0,66. Rechenbeispiel:
Körpergröße 165 cm mal 0,66 = 108,9; da Stöcke in 5cm-Schritten
angeboten werden, kann man eine Länge von 105 cm oder 110 wählen.

Spezielle Nordic Walking-Schuhe sind nicht erforderlich – normale
Lauf- oder Trailschuhe reichen aus. Funktionskleidung ist
vorteilhaft, weil sie im Gegensatz zu Baumwolle die beim Schwitzen
entstehende Feuchtigkeit ableitet und schnell trocknet. Besonders
geeignet ist der „Zwiebellook“ mit Shirt und Jacke.

Vorteile:

Nordic Walking eignet sich für Jedermann, weil sich die Belastung
auf den ganzen Körper verteilt und fast alle 700 Muskeln des Körpers
trainiert. Po- und Oberschenkelmuskulatur werden gefestigt. So werden
die Gelenke geschont, Bänder und Sehnen besser durchblutet und
dadurch elastischer und belastbarer. Der Stoffwechsel sowie Herz und
Kreislauf werden angeregt. Das Tempo kann dem individuellen
Pulsbereich angepasst werden. Je nach Tempo, Länge und Anforderungen
der Laufstrecke kann Nordic Walking als Leistungssport oder als
Fitnesssport betrieben werden.

Vorsorge:

Nordic Walking ist schweißtreibend und jeder kommt mehr oder
weniger stark ins Schwitzen. Dann ist es wichtig, den
Magnesiumverlust nach dem Sport – am besten abends – wieder
aufzufüllen. Ein Zuwenig an Magnesium kann nämlich zu Muskelkrämpfen
führen. Magnesiumpräparate als Direktgranulate (z.B.
Magnesium-Diasporal 400 Extra direkt; Apotheke) sind gut geeignet,
weil sie angenehm schmecken, schnell und einfach ohne Wasser
eingenommen werden können. Ausführliche Infos dazu auch unter
http://diasporal.de

Pressekontakt:
WEDOpress GmbH
Angelika Lemp
Sossenheimer Weg 50
65824 Schwalbach
Tel.: 06196-9519968
Fax: 06196-9519970
E-Mail: angelika.lemp@wedopress.de

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https://www.presseportal.de/pm/79747/3943877

Bundesligaclubs unterstützen (X)XL Fans beim Abspecken / Präventionsprojekt Fußballfans im Training erfolgreich gestartet

Deutsche Krebshilfe

Bonn (ots) – Sich im Alltag mehr bewegen, wieder Sport treiben,
gesünder ernähren, nachhaltig Gewicht verlieren, und so sein
persönliches Krebsrisiko senken? Wie das geht, lernen seit der
Rückrunde 2016/2017 (X)XL-Fußballfans direkt bei ihren
Lieblingsvereinen der 1. und 2. Bundesliga. Zahlreiche übergewichtige
Männer gingen im Jahr 2017 an den Start und kämpften gegen
überflüssige Kilos, und das mit großem Erfolg: Nachdem sie das
12-wöchige Präventionsprogramm durchlaufen hatten, brachten die
Teilnehmer durchschnittlich 6,11 Kilo weniger auf die Waage. Jetzt
werden auch Kurse für Frauen angeboten. Erste wissenschaftliche
Ergebnisse zum Projekt „Fußballfans im Training“ wurden vor kurzem in
der Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung veröffentlicht.

Im Jahr 2017 starteten neun Bundesligavereine in Zusammenarbeit
mit der Deutschen Krebshilfe und dem Institut für Therapie- und
Gesundheitsforschung (IFT-Nord) das Projekt „Fußballfans im Training“
(FFIT): 1. FC Nürnberg, Bayer 04 Leverkusen, Eintracht Braunschweig,
FC Ingolstadt, FC Schalke 04, Holstein Kiel, Mainz 05, RB Leipzig und
SV Darmstadt 98.

„Das Projekt ist schon jetzt ein Erfolg. Einerseits wegen der
tollen Resonanz in den Vereinen, andererseits wegen der messbaren
körperlichen Veränderungen bei den Fans“, so Professor Dr. Reiner
Hanewinkel, Geschäftsführer des IFT-Nord. Er ist der Initiator des
Projektes in Deutschland, das in Schottland bereits seit 2010
erfolgreich durchgeführt wird. Die Mehrzahl der Teilnehmer hatte
nicht nur eine medizinisch bedeutsame Gewichtsreduktion erreicht,
sondern konnte das Gelernte auch in den Alltag übertragen. „Die
täglichen Schrittzahlen haben sich beispielsweise innerhalb der zwölf
Wochen durchschnittlich um mehr als 50% erhöht, so Hanewinkel.“

2018 kamen bisher mit dem 1. FC Köln, Arminia Bielefeld, Borussia
Dortmund, Hertha BSC und SV Sandhausen fünf weitere Vereine hinzu,
die sich für die Gesundheit ihrer Anhänger engagieren. Alle führen
jeweils mindestens einen Kurs – bestehend aus zwölf 90-minütigen
Einheiten – mit 15 bis 20 übergewichtigen männlichen Fußballfans
durch. Die Teilnehmer sind im Alter von 35 bis 65 Jahren, ihr
Bauchumfang misst mindestens 100 Zentimeter. Darüber hinaus begannen
im Frühjahr die ersten Kursangebote für weibliche X(XL) Fans. Die
Trainer und Übungsleiter kommen dabei aus den eigenen Reihen der
Bundesligavereine.

„Wir freuen uns sehr, dass sich bereits nach kurzer Zeit so viele
Bundesligaclubs an diesem von uns geförderten innovativen
Präventionsprojekt beteiligen“, betont Gerd Nettekoven,
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. Die Teilnehmer haben
zu den Vereinen eine besondere soziale und emotionale Beziehung. Die
bisherigen Ergebnisse zeigten, dass es in deren Umfeld gelingt, auch
erwiesenermaßen schwierige Zielgruppen zu motivieren, nachhaltig
etwas für ihre Gesundheit zu tun – durch mehr Bewegung und eine
ausgewogene Ernährung. „Damit kann das persönliche Risiko für
zahlreiche Krebserkrankungen, zum Beispiel für Darmkrebs reduziert
werden“.

Nahere Informationen zu Fußballfans im Training gibt es unter
www.ffit.de. Näheres zur Arbeit der Deutschen Krebshilfe auf
www.krebshilfe.de

Interviewpartner auf Anfrage

Pressekontakt:
Deutsche Krebshilfe
Pressestelle
Buschstr. 32
53113 Bonn
Telefon: 02 28/7 29 90-96
E-Mail: presse@krebshilfe.de
Internet: www.krebshilfe.de

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https://www.presseportal.de/pm/116010/3943794