Landgericht Ravensburg belebt Widerrufsjoker neu

Hahn Rechtsanwälte PartG mbB

Hamburg (ots) – Das Landgericht Ravensburg hat mit Urteil vom 21.
September 2018 – 2 O 21/18 – entschieden, dass die
Widerrufsinformation eines Immobilien-Darlehensvertrages vom
16.02.2012 nicht ordnungsgemäß ist. Grund: Die dort verklagte
Sparkasse habe durch ihre AGB-Regelung in Ziff. 11 die Ausübung des
Widerrufsrechts unzulässig erschwert. Durch die unzulässige
AGB-Klausel entstehe bei einem Darlehensnehmer der unzutreffende
Eindruck, dass er nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig
festgestellten Forderungen aufrechnen könne. Dabei bezieht sich das
Landgericht Ravensburg auf ein BGH-Urteil vom 20.03.2018 – XI ZR
309/16 -), in der der Bundesgerichtshof die Aufrechnungsklausel als
unzulässig erachtet hat. Das Landgericht wendet diese
BGH-Entscheidung nun auf den Widerruf von Darlehen an und sieht in
der Klausel eine unzulässige Erschwerung des Widerrufsrechts.

„Das Landgericht Ravensburg-Urteil sorgt für eine Neubelebung des
Widerrufsjokers. Es lässt sich auf fast alle Immobiliardarlehen und
Autokredite anwenden. Das Aufrechnungsverbot ist in nahezu allen
Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und Sparkassen
enthalten,“ weiß der Hamburger Fachanwalt Peter Hahn von HAHN
Rechtsanwälte. „Mit diesem neuen rechtlichen Argument können sehr
viele Verbraucher sich von ihrem überteuerten Darlehen trennen und zu
niedrigeren Darlehenszinsen neu abzuschließen. Auch erstinstanzlich
verlorene Gerichtsverfahren können unter Umständen mit diesem Ansatz
noch gedreht und in der Berufungsinstanz gewonnen werden“, sagt
Anwalt Hahn.

HAHN Rechtsanwälte bietet allen betroffenen Verbrauchern eine
kostenfreie Überprüfung der Widerrufsmöglichkeit eines Autokredits
an. Die Kanzlei ist schon seit mehreren Jahren unter anderem auf den
Darlehens-Widerruf spezialisiert und hat bereits tausende Verbraucher
im Bereich des Widerrufs von Immobiliendarlehen vertreten. Die
Streitigkeiten enden oftmals in einem Vergleich. Dennoch hat HAHN
Rechtsanwälte in Widerrufsfällen bereits mehr als 50 positive Urteile
für Verbraucher erstritten und ist gemessen hieran bundesweit die
derzeit erfolgreichste Rechtsanwaltskanzlei. Weitere Informationen
finden Sie unter
https://hahn-rechtsanwaelte.de/widerruf-von-darlehen.

Pressekontakt:
Hahn Rechtsanwälte PartG mbB
RA Peter Hahn
Alter Steinweg 1
20459 Hamburg
Fon: +49-40-3615720
Fax: +49-40-361572361
E-Mail: hahn@hahn-rechtsanwaelte.de
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Rendite mit Meerblick / Darauf sollten Sie beim Kauf einer Ferienimmobilie achten (FOTO)

LBS Immobilien GmbH NordWest

Münster (ots) –

Ob eine Wohnung an der Ostsee oder eine Hütte in den Bergen:
Gerade jetzt in der Urlaubszeit denken viele wieder darüber nach,
sich eine Ferienimmobilie zu kaufen. Unabhängig sein, spontan dem
Alltag entfliehen, nie wieder zu kleine Koffer – das sind gute Gründe
für Eigentum am Urlaubsort. „Immer mehr sehen die Investition in eine
Ferienimmobilie aber auch als Renditeobjekt oder Altersruhesitz“,
sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

Zwar verreisen die Deutschen am liebsten nach Spanien, Italien,
Österreich und in die Türkei. Doch Dauerbrenner bei der eigenen
Ferienimmobilie ist und bleibt Deutschland. „Nicht zuletzt die
politischen Unruhen im Ausland, aber auch die kurzen und sicheren
Anreisezeiten sorgen dafür, dass viele in der Heimat Urlaub machen
wollen und demzufolge auch gerne hier kaufen“, so Hustert.

Wie bei jeder großen Anschaffung will auch der Kauf einer
Ferienimmobilie gut überlegt sein. Auf keinen Fall sollte man aus
einer spontanen Verliebtheit heraus handeln. Viele Kriterien, die für
den Hauptwohnsitz gelten, muss auch das Urlaubsdomizil erfüllen. So
sollten Lage und Objekt stimmen: lieber ein kleines Objekt am
richtigen Ort als ein großes am falschen Platz. Je dichter am Wasser,
je näher am Bäcker, an den Geschäften und Restaurants, desto größer
der eigene Erholungswert – und desto eher kommen die Gäste immer
wieder.

Damit sich die Vermietung wirklich lohnt, sollte die Immobilie
mindestens 120 Tage im Jahr belegt sein. Hustert: „Eine gute
Ferienimmobilie kann dann eine solide Rendite von drei bis vier
Prozent erwirtschaften. Eine detaillierte Checkliste und ein Video
informieren im Internet unter www.lbsi-nordwest.de/news.

Ansprechpartner für die Presse:
LBS Immobilien NordWest
Dr. Christian Schröder
Tel.: 0251/412 5125 oder 0171/76 110 93
Fax: 0251/412 5222
E-Mail: christian.schroeder@lbswest.de
www.lbs.de/presse

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https://www.presseportal.de/pm/118691/4084736

Weniger großvolumige Portfoliotransaktionen – Hotelinvestmentmarkt 2018 über dem langjährigen Schnitt

Jones Lang LaSalle SE (JLL)

Frankfurt (ots) – Investments in deutsche Hotelimmobilien
summierten sich in den ersten drei Quartalen 2018 auf insgesamt 2,82
Mrd. Euro, realisiert mit 75 Transaktionen. 63% des Volumens
entfielen auf deutsche Anleger. Käufer aus Großbritannien und
Frankreich waren die aktivsten ausländischen Investoren. Bei 11
Transaktionen investierten sie insgesamt 470 Mio. Euro. Über die
Hälfte des Transaktionsvolumens ging auf das Konto institutioneller
Investoren. Hotelbetreiber, Immobilienfirmen/Entwickler, Private
Equity / REITs und Privatpersonen kamen zusammen auf rund 1,1 Mrd.
Euro.

Das Dreivierteljahresergebnis entspricht im Vergleich zum Vorjahr
einem leichten Rückgang von 8%, bleibt jedoch 12% bzw. 85% über dem
Fünf- und Zehnjahresdurchschnitt. Die Top 5 – Transaktionen, allesamt
im dreistelligen Millionenbereich, machten knapp 950 Mio. Euro aus,
entsprechend einem Drittel des Gesamtvolumens.

„Das Interesse an Hotelimmobilien ist ungebrochen hoch. Geprägt
wird die aktuelle Investmentaktivität durch einen stark
diversifizierten Käuferkreis, sowohl in Bezug auf die Herkunft also
auch den Investorentyp. Die weiterhin lockere Geldpolitik, stetig
steigende Übernachtungszahlen in den meisten Großstädten sowie die
anhaltend guten Leistungsergebnisse vieler Hotels unterstützen die
Nachfrage“, so Stefan Giesemann, Executive Vice President der JLL
Hotels & Hospitality Group. Giesemann weiter: „In Anbetracht der in
der Regel sehr aktiven letzten drei Monate mit Realisierung
zahlreicher, derzeit noch in der Verhandlungsphase befindlichen
Transaktionen, wird der Fünfjahresschnitt von 3,6 Mrd. Euro deutlich
übertroffen werden. Ob am Schluss auch ein Ergebnis jenseits der 4
Mrd. – Marke bilanziert werden kann, hängt davon ab, wieviel von
dieser Transaktionspipeline tatsächlich erfolgreich bis 31. Dezember
abgearbeitet sein wird.“

Zwischen Januar und Ende September wurden insgesamt 65
Hotel-Einzeltransaktionen in einer Größenordnung von insgesamt ca.
2,2 Mrd. Euro abgeschlossen. Damit lag das Volumen 20% höher als im
Vorjahr (Q1- 3 2017: 1,8 Mrd. Euro mit 61 Transaktionen). Auf 34 Mio.
Euro leicht zugelegt hat dabei die durchschnittliche
Transaktionsgröße.

Im Portfolio-Segment wechselten im Dreivierteljahreszeitraum 10
Hotels in einer Größenordnung von zusammen 644 Mio. Euro die
Eigentümer (Q1-3 2017: 13, für 1,3 Mrd. Euro). Der mit 50 % sehr
deutliche Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Besonderen auf das
Ausbleiben einer großvolumigen Portfolio-Transaktion zurückzuführen:
Vor einem Jahr wechselte mit fast einer halben Milliarde Euro das
Interconti Portfolio (mit 11 Hotels allein in Deutschland) den
Eigentümer und pushte so das Gesamtergebnis. Solche Größenordnungen
sind bis dato in 2018 nicht zu notieren.

Pressekontakt:
Dorothea Koch, Tel. 069 2003 1007, dorothea.koch@eu.jll.com

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https://www.presseportal.de/pm/62984/4082840

Kritische und widerständige Karten weltweit – Sammelband „This Is Not An Atlas“ erscheint – Vorstellung am 20. Oktober 2018 in Berlin

Rosa-Luxemburg-Stiftung

Berlin/Hamburg (ots) – Nach vierjähriger kollektiver Arbeit mit
Aktivist*innen und Kartenmacher*innen aus aller Welt erscheint dieser
Tage der einzigartige Sammelband ‚This Is Not an Atlas‘. Im
Großformat eines klassischen Atlanten findet sich eine globale
Sammlung widerständiger Karten. Die Karten dienen dabei nicht allein
der geographischen Orientierung, sie werden weltweit als Teil von
politischen Kämpfen, Kunst, Bildungsarbeit und kritischer
Wissenschaft produziert und genutzt. Das Ziel von ‚This Is Not an
Atlas‘ ist es, einen Austausch über aktuelle Probleme und politische
Strategien anzuregen und Menschen zu inspirieren, selbst kritisch zu
kartieren.

Kartiert werden Phänomene zu verschiedensten Themengebieten. Zum
Themenkomplex Wohnen, Gentrifizierung/Verdrängung gibt zum Beispiel
die ‚Anti-Eviction Map‘ aus San Francisco (https://bit.ly/2EuHAVK)
Auskunft. Die ‚Berlin Besetzt‘-Karte
(http://www.berlin-besetzt.de/#!) bietet eine Übersicht über
Hausbesetzungen in Berlin. Eine Karte zur sicheren Seebrücke finden
Sie unter ‚AlarmPhone/WatchTheMed‘
(https://notanatlas.org/maps/mapping-safe-passages/), und den Weg von
Afghanistan nach Frankreich und die überwundenen Hindernisse
skizziert der ‚AntiAtlas of Borders‘
(https://notanatlas.org/maps/counter-cartographies-exile/).

Erstmals vorgestellt wird der Sammelband mit einer Ausstellung,
Podiumsdiskussion und Workshops zu Counter-Cartographies am 20.
Oktober 2018 im ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik,
Siemensstrasse 27, 10551 Berlin und am 25. Oktober im W3 – Werkstatt
für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32-34, 22765
Hamburg von dem Herausgeberkollektiv orangotango+ und beteiligten
Kartograph*innen. Unterstützt wurde das Projekt von der
Rosa-Luxemburg-Stiftung, LE MONDE diplomatique, anstiftung und dem
transcript-Verlag.

Interviews mit Karten-Macher*innen sind am Rande der
Veranstaltungen in Berlin und Hamburg möglich.

Kontaktinformationen vor Ort:
+49(0)157/32406170 (Laurenz Virchow)
+49(0)177/4373811 (Severin Halder).

Ein PDF der Publikation steht auf Wunsch zur Verfügung.

Pressekontakt:
Jannine Hamilton
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1 | 10243 Berlin
Tel.: 030 44310-479 | Mobil: 0173 6096103
E-Mail: jannine.hamilton@rosalux.org

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https://www.presseportal.de/pm/128021/4091635

Heute bei „Studio Friedman“: Mietenwahnsinn – Wer sorgt für bezahlbare Wohnungen?

WELT

Berlin (ots) – Wohnraum ist knapp, Mieten sind teuer und steigen
immer weiter. Kanzlerin Angela Merkel erklärt mit einem Wohngipfel
das Thema Miete zur Chefsache. Die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/
Die Grünen Annalena Baerbock sagt: „Dieser Gipfel ist nicht viel mehr
als ein Kaffeeklatsch der Kanzlerin mit der Immobilienwirtschaft.“
Stimmt das? Oder ändert sich endlich etwas zugunsten von Mietern und
Wohnungssuchenden? Und kann man das Problem überhaupt politisch
lösen?

Darüber diskutiert Michel Friedman mit Chris Kühn, Sprecher für
Bau- und Wohnungspolitik von Bündnis 90 / Die Grünen, und Jan-Marco
Luczak (CDU), stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bau,
Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen.

Die komplette Sendung in der WELT-Mediathek nach Ausstrahlung
unter: www.welt.de/studiofriedman

„Studio Friedman“ – immer donnerstags um 17.15 Uhr auf WELT

Pressekontakt:
Programmkommunikation WELT und N24 Doku
+49 30 2090 4625
presseteam@welt.de

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https://www.presseportal.de/pm/13399/4078596

Gefahr von oben / Stellplatzbesitzer sorgte sich wegen eines Kastanienbaumes um seinen PKW (FOTO)

Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS)

Berlin (ots) –

Wer einen PKW besitzt und ihn im Freien parken muss, der meidet in
der Regel die Bäume. Denn sie lassen allerhand fallen, was dem Auto
schaden könnte: Laub, Früchte, Äste und manchmal auch Harz. Trotzdem
musste ein Wohnungseigentümer nach Auskunft des Infodienstes Recht
und Steuern der LBS mit seinem Stellplatz in der Nähe einer Kastanie
leben. (Landgericht Nürnberg-Fürth, Aktenzeichen 14 S 6188/17)

Der Fall: Ein Mitglied einer WEG war es leid, vom Dach und der
Motor-haube seines geparkten Autos immer wieder herabgefallene
Kastanien und Baumharz entfernen zu müssen. Der Mann wollte deswegen
ein Carport errichten, das den PKW schützen sollte. Andere Eigentümer
waren allerdings nicht einverstanden. Sie sahen darin eine bauliche
Veränderung, die der vollständigen Zustimmung der WEG bedürfe. Der
„Bauherr“ sprach dagegen nur von einer Maßnahme der Instandhaltung
bzw. Instandsetzung, für die nicht so strenge Kriterien gelten.

Das Urteil: Bei der Kastanie und ihren Früchten handle es sich um
„Gegebenheiten der Natur“, entschied eine Zivilkammer des
Landgerichts Nürnberg-Fürth. Diese müsse der Wohnungseigentümer
hinnehmen, zumal sie ihm ja schon beim Kauf des Objekts bekannt
gewesen seien. Die Teilungserklärung habe eine entsprechende
Darstellung der Lage der Bäume enthalten. Außerdem träten die
Probleme mit der Kastanie nur zu bestimmten Zeiten im Sommer und
Herbst auf. Die übrigen Eigentümer müssten ihm die Errichtung eines
Carports nicht erlauben.

Pressekontakt:
Dr. Ivonn Kappel
Referat Presse
Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
Tel.: 030 20225-5398
Fax : 030 20225-5395
E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de

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https://www.presseportal.de/pm/35604/4075791

Terminankündigung: TUI expandiert mit Lifestyle-Marke TUI Blue in Österreich – Spatenstich im Montafon

TUI AG

Hannover (ots) – Am Freitag, 28. September, 11 Uhr, Spatenstich
für das TUI Blue Hotel Montafon in Schruns/Tschagguns. TUI
Aufsichtsratsvorsitzender Professor Dr. Klaus Mangold, TUI Vorstand
Sebastian Ebel und Erik Friemuth, Managing Director TUI Hotels &
Resorts, werden mit Vertretern des Landes Vorarlberg, der Gemeinden
Schruns und Tschagguns das Bauprojekt starten. Das 149-Zimmer Hotel
soll in der Wintersaison 2019/20 eröffnet werden. Die Hotelmarke TUI
Blue steht insbesondere für Lifestyle, Fitness und authentische
Erlebnisse in der Region. TUI ist der weltweit führende
Touristikkonzern und betreibt 380 Hotels, 16 Kreuzfahrtschiffe, eine
Flugzeugflotte von 150 Flugzeugen und beschäftigt weltweit 67.000
Mitarbeiter. In Österreich ist TUI mit der Tochtergesellschaft TUI
Austria mit rund 630 Mitarbeitern präsent. Neben dem neuen TUI Blue
Montafon betreibt TUI in Österreich ein weiteres TUI Blue Hotel in
Schladming sowie fünf Robinson Clubs in Vorarlberg, dem Salzburger
Land, Oberösterreich und Kärnten.

Pressekontakt:
TUI Group
Group Corporate & External Affairs
Natascha Kreye
Pressesprecherin TUI Hotels & Resorts
Konzernkommunikation
Tel. +49 (0) 511 566 6029
natascha.kreye@tui.com

Original-Content von: TUI AG, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/44027/4073057

Gutachten des Bundeswirtschaftsministeriums sieht keine Evidenz für Wohnraumverknappung durch die Sharing Economy in Deutschland

Airbnb Deutschland

Berlin (ots) –

– Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass insbesondere Airbnb
und andere Homesharing-Plattformen keine nennenswerten
Auswirkungen auf die deutschen Wohnungsmärkte haben.
– Ganze Unterkünfte, die mehr als 182 Tage im Jahr über Airbnb
vermietet wurden, machen nur 0,04 % des gesamten deutschen
Wohnungsbestandes aus; auch in Berlin sind es nur 0,05 %.
– Laut den beauftragten Instituten IW und DICE Consult müssen
Regulierungen vorab anhand empirischer Daten auf deren
Notwendigkeit geprüft werden und verhältnismäßig sein.

Laut einem gemeinsamen Gutachten, welches das Institut der
deutschen Wirtschaft Köln e.V. und DICE Consult im Auftrag des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt haben und das
heute vorgestellt wurde, lassen sich „auf regionaler und städtischer
Ebene keine Belege für eine durch die Sharing Economy im
Unterkunftssektor verursachte Wohnraumverknappung in relevanter
Größenordnung finden.“*

Das Gutachten führt eine Reihe von grundsätzlich möglichen
Regulierungsoptionen auf, warnt aber vor Überregulierung und weist
darauf hin, dass Regulierungen verhältnismäßig sein und auf
entsprechender Evidenz basieren müssen. Das gilt auch für einzelne
Straßen oder Nachbarschaften, wo laut des Gutachtens Handlungsbedarf
bestehen könnte. Regulierungen für ganze Städte greifen somit zu
weit.

Tim Klaws, Leiter Politik Airbnb Deutschland, Österreich &
Schweiz, der heute an einer Paneldiskussion dazu im
Bundeswirtschaftsministerium teilnimmt: „Das Gutachten zeigt erneut,
dass Airbnb keine nennenswerten Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt
hat. Wir teilen die Kernaussage des Gutachtens, dass Regulierungen zu
Homesharing evidenzbasiert und verhältnismäßig sein müssen, denn wir
glauben, dass solche Regulierungen wichtig sind für die langfristige
Zukunft von Homesharing. Deshalb haben wir auch Städten wie Berlin
und Hamburg angeboten, gemeinsam an einem digitalen
Registrierungssystem zu arbeiten, das es den Gastgebern erleichtert,
sich an die Regeln zu halten und gleichzeitig den bürokratischen
Aufwand für die Verwaltungen verringert.“

Das Gutachten zeigt auf, dass der Anteil der ganzen Unterkünfte,
also Wohnungen oder Häuser, die über Airbnb vermietet werden,
lediglich 0,14% des gesamten deutschen Wohnungsbestands ausmachen.
Ganze Unterkünfte, die mehr als 182 Tage im Jahr über Airbnb
vermietet wurden, machen sogar nur 0,04% des deutschen
Wohnungsbestandes aus. Auch in Berlin entsprechen diese Unterkünfte
lediglich 0,05% aller Wohnungen.**

Auch in Bezug auf Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit sehen das IW
und DICE Consult keinen Handlungsbedarf, da der Übernachtungsmarkt
sich durch Bewertungs- und Reputationsmechanismen selbst
reguliere.***

Homesharing verteilt die positiven Auswirkungen des Tourismus über
die Hotels hinaus, wovon vor allem die Menschen vor Ort profitieren.
Gastgeber behalten bis zu 97 Prozent des Übernachtungspreises, den
sie selbst festlegen. Zudem profitieren Geschäfte und
Gastronomiebetriebe in ganz Deutschland von Airbnb, auch außerhalb
touristischer Regionen und großer Städte. Laut einer im Auftrag von
Airbnb durchgeführten Studie der DIW Econ, gaben Reisende, die 2016
Airbnb genutzt haben, in Deutschland rund 1 Mrd. Euro für Güter und
Dienstleistungen vor Ort aus und hatten eine positive Auswirkung auf
die Beschäftigung von mehr als 18.000 Erwerbstätigen.****

*Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum
Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen
im Einzelsegment ‚Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte‘, S.110

**Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum
Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen
im Einzelsegment ‚Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte‘, S.69

***Analyse des Stellenwerts der Sharing Economy im Wirtschaftsraum
Deutschland im Allgemeinen sowie Untersuchung der Handlungsoptionen
im Einzelsegment ‚Vermittlungsdienste für Privatunterkünfte‘, S.94

****DIW ECON Studie: Die lokalen Ausgaben der Airbnb-Gäste in
Deutschland: Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung, Link:

Die lokalen Ausgaben der Airbnb-Gäste in Deutschland: Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung

Über Airbnb

Airbnb wurde im Jahr 2008 gegründet und ist eine globale
Community, die magische Reiseerlebnisse anbietet. Dazu gehört, wo man
auf der Reise wohnt, was man vor Ort unternimmt und mit wem man sich
trifft. Airbnb nutzt Technologie, um Millionen von Menschen
wirtschaftlich zu stärken, indem sie ihr Zuhause oder auch ihre
Leidenschaften, Interessen und Lieblingsorte mit anderen teilen
können und sich so etwas Geld dazuverdienen. Von Wohnungen und Villen
bis hin zu Schlössern, Baumhäusern und Bed & Breakfasts – der
Marktplatz für Unterkünfte auf Airbnb ermöglicht es Reisenden,
Millionen von einzigartigen Unterkünften in über 191 Ländern zu
finden.

Mit „Entdeckungen“ bietet Airbnb die Möglichkeit, in lokale
Communitys einzutauchen und sie von einer anderen Seite
kennenzulernen, durch handverlesene und von Einheimischen geführte
Aktivitäten. Unsere Partnerschaft mit Resy bietet Zugang zu den
besten Restaurants in ausgewählten Ländern. All dies wird in einer
ansprechenden und benutzerfreundlichen Website und mobilen App
zusammengeführt.

Pressekontakt:
Airbnb
Isabelle von Klot
presse@airbnb.com

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https://www.presseportal.de/pm/105895/4060433

rbb-exklusiv: KORREKTUR vom 07.09.2018, 09.02 Uhr: Stadtenwicklungssenatorin Lompscher begrüßt SPD-Vorschlag, Mieten zu deckeln

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) – Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher
(Die Linke) hat einen Vorschlag der SPD, Mieten in Berlin zu deckeln,
positiv aufgenommen.

Im rbb-Inforadio betonte Lompscher am Freitag, man könne gemeinsam
überlegen, ob man dies für die städtischen Gesellschaften mache.
„dann muss uns aber klar sein, dass das auch wirtschaftliche Folgen
hat, die man gegebenenfalls ausgleichen muss.“

Dem Vorschlag der Grünen-Politikerin Heiß (NICHT: Dem Vorschlag
der Grünen), ein Verzeichnis für Leerstand von Wohnungen einzuführen,
erteilte Lompscher eine Absage (Hiermit wird klargestellt, dass es
sich um den Vorschlag von Frau Heiß, Stadträtin in
Tempelhof-Schöneberg, handelt und nicht der Berliner Grünen an sich):
„Wir haben angesichts des insgesamt sehr geringen Leerstandes und des
hohen Aufwandes und der hohen rechtlichen Hürden, die für so ein
Kataster bestehen, bessere Chancen, etwas zu machen, wenn wir
konsequent gegen bekannte Leerstandsfälle vorgehen und damit auch
Signale an alle Eigentümer senden.“

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/51580/4055505

Umzug: Transporter am Samstag dreimal so teuer wie unter der Woche (FOTO)

CHECK24 GmbH

München (ots) –

– Dienstag ist am günstigsten für die Abholung – nur 43 Euro pro
Tag
– Städtevergleich: Transporter in Düsseldorf am teuersten, in
Essen am günstigsten

Der teuerste Anmiettag für einen Transporter ist der Samstag.
Durchschnittlich 122 Euro pro Tag kostet das Nutzfahrzeug, wenn
Kunden es an diesem Wochentag abholen.*) Auch bei Anmietung am
Freitag werden durchschnittlich 92 Euro pro Tag fällig. Der
günstigste Abholtag für einen Transporter ist der Dienstag. Dann
kostet ein Nutzfahrzeug im Durchschnitt nur 43 Euro pro Tag – ein
Drittel des Tagespreises vom Samstag.

„Das Wochenende ist für Umzüge sehr beliebt, daher steigt auch die
Nachfrage nach Transportern“, sagt Dr. Andreas Schiffelholz,
Geschäftsführer Mietwagen bei CHECK24. „Wer terminlich flexibel ist,
sollte mit der Abholung besser auf einen Wochentag ausweichen.“

Mietpreise für Nutzfahrzeuge in Düsseldorf am höchsten, in Essen
am niedrigsten

Im Vergleich der zehn größten deutschen Städte sind die
durchschnittlichen Mietwagenpreise für einen Transporter in
Düsseldorf am höchsten. Hier werden im Schnitt 73 Euro für einen Tag
fällig. Am günstigsten leihen Verbraucher ein Nutzfahrzeug in Essen.
Der durchschnittliche Tagespreis beträgt dort 57 Euro – eine
Differenz von 22 Prozent.

Persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail – kostenfreie
Stornierung bis 24 Stunden vor Abholung

Verbraucher, die Fragen rund um ihre Mietwagenbuchung haben,
erhalten bei den über 70 CHECK24-Mietwagenexperten an sieben Tagen
die Woche eine persönliche Beratung per Telefon oder E-Mail. Über das
Vergleichsportal gebuchte Leihwagen können im Kundencenter bis 24
Stunden vor Abholung kostenlos storniert werden. Stiftung Warentest
(Ausgabe 5/2016) hat CHECK24 als bestes Mietwagenportal mit der
Gesamtnote SEHR GUT (1,4) ausgezeichnet.

*)Datengrundlage: alle 2017 über CHECK24 gebuchten Mietwagen der
Kategorie „Transporter“ mit einem Abholort in Deutschland

Über CHECK24

CHECK24 ist Deutschlands größtes Vergleichsportal. Der kostenlose
Online-Vergleich zahlreicher Anbieter schafft konsequente Transparenz
und Kunden sparen durch einen Wechsel oft einige hundert Euro.
Privatkunden wählen aus über 300 Kfz-Versicherungstarifen, über 1.000
Strom- und über 850 Gasanbietern, mehr als 30 Banken, über 250
Telekommunikationsanbietern für DSL und Mobilfunk, über 5.000
angeschlossenen Shops für Elektronik, Haushalt und Autoreifen, mehr
als 150 Mietwagenanbietern, über 1.000.000 Hotels, mehr als 700
Fluggesellschaften und über 90 Pauschalreiseveranstaltern. Die
Nutzung der CHECK24-Vergleichsrechner sowie die persönliche
Kundenberatung an sieben Tagen die Woche ist für Verbraucher
kostenlos. Von den Anbietern erhält CHECK24 eine Vergütung. Das
Unternehmen CHECK24 beschäftigt gut 1.000 Mitarbeiter gruppenweit mit
Hauptsitz in München.

Pressekontakt:

Florian Stark, Public Relations, Tel. +49 89 2000 47 1169,
florian.stark@check24.de

Daniel Friedheim, Director Public Relations, Tel. +49 89 2000 47
1170, daniel.friedheim@check24.de

Original-Content von: CHECK24 GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/73164/4032632