Automobilbranche für digitale Transformation noch zu stark in alten Denkmustern verhaftet / Globale Umfrage von KPMG und Egon Zehnder

Egon Zehnder

BERLIN & SHANGHAI (ots) – Auf strategischer Ebene und in der
Unternehmenskultur ist die Automobilindustrie noch sehr stark in
alten Denkmustern verhaftet und nicht wirklich für eine tiefgreifende
Transformation der Branche gerüstet. Das legen die Ergebnisse einer
weltweiten Studie von KPMG und Egon Zehnder unter Beteiligung von
mehr als 500 hochrangigen Entscheidern der Automobilindustrie nahe,
die heute auf der Shanghai Auto Show vorgestellt wird.

Über die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass
Digitalisierung in erster Linie Prozessänderungen in der Fertigung
meint (57 Prozent). Ein Wandel der Unternehmenskultur und ein
entsprechendes Bewusstsein auf Führungsebene dagegen werden in diesem
Zusammenhang als weniger wichtig erachtet. In der Anwendung digitaler
Technologien sind die Manager eher zurückhaltend: Nur 40 Prozent
sehen sich hier als Vorreiter; die Mehrheit (fast 50 Prozent) dagegen
sieht ihre Rolle in der des „frühen Nachahmers“.

Dieter Becker, Global Head of Automotive bei KPMG:

„Die Studie zeigt, dass die Branche immer noch sehr stark in alten
Denkmustern verhaftet ist. Die Manager der Automobilbranche sind sich
zwar der Bedeutung der Digitalisierung bewusst und haben auch
zahlreiche Initiativen in diesem Bereich gestartet. Die meisten
glauben aber, es sei mit Produktverbesserungen getan und verfahren
nach dem Motto: ‚das schaffen wir schon alleine‘. Was vielerorts
fehlt, sind eine klare Vision für die eigene Rolle im digitalen
Ökosystem und mutige Schritte in Form von Partnerschaften mit
Technologieunternehmen.“

Der bevorzugte Ansatz zur Umsetzung der Digitalisierung ist eine
Kooperation innerhalb der Branche. Zwei von drei Befragten (66
Prozent) sind der Ansicht, traditionelle und neue Geschäftsmodelle
müssten parallel betrieben werden. Nur jeder Dritte (34 Prozent) ist
von der Notwendigkeit eines kompletten Wandels von Geschäftsmodell
und Produkten überzeugt – und sich durchaus bewusst, dass sich damit
heute noch keine Gewinne einfahren lassen.

Dr. Christian Rosen, Egon Zehnders Global Head of Automotive
Practice:

„Die Automobilindustrie steht vor der Herausforderung, eine Kultur
zu schaffen, die die Lücke zwischen traditionellen und digitalen
Fähigkeiten schließt. Dazu gehört, die besten kreativen Kräfte im
Unternehmen freizusetzen – durch neue Führungspersönlichkeiten und
die Förderung einer Kultur des sich ständig Neuerfindens.“ Die
Unternehmen, die die Digitalisierung meistern und gleichzeitig
erstklassige Ingenieurskunst weiterentwickeln, werden, so Rosen, „im
Mobilitätsrennen die Nase vorn haben.“

Hinweis: Ein englischsprachiges Executive Summary finden Sie im
Anhang. Zudem können Sie über diesen Link ein Online-Dashboard mit
den detaillierten Umfrageergebnissen aufrufen

[1] Befragt wurden weltweit 527 CEOs, Vorstandsmitglieder,
Bereichs- und Abteilungsleiter, rund die Hälfte davon aus Unternehmen
mit einem Umsatz von mindestens 1 Mrd. US-Dollar (21 % mit mehr als
10 Mrd.).

Pressekontakt:

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Marita Reuter/Thomas Blees
Tel.: (0 30) 20 68-11 18 /-14 08
E-Mail: mreuter@kpmg.com / tblees@kpmg.com
KPMG im Internet: www.kpmg.com/de

Egon Zehnder
Martin Klusmann
Tel.: +491702360101
E-Mail: martin.klusmann@egonzehnder.com
Egon Zehnder im Internet: www.egonzehnder.com

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Milka Schoko Snack ist Produkt des Jahres

TSC Food Products GmbH

Wien/Wels (ots) – Das Produkt des Jahres 2019 im Bereich
Molkereiprodukte/Desserts heißt Milka Schoko Snack. Dies ergibt eine Umfrage des
market Instituts unter 196 Entscheidungsträgern im Handel. Lizenznehmer des
kühlen Snacks ist das Welser Unternehmen TSC.

Mit der Bestnote von 1,73 setzte sich das gekühlte lila Dessert unter einer
Vielzahl an Einreichungen durch und wurde zum Top-Produkt des Jahres im Bereich
Molkereiprodukte/Desserts im LEH[1] (#_ftn1) gekürt. „Mit dem Milka Schoko Snack
wird die Kategorie der gekühlten Snacks ordentlich aufgemischt. Schon jetzt
sehen wir, dass die Konsumenten begeistert sind“, berichtet Dietmar F. Malli,
Geschäftsführer der TSC.

Gekühlter Snack belebt den Markt

Als Lizenznehmer von Mondelez International brachte das Welser Unternehmen TSC,
The Chilled Snack Company, den Milka Schoko Snack im September 2018 auf den
Markt. „Aktuell halten wir in Deutschland bei einem Marktanteil von 3,3 %, unser
Ziel ist es die 5 % zu erreichen! Die Distribution ist schon weit
fortgeschritten. Uns ist es gelungen, neue Konsumenten an das Segment
heranzuführen und den Markt zu beleben. Durch die Einführung des Milka Schoko
Snacks verzeichnete der gesamte Markt wieder ein Wachstum“, informiert Malli.

Mit 36 % Alpenmilchschokolade hat der Milka Schoko Snack den höchsten
Schokoladenanteil der Kategorie. Frische Vollmilch und leichtes Kakaobiskuit
komplettieren den Genussmoment. Je nach Marktsituation ist der coole Riegel als
Single-, 4er-, 6er- oder 8er- Packung erhältlich. „Der gekühlte Snack eignet
sich sowohl für den stetig wachsenden On-the-Go Konsum als auch für den Genuss
zu Hause. In 13 europäischen Ländern wurde der Milka Schoko Snack bereits
erfolgreich gelauncht und zählt schon jetzt zu den begehrtesten Artikeln im
Segment“, freut sich Malli.

Promotiontour über die Grenzen Österreichs hinaus

In Deutschland ist TSC aktuell auf landesweiter Promotiontour. „Unser lila
Kühlschrank überrascht an ungewöhnlichen Plätzen und lädt die Passanten ein, ihn
zu öffnen. Darin warten natürlich unzählige Milka Schoko Snacks und die
Konsumenten dürfen sich daraus ihr gratis Sample mitnehmen“, erzählt Dietmar
Malli. Sound- und Lichteffekte sowie das Milka Schoko Snack Maskottchen sorgen
für noch mehr Aufmerksamkeit. „Der Erfolg der Tour gibt uns recht – der Schoko
Snack stößt auf rege Begeisterung und Eindrücke der Tour werden von den
Konsumenten auf Social Media gepostet“, so der Geschäftsführer. Eine
Aufmerksamkeit erregende Social Media Kampagne und die reichweitenstarke Online
Display Kampagne in Deutschland komplettieren die erfolgreiche Umsetzung der
Promotour.

Über TSC

TSC, The Chilled Snack Company, mit Sitz in Wels/OÖ, ist ein weltweit agierendes
und wachstumsorientiertes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung, Produktion
und Vermarktung gekühlter Snacks spezialisiert hat. Die Produktion der Snacks
erfolgt nach strengsten Qualitätskriterien, was durch zahlreiche Zertifikate
belegt wird. Darüber hinaus arbeitet TSC mit weltweit führenden Retailern und
Distributeuren sowie mit der FMCG- und Dairy-Industrie zusammen. TSC ist die
Nummer 1 im Segment der gekühlten Snacks.

[1] Online-Befragung des market Instituts unter 196 Entscheidungsträgern im
LEH/DEH im Auftrag von REGAL.

Kontakt:
Mag. Sabine Fellner-Fazeni, Marketing Director, TSC Food Products GmbH, Bahnhofplatz 1,
4600 Wels, Austria, +43 7242 9015-214,
fellner@tsc.at,www.milksnack.com,www.schokosnack.com

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https://www.presseportal.de/pm/134239/4239635

Produktionsjubiläum: SKODA AUTO feiert 22-millionstes Fahrzeug (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Mladá Boleslav / Peking (ots) –

– Jubiläumsauto SKODA KODIAQ GT wurde im chinesischen SAIC
VOLKSWAGEN Werk Changsha produziert
– Produktionsjubiläum unterstreicht die erfolgreiche
Wachstumsstrategie von SKODA AUTO
– SKODA Automobilproduktion begann 1905 in Mladá Boleslav mit der
Laurin & Klement Voiturette A

Heute wurde das 22-millionste SKODA Fahrzeug produziert. Das
Jubiläumsfahrzeug, ein SKODA KODIAQ GT in der Farbe Velvet Red, fuhr
heute im SAIC VOLKSWAGEN Werk Changsha vom Band und wird am kommenden
Sonntag auf dem ,SKODA Day‘ präsentiert, der im Vorfeld der
diesjährigen Shanghai Auto Show (16.-25. April 2019) stattfindet.

SKODA AUTO Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier sagt: „SKODA
wächst sehr dynamisch. In unserer 124-jährigen Unternehmensgeschichte
haben wir mehr als ein Viertel aller produzierten SKODA Fahrzeuge
allein in den vergangenen fünf Jahren verkauft. Das Überschreiten der
22-Millionen-Marke ist nun ein weiterer Meilenstein, der uns
motiviert, diesen Wachstumskurs konsequent weiterzuführen. Wir tun
das mit über 30 neuen Modellen, die wir im Rahmen unserer
Produktoffensive bis Ende 2022 auf den Markt bringen. China spielt
dabei eine große Rolle: Seit unserem Markteintritt vor zwölf Jahren
hat sich SKODA AUTO auf dem chinesischen Automobilmarkt sehr positiv
entwickelt, inzwischen ist China unser größter Einzelmarkt. Grundlage
dieses Erfolgs ist unsere attraktive Modellpalette und die gute und
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unserem langjährigen
Joint-Venture-Partner SAIC VOLKSWAGEN.“

Michael Oeljeklaus, SKODA AUTO Vorstand für Produktion und
Logistik, fügt hinzu: „Im Zuge unseres Wachstumskurses setzen wir auf
ein internationales und leistungsfähiges Produktionsnetzwerk. Derzeit
fertigen wir an insgesamt 16 Standorten in neun Ländern. Dass unser
22-millionstes Fahrzeug in China produziert wurde, ist auch ein Beleg
für die erfolgreiche Internationalisierung der Marke SKODA.“

Dr. Ralf Hanschen, Präsident von SKODA China, erklärt: „Heute
haben wir 22 Millionen Gründe stolz zu sein. Das Produktionsjubiläum
ist eine ganz besondere Ehre für unseren größten Einzelmarkt. Unser
Flaggschiff KODIAQ GT ist das vierte SUV-Modell auf dem chinesischen
Markt und rundet unser SUV-Angebot in China nach oben ab.“

SKODA AUTO ist einer der ältesten produzierenden
Automobilhersteller der Welt. Bereits im Jahre 1905 startete das
Unternehmen in Mladá Boleslav die Automobilproduktion mit der von den
Unternehmensgründern Laurin und Klement entwickelten Voiturette A.
Seitdem produzierte SKODA AUTO 22 Millionen Fahrzeuge in seinen
tschechischen und internationalen Werken.

In den vergangenen Jahren hat der tschechische Autohersteller
seine Produktionskapazitäten immer weiter ausgebaut. Dafür
investierte die Marke allein in Tschechien seit 1991 mehr als 300
Milliarden Tschechische Kronen in Fertigungsprozesse und Fabriken.
2014 produzierte SKODA erstmals mehr als eine Million Fahrzeuge in
einem Kalenderjahr. Im September 2017 fuhr im Werk Kvasiny in
Tschechien das 20-millionste Auto der tschechischen Traditionsmarke
vom Band.

Bereits 1936 unterhielt die Marke fünf Handelsvertretungen in
China. 2007 stieg der tschechische Hersteller wieder in den
chinesischen Markt ein. Damals startete SKODA die lokale Produktion
des OCTAVIA unter dem Dach von SAIC VOLKSWAGEN. In enger
Zusammenarbeit mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner entwickelte
sich China bereits 2010 zum bedeutendsten Einzelmarkt für SKODA. Nach
75 Monaten war die erste Million ausgelieferter Fahrzeuge erreicht,
die zweite Million Autos wurde sogar in nur 42 Monaten verkauft. Seit
drei Jahren baut SKODA seine Position und Präsenz auf dem
chinesischen Markt weiter intensiv aus. Während des Staatsbesuchs des
chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Tschechien im März 2016 haben
Volkswagen, SAIC Motor Corporation Limited und SKODA AUTO ein
Memorandum of Understanding (Absichtserklärung) unterschrieben. Darin
wurde ein auf fünf Jahre ausgelegter Investitionsplan über zwei
Milliarden Euro vorgesehen. Ziel ist die Erweiterung der aktuellen
Modellbaureihen, beispielsweise um Fahrzeuge mit alternativen
Antrieben und mehrere SUVs. 2016 hat SKODA erstmals mehr als 300.000
Fahrzeuge in China ausgeliefert. Auf dem weltweit größten Absatzmarkt
stiegen die Auslieferungen des tschechischen Herstellers 2018 auf
341.000 Fahrzeuge (2017: 325.000 Fahrzeuge, +4,9 %).

In den kommenden Jahren setzt SKODA seinen Wachstumskurs fort und
bringt bis Ende 2022 weltweit mehr als 30 neue Modelle auf den Markt,
zehn davon elektrifiziert.

Ausgewählte Meilensteine der Produktionsgeschichte von SKODA AUTO:

– 10. April 2019: 22 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 26. September 2017: 20 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 19. Dezember 2016: 19 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 19. Januar 2016: 18 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 24. November 2015: 12 Millionen SKODA Fahrzeuge im Werk Mladá
Boleslav
– 10. Dezember 2014: SKODA baut das 1-millionste Fahrzeug in 2014.
Zum ersten Mal produziert das Unternehmen in einem Jahr eine
Million Fahrzeuge
– 19. März 2014: 11 Millionen SKODA Fahrzeuge im Werk Mladá
Boleslav
– 26. August 2013: 4 Millionen SKODA OCTAVIA
– 9. Juli 2013: 1 Million SKODA Fahrzeuge in China seit 2007
– 5. Februar 2013: 15 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 30. Januar 2012: 14 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 12. Oktober 2011: 10 Millionen SKODA Fahrzeuge im Werk Mladá
Boleslav
– 8. April 2009: 12 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 13. Juli 2006: 10 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905
– 1991: 5 Millionen SKODA Fahrzeuge seit 1905

Pressekontakt:
Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Tel. +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

Karel Müller
Media Relations
Tel. +49 6150 133 115
E-Mail: Karel.Mueller@skoda-auto.de

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Thomas Kreuzer: Bayern soll ein leistungsfähiger Automobilstandort bleiben – Offen bleiben für verschiedene Technologien

CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

München (ots) – Der Automobilstandort Deutschland darf nicht
fahrlässig kaputt geredet werden. Diese Warnung spricht Thomas
Kreuzer, der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag,
aus. Gleichzeitig warb Kreuzer dafür, offensiv neue Antriebe
anzugehen, gleichzeitig aber technologieoffen zu sein, also auch den
Verbrennungsmotor nicht zu verteufeln. Der CSU-Fraktionsvorstand hat
sich von Bertram Brossardt, dem Hauptgeschäftsführer der vbw –
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und der
Arbeitgeberverbände der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie
bayme vbm, über den Automobilstandort informieren lassen. Dazu
stellte Brossardt zwei Studien vor.

„Die Automobilindustrie steht in einem historischen Strukturwandel
mit mehreren technologischen Treibern. Für diesen Strukturwandel sind
unsere Unternehmen zwar grundsätzlich gut aufgestellt“, so Brossardt.
Und weiter: „Der Wandel wird aber massiv beschleunigt durch
Regulierung, insbesondere durch die neuen CO2-Grenzwerte auf
europäischer Ebene. Der Staat steht daher jetzt in der Verantwortung,
den Unternehmen in diesem Wandel Orientierung und Unterstützung zu
geben. Am Ende des ‚Pakts zur Zukunft der Fahrzeugindustrie in
Bayern‘ muss ein starkes Maßnahmenpaket stehen.“

In den Studien wird unter anderem davon gesprochen, dass es
zwischen 2030 und 2040 zu Beschäftigungsrückgängen kommen kann. Bei
der Diskussion in der EU über CO2-Grenzwerte und beim deutschen
Klimaschutzgesetz müsse berücksichtigt werden, dass Strukturbrüche in
der Automobilbranche drohen. Der Staat müsse einen
innovationsfreundlichen Rechtsrahmen für das autonome Fahren vorgeben
sowie Forschung und Entwicklung von neuen Antriebstechnologien
fördern.

Erst gestern hatten Wissenschaftler der Nationalen
Wissenschaftsakademie Leopoldina ein Gutachten veröffentlicht, wonach
von kurzfristigen Maßnahmen wie Dieselfahrverboten keine wesentliche
Verbesserung zu erwarten sei. Sie warnten sie vor einer Verengung der
Debatte auf Stickstoffdioxid.

Kreuzer bemängelte, dass „die öffentlichen Debatten teils
irrationale Züge annimmt und Fakten immer weniger durchdringen. In
den von manchen hysterisch geführten Debatten geht unter, dass
moderne deutsche Dieselmotoren die strenge Abgasnorm „Euro 6d-Temp“
teils weit unterbieten. Stattdessen machen wir uns in Deutschland in
einem Akt der Selbstzerstörung daran, die Industrienation zu
schwächen, die mit die saubersten Autos der Welt baut. Es wäre ein
schlechter Witz der Industriegeschichte und des Umweltschutzes, wenn
die Nation mit den besten Autos ihre Produktion kaputt macht und die
schlechteren Autos der anderen übrig blieben“, so der
CSU-Fraktionschef.

Die Bayerische Staatsregierung hat auf die neuen Herausforderungen
und grundlegenden Umwälzungen in der Automobilbranche bereits
reagiert. Im letzten Jahr wurde der „Pakt zur Zukunft der
Fahrzeugindustrie in Bayern“ auf den Weg gebracht. Die wesentlichen
Akteure aus Wirtschaft und Politik kommen im Zukunftsforum Automobil
zusammen, um eine bayerische Gesamtstrategie für die
Fahrzeugindustrie und ihre 400.000 Beschäftigten zu entwickeln.
„Bayern muss Autoland bleiben“, sagt Kreuzer. Neben innovativen
Antriebstechnologien müssten leistungsfähige und umweltschonende
Batterietechnologien weiterentwickelt werden, genauso wie
synthetische Kraftstoffe.

Pressekontakt:
Franz Stangl
Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2496
Telefax: 089/4126-69496
E-Mail : franz.stangl@csu-landtag.de

Andreas Schneider
Stellv. Pressesprecher
Telefon: 089/4126-2489
Telefax: 089/4126-69489
E-Mail: andreas.schneider@csu-landtag.de

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https://www.presseportal.de/pm/53955/4241599

Türkische Autoindustrie will Zusammenarbeit mit Deutschland stärken / Verbände und Unternehmen suchen den Dialog mit der deutschen Automobilwirtschaft (FOTO)

modus factum

Stuttgart / Hannover (ots) –

Schon heute zählen Hersteller und Zulieferer in der Türkei mit
einem für 2019 geplanten Exportvolumen von über 5 Mrd. Dollar zu den
wichtigsten ausländischen Partnern der deutschen Automobilindustrie.
Zwei Round-Table-Gesprächsveranstaltungen in Deutschland zeigten:
Deutsche Unternehmen schätzen die Zuverlässigkeit und
Innovationsstärke ihrer türkischen Partner und wollen die
Zusammenarbeit im Automobilsektor weiter ausbauen.

Mit den Perspektiven der deutsch-türkischen Zusammenarbeit im
Automobilsektor befassten sich zwei
Round-Table-Gesprächsveranstaltungen, die die deutsche
Auslandshandelskammer AHK gemeinsam mit den türkischen
Automobilherstellerverbänden TAYSAD* sowie OIB** am 3. und 4. April
im Rahmen der Hannover Messe sowie in Stuttgart veranstaltet hat.

Neben den Repräsentanten des Verbands der deutschen
Automobilindustrie (VDA) nutzten auch Vertreter deutscher
Automobilhersteller und Zulieferer sowie Pressevertreter die
Gelegenheit, sich über die Potenziale der deutsch-türkischen
Kooperation zu informieren. Wer noch keine Geschäftsbeziehungen mit
türkischen Unternehmen pflegte, konnte sich aus erster Hand von
Branchenvertretern über ihre Erfahrungen berichten lassen.

Hohe Motivation, niedrige Kosten

So lobte ein Manager der Schaeffler Gruppe, der für einen großen
deutschen Zulieferer das Geschäft in Mittel- und Osteuropa sowie im
Nahen Osten verantwortet, die gute Zusammenarbeit mit türkischen
Partnerunternehmen: „Wir sind äußerst zufrieden mit dem
wirtschaftsfreundlichen Umfeld in der Türkei und schätzen die
Innovationspotentiale, Zuverlässigkeit, hohe Motivation der
Mitarbeiter und die niedrigen Produktionskosten des Landes.“ Überdies
sorge die geographische Lage in Verbindung mit der Mitgliedschaft der
Türkei zur europäischen Zollunion dafür, dass das Land einen Dreh-
und Angelpunkt zwischen Europa, Asien und Afrika darstelle.

Insgesamt zeigte sich in den Gesprächen derselbe Trend, den schon
eine kürzlich erfolgte Umfrage des türkischen Branchenverbands TAYSAD
unter Managern von deutschen Auto- und Zulieferunternehmen
offenbarte: Wer noch nicht in der Türkei aktiv ist, bewertet die
Qualitäten türkischer Unternehmen skeptischer als diejenigen, die
bereits Praxiserfahrungen sammeln konnten. So hielten von den
Unternehmen ohne Türkei-Kenntnisse nur 43 Prozent die türkischen
Zulieferer für zuverlässig, während von den tatsächlich bestehenden
Kunden knapp 80 Prozent die Verlässlichkeit ihrer türkischen Partner
positiv hervorhoben.

Automobilsektor als Innovations- und Wachstumsmotor

In den vergangenen Jahren hat sich der Export von Autos und
Zulieferteilen für die Türkei zu einem wichtigen Wachstumsmotor
entwickelt. Allein im Jahr 2017 lieferten türkische Betriebe mehr als
eine Million Kraftfahrzeuge in die EU, ein großer Teil davon wurde
nach Deutschland exportiert. „Die deutsch-türkischen
Wirtschaftsbeziehungen haben im Automobilsektor eine lange Tradition,
und wir wollen die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter vertiefen“,
betont Baran Celik, Präsident des türkischen Automobil-Exportverbands
OIB. Für die türkische Automobilindustrie sei Deutschland der größte
Absatzmarkt, so Celik weiter: „15 Prozent der Exporte gehen nach
Deutschland, wobei die Hälfte auf die Zulieferindustrie entfällt.“ In
diesem Jahr sollen Autos und Zulieferteile im Wert von 5 Mrd. Euro
nach Deutschland ausgeführt werden.

Mehr als 250.000 Arbeitnehmer sind in der türkischen Auto- und
Zulieferindustrie beschäftigt. Die Branche beschäftigt nicht nur gut
ausgebildete Facharbeiter, sondern auch einen hohen Anteil an
Ingenieuren und Akademikern – knapp ein Fünftel der Beschäftigten
verfügt über einen Bachelorabschluss oder eine noch höhere
Qualifikation. Ein großer Teil der hochqualifizierten Fachleute
arbeitet in den Bereichen Design und Produktentwicklung. Entsprechend
groß ist das Wachstum im Bereich Forschung und Entwicklung: In den
vergangenen Jahren hat die Zahl der automobilen Entwicklungszentren
rasant zugenommen und liegt aktuell bei 157 Standorten.

„Dieses Treffen war wichtig, um deutschen und türkischen
Unternehmen eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und das noch
bessere gegenseitige Kennenlernen zu bieten“, sagt TAYSAD-Präsident
Alper Kanca. Ziel sei es, auf Basis der schon bestehenden
erfolgreichen Kooperation im Automobilsektor die wirtschaftliche
Zusammenarbeit beider Länder nachhaltig zu vertiefen und auszubauen.

* Automotive Suppliers Association of Turkey
** Automotive Industry Exporters‘ Association

Pressekontakt:
Bülent Güven
Guven@modusfactum.com
Tel. 0173/2358459

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https://www.presseportal.de/pm/134242/4240583

Nicht beschweren – anschauen (FOTO)

BVL Bundesvereinigung Logistik e.V.

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Hier kostenfrei anmelden
http://ots.de/vjZvLg
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Bremen (ots) –

In einer Woche ist es soweit: Am 11. April ist Tag der Logistik.
Rund 260 Unternehmen öffnen an diesem Aktionstag ihre Tore und
beweisen, dass es in Logistik und Supply Chain-Management viel mehr
zu sehen gibt als Lkw auf der Straße.

Die Logistik wird gerne unterschätzt – dabei sind allein in
Deutschland mehr als drei Millionen Menschen in dem
Wirtschaftsbereich beschäftigt, rund 274 Milliarden Euro wurden 2018
umgesetzt. Nur die Automobilindustrie und der Handel können stärkere
Zahlen vorweisen. Im Gegensatz zu den produzierenden
Wirtschaftszweigen, bleibt die Logistik allerdings oft unsichtbar –
es sei denn es geht etwas schief. Am Aktionstag kann sich die
interessierte Öffentlichkeit davon überzeugen, wie innovativ und
zukunftsträchtig die Logistik wirklich ist. Mit rund 260 kostenfreien
Veranstaltungen, darunter Betriebsrundgänge, Fachvorträge,
Planspiele, Karrieremessen und mehr, zeigen die Unternehmen aus
Industrie, Handel und Dienstleistung, Forschungs- und
Bildungsinstitute die wahre Vielfalt des Wirtschaftsbereiches – in
ganz Deutschland, Europa und darüber hinaus.

Gewinnen können dabei alle: Menschen, die auf der Suche nach
Karrierechancen oder einfach einer neuen Arbeitsstelle sind,
interessierte Fachleute oder einfach Menschen, die einen Blick hinter
die Kulissen werfen wollen. Wer also wissen möchte, was Logistik und
Supply Chain Management tatsächlich leisten und wie die Abläufe genau
aussehen, der kann sich jetzt zu einer der Veranstaltungen anmelden
und sich selbst einen Eindruck verschaffen, bevor er sich über
verspätete Paketlieferungen oder die vielen Lkw auf den Straßen
beschwert.

Diese Länder bieten Veranstaltungen am Tag der Logistik 2019
Bulgarien, Deutschland, Litauen, Luxemburg, Martinique, Polen,
Portugal, Republik Korea, Rumänien, Schweiz, Spanien, Türkei,
Ukraine, Ungarn

Viele Unternehmen, Marken und Institutionen werden am Tag der
Logistik zu engagierten Mitgestaltern. Hier einige Beispiele aus dem
Gesamtprogramm:

Aus dem Bereich der Industrie
ASICS (Krefeld), AUDI (Neckarsulm), Deutsches Milchkontor (Zeven),
MTU Aero Engines (München), Zwiesel-Glas (Zwiesel)

Aus dem Bereich Handel
Amazon (alle 12 Standorte in Deutschland), Edeka (Lauenau), GEHE
Pharmagroßhandel (Magdeburg), Hornbach (Essingen, Lehrte, Vilshofen),
Zalando (Mönchengladbach)

Aus dem Bereich Logistikdienstleistung und Transport
DB Schenker (Amt Wachsenburg, Augsburg, Frankfurt/Main, Hamburg,
Hannover, Köln, Leipzig, Nürnberg, Szigetszentmiklós (Ungarn), Kerry
Logistics (Bremen), Kühne +Nagel (Bremen, Hamburg, Hügelsheim,
Leipzig, Mainz, Mannheim, Nürnberg), Mosolf Gruppe (Ketzin,
Kirchheim), Yusen Logistics (Alzenau, Duisburg, Düsseldorf)

Aus den Bereichen Ausbildung, Weiterbildung und Forschung
Fachgebiet Logistik Technische Universität Berlin (Berlin), FIR e. V.
an der RWTH Aachen, Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und
Dienstleistungen CML (Hamburg), Otto-von-Guericke Universität, ILM
(Magdeburg), Startport (Duisburg)

Job- und Karrieremessen
Agentur für Arbeit (Frankfurt am Main), Logistik ist grenzenlos
(Bielefeld), Nacht der Logistik (Osnabrück), Netzwerk Weiterbildung
Duisburg (Duisburg), Vom Klicken bis zum Klingeln (Neuss),

Treffpunkt im Netz ist, wie auch in den vergangenen Jahren, die
Website www.tag-der-logistik.de. Dort können Teilnehmer sich über das
Programm informieren und sich für die Veranstaltung ihrer Wahl
anmelden. Der Tag der Logistik ist auch im Social Web präsent:
www.twitter.com/tagderlogistik / www.facebook.de/tagderlogistik

Rückfragen von Veranstaltern und Teilnehmern an: Christine Körner,
Projektleiterin des Tags der Logistik 2019, Tel.: 0421 / 173 84 53;
E-Mail: koerner@bvl.de

Druckfähige Fotos zum Download finden Sie unter
www.tag-der-logistik.de/presse/pressebilder

Pressekontakt:
Anja Stubbe Tel.: 0421 / 173 84 23; E-Mail: stubbe@bvl.de

Original-Content von: BVL Bundesvereinigung Logistik e.V., übermittelt durch news aktuell

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Ruinöse CO2-Richtlinien der EU sind Leichentuch für Automobilindustrie – Landesregierung schaut seelenruhig zu

AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg

Stuttgart (ots) – Angesichts der verheerenden Hiobsbotschaften,
die den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg seit Wochen ereilen,
bezweifelt die Fraktion der AfD im Landtag von Baden-Württemberg
zunehmend, dass die Altparteien – und dabei insbesondere die beiden
Regierungsparteien Bündnis 90/Die Grünen und CDU – auch nur
ansatzweise tragbare Konzepte entwickelt haben, wie sie die Folgen
einer möglichen und zumindest partiell hausgemachten Rezession
abfedern können, noch dass sie daran überhaupt ein Interesse zu haben
scheinen. Darauf verwies AfD-Fraktionsvorsitzender Bernd Gögel bei
der heutigen Aktuellen Debatte „Deindustrialisierung: Führt uns die
verfehlte Mobilitätsstrategie der Landesregierung in die
Massenarbeitslosigkeit?“, die von der AfD auf die Tagesordnung
gesetzt worden war. „Die Fahrverbote beschädigen nicht nur die
Glaubwürdigkeit der Politik, sondern die Automobilindustrie in ganz
Baden-Württemberg“, unterstreicht Bernd Gögel. „Als ob das noch nicht
reichen würde, hat das EU-Parlament eine Verschärfung der
CO2-Richtlinien für den Verkehr beschlossen, nach der Neuwagen bis
2030 37,5 Prozent weniger Kohlenstoffdioxid ausstoßen –
gleichbedeutend mit einem Gesamtverbrauch von 2,5 Liter Benzin oder
2,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer, die selbst der effizienteste
Smart-Motor nicht annähernd erreicht. Autofahren wird zu einem
Luxusgut!“

Grün-schwarze Vetternwirtschaft ist ohne Steuergelder nicht zu
finanzieren

Als EU-Nettozahler in Höhe von mehr als 10 Milliarden Euro zeige
sich für die Bürger der Bundesrepublik Deutschland erneut, dass
ausländische Spitzenpolitiker ungeniert und opportunistisch über die
Regeln für die deutsche Automobilindustrie entscheiden. „Diese
Grenzwerte treiben alle Automobilhersteller in Richtung E-Mobilität –
ohne Rücksicht auf Arbeitsplatzverluste. Doch wo bleibt der Aufschrei
aus Baden-Württemberg? Statt sich zu empören, stimmt die
Landesregierung in den Abgesang auf unsere Autoindustrie mit ein“, so
Gögel. „Ich sage Ihnen: Erst wenn die letzte Auto-Fabrik in
Baden-Württemberg geschlossen ist, der letzte Zulieferer nach China
abgewandert ist, der letzte Maschinenbau-Ingenieur arbeitslos
geworden ist, dann werden Sie merken, dass auch die grün-schwarze
Vetternwirtschaft ohne Steuergelder nicht zu finanzieren ist!“

E-Mobilität droht gleiches Schicksal wie der einst boomenden
Solarindustrie

Beispielhaft für die derzeitige wirtschaftliche Situation in
Baden-Württemberg sei die Verlagerung der Produktion des
Elektro-Smart und des kleinen E-Mercedes vom Daimler-Konzern nach
China und ins Elsass mit dem einhergehenden Abbau von Arbeitsplätzen
in Deutschland, während die VW-Tochter Audi mit dem Gedanken spiele,
die E-Auto-Produktion nicht in Neckarsulm durchzuführen, sondern
ebenfalls an einen anderen Standort zu verlagern. Der 10.000
Mitarbeiter beschäftigende Automobilzulieferer Mahle kündigte einen
Sparkurs an, und selbst bei Bosch sind die Mitarbeiter beunruhigt aus
Sorge vor einem Abbau ihrer vom Diesel abhängigen Arbeitsplätze.
Stattdessen klammere sich die Landesregierung verzweifelt an die
Produktion von Elektro-Autos. „Es gab schon mehrfach Versuche, auf
deutschem Boden staatswirtschaftlich geschickter als der Markt zu
sein. Doch weder der Trabi noch die Solarindustrie haben
durchgehalten. In der Solarindustrie in Deutschland waren vor wenigen
Jahren noch zwischen 80.000 und 133.000 Beschäftigte tätig – heute
ist nur noch ein Bruchteil davon vorhanden. Die staatlichen
Subventionen sind in China und die Arbeitsplätze auch. Es ist ein
Milliardengrab – und der E-Mobilität droht das gleiche Schicksal“,
kritisiert Bernd Gögel.

Landesregierung erzeugt die Probleme, von denen sie behauptet, sie
würde sie lösen

Die AfD-Fraktion appelliert an die Landesregierung, sich
konsequent für die Automobilarbeitsplätze einzusetzen – und zwar auf
allen politischen Ebenen vom Land bis zur EU. „Hören Sie auf, gegen
den motorisierten Individualverkehr und somit gegen unsere Industrie
Krieg zu führen“, schreibt der AfD-Fraktionsvorsitzende den
Altparteien ins Stammbuch. „Alle Verkehrsmittel müssen gleich und
fair behandelt werden. Wer vom Feinstaub auf der Straße redet, darf
nicht über den Feinstaub in den U-Bahnhöfen schweigen.“ Neben einem
Ende der ideologisch motivierten Öko-Hysterie einschließlich aller
utopischen Wunschträume nach einem „Null-Emissions-Auto“ fordert die
AfD von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zum Diesel und zur
individuelle Mobilität als Grundrecht der Bürger. „Eine Verteuerung
des Individualverkehrs führt zu einem weiteren Aussterben des
ländlichen Raumes und zu einem größeren Andrang auf den Mietmarkt der
Städte. Sie erzeugen die Probleme selbst, von denen Sie behaupten,
Sie würden diese lösen!“, so Gögel abschließend.

Pressekontakt:
Klaus-Peter Kaschke, Lic. rer. publ.
Pressereferent der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 3
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711-2063 5639
Klaus-Peter.Kaschke@afd.landtag-bw.de

Original-Content von: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/127902/4236274

Ford präsentiert digital vernetzte Dienstleistungen und Services für sein elektrifiziertes Nutzfahrzeug-Angebot (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Amsterdam/Köln (ots) –

– Elektrifizierte Fahrzeuge, innovative Konnektivitätslösungen und
strategische Partnerschaften für die Nutzfahrzeug-Kunden von
Ford Europa

– Ford Transit debütiert 2021 mit baterrie-elektrischem
Elektro-Antrieb; achtsitzige Großraum-Limousine Tourneo Custom
Plug-In-Hybrid kommt noch 2019 und kann 50 Kilometer rein
elektrisch zurücklegen

– Fahrzeugaten-basierte Wartungsinitiative nimmt dank FordPass Pro
App und FordPass Connect-Modem 100-prozentige Einsatz-Zeit für
Nutzfahrzeuge ins Visier

– Ausgeweitetes Partnernetzwerk für zertifizierte Hersteller von
Auf-, Um- und Ausbauten sowie Transit-Zentren verbessern
Betreuungprogramm für Nutzfahrzeugkunden

Neue elektrifizierte Modelle, vernetzte Dienstleistungen und
strategische Partnerschaften: Ford will die Produktivität seiner
europäischen Nutzfahrzeugkunden weiter verbessern. Dies hat der
Konzern heute auf seiner „Go Further“-Veranstaltung in Amsterdam
bekanntgegeben. Bereits Ende 2019 kommen die ersten Lösungen hierfür
auf den Markt, so zum Beispiel:

– ein neuer rein batterie-elektrisch angetriebener Ford Transit*,
dessen Serienproduktion 2021 anlaufen soll;
– die achtsitzige Großraum-Limousine Tourneo Custom mit neuem
Plug-In-Hybrid-Antrieb*. Sie steht den europäischen Kunden Ende
2019 zur Verfügung;
– eine neue Wartungsinitiative, die auf die 100-prozentige
Einsatz-Bereitschaft von Nutzfahrzeugen abzielt und hierfür auf
ein Wartungssystem mit Echzeitdaten setzt;
– die neue FordPass Pro App. Sie wurde speziell für kleine und
mittlere Unternehmen sowie für selbstfahrende Unternehmer
entwickelt, um den Umgang mit ihrem Firmenfahrzeug effizienter
und produktiver zu gestalten. Diese App geht noch in diesem Jahr
online.
– ein erweitertes QVM-Netzwerk (Qualified Vehicle Modifier) für
professionelle Fahrzeug-Aufbauhersteller. Ihm gehören bereits
heute in Europa 100 akkreditierte Partner an, bis 2020 sollen es
doppelt so viele sein.

„Gewerbekunden wünschen sich intelligente Lösungen für ihre
vernetzte Geschäftswelt“, betont Hans Schep, General Manager
Nutzfahrzeuge bei Ford Europa. „Ford bietet robuste, flexible
Nutzfahrzeuge mit einer überzeugenden Auswahl an
kraftstoffeffizienten und elektrifizierten Antrieben. Ihr
Onboard-Modem eröffnet unseren Kunden völlig neue Möglichkeiten bei
der cleveren Verwaltung ihres Fuhrparks – dadurch können sie sich
voll auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren.“

2018 hat Ford in seinen 20 europäischen Hauptmärkten zum vierten
Mal in Folge Platz eins unter den Nutzfahrzeug-Herstellern belegt und
dabei mit 380.900 verkauften Nutzfahrzeugen das beste Ergebnis der
vergangenen 25 Jahre erzielt. Dies entspricht einer Steigerung
gegenüber 2017 um acht Prozent.

Elektrifizierte Nutzfahrzeuge: der Ford Transit…

Innerhalb seiner Palette an elektrifizierten Nutzfahrzeugen bietet
Ford eine umfassende Auswahl an Antriebsoptionen an, die alle
Einsatzszenarien nahezu vollständig abdecken. Hinzu kommt in naher
Zukunft der neue Transit mit rein batterie-elektrischem Antrieb*.
Wenn seine Serienproduktion 2021 anläuft, leistet dieses
Elektrofahrzeug mit lokal null Emissionen einen wichtigen Beitrag für
saubere Luft in den Innenstädten sowie für einen wirtschaftlich
rentablen Betrieb. Einen funktionsfähigen Prototyp des Transit BEV
(BEV = Battery Electric Vehicle) stellt Ford im Rahmen der „Go
Further“-Veranstaltung vor.

Der neue voll-elektrische Transit erfüllt die Nachfrage nach einem
leistungsfähigen, langlebigen und vielseitigen Transporter für den
lokal emissionsfreien Einsatz. Ford wird ihn in unterschiedlichen
Karosserie-Varianten und einer konkurrenzfähigen Nutzlast anbieten.
Sein Elektroantrieb ermöglicht eine Reichweite, die dem praktischen
Bedarf im innerstädtischen Einsatz unter allen Wetterbedingungen und
über den kompletten Lebenszyklus des Fahrzeugs vollauf entspricht.

… der StreetScooter Work XL …

Schon heute fertigt Ford im Rahmen der Kooperation mit
StreetScooter einen rein batterie-elektrischen Transporter, der den
Zustelldienst auf der „letzten Meile“ abdeckt. Der auf dem Ford
Transit-Fahrgestell basierende StreetScooter WORK XL wird im Kölner
Ford-Werk montiert und zeichnet sich durch einen
batterie-elektrischen Antrieb aus. Die Deutsche Post DHL setzt ihn
derzeit für den Auslieferungsverkehr ein. Im weiteren Verlauf des
Jahres sollen WORK XL-Fahrzeuge in unterschiedlichen Pilotprojekten
in Belgien, Deutschland und den Niederlanden ihr Potenzial für andere
Geschäftsmodelle unter Beweis stellen.

… der Ford Transit Custom Plug-In-Hybrid …

Speziell für Unternehmen, die häufig in emissionsbeschränkte
Umweltzonen fahren müssen, hält Ford den Transit Custom
Plug-In-Hybrid* bereit. Er vereint lokal abgasfreien Einsatz mit
hoher Reichweiten-Flexibilität. Wenn dieses neue Modell in der
zweiten Jahreshälfte 2019 an den Start geht, ist es der erste
Transporter der 1,0-Tonnen-Nutzlastklasse mit
Plug-In-Hybrid-Technologie. Die Vorderräder des Transit Custom PHEV
(PHEV = Plug-In Hybrid-Vehicle) werden dabei ausschließlich vom
Elektromotor angetrieben. Dieser bezieht seine Energie aus einer 13,6
kWh großen Lithium-Ionen-Batterie. Die Reichweite im Elektro-Modus
beträgt rund 50 Kilometer. Der mehrfach preisgekrönte Ford
EcoBoost-Turbobenziner mit 1,0 Liter Hubraum dient ausschließlich als
sogenannter Range Extender, der Strom für die Batterie produziert.
Mit dem Range Extender verlängert sich der Aktionsradius des
Plug-In-Hybrid-Transporters auf rund 500 Kilometer.

Um die Vorteile dieser Antriebstechnologie für die Kunden und ihre
Auswirkungen auf die Umwelt besser zu verstehen, startete Ford im
vergangenen Jahr mit dem Transit Custom Plug-In-Hybrid einen
Praxistest in London. Weitere Feldversuche im spanischen Valencia und
in Köln beginnen in Kürze.

… der Ford Tourneo Custom Plug-In-Hybrid …

Im Rahmen des „Go Further“-Events hat Ford zudem bekanntgegeben,
dass diese Plug-In-Hybrid-Antriebs-Technologie demnächst auch in den
Tourneo Custom einziehen wird. Alleinstellungsmerkmal des Tourneo
Custom PHEV*: die beiden hinteren Sitzreihen der achtsitzigen
Großraum-Limousine können auch in einer Konferenzbestuhlung
konfiguriert werden – die Passagiere sitzen sich dann direkt
gegenüber. Hierdurch eignet er sich perfekt als Shuttle-Fahrzeug.

… und die 48-Volt-Mild-Hybrid-Nutzfahrzeuge

Gewerblichen Kunden, die mit ihren Fahrzeugen oft in zähfließendem
Stadtverkehr unterwegs sind, bietet sich die Mild-Hybrid-Technologie
mit einem 48-Volt-Starter/Generator an. Diese kostengünstige Form der
Elektrifizierung verbessert die Kraftstoff-Effizienz, reduziert damit
die Betriebskosten und ist ein Novum im Nutzfahrzeug-Segment.

Ford bietet den EcoBlue Mild-Hybrid-Antrieb ab Mitte 2019 für den
Transit*, Transit Custom* und Tourneo Custom* an. „EcoBlue“ heißt,
dass hier moderne 2,0-Liter-Dieselmotoren zum Einsatz kommen werden.
Gegenüber vergleichbaren Transportern mit konventionellem
2,0-Liter-Diesel sinkt der Verbrauch nach WLTP-Norm1 um drei Prozent.
Werden die Einsatzbedingungen von häufigem Start-Stopp-Betrieb
geprägt – wie zum Beispiel bei Auslieferungsdiensten -, kann sich der
Verbrauchsvorteil sogar auf bis zu acht Prozent erhöhen.

„Unsere überlegte und ausgewogene Antriebsstrang-Strategie bietet
unseren Gewerbekunden viele Optionen, aus denen sie jene
elektrifizierte Lösung auswählen können, die am besten zu ihrem
individuellen Geschäftsmodell passt“, so Helmut Reder,
Baureihen-Direktor Nutzfahrzeuge bei Ford Europa.

Konnektivitätsbasierte Services

Mit dem modernen FordPass Connect-Onboard-Modem hat die jüngste
Generation vernetzter Service-Angebote bereits in die Nutzfahrzeuge
von Ford Einzug gehalten. Auf dieser Basis hat das Unternehmen eine
Reihe weiterer integrierter Lösungen entwickelt, die Flotten- und
Fuhrparkbetreibern die Verwaltung ihrer Fahrzeuge erleichtert und
zugleich die Produktivität erhöht.

Hierzu gehört zum Beispiel ein neues Wartungssystem, das in der
zweiten Jahreshälfte 2019 eingeführt wird. Es nimmt eine
100-prozentige Einsatzbereitschaft der Nutzfahrzeuge ins Visier und
setzt hierfür auf ein nutzerbasiertes Service-Angebot mit
Echtzeit-Daten. Anhand der Daten aus Schlüsselbereichen des Fahrzeugs
ermöglicht es maßgeschneiderte Inspektionen anstelle starrer
Wartungsintervalle. Das Fahrzeug muss also nur dann in die Werkstatt,
wenn notwendig. Zugleich lassen sich Reparaturen rechtzeitig planen.

Über eine benutzerfreundliche App lassen sich fortlaufend
Statusberichte zu jedem einzelnen Fahrzeug abrufen. Auch die Fahrer
werden über den Zustand des Transporters informiert. Vorteil:
Anstehende Service- und Wartungsarbeiten können bei einem
Werkstatt-Termin gebündelt erledigt werden, was die Standzeit des
Fahrzeugs reduziert.

Für Betreiber größerer Flotten führt Ford Telematics in diesem
Jahr ein Produkt ein, das Fuhrpark-Managern wichtige Schlüsselzahlen
bereitstellt, so dass sie auf dieser Basis optimale Entscheidungen
treffen und die Wirtschaftlichkeit ihres Unternehmens erhöhen können.
Dieses Produkt bietet Echtzeit-Informationen in Herstellerqualität,
die direkt von den vernetzten Fahrzeugen in der Flotte bezogen und
über die sogenannte „Transportation Mobility Cloud“2) von Ford
verteilt werden. So erhalten Fuhrpark-Manager mithilfe einer
Desktop-Anwendung Informationen zum Zustand, zur Effizienz, zur
Produktivität sowie zur Fahrzeugsicherheit – und können sofort
beurteilen, ob und wo Handlungsbedarf besteht.

Wie im Vorjahr bereits angekündigt, bietet Ford Data Services
großen Flotten die Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Datenpaket aus
ihren Fahrzeugen über die Cloud zu beziehen und es nahtlos in ihre
eigenen Systeme zu integrieren.

Genauso intensiv widmet sich Ford den Bedürfnissen von
Kleinbetrieben und selbstfahrenden Unternehmern. Viele nutzen heute
bereits die FordPass App, die wichtige Informationen zur Steigerung
von Komfort, Sicherheit und Effizienz bietet. Dazu gehören neue, auf
Geschäftskunden zugeschnittene Funktionen, wie zum Beispiel eine
Park-Funktion, mit der sie Abstellmöglichkeiten entsprechend der
Fahrzeughöhe ihres Transporters filtern können.

Noch in diesem Jahr debütiert zudem die komplett neue FordPass Pro
App, die speziell auf Inhaber kleinerer Betriebe mit bis zu fünf
Fahrzeugen zugeschnitten ist. Diese App beschränkt sich dabei auf
essentielle Funktionen und stellt den Gewerbetreibenden alle
notwendigen Informationen und Werkzeuge bereit, mit denen sie
sicherstellen können, dass ihre Fahrzeuge einsatzbereit sind.

Das Qualified Vehicle Modifier (QVM)-Programm

Seine führende Rolle im Nutzfahrzeugsektor will Ford auch durch
weitere strategische Partnerschaften und Allianzen in zentralen
Bereichen wie Fahrzeug-Um- und -Ausbauten bis zur Produktentwicklung
sichern. Eine zentrale Säule dieser Strategie ist das langjährige
Joint Venture mit Ford Otosan in der Türkei, wo der Großteil der
Transit-Modellfamilie produziert wird.

Das Qualified Vehicle Modifier (QVM)-Programm von Ford – ein
Gütesiegel für die vom Unternehmen zertifizierten Hersteller von
Auf-, Um- und Ausbauten – wurde erst kürzlich europaweit auf 100
QVM-Partner erweitert. Bis 2020 will Ford diese Zahl verdoppeln.
Jeder QVM-Partner hat Zugang zu Fahrzeuginformationen des
Herstellers.

Ford arbeitet eng mit diesen Partnern zusammen, um seinen Kunden
maßgeschneiderte Produkte anbieten zu können, wie etwa das 2018
eingeführte Ford Transit-Tiefrahmen-Fahrgestell. Die Rahmenhöhe wurde
bei dieser Version im Vergleich zu den konventionellen Ford
Transit-Fahrgestellen um 100 Millimeter abgesenkt. Das
Tiefrahmenfahrgestell richtet sich daher vor allem an die Hersteller
von Aufbauten (einschließlich Wohnmobil-Kabinen), die ihren Kunden
einen niedrigen Laderaumboden für bequemen Zustieg sowie für
einfaches Be- und Entladen bieten wollen. Hinzu kommt: Mit einer
Gewichtsersparnis von bis zu 200 Kilogramm bietet das
Tiefrahmenfahrgestell insbesondere in Kombination mit leichten
Aufbauten einen deutlichen Nutzlastvorteil.

Großen Erfolg verzeichnet die „One-Stop-Shop“-Initiative von Ford
– also das Versprechen, speziell umgebaute Fahrzeuge über einen
einzigen Ansprechpartner zu bestellen, nämlich den Ford
Nutzfahrzeugspezialisten im lokalen Showroom. Bis Ende 2020 werden 40
Umbauten der akkreditierten QVM-Partner, vom Kipper bis zum
Kühlfahrzeug, direkt in den Transit-Zentren verfügbar sein.

Das europaweite Netzwerk von Transit-Zentren ist Dreh- und
Angelpunkt für jedes Stadium der Kundenbeziehung, beginnend mit der
Beratung über die optimale Konfiguration von Fahrzeug und
Antriebsstrang bis hin zur Optimierung der Einsatzzeiten.

Waren es 2014 europaweit 750 Transit-Zentren, stehen Gewerbekunden
in Europa heute bereits 950 dieser spezialisierten
Nutzfahrzeug-Autohäuser offen, darunter aktuell 247 in Deutschland.
Auf Basis des Transit24-Kundenversprechens bieten sie ein umfassendes
Paket an Dienstleistungen an, das von priorisierten
Notfall-Reparaturen über schnelle Services während der Wartezeit des
Kunden bis hin zu erweiterten Öffnungszeiten und beschleunigten
Ersatzteile-Lieferungen reicht. Mit dem Einsatz mobiler
Service-Fahrzeuge und einem Tool zum Managen von Ausfallzeiten stehen
zwei weitere Dienstleistungen in den Startlöchern, die geeignet sind,
die Produktivität der Kundenunternehmen weiter zu erhöhen.

Die Allianz mit Volkswagen im Nutzfahrzeugbereich

Im Januar 2019 unterzeichneten die Ford Motor Company und die
Volkswagen AG die ersten formellen Vereinbarungen über eine breit
angelegte Allianz im Nutzfahrzeugbereich. Demnach wird Ford künftig
mittelgroße Pick-up für beide Unternehmen entwickeln und herstellen,
die bereits 2022 auf den Markt kommen sollen. Darüber hinaus
beabsichtigt Ford, größere Lieferfahrzeuge für europäische Kunden zu
entwickeln und zu produzieren, während Volkswagen die gleichen
Aufgaben für einen City-Transporter übernimmt.

Link auf „Go Further“-Material
Der nachfolgende Link führt auf „Go Further“-Material
(Pressemitteilungen, Bilder, Videos):
http://gofurther.fordpresskits.com

* Der neue Ford Transit BEV (Battery Electric Vehicle): Die
Verbrauchs-und Emissionswerte werden rechtzeitig vor Markteinführung
bekanntgegeben.

* Kraftstoffverbrauch des Ford Transit Custom Plug-In-Hybrid: 3,3
l/100 km; CO2-Emissionen: 75 g/km1)

* Kraftstoffverbrauch des Ford Tourneo Custom Plug-In-Hybrid: 3,3
l/100 km; CO2-Emissionen: 75 g/km1)

* Kraftstoffverbrauch des Ford Transit EcoBlue Hybrid: 7,6 l/100
km; CO2-Emissionen: 144 g/km1)

* Kraftstoffverbrauch des Ford Transit Custom EcoBlue Hybrid: 6,7
l/100 km; CO2-Emissionen: 139 g/km1)

* Kraftstoffverbrauch des Ford Tourneo Custom EcoBlue Hybrid: 7,0
l/100 km; CO2-Emissionen: 137 g/km1)

1) Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen
Messverfahren (§ 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils
geltenden Fassung) ermittelt.

Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem
weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte
Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP),
einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des
Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissoien, typgenehmigt. Seit dem 1.
September 2018 hat das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ),
das derzeitige Prüfverfahren, ersetzt. Wegen der realistischeren
Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen
Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher
als die nach dem NEFZ gemessenen.

Die angegebenen Werte dieses Fahrzeugtyps wurden bereits anhand
des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zu Vergleichszwecken
zurückgerechnet. Bitte beachten Sie, dass für CO2-Ausstoß-basierte
Steuern oder Abgaben seit dem 1.September 2018 die nach WLTP
ermittelten Werte als Berechnungsgrundlage herangezogen werden. Daher
können für die Bemessung solcher Steuern und Abgaben andere Werte als
die hier angegebenen gelten.

Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und
sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein
Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG: Der Kraftstoffverbrauch und
die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der
effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern
werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren
beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich
verantwortliche Treibhausgas. Weitere Informationen zum offiziellen
Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen
neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den
Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer
Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen
und bei http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist. Für weitere
Informationen siehe Pkw-EnVKV-Verordnung.

2) Über die Transportation Mobility Cloud

Als erste offene, Cloud-basierte Plattform verbindet die
Transportation Mobility Cloud (TMC) Fahrzeuge, Fahrer, Passagiere und
Citys durch Apps. Konzipiert und betrieben von Autonomic LLC, seit
kurzem eine Tochtergesellschaft der Ford Smart Mobility LLC,
unterstützt TMC Mobilitätsanbieter bei der Entwicklung moderner,
digitaler Verkehrsangebote im Rahmen industrieller Standardansprüche.
Weitere Informationen zu TMC und Autonomic LLC hält die Website
www.autonomic.ai bereit.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter
http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Isfried Hennen
Ford-Werke GmbH
0221/90-17518
ihennen1@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/6955/4235219

Bundesverband eMobilität: Industrie benötigt strategische Klarheit bei Elektromobilität

Bundesverband eMobilität e.V.

Berlin (ots) – Große Verwunderung hat der neue Vorschlag von
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer beim Bundesverband eMobilität
ausgelöst, wonach private Ladestationen für Elektroautos mit
Steuermilliarden finanziert werden sollen.

»Der Vorschlag wirkt grotesk vor dem Hintergrund, dass es gar
keine rechtliche Klarheit für den Einbau von Ladeinfrastruktur im
Miet- und Wohnungseigentumsrecht gibt«, sagte BEM-Präsident Kurt Sigl
am Montag in Ingolstadt. »Seit über vier Jahren beraten wir hierzu
mit dem Bundesverkehrsministerium, dem BMWI und dem BMU und kommen
keinen Schritt voran. Auch mit der Nationalen Plattform eMobilität
sowie der neu formierten Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität
gibt keine Fortschritte, sondern nur abgeblitzte Vorschläge wie Tempo
130 auf den Autobahnen oder die Abschaffung der
Dieselsubventionierung. Jetzt soll plötzlich der Steuerzahler
einspringen und sich den Verkehrswandel womöglich selbst
organisieren; das ist deutlich zu kurz gedacht.«

Nach Ansicht des Bundesverbands eMobilität benötigt die Industrie
für das Ausrollen der Elektromobilität strategische Klarheit über den
Kurs der Regierung. »Die Verkehrswende bedeutet für die Unternehmen
Investition und Risiko; umso mehr braucht es einen gemeinsamen
Masterplan für die Energie- und Verkehrswende, der Rechtssicherheit
schafft und das gewaltige Projekt auf eine belastbare Grundlage
stellt – diese gibt es bisher nicht.« Der Weg dahin sollte sich an
den EU-Vorgaben orientieren, welche die
EU-Gebäude-Energieeffizienz-Richtlinie bereits auf den Weg gebracht
haben. Förderung braucht es hierfür nicht, sondern Klarheiten und
Quoten für Parkraum bzw. Stellplätze. Das betrifft Neubauten und
Arbeitgeber gleichermaßen.

Der Bundesverband eMobilität (BEM), ein Zusammenschluss von
Unternehmen, Institutionen, Wissenschaftlern und Anwendern aus dem
Bereich der Elektromobilität, setzt sich dafür ein, die Mobilität in
Deutschland auf Basis Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität
umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die aktive Vernetzung von
Wirtschaftsakteuren für die Entwicklung nachhaltiger und intermodaler
Mobilitätslösungen, die Verbesserung der gesetzlichen
Rahmenbedingungen für den Ausbau der eMobilität als zukunftsweisendes
Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei
der Umstellung auf emissionsarme Antriebskonzepte. Der im Jahr 2009
gegründete BEM ist der größte nationale Verband dieser Branche. Seine
Mitgliedsunternehmen verzeichnen ein Umsatzvolumen von über 100
Milliarden Euro jährlich und beschäftigen über eine Million
Mitarbeiter weltweit.

Pressekontakt:
Bundesverband eMobilität e.V.,
Oranienplatz 5,
10999 Berlin
Fon 030 8638 1874 / eMail presse@bem-ev.de

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https://www.presseportal.de/pm/79936/4233778

5G: Ericsson, Audi und Sick präsentieren Mensch-Roboter-Interaktion in Echtzeit (FOTO)

Ericsson GmbH

Ingolstadt/Stockholm/Hannover (ots) –

> Ericsson-Stand auf Hannover-Messe mit 5G-Netz und
Mensch-Roboter-Interaktion in Echtzeit

> Gemeinsames Forschungsprojekt von Ericsson, Audi und Sick

> Sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine durch
niedrige Ende-zu-Ende-Latenz

Eine spannende Demonstration auf der Hannover Messe 2019, bei der
Mensch und Maschine Hand in Hand arbeiten: Der schwedische
Netzausrüster Ericsson bringt ein 5G-Netz auf seinen Messestand und
präsentiert gemeinsam mit Audi und Sick eine
Mensch-Roboter-Interaktion in Echtzeit. Ein kabelloser
Produktionsroboter interagiert dort mit dem Besucher. Das
Forschungsprojekt ist auf dem Ericsson-Stand in Halle 8 der
diesjährigen Industry-4.0-Leistungsschau zu sehen.

Künftig sollen kabellose Produktionsroboter und Mitarbeiter Hand
in Hand arbeiten. Damit die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert,
ist eine Interaktion in Echtzeit erforderlich. Schlüssel hierfür ist
die 5G-Technologie mit ihrer niedrigen Latenz, also
Ende-zu-Ende-Verzögerung von unter zehn Millisekunden, sowie ihrer
hohen Netzstabilität. Aufgrund dessen wird die Interaktion zwischen
Mensch und Maschine dank 5G gleichzeitig noch sicherer. Die
spielerische Demonstration am Hannover-Messe-Stand von Ericsson steht
beispielhaft für die Interaktion in einer Fabrik. Der Roboter verfügt
über Sensoren, die über das 5G-Netz angebunden sind. Sobald ein
Messebesucher seine Hand in Richtung des Roboters streckt, erkennen
dies die Sensoren des Roboters. Daraufhin reicht der Roboter dem Gast
eine Packung Minzbonbons. „Um flexible, kabellose Roboter in Zukunft
in Produktionsumgebungen zuverlässig und sicher mit Menschen
interagieren zu lassen, kommt man an 5G nicht vorbei“, erklärt
Jan-Peter Meyer-Kahlen, Leiter des ICT Development Centers Eurolab
Aachen. „Denn nur mit extrem niedrigen Latenzen bei gleichzeitig sehr
hoher Verfügbarkeit kann, der per 5G angebundene Roboter auf den
Menschen in Echtzeit reagieren.“

„Die Mensch-Roboter-Interaktion auf der Messe Hannover ist erst
der Anfang. Mit der Einführung von 5G in die Auto-Produktion gewinnen
wir ganz neue Möglichkeiten, Maschinen über Funk zu vernetzen“, sagt
Dr. Henning Löser, Leiter des Audi Production Lab, in dem Audi seit
August 2018 gemeinsam mit Ericsson ein lokales 5G-Netz für die
Fahrzeugfertigung erprobt. „Wir sind absolut überzeugt von dem
Potenzial der neuen Technologie. Daher wollen wir ein werkinternes
5G-Netz aufbauen, das die agile und flexible Produktion der Zukunft
ermöglicht.“

„Die 5G-Technologie bietet für den Einsatz unserer
Sensorik-Lösungen in verschiedenen Anwendungen wertvolle
Eigenschaften für die kabellose industrielle Kommunikation. Diese Art
der Kommunikation ermöglicht grundlegende Änderungen in der
Softwarearchitektur für eine flexiblere Automatisierung. Deshalb
evaluieren wir aktuell die 5G-Technologie für den industriellen
Einsatz. Beispielsweise sehen wir einen Vorteil darin, dass
Industriefahrzeuge 5G nicht nur innerhalb von Produktionshallen,
sondern auch außerhalb, und weltweit auf öffentlichen Straßen
einsetzen können. Das Beispiel einer Robotik-Applikation auf der
Hannover Messe beweist, wie zukünftig Mensch und Roboter dank
zuverlässiger Kommunikation mit geringer Latenzzeit besser
zusammenarbeiten können“, sagt Sebastian Heidepriem, Head of Wireless
Technologies bei der SICK AG.

Über AUDI AG:

Der Audi-Konzern mit seinen Marken Audi, Ducati und Lamborghini
ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und
Motorrädern im Premiumsegment. Er ist weltweit in mehr als 100
Märkten präsent und produziert an 18 Standorten in 13 Ländern.
100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die Audi Sport
GmbH (Neckarsulm), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata
Bolognese/Italien) und die Ducati Motor Holding S.p.A.
(Bologna/Italien).

2018 hat der Audi-Konzern rund 1,812 Millionen Automobile der
Marke Audi sowie 5.750 Sportwagen der Marke Lamborghini und 53.004
Motorräder der Marke Ducati an Kunden ausgeliefert. Im Geschäftsjahr
2018 erzielte der Premiumhersteller bei einem Umsatz von EUR 59,2
Mrd. ein Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen von EUR 4,7 Mrd.
Zurzeit arbeiten weltweit rund 90.000 Menschen für das Unternehmen,
davon mehr als 60.000 in Deutschland. Audi fokussiert auf nachhaltige
Produkte und Technologien für die Zukunft der Mobilität.

Über Ericsson:

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der
Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in
Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs
werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen
Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer
vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr
volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 101.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180
Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 20,9
Milliarden Euro (201,3 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ
OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 1.800 Mitarbeiter an 11
Standorten – darunter rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist
Düsseldorf.

Ericsson auf der Hannover Messe 2019

Wenn 2019 die 5G-Einführung auf die Hannover Messe – die Leitmesse
für die Industrie 4.0 – trifft, darf Ericsson nicht fehlen. Im
Gegenteil: Der schwedische Netzausrüster Ericsson nimmt das Jahr der
5G-Einführung und die Ernennung des Heimatlandes Schweden zum
Hannover-Messe-Partnerland 2019 zum Anlass, um mit einer erweiterten
Präsenz auf der Leitmesse für Industrie 4.0 aufzutreten. Unter dem
Motto „Empowering Connectivity. Be Limitless with 5G.“ wird Ericsson
sowohl mit einem eigenen rund 210 Quadratmeter großen Stand
auftreten, als auch Teil des Swedish Pavilion „Sweden Co-Lab –
Innovate with us!“ sein. Ericsson demontriert gemeinsam mit seinen
Partnern auf der diesjährigen Hannover Messe in vier verschiedenen
Schwerpunktbereichen spannende Forschungskooperationen,
Produktlösungen und Anwendungsfälle:

> Connections That Perform
> Smart Wireless Manufacturing
> Private Plant, Global Reach
> Robust, Secure & Safe Environments

Natürlich sind auch in diesem Jahr Medienvertreter herzlich
eingeladen zwischen dem 1. und 5. April den Ericsson-Stand (Halle 8)
auf der Hannover Messe zu besuchen. Darüber hinaus sind wir auch Teil
des Swedish Pavilion „Sweden Co-Lab – Innovate with us!“ (Halle 27).
Gespräche mit Ericsson-Experten sind natürlich möglich. Falls Sie
sich für einen Besuch des Ericsson-Standes anmelden möchten,
schreiben Sie mir eine E-Mail an ericsson.presse@ericsson.com

Weitere Informationen unter:
https://www.ericsson.com/hannovermesse

Pressekontakt AUDI AG:
Elise Pham
Kommunikation Unternehmen
Pressesprecherin Beschaffung und IT
Tel.: +49-841-89-48168
E-Mail: elise.pham@audi.de
www.audi-mediacenter.com

Pressekontakt Ericsson:
Martin Ostermeier
Leiter Externe Kommunikation Deutschland
Prinzenallee 21
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 (0) 211 534 1157
eMail: ericsson.presse@ericsson.com
www.ericsson.com

Original-Content von: Ericsson GmbH, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/13502/4231423