Barockspektakel „Caravaggio & Bernini“ ab Herbst im KHM

Kunsthistorisches Museum / Kunstkammer Wien

Wien (ots) – #barockstars im Kunsthistorischen Museum: Timeslot-Tickets ab jetzt
online erhältlich!

CARAVAGGIO & BERNINI – Die Entdeckung der Gefühle

Die Ausstellung präsentiert von 15. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020 ein großes
und überwältigendes visuelles Barockspektakel im Kunsthistorischen Museum. Im
Zentrum stehen dabei die bahnbrechenden Werke des Malers Michelangelo Merisi da
Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680).
Erstmals sind die beiden weltberühmten Protagonisten, die jeweils auf ihre Art
stilbildend für die europäische Kunst des 17. Jahrhunderts werden sollten,
gemeinsam in einer Ausstellung vereint. Was sie verbindet, ist eine neue
Aufmerksamkeit für die wirklichkeitsnahe Naturdarstellung und für das Pathos
großer Gefühle. Die Entdeckung der menschlichen Regungen als theatralisches
Anliegen des Barocks ist dann auch das zentrale Thema der Ausstellung, die – von
Caravaggio bis Bernini – über siebzig Meisterwerke römischer Malerei und
Skulptur in einen einzigartigen Dialog setzt.

Erstmals große Caravaggio/Bernini-Ausstellung in Österreich

Obwohl das Kunsthistorische Museum den umfangreichsten und wertvollsten Bestand
an Werken Caravaggios und seiner Nachfolger außerhalb Italiens besitzt, hat in
Österreich bislang noch keine Ausstellung zu diesem Maler und seiner Zeit
stattgefunden. Werke des um eine Generation jüngeren Bildhauers Gian Lorenzo
Bernini, dessen Kunst auch für den österreichischen Barock prägend werden
sollte, waren hierzulande bisher ebenfalls kaum zu sehen. Die Ausstellung spürt
dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionäre
Kunst im Rom dieser Zeit vor. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini
waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer neuartigen
Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil in Rom für
Furore sorgten.

Rom zu Gast in Wien

In sehr kurzer Zeit wurde Rom zu einem blühenden Zentrum innovativer Ideen und
Erfindungen. Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen
Umwälzungen, die in der heiligen Stadt zwischen 1600 und 1650 stattfanden und
weitreichende Auswirkungen auf ganz Europa hatten. In diesen Jahrzehnten wurde
die Stadt zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche talentierte Künstler, die aus
Florenz, Neapel und der Lombardei, aber auch aus Frankreich, Deutschland,
Flandern und den Niederlanden kamen. Sie alle experimentierten mit den neuen
Bildthemen und kompositorischen Lösungen. Es entstanden faszinierende Werke
voller Dramatik und Leidenschaft, die sich durch Darstellung exzentrischer wie
starker Bewegung und Gefühlsregung sowie durch eine theatralisch inszenierte
Farbregie auszeichnen. Die Figuren zeigen in ihrer ausholenden Gestik, ihrer
starken Mimik und in ihrem Handeln intensive Gefühle. Es wurde regelrecht zur
künstlerischen Aufgabe, das Publikum emotional zu berühren. Nicht nur in der
bildenden Kunst, sondern auch in Dichtung und Literatur sowie in Musik und
Theater kann man die vier Jahrzehnte von 1600 bis 1650 als Geburtsmoment einer
Kunst der Affekte bezeichnen. Plötzliches Erschrecken, wie beispielsweise bei
Caravaggios Knabe, von einer Eidechse gebissen, zeugen von dem regen Interesse
an der Darstellung wirkmächtiger Gefühle.

#barockstars

Charakteristisch für diese Epoche, die man später als Frühbarock bezeichnen
wird, ist auch eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter den
Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca)
oder die persönlichen Freundschaften belegen. Maler und Bildhauer arbeiteten
zusammen an der Ausstattung kostspieliger Familienkapellen und großer
Galeriesäle, in denen sich die Medien ergänzten, gegenseitig in der Wirkung
steigerten, ja mitunter so nebeneinander erschienen, dass ihre Grenzen fließend
wurden – ein weiteres Merkmal barocken Ausdrucks: Skulpturen können geradezu
malerische Qualitäten aufweisen, während umgekehrt die Malerei illusionistisch
Architektur und Skulptur hervorzubringen vermochte.

Die Ausstellung erhofft sich durch die Zusammenschau von Malerei und Skulptur
neuartige Perspektiven auf die römische Kunstlandschaft des frühen 17.
Jahrhunderts. Eine vergleichbar groß angelegte Auswahl herausragender Kunstwerke
dieser Zeit hat es außerhalb Italiens bislang nicht gegeben. Hauptwerke des
römischen Frühbarocks werden zu einem einzigartigen Schauzusammenhang
verdichtet, der erstmals die „Entdeckung der Gefühle“ als künstlerische
Herausforderung thematisiert und die BesucherInnen zugleich auf eine Reise in
die Ewige Stadt mitnimmt: Ganz direkt begegnen BetrachterInnen den zentralen
Impulsen Caravaggios und Berninis, die begleitet werden von einem Kaleidoskop an
Meisterwerken: von Malern wie Artemisia Gentileschi, Annibale Carracci, Nicolas
Poussin, Mattia Preti, Guido Reni oder Pietro da Cortona und von Bildhauern wie
Francesco Mochi, Giuliano Finelli, Alessandro Algardi oder François Du Quesnoy.

Highlights

Zu den Highlights der Ausstellung zählen neben den Gemälden aus dem
Kunsthistorischen Museum weitere Schlüsselwerke Caravaggios wie der Narziss, der
Knabe, von einer Eidechse gebissen, der berühmte Johannes der Täufer und das
Porträt des Malteser Ritters Antonio Martelli. Aus dem Oeuvre Berninis werden
die Medusa, ein Modell des Elefanten mit Obelisk, eine Büste des Kardinal
Richelieu, eine Statue des heiligen Sebastian und ein Modell für die Skulptur
der Verzückung der heiligen Theresa von Ávila in Wien zu sehen sein. Vier
kleine, bisher nie gezeigte Bronzeköpfe, die einst die Kutsche des Bildhauers
zierten und sich bis heute im Besitz der Bernini-Erben befinden, werden ebenso
nach Wien reisen. Zu den weiteren Highlights der Schau zählen Guido Renis
Bethlehemitischer Kindermord und das erst 2011 wiederaufgetauchte Werk Maria
Magdalena von Artemisia Gentileschi, der einzigen Künstlerin, die es in den
Kreis der italienischen Meistermaler des frühen 17. Jahrhunderts geschafft hat.
Erstmals wird das Gemälde aus Privatbesitz im Zuge der Ausstellung der
Öffentlichkeit zugänglich sein.

Internationale Museen und Privatsammlungen als Leihgeber

Die bedeutenden Leihgaben stammen u. a. aus dem Rijksmuseum in Amsterdam, dem
Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Uffizien in
Florenz, dem Victoria and Albert Museum in London, der National Gallery in
London, der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Art Institute in Chicago, der
Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, den Staatlichen Museen zu Berlin, dem
Getty Museum in Los Angeles, der Pinacoteca Vaticana im Vatikan und von privaten
Leihgebern.

Kooperation mit dem Rijksmuseum Amsterdam

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Rijksmuseum Amsterdam, wo sie
von 14. Februar bis 7. Juni 2020 zu sehen sein wird. Kuratiert wird die
Ausstellung von Gudrun Swoboda, Kuratorin für Südeuropäische Barockmalerei am
Kunsthistorischen Museum, Stefan Weppelmann, Direktor der Gemäldegalerie des
Kunsthistorischen Museums, und Frits Scholten, leitender Kurator für Skulptur am
Rijksmuseum.

Timeslot-Ticket und erweiterte Öffnungszeiten

Um das Besuchserlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten, ist für den Besuch
der Sonderausstellung die Buchung eines fixen Timeslots (Zeitfenster)
erforderlich. Der Einlass in die Sonderausstellung ist nur während des gebuchten
Timeslots möglich – die Dauer des Aufenthalts in der Ausstellung ist jedoch
nicht beschränkt.

Darüber hinaus werden den BesucherInnen, z. B. mit einem Premium-Ticket oder
Freitag-Abend-Special, unterschiedliche Möglichkeiten geboten, Caravaggio &
Bernini genießen zu können.

Damit den BesucherInnen des Kunsthistorischen Museums mehr Zeit für dieses
kulturelle Highlight bleibt, wurden die Öffnungszeiten der Sonderausstellung
erweitert:

Von 15.10.2019 bis 19.1.2020 ist die Sonderausstellung Mo, Di, Mi und Fr 9-18
Uhr sowie Do, Sa, So 9-21 Uhr geöffnet.

Auf der Caravaggio & Bernini-Website sind alle Informationen und Fragen zur
Ausstellung abrufbar: https://caravaggio-bernini.khm.at

Kontakt:
Kunsthistorisches Museum
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Leitung Public Relations
Onlinekommunikation & Social Media
KHM-Museumsverband
+43 52524 -4021
info.pr@khm.at
http://www.khm.at

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Ausstellung: Der Beginn einer neuen Welt / noch bis 29. September 2019 (FOTO)

Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC)

Köln (ots) –

Die Ausstellung „Der Beginn einer neuen Welt“ zeigt die
Entwicklung der modernen Skulptur aus der Perspektive von Bram
Hammacher, der das Kröller-Müller-Museum in Otterlo von 1948 bis 1963
leitete. Schon bei seinem Antritt als Direktor schlägt Hammacher
einen neuen Kurs ein, indem er den Strömungen der modernen
internationalen Bildhauerkunst einen wichtigen Stellenwert in
„seinem“ Museum einräumt.

Skulpturensammlung

Es gelingt ihm, eine Skulpturensammlung zusammenzutragen, die der
Gemäldesammlung von Helene Kröller-Müller in nichts nachsteht und dem
Museum ein einzigartiges Profil verleiht. Gerade zu jener Zeit gab es
nur wenige Museen, die Skulpturen zum Schwerpunkt hatten.

Im Laufe der Jahre schafft Hammacher es, Werke von unter anderem
Alexander Archipenko, Jean Arp, Antoine Bourdelle, Raymond
Duchamp-Villon, Julio Gonzalez, Barbara Hepworth, Jacques Lipchitz,
Marino Marini, Henry Moore, Constant Permeke, Auguste Rodin und Ossip
Zadkine zu erwerben. Zudem kauft Hammacher auch Skulpturen von
nichtwestlichen Künstlern, um die Einflüsse und Inspirationsquellen
der modernen Bildhauerei und Malerei zu dokumentieren.

Skulpturengarten

Hammachers großer Traum ist die Schaffung eines Skulpturengartens.
1961 ist es schließlich so weit: Unter großem internationalem
Interesse wird der Skulpturengarten des Kröller-Müller-Museums
eröffnet. Das Konzept – ein labyrinthartiger Garten, in dem Natur und
Skulptur gleichwertige Elemente darstellen – ist zu jener Zeit völlig
neu und absolut revolutionär. Von jenem Moment an gilt das
Kröller-Müller als eines der wichtigsten europäischen Museen für
moderne Skulptur.

Der Skulpturengarten ist Hammachers bekannteste Errungenschaft,
doch er erwirbt auch viele Skulpturen für „drinnen“, oft in enger
Wechselwirkung mit den Werken im Garten. Mit zahlreichen dieser
Skulpturen zeigt „Der Beginn einer neuen Welt“ eine umfassende und
vielseitige Übersicht der modernen Bildhauerei.

Die Ausstellung umfasst auch spätere Zugänge, die zum Teil als
Ergänzung zur Hammacher-Sammlung erworben wurden. Eines der
wichtigsten dieser Werke ist „Le commencement du monde“ von
Constantin Brancusi, dessen Titel zum Namen der Ausstellung
inspirierte.

Das Kröller-Müller Museum

Im Kröller-Müller-Museum befindet sich die zweitgrößte
Van-Gogh-Sammlung der Welt mit knapp 90 Gemälden und über 180
Zeichnungen. In der Van Gogh Galerie werden in wechselnden
Zusammenstellungen etwa 40 Werke von Vincent van Gogh ausgestellt.
Darüber hinaus zeigt das Museum Spitzenwerke moderner Meister wie
Claude Monet, Georges Seurat, Pablo Picasso und Piet Mondriaan.
Regelmäßig werden viel beachtete Sonderausstellungen organisiert.

Weitere Informationen: www.krollermuller.nl/de

Pressekontakt:
Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Natalie Poloczek
Presse/PR
npoloczek@holland.com
www.holland.com/de/presse.htm

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Schloss Hohenzieritz: Leihgabe zur feierlichen Eröffnung des Luisentags (FOTO)

Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (ots) –

Am 19. Juli 2019 begeht die Luisen-Gedenkstätte Hohenzieritz den
„Luisentag“ mit einem Programm aus Führungen und einem Vortrag. Der
diesjährige Jahrestag überrascht seine Gäste zudem mit einer
Besonderheit: Einer Leihgabe eines Luisenporträts für die
Gedenkstätte. „Die Dauerleihgabe der Stiftung Preußische Schlösser
und Gärten Berlin-Brandenburg ist für die Luisen-Gedenkstätte ganz
besonders passend und wertvoll“, so Dr. Pirko Kristin Zinnow,
Direktorin Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen
Mecklenburg-Vorpommern. „Es zeigt nicht nur die Königin Luise mit
einem hervorragenden Porträt, sondern visualisiert gleichzeitig die
vielfältige Geschichte der Gedenkstätte hier im Schloss.“

Mit dem Luisentag erinnert die Gedenkstätte an Königin Luise von
Preußen, die vor 209 Jahren im Sommerschloss ihres Vaters unerwartet
verstarb. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit einer öffentlichen
Führung durch den Landschaftspark. Um 17 Uhr gibt es eine Führung
durch die Gedenkstätte. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung
durch Dr. Pirko Kristin Zinnow hält die Kunsthistorikerin und
Ägyptologin Dr. Friederike Werner (München) einen Vortrag zum
Ägyptischen Saal im Schloss Hohenzieritz und dessen Bildsprache. Wie
sich die Verbindungen zwischen Ägypten, Hohenzieritz, Herzog Carl von
Mecklenburg-Strelitz, Friedrich Wilhelm III. und nicht zuletzt zur
Königin Luise charakterisieren lassen, wird Dr. Werner in ihrem
Vortrag den Zuhörern näher erläutern.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung und der Gedenkstätte ist an
diesem Tag kostenfrei.

Öffnungszeiten 2019

Mai bis September
Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr

Oktober
Samstag, Sonntag, feiertags: 10 – 16 Uhr

Weitere Informationen und begleitendes Bildmaterial sind auf
www.mv-schloesser.de/aktuelles zu finden.

Pressekontakt:
Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen
Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Nicole Lerrahn
Werderstraße 141
19055 Schwerin
Tel.: 0385-588 47 022
Mail: nicole.lerrahn@ssgk-mv.de

Original-Content von: Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/135180/4326885

Schloss Hohenzieritz: Leihgabe zur feierlichen Eröffnung des Luisentags (FOTO)

Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern

Schwerin (ots) –

Am 19. Juli 2019 begeht die Luisen-Gedenkstätte Hohenzieritz den
„Luisentag“ mit einem Programm aus Führungen und einem Vortrag. Der
diesjährige Jahrestag überrascht seine Gäste zudem mit einer
Besonderheit: Einer Leihgabe eines Luisenporträts für die
Gedenkstätte. „Die Dauerleihgabe der Stiftung Preußische Schlösser
und Gärten Berlin-Brandenburg ist für die Luisen-Gedenkstätte ganz
besonders passend und wertvoll“, so Dr. Pirko Kristin Zinnow,
Direktorin Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen
Mecklenburg-Vorpommern. „Es zeigt nicht nur die Königin Luise mit
einem hervorragenden Porträt, sondern visualisiert gleichzeitig die
vielfältige Geschichte der Gedenkstätte hier im Schloss.“

Mit dem Luisentag erinnert die Gedenkstätte an Königin Luise von
Preußen, die vor 209 Jahren im Sommerschloss ihres Vaters unerwartet
verstarb. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit einer öffentlichen
Führung durch den Landschaftspark. Um 17 Uhr gibt es eine Führung
durch die Gedenkstätte. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung
durch Dr. Pirko Kristin Zinnow hält die Kunsthistorikerin und
Ägyptologin Dr. Friederike Werner (München) einen Vortrag zum
Ägyptischen Saal im Schloss Hohenzieritz und dessen Bildsprache. Wie
sich die Verbindungen zwischen Ägypten, Hohenzieritz, Herzog Carl von
Mecklenburg-Strelitz, Friedrich Wilhelm III. und nicht zuletzt zur
Königin Luise charakterisieren lassen, wird Dr. Werner in ihrem
Vortrag den Zuhörern näher erläutern.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung und der Gedenkstätte ist an
diesem Tag kostenfrei.

Öffnungszeiten 2019

Mai bis September
Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr

Oktober
Samstag, Sonntag, feiertags: 10 – 16 Uhr

Weitere Informationen und begleitendes Bildmaterial sind auf
www.mv-schloesser.de/aktuelles zu finden.

Pressekontakt:
Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen
Mecklenburg-Vorpommern
Pressestelle
Nicole Lerrahn
Werderstraße 141
19055 Schwerin
Tel.: 0385-588 47 022
Mail: nicole.lerrahn@ssgk-mv.de

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Künstler Branko Smon macht Matterhorn zum weltweiten Botschafter für neues Plastikbewusstsein (FOTO)

Earth Plastic View

Zermatt (ots) –

Sperrfrist: 19.07.2019 14:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ist.

Nach Schätzungen von Wissenschaftlern wird der weltweite
Plastikbestand in diesem Jahr voraussichtlich bei etwa sieben
Milliarden Tonnen liegen. Der Künstler Branko Smon hat sich zur
Aufgabe gemacht, dieses unvorstellbare Ausmaß zu visualisieren und
begreifbar zu machen. Mit seinem Kunstprojekt „Earth Plastic View“
verwandelt er das Matterhorn, den meistfotografierten Berg der Welt,
anhand von mehreren Installationen zum weltweiten Botschafter für ein
neues globales Plastikbewusstsein. Die Vernissage findet am
19.07.2019 unter Beteiligung von Inga Kälber, Gründerin von Zero
Waste Deutschland, Ursula Schneider Schüttel, Nationalrätin und
Präsidentin von Pro Natura und Antoinette Vermilye, Mitgründerin der
Gallifrey Foundation in Zermatt/Schweiz statt. Das Projekt wird unter
anderem vom Fraunhofer LBF, Bereich Kunststoffe unterstützt. Die
Patenschaft übernimmt der Schweizer Pionier Bertrand Piccard.

Lesen Sie den vollständigen Text hier: https://bit.ly/2YgCbXG

Vier große „Earth Plastic View“-Frames, aufgestellt an
unterschiedlichen Aussichtspunkten rund um den Gornegrat, zeigen die
räumliche Ausdehnung des Volumens des weltweiten Plastikbestands in
Granulatform. Die imposanten Sichtrahmen umfassen die Silhouette des
Matterhorns mit dem umliegenden Bergmassiv. Daneben stehen an sechs
Positionen rund um den Gornergrat zwei Meter große, mit
Plastikgegenständen, Plastikmahlgut und Plastikgranulat gefüllte
Kuben. Das Volumen dieser „MyEarthPlasticPart-cubes“ von 1,9 m3
entspricht dem weltweiten Pro-Kopf-Aufkommen an Plastik in
Granulatform bei einer derzeitigen Weltbevölkerung von 7,64 Mrd.
Menschen.

Speziell für das Projekt entwickelte Smon die „Earth Plastic
View“-Art App. Die App zeigt interaktiv an sieben Aussichtspunkten
die Ausdehnung des Plastikvolumens am Matterhorn im Jahr 2019 sowie
das Ansteigen des Volumens auf 32 km3 bis zum Jahr 2035, wenn wir
unseren Umgang mit Plastik nicht verändern. Sie ist ab dem 19.07.2019
im App Store und im Google Play Store erhältlich und global
anwendbar.

Anmeldung Vernissage: https://earth-plastic-view.eventbrite.de

– Pressemappe
– Videobotschaft von Bertrand Piccard
– Foto- und Videomaterial des Hubschrauberflugs [ab dem 19.07.]
– Fotos der Installation und der Eröffnung [ab dem 19.07.]

zum Download unter: www.earth-plastic-view.de

Pressekontakt:
Earth Plastic View
Tonia Heyckendorf
Nordbahnhofstraße 80
70191 Stuttgart

Telefon: 0049-151-56 56 52 82
E-Mail: presse@earth-plastic-view.de
Web: www.earth-plastic-view.de

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https://www.presseportal.de/pm/135351/4325746

Finale MS EUROPA meets Sansibar: Stephan Grossmann ist Sieger des MS EUROPA Poetry Awards 2019 (FOTO)

Hapag-Lloyd Cruises

Hamburg (ots) –

– Sommerparty „MS EUROPA meets Sansibar 2019“ zum 17. Mal vor Sylt
– Poetry Award-Sieger aus den Vorjahren traten final gegeneinander
an
– Live-Act von Kool & the Gang mit Hits wie „Fresh“ und
„Celebration“

Die Jury hat entschieden: Stephan Grossmann ist der Sieger des
diesjährigen MS EUROPA Poetry Awards. Er wurde heute Abend im Rahmen
des großen Finales von MS EUROPA meets Sansibar 2019 gekürt, während
das Luxuskreuzfahrtschiff vor List auf Reede lag. Die Sieger der
Vorjahre stellten sich der versierten Jury bestehend aus Kapitän Olaf
Hartmann, Bestseller-Autor Sebastian Fitzek und Moderator Jan Hofer
und traten mit ihrer eigenen Dichtkunst gegeneinander an. Auf der
Bühne standen Schauspielerin Gesine Cukrowski (Gewinnerin aus 2015
und 2018), die Schauspieler Stephan Grossmann (Gewinner aus 2017) und
Antoine Monot, Jr. (Gewinner aus 2015), Schauspielerin Jana Pallaske
(Gewinnerin aus 2016) sowie Schauspieler Peter Prager (Gewinner aus
2018) und Moderator Dennis Wilms (Gewinner aus 2016). Nina Bott
moderierte den MS EUROPA Poetry Award 2019. Die Gastgeber Karl J.
Pojer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Hapag-Lloyd Cruises,
sowie Herbert Seckler, Inhaber der Sansibar Sylt, begrüßten die Gäste
der EUROPA sowie Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Show-Business
zu dem Sommerevent an Bord des Luxusschiffes.

Die prominenten Teilnehmer des Poetry Awards mussten sich, wie in
den Jahren zuvor, bei der Kreation ihrer Gedichte an bestimmte Regeln
halten: Jedes Gedicht durfte nicht mehr als 100 Wörter umfassen,
zusätzlich sollten vier vorgegebene Begriffe integriert werden. In
diesem Jahr waren es die Wörter „MS EUROPA“, „Sansibar“, „Sylt“ und
„Finale“. Jedes der vorgetragenen Gedichte konnte Jury und Publikum
durch Kreativität, Anspruch und Vortrag begeistern – eines jedoch
ganz besonders. Stephan Grossmann überzeugte die fachkundige Jury mit
seinem Gedicht. Er widmet die erhaltene Spendensumme in Höhe von
10.000 Euro an die Einrichtungen „Berliner Gasthausmission e. V.“ und
„Naturschutzstiftung Deutsche Ostsee“. Neben Kapitän Olaf Hartmann
sind die Jury-Mitglieder Sebastian Fitzek und Jan Hofer bekannte
Gesichter beim Poetry Award, Fitzek ist zum dritten Mal Teil der
Jury, Hofer nahm selbst bereits als Dichter am Award teil.

Nach der Verleihung begeisterte die Soul- und Funk-Band „Kool &
the Gang“ mit ihren bekannten Hits und sorgte für eine volle
Tanzfläche auf dem Pooldeck der EUROPA.

Informationen zu Hapag-Lloyd Cruises unter www.hl-cruises.de –
Aktuelle Pressemeldungen sowie Bildmaterial unter
www.hl-cruises.de/presse – PASSAGEN.tv unter
www.hl-cruises.de/passagentv/ – Hapag-Lloyd Cruises Blog unter
www.hl-cruises.de/blog

Pressekontakt:
Negar Etminan
Leiterin Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 40 307030-391
E-Mail: presse@hl-cruises.com

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https://www.presseportal.de/pm/22469/4322311

Ausstellung: Der Beginn einer neuen Welt / noch bis 29. September 2019 (FOTO)

Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC)

Köln (ots) –

Die Ausstellung „Der Beginn einer neuen Welt“ zeigt die
Entwicklung der modernen Skulptur aus der Perspektive von Bram
Hammacher, der das Kröller-Müller-Museum in Otterlo von 1948 bis 1963
leitete. Schon bei seinem Antritt als Direktor schlägt Hammacher
einen neuen Kurs ein, indem er den Strömungen der modernen
internationalen Bildhauerkunst einen wichtigen Stellenwert in
„seinem“ Museum einräumt.

Skulpturensammlung

Es gelingt ihm, eine Skulpturensammlung zusammenzutragen, die der
Gemäldesammlung von Helene Kröller-Müller in nichts nachsteht und dem
Museum ein einzigartiges Profil verleiht. Gerade zu jener Zeit gab es
nur wenige Museen, die Skulpturen zum Schwerpunkt hatten.

Im Laufe der Jahre schafft Hammacher es, Werke von unter anderem
Alexander Archipenko, Jean Arp, Antoine Bourdelle, Raymond
Duchamp-Villon, Julio Gonzalez, Barbara Hepworth, Jacques Lipchitz,
Marino Marini, Henry Moore, Constant Permeke, Auguste Rodin und Ossip
Zadkine zu erwerben. Zudem kauft Hammacher auch Skulpturen von
nichtwestlichen Künstlern, um die Einflüsse und Inspirationsquellen
der modernen Bildhauerei und Malerei zu dokumentieren.

Skulpturengarten

Hammachers großer Traum ist die Schaffung eines Skulpturengartens.
1961 ist es schließlich so weit: Unter großem internationalem
Interesse wird der Skulpturengarten des Kröller-Müller-Museums
eröffnet. Das Konzept – ein labyrinthartiger Garten, in dem Natur und
Skulptur gleichwertige Elemente darstellen – ist zu jener Zeit völlig
neu und absolut revolutionär. Von jenem Moment an gilt das
Kröller-Müller als eines der wichtigsten europäischen Museen für
moderne Skulptur.

Der Skulpturengarten ist Hammachers bekannteste Errungenschaft,
doch er erwirbt auch viele Skulpturen für „drinnen“, oft in enger
Wechselwirkung mit den Werken im Garten. Mit zahlreichen dieser
Skulpturen zeigt „Der Beginn einer neuen Welt“ eine umfassende und
vielseitige Übersicht der modernen Bildhauerei.

Die Ausstellung umfasst auch spätere Zugänge, die zum Teil als
Ergänzung zur Hammacher-Sammlung erworben wurden. Eines der
wichtigsten dieser Werke ist „Le commencement du monde“ von
Constantin Brancusi, dessen Titel zum Namen der Ausstellung
inspirierte.

Das Kröller-Müller Museum

Im Kröller-Müller-Museum befindet sich die zweitgrößte
Van-Gogh-Sammlung der Welt mit knapp 90 Gemälden und über 180
Zeichnungen. In der Van Gogh Galerie werden in wechselnden
Zusammenstellungen etwa 40 Werke von Vincent van Gogh ausgestellt.
Darüber hinaus zeigt das Museum Spitzenwerke moderner Meister wie
Claude Monet, Georges Seurat, Pablo Picasso und Piet Mondriaan.
Regelmäßig werden viel beachtete Sonderausstellungen organisiert.

Weitere Informationen: www.krollermuller.nl/de

Pressekontakt:
Niederländisches Büro für Tourismus & Convention
Natalie Poloczek
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www.holland.com/de/presse.htm

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https://www.presseportal.de/pm/13059/4324480

Unsere Erde ist ein fragiles Frühstücksei – 300 Einreichungen bei Kunstwettbewerb „PlanetArtist“ von NABU, NuArt und Kühlhaus Berlin – jetzt darf das Publikum abstimmen (FOTO)

NABU

Berlin (ots) –

Hintergründig, überraschend und kontrovers. Über 300 Kunstwerke
zum Thema „Mensch und Natur“ wurden bei dem internationalen
Kunstwettbewerb „PlanetArtist“ eingereicht, den NABU, NuArt und das
Kühlhaus Berlin ausgeschrieben haben. Die Werke sind so
abwechslungsreich und vielfältig wie das Leben in einem tropischen
Regenwald. Da schwebt unser Planet Erde in der Form eines
Frühstückseis durch den luftleeren Raum; In einer Video-Performance
bewegen sich zwei Frauen durch die schier endlose Salzlandschaft: Die
Arbeit nimmt die Folgen von Übernutzung und Klimawandel in den Blick;
Eine mehrteilige Wandinstallation aus Edelstahl-Käfern und -Bienen
macht das Insektensterben zum Thema. Alle eingereichten Gemälde,
Fotoarbeiten, Plastiken, Installationen und Collagen sind auf
www.nabu.de/planet-artist-abstimmung zu sehen. Bis zum 31. Juli
können Natur- und Kunstinteressierte online für ihr favorisiertes
Werk abstimmen.

Auch NABU-Präsident Olaf Tschimpke lässt sich von den Kunstwerken
inspirieren: „Wenn ich mal eine Pause brauche, scrolle ich durch die
300 Kunstwerke und entdecke immer wieder neue Bilder, die mich
faszinieren. Die Arbeiten setzen sich auf eindrückliche Art und Weise
mit den brennenden ökologischen Fragen unserer Zeit auseinander. Sie
zeigen Lösungen auf und entwerfen Utopien. Wir können von ihnen
lernen“, so Tschimpke. Gemeinsam mit dem Fotografen Matthias Koch und
der Geschäftsführerin des Kühlhaus Berlin, Andrea Wenzler, ist er
Mitglied der dreiköpfigen interdisziplinären PlanetArtist-Jury. Neben
der Publikumsabstimmung wird die Jury ihre drei besten Werke küren.
Alle Gewinnerinnen und Gewinner werden am 31. Juli bekannt gegeben.

Zu gewinnen sind vier Ausstellungsflächen bei „PlanetArt –
Festvial of Nature“, das vom 11. bis 21. September 2019 im Kühlhaus
Berlin stattfindet. Die ausgewählten Werke werden hier zusammen mit
den Arbeiten 30 renommierter Künstlerinnen und Künstler einer breiten
Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung wird kuratiert von
Marianne Kapfer, Filmemacherin und Kuratorin des Kühlhaus Berlin.
Besucherinnen und Besucher erwartet auf dem Festival ein kulturelles
Programm mit Konzerten, Lesungen und Vorträgen. Auch die Ausstellung
„NABU-Welten“ ist erstmalig bei PlanetArt zu sehen.

Online-Abstimmung: www.nabu.de/planet-artist-abstimmung
Infos zum Festival: www.planet-art-festival.de
Kostenlose Pressefotos: www.NABU.de/pressebilder_planetartist

Pressekontakt:
Britta Hennigs, Leiterin Internationale Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit, Tel. + 49 (0)30.28 49 84-17 22, E-Mail:
Britta.Hennigs@nabu.de

Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/6347/4321550

Die Bekanntheit der Marke „GMA“ wächst weltweit – mit strategischen Partnern in sechs Ländern und dem Ziel, über Musik Kultur zu vermitteln

Taiwan Television Enterprise Ltd.

Taipeh, Taiwan (ots/PRNewswire) – Am 29. Juni gingen die „Golden
Melody Awards & Festival“ des Jahres 2019 zu Ende. Die Programme und
der Aufbau des Festivals wurden um zusätzliche strategische
Zusammenschlüsse mit Musikfestivals aus aller Welt erweitert,
darunter mit den Festivals „TIMM“ aus Japan, „BMMF“ aus Thailand und
„Live at Heart“ aus Schweden, sowie den neuen Partnern „MU:CON“ aus
Korea, „City ROARS Festival“ aus Malaysia und „Playtime Festival“ aus
der Mongolei. Das diesjährige „GMA Music Festival“ fand große
Resonanz; es stellte populäre Musik Taiwans heraus. Das Segment „GMA
Showcase“ präsentierte dieses Jahr auch Musik vieler verschiedener
Regionen und Genres. Zum ersten Mal arbeitete „GMA Heat“ mit „Le
Bureau Export“ und der „Singapore Music Society“ zusammen. Viele Fans
unterstützten dies. „Es ist uns eine Ehre und Freude, an den
GMA-Aktivitäten und -Panels teilzunehmen, und wir freuen uns auf
weitere solcher Gelegenheiten in der Zukunft“, so Benjamin
Demelemester, Vertreter von La Bureau Export.

Die „Golden Melody Awards & Festival“ haben jedes Jahr große
Musikfestivals in aller Welt besucht, um Auftrittsmöglichkeiten für
herausragende Sänger und Bands Taiwans zu finden. Von ihren
strategischen Partnern würde das Playtime Festival aus der Mongolei
direkt nach den GMA ausgetragen. „Die Vielfalt und Qualität der
Golden Melody Awards & Festival in Taiwan haben mich sehr
beeindruckt“, so Natsagdorj Tserendorj, Vertreter des Playtime
Festival. Die taiwanesische Band „LEO37+SOSS“, die sich aus
taiwanesischen, kanadischen und brasilianischen Musikern
zusammensetzt, besuchte am 07. Juli die Mongolei und begeisterte mit
atemberaubenden Darbietungen. Als sie über die Reise in die Mongolei
informiert wurden, haben sich die Mitglieder von LEO37+SOSS alle sehr
gefreut. Es gibt viele taiwanesische Musiker, die an anderen
Musikfestivals im Ausland über den strategischen Zusammenschluss
teilnehmen würden – für weitere musikalische Austauschmöglichkeiten
und Darbietungen.

Die GMA haben die Bekanntheit ihrer Marke mit Erfolg weltweit
gesteigert – mit dem Ziel, internationale Sichtweisen vorzustellen
und neue Chancen zu eröffnen. Mit der Teilnahme an
GMA-Veranstaltungen in Taiwan erleben Fachleute der Branche kreative
Freiheit, Vielfalt, verschiedene Genres und Dynamik im Musikbereich.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/944461/LEO37_SOSS.jpg

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Barockspektakel „Caravaggio & Bernini“ ab Herbst im KHM

Kunsthistorisches Museum / Kunstkammer Wien

Wien (ots) – #barockstars im Kunsthistorischen Museum: Timeslot-Tickets ab jetzt
online erhältlich!

CARAVAGGIO & BERNINI – Die Entdeckung der Gefühle

Die Ausstellung präsentiert von 15. Oktober 2019 bis 19. Jänner 2020 ein großes
und überwältigendes visuelles Barockspektakel im Kunsthistorischen Museum. Im
Zentrum stehen dabei die bahnbrechenden Werke des Malers Michelangelo Merisi da
Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680).
Erstmals sind die beiden weltberühmten Protagonisten, die jeweils auf ihre Art
stilbildend für die europäische Kunst des 17. Jahrhunderts werden sollten,
gemeinsam in einer Ausstellung vereint. Was sie verbindet, ist eine neue
Aufmerksamkeit für die wirklichkeitsnahe Naturdarstellung und für das Pathos
großer Gefühle. Die Entdeckung der menschlichen Regungen als theatralisches
Anliegen des Barocks ist dann auch das zentrale Thema der Ausstellung, die – von
Caravaggio bis Bernini – über siebzig Meisterwerke römischer Malerei und
Skulptur in einen einzigartigen Dialog setzt.

Erstmals große Caravaggio/Bernini-Ausstellung in Österreich

Obwohl das Kunsthistorische Museum den umfangreichsten und wertvollsten Bestand
an Werken Caravaggios und seiner Nachfolger außerhalb Italiens besitzt, hat in
Österreich bislang noch keine Ausstellung zu diesem Maler und seiner Zeit
stattgefunden. Werke des um eine Generation jüngeren Bildhauers Gian Lorenzo
Bernini, dessen Kunst auch für den österreichischen Barock prägend werden
sollte, waren hierzulande bisher ebenfalls kaum zu sehen. Die Ausstellung spürt
dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionäre
Kunst im Rom dieser Zeit vor. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini
waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer neuartigen
Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil in Rom für
Furore sorgten.

Rom zu Gast in Wien

In sehr kurzer Zeit wurde Rom zu einem blühenden Zentrum innovativer Ideen und
Erfindungen. Die Ausstellung konzentriert sich auf die künstlerischen
Umwälzungen, die in der heiligen Stadt zwischen 1600 und 1650 stattfanden und
weitreichende Auswirkungen auf ganz Europa hatten. In diesen Jahrzehnten wurde
die Stadt zu einem Anziehungspunkt für zahlreiche talentierte Künstler, die aus
Florenz, Neapel und der Lombardei, aber auch aus Frankreich, Deutschland,
Flandern und den Niederlanden kamen. Sie alle experimentierten mit den neuen
Bildthemen und kompositorischen Lösungen. Es entstanden faszinierende Werke
voller Dramatik und Leidenschaft, die sich durch Darstellung exzentrischer wie
starker Bewegung und Gefühlsregung sowie durch eine theatralisch inszenierte
Farbregie auszeichnen. Die Figuren zeigen in ihrer ausholenden Gestik, ihrer
starken Mimik und in ihrem Handeln intensive Gefühle. Es wurde regelrecht zur
künstlerischen Aufgabe, das Publikum emotional zu berühren. Nicht nur in der
bildenden Kunst, sondern auch in Dichtung und Literatur sowie in Musik und
Theater kann man die vier Jahrzehnte von 1600 bis 1650 als Geburtsmoment einer
Kunst der Affekte bezeichnen. Plötzliches Erschrecken, wie beispielsweise bei
Caravaggios Knabe, von einer Eidechse gebissen, zeugen von dem regen Interesse
an der Darstellung wirkmächtiger Gefühle.

#barockstars

Charakteristisch für diese Epoche, die man später als Frühbarock bezeichnen
wird, ist auch eine zunehmende Bereitschaft zur Zusammenarbeit unter den
Künstlern, wie die Gründung einer gemeinsamen Akademie (Accademia di San Luca)
oder die persönlichen Freundschaften belegen. Maler und Bildhauer arbeiteten
zusammen an der Ausstattung kostspieliger Familienkapellen und großer
Galeriesäle, in denen sich die Medien ergänzten, gegenseitig in der Wirkung
steigerten, ja mitunter so nebeneinander erschienen, dass ihre Grenzen fließend
wurden – ein weiteres Merkmal barocken Ausdrucks: Skulpturen können geradezu
malerische Qualitäten aufweisen, während umgekehrt die Malerei illusionistisch
Architektur und Skulptur hervorzubringen vermochte.

Die Ausstellung erhofft sich durch die Zusammenschau von Malerei und Skulptur
neuartige Perspektiven auf die römische Kunstlandschaft des frühen 17.
Jahrhunderts. Eine vergleichbar groß angelegte Auswahl herausragender Kunstwerke
dieser Zeit hat es außerhalb Italiens bislang nicht gegeben. Hauptwerke des
römischen Frühbarocks werden zu einem einzigartigen Schauzusammenhang
verdichtet, der erstmals die „Entdeckung der Gefühle“ als künstlerische
Herausforderung thematisiert und die BesucherInnen zugleich auf eine Reise in
die Ewige Stadt mitnimmt: Ganz direkt begegnen BetrachterInnen den zentralen
Impulsen Caravaggios und Berninis, die begleitet werden von einem Kaleidoskop an
Meisterwerken: von Malern wie Artemisia Gentileschi, Annibale Carracci, Nicolas
Poussin, Mattia Preti, Guido Reni oder Pietro da Cortona und von Bildhauern wie
Francesco Mochi, Giuliano Finelli, Alessandro Algardi oder François Du Quesnoy.

Highlights

Zu den Highlights der Ausstellung zählen neben den Gemälden aus dem
Kunsthistorischen Museum weitere Schlüsselwerke Caravaggios wie der Narziss, der
Knabe, von einer Eidechse gebissen, der berühmte Johannes der Täufer und das
Porträt des Malteser Ritters Antonio Martelli. Aus dem Oeuvre Berninis werden
die Medusa, ein Modell des Elefanten mit Obelisk, eine Büste des Kardinal
Richelieu, eine Statue des heiligen Sebastian und ein Modell für die Skulptur
der Verzückung der heiligen Theresa von Ávila in Wien zu sehen sein. Vier
kleine, bisher nie gezeigte Bronzeköpfe, die einst die Kutsche des Bildhauers
zierten und sich bis heute im Besitz der Bernini-Erben befinden, werden ebenso
nach Wien reisen. Zu den weiteren Highlights der Schau zählen Guido Renis
Bethlehemitischer Kindermord und das erst 2011 wiederaufgetauchte Werk Maria
Magdalena von Artemisia Gentileschi, der einzigen Künstlerin, die es in den
Kreis der italienischen Meistermaler des frühen 17. Jahrhunderts geschafft hat.
Erstmals wird das Gemälde aus Privatbesitz im Zuge der Ausstellung der
Öffentlichkeit zugänglich sein.

Internationale Museen und Privatsammlungen als Leihgeber

Die bedeutenden Leihgaben stammen u. a. aus dem Rijksmuseum in Amsterdam, dem
Metropolitan Museum of Art in New York, dem Louvre in Paris, den Uffizien in
Florenz, dem Victoria and Albert Museum in London, der National Gallery in
London, der Eremitage in Sankt Petersburg, dem Art Institute in Chicago, der
Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid, den Staatlichen Museen zu Berlin, dem
Getty Museum in Los Angeles, der Pinacoteca Vaticana im Vatikan und von privaten
Leihgebern.

Kooperation mit dem Rijksmuseum Amsterdam

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Rijksmuseum Amsterdam, wo sie
von 14. Februar bis 7. Juni 2020 zu sehen sein wird. Kuratiert wird die
Ausstellung von Gudrun Swoboda, Kuratorin für Südeuropäische Barockmalerei am
Kunsthistorischen Museum, Stefan Weppelmann, Direktor der Gemäldegalerie des
Kunsthistorischen Museums, und Frits Scholten, leitender Kurator für Skulptur am
Rijksmuseum.

Timeslot-Ticket und erweiterte Öffnungszeiten

Um das Besuchserlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten, ist für den Besuch
der Sonderausstellung die Buchung eines fixen Timeslots (Zeitfenster)
erforderlich. Der Einlass in die Sonderausstellung ist nur während des gebuchten
Timeslots möglich – die Dauer des Aufenthalts in der Ausstellung ist jedoch
nicht beschränkt.

Darüber hinaus werden den BesucherInnen, z. B. mit einem Premium-Ticket oder
Freitag-Abend-Special, unterschiedliche Möglichkeiten geboten, Caravaggio &
Bernini genießen zu können.

Damit den BesucherInnen des Kunsthistorischen Museums mehr Zeit für dieses
kulturelle Highlight bleibt, wurden die Öffnungszeiten der Sonderausstellung
erweitert:

Von 15.10.2019 bis 19.1.2020 ist die Sonderausstellung Mo, Di, Mi und Fr 9-18
Uhr sowie Do, Sa, So 9-21 Uhr geöffnet.

Auf der Caravaggio & Bernini-Website sind alle Informationen und Fragen zur
Ausstellung abrufbar: https://caravaggio-bernini.khm.at

Kontakt:
Kunsthistorisches Museum
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Leitung Public Relations
Onlinekommunikation & Social Media
KHM-Museumsverband
+43 52524 -4021
info.pr@khm.at
http://www.khm.at

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