Großes Finale in der Deutschen Rallye-Meisterschaft: SKODA AUTO Deutschland Pilot Fabian Kreim will dritten Titel (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Weiterstadt (ots) –

– Zwei Punkte fehlen noch: Fabian Kreim/Tobias Braun reicht
bereits Platz neun bei der 3-Städte-Rallye zum Triumph in der
Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
– Heißes Duell: Nur Hermann Gassner Jr./Ursula Mayrhofer können
DRM-Rekordchampion SKODA den achten Titel noch streitig machen
– Kreim: „Aller guten Dinge sind drei“

Zwei Punkte fehlen noch: Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian
Kreim/Tobias Braun (D/D) will bei der 56. ADAC 3-Städte-Rallye seine
außergewöhnlich erfolgreiche Saison mit dem Deutschen
Rallye-Meistertitel krönen. Nach drei Siegen und einem zweiten Platz
im bisherigen Saisonverlauf des nationalen Championats reicht beim
großen Finale am Wochenende in Bayern bereits ein neunter Platz zum
Triumph.

„Aller guten Dinge sind drei! Nach meinen Titeln 2016 und 2017
will ich in diesem Jahr erstmals mit meinem neuem Beifahrer Tobias
Braun feiern“, sagt Fabian Kreim. Bei der Rallye Erzgebirge klappte
es trotz eines überzeugenden Sieges bei äußerst schwierigen
Streckenbedingungen noch nicht mit dem vorzeitigen Titelgewinn in der
Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Mit der Bestzeit in der Power
Stage verhinderten die letzten verbliebenen Titelkonkurrenten Hermann
Gassner Jr./Ursula Mayrhofer (D/A) die vorzeitige Meisterfeier des
SKODA AUTO Deutschland Teams. Die große Party soll nun im Ziel der
3-Städte-Rallye folgen.

Mit seinem DRM-Titel Nummer drei würde der 27-jährige Kreim
endgültig zu einem der erfolgreichsten Piloten im nationalen
Rallye-Sport aufsteigen. Für den zwei Jahre jüngeren Braun wäre es
eine Titelpremiere. Und die Marke SKODA würde ihre Position als
Rekordmeister in der DRM mit dem achten Titel seit 2002 weiter
ausbauen.

Andreas Leue, bei SKODA AUTO Deutschland verantwortlich für
Motorsport und Tradition, ist optimistisch: „Wir wollen bei der
3-Städte-Rallye ‚den Sack zumachen‘, die sicher wieder zahlreichen
Fans in Bayern begeistern und eines der erfolgreichsten Rallye-Jahre
in der Historie von SKODA AUTO Deutschland mit dem erneuten
Titelgewinn in der Deutschen Rallye-Meisterschaft krönen.“

Denn auf der Habenseite steht nämlich nicht nur eine fast
makellose Saisonbilanz in der höchsten deutschen Rallye-Liga – auch
bei der ADAC Rallye Deutschland in der Heimat glückte Kreim/Braun ein
historischer Triumph: Das Erfolgsduo ließ beim Lauf zur FIA
Rallye-Weltmeisterschaft in der WRC 2-Wertung die versammelte Elite
der weltbesten Piloten ihrer Klasse hinter sich. Die ebenfalls von
SKODA AUTO Deutschland unterstützten Marijan Griebel/Pirmin
Winklhofer (D/D) landeten auf Platz zwei. Mit diesem spektakulären
Doppelsieg sorgten die beiden SKODA Duos für den größten deutschen
Rallye-Erfolg beim WM-Heimevent aller Zeiten.

Der DRM-Titel würde die phänomenale Saison für Kreim/Braun
abrunden. Dafür ist aber bei der 3-Städte-Rallye eine konzentrierte
Leistung nötig. Das große Saisonfinale geht erstmals im Bayerischen
Wald rund um den Servicepark in Freyung über die Bühne. Das bringt
neue Herausforderungen auf den zehn Wertungsprüfungen mit sich.

Die Konkurrenz ist so stark wie selten zuvor in diesem DRM-Jahr:
Neben dem letzten verbliebenen Titelkonkurrenten Gassner Jr. im
Hyundai wollen Kreim gleich drei SKODA Markenkollegen das Siegen
schwer machen: Dominik Dinkel (D), der Vizemeister von 2018, Philip
Geipel (D) im brandneuen evo-Modell des FABIA R5 und Kristof Klausz
aus Ungarn. Ebenfalls zu den Topfavoriten zählen Christian Riedemann
(D) im VW Polo GTI R5. Im gleichen Modell ist auch Dennis Rostek (D)
mit Copilot Frank Christian (D) am Start – letzterer hatte 2016 und
2017 zwei DRM-Titel an der Seite von Kreim gewonnen.

Als Zugabe für die Fans der 3-Städte-Rallye wird der siebenmalige
Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (D) im legendären SKODA 130 RS
als Rallye-VIP-Taxi die Zuschauer mit spektakulären Drifteinlagen
begeistern.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2019

08.03. – 09.03.2019 ADAC Saarland-Pfalz-Rallye
24.05. – 25.05.2019 AvD Rallye Sachsen
14.06. – 15.06.2019 ADAC Rallye Stemweder Berg
09.08. – 10.08.2019 ADAC Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue
04.10. – 05.10.2019 ADMV Rallye Erzgebirge
18.10. – 19.10.2019 ADAC 3-Städte-Rallye

Pressekontakt:
Andreas Leue
Teamleiter Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150-133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
Telefon: +49 6150 133 121
E-Mail: ulrich.bethscheider-kieser@skoda-auto.de

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Das Werksengagement mit dem Ford GT endet mit dem Gewinn des Michelin IMSA Endurance Cup (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln (ots) –

– Richard Westbrook, Ryan Briscoe und Scott Dixon schenken Ford
Chip Ganassi Racing den 48. Podestplatz für den modernen Ford GT

– Das zehnstündige „Petit Le Mans“ in Road Atlanta war der letzte
Werkseinsatz mit dem modernen Ford GT

– Ford hat in den vergangenen vier Jahren in der
IMSA-Sportwagen-Serie und FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft
insgesamt 19 Siege eingefahren

– Ford krönt den Werkseinsatz des modernen Ford GT mit dem
dreifachen Titelgewinn im Michelin IMSA Endurance Cup

KÖLN / BRASELTON (USA), 13. Oktober 2019 – Die Ära des modernen
Ford GT im Werksrennsport endet nach vier Jahren mit einem weiteren
Podestresultat in der nordamerikanischen
IMSA-Sportwagen-Meisterschaft sowie allen drei Titeln im Michelin
IMSA Endurance Cup. Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe (AUS) und
Scott Dixon (NZ) haben beim zehnstündigen „Petit Le Mans“ auf dem
Michelin Raceway in Road Atlanta Platz zwei in der GTLM-Kategorie
errungen. Es war das 48. Podiumsergebnis für den von einem
EcoBoost-Sechszylinder-Turbo angetriebenen Mittelmotorboliden in der
IMSA-Serie und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. 19 Mal
stand ein Team von Ford Chip Ganassi Racing (CGR) auf dem obersten
Treppchen, so auch in Le Mans: Exakt 50 Jahre nach dem ersten Triumph
von Ford bei dem 24-Stunden-Klassiker konnte der moderne Ford GT
diesen Erfolg bei seinem Debüt auf dem Circuit des 24 Heures gleich
wiederholen.

In Road Atlanta nahe Braselton im US-Bundesstaat Georgia hatten
sich beide Ford GT für die dritte GTLM-Startreihe qualifiziert: Dirk
Müller aus Burbach im Siegerland, Joey Hand (USA) und Sébastien
Bourdais (F) gingen mit dem Nummer-66-Auto von Rang fünf aus ins
Rennen, ihre Teamkollegen von Position sechs. Beide Ford GT
wechselten sich in der ersten Rennhälfte an der Spitze ab, bis ein
Ausrutscher die Siegträume für das Trio rund um Dirk Müller beendete.
Sie erreichten das Ziel noch auf Klassenrang acht. Platz zwei für
Westbrook, Briscoe und Dixon genügte Ford CGR, um mit ihnen sowohl
die Fahrer- als auch die Team- und Herstellerwertung des Michelin
IMSA Endurance Cup zu gewinnen. Er berücksichtigt ausschließlich die
vier Langstreckenrennen der IMSA-Serie – also die 24 Stunden von
Daytona, die 12 Stunden von Sebring, das Sechsstundenrennen in
Watkins Glen und das zehnstündige Finale in Road Atlanta, mithin also
52 Rennstunden.

Die Stimmen der Fahrer – Dirk Müller (Ford GT Startnummer 66)

„Das war ein sehr emotionales Erlebnis. Ich konnte die letzte
Runde ohne Druck von hinten in Angriff nehmen und habe darüber
nachgedacht, ob ich wohl noch einmal am Steuer eines Ford GT sitzen
werde – das ging mir sehr nah. Unser Rennen endete etwas unglücklich.
In meinem zweiten Stint hatte ich von vornherein ein komisches
Gefühl, das hat mich nicht getäuscht: Plötzlich war ich in Kurve 1
nur noch Passagier, keine Ahnung warum, aber ich konnte nichts mehr
machen. Es dauerte leider sehr lange, bis mich die Marshalls aus dem
Kiesbett schleppten. Danach haben wir angegriffen wie verrückt, um
noch einige der verlorenen Runden zurück zu bekommen, aber es hat
nichts geholfen.“

Joey Hand

„Wir sind mit einem Knall gestartet, haben Positionen aufgeholt
und andere Fahrzeuge überholt. Dann hatte Dirk leider das Pech in
Kurve 1, da machst du nichts. Ich bin wirklich stolz darauf, Teil
dieses aufregenden Programms gewesen sein zu dürfen. Am Anfang klang
es verrückt, welche Ziele wir uns gesteckt hatten – die LMGTE-Klasse
bei den 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen und auch die 24 Stunden
von Daytona sowie andere große Rennen. Nun, Le Mans haben wir beim
ersten Anlauf erobert und Daytona im zweiten. Dies zeigt, wie sehr
sich alle Beteiligten ins Zeug gelegt haben. Dies hat bei der Ford
Motor Company und Ford Performance angefangen und ging über Chip
Ganassi Racing und Multimatic bis hin zu Roush Yates. Die meisten
Menschen machen sich keine Gedanken darüber, wie schwierig es ist,
aus fünf so großen Unternehmen in nur wenigen Monaten eine
funktionierende Einheit zu formen. Aber genau dies ist uns gelungen.
Es geht um Menschen und die Beziehungen untereinander. Was uns Fahrer
betrifft, so habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Es war eine sehr
lustige Reise zusammen mit Dirk, Seb, Westy, Ryan und Dixie.“

Ryan Briscoe (Ford GT Startnummer 67)

„Oh Mann, ich glaube, in diesem Rennen haben wir Fahrer und die
Jungs an der Box eine der besten Performances abgeliefert, die wir
als Team je hatten. Wir machten alles maximal richtig, kein einziger
Fehler ist uns unterlaufen. Das Duell mit Ferrari am Ende verlief
wirklich eng, sie waren nur ein klein wenig schneller und hatten auch
mehr Glück mit dem Überrundungsverkehr. Wir haben gegeben, war
möglich war, und den Michelin IMSA Endurance Cup gewonnen. Fast hätte
für uns sogar die IMSA-Herstellermeisterschaft noch in Reichweite
gelegen. So wie wir uns hier in Road Atlanta präsentiert haben, bin
ich enorm stolz auf die ganzen Jungs. In den letzten Runden des
Rennens gingen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf, es war sehr
emotional. Wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben –
heute und in den vergangenen vier Jahren.“

Richard Westbrook

„Sicherlich wäre es noch schöner gewesen, diesem fantastischen
Programm mit dem Ford GT durch einen letzten Sieg nochmal die Krone
aufzusetzen, aber es hat nicht sollen sein. Wir waren das gesamte
Rennen über sehr stark und konnten dadurch einzelne Zeitetappen
gewinnen, was uns die entscheidenden Punkte für den Michelin IMSA
Endurance Cup eingebracht hat – auf den ich wirklich stolz bin. Wir
haben eine fantastische Zeit mit Ford erlebt und es freut mich sehr,
am Ende noch einen Glanzpunkt gesetzt zu haben.“

Scott Dixon

„Wir sind ein ziemlich gutes Rennen gefahren. Das gesamte Ford
GT-Team hat einen riesig guten Job abgeliefert und alles gegeben, ein
letzter Sieg wäre die gerechte Belohung gewesen. Aber wir haben den
Michelin IMSA Endurance Cup für die Mannschaft gewonnen, das ist
großartig.“

# # #

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
Weitere Presse-Informationen finden Sie unter
http://www.media.ford.com.

Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

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Großes Finale in der Deutschen Rallye-Meisterschaft: SKODA AUTO Deutschland Pilot Fabian Kreim will dritten Titel (FOTO)

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Weiterstadt (ots) –

– Zwei Punkte fehlen noch: Fabian Kreim/Tobias Braun reicht
bereits Platz neun bei der 3-Städte-Rallye zum Triumph in der
Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)
– Heißes Duell: Nur Hermann Gassner Jr./Ursula Mayrhofer können
DRM-Rekordchampion SKODA den achten Titel noch streitig machen
– Kreim: „Aller guten Dinge sind drei“

Zwei Punkte fehlen noch: Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian
Kreim/Tobias Braun (D/D) will bei der 56. ADAC 3-Städte-Rallye seine
außergewöhnlich erfolgreiche Saison mit dem Deutschen
Rallye-Meistertitel krönen. Nach drei Siegen und einem zweiten Platz
im bisherigen Saisonverlauf des nationalen Championats reicht beim
großen Finale am Wochenende in Bayern bereits ein neunter Platz zum
Triumph.

„Aller guten Dinge sind drei! Nach meinen Titeln 2016 und 2017
will ich in diesem Jahr erstmals mit meinem neuem Beifahrer Tobias
Braun feiern“, sagt Fabian Kreim. Bei der Rallye Erzgebirge klappte
es trotz eines überzeugenden Sieges bei äußerst schwierigen
Streckenbedingungen noch nicht mit dem vorzeitigen Titelgewinn in der
Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Mit der Bestzeit in der Power
Stage verhinderten die letzten verbliebenen Titelkonkurrenten Hermann
Gassner Jr./Ursula Mayrhofer (D/A) die vorzeitige Meisterfeier des
SKODA AUTO Deutschland Teams. Die große Party soll nun im Ziel der
3-Städte-Rallye folgen.

Mit seinem DRM-Titel Nummer drei würde der 27-jährige Kreim
endgültig zu einem der erfolgreichsten Piloten im nationalen
Rallye-Sport aufsteigen. Für den zwei Jahre jüngeren Braun wäre es
eine Titelpremiere. Und die Marke SKODA würde ihre Position als
Rekordmeister in der DRM mit dem achten Titel seit 2002 weiter
ausbauen.

Andreas Leue, bei SKODA AUTO Deutschland verantwortlich für
Motorsport und Tradition, ist optimistisch: „Wir wollen bei der
3-Städte-Rallye ‚den Sack zumachen‘, die sicher wieder zahlreichen
Fans in Bayern begeistern und eines der erfolgreichsten Rallye-Jahre
in der Historie von SKODA AUTO Deutschland mit dem erneuten
Titelgewinn in der Deutschen Rallye-Meisterschaft krönen.“

Denn auf der Habenseite steht nämlich nicht nur eine fast
makellose Saisonbilanz in der höchsten deutschen Rallye-Liga – auch
bei der ADAC Rallye Deutschland in der Heimat glückte Kreim/Braun ein
historischer Triumph: Das Erfolgsduo ließ beim Lauf zur FIA
Rallye-Weltmeisterschaft in der WRC 2-Wertung die versammelte Elite
der weltbesten Piloten ihrer Klasse hinter sich. Die ebenfalls von
SKODA AUTO Deutschland unterstützten Marijan Griebel/Pirmin
Winklhofer (D/D) landeten auf Platz zwei. Mit diesem spektakulären
Doppelsieg sorgten die beiden SKODA Duos für den größten deutschen
Rallye-Erfolg beim WM-Heimevent aller Zeiten.

Der DRM-Titel würde die phänomenale Saison für Kreim/Braun
abrunden. Dafür ist aber bei der 3-Städte-Rallye eine konzentrierte
Leistung nötig. Das große Saisonfinale geht erstmals im Bayerischen
Wald rund um den Servicepark in Freyung über die Bühne. Das bringt
neue Herausforderungen auf den zehn Wertungsprüfungen mit sich.

Die Konkurrenz ist so stark wie selten zuvor in diesem DRM-Jahr:
Neben dem letzten verbliebenen Titelkonkurrenten Gassner Jr. im
Hyundai wollen Kreim gleich drei SKODA Markenkollegen das Siegen
schwer machen: Dominik Dinkel (D), der Vizemeister von 2018, Philip
Geipel (D) im brandneuen evo-Modell des FABIA R5 und Kristof Klausz
aus Ungarn. Ebenfalls zu den Topfavoriten zählen Christian Riedemann
(D) im VW Polo GTI R5. Im gleichen Modell ist auch Dennis Rostek (D)
mit Copilot Frank Christian (D) am Start – letzterer hatte 2016 und
2017 zwei DRM-Titel an der Seite von Kreim gewonnen.

Als Zugabe für die Fans der 3-Städte-Rallye wird der siebenmalige
Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle (D) im legendären SKODA 130 RS
als Rallye-VIP-Taxi die Zuschauer mit spektakulären Drifteinlagen
begeistern.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2019

08.03. – 09.03.2019 ADAC Saarland-Pfalz-Rallye
24.05. – 25.05.2019 AvD Rallye Sachsen
14.06. – 15.06.2019 ADAC Rallye Stemweder Berg
09.08. – 10.08.2019 ADAC Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue
04.10. – 05.10.2019 ADMV Rallye Erzgebirge
18.10. – 19.10.2019 ADAC 3-Städte-Rallye

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Rallye Erzgebirge: SKODA Piloten Kreim/Braun ,schwimmen‘ zum Sieg – Titelentscheidung vertagt (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Stollberg (ots) –

– Trotz nasser Pisten und Aquaplaning: Fabian Kreim/Tobias Braun
triumphieren beim vorletzten Saisonlauf der Deutschen
Rallye-Meisterschaft (DRM)
– Nach drittem Saisonsieg in der DRM: Beim Meisterschaftsfinale
reicht schon ein neunter Platz zum dritten nationalen
Titelgewinn für Fabian Kreim
– Kreim: „Selten so komplizierte Bedingungen erlebt“

Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) ist
bei der 56. ADMV Rallye Erzgebirge zum dritten Saisonsieg in der
Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ,geschwommen‘. Bei sehr
anspruchsvollen Bedingungen auf nassen und schlammigen Pisten
entscheidet das Erfolgsteam den bis ins Ziel spannenden Zweikampf mit
den Titelkonkurrenten Hermann Gassner Jr. /Ursula Mayrhofer (D/A) mit
6,8 Sekunden Vorsprung für sich. Nach diesem Triumph reicht Kreim
beim großen Saisonfinale der DRM bei der 3-Städte-Rallye (18./19.
Oktober) nun bereits ein neunter Platz zum dritten Titelgewinn im
nationalen Championat nach 2016 und 2017.

„So schwierige Bedingungen habe ich selten erlebt, es war wegen
dem Aquaplaning auf den Pisten eine echte Gratwanderung. Umso mehr
freue ich mich, dass wir im Erzgebirge bei meinem ersten Auftritt im
FABIA R5 gewonnen haben. Natürlich hätten wir den Titel gern hier
schon perfekt gemacht, aber Hermann Gassner war dafür am Samstag als
Konkurrent zu stark. Jetzt müssen wir halt bei der 3-Städte-Rallye
die letzten noch fehlenden Punkte holen“, kommentiert Kreim.

Nach nunmehr drei Siegen und einem zweiten Platz im bisherigen
Saisonverlauf der DRM führt Kreim (107 Punkte) die
Meisterschaftstabelle mit 28 Zählern Vorsprung auf Hermann Gassner
Jr. (79) an. Damit muss der SKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim beim
finalen DRM-Lauf der Saison 2019 in Bayern nur noch zwei Zähler
holen, um sich erneut den Titel zu sichern – Platz neun würde also
schon reichen.

Wie im gesamten Saisonverlauf liefern der ehemalige deutsche
Rallye-Meister Gassner Jr. und seine Copilotin Ursula Mayrhofer dem
SKODA Duo Kreim/Braun auch bei der Rallye Erzgebirge einen tollen
Kampf. Am Freitagabend bestimmen in den ersten beiden Prüfungen im
Umfeld des Serviceparks in Stollberg jedoch zunächst die
Markenkollegen Julius Tannert/Helmar Hinneberg (D/D in ihrem SKODA
FABIA R5 evo die Pace. Erst in der letzten Prüfung des Tages in der
Dunkelheit ziehen Kreim/Braun mit einer tollen Bestzeit vorbei und
gehen als Spitzenreiter ins Bett.

Am Samstag baut das SKODA AUTO Deutschland Duo bis zum Mittag
kontinuierlich seine Führung auf die nun zweitplatzierten Erzrivalen
Gassner/Mayrhofer auf fast eine halbe Minute aus. Doch dann
beschädigt sich Kreim, der es als Erster auf der Piste in jeder
Prüfung wegen der tiefen Pfützen besonders schwer hat, eine Felge.
Der Vorsprung schmilzt zusammen. In der Power Stage – der sehr
selektiven Wertungsprüfung ,Oberdorf‘ mit Schotterpassagen und engen
Ortsdurchfahrten – ist Gassner Jr. 1,2 Sekunden schneller als Kreim,
damit sichert sich der Hyundai-Pilot die maximalen fünf Extrapunkte
und sorgt damit für eine Vertagung der Titelentscheidung.

Kreim fährt auf der leicht verkürzten ,Königsprüfung‘ Schlema
anschließend seinen Sieg im FABIA R5 nach knapp 130
Wertungskilometern trotzdem nervenstark nach Hause. Auf den Plätzen
drei und vier landen mit den sächsischen Lokalmatadoren Julius
Tannert (D) und Philip Geipel (D) zwei weitere SKODA Piloten.

„Diese Rallye war an Spannung kaum zu überbieten – wegen des
starken Duells an der Spitze aber auch wegen der extrem schwierigen
Pistenbedingungen. Unser Duo Fabian Kreim und Tobias Braun hat kühlen
Kopf behalten und einen wichtigen Sieg eingefahren. Jetzt müssen wir
eben bei der 3-Städte-Rallye ‚den Sack zumachen‘ und so den
verdienten Lohn für eine tolle Saison einfahren“, sagt Andreas Leue,
bei SKODA AUTO Deutschland verantwortlich für Motorsport und
Tradition.

Die Zahl zur Rallye Erzgebirge: 4

SKODA war bei der Rallye Erzgebirge zahlenmäßig die dominierende
Marke unter den R5-Fahrzeugen. In der Topkategorie der Deutschen
Rallye-Meisterschaft (DRM) vertrauten gleich vier Duos auf einen
Hightech-Allradler aus Tschechien. Neben dem SKODA AUTO Deutschland
Duo Fabian Kreim/Tobias Braun traten auch Ron Schumann/Tim Rauber
(D/D) im FABIA R5 an. Julius Tannert/Hilmar Hinneberg (D/D) sowie
Philip Geipel/Katrin Becker-Brugger (D/D) gingen sogar im brandneuen
evo-Modell des FABIA R5 bei der Rallye Erzgebirge an den Start.
  56. ADMV Rallye Erzgebirge – DRM-Endstand:

1. Kreim/Braun, SKODA FABIA R5 1:34.53,5 Std.
2. Gassner Jr. /Mayrhofer, Hyundai i20 R5 + 0.06,8 Min.
3. Tannert/Hinneberg, SKODA FABIA R5 evo + 1.06,5 Min.
4. Geipel/ Becker-Brugger, SKODA FABIA R5 evo + 3.05,7 Min.
5. Satorius/Zenz, Ford Fiesta R5 + 4.15,6 Min.

TV-Zeiten

Sonntag, 6. Oktober 2019

07:30 Uhr n-tv, PS – Die Deutsche Rallye-Meisterschaft

Samstag, 12. Oktober 2019

09:30 Uhr n-tv, PS – Die Deutsche Rallye-Meisterschaft Dazu ist
die Berichterstattung vom ersen Saisonlauf der DRM jederzeit in der
Mediathek von n-tv abrufbar.

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2019 08.03. – 09.03.2019 ADAC
Rallye Saarland-Pfalz 24.05. – 25.05.2019 AvD-Rallye-Sachsen 14.06.
– 15.06.2019 ADAC Rallye Stemweder Berg 26.07. – 27.07.2019 ADAC
Rallye Wartburg 09.08. – 10.08.2019 ADAC Rallye Rund um die Sulinger
Bärenklaue 04.10. – 05.10.2019 ADMV Rallye Erzgebirge 18.10. –
19.10.2019 ADAC 3-Städte-Rallye

Pressekontakt:
Andreas Leue
Teamleiter Motorsport und Tradition
Telefon: +49 6150-133 126
E-Mail: andreas.leue@skoda-auto.de

Ulrich Bethscheider-Kieser
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Rallye Großbritannien: Spiel, Satz und WRC 2 Pro-Titel* für SKODA Werksfahrer Kalle Rovanperä und Jonne Halttunen (FOTO)

Skoda Auto Deutschland GmbH

Llandudno (ots) –

– Schon zwei Läufe vor dem Finale der FIA Rallye-Weltmeisterschaft
2019 sichern sich die Finnen Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen
(SKODA FABIA R5 evo) vorzeitig die Fahrertitel in der Kategorie
WRC 2 Pro*
– SKODA Werksteam Jan Kopecky/Jan Hlousek in Wales Zweite der WRC
2 Pro-Wertung
– SKODA Motorsport baut die Führung in der Herstellerwertung
weiter aus

Das SKODA Werksteam Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen (FIN/FIN)
gewann die Kategorie WRC 2 Pro bei der Rallye Großbritannien (3. bis
6. Oktober 2019). Im SKODA FABIA R5 evo sicherten sich die beiden
Finnen damit bereits zwei Läufe vor dem Saisonfinale die Fahrertitel
in der WRC 2 Pro-Kategorie*. Dank weiterer Meisterschaftspunkte, die
ihre Teamkollegen Jan Kopecky (CZE) und Beifahrer Jan Hlousek (CZE)
mit dem zweiten Platz in der Kategorie eroberten, baut SKODA
Motorsport die Führung in der Herstellerwertung der WRC 2
Pro-Kategorie weiter aus.

Bei der Rallye Großbritannien bestimmten Kalle Rovanperä und
Beifahrer Jonne Halttunen im SKODA FABIA R5 evo vom Start weg das
Geschehen in der WRC 2 Pro-Kategorie. Lediglich ein Reifenschaden in
der zweitletzten Wertungsprüfung am Freitag kostete vorübergehend die
Führung, die sie am Samstagmorgen direkt wieder zurückerobern und bis
ins Ziel behaupten konnten. Für die Finnen war es nach WRC 2
Pro-Siegen bei den WM-Läufen in Chile, Portugal, Sardinien und
Finnland bereits der fünfte Platz eins in der Kategorie. Mit einer
Gesamtpunktzahl von 176 können sie bei zwei noch verbleibenden
WM-Rallyes in Spanien und Australien in der WRC 2 Pro-Meisterschaft
nicht mehr eingeholt werden.

Trotz eines Reifenschadens und eines Überschlags eroberten Jan
Kopecky und Beifahrer Jan Hlousek den zweiten Platz in der WRC 2
Pro-Kategorie und sorgten mit zusätzlichen WM-Punkten dafür, dass
SKODA Motorsport die Führung in der Herstellerwertung weiter ausbauen
konnte.

Beide Werksteams trugen ihre SKODA FABIA R5 evo förmlich über die
fünf Wertungsprüfungen des Sonntags, die über 38,42
Wettbewerbskilometer führten. „Es ging einfach darum, die Prüfungen
zu genießen und das Auto sicher ins Ziel zu bringen“, beschrieb Kalle
Rovanperä. Gesagt, getan – auf dem Podium in Llandudno wurden
Rovanperä und Halttunen vom SKODA Motorsport Team für den WRC 2
Pro-Sieg und den vorzeitigen Gewinn der Fahrertitel begeistert
gefeiert.

„Das ist einfach ein großartiger Tag für uns alle. Ich danke Kalle
und Jonne, beiden Jans, dem ganzen Team mit Ingenieuren und
Mechanikern sowie allen, die uns unterstützt und diesen Erfolg erst
möglich gemacht haben. Ich bin glücklich, dass wir diese schwierige
Veranstaltung so hervorragend meistern konnten und unser SKODA FABIA
R5 evo keinerlei Schwächen gezeigt hat“, freute sich SKODA Motorsport
Chef Michal Hrabánek.

*vorbehaltlich der offiziellen Bekanntgabe durch die FIA

Endergebnis Rallye Großbritannien (R5-Fahrzeuge)

1. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), SKODA FABIA R5 evo, 3:11.49,1
Stunden***
2. P. Solberg/Mills (NOR/GBR), VW Polo GTI R5, +45,0 Sek.**
3. Cave/Furniss (GBR/GBR), Hyundai i20 R5, +59,7 Sek.
4. Loubet/Landais (FRA/FRA), SKODA FABIA R5 evo, +1.03,8 Min.**
5. Gryazin/Fedorov (RUS/RUS), SKODA FABIA R5 evo, +1.08,9 Min.
6. Katsuta/Barrit (JPN/GBR), Ford Fiesta R5 MK II, +3.21,5 Min.
7. Fourmaux/Jamoul (FRA/BEL), Ford Fiesta R5, +3.35,6 Min.**
8. Bulacia-Wilkinson/Cretu (BOL/ARG), SKODA FABIA R5, +3.53,9
Min.**
9. Andolfi/Inglesi (ITA/ITA), SKODA FABIA R5, +4.37,9 Min.**
10. Kopecky/Hlousek (CZE/CZE), SKODA FABIA R5 evo, +4.47,0 Min.***

** Privatfahrer, die in der WRC 2-Kategorie punkteberechtigt sind
*** von Herstellern nominierte Teams, die in der WRC 2 Pro-Kategorie
punkteberechtigt sind

Zwischenstand WRC 2 Pro/Fahrer (nach 12 von 14 Läufen)

1. Kalle Rovanperä (FIN), SKODA, 176 Punkte
2. Gus Greensmith (GBR), Ford, 125 Punkte
3. Mads Ostberg (NOR), Citroën, 120 Punkte
4. Jan Kopecky (CZE), SKODA, 97 Punkte

Zwischenstand WRC 2 Pro/Hersteller (nach 12 von 14 Läufen)

1. SKODA, 300 Punkte
2. Ford, 247 Punkte
3. Citroën, 120 Punkte

Zahl des Tages: 2

Zwei Läufe vor dem Finale der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2019
kann das SKODA FABIA R5 evo Team Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen
(FIN/FIN) in der WRC 2 Pro-Meisterschaft nicht mehr eingeholt
werden.*

Der Kalender 2019 der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2 Pro)

Veranstaltung Datum
Rallye Monte Carlo 24.01.-27.01.2019
Rallye Schweden 14.02.-17.02.2019
Rallye Mexiko 07.03.-10.03.2019
Rallye Frankreich 28.03.-31.03.2019
Rallye Argentinien 25.04.-28.04.2019
Rallye Chile 09.05.-12.05.2019
Rallye Portugal 30.05.-02.06.2019
Rallye Italien 13.06.-16.06.2019
Rallye Finnland 01.08.-04.08.2019
Rallye Deutschland 22.08.-25.08.2019
Rallye Türkei 12.09.-15.09.2019
Rallye Großbritannien 03.10.-06.10.2019
Rallye Spanien 24.10.-27.10.2019
Rallye Australien 14.11.-17.11.2019

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Ulrich Bethscheider-Kieser
Leiter Produkt- und Markenkommunikation
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Ford Fiesta WRC auf sieben von 22 Wertungsprüfungen das schnellste Auto der WM-Rallye Großbritannien (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln (ots) –

– Elfyn Evans/Scott Martin überzeugen bei ihrem Heimspiel mit
starken Zeiten, doch ein Reifenschaden lässt sie schon früh den
Kontakt zur Spitze verlieren

– M-Sport Ford fährt bei der Wales-Rallye Großbritannien auf die
Plätze fünf und sieben

– Pontus Tidemand/Ola Floene mit weiter stark ansteigender
Lernkurve; vorzeitiges Aus für Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen
aufgrund nicht reparablen Unfallschadens

KÖLN, 6. Oktober 2019 – Die Zeiten passten, nur das Ergebnis
nicht: Elfyn Evans und Beifahrer Scott Martin konnten sieben der 22
Wertungsprüfungen (WP) der WM-Rallye Großbritannien bei ihrem
Comeback nach krankheitsbedingter Pause für sich entscheiden. Ein
Reifenschaden auf der 16,19 Kilometer langen WP 3 hatte die Briten
aber bereits am Freitag um 43,3 Sekunden zurückgeworfen und damit
aller Siegchancen beraubt: Im Ziel fehlte dem Duo mit ihrem M-Sport
Ford Fiesta WRC, der auf dem in Köln-Niehl produzierten Kleinwagen
basiert, exakt 48,6 Sekunden auf Platz eins. Nach einer
spannungsreichen Aufholjagd kämpften sich Evans/Martin noch bis auf
Rang fünf vor.

Pontus Tidemand/Ola Floene erreichten das Ziel als Siebte. Damit
unterstrichen die Schweden ihre steile Lernkurve am Steuer eines der
rund 380 PS starken World Rally Cars. Teemu Suninen/Jarmo Lehtinen
mussten auf das Finale verzichten: Sie hatten ihren Turbo-Allradler
bei einem Ausritt am Samstagmorgen so stark beschädigt, dass im
Etappenziel eine Reparatur bis zum Sonntag nicht mehr möglich war.

„Wir haben vielleicht nicht das Resultat eingefahren, dass wir uns
an diesem Wochenende gewünscht hätten – dennoch können wir aus der
Performance von Elfyn Evans eine Menge Zuversicht für die letzten
beiden WM-Läufe der Saison schöpfen“, unterstreicht M-Sport-Teamchef
Richard Millener. „Mit sieben Wertungsprüfungs-Bestzeiten konnten sie
deutlich aufzeigen, wie schnell unser Fiesta WRC ist. Ohne den
Plattfuß am Freitag hätten wir um den Sieg gekämpft. Wir wissen, dass
unser Ford schnell genug ist, um Rallyes zu gewinnen. Und wir wissen,
dass auch Elfyn in der Lage ist, auf Platz eins zu fahren. Der
Ausgang der Rallye Großbritannien hinterlässt zwar etwas Frust, aber
wir nehmen viel Positives mit und freuen uns auf die WM-Läufe in
Spanien und Australien.“

Zufrieden zeigte sich Millener auch mit der Vorstellung von Pontus
Tidemand, der sich bei seinem vierten Start mit dem Fiesta WRC erneut
auf völlig neue Bedingungen einstellen musste: „Pontus hat sich heute
am Steuer sichtbar wohl gefühlt – das haben seine Zeiten klar
gezeigt“, so der Teamchef. „Viele Beobachter verstehen nicht, wie
groß der Schritt von einem R5-Auto in ein World Rally Car ist. Pontus
hat wieder viel gelernt, was die Abstimmung des Autos auf die vier
komplett unterschiedlichen Anforderungen betrifft, die er mit dem
Fiesta WRC bislang kennengelernt hat. Ich hoffe, er bekommt noch
öfter die Chance, auf diesen Erfahrungswerten aufzubauen. Teemu
Suninen hatte weniger Glück: Nach seinem Ausrutscher am Samstagmorgen
konnte er zwar noch alle Wertungsprüfungen der Etappe beenden, im
Service stellte sich aber heraus, dass die Schäden am Auto sich nicht
mehr vor Ort beheben ließen. Bis dahin war er oftmals gut unterwegs.“

Elfyn Evans / Scott Martin (Ford Fiesta WRC, Startnummer 33);
Platz: 5.

„Das war ein ziemlich gutes Wochenende“, betont Evans. „Sicher
hätten wir die Rallye, die ja mein Heimspiel ist, gerne auf einem
besseren Platz abgeschlossen. Aber so ist es eben manchmal, wenn und
aber zählen in unserem Sport nicht, bei dem die Konkurrenzdichte
derzeit unheimlich hoch ist. Vom Speed her waren wir absolut bei der
Musik. Die Unterstützung durch die Fans hat uns enorm angetrieben –
es macht einfach noch mehr Spaß, Bestzeiten vor eigenem Publikum zu
fahren. Wir reisen mit gestärktem Selbstbewusstsein zu den nächsten
beiden WM-Läufen.“

Pontus Tidemand / Ola Floene (Ford Fiesta WRC, Startnummer 7);
Platz: 7.

„Wir haben große Fortschritte gemacht und uns Tag für Tag immer
weiter gesteigert“, so Tidemand. „Ich musste wieder eine ganze Menge
lernen, aber es ging immer besser. Speziell am Sonntagmorgen hatte
ich das Gefühl, dass der Groschen bei mir gefallen ist, wie ich den
Fiesta WRC zu behandeln habe. Unser Set-up passte, so konnte ich mich
mehr auf das reine Fahren konzentrieren. Dabei legten wir einige ganz
passable Zeiten vor und waren viel näher an den Topplatzierungen
dran. Damit bin ich ganz zufrieden.“

Teemu Suninen / Jarmo Lehtinen (Ford Fiesta WRC, Startnummer 3);
Platz: Ausfall

„Es ist sehr schade, dass wir am Sonntag nicht mehr mit dabei
waren“, so Suninen. „Auf der ersten Etappe waren wir recht flott
unterwegs und konnten mit den Jungs an der Spitze mithalten. Aber wir
haben uns auch ein paar Fehler erlaubt. Daraus ziehen wir jetzt
unsere Lehren und kommen stärker zurück.“

# # #

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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https://www.presseportal.de/pm/6955/4393734

Ford Chip Ganassi Racing beim Petit Le Mans: Der Ford GT gibt seine Abschiedsvorstellung im Werksteam (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln (ots) –

– Mit dem Zehnstundenrennen auf der Traditionsrennstrecke endet
für das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing nach vier Jahren eine
bemerkenswerte Erfolgsgeschichte

– Ford CGR eroberte in der IMSA-Sportwagen-Meisterschaft sowie der
FIA Langstecken-Weltmeisterschaft 19 Siege – darunter auch einen
Klassensieg in Le Mans
– Motorsport-Fans können das zehnstündige Rennen im Internet auf
IMSA.tv live verfolgen

Am kommenden Wochenende endet im Rahmen des zehnstündigen Petit Le
Mans eine Motorsport-Ära: Das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing
(CGR) geht beim Saisonfinale zur nordamerikanischen
IMSA-Sportwagen-Meisterschaft zum letzten Mal mit dem Ford GT ins
Rennen. Der Startschuss zur Entwicklung des modernen Supersportwagens
fiel einst bei einem Spaziergang durch die Kellerräume des Product
Design Center der Ford Motor Company. Sowohl das straßenzugelassene
Serienmodell als auch der darauf basierende Rennwagen entwickelten
sich rasch zum großen Erfolg. Nun schließt sich auf dem
traditionsreichen Michelin Raceway Road Atlanta der Kreis.

Seit dem Motorsport-Debüt des Ford GT 2016 feierte das Werksteam
zusammen mit seinen Partnern Multimatic und Roush Yates Engines in
unterschiedlichen internationalen Rennserien insgesamt 19 Siege. Den
allerersten Triumph für den modernen Mittelmotorrenner, der von einem
3,5 Liter großen Ford EcoBoost-Sechszylinder angetrieben wird,
errangen Richard Westbrook (GB) und Ryan Briscoe (AUS) gleich in der
Debütsaison: Sie gewannen auf dem Laguna Seca Raceway die
GTLM-Kategorie. In den vergangenen vier Jahren trat die Crew mit dem
ikonischen Boliden sowohl in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft
(WEC) als auch in der nordamerikanischen
IMSA-Sportwagen-Meisterschaft an. Während dieser Zeit griffen
insgesamt 15 Profi-Fahrer für das Vierwagen-Team ins Lenkrad des Ford
GT und verhalfen dem technologischen Leuchtturm-Projekt sowohl auf
als auch abseits der Rennstrecke zu großem Erfolg.

Ford Chip Ganassi Racing schickt beim Petit Le Mans zwei Ford GT
ins Rennen

Beim letzten Einsatz des Ford GT teilt sich Dirk Müller aus
Burbach das Cockpit der Startnummer 66 mit seinen Teamkollegen Joey
Hand (USA) und Sébastien Bourdais (Frankreich). Im zweiten Ford GT
mit der 67 auf der Flanke wechseln sich während des
Zehnstundenrennens Richard Westbrook, Ryan Briscoe und Scott Dixon
(NZ) ab. Beide Fahrerkader blieben während der vergangenen Jahre
weitgehend unverändert. Einzige Ausnahme: Bei den 24 Stunden von Le
Mans 2017 musste Sébastien Bourdais infolge eines Unfalls beim
Qualifikationstraining zum 500-Meilen-Rennen von Indianapolis auf den
Start verzichten. Im selben Jahr feierte der Franzose jedoch beim
Petit Le Mans-Rennen sein Comeback.

„Für mich ist es eine Ehre, Teil des Teams Ford Chip Ganassi
Racing zu sein. Hier fühle ich mich wirklich zuhause“, betont Dirk
Müller. „Die vergangenen vier Jahre waren fantastisch und ich bin
schon etwas traurig, dass diese Geschichte nun endet. Mit Joey Hand
verbindet mich inzwischen eine enge Freundschaft, was in dieser
Motorsportkategorie keine Seltenheit ist. Aber ich erinnere mich noch
sehr genau an 2015 und meinen ersten Test mit dem Ford GT: Als ich
mit dem Mietwagen zur Strecke kam, fühlte es sich auf Anhieb so an,
als wäre ich schon ewig Teil dieses Teams. Das ist wirklich etwas
Besonderes, das du so nur sehr selten erlebst. Bei uns gibt es keine
großen Egos. Jeder im Team ist gleich wichtig und alle arbeiten
gemeinsam Hand in Hand auf das selbe Ziel hin: Rennen zu gewinnen.
Chip Ganassi versteht es sehr gut, eine Siegertruppe
zusammenzustellen. Davon zeugen unter anderem die zahlreichen
Trophäen, die unsere Werkstatthalle zieren. Gemeinsam haben wir dafür
gesorgt, dass diese Sammlung noch deutlich angewachsen ist – das ist
wohl der beste Beleg für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen
Ford Chip Ganassi Racing, Ford Performance und Multimatic. Egoisten
sucht man hier vergeblich. Jeder Einzelne stellt sich als Teamplayer
voll und ganz in den Dienst des großen Ganzen. Und ich bin stolz, ein
Teil davon zu sein.“

Ryan Briscoe, der am kommenden Wochenende das Schwesterauto
pilotieren wird, fiebert dem letzten Renneinsatz des Ford GT
ebenfalls entgegen: „Das Petit Le Mans ist eines der
Motorsport-Highlights schlechthin. Wir werden alles dafür geben, um
sowohl diese Saison als auch das erfolgreiche Rennprogramm mit dem
Ford GT mit einem weiteren starken Ergebnis zu krönen. Ich freue mich
sehr darauf, denn Road Atlanta zählt zu meinen absoluten
Lieblingsstrecken. Ford hat mit diesem Projekt ein historisches
Motorsportprogramm auf die Räder gestellt, und ein Großteil des Teams
war vom ersten Tag an dabei. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, an
jene historischen Erfolge anzuknüpfen, mit denen Ford in den 1960er
Jahren Renngeschichte geschrieben hat – und es war toll, diese beiden
Epochen direkt miteinander vergleichen zu können. Für uns alle wird
das immer ein ganz besonderer Teil unserer Fahrerkarriere bleiben.
Ich bin stolz auf jeden Einzelnen, der diese Erfolgsstory in den
vergangenen vier Jahren mitgeschrieben hat.“

Deutsche Motorsport-Fans können das Zehnstundenrennen von Petit Le
Mans im Internet auf der Website IMSA.tv live miterleben. Der Start
erfolgt am Samstag um 18.05 Uhr deutscher Zeit.

Ford GT mit beeindruckender Statistik in der IMSA, der FIA WEC und
in Le Mans

In der IMSA sowie der WEC eroberte die Besatzung des Ford GT mit
der Nummer 66 insgesamt neun Mal die Pole Position in ihrer Kategorie
– das gelang in diesem Zeitraum keinem anderen Team. Die meisten
Siege – nämlich deren acht – gehen auf das Konto des Schwesterautos.
Auch die Rennstrecke von Road America erwies sich für den Ford GT als
äußerst gutes Pflaster: Hier triumphierte Ford Chip Ganassi Racing
drei Mal in Folge und eroberte zudem drei Mal die Pole Position. Als
bislang bestes Ergebnis beim Petit Le Mans steht der zweite Platz des
Nummer-66-Rennwagens im Jahr 2016 zu Buche.

In der FIA WEC war der Ford GT insbesondere in China überaus
erfolgreich. Auf dem Shanghai International Circuit gehen zwei Pole
Positions sowie zwei Siege auf sein Konto. Zu den wohl größten
Triumphen des Teams zählt fraglos der Le Mans-Sieg 2016 in der LM GTE
Pro-Klasse: Exakt 50 Jahre nach dem historischen Dreifacherfolg von
Ford in Le Mans fuhren Sébastien Bourdais, Joey Hand und Dirk Müller
im Ford GT mit der Startnummer 68 nach 24 Stunden als Erste über die
Ziellinie. Mit Platz drei komplettierten Richard Westbrook und Ryan
Briscoe im zweiten Supersportler das Top-Ergebnis.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
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haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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Ford GT vor dem finalen Rennen: Erinnerungen zum Werkseinsatz von Ford Chip Ganassi Racing (FOTO)

Ford-Werke GmbH

KÖLN / BRASELTON (USA) (ots) –

– Werkseinsatz von Ford Chip Ganassi Racing endet nach vier Jahren
mit dem Saisonfinale der nordamerikanischen IMSA
Sportwagen-Meisterschaft am 12. Oktober in Road Atlanta

– Vor dem Zehnstundenrennen reflektieren Ford GT-Werksfahrer,
Teammitglieder und Partner das erfolgreiche Programm

– In der IMSA und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)
erzielte der Ford GT 19 Siege und 23 Pole Positions – 2016
gelang der Klassensieg in Le Mans

Nach vier erfolgreichen Jahren endet am kommenden Wochenende für
das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) eine Ära: Das
Zehnstundenrennen „Petit Le Mans“ auf der berühmten Rennstrecke von
Road Atlanta wird für den Ford GT der letzte Werkseinsatz sein. Vor
dem Finale in Braselton im US-Bundesstaat Georgia stehen für den
ikonischen Mittelmotor-Rennwagen 19 Siege und 23 Pole Positions in
der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft und der FIA
Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zu Buche. Im persönlichen
Rückblick sprechen Fahrer, Teammitglieder und Partner über ihre
Erinnerungen und besondere Momente hinter den Kulissen.

Stimmen der Werksfahrer – Dirk Müller

Schönste Erinnerung: „Das ist eindeutig die Auslaufrunde in Le
Mans 2016. Nach dem Fallen der Zielflagge habe ich realisiert, was
wir gerade erreicht hatten. Es war unser größter Sieg in den vier
Jahren. Wir standen unter enormem Druck in jener ersten Saison und
haben dem standgehalten. Nicht nur wir Fahrer, das gesamte Team hat
perfekt gearbeitet und uns ermöglicht, diesen Erfolg zu erkämpfen.“

Was niemand weiß: „Nach diesem Sieg wurden viele Freudentränen im
Verborgenen vergossen. Ich konnte im Funk hören, wie die Jungs
weinten vor Glück.“

Joey Hand

Schönste Erinnerung: „Ich denke am liebsten an den Moment zurück,
als ich in Le Mans 2016 auf meinem letzten Stint den Ferrari
überholte. Danach haben wir die Führung nicht mehr abgegeben und
wiederholten nach 50 Jahren einen legendären Sieg von Ford gegen
Ferrari. Ich habe nicht nur den Überholvorgang auf der Strecke später
noch oft im Highlight-Programm gesehen, sondern auch den Blick in die
Box, als es passierte. Die ganze Mannschaft hat gejubelt und gespürt,
dass dies der Moment ist, in dem wir Geschichte schreiben. Es war
großartig, ein Teil davon zu sein.“

Was niemand weiß: „In der Frühphase des Werksprogramms statteten
wir dem Design Center der Ford Motor Company einen Besuch ab. Es
wurde zwar schon häufiger darüber berichtet, doch ich glaube nicht,
dass die Leute sich das richtig vorstellen können, aber in einem
Kellerraum – der sonst als Lager genutzt wurde – haben sie dort das
komplette Designkonzept des Teams zusammen entwickelt. Ich dachte
erst, es sei ein Witz, als wir alle in den Keller sollten. Aber der
Raum bildete unsere neue Aufgabe bis ins Detail ab. Auf der einen
Seite stand die Straßenversion des Ford GT, von innen und außen exakt
so gestaltet wie später die Rennwagen. Auf der anderen Seite lagen
unsere Overalls, die Teamkleidung und alle anderen Elemente im neuen
Look bereit. Alles war von A bis Z perfekt aus einem Guss präpariert.
Das war für mich einer der coolsten Momente des Programms.“

Ryan Briscoe

Schönste Erinnerung: „Ich habe gleich zwei davon! Die eine ist
definitiv das Podium in Le Mans 2016. Dirk Müller, Joey Hand und
Sébastien Bourdais hatten gewonnen; Richard Westbrook, Scott Dixon
und ich standen als Drittplatzierte gemeinsam mit ihnen dort oben.
Den Blick auf diese Menschenmenge werde ich nie vergessen. Ebenfalls
eingebrannt hat sich mir das Podium nach den 24 Stunden von Daytona
2018, als wir nach langem Kampf mit unserem Schwesterauto gewannen
und erneut gemeinsam jubelten.“

Was niemand weiß: „Wo auch immer wir fahren, gehen wir mexikanisch
essen. Ein geeignetes Lokal zu finden, hat bei uns Tradition. Joey
ist meistens die treibende Kraft, aber wir alle lieben dieses Essen.“

Harry Tincknell

Schönste Erinnerung: „Wir haben einige tolle Erfolge in der WEC
gefeiert. Der Heimsieg 2017 in Silverstone war klasse, aber als
bester Moment hat sich für mich der zweite Platz in Le Mans 2017
eingeprägt. Wir fuhren ein fast fehlerfreies Rennen in der
Spitzengruppe. Auf der letzten Runde lag ich an Position drei und
konnte zwei Kurven vor der Zielflagge noch eine Corvette überholen.
Das war wohl der späteste erfolgreiche Positionskampf in der
Geschichte dieses Rennens. Danach für Ford auf dem Podium zu stehen,
fand ich sehr ergreifend.“

Was keiner weiß: „Die Zusammenarbeit mit Andy Priaulx hat mich zu
dem Rennfahrer gemacht, der ich heute bin. Ich kam als 23-Jähriger
zum Team und habe unglaublich viel von ihm gelernt. Vor allem
bezüglich der Fahrzeugabstimmung und beim Feedback für die Ingenieure
konnte ich von seiner Erfahrung profitieren, fahrerisch natürlich
auch. Eher witzig war sein Wunsch, auf schwarze Balaclavas
umzusteigen.“

Stimmen der Teamführung und Partner – Mike Hull, Leitender
Direktor Chip Ganassi Racing

Schönste Erinnerung: „Le Mans 2016, als wir mit unserem Ford GT
die LM GTE Pro-Kategorie gewannen und das Schwesterauto Platz drei
eroberte. Da auch der zweitplatzierte Ferrari von Risi Competizione
aus den Vereinigten Staaten kam, war das Podium fest in
US-amerikanischer Hand. Als die neun Fahrer auf dem Podest standen,
flatterten drei US-Flaggen im Wind, dazu erklang unsere
Nationalhymne. Das Siegerpodest ist sehr hoch und überragte eine
Menge von rund 50.000 Menschen. Die europäischen Fans applaudierten
den Fahrern und den Flaggen. Das hat mich als Amerikaner in
Frankreich sehr bewegt.“

Was keiner weiß: „Unser Programm umfasste tatsächlich sechs Jahre.
2014 und 2015 haben wir den Motor und viele Komponenten bereits in
einem Daytona-Prototyp erprobt. Wir testeten Kühler, Wärmetauscher,
Turbolader, das Motormanagement und die Elektronik. Das Motorpaket
war praktisch fertig, als wir es in den Ford GT implantierten und im
Oktober 2015 mit ersten Versuchsfahrten für die Saison 2016 begannen.
So konnten wir uns ganz auf das Chassis konzentrieren – das war ein
großer Vorteil.“

Kevin Groot, Leiter des IMSA/WEC-Programms bei der Ford Motor
Company

Schönste Erinnerung: „Das ist auf jeden Fall der Doppelsieg mit
den beiden Ford GT bei den 24 Stunden von Daytona 2018. Ein
großartiges Gefühl: Die Autos und das Team funktionierten 24 Stunden
lang wie ein Uhrwerk, es gab kaum Gelbphasen, und wir dominierten. So
etwas geschieht nicht oft.“

Was keiner weiß: „Ich denke, meine beste nie erzählte Geschichte
handelt von Dirk Müller in Le Mans 2016. Es war nachts, er fuhr in
der Mitte seines Stints, als plötzlich Lichter auf seinem Display
blinkten. Im Funk ereiferte er sich über violette Signale, die er
allerdings mit einem Kraftausdruck belegte, den keiner verstand,
obwohl er ihn mehrfach wiederholte. Erst als wir Joey Hand den Funk
aufsetzten, konnte er interpretieren, worüber sich Dirk Sorgen
machte.“

Larry Holt, Technischer Leiter Multimatic

Schönste Erinnerung: „Ich denke sehr gern an den ersten Test mit
dem Ford GT am 16. Mai 2015 zurück. Das Auto fuhr zwei Tage lang ohne
Probleme in Calabogie auf dem Testgelände bei Ottawa. Scott Maxwell
begann schon damit, die Abstimmung zu verbessern. So weit ist man
selten beim ersten Test. Was mich am meisten überwältigt hat, geschah
aber 2016 in Daytona. Das ist an sich keine schöne Erinnerung,
erzählt aber, wie das gesamte Team – Multimatic, Ford und Chip
Ganassi Racing – Rückschläge bewältigen konnte. Von Mai 2015 bis zum
Rennen in Daytona Ende Januar 2016 hatten wir 18.000 Testkilometer
zurückgelegt. Es gab ein paar Kleinigkeiten zu beheben, aber nichts
Alarmierendes hinsichtlich der Standfestigkeit. Doch dann musste das
eine Auto schon in der ersten Stunde wegen eines Defekts am Getriebe
das Rennen aufgeben und das andere ereilte dasselbe Problem. Der
Schaden war nie zuvor aufgetreten und brachte uns früh um alle
Chancen. Ein schlimmer und deprimierender Moment. Aber wir alle zogen
daraus zusätzliche Motivation, noch tiefer in jedes System des Autos
reinzuschauen. Fünf Monate später fuhren drei von vier Ford GT 24
Stunden lang völlig reibungslos in Le Mans.“

Was keiner weiß: „Es gibt einige Dinge, die über dieses Programm
bislang wenig bekannt sind – etwa, dass Multimatic Motorsports Europe
die WEC-Einsätze von Ford Chip Ganassi Racing ausgeführt hat. Das war
eine großartige Aufgabe für uns.“

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https://www.presseportal.de/pm/6955/4396847

Das Werksengagement mit dem Ford GT endet mit dem Gewinn des Michelin IMSA Endurance Cup (FOTO)

Ford-Werke GmbH

Köln (ots) –

– Richard Westbrook, Ryan Briscoe und Scott Dixon schenken Ford
Chip Ganassi Racing den 48. Podestplatz für den modernen Ford GT

– Das zehnstündige „Petit Le Mans“ in Road Atlanta war der letzte
Werkseinsatz mit dem modernen Ford GT

– Ford hat in den vergangenen vier Jahren in der
IMSA-Sportwagen-Serie und FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft
insgesamt 19 Siege eingefahren

– Ford krönt den Werkseinsatz des modernen Ford GT mit dem
dreifachen Titelgewinn im Michelin IMSA Endurance Cup

KÖLN / BRASELTON (USA), 13. Oktober 2019 – Die Ära des modernen
Ford GT im Werksrennsport endet nach vier Jahren mit einem weiteren
Podestresultat in der nordamerikanischen
IMSA-Sportwagen-Meisterschaft sowie allen drei Titeln im Michelin
IMSA Endurance Cup. Richard Westbrook (GB), Ryan Briscoe (AUS) und
Scott Dixon (NZ) haben beim zehnstündigen „Petit Le Mans“ auf dem
Michelin Raceway in Road Atlanta Platz zwei in der GTLM-Kategorie
errungen. Es war das 48. Podiumsergebnis für den von einem
EcoBoost-Sechszylinder-Turbo angetriebenen Mittelmotorboliden in der
IMSA-Serie und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. 19 Mal
stand ein Team von Ford Chip Ganassi Racing (CGR) auf dem obersten
Treppchen, so auch in Le Mans: Exakt 50 Jahre nach dem ersten Triumph
von Ford bei dem 24-Stunden-Klassiker konnte der moderne Ford GT
diesen Erfolg bei seinem Debüt auf dem Circuit des 24 Heures gleich
wiederholen.

In Road Atlanta nahe Braselton im US-Bundesstaat Georgia hatten
sich beide Ford GT für die dritte GTLM-Startreihe qualifiziert: Dirk
Müller aus Burbach im Siegerland, Joey Hand (USA) und Sébastien
Bourdais (F) gingen mit dem Nummer-66-Auto von Rang fünf aus ins
Rennen, ihre Teamkollegen von Position sechs. Beide Ford GT
wechselten sich in der ersten Rennhälfte an der Spitze ab, bis ein
Ausrutscher die Siegträume für das Trio rund um Dirk Müller beendete.
Sie erreichten das Ziel noch auf Klassenrang acht. Platz zwei für
Westbrook, Briscoe und Dixon genügte Ford CGR, um mit ihnen sowohl
die Fahrer- als auch die Team- und Herstellerwertung des Michelin
IMSA Endurance Cup zu gewinnen. Er berücksichtigt ausschließlich die
vier Langstreckenrennen der IMSA-Serie – also die 24 Stunden von
Daytona, die 12 Stunden von Sebring, das Sechsstundenrennen in
Watkins Glen und das zehnstündige Finale in Road Atlanta, mithin also
52 Rennstunden.

Die Stimmen der Fahrer – Dirk Müller (Ford GT Startnummer 66)

„Das war ein sehr emotionales Erlebnis. Ich konnte die letzte
Runde ohne Druck von hinten in Angriff nehmen und habe darüber
nachgedacht, ob ich wohl noch einmal am Steuer eines Ford GT sitzen
werde – das ging mir sehr nah. Unser Rennen endete etwas unglücklich.
In meinem zweiten Stint hatte ich von vornherein ein komisches
Gefühl, das hat mich nicht getäuscht: Plötzlich war ich in Kurve 1
nur noch Passagier, keine Ahnung warum, aber ich konnte nichts mehr
machen. Es dauerte leider sehr lange, bis mich die Marshalls aus dem
Kiesbett schleppten. Danach haben wir angegriffen wie verrückt, um
noch einige der verlorenen Runden zurück zu bekommen, aber es hat
nichts geholfen.“

Joey Hand

„Wir sind mit einem Knall gestartet, haben Positionen aufgeholt
und andere Fahrzeuge überholt. Dann hatte Dirk leider das Pech in
Kurve 1, da machst du nichts. Ich bin wirklich stolz darauf, Teil
dieses aufregenden Programms gewesen sein zu dürfen. Am Anfang klang
es verrückt, welche Ziele wir uns gesteckt hatten – die LMGTE-Klasse
bei den 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen und auch die 24 Stunden
von Daytona sowie andere große Rennen. Nun, Le Mans haben wir beim
ersten Anlauf erobert und Daytona im zweiten. Dies zeigt, wie sehr
sich alle Beteiligten ins Zeug gelegt haben. Dies hat bei der Ford
Motor Company und Ford Performance angefangen und ging über Chip
Ganassi Racing und Multimatic bis hin zu Roush Yates. Die meisten
Menschen machen sich keine Gedanken darüber, wie schwierig es ist,
aus fünf so großen Unternehmen in nur wenigen Monaten eine
funktionierende Einheit zu formen. Aber genau dies ist uns gelungen.
Es geht um Menschen und die Beziehungen untereinander. Was uns Fahrer
betrifft, so habe ich Freunde fürs Leben gefunden. Es war eine sehr
lustige Reise zusammen mit Dirk, Seb, Westy, Ryan und Dixie.“

Ryan Briscoe (Ford GT Startnummer 67)

„Oh Mann, ich glaube, in diesem Rennen haben wir Fahrer und die
Jungs an der Box eine der besten Performances abgeliefert, die wir
als Team je hatten. Wir machten alles maximal richtig, kein einziger
Fehler ist uns unterlaufen. Das Duell mit Ferrari am Ende verlief
wirklich eng, sie waren nur ein klein wenig schneller und hatten auch
mehr Glück mit dem Überrundungsverkehr. Wir haben gegeben, war
möglich war, und den Michelin IMSA Endurance Cup gewonnen. Fast hätte
für uns sogar die IMSA-Herstellermeisterschaft noch in Reichweite
gelegen. So wie wir uns hier in Road Atlanta präsentiert haben, bin
ich enorm stolz auf die ganzen Jungs. In den letzten Runden des
Rennens gingen mir sehr viele Gedanken durch den Kopf, es war sehr
emotional. Wir können stolz darauf sein, was wir geleistet haben –
heute und in den vergangenen vier Jahren.“

Richard Westbrook

„Sicherlich wäre es noch schöner gewesen, diesem fantastischen
Programm mit dem Ford GT durch einen letzten Sieg nochmal die Krone
aufzusetzen, aber es hat nicht sollen sein. Wir waren das gesamte
Rennen über sehr stark und konnten dadurch einzelne Zeitetappen
gewinnen, was uns die entscheidenden Punkte für den Michelin IMSA
Endurance Cup eingebracht hat – auf den ich wirklich stolz bin. Wir
haben eine fantastische Zeit mit Ford erlebt und es freut mich sehr,
am Ende noch einen Glanzpunkt gesetzt zu haben.“

Scott Dixon

„Wir sind ein ziemlich gutes Rennen gefahren. Das gesamte Ford
GT-Team hat einen riesig guten Job abgeliefert und alles gegeben, ein
letzter Sieg wäre die gerechte Belohung gewesen. Aber wir haben den
Michelin IMSA Endurance Cup für die Mannschaft gewonnen, das ist
großartig.“

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Ford GT vor dem finalen Rennen: Erinnerungen zum Werkseinsatz von Ford Chip Ganassi Racing (FOTO)

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– Werkseinsatz von Ford Chip Ganassi Racing endet nach vier Jahren
mit dem Saisonfinale der nordamerikanischen IMSA
Sportwagen-Meisterschaft am 12. Oktober in Road Atlanta

– Vor dem Zehnstundenrennen reflektieren Ford GT-Werksfahrer,
Teammitglieder und Partner das erfolgreiche Programm

– In der IMSA und der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC)
erzielte der Ford GT 19 Siege und 23 Pole Positions – 2016
gelang der Klassensieg in Le Mans

Nach vier erfolgreichen Jahren endet am kommenden Wochenende für
das Werksteam Ford Chip Ganassi Racing (CGR) eine Ära: Das
Zehnstundenrennen „Petit Le Mans“ auf der berühmten Rennstrecke von
Road Atlanta wird für den Ford GT der letzte Werkseinsatz sein. Vor
dem Finale in Braselton im US-Bundesstaat Georgia stehen für den
ikonischen Mittelmotor-Rennwagen 19 Siege und 23 Pole Positions in
der nordamerikanischen IMSA Sportwagen-Meisterschaft und der FIA
Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zu Buche. Im persönlichen
Rückblick sprechen Fahrer, Teammitglieder und Partner über ihre
Erinnerungen und besondere Momente hinter den Kulissen.

Stimmen der Werksfahrer – Dirk Müller

Schönste Erinnerung: „Das ist eindeutig die Auslaufrunde in Le
Mans 2016. Nach dem Fallen der Zielflagge habe ich realisiert, was
wir gerade erreicht hatten. Es war unser größter Sieg in den vier
Jahren. Wir standen unter enormem Druck in jener ersten Saison und
haben dem standgehalten. Nicht nur wir Fahrer, das gesamte Team hat
perfekt gearbeitet und uns ermöglicht, diesen Erfolg zu erkämpfen.“

Was niemand weiß: „Nach diesem Sieg wurden viele Freudentränen im
Verborgenen vergossen. Ich konnte im Funk hören, wie die Jungs
weinten vor Glück.“

Joey Hand

Schönste Erinnerung: „Ich denke am liebsten an den Moment zurück,
als ich in Le Mans 2016 auf meinem letzten Stint den Ferrari
überholte. Danach haben wir die Führung nicht mehr abgegeben und
wiederholten nach 50 Jahren einen legendären Sieg von Ford gegen
Ferrari. Ich habe nicht nur den Überholvorgang auf der Strecke später
noch oft im Highlight-Programm gesehen, sondern auch den Blick in die
Box, als es passierte. Die ganze Mannschaft hat gejubelt und gespürt,
dass dies der Moment ist, in dem wir Geschichte schreiben. Es war
großartig, ein Teil davon zu sein.“

Was niemand weiß: „In der Frühphase des Werksprogramms statteten
wir dem Design Center der Ford Motor Company einen Besuch ab. Es
wurde zwar schon häufiger darüber berichtet, doch ich glaube nicht,
dass die Leute sich das richtig vorstellen können, aber in einem
Kellerraum – der sonst als Lager genutzt wurde – haben sie dort das
komplette Designkonzept des Teams zusammen entwickelt. Ich dachte
erst, es sei ein Witz, als wir alle in den Keller sollten. Aber der
Raum bildete unsere neue Aufgabe bis ins Detail ab. Auf der einen
Seite stand die Straßenversion des Ford GT, von innen und außen exakt
so gestaltet wie später die Rennwagen. Auf der anderen Seite lagen
unsere Overalls, die Teamkleidung und alle anderen Elemente im neuen
Look bereit. Alles war von A bis Z perfekt aus einem Guss präpariert.
Das war für mich einer der coolsten Momente des Programms.“

Ryan Briscoe

Schönste Erinnerung: „Ich habe gleich zwei davon! Die eine ist
definitiv das Podium in Le Mans 2016. Dirk Müller, Joey Hand und
Sébastien Bourdais hatten gewonnen; Richard Westbrook, Scott Dixon
und ich standen als Drittplatzierte gemeinsam mit ihnen dort oben.
Den Blick auf diese Menschenmenge werde ich nie vergessen. Ebenfalls
eingebrannt hat sich mir das Podium nach den 24 Stunden von Daytona
2018, als wir nach langem Kampf mit unserem Schwesterauto gewannen
und erneut gemeinsam jubelten.“

Was niemand weiß: „Wo auch immer wir fahren, gehen wir mexikanisch
essen. Ein geeignetes Lokal zu finden, hat bei uns Tradition. Joey
ist meistens die treibende Kraft, aber wir alle lieben dieses Essen.“

Harry Tincknell

Schönste Erinnerung: „Wir haben einige tolle Erfolge in der WEC
gefeiert. Der Heimsieg 2017 in Silverstone war klasse, aber als
bester Moment hat sich für mich der zweite Platz in Le Mans 2017
eingeprägt. Wir fuhren ein fast fehlerfreies Rennen in der
Spitzengruppe. Auf der letzten Runde lag ich an Position drei und
konnte zwei Kurven vor der Zielflagge noch eine Corvette überholen.
Das war wohl der späteste erfolgreiche Positionskampf in der
Geschichte dieses Rennens. Danach für Ford auf dem Podium zu stehen,
fand ich sehr ergreifend.“

Was keiner weiß: „Die Zusammenarbeit mit Andy Priaulx hat mich zu
dem Rennfahrer gemacht, der ich heute bin. Ich kam als 23-Jähriger
zum Team und habe unglaublich viel von ihm gelernt. Vor allem
bezüglich der Fahrzeugabstimmung und beim Feedback für die Ingenieure
konnte ich von seiner Erfahrung profitieren, fahrerisch natürlich
auch. Eher witzig war sein Wunsch, auf schwarze Balaclavas
umzusteigen.“

Stimmen der Teamführung und Partner – Mike Hull, Leitender
Direktor Chip Ganassi Racing

Schönste Erinnerung: „Le Mans 2016, als wir mit unserem Ford GT
die LM GTE Pro-Kategorie gewannen und das Schwesterauto Platz drei
eroberte. Da auch der zweitplatzierte Ferrari von Risi Competizione
aus den Vereinigten Staaten kam, war das Podium fest in
US-amerikanischer Hand. Als die neun Fahrer auf dem Podest standen,
flatterten drei US-Flaggen im Wind, dazu erklang unsere
Nationalhymne. Das Siegerpodest ist sehr hoch und überragte eine
Menge von rund 50.000 Menschen. Die europäischen Fans applaudierten
den Fahrern und den Flaggen. Das hat mich als Amerikaner in
Frankreich sehr bewegt.“

Was keiner weiß: „Unser Programm umfasste tatsächlich sechs Jahre.
2014 und 2015 haben wir den Motor und viele Komponenten bereits in
einem Daytona-Prototyp erprobt. Wir testeten Kühler, Wärmetauscher,
Turbolader, das Motormanagement und die Elektronik. Das Motorpaket
war praktisch fertig, als wir es in den Ford GT implantierten und im
Oktober 2015 mit ersten Versuchsfahrten für die Saison 2016 begannen.
So konnten wir uns ganz auf das Chassis konzentrieren – das war ein
großer Vorteil.“

Kevin Groot, Leiter des IMSA/WEC-Programms bei der Ford Motor
Company

Schönste Erinnerung: „Das ist auf jeden Fall der Doppelsieg mit
den beiden Ford GT bei den 24 Stunden von Daytona 2018. Ein
großartiges Gefühl: Die Autos und das Team funktionierten 24 Stunden
lang wie ein Uhrwerk, es gab kaum Gelbphasen, und wir dominierten. So
etwas geschieht nicht oft.“

Was keiner weiß: „Ich denke, meine beste nie erzählte Geschichte
handelt von Dirk Müller in Le Mans 2016. Es war nachts, er fuhr in
der Mitte seines Stints, als plötzlich Lichter auf seinem Display
blinkten. Im Funk ereiferte er sich über violette Signale, die er
allerdings mit einem Kraftausdruck belegte, den keiner verstand,
obwohl er ihn mehrfach wiederholte. Erst als wir Joey Hand den Funk
aufsetzten, konnte er interpretieren, worüber sich Dirk Sorgen
machte.“

Larry Holt, Technischer Leiter Multimatic

Schönste Erinnerung: „Ich denke sehr gern an den ersten Test mit
dem Ford GT am 16. Mai 2015 zurück. Das Auto fuhr zwei Tage lang ohne
Probleme in Calabogie auf dem Testgelände bei Ottawa. Scott Maxwell
begann schon damit, die Abstimmung zu verbessern. So weit ist man
selten beim ersten Test. Was mich am meisten überwältigt hat, geschah
aber 2016 in Daytona. Das ist an sich keine schöne Erinnerung,
erzählt aber, wie das gesamte Team – Multimatic, Ford und Chip
Ganassi Racing – Rückschläge bewältigen konnte. Von Mai 2015 bis zum
Rennen in Daytona Ende Januar 2016 hatten wir 18.000 Testkilometer
zurückgelegt. Es gab ein paar Kleinigkeiten zu beheben, aber nichts
Alarmierendes hinsichtlich der Standfestigkeit. Doch dann musste das
eine Auto schon in der ersten Stunde wegen eines Defekts am Getriebe
das Rennen aufgeben und das andere ereilte dasselbe Problem. Der
Schaden war nie zuvor aufgetreten und brachte uns früh um alle
Chancen. Ein schlimmer und deprimierender Moment. Aber wir alle zogen
daraus zusätzliche Motivation, noch tiefer in jedes System des Autos
reinzuschauen. Fünf Monate später fuhren drei von vier Ford GT 24
Stunden lang völlig reibungslos in Le Mans.“

Was keiner weiß: „Es gibt einige Dinge, die über dieses Programm
bislang wenig bekannt sind – etwa, dass Multimatic Motorsports Europe
die WEC-Einsätze von Ford Chip Ganassi Racing ausgeführt hat. Das war
eine großartige Aufgabe für uns.“

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller und
Mobilitätsanbieter mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an
den Standorten Köln, Saarlouis und Aachen mehr als 24.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung im Jahr 1925
haben die Ford-Werke mehr als 46 Millionen Fahrzeuge produziert.
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http://www.media.ford.com.

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Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
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