Royale Kindheit: „ZDFzeit“-Doku über Nachwuchs in den Monarchien (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) – Königskinder stehen von Geburt an im Dienst für den Fortbestand
von Monarchie und Macht. „ZDFzeit“ nimmt am Dienstag, 21. August 2018, 20.15
Uhr, in „Royale Kindheit – Prinzen, Ponys, Paparazzi“ fünf Herrscherfamilien in
Europa und Japan in den Blick und geht den Fragen nach: Was heißt es wirklich,
als Prinz oder Prinzessin aufzuwachsen – im Spannungsfeld von Privileg und
Pflicht? Wie hat sich die höfische Kindererziehung im Lauf der Jahrhunderte
verändert? Und wie viel Inszenierung und PR-Gedanken stecken im nach außen
getragenen Familienidyll?

Längst haben die Königshäuser erkannt: Prinzen und Prinzessinnen sind das beste
Mittel zur Imagepflege einer jeden Monarchie. Doch wie bereitet man den
Nachwuchs auf das höfische Protokoll, auf Paraden und Paparazzi vor? In vielen
europäischen Königshäusern verändert das Einheiraten von bürgerlichen
Ehepartnern auch manche höfisch-kühlen Erziehungstraditionen. Waren zum Beispiel
bei Kronprinzessin Victoria von Schweden in jungen Jahren Essstörungen und
Depressionen die Reaktion auf den hohen Druck, den die Thronanwärterin auf sich
lasten fühlte, will sie solche Erfahrungen ihren Kindern Estelle und Oscar
ersparen. Gemeinsam mit ihrem bürgerlichen Ehemann Daniel setzt sie auf
Bodenständigkeit, gemeinsame Zeit und Nähe im Familienalltag.

In Japan, wo Frauen auf dem Thron immer noch unvorstellbar sind, kam 2001
Prinzessin Aiko als einziges Kind des Kronprinzenpaares Naruhito und Masako zur
Welt. Abgeschottet von der Außenwelt und im Korsett uralter Traditionen, wuchs
das Mädchen zu einem Teenager mit gesundheitlichen Problemen heran. „Prinzessin
ohne Lächeln“, sagen die Japaner. Ein Anrecht auf den Thron hat sie nach
derzeitiger Lage nicht.

Auch an den kommenden Dienstagen widmet sich „ZDFzeit“ royalen Themen. Am
Dienstag, 28. August 2018, 20.15 Uhr, geht es in „Royale Liebe“ um „Märchen,
Macht, Mätressen“. Am Dienstag, 4. September 2018, 20.15 Uhr, heißt es: „Royale
Skandale – Lügen, Laster, Leidenschaften“.

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ANNE WILL am 19. August 2018 um 21:45 Uhr im Ersten: Der Dürre-Sommer – wie müssen wir unser Verhalten ändern?

ARD Das Erste

München (ots) – Flächenbrände, sinkende Pegelstände, massive
Ernteausfälle – das sind die Folgen der monatelangen Trockenheit in
Deutschland. Forscher warnen bereits eindringlich vor einer
„Heißzeit“ auf der Erde – selbst im Fall eines Einhaltens der Pariser
Klimaziele. Was können Bund und Länder tun, um den Klimawandel zu
stoppen? Wie kann man den in ihrer Existenz bedrohten Bauern jetzt
sinnvoll helfen? Und welche Verantwortung tragen die Verbraucher
durch Fleischkonsum, Vielfliegerei und Autoabgase?

Zu Gast bei Anne Will:

Julia Klöckner (CDU, Bundesministerin für Ernährung und
Landwirtschaft)
Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen, Parteivorsitzende)
Andreas Pinkwart (FDP, Minister für Wirtschaft, Innovation,
Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen)
Hans Joachim Schellnhuber (Klimaforscher)
Werner Schwarz (Landwirt und Vizepräsident des Deutschen
Bauernverbands)

ANNE WILL – politisch denken, persönlich fragen

Pressekontakt:
Dr. Bernhard Möllmann, Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-42887, E-Mail: Bernhard.Moellmann@DasErste.de

Presseanfragen an Anne Will:
Bettina Wacker, Tel.: 0177/2321356, E-Mail: bw@wacker-kommuniziert.de

Pressefotos von Anne Will und druckfähiges Bildmaterial zur aktuellen
Sendung (immer montags) unter www.ard-foto.de

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„Machiavelli“: WDR COSMO startet Podcast über Rap und Politik

WDR Westdeutscher Rundfunk

Köln (ots) – Wie verarbeiten Rapper die #MeTwo-Debatte? Welchen
Einfluss hat Zuwanderung auf deutschen Rap? Wird Kanye West 2020
US-Präsident? Die WDR-Journalisten Jan Kawelke und Vassili Golod
suchen nach Antworten auf diese Fragen. In ihrem Podcast
„Machiavelli“ für WDR COSMO geht es ab heute (15.8.2018,
www.cosmoradio.de) alle zwei Wochen um das Wechselverhältnis zwischen
Rap und Politik, zwischen Klunkerketten und Krawatten. „Machiavelli“
ist für HipHop-Heads und Politiknerds. Für Fans von Debatten und
Disstracks.

COSMO-Programmchefin Schiwa Schlei: „Für uns ist die strenge
Unterteilung in Genres nicht zeitgemäß: Musik war schon immer auch
politisch. Dementsprechend ist dieser Podcast, in dem wir Themen auch
weiter vertiefen können, einfach nur konsequent.“

In der ersten „Machiavelli“-Episode geht es um Identität am
Beispiel von Mesut Özil, der #MeTwo-Debatte und dem Titel „Aber“ von
Eko Fresh. Vassili Golod und Jan Kawelke sprechen darüber, was #MeTwo
mit Advanced Chemistry zu tun hat, und warum die Bundesregierung mehr
Rap hören sollte. Zur Idee, den Podcast „Machiavelli“ zu nennen,
sagen sie: „Niccolò di Bernardo dei Machiavelli war einer der
bedeutendsten Politikphilosophen der Neuzeit. Tupac Amaru Shakur,
auch bekannt unter seinem Pseudonym Makaveli, war einer der
erfolgreichsten US-Rapper. Zwei Schlüsselfiguren von Politik und
HipHop, die beide unter demselben Namen erfolgreich wurden.“

Jan Kawelke (26), geboren im Ruhrgebiet, hat zuletzt für die
Süddeutsche Zeitung und das Juice Magazin geschrieben. Er hat in
Gelsenkirchen Journalismus studiert und spricht jetzt beim WDR – am
liebsten über HipHop. Vassili Golod (25), geboren in der Ukraine, hat
in Göttingen und Aberystwyth Politikwissenschaft und Geschichte
studiert und für die Rheinische Post und die ARD u.a. aus Düsseldorf,
London und Moskau berichtet. Beide absolvieren aktuell ein
Programmvolontariat beim WDR.

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de

Machiavelli auf Twitter: @machiavellipod

Machiavelli auf Instagram: @machiavellipodcast

Jan Kawelke auf Twitter: @jankawelke

Jan Kawelke auf Instagram: icarus_gold

Vassili Golod auf Twitter: @vassiligolod

Vassili Golod auf Instagram: @vassiligolod

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Kristina Bausch
Telefon: 0221 220 7118
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Ausbeutung durch Kinderarbeit in Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal / Report Mainz: Aufklärer beschreibt System von Arbeitszwang und Strafen / Sendung heute, 14.8., 21:45 Uhr im Ersten

SWR – Das Erste

Mainz (ots) – Kurz nach Abschluss der Aufarbeitung von sexuellem
Missbrauch und Gewalt bei der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal
decken Recherchen von „Report Mainz“ ein System von Arbeitszwang und
Strafen bei Kindern auf. Betroffene berichten gegenüber dem
Politikmagazin, sie hätten nicht nur in den Heimen selbst, sondern
auch in der Landwirtschaft und am Bau viele Jahre lang und über viele
Stunden am Tag arbeiten müssen. Die Evangelische Brüdergemeinde
bestätigt die Vorwürfe auf „Report Mainz“ Anfrage: „Wir sind
erschrocken über das Ausmaß von Missbrauch und Zwang, der dabei
zutage getreten ist, auch im Bereich von Arbeit.“

Im Auftrag der Brüdergemeinde hat Prof. Dr. Benno Hafeneger von
der Universität Marburg die Akten zu Korntal ausgewertet. Seine
Arbeit hat im Wesentlichen die Vorwürfe der Opfer bestätigt: „In den
50er, 60er und Anfang der 70er Jahre sind Kinder systematisch in die
Arbeit hineingezwungen worden. Wenn die Kinder ihre Arbeit nicht
ordentlich gemacht haben oder nicht so schnell, nicht so
systematisch, wie das erwartet wurde, sind sie auch bestraft worden.
Also das war schon ein Ausbeutungssystem“, sagte Hafeneger im
Interview mit „Report Mainz“.

Gegenüber dem ARD-Politikmagazin berichtete Detlev Zander, der den
Missbrauchsskandal in Korntal 2013 erstmals an die Öffentlichkeit
trug, er habe von seinem sechsten bis zu seinem 16. Lebensjahr in der
Gärtnerei der Brüdergemeinde, im Stall und auf dem Acker arbeiten
müssen. Ferner habe er als Heimkind mehrere Privathäuser mit gebaut
und die privaten Fahrzeuge eines Heimleiters waschen müssen. Im
Interview erinnert er sich: „Ich habe auf der Baustelle so viel
Gewalt erlebt. Gewalt und dieses ununterbrochene Arbeiten.“

Auch für Thomas Mockler hätten Arbeitseinsätze den Alltag im Heim
geprägt. Neun Jahre lang habe er im Dienste der Brüdergemeinde
arbeiten müssen, gegen seinen Willen. Im Interview mit „Report Mainz“
erhebt er schwere Vorwürfe: „Wir durften den ganzen Tag arbeiten.
Fenster herausreißen, Türen herausreißen, Wände herausreißen. Ein
großer Teil meiner Kindheit ist hier in diesen Baustellen
draufgegangen.“

Konkrete Zahlen zum Ausmaß finden sich im Aufklärungsbericht zum
Missbrauch in den Kinderheimen. Insgesamt wurden Gespräche mit 105
ehemaligen Heimkindern ausgewertet. So berichteten 64 Prozent der
Betroffenen von Arbeitszwang, 31 Prozent sagten, sie hätten in
Zusammenhang mit der Arbeit Gewalt und Strafen erlebt.

Mittlerweile hat die Brüdergemeinde nach eigenen Aussagen
Anerkennungsleistungen in Höhe von 1.000 bis 20.000 Euro an
betroffene Heimkinder gezahlt. Auf Anfrage von „Report Mainz“ räumte
die Brüdergemeinde ein: „Wir sind uns bewusst, dass unsere
finanziellen Anerkennungsleistungen nicht wiedergutmachen können, was
geschehen ist.“

Betroffene wie Thomas Mockler und Detlev Zander sagten gegenüber
„Report Mainz“, sie empfänden die bislang gezahlten Summen als Hohn.
„Diese Summen sind den Taten und Misshandlungen in keinster Weise
angemessen“, sagte Thomas Mockler. Sie wollen weiterkämpfen, nicht
nur um eine Anerkennungsleistung, sondern um eine ihrer Meinung nach
gerechte Entschädigung für die Zwangsarbeit.

Hintergrund

Im Mai 2017 berichtete „Report Mainz“ erstmals von einem System
der Gewalt in Heimen der Evangelischen Brüdergemeinde. Die
pietistische, streng gläubige Gemeinde ist beheimatet in Korntal,
nördlich von Stuttgart. Zwei Betroffene erzählten exklusiv von
schwerem sexuellen Missbrauch bis hin zu Vergewaltigungen, dem sie
immer wieder durch Mitarbeiter der Kinderheime ausgesetzt gewesen
sein sollen. Darüber hinaus habe die Brüdergemeinde sie an
Wochenenden an so genannte Patenfamilien abgegeben, wo sie ebenfalls
sexuell missbraucht worden sein sollen. Der weltliche Vorsteher der
Evangelischen Brüdergemeinde, Klaus Andersen, sagte 2017 gegenüber
„Report Mainz“: „Das bedauern wir sehr. Und ich weiß, dass damals
auch die Mitarbeiter, trotz alledem, mit viel Herzblut und Engagement
ihre Arbeit getan haben.“

Zitate gegen Quellenangabe frei.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an „Report Mainz“, Tel. 06131 929
33351 oder -33352.

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https://www.presseportal.de/pm/75892/4033953

„Türsteher Europas“ und „Afrikas Flüchtlinge“: Zwei ZDF-Dokus (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) –

Zwei aktuelle Dokumentationen zur Flüchtlingssituation in Afrika
sind am Donnerstag, 16. August 2018, im ZDF zu sehen: Zunächst fragt
um 22.15 Uhr die Dokumentation „Türsteher Europas – Wie Afrika
Flüchtlinge stoppen soll“ nach den Bemühungen Europas, die Kontrolle
seiner Außengrenzen in den afrikanischen Kontinent zu verschieben. Um
0.30 Uhr folgt dann die Dokumentation „Afrikas Flüchtlinge – Das
Milliardengeschäft der Schleuser“.

Die EU investiert Milliarden, um afrikanische Staaten als ihre
neuen Grenzschützer zu etablieren. Unterstützt werden auch
Diktaturen, die im Gegenzug Grenzen dicht machen. Die EU bildet
afrikanische Sicherheitsbehörden aus und liefert Material. Bei den
Deals hat die EU klare Ziele: Entwicklungshilfe gegen
Flüchtlingsstopp. Mehr als acht Milliarden Euro investiert die EU in
den kommenden Jahren. Wer beim Kampf gegen Migration als Türsteher
der EU agiert, bekommt Geld. Zu den neuen Partnern der Europäischen
Union zählen auch Diktaturen wie der Sudan oder Eritrea, denen
Menschenrechtsverbrechen vorgeworfen werden oder die gar selbst in
das lukrative Schleusergeschäft verwickelt sein sollen. Die Recherche
der Autoren Jan M. Schäfer, Simone Schlindwein und Christian Jakob
folgt den Geldströmen: von den Wüsten der Sahara durch den Sahel bis
nach Uganda, wo die größten Flüchtlingslager Afrikas stehen. Dabei
kommt heraus: Während die EU den Staaten, die als neue Grenzschützer
agieren, mehr Geld bietet, bekommt beispielsweise Uganda gemessen an
der Zahl der aufgenommenen Flüchtlinge weniger Geld als bisher.
Kritik an der neuen EU-Strategie kommt auch von der Afrikanischen
Union: Sie sieht ihre Pläne von einem Kontinent der Freizügigkeit
ähnlich dem Schengen-Modell als unvereinbar mit den EU-Vorstellungen.

Die zweite Dokumentation am Donnerstagabend im ZDF, „Afrikas
Flüchtlinge – Das Milliardengeschäft der Schleuser“, beleuchtet, wie
sich jeden Tag Tausende Flüchtlinge von Afrika aus auf den Weg
Richtung Europa machen und wie Schleuser mit der Not der Menschen
viel Geld verdienen. BBC-Reporter Benjamin Zand folgt dem Weg der
Migranten zurück in ihre Heimatländer: Wo kommen sie her, was hat die
Menschen zur Flucht getrieben? Dem Autor ist es gelungen, die
libysche Küstenwache bei Nacht zu begleiten. Er zeigt, wie mit
Flüchtlingen völlig überladene Boote von der Küstenwache gestoppt und
zurück nach Libyen gebracht werden. Dort werden die Menschen in
sogenannte „detention centres“, eigens errichtete Lager, gebracht.
Die Zustände dort sind katastrophal.

ZDFinfo sendet die Dokumentationen „Afrikas Flüchtlinge – Das
Milliardengeschäft der Schleuser“ und „Türsteher Europas – Wie Afrika
Flüchtlinge stoppen soll“ am Freitag, 24. August 2018, 10.00 und
10.30 Uhr, sowie am Samstag, 25. August 2018, 6.30 Uhr und 7.00 Uhr.

https://presseportal.zdf.de/pm/tuersteher-europas/

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Neue „Report Mainz“-Recherchen zum Heckler & Koch-Mexiko-Deal / heute, 14.8., 21:45 Uhr im Ersten

SWR – Das Erste

Mainz (ots) – Bisher unbekannte Verträge zwischen Heckler & Koch
und dem mexikanischen Verteidigungsministerium beinhalten, dass
G36-Sturmgewehre auch für verbotene Bundesstaaten bestimmt sind. Das
berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“, dem die Dokumente
exklusiv vorliegen. Der Inhalt dieser Verträge belastet nach
Einschätzung der ehemaligen Bundesjustizministerin Prof. Herta
Däubler-Gmelin Heckler & Koch und auch das
Bundeswirtschaftsministerium.

Die Verträge beinhalten keinerlei Einschränkungen bezüglich der
Empfänger der Sturmgewehre in Mexiko. Die Bundesregierung hatte aber
vier mexikanische Bundesstaaten von einer Belieferung mit Waffen
ausdrücklich ausgeschlossen. Zwei dieser nicht belieferungsfähigen
Staaten werden sogar ausdrücklich als Empfänger der G36 in den
Verträgen genannt und zwar Chiapas (Vertrag No. 073/2006) und
Guerrero (Vertrag No. 039/20069).

In den offiziellen Endverbleibserklärungen für das
Bundeswirtschaftsministerium zu den betreffenden Lieferungen mit
diesen Vertragsnummern waren nur erlaubte mexikanische Bundesstaaten
angegeben. Heckler & Koch hatte 2015 gegenüber „Report Mainz“
erklärt, die Firma habe „keinen Einfluss darauf, wohin die Waffen
letztendlich geliefert wurden“.

Diese Darstellung von Heckler & Koch stellt Prof. Herta
Däubler-Gmelin in Frage, nachdem ihr das Politikmagazin die Verträge
vorlegte: „Ich halte das für höchst unglaubwürdig. Ich kann mir
eigentlich nicht vorstellen, dass ein deutscher Staatsanwalt oder ein
deutscher Richter das anders sieht“, erklärte die
Bundesjustizministerin a. D. im Interview mit „Report Mainz“.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte sich die Verträge im Rahmen
des Genehmigungsverfahrens nicht vorlegen lassen. Das hatte kürzlich
der damals zuständige Beamte als Zeuge vor Gericht ausgesagt. Herta
Däubler-Gmelin sieht darin ein klares Versäumnis bei der Genehmigung
der Rüstungsexporte. Wörtlich sagt sie gegenüber dem
ARD-Politikmagazin: „Ich halte es auch für eine Pflichtverletzung,
dass man diese Verträge nicht angefordert hat. Das ist eine
Pflichtverletzung der entsprechenden Beamten, aber es ist auch ein
Problem für die Amtsleitung, die danach zu gucken hat, dass der
Endverbleib von Kriegswaffen, deren Ausfuhr genehmigt wurde, den
Richtlinien entspricht.“

Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich „Report Mainz“
gegenüber dazu nicht äußern. Im Prozess vor dem Landgericht Stuttgart
spielten die Verträge bislang keine Rolle. Heckler & Koch lehnte eine
Stellungnahme ab und verwies auf frühere Pressemitteilungen.

In dem Verfahren müssen sich fünf ehemalige Mitarbeiter des
Waffenherstellers Heckler & Koch wegen Verstoßes gegen das
Kriegswaffenkontroll- und Außenwirtschaftsgesetz verantworten. Laut
Anklage wurden von 2006 bis 2009 fast 4500 Sturmgewehre vom Typ G36
und Zubehör im Wert von 4,1 Millionen Euro in Unruheregionen Mexikos
geliefert.

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Geheimnisvolle Orte – Ramstein (FOTO)

SWR – Das Erste

Baden-Baden (ots) –

Ramstein gibt es zweimal: Einmal als größte US-Luftwaffenbasis
außerhalb der USA – und einmal als das rheinland-pfälzische
Städtchen, das der benachbarten Air Base den Namen gab. Ramstein
steht auch für eine Katastrophe, die sich tief in das deutsche
Gedächtnis eingegraben hat: Vor 30 Jahren, am 28. August 1988, kamen
bei einer Flugschau in Ramstein 70 Menschen ums Leben, mehr als 1.000
wurden verletzt. Der SWR Film von Anne Worst aus der Reihe
„Geschichte im Ersten: Geheimnisvolle Orte“ bietet Einblick in die
Historie der Air Base und zeigt, wie sich die Region am Rande des
Pfälzerwaldes mit den Amerikanern verändert hat. Zu sehen am Montag,
13. August um 23:30 Uhr im Ersten.

Amerikanische Kleinstadt in Deutschland

Die Air Base Ramstein ist gut abgeschottet, ohne Begleitung und
Passierschein kommt niemand rein, der dort nichts zu suchen hat. Die
Air Base ist eine amerikanische Kleinstadt, in der täglich mehr als
22.000 Menschen unterwegs sind. Wer hier lebt, in den so genannten
Housings oder Kasernen, muss die Base nicht verlassen, denn es gibt
dort alles, was man im Alltag braucht: eine riesige Shopping Mall,
Supermärkte, Restaurants, ein 360-Betten-Hotel, Sportplätze und zwei
Kirchen – und sogar ein eigenes Flugterminal für Passagiere aus
Amerika.

Was passiert in den Hangars und Trainingscamps? Was innerhalb der
militärischen Anlagen stattfindet, ist komplett von der Außenwelt
abgeschirmt. Kaum ein Außenstehender weiß, was genau in den Hangars
und Trainingscamps passiert, wozu die Satellitenanlagen da sind und
was in den Bunkern lagert. Für ihren Film aus der Reihe
„Geheimnisvolle Orte – Ramstein“ erhielt Autorin Anne Worst Zutritt
zum zivilen Teil der Air Base und zu ausgewählten militärischen
Komplexen. Zum Beispiel zur 86th Aeromedical Evacuation Squadron, die
im Ernstfall Verletzte und Verwundete aus Krisengebieten evakuiert.
Und sie konnte einen jungen Soldaten in seinem Alltag begleiten und
mit einigen Veteranen sprechen, die Ramstein bis heute treu geblieben
sind.

Burger, Cocktails und Kriegstechnik

Die Dokumentation bietet Einblick in die Geschichte der Air Base
und zeigt, wie sich die Region am Rande des Pfälzerwaldes mit den
Amerikanern verändert hat. Angefangen bei der „Nacht der Millionen“,
als innerhalb von wenigen Stunden Aufträge von 400 Millionen D-Mark
an deutsche Unternehmer vergeben wurden, um Kasernen,
Verwaltungsgebäude, Wohnsiedlungen, ja ganze Flugplätze zu bauen. Auf
den Flugtagen präsentierten die Militärs ihre neueste Kriegstechnik,
in den amerikanischen Clubs boten sie ihren deutschen Gästen
Cocktails, Jazz und Burger. Dem Film gelingt ein überraschender Blick
hinter die Kulissen der Air Base Ramstein, der seit den
Terrorattacken auf New York und Washington D.C am 11. September 2001
kaum noch möglich schien. Dabei konnte die Autorin auf bisher
unveröffentlichtes Archivmaterial und Fotos aus dem Bestand der US
Airforce zurückgreifen. Einige der Zeitzeugen waren zum ersten Mal
bereit, vor eine Kamera zu treten und ihre traumatischen Erlebnisse
zu schildern, die sie seit der Flugtagkatastrophe vom 28. August 1988
nicht mehr loslassen.

Akkreditierte Journalisten können den Film vorab sehen im
Pressedienst Das Erste unter presse.daserste.de und im SWR
Presseportal unter presseportal.swr.de Informationen, kostenloses
Bildmaterial und weiterführende Links unter:
http://x.swr.de/s/geheimnisvolleorteramstein

Pressekontakt: Bruno Geiler, Tel. 07221 929 23273,
Bruno.Geiler@SWR.de

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https://www.presseportal.de/pm/75892/4033105

Das Erste, Dienstag, 7. August 2018, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

ARD Das Erste

Köln (ots) – 8.05 Uhr, Eva Högl, SPD, Stellvertretende
Fraktionsvorsitzende, Thema: Ankerzentren

Pressekontakt:
Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de
Redaktion: Martin Hövel

Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221
220 7100 
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62

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https://www.presseportal.de/pm/6694/4027882

Das Erste, Montag, 6. August 2018, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

ARD Das Erste

Köln (ots) – 6.05 Uhr und 8.05 Uhr, Friedrich Ostendorff, Bündnis
90/Die Grünen, Mitglied Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft,
Thema: Ernteausfall bei Bauern  

  7.05 Uhr, Sevim Dagdelen, Die Linke, Thema: Sammlungsbewegung
Linke

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Weitere Informationen unter www.ard-morgenmagazin.de
Redaktion: Martin Hövel

Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221
220 7100 
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62

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Das Erste: Weltspiegel – Auslandskorrespondenten berichten Am Sonntag, 5. August 2018, 19:20 Uhr vom SWR im Ersten

ARD Das Erste

München (ots) – Moderation: Ute Brucker

Geplante Themen:

Spanien: Kampf gegen den Drogenschmuggel
14 Kilometer trennen an der Straße von Gibraltar Europa von Afrika –
und damit Spaniens Südküste von Marokko, dem größten
Haschischproduzenten der Welt. Tonnenweise Drogen kommen in
Schnellbooten nach Spanien, von dort werden sie weiterverteilt nach
ganz Europa. Die spanische Polizei ist überfordert, wird oft von den
Schmugglern einfach abgehängt. Und der arbeitslosen Jugend in den
verarmten Küstenorten versprechen die Drogen schnelles Geld. Nur
wenige wagen es, der Drogenmafia entgegenzutreten.
Eine Reportage von Stefan Schaaf (ARD-Studio Madrid)

Surinam: Chinas Kahlschlag im Regenwald
Surinam, tropischer Kleinstaat nördlich von Brasilien, ist
wirtschaftlich schwach, aber reich an Rohstoffen. Eigenschaften, die
ihn zum idealen Ziel machen für Investoren aus China. Tropenholz etwa
wird hier in großem Stil gefällt und auch verarbeitet, der echte
Gewinn allerdings fällt 15.000 Kilometer weiter östlich ab: in China.
Der kommunistische Staat hat im letzten Fünfjahresplan offiziell
festgelegt, dass 250 Milliarden Dollar im Norden Lateinamerikas
angelegt werden sollen, eine Investition, die sich rechnet. In
Surinam stammt inzwischen jeder zehnte Bewohner aus China. Denn für
die Chinesen boomt das Geschäft; die einheimische Bevölkerung dagegen
verliert Rohstoffe, profitiert aber wenig.
Eine Reportage von Xenia Böttcher (ARD-Studio Mexiko)

Portugal: Illegale Adoption durch Evangelikale aus Brasilien?
Die Geschichte von Maria liest sich wie ein Thriller: Vor zwanzig
Jahren gab die Portugiesin ihre drei Kinder in ein Kinderheim der
sogenannten „Universalkirche vom Reich Gottes“. Von dort sind sie
eines Tages verschwunden. Inzwischen weiß Maria: Ein Sohn ist
gestorben, die zwei anderen Kinder leben im Ausland, im Umfeld der
„Universalkirche“. Diese wurde 1977 in Brasilien gegründet. Nach
eigenen Angaben hat sie mittlerweile neun Millionen Anhänger
weltweit. Portugiesische Journalisten haben das dubiose Verschwinden
von Marias Kindern und anderen dokumentiert. Justiz und Parlament
sind mit den Vorgängen befasst.
Ein Bericht von A. Borges, J. Franca und L. da Conceicao

USA: Trumps Mauer überwunden
Auch wenn die „große Mauer“ noch nicht gebaut ist, die USA und Mexiko
trennt ein hoher Zaun. Direkt davor, auf mexikanischer Seite, hat
„Weltspiegel“-Reporterin Joana Jäschke im November 2016 Macario
kennengelernt, 16 Jahre alt und nur ein Ziel im Kopf: die USA. Nun
trifft sie ihn wieder, in Kalifornien. „Wenn ich mir was in den Kopf
setze, dann schaffe ich das auch“, sagt der junge Mexikaner über sich
selbst. Aber welchen Preis zahlt er für seinen Traum? Kein
offizieller Job, keine eigene Wohnung – Macario führt ein
unsichtbares Leben. Sein einziger Lichtblick ist die Musik.
Ein Portrait von Joana Jäschke

Taiwan: Lernen, bis die Augen streiken
Wer in Taiwan schreiben lernt, braucht viel Geduld. Anders als auf
dem chinesischen Festland werden hier noch immer die komplizierten,
alten Schriftzeichen unterrichtet. Winzige Details unterscheiden sie
voneinander. Viele Stunden täglich beugen sich Taiwans Kinder und
Jugendliche über ihre Bücher und Hefte und verderben damit ihre
Augen: 90 Prozent der Taiwanesen sind kurzsichtig, wenn sie die
Schule verlassen. Wer nichts dagegen unternimmt, kann erblinden.
Alarmierend findet das eine Schuldirektorin und versucht
gegenzusteuern. Mehr Licht, mehr Luft und öfter in die Weite blicken,
das sind die einfachen Rezepte gegen schlechte Augen. Doch wer sie
durchzusetzen will, muss an vielen Fronten kämpfen.
Eine Reportage von Annette Dittert (ARD-Studio Peking)

Redaktion: Esther Saoub

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