Schülersprachreisen 2020: Ein Allrounder / Lernen, Leben und Reisen clever verbinden (FOTO)

Carl Duisberg Centren

Köln (ots) – Kurze Reise mit großer Wirkung: Als erster Schritt allein ins
Ausland kann eine Sprachreise ein enormer Booster für das eigene Selbstvertrauen
und die Persönlichkeitsentwicklung sein. Der eher theoretische Sprachunterricht
in der Schule bekommt einen neuen Sinn und der Kontakt zu Gleichaltrigen aus
aller Welt ermöglicht den Blick über den eigenen Tellerrand.

Zudem sind Schülersprachreisen heute äußerst vielseitig. Zahlreiche Komponenten
lassen sich während einer solchen Reise wunderbar verbinden: Hobbies vertiefen
oder neue finden, ins Berufs- oder Unileben schnuppern, Selbstvertrauen stärken
oder Schwächen ausbügeln.

Die Persönlichkeit stärken

Bei Eltern liegen Sprachreisen für ihre Kinder im Trend, denn sie sind der
perfekte Alleskönner: Lernen, Freizeitspaß, Förderung der Selbständigkeit und
Stärkung der Persönlichkeit – alles unter einem Hut. Auch die jungen Reisenden
nehmen das ähnlich wahr und resümieren wie Isa M. (14): „Das Wichtigste ist
aber, mit den Menschen zu sprechen. Ich bin etwas schüchtern, habe aber klasse
Menschen kennengelernt und fantastische Freunde gefunden.“ Ganz nebenbei lernt
man neben dem Unterricht viel Praktisches für das Leben. Besondere Kurse wie
Kochen, Gesundheit und Fitness stoßen mittlerweile auf großes Interesse. Wer die
persönliche Herausforderung mit Natur und Sport kombinieren möchte, der ist im
Outdoor Leadership-Camp in Kanada gut aufgehoben – es schult Eigenschaften wie
Teamwork und den Umgang mit der Natur.

Hobbies bei den Profis

Ob sportlich, technisch oder künstlerisch interessiert, im vielfältigen
Freizeitangebot heutiger Schülersprachreisen ist für jeden etwas dabei. Die
Angebote reichen von klassischen Ballsportarten über Film-, Tanz- und
Theater-AGs bis hin zu Design, Fotografie, App-Entwicklung oder Programmieren.
Junge Filmliebhaber können in Los Angeles die Studios besuchen und den Profis
beim Filme machen über die Schulter schauen. Professionelle Trainer bieten Reit-
und Surfunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene. Das Fußballcamp in Dublin
findet zur Begeisterung aller Kicker sogar unter Anleitung eines Profitrainers
von Juventus Turin statt.

Business not as usual

Im Trend und beliebt bei ambitionierten Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren
ist das Eintauchen in die Business-Welt. Junge Wirtschaftsinteressierte arbeiten
vormittags zusammen in Projektgruppen mit Themenschwerpunkten wie
Unternehmensführung, Management und Marketing. Aber auch schon „Future Leaders“
ab 12 Jahren können in altersgerechten Kursen Businesspläne und
Persönlichkeitsprofile erstellen oder virtuell ein Unternehmen gründen.
Höhepunkt ist der Besuch von Gastvorträgen an einer englischen Universität oder
die Abschlusspräsentation. Weltenbummler mit Unternehmergeist lernen im
kanadischen Toronto beim Programm „Entrepreneurship“ kritisches Denken,
Entscheidungsfindung und Antworten auf die Frage: „Wie würde ich als Unternehmer
handeln?“

Campusluft schnuppern: Leben wie die Studis

„Die UK-Academics-Programme heben sich deutlich von anderen Sprachreisen ab,
denn sie sind für Jugendliche konzipiert, die ein anspruchsvolles Sprachcamp
suchen, das bereits auf das Studium vorbereitet“, erklärt Marion Wesener,
Expertin für Schülersprachreisen bei den gemeinnützigen Carl Duisberg Centren.
Entsprechend findet das Lernen und Wohnen auf dem Campus in Oxford, Cambridge
oder London statt. Aus einer Vielzahl von Themenbereichen wie Angewandte
Mathematik, Architektur, Wirtschaft, Internationales Recht, Philosophie oder
Psychologie kann man frei wählen. Die Tutorials finden in kleinen Gruppen auf
hohem sprachlichem Niveau statt. Das Programm endet mit einem tollen und
außergewöhnlichen Event: dem „Formal Dinner“ in der historischen Aula der
Universität.

English Friends

Bei vielen Sprachcamps in England, Irland oder Kanada sind mittlerweile auch
gleichaltrige Muttersprachler beim Freizeitprogramm dabei. So ergeben sich nicht
nur Freundschaften zu Jugendlichen aus aller Welt, sondern auch zu einheimischen
Schülern vor Ort. Mit den „English school friends“ an der Seite gibt es einen
tollen Input für Alltagssprache und Small Talk und, was vielleicht viel
wichtiger ist: die Möglichkeit, Freunde fürs Leben zu finden.

Weitere Informationen und das neue Programm 2020 unter:
www.carl-duisberg-sprachreisen.de/schuelersprachreisen oder bei den
gemeinnützigen Carl Duisberg Centren, Marion Wesener, Hansaring 49-51, 50670
Köln, Tel.: 0221/16 26-209, E-Mail: marion.wesener@cdc.de

Broschüre herunterladen:

Schülersprachreisen 2020:
https://www.carl-duisberg-sprachreisen.de/downloads.html

Weitere Pressefotos:

Marion Wesener, Bildungsberaterin für Schülersprachreisen bei den gemeinnützigen
Carl Duisberg Centren: https://bit.ly/2T9NQYy

Pressekontakt:

Pressekontakt:
Carl Duisberg Medien GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Anja Thiede
Hansaring 49-51, 50670 Köln
Tel. 0221/1626-261
E-Mail: anja.thiede@cdc.de
Internet: http://www.cdc.de/index.php?id=175
Xing: www.xing.com/profile/Anja_Thiede2

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Ziel erreicht: MUTIK hat Kulturelle Bildung im Schulalltag etabliert (FOTO)

MUTIK gGmbH

Berlin (ots) – Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer bundesweiten
Netzwerkprojekte „Kunstlabore“ und „Kulturagenten für kreative Schulen“ stellt
die gemeinnützige MUTIK GmbH ihre Tätigkeit zum Jahresende ein. Als
Partnergesellschaft der Stiftung Mercator trug MUTIK von 2011 bis 2019 dazu bei,
Kunst und Kultur nachhaltig im Schulsystem zu verankern. Gemeinsam mit einem
bundesweiten Netzwerk aus rund 300 Schulen und 200 Partner*innen aus Kunst,
Bildung, Wissenschaft und Politik wurde erreicht, dass mehr Kinder und
Jugendliche Kunst und Kultur im Schulalltag erfahren.

Die Ergebnisse der MUTIK-Projekte „Kunstlabore“, „Kulturagenten für kreative
Schulen“ und „Kreativpotentiale im Dialog“ werden auf verschiedenen Plattformen
weiterhin öffentlich zugänglich sein. „Wir haben in den vergangenen acht Jahren
sehr viel bewegt, damit Schulen zu kreativen Lernorten werden und mehr Kinder in
ihrem Schulalltag mit Kunst und Kultur in Kontakt kommen und daraus für ihre
persönliche Entwicklung schöpfen. Wir freuen uns, wenn die von uns entwickelten
Ansätze und Methoden möglichst viele Nachahmer*innen finden, damit noch mehr
Schüler*innen davon profitieren“, sagt Geschäftsleiterin Ivana Scharf.

Um Lehrer*innen und Kulturschaffende zur eigenen künstlerischen Arbeit mit
Methoden der Bildenden Kunst, Literatur, Musik, des Tanzes und des Theaters zu
inspirieren, zeigt die Plattform www.kunstlabore.de, die fünf Qualitätsbereiche
auf die es ankommt und wie künstlerisches Arbeiten in hoher Qualität und
nachhaltig in Schulen gelingt. Auf ihr finden sich frei verfügbare
Unterrichtsmaterialien, Tutorials, Checklisten und Videos. Ab Januar 2020 als
E-Book auch open access im kompakten Ratgeber: „Kunstlabore: Für mehr Kunst in
Schulen! im Transcript Verlag.

Erstmalig bietet die Themenwelt „Kulturelle Bildung“ auf www.lehrer-online.de
frei zugänglich kreative Unterrichtseinheiten sowie praktische Anleitungen für
künstlerische Arbeit im Schulalltag. Im Kulturagentenprogramm haben über 250
Schulen gemeinsam mit rund 50 Kulturagent*innen kulturelle Schulprofile
entwickelt und langfristige qualitätsvolle Kooperationen mit Künstler*innen und
Kulturinstitutionen aufgebaut. Nach der erfolgreichen Verstetigung des
Berufsprofils werden auch in Zukunft Kulturagent*innen in Baden-Württemberg,
Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen aktiv sein. Auf
www.kulturagenten-programm.de finden sich die Ergebnisse aus acht
Programmjahren, tausende Projektbeispiele und eine umfangreiche Publikation mit
Fachartikeln und Leitfäden zum kostenlosen Download.

Im Projekt „Kreativpotentiale im Dialog“ hat MUTIK Akteur*innen aus Kultur und
Bildung in zwölf Bundesländern miteinander vernetzt und einen Wissenspool zur
Verankerung Kultureller Bildung in den Schulsystemen aufgebaut. Das Projekt wird
ab 2020 in Trägerschaft der gemeinnützigen Organisation Wider Sense TraFo
weitergeführt. Das gesamte Netzwerk steht Interessierten offen.

Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte
Veranstaltungsreihe #KUB20XX bot eine Plattform für alle, die den digitalen
Wandel in und mit Kultureller Bildung gestalten wollen. Akteur*innen aus Kultur,
Wissenschaft, Bildung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft kamen auf den
Veranstaltungen zusammen, Potentiale wurden sichtbar und Impulse für neue
Kooperationen wurden gesetzt. Eine umfangreiche Dokumentation ist auf
www.mutik.org/KUB20XX zugänglich.

Gegründet 2011 wurde MUTIK – damals noch unter dem Namen Forum K&B GmbH – auf
Initiative der Stiftung Mercator und der Kulturstiftung des Bundes. Seit 2015
war MUTIK Trägerin der Jungen Islam Konferenz. Die Projektarbeit der JIK in der
Trägerschaft der Schwarzkopf-Stiftung startete zum 1. Oktober 2019.

Pressekontakt:

Benjamin Anders
benjamin.anders@mutik.org
Tel.: +49(0)30 2021563-11

MUTIK gGmbH
Neue Promenade 6
10178 Berlin

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/129584/4471610
OTS: MUTIK gGmbH

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„Lernmedien in der digitalen Welt“ / Bildungskongress 2020 in Köln

Verband Bildungsmedien e.V.

Frankfurt am Main (ots) – Gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Bildung
Nordrhein-Westfalen und der Medienberatung NRW organisiert der Verband
Bildungsmedien e. V. am Samstag, den 15. Februar 2020, im Congress-Centrum Ost
der Koelnmesse einen Bildungskongress für Lehrerinnen und Lehrer.

Unter dem Motto „Lernmedien in der digitalen Welt“ werden rund 30
Veranstaltungen angeboten, begleitet von einer Fachausstellung mit
Produktpräsentationen.

Den Eröffnungsvortrag hält Dr. phil. Markus Reimer, Diplom-Pädagoge und
Innovations-Philosoph, Experte für Management, Qualität und Agilität zum Thema
„(FR)Agil. Wie wir wissend weise handeln.“

Die Anmeldung und ausführliche Informationen zum Programm finden Sie unter
www.bildungsmedien.de/biko20.

Der Verband Bildungsmedien e. V. ist der führende Zusammenschluss
professioneller Bildungsmedienanbieter in Deutschland. Seine Mitglieder
entwickeln im Dialog mit Lehrenden und Lernenden didaktisch passgenaue
Lehrinhalte und Lernlösungen. Gerade im digitalen Zeitalter ermöglichen
qualitätsgesicherte Bildungsmedien individuellen Bildungserfolg und
gesellschaftliche Teilhabe.

Pressekontakt:
Verband Bildungsmedien e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Dagny Ladé
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 9866976 – 14
https://www.bildungsmedien.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/106895/4456706
OTS: Verband Bildungsmedien e.V.

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Hörbuch-Tipp: „Deutschland verdummt“ von Michael Winterhoff – Wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut

Audible GmbH

Berlin (ots) – Anmoderationsvorschlag: Sind Kinder dazu verdammt, kleine
Erwachsene zu sein? Was macht es mit ihnen, wenn dies tatsächlich so ist? Und
welche Konsequenzen sollten Eltern daraus ziehen? Mit diesen Fragen beschäftigt
sich der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Winterhoff, der auch als
Psychotherapeut arbeitet, schon seit Jahren. In seinem aktuellen Buch
„Deutschland verdummt“ nimmt er sich jetzt das deutsche Bildungssystem zur Brust
und beschreibt, was in Kitas und Schulen heute alles falsch läuft und was sich
dringend ändern müsste, um eine Bildungsmisere historischen Ausmaßes zu
verhindern. Jessica Martin mit unserem aktuellen Audible Hörbuch-Tipp.

Sprecherin: Bildung in Deutschland ist eine Katastrophe, Kinder und Gesellschaft
nehmen Schaden, „Deutschland verdummt“ sagt der Kinder- und Jugendpsychiater Dr.
Michael Winterhoff:

O-Ton 1 (Deutschland verdummt, 21 Sek): Wenn ich sage: Deutschland verdummt,
dann meine ich damit nicht nur, dass die Kinder in der Schule immer weniger
lernen, sondern immer weniger über die emotionale und soziale Intelligenz
verfügen, die sie für ein Miteinander in der Gesellschaft dringend benötigen
würden. Dass es so ist, ist ein großes Versagen der Erwachsenen.

Sprecherin: Vor allem die Ideologen, die uns den selbstbestimmten und
selbstständigen sogenannten „offenen Unterricht“ eingebrockt haben, kritisiert
Winterhoff, denn sie …

O-Ton 2 (Deutschland verdummt, 47 Sek): …und Ihre Fans glauben ganz
aufrichtig, die Kinder zu befreien. Möglich ist dieser Irrtum nur durch eine
Beziehungsstörung, die in der Psychoanalyse Projektion genannt wird: Ein
Erwachsener projiziert seine eigenen Wünsche und Gefühle auf das Kind. Noch
einmal in aller Deutlichkeit: Grundschulkinder können nicht selbstständig
lernen, weil sie noch nicht selbstständig sind, und sie können auch nicht aus
eigener Kraft selbstständig werden. Ganz im Gegenteil: Wenn ihnen im ‚offenen
Unterricht‘ die stete Anleitung durch den Lehrer verwehrt wird, werden sie daran
gehindert, als junge Erwachsene einmal selbstständig zu werden. Wissenschaftlich
ist dieser Zusammenhang eindeutig belegt.

Sprecherin: Winterhoff analysiert die aktuelle Bildungsmisere aber nicht nur
messerscharf, er macht auch konkrete Vorschläge für eine neue, groß angelegte
Bildungsoffensive:

O-Ton 3 (Deutschland verdummt, 24 Sek): Der Lehrer muss anleiten, und das Kind
muss üben – sonst wird das nichts. Schulen müssen Orte klarer Strukturen,
Anforderungen und Regeln sein, die von allen Lehrern jedem Kind abverlangt
werden müssen. Nur dann kann sich ein Kind sicher fühlen. Wird nicht umgehend
die Bildungspolitik wieder auf die Bedürfnisse des Kindes eingestellt und mit
der Irrlehre aufgeräumt, dass ein Kind weder Bindung noch Beziehung braucht, ist
das gesamte Gefüge unserer Gesellschaft in Gefahr.

Abmoderationsvorschlag: Mehr über Michael Winterhoffs aufrüttelnden Appell an
Politik, Schulen und Eltern, unseren Kindern wieder mehr Orientierung zu geben
und sie nicht wie „kleine Erwachsene“ zu behandeln, hören sie in „Deutschland
verdummt: Wie das Bildungssystem die Zukunft unserer Kinder verbaut“. Die von
Helge Heynold gelesene ungekürzte Hörbuch-Fassung gibt´s nur bei Audible zum
Download. Mehr Infos dazu finden Sie unter www.audible.de/tipp.

Pressekontakt:
Audible GmbH
Silvia Jonas
Tel.: 030-310 191 132
Mail: silvia.jonas@audible.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/56459/4455685
OTS: Audible GmbH

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Medienkompetenz zum Anfassen: Das war der ARD-Jugendmedientag 2019

ARD Presse

München (ots) – Rund 2.500 Schülerinnen und Schüler aus allen Regionen
Deutschlands konnten am ARD-Jugendmedientag 2019 (11. und 12. November) hinter
die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks blicken. In allen neun
Landesrundfunkanstalten gaben Medienprofis hunderte Workshops. Die Jugendlichen
produzierten ganze Fernsehbeiträge selbst, standen hinter der Kamera, arbeiteten
als Social-Media-ReporterInnen, recherchierten, nahmen Hörspiele auf, hatten
Live-Schalten zu ARD-Auslandskorrespondenten und vieles mehr.

Mit dem „ARD-Jugendmedientag“ fand erstmals eine deutschlandweite
Medienkompetenz-Aktion im ARD-Verbund statt. In Zeiten von Fake News und
schwindendem Vertrauen gegenüber JournalistInnen hatte der Aktionstag eine
besondere Funktion: Die SchülerInnen erlebten die Arbeit von JournalistInnen und
TechnikerInnen hautnah und wurden für einen Tag Teil der Redaktionen und Studios
in den Landesrundfunkanstalten.

In ganz Deutschland waren zu Beginn der Themenwoche „Zukunft Bildung“
Jugendliche aller Schularten ab der 8. Jahrgangsstufe eingeladen, gemeinsam mit
Profis Programm zu machen.

Unser Auftrag: Medienkompetenz vermitteln

Ulrich Wilhelm, BR-Intendant und Vorsitzender der ARD: „Ich freue mich über den
Erfolg dieses ersten deutschlandweiten ARD-Jugendmedientags. Junge Menschen zu
befähigen, Medien kritisch und verantwortungsbewusst zu nutzen, ist Bestandteil
unseres Bildungsauftrags. Der deutschlandweite Jugendmedientag ergänzt die
bereits bestehenden Projekte der Landesrundfunkanstalten, mit denen sich die ARD
im Bereich Medienkompetenz engagiert.“

Isabella Schmid, Leiterin BR-Medienkompetenzprojekte, Federführung
ARD-Jugendmedientag: „Die digitale Welt bietet den Jugendlichen einen nahezu
unbegrenzten Zugang zu Informationen. Die gilt es zu bewerten. Doch wie bekommen
professionelle JournalistInnen ihr Material, wie überprüfen sie Quellen, und wie
wählen sie für Sendungen aus? Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Technik und
Redaktionen? Dies kann man am besten erfahren, indem man selbst Beiträge
produziert und mit InternetspezialistInnen, TechnikerInnen und JournalistInnen
diskutiert – beim ARD-Jugendmedientag! Wir freuen uns schon auf die nächsten
Projekte dieser Art.“

ARD-Jugendmedientag auch 2020 geplant

Auch im kommenden Jahr wird es einen ARD-Jugendmedientag geben, die
Landesrundfunkanstalten haben bereits mit der Planung begonnen. Laut
ARD-Akzeptanzstudie 2018 halten es 74% der deutschen Bevölkerung und 77% der
Unter-30-Jährigen für wichtig, dass sich die ARD im Bereich
Medienkompetenzprojekte engagiert.

Pressekontakt:
ARD-Pressestelle
Tel: 089 / 5900 – 10565
pressestelle@ard.de
Twitter: @ARD_Presse

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/29876/4451759
OTS: ARD Presse

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ARD-Jugendmedientag: Medienkompetenz statt Mathe und Englisch

ARD Presse

München (ots) – Einen ganz anderen Stundenplan bekommen am 11. und 12. November
rund 2.300 SchülerInnen beim Jugendmedientag aller ARD-Rundfunkanstalten: In
ganz Deutschland sind zu Beginn der Themenwoche „Zukunft Bildung“ Jugendliche
aller Schularten ab der 8. Jahrgangsstufe eingeladen, in Redaktionen und Studios
hinter die Kulissen zu schauen und gemeinsam mit Profis Programm zu machen. Mit
dem „ARD-Jugendmedientag“ findet erstmals eine deutschlandweite
Medienkompetenz-Aktion im ARD-Verbund statt.

Jugendliche werden zu ReporterInnen und Netz-Profis

Einen Tag lang werden die Jugendlichen unter anderem zu ModeratorInnen,
Insta-ReporterInnen und TechnikerInnen. In hunderten Workshops lernen sie, was
alles dazu gehört, wenn die ARD im Fernsehen, im Radio und im Netz auf Sendung
geht. Die Medienprofis der öffentlich-rechtlichen Sender leiten an und
beantworten alle Fragen.

Ulrich Wilhelm, BR-Intendant und Vorsitzender der ARD:

„Junge Menschen zu befähigen, Medien kritisch und verantwortungsbewusst zu
nutzen, ist Bestandteil unseres Bildungsauftrags. Der deutschlandweite
Jugendmedientag ergänzt die bereits bestehenden Projekte der
Landesrundfunkanstalten, mit denen sich die ARD im Bereich Medienkompetenz
engagiert.“

Jede ARD-Anstalt hat eigene Schwerpunkte

Neun Rundfunkhäuser empfangen rund 2.300 SchülerInnen und bieten hunderte
Workshops und Führungen an.

Beim Bayerischen Rundfunk erleben die Jugendlichen unter anderem, wie
unterschiedlich ein Thema medial erzählt werden kann. Im Workshop „Ein Thema auf
allen Kanälen“ steht der Klimawandel im Mittelpunkt. Es werden Trickfilme,
Podcasts und eine Talkshow produziert, Klimafakten gecheckt und
datenjournalistisch aufbereitet und ein Klimaexperte interviewt.

Im WDR STUDIO ZWEI produzieren Schulklassen mit professioneller Anleitung ein
Radio- oder Fernseh-Magazin – unter Einbezug von Social Media Anwendungen. Sie
werden in der Medienwerkstatt von prominenten ModeratorInnen unterstützt: u.a.
kommt Ralph Caspers („Quarks“, „Sendung mit der Maus“, „Wissen mach Ah!“).

Beim Mitteldeutschen Rundfunk stehen vor allem die Medienkompetenz im Internet
und Medienproduktion im Vordergrund. Mithilfe eines Faktenchecks sollen die
SchülerInnen lernen, wie sie in Zeiten von Fake News den Wahrheitsgehalt von
Nachrichtenmeldungen auf Social Media überprüfen können. Zudem werden sie unter
anderem hinter und vor der Kamera tätig sein, um ein eigenes YouTube-Format zu
produzieren. Ein weiterer Teil der Schüler wird die Dreharbeiten von „Elefant,
Tiger und Co“ im Leipziger Zoo begleiten.

Ganz nah dran an den Jugendlichen sind die Medien-Trainer bei Radio Bremen. Denn
dort gestalten die VolontärInnen den Tag. Die Jugendlichen lernen zum einen, wie
klassischer Journalismus, beispielsweise Interviews, funktioniert und zum
anderen auch, wie sie ihre eigene Präsenz in den (sozialen) Medien stärken
können. So wird den Jugendlichen gezeigt, wie sie am besten Insta-Storys
aufbauen und gestalten können. Als Höhepunkt wird ein mit den SchülerInnen
produzierter Fernsehbeitrag im Landesprogramm „buten un binnen“ gesendet.

Im hr erhalten 180 SchülerInnen einen eigenen, individualisierten Stundenplan.
Sie produzieren beispielsweise ein eigenes funk YouTube-Video, nehmen ein kurzes
Hörspiel mit einem Schauspieler auf und halten eine Live-Schalte nach Marokko
mit der ARD-Auslandskorrespondentin ab.

Beim SWR sprechen die Jugendlichen per Videoschalte mit SWR-KorrespondentInnen
in Johannesburg und Istanbul und produzieren Radiospots. Sie durchlaufen
erstmals den neuen App-basierten Infoparcours des SWR mit interaktiven Elementen
zu Fake News und investigativem Journalismus.

Der NDR bietet an zwei Tagen den SchülerInnen Besuche und Begegnungen an – in
Schulen, in seinen vier Landesfunkhäusern, in der Zentrale und in Studios. Sie
können zum Beispiel Workshops und Führungen mitmachen, mit RedakteurInnen
diskutieren oder bei Sendungen wie der „NDR Talk Show“ oder dem „Sportclub“
hinter die Kulissen blicken. Beim rbb bieten 30 Redaktionen Workshops an. Mit
dabei viele rbb ModeratorInnen: Raiko Thal, Britta Elm, Uwe Madel, Eva-Maria
Lemke, Janna Falkenstein u.v.a. Die SchülerInnen lernen alles, was
JournalistInnen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk heute leisten und
produzieren, zum Beispiel Insta-Reportagen und ganze Sendungen. Außerdem gibt´s
eine Live-Schalte ins ARD-Studio Warschau.

Beim SR werden die SchülerInnen in verschiedenen Redaktionen eingespannt und
arbeiten den ganzen Tag im Team mit.

Unser Auftrag: Medienkompetenz vermitteln

Isabella Schmid, Leiterin BR-Medienkompetenzprojekte, Federführung
ARD-Jugendmedientag:

„Die digitale Welt bietet den Jugendlichen einen nahezu unbegrenzten Zugang zu
Informationen. Die gilt es zu bewerten. Doch wie bekommen professionelle
JournalistInnen ihr Material, wie überprüfen sie Quellen, und wie wählen sie für
Sendungen aus? Wie läuft die Zusammenarbeit zwischen Technik und Redaktionen?
Dies erfährt man am besten, indem man selbst Beiträge produziert und mit
InternetspezialistInnen, TechnikerInnen und JournalistInnen diskutiert – beim
Jugendmedientag 2019!“

Laut ARD-Akzeptanzstudie 2018 halten es 74% der deutschen Bevölkerung und 77%
der Unter-30-Jährigen für wichtig, dass sich die ARD im Bereich
Medienkompetenzprojekte engagiert.

Webseite zum ARD-Jugendmedientag

Weitere Informationen gibt es auch auf www.ard.de/jugendmedientag.

Dort finden sich auch Links zu den einzelnen Landesrundfunkanstalten mit Details
zum Ablauf. Der ARD-Jugendmedientag findet statt:

am 11. November 2019 beim BR, MDR, NDR, RBB, SWR und bei Radio Bremen
am 12. November 2019 beim HR, NDR, SR und WDR

Pressekontakt:
ARD-Pressestelle
Tel: 089 / 5900 – 10565
pressestelle@ard.de
Twitter: @ARD_Presse

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Das Bild von Juden im Religions- und Ethikunterricht – Workshop-Reihe zum Judentum mit Schulbuch-Verlagen

Verband Bildungsmedien e.V.

Frankfurt am Main (ots) – Das Judentum wird in deutschen Schulbüchern oder
Begleitmaterialien für den Unterricht häufig undifferenziert oder gar verzerrt
dargestellt. In Text und Bild wird mitunter ein Eindruck des Judentums
vermittelt, der mit der Realität des jüdischen Lebens in Deutschland und mit der
jüdischen Religion wenig zu tun hat.

Um die Schulbücher in Zukunft in dieser Hinsicht zu verbessern, veranstalten der
Zentralrat der Juden in Deutschland und der Verband Bildungsmedien im
Winterhalbjahr 2019/2020 eine gemeinsame Workshop-Reihe für Schulbuch-Verlage.
Redakteur/-innen und Autor/-innen von Religions- und Ethikbüchern soll anhand
von Beispielen vermittelt werden, wo sich alte Stereotype wiederfinden und wo in
der Darstellung des Judentums Fallstricke liegen.

Dazu erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Josef
Schuster: „In der Bevölkerung ist das Wissen über das Judentum zum Teil
erschreckend gering oder klischeebehaftet. Unwissenheit kann jedoch schnell zu
Vorurteilen führen. Es ist wichtig, gerade bei jungen Leuten dieser Entwicklung
entgegenzuwirken. Eine fachlich korrekte und sachgerechte Beschreibung der
jüdischen Religion im Schulunterricht leistet dazu einen entscheidenden Beitrag.
Wir freuen uns daher sehr über die Möglichkeit, mit Unterstützung des Verband
Bildungsmedien in direkten Kontakt mit den Schulbuch-Verlagen zu treten.“

„Bildungsmedienverlage entwickeln Schulbücher und eine Vielzahl anderer
Materialien für alle schulischen Fächer in Deutschland, darunter auch
Bildungsmedien für den Religions- und Ethikunterricht. Es ist das
Selbstverständnis der Verlage, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern qualitativ
abgesichertes, differenziertes und gutes Wissen zugänglich zu machen“, erklärte
Dr. Ilas Körner-Wellershaus, Vorsitzender des Verband Bildungsmedien e. V.:
„Dazu gehört auch immer wieder die Frage zu stellen, wo Verbesserungs- und
Überarbeitungsbedarf besteht. Aus diesem Grund begrüßt und unterstützt der
Verband Bildungsmedien die gemeinsamen Workshops seiner Mitgliedsverlage mit dem
Zentralrat der Juden in Deutschland sehr, um so zu einer lebendigen Darstellung
und Vermittlung jüdischen Lebens, zum Abbau von Klischees und – gerade in
aktuellen Zeiten – zu Toleranz und Akzeptanz beizutragen.“

An den Workshops, die vom Zentralrat der Juden gestaltet werden, nehmen folgende
Schulbuch-Verlage teil: C.C.Buchner Verlag, Calwer Verlag, Cornelsen Verlag,
Klett-Auer, Park Körner, STARK Verlag, Vandenhoeck & Ruprecht.

Die Veranstaltungen finden zwischen Oktober 2019 und März 2020 in verschiedenen
Städten statt. Im Anschluss soll ein gemeinsames Dokument der
Bildungsmedienverlage und des Zentralrats der Juden entstehen. Die Workshops
sind nicht presse-öffentlich. Wir stellen aber gerne vertiefende
Hintergrund-Informationen zur Verfügung und vermitteln Interviewpartner.

Für Rückfragen:

Zentralrat der Juden: presse@zentralratderjuden.de
Verband Bildungsmedien: verband@bildungsmedien.de

Der Verband Bildungsmedien e. V. ist der führende Zusammenschluss
professioneller Bildungsmedienanbieter in Deutschland. Seine Mitglieder
entwickeln im Dialog mit Lehrenden und Lernenden didaktisch passgenaue
Lehrinhalte und Lernlösungen. Gerade im digitalen Zeitalter ermöglichen
qualitätsgesicherte Bildungsmedien individuellen Bildungserfolg und
gesellschaftliche Teilhabe.

Pressekontakt:
Verband Bildungsmedien e. V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Dagny Ladé
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt am Main
Tel.: 069 9866976 – 14
https://www.bildungsmedien.de

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Smarte Schulen und Super-Azubis: MDR-Programm zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ (FOTO)

MDR Mitteldeutscher Rundfunk

Leipzig (ots) –

Digitalisierung, Diversität und Bildungsalltag: Zur ARD-Themenwoche „Zukunft
Bildung“ berichtet der MDR vom 9. bis 17. November trimedial über neue
Perspektiven und generationenübergreifende Ideen zum Thema Bildung – gebündelt
abrufbar unter mdr-wissen.de. Zudem öffnet der MDR am 11. November zum
ARD-Jugendmedientag in Leipzig und Halle seine Türen für Workshops und
Coachings.

Volles Programm zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ beim MDR: Um innovative
Lernorte und Herausforderungen in der Aus- und Fortbildung geht es ab dem 10.
November in der zwölfteiligen MDR-Web-Serie „Die Super-Azubis“ und in der Doku
von MDR Wissen „Ist die Schule noch zu retten? – Wie wir künftig lernen müssen“.
Der Film zeigt spannende Lernorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen –
Online first ab 11. November bei mdr-wissen.de, YouTube, in der ARD-Mediathek
und am 17. November, um 22.00 Uhr, im MDR-Fernsehen. In „Die Super-Azubis“
werden fünf Azubis bei ihren ersten Schritten in die Ausbildung begleitet –
täglich ab 16.00 Uhr im MDR DOK YouTube-Kanal und in der ARD-Mediathek. Eine
Challenge zu Ausbildungsberufen startet MDR SPUTNIK ab 11. November mit der
Comedy-Podcast-Serie „SPUTNIK – Work `n Trouble“. Und bei „MDR um 4“ im
Fernsehen gewährt vom 11. bis 15. November die Doku-Soap Einblicke in den
Bildungsalltag an der Gemeinschaftsschule „Heinrich Heine“ in Halle-Neustadt.

Thematisiert wird im Rahmen des Programmschwerpunkts zur ARD-Themenwoche auch
die besondere ostdeutsche Bildungsgeschichte. 30 Jahre nach dem Fall der Mauer
geht es in der Dokumentation „Was wurde aus der Volksbildung? – am 12.
November, 22.05 Uhr, im MDR-Fernsehen – um Lehrer in zwei Systemen.
Nachgezeichnet wird der schwierige Wandlungsprozess für eine ganze
Lehrergeneration, die sich nach der Wiedervereinigung völlig neu definieren
musste. Um „Lebenslanges Lernen als Verjüngungskur fürs Hirn“ geht es in der
Reihe „Dienstags direkt“ am 12. November von 20.00 bis 23.00 Uhr bei „MDR
SACHSEN – Das Sachsenradio“.

Medienkompetenz zum Anfassen

Am 11. November lädt der MDR im Rahmen des ARD-Jugendmedientags ausgewählte
Schülerinnen und Schüler mitteldeutscher Bildungseinrichtungen nach Halle und
Leipzig ein. An den beiden MDR-Standorten finden zwischen 9.00 und 15.00 Uhr
zahlreiche Workshops u.a. bei MDR JUMP, MDR SPUTNIK, MDR AKTUELL und MDR WISSEN
statt.

Die Angebote des MDR zur ARD-Themenwoche werden bei MDR WISSEN im Internet
gebündelt. Alle Informationen zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ sind zudem
online unter themenwoche.ARD.de abrufbar. Einen Programmkalender mit allen
Sendungen finden Sie hier: www.programm.ard.de/themenwoche-2019. Aktuelle
Informationen gibt es auch bei Twitter unter @ARDThemenwoche. In diesem Jahr
findet die ARD-Themenwoche zum 14. Mal statt – Federführer ist der Westdeutsche
Rundfunk.

www.mdr.de/wissen // https://themenwoche.ARD.de

Pressekontakt:
MDR, Presse und Information, Alexander Hiller,
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Erfolgreicher Abschluss des KiKA-Themenschwerpunkts 2019 / Marktführerschaft in Folge für KiKA im September (FOTO)

Der Kinderkanal ARD/ZDF

Erfurt (ots) –

Exklusivbefragung und Sonderprogrammierung: Mit „Respekt für meine
Rechte! Schule leben!“ macht sich KiKA stark für die Forderungen der
Kinder

Die konkreten Wünsche der Kinder für ihren schulischen Alltag
standen beim diesjährigen KiKA-Themenschwerpunkt im Fokus. „Respekt
für meine Rechte! Schule leben!“ hieß es vom 9. bis 27. September in
über 20 Wissensmagazinen, Dokus, Shows, Serien und Spielfilmen. Die
speziell für die Programmarbeit durchgeführte repräsentative
bundesweite Exklusivbefragung von Erst- bis Sechstklässler*innen
sorgte für viel Aufmerksamkeit beim Publikum, großes Medienecho und
der Wunsch nach späterem Unterrichtsbeginn wurde sogar in der Politik
diskutiert.

„Ein schöner Befund: Kinder gehen wirklich gern zur Schule. Sie
freuen sich auf ihre Klassenkamerad*innen und Lehrerkräfte,
verbringen die Pausen mit ihren Freund*innen und haben Lust am
Lernen. Schule ist heute mehr als das Gebäude, in dem die
Unterrichtsstunden stattfinden. Kinder verbringen dort auch einen
Teil ihrer Freizeit, pflegen soziale Beziehungen und erleben die
Vielfalt der Gesellschaft. Es ist ein Raum, in dem gelernt und gelebt
wird“, so KiKA-Programmgeschäftsführerin Dr. Astrid Plenk. „Wir
sollten also dem Ort Schule mit Wertschätzung begegnen, jedoch lassen
so mancher baulicher Zustand und die technische Ausstattung zu
wünschen übrig. Zentraler noch: Einfach zu installierende
Partizipationsmöglichkeiten wären – auch Kindern gegenüber – ein
Signal, den Lern- und Lebensort Schule mitgestalten zu können.“

Die Ergebnisse der Exklusivbefragung zur Zufriedenheit der Kinder
wurden in zahlreichen Sendungen aufgegriffen. Mit kumuliert über 1,50
Millionen Zuschauern erzielte der diesjährige KiKA-Themenschwerpunkt
mit rund 1.590 Programm-Minuten eine hohe Reichweite bei den Drei-
bis 13-Jährigen. **

Die Themenbreite reichte von Einschulung („Die Sendung mit dem
Elefanten“, WDR) und Bau von Schulgebäuden („Löwenzahn“, ZDF), über
Engagement in Schulen („KiKA LIVE Pausengames“, KiKA),
Klassen-Zusammenhalt („Starke Kinder – Starke Klasse“, ZDF) und
Schulstress („KUMMERKASTEN“, KiKA / „Tigerenten Club“, SWR) bis hin
zu Lernen mit digitalen Medien („Timster“, KiKA) oder der Forderung
nach mehr Mitbestimmung („logo! extra“, ZDF) und
Lehrer*innenbewertungen („neuneinhalb – Deine Reporter“, WDR).

Besonders groß war das Zuschauer*inneninteresse bei den
Wissensmagazinen, die vom 21. bis 26. September jeweils um 19:25 Uhr
zu sehen waren: „Checker Julian“ (BR), „PUR+“ (ZDF), „Wissen macht
Ah!“ (WDR), „logo! extra“ (ZDF) und „Timster“ (KiKA) erzielten an
sechs Tagen einen durchschnittlichen Marktanteil von 16,9 Prozent.
Spitzenwerte in Reichweite und Marktanteil erreichten der
LOLLYWOOD-Film „Mister Twister – Mäuse, Läuse und Theater“ (ZDF) am
20. September und das Vorschulangebot „Die Sendung mit dem Elefanten“
(WDR) am 23. September. Beliebt waren neben den Wissensmagazinen auch
die Internatsserie „Schloss Einstein“ (MDR) und die
Factual-Entertainment-Reihe „Die Kamerahelden – Deine Schule, deine
Fotos“ (ZDF).

Bei der Auftakt-Show der „KiKA LIVE Pausengames“ (KiKA) mit Jess
und Ben am 21. September live aus dem Erfurter Studio wurden über
226.100 Stimmen beim Online-Voting auf kika.de abgegeben. Die
Pausengames vom 23. bis 26. September erzielten einen Marktanteil von
bis zu 13,4 Prozent.*** Auch in der Mediathek-App „KiKA-Player“ war
das Programm zum Themenschwerpunkt stark nachgefragt.

Insgesamt schloss der Kinderkanal von ARD und ZDF den Monat
September als Marktführer mit einem Wert von 17,3 Prozent in der
Zielgruppe der Drei- bis 13- Jährigen ab.****

Ein umfassendes Online-Angebot auf www.kika.de begleitet den
Themenschwerpunkt „Respekt für meine Rechte! Schule leben!“ –
darunter ein Quiz zum Abgleich der eigenen Erfahrungen mit den
Ergebnissen der Exklusivbefragung und ein „Timster“-Selbsttest zu den
verschiedenen Lerntypen. Eltern und Pädagog*innen finden zudem unter
erwachsene.kika.de vielfältige medienpädagogische Anregungen,
Arbeitsmaterialien und die Ergebnisse der Exklusivbefragung.

Quelle, sofern nicht anders vermerkt: AGF Videoforschung in
Zusammenarbeit mit GfK, videoSCOPE 1.2, Marktstandard: TV, KiKA,
Kinder 3-13 Jahre,
** 9. bis 27.09.2019, Basis: 55 Sendungen auf KiKA, Fact: kumulierte
Netto-Sehbeteiligung in Mio. auf Basis einer Kumulations- und
Frequenzanalyse (KFA), Dauer in Min.
*** „KiKA LIVE Pausengames, Tag 3“ vom 25.09.2019.
**** Marktanteil in %, 6:00 bis 21:00 Uhr, Stand: 01.10.2019,
28.-30.09. vorläufig gewichtet.

Pressekontakt:
planpunkt: PR GmbH
Stephan Tarnow, Marc Meissner
Telefon: 0221.91255710
post@planpunkt.de

Weitere Informationen:
Der Kinderkanal von ARD und ZDF
Unternehmenskommunikation
Gothaer Straße 36
99094 Erfurt
Telefon: +49 361.218 -1827
E-Mail: kika-presse@kika.de

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https://www.presseportal.de/pm/6535/4391295

Wechsel an der Spitze: GEO-Chefredakteur Christoph Kucklick übernimmt Leitung der Henri-Nannen-Schule von Andreas Wolfers

Gruner + Jahr GmbH

Hamburg (ots) – Christoph Kucklick, Chefredakteur von GEO,
übernimmt vom 1. Januar 2020 an die Leitung der Henri-Nannen-Schule.
Er folgt auf Andreas Wolfers, der zwölf Jahre die Journalistenschule
geleitet hat und sie nun, wie lange verabredet, auf eigenen Wunsch
verlässt.

Die renommierte Ausbildungsstätte wird getragen von den Verlagen
Gruner + Jahr, Die Zeit und Der Spiegel. Seit ihrer Gründung 1979
haben gut 700 Journalistinnen und Journalisten die Schule
durchlaufen, viele von ihnen sind in Führungspositionen deutscher
Medien gelangt, so bei STERN, Spiegel, GEO, Brand Eins, RTL und
Vice.com.

Andreas Wolfers hatte zwei Jahre als Korrespondent in Israel
gearbeitet, elf Jahre als Reporter bei GEO und drei Jahre als
Textchef des STERN, ehe er 2007 die Leitung der Henri-Nannen-Schule
übernahm. Seit 2013 ist er auch Sprecher der Jury des Nannen Preis.
Anfang 2019 hat Wolfers die Journalistenschule grundlegend umgebaut:
mit längerer Ausbildung, erweitertem Lehrprogramm, neuen Wegen der
Profilbildung. Kürzlich gründete er eine zweite Schule, die
„Nannen-Werkstatt“, die von 2020 an die überbetriebliche Ausbildung
von Volontären anderer Verlage übernimmt.

Andreas Wolfers: „Zwölf Jahre lang habe ich hoch motivierte junge
Menschen bei ihrem Start in den Journalismus unterstützt. Das hat
viel Spaß gemacht, es war bereichernd, fordernd und ein großes
Privileg. Die drei Trägerverlage haben mir dabei weitgehend freie
Hand gelassen, für dieses Vertrauen bedanke ich mich. Wie seit langem
geplant verlasse ich nun, nach erfolgreichem Umbau, die Schule. Es
wird Zeit für etwas Neues, für die Schule und für mich. Es freut mich
wirklich, die Leitung in die Hände eines so erfahrenen und integren
Kollegen wie Christoph Kucklick geben zu können.“

Christoph Kucklick ist seit fünf Jahren GEO-Chefredakteur, sowohl
für das Print- wie das Digitalangebot. Als Herausgeber verantwortet
er zudem die Magazine WALDEN, GEO Saison und GEO Special. Kucklick
hatte 1985 – 1987 die Henri-Nannen-Schule absolviert, anschließend
arbeitete er als Ressortleiter (Hamburger Morgenpost), Textchef
(Amica), freier Reporter (u.a. Zeit, Brand Eins) und Chefredakteur
(GEO Saison). Als Buchautor hat der promovierte Soziologe zuletzt ein
viel beachtetes Buch zur Digitalisierung vorgelegt, „Die granulare
Gesellschaft“.

Christoph Kucklick: „Es war die schwerste Entscheidung, die
wundervollen Kolleginnen und Kollegen von GEO zu verlassen. Ich fühle
mich geehrt von dem Vertrauen, das sie mir geschenkt haben. Und ich
bin stolz auf den Journalismus, den dieses Team so leidenschaftlich
pflegt und der an Tiefe und Genauigkeit seinesgleichen sucht. Aber
nach fünf Jahren ist die Zeit reif für eine neue, großartige Aufgabe:
junge Kolleginnen und Kollegen auf eine Medienwelt vorzubereiten, die
gleichermaßen klassisches Handwerk wie mutige Experimente verlangt.
Andreas Wolfers hat höchste Maßstäbe als Schulleiter gesetzt und die
Ausbildung für unsere Zeit neu erfunden. Ich freue mich, dass die
Trägerverlage mit mir auf diesem Weg weiter vorangehen wollen.“

Julia Jäkel, CEO Gruner + Jahr und Sprecherin des Beirats der
Henri-Nannen-Schule: „Andreas Wolfers hat die Henri-Nannen-Schule
zwölf Jahre lang geprägt. Mit großer Leidenschaft und Erfahrung hat
er junge Journalisten mit dem Handwerk und den Werten ausgerüstet,
die sie brauchen, um Medien in der heutigen Zeit zu gestalten. Ohne
ihn wäre die Journalistenschule nicht so zukunftsorientiert und
renommiert, wie sie es heute ist. Ich danke Andreas herzlich für
seine hervorragende Arbeit über diese lange Zeit und wünsche ihm für
seine Zukunft alles erdenklich Gute.“

Jäkel weiter: „Mit Christoph Kucklick kommt ein hochgeschätzter
kluger Journalist an die Spitze der Henri-Nannen-Schule. Er vereint
die klassischen Tugenden des Journalismus mit einem breiten Wissen
über die Herausforderungen der digitalen Transformation, inhaltlich
wie technologisch. Ich danke ihm von Herzen, dass er GEO über fünf
Jahre journalistisch wie wirtschaftlich sehr erfolgreich geführt hat.
Zudem hat er dem Haus bei Zukunftsthemen wichtige Impulse gegeben.
Wer Christoph als Lehrer und Leiter bekommt, darf sich freuen. Für
die Henri-Nannen-Schule ist er ein Glücksfall.“

Über Christoph Kucklicks Nachfolge bei GEO wird G+J zu einem
späteren Zeitpunkt informieren.

Pressekontakt:
Christine Haller
Stellv. Leiterin Corporate Kommunikation
Gruner + Jahr GmbH
Telefon +49 (0) 40 / 37 03 – 7288
E-Mail haller.christine@guj.de
www.guj.de
www.twitter.com/grunerundjahr

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