Pkw-Neuzulassungen: Anteil alternativer Antriebe steigt

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Berlin (ots) –

– Elektro- und Hybridfahrzeuge steigern Anteil an Neuzulassungen
in den ersten drei Quartalen auf 8,2 Prozent
– Alternative Antriebe im Oktober erstmals mit mehr als 10 Prozent
Marktanteil

Der Markt für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb wie Strom oder Gas wächst
weiter: In den ersten drei Quartalen 2019 hat sich die Zahl der Neuzulassungen
von Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- und Erdgasantrieben um 65,2 Prozent im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht. Der Anteil neu zugelassener Fahrzeuge
mit alternativen Antrieben stieg damit bis Ende September auf 8,2 Prozent. Im
Vorjahreszeitraum hatte dieser Wert noch bei 5,1 Prozent gelegen. Auch im
Oktober 2019 setzte sich dieser positive Trend fort. Erstmals erreichten
Fahrzeuge mit alternativen Antrieben einen zweistelligen Anteil an den
Pkw-Zulassungen (11,3 Prozent). Das sind die wichtigsten Ergebnisse des
dena-Monitoringberichts „Alternative Antriebe in Deutschland (2/2019)“.

Insgesamt gab es in den ersten drei Quartalen 2019 2,5 Prozent mehr
Neuzulassungen als im Vorjahreszeitraum. Wesentlicher Treiber des Marktwachstums
alternativer Antriebe sind SUVs und Wagen der oberen Mittelklasse. So wurden in
den ersten drei Quartalen 2019 die meisten Fahrzeuge mit alternativem Antrieb in
der Klasse der SUVs (43.164 Pkw), gefolgt von der oberen Mittelklasse (41.449
Pkw) und der Mittelklasse (37.966 Pkw) zugelassen.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung sieht in den
Neuzulassungen des aktuellen Jahres zwei Trends: „Positiv ist das weiterhin
steigende Interesse an alternativen Antrieben. Konterkariert wird das jedoch
durch den weiterhin starken Absatz von Neuwagen mit hohem Kraftstoffverbrauch.
Hier muss die Politik gegensteuern. Fördermaßnahmen für elektrifizierte Antriebe
und ein CO2-Preis von 35 Euro die Tonne in sechs Jahren werden keine
ausreichende Lenkungswirkung hin zu effizienteren Fahrzeugen bewirken.
Allerdings enthält das Klimapaket auch Maßnahmen, die eine entsprechende Wirkung
entfalten können wie zum Beispiel die CO2-Komponente bei Dienstwagen und die
KFZ-Steuer. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Regelungen den gewünschten
Erfolg bringen oder ob hier nachjustiert werden muss.“

Diesel legt erstmals wieder zu – Top-Seller aus Deutschland

Der Anteil der Neuzulassungen von Pkw mit Benzinantrieb verringerte sich in den
ersten drei Quartalen 2019 um 5,5 Prozent auf 59,5 Prozent. Die
Diesel-Neuzulassungen stiegen um 3,6 Prozent auf insgesamt 885.856 Pkw. Damit
haben Diesel ihren Marktanteil in den ersten drei Quartalen 2019 erstmals seit
2015 wieder erhöht (um 1,0 Prozent auf 32,3 Prozent; Vergleichszeitraum sind die
ersten drei Quartale 2015). Die Top-Seller der in Deutschland neu zugelassenen
Fahrzeuge mit alternativen Antrieben stammen in den ersten drei Quartalen 2019
mehrheitlich von deutschen Herstellern (64 Prozent). Besonders hoch ist der
deutsche Hersteller-Anteil bei den Hybriden mit Ladesteckern (86 Prozent).

Elektroautos und Hybride Treiber für Marktwachstum – Flüssiggas-Pkw legen zu

Das größte absolute Wachstum alternativer Antriebe verzeichneten erneut
Hybridfahrzeuge ohne Ladestecker (HEV), deren Neuzulassungen gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 90,76 Prozent auf 136.865 Pkw stiegen (+65.119 Pkw). Ihr
Marktanteil beträgt nun 5,0 Prozent gegenüber 2,7 Prozent im Vorjahr. Die Anzahl
der Hybride mit Ladestecker (PHEV) stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht
um 3,6 Prozent auf 26.487 neu zugelassene Fahrzeuge (2018: 25.567). Ihr
Marktanteil bleibt mit 0,97 Prozent nahezu unverändert (+0,01 Prozent). Die
Neuzulassungen batterieelektrischer Antriebe (BEV) erhöhten sich in den ersten
drei Quartalen 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94,93 Prozent auf
47.903 Pkw (+23.329 Pkw) und übertrafen damit bereits Ende September die
Neuzulassungszahl des Gesamtjahrs 2018 deutlich (36.062 Pkw). Ihr Marktanteil
steigt von 0,92 Prozent auf 1,75 Prozent. Die Neuzulassungen von
Erdgas-Fahrzeugen (CNG) sind nach einem sehr starken Jahr 2018 wieder
zurückgegangen und liegen bis September 2019 bei 5.237 Fahrzeugen (2018: 10.057
Pkw). Die Neuzulassungen von Flüssiggas-Fahrzeugen stiegen auf 6.950 Pkw (+
3.616 Pkw) und verzeichneten mit +108,46 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum
das größte relative Wachstum. Der Marktanteil verdoppelte sich entsprechend auf
0,25 Prozent. Brennstoffzellen-Pkw erreichen mit 151 Pkw einen Marktanteil von
0,01 Prozent.

Stärkstes Marktwachstum in Thüringen und Hamburg, höchster Anteil in Berlin,
größter Markt in Bayern

In den ersten drei Quartalen 2019 wurden die meisten Pkw mit alternativen
Antrieben erneut in Bayern (54.763 Pkw), Nordrhein-Westfalen (43.164 Pkw) und
Baden-Württemberg (37.099 Pkw) neu zugelassen. Dies sind auch gleichzeitig die
drei Bundesländer mit dem höchsten Anteil von Hybriden mit und ohne Ladestecker.
Das größte relative Marktwachstum erzielten Fahrzeuge mit alternativen Antrieben
in Thüringen (+143,1 Prozent, 4.570 Pkw) und Hamburg (+108,9 Prozent, 8.783
Pkw). Den höchsten Anteil an Neuzulassungen mit alternativen Antrieben hat
Berlin (11,2 Prozent), gefolgt von Bremen (9,9 Prozent) und Bayern (9,8
Prozent). Bei den reinen batterieelektrischen Pkw hat Thüringen (4,1 Prozent)
vor Berlin (2,6 Prozent) und Schleswig-Holstein (2,5 Prozent) die höchsten
Neuzulassungsanteile. Die hohen Zahlen in Thüringen sind auf die
Flottenzulassung eines großen Carsharing-Unternehmens zurückzuführen.

Zum dena-Monitoringbericht

Der Monitoringbericht „Alternative Antriebe in Deutschland“ wurde von der
dena-Initiative „Informationsplattform Pkw-Label“ erstellt und ist unter
www.pkw-label.de/mediathek/downloads verfügbar. Als Grundlage dienten
Pkw-Neuzulassungsdaten vom Kraftfahrt-Bundesamt. Die Plattform wird vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Unter www.pkw-label.de
bietet sie weitere Informationen zu emissionsarmen Fahrzeugen.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Meike Wulfers, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin | Tel: +49 (0)30 66 777-358, Fax: +49 (0)30 66
777-699, E-Mail: wulfers@dena.de, Internet: www.dena.de

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Norddeutsches Unternehmen stellt einzigartiges mobiles Hybrid E-Tankstellen System für Elektrofahrzeuge vor (FOTO)

HYB energy GmbH

Ihlow/Riepe (ots) –

– Keine externe Stromversorgung durch Energieversorger notwendig
– Mobil und flexibel überall an fast jedem Ort ohne Fundamente und
Netz-Versorgung einsetzbar
– „Fast Charge“ mit hohen Ladeleistungen an 3 Ladepunkten pro
Modul gleichzeitig möglich

Die HYB Energy GmbH stellt ein einzigartiges Hybrid „Fast Charge“ E-Tankstellen
System“ vor. Zu den wesentlichen Merkmalen zählt die leistungsstarke
Energieerzeugung aus verschiedenen Energiequellen wie Hybrid Motor, Solar und
vertikale Windenergie in einem Modul. Durch das Eigengewicht stellen z.B. ein
Lade und ein Batterie- Speicher Modul das Fundament für eine Vertikale
Windkraftanlage oder in Kombination einen 5G Funkmast. Das ermöglicht im
Gegensatz zu allen anderen am Markt vertretenen Ladesäulen einen von Netz-
Infrastruktur unabhängigen Betrieb an fast jedem Ort.

Durch die Mobilität und Modulbauweise der Anlagen ergeben sich vielfältige
Einsatzmöglichkeiten bis hin zur Großtankstelle mit „Lounge Modulen“.
Ausgestattet mit Getränke und Snackautomaten kann entspannt die Ladezeit
überbrückt werden. Zahlung über App oder Kreditkarte zählen ebenso zum Standard
wie auch die permanente Telemetrie- Überwachung aller Funktionen der
E-Tankstellen Module. Energie- Speicher Module mit bis zu 500KW und „Plug in
Hybrid“ Technik ergänzen das Lieferprogramm.

Ein deutschlandweiter Netzausbau für E-Mobilität wird noch Jahre dauern und
Milliarden Euro kosten. Ohne flächendeckende Ladesäulen- Infrastruktur wird die
Akzeptanz und der Verkauf von E-Autos weiterhin auf sich warten lassen. Jedes
herkömmliche Schnell- Ladekonzept benötigt Netzstrom der weder kurzfristig noch
in ausreichender Menge bereitgestellt werden kann. Dazu kommen noch langwierige
Genehmigungsverfahren und hohe Kosten für Kabelverlegung, Trafostationen und
Planung. HYB Energy GmbH löst diese Probleme kurzfristig durch mobile Hybrid-
Technik die Stromnetze entlastet und die E-Mobilität in Fahrt bringt!

Einsatzgebiete sind u.a. Bundesstraßen- und Autobahnparkplätze, Raststätten,
Tankstellen, Einkaufszentren ohne ausreichende Netzkapazitäten und der ländliche
Raum.

Weitere „Fast Charge“ Module für Nutzfahrzeuge, Busse und Baumaschinen sind
geplant.

Am Standort zwischen Aurich und Emden soll der Produktionsstart der
Ladeeinheiten in 2020 beginnen. Für Produktion, Service und Wartung können in
Deutschland und Europa mittelfristig viele hundert neue Arbeitsplätze entstehen.
Der aktuelle Abbau von tausenden Arbeitsplätzen in der Norddeutschen
Windkraftbranche könnte so teilweise abgefedert werden.

Mit Unterstützung von Politik und Industrie können mittelfristig mehrere tausend
Ladeeinheiten in Betrieb gehen. In Deutschland und Europa. Ohne Netzversorgung
und langwierige Baugenehmigung.

Die HYB Energy GmbH ist Bestandteil einer „Strategischen Allianz“ aus 4
Unternehmen unter einer Führung. Wir beschäftigen uns seit 30ig Jahren
erfolgreich mit mobiler Energieversorgung, Notstromtechnik, Telemetrie
Antennentechnik, Entwicklung und Konstruktion u.a. für die Luft und Raumfahrt.

Kontakt für Rückfragen:
Uwe Weckmüller
CEO
04928 919220
Mobil: 01704501447
Mail: weckmueller@hyb-energy.de
www.hyb-energy.de

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Monopolkommission bestätigt Recherchen zum Ladesäulencheck: Hohe Preise und lokale Monopole behindern den Durchbruch der Elektromobilität

LichtBlick SE

Hamburg (ots) – LichtBlick begrüßt das neue Sektorgutachten der
Monopolkommission zu den Energiemärkten, welches heute in Berlin
vorgestellt wurde. „Seit drei Jahren kämpfen wir für eine freie
Stromanbieterwahl an den öffentlichen Ladesäulen – auch die Experten
der Monopolkommission haben heute nachgewiesen, dass dies der beste
Weg ist“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei
LichtBlick SE. „Die Geschichte von Wettbewerb zwischen den
Ladesäulenbetreibern ist eine Mär.“

Das Sektorgutachten der Monopolkommission bestätigt damit die
Ergebnisse des LichtBlick-Ladesäulenchecks: Die Gesamtzahl der
Ladesäulen ist viel zu niedrig, in den meisten Regionen Deutschlands
beherrscht ein einziger Betreiber den Markt und kontrolliert so
Zugang und Preise zu den Ladesäulen. Über alle „E-Zapfsäulen“ für
Ladestrom gerechnet, kommen die Betreiber auf jeweils mehr als 50
Prozent Marktanteil und damit marktbeherrschende Stellungen in ihren
Regionen.

Und auch bei den Preisen bestätigt die Kommission die Recherchen
des Ladesäulenchecks: Sie liegen teilweise erheblich über den Kosten
für Haushaltsstrom. Die Kunden werden durch verschiedene
Abrechnungsmethoden verwirrt und erfahren den tatsächlichen Preis
häufig erst nach dem Laden.

„Das Gutachten der Monopolkommission ist ein Weckruf an die
Politik. Es braucht jetzt einen Paradigmenwechsel, um für
vielfältigen Wettbewerb und faire Preise an den Stromsäulen zu
sorgen“, so Lücking. „Das System muss aus der Kundenperspektive und
nicht aus der Perspektive derjenigen gedacht werden, die schon heute
von neuen Monopolrenditen träumen. Die Elektromobilität und die
Kunden benötigen endlich ein dichteres Netz, mehr Transparenz über
die Standorte, einheitliche Zugangsbedingungen und vor allem keine
prohibitiven Preise für Ladestrom, die für die Kunden teuer und die
schnelle Einführung der Elektromobilität kontraproduktiv sind.“

Dies gilt umso mehr, da seit gestern klar ist, dass in Deutschland
mit der neuen E.ON ein marktbeherrschender Gigant auch beim Ladestrom
entstehen wird – mit dreimal mehr Ladesäulen als der nächstgrößere
Wettbewerber. Die Monopolkommission zieht daraus die gleichen
Schlüsse wie Lichtblick. „Es braucht ein Ende des Roamings und die
Einführung eines Durchleitungswettbewerbs an den Ladesäulen. Diese
heute im Strommarkt übliche Praxis muss auch beim Ladestrom
uneingeschränkt gelten“ so Gero Lücking. „Mit der Einführung der
Durchleitung bekämen alle Ladesäulenbetreiber ein profitables
Geschäftsmodell. Dies wäre ein Turbo für den Ausbau der
Ladeinfrastruktur, ohne wie bisher dafür Steuergelder verwenden zu
müssen.“

Lichtblick hatte im Juni 2019 die Ergebnisse des dritten
Ladesäulenchecks veröffentlicht. Weitere Hintergrundinformationen
finden Sie auf http://bit.ly/Ladesaeulencheck_2019

Pressekontakt:
Volker Walzer, Pressesprecher, LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359
Hamburg, Tel: 040 / 6360-1260, E-Mail: volker.walzer@lichtblick.de
LichtBlick auf Twitter: @lichtblick_de

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AIDAperla erhält 2020 das bisher größte Batteriespeichersystem in der Passagierschifffahrt

AIDA Cruises

Rostock (ots) – AIDA Cruises und Corvus Energy unterzeichnen
anlässlich der Eröffnung der ersten Produktionsstätte des
Batterieherstellers in Norwegen Vereinbarung zur weiteren
Zusammenarbeit.

Anlässlich der Eröffnung der ersten Produktionsstätte von Corvus
Energy im norwegischen Bergen unterzeichneten AIDA Präsident Felix
Eichhorn und der weltweit renommierteste Anbieter für maritime
Batteriesysteme am 5. September 2019 die Vereinbarung zur
Elektrifizierung des ersten Kreuzfahrtschiffes von AIDA Cruises.
AIDAperla wird 2020 als erstes Schiff mit Lithium-Ionen-Batterien von
Corvus aus Norwegen ausgestattet. Das 300 Meter lange
Kreuzfahrtschiff erhält ein Batteriepack mit einer Gesamtleistung von
10 Megawatt. Dies ist das bisher weltweit größte
Batteriespeichersystem, mit dem ein Passagierschiff ausgestattet
wird.

„Die Integration von innovativer Batterietechnologie in unsere
Green Cruising Strategie ist ein weiterer wichtiger praktischer
Schritt, den wir in Richtung eines emissionsneutralen Schiffsbetriebs
gehen. Corvus Energy ist für uns ein wichtiger Partner bei der
Elektrifizierung unserer Schiffe“, sagte AIDA Präsident Felix
Eichhorn.

Die Aufladung der Batteriesysteme kann mit Landstrom und während
des Seebetriebes (Peak Load Shaving) erfolgen. Neben dem reinen
Batteriebetrieb können die Systeme außerdem über einen längeren
Zeitraum, z.B. während der Hafenliegezeit oder bei verschiedensten
Schiffsmanövern, zugeschaltet werden, um emissionsfreie Energie zur
Verfügung zu stellen. Dank des Einsatzes dieser Technologie wird der
Verbrauch von fossilem Treibstoff weiter gesenkt und die Effizienz
des Schiffsbetriebes deutlich erhöht.

Es ist geplant, die Erkenntnisse aus diesem Pilotbetrieb auch in
die Nutzung von Batteriesystemen an Bord weiterer Kreuzfahrtschiffe
von AIDA und Costa einfließen zu lassen.

Der Einsatz eines Batteriesystems auf einem AIDA Schiff ist ein
weiterer wichtiger Meilenstein in Richtung einer emissionsneutralen
Kreuzfahrt. Zuvor hatte AIDA Cruises bereits Ende 2018 mit der
Indienststellung von AIDAnova, dem weltweit ersten Kreuzfahrtschiff,
das vollständig mit emissionsarmem Flüssiggas (LNG) betrieben wird,
einen wegweisenden Technologiesprung vollzogen. Erst vor wenigen
Tagen wurde AIDA Cruises mit dem Blauen Engel, dem Umweltzeichen der
Bundesregierung, für das umweltfreundliche Schiffsdesign von AIDAnova
ausgezeichnet. Bis 2023 werden zwei weitere LNG-Schiffe von AIDA auf
Reisen gehen.

Auch in vielen anderen Bereichen geht AIDA Cruises voran. Bereits
Ende 2020 werden 12 von 14 AIDA Schiffen, wo verfügbar, Landstrom
beziehen können. Seit 2017 nutzt AIDAsol die Landstromanlage in
Hamburg-Altona im regulären Betrieb.

Im Rahmen seiner „Green Cruising Strategie“ befasst sich AIDA
außerdem mit der Erforschung von Möglichkeiten der CO2-freien
Gewinnung von Flüssiggas aus regenerativen Quellen (Projekt „Power to
Gas“) oder dem Einsatz von Brennstoffzellen in der Kreuzschifffahrt.

AIDA Cruises:

AIDA Cruises ist Marktführer für Kreuzfahrten in Deutschland und
beschäftigt derzeit rund 15.000 Mitarbeiter aus mehr als 50 Nationen,
13.500 an Bord seiner 13 Schiffe, 1.500 an den Unternehmenssitzen in
Rostock und Hamburg. Nach der Indienststellung von AIDAnova im
Dezember 2018, dem weltweit ersten Kreuzfahrtschiff, das vollständig
mit emissionsarmem LNG betrieben wird, baut das Unternehmen bis 2023
zwei weitere dieser innovativen Schiffe. Ende 2023 werden bereits 94
Prozent aller AIDA Gäste auf Schiffen reisen, die vollständig mit
emissionsarmem Flüssiggas oder, wo möglich, im Hafen mit grünem
Landstrom betrieben werden können.

Pressekontakt:
AIDA Cruises
Hansjörg Kunze
Vice President Communication & Sustainability
Tel.: +49 (0) 381 / 444-80 20
Fax: + 49 (0) 381 / 444-80 25
presse@aida.de
Bildmaterial auf www.aida.de/presse

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https://www.presseportal.de/pm/55827/4370940

Intelligentes Laden muss zum Standard für Elektroautos werden / Bundesverband Neue Energiewirtschaft veröffentlicht Positionspapier „Flexibilität durch Elektromobilität“

Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne)

Berlin (ots) – Zur Vorbereitung des Markthochlaufs von
Elektrofahrzeugen muss der Gesetzgeber zügig Rahmenbedingungen für
intelligentes Lademanagement schaffen. Das fordert der Bundesverband
Neue Energiewirtschaft in seinem neuen Positionspapier „Flexibilität
durch Elektromobilität“. „Intelligentes Laden von Elektrofahrzeugen
ist der Schlüssel für die erfolgreiche Integration einer wachsenden
E-Auto-Flotte in das Energiesystem, um auch zukünftig die Bedürfnisse
von Kunden, Erzeugern und Netzen marktwirtschaftskonform in Einklang
zu bringen“, so Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes
Neue Energiewirtschaft.

Die meisten Elektroautos laden heute ungesteuert: Die Fahrzeuge
tanken am Ladepunkt Strom – völlig unabhängig davon, wie lange das
Parken dauern wird, ob die Stromnachfrage bereits besonders hoch ist
oder wie viel Ökostrom in einem bestimmten Moment erzeugt wird.
„Ungesteuertes Laden mag in der Pionierphase der Elektromobilität
tolerierbar gewesen sein, doch mit dem Markthochlauf von
Elektrofahrzeugen ist es nicht mehr angemessen“, warnt Busch. „Mit
einer stetig wachsenden E-Fahrzeug-Flotte muss sich intelligentes
Laden zum Standard entwickeln. Nur so kann die Einbindung der
Elektromobilität in das Energiesystem kosteneffizient gelingen.“
E-Autos laden intelligent, wenn sich der Ladevorgang nach mehreren
Parametern ausrichtet: dem Kundenbedürfnis, der Stromerzeugung und
der Netzauslastung.

In seinem Positionspapier stellt der Verband dar, welche
Voraussetzungen ein solches Lademanagement hat. Erstens: der
ungehinderte Zugriff auf die notwendigen Fahrzeugdaten. Zweitens:
Eine marktbasierte Flexibilitätsbeschaffung im Verteilnetz.

Für ein intelligentes Lademanagement ist der freie Zugang zu
bestimmten Fahrzeugdaten notwendig

Für ein gesteuertes Lademanagement muss der Ladevorgang
ausreichend genau prognostiziert werden können. Um diesen
systemdienlich und kundenorientiert zu steuern, benötigen
Fahrzeughalter oder von ihnen beauftragte Dienstleister Informationen
über den aktuellen Ladezustand, die Kapazität der Fahrzeugbatterie
sowie die Maximal- und Mindestladeleistung der Fahrzeugbatterie.

Intelligentes Laden über die Stromrechnung anreizen

Damit gesteuertes Laden auch für den Endkunden attraktiv ist,
braucht es Anreize. Die Stromrechnung muss am günstigsten ausfallen,
wenn z.B. entsprechend aktueller Stromverfügbarkeit und
Netzauslastung geladen wird. Zusätzlich zum existierenden Preissignal
für die Stromverfügbarkeit ist dafür ein variables Preissignal
notwendig, das die tatsächliche Netzauslastung widerspiegelt. Ein
solches schafft ein dezentraler marktbasierter
Flexibilitätsmechanismus. Er sieht vor, dass sich z.B. die
Netzentgelte von Elektrofahrzeughaltern reduzieren, wenn ihre E-Autos
systemdienlich laden. Voraussetzung für den Flexibilitätsmechanismus
ist allerdings, dass der Gesetzgeber seinen eigenen Vorschlag, eine
Verordnung zu Flexibilitäten im Verteilnetz nach § 14a
Energiewirtschaftsgesetz zu erlassen, unverzüglich umsetzt.

Positionspapier nachlesen auf bne-online.de

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft schlägt in seinem
Positionspapier „Flexibilität durch Elektromobilität“ vor, wie
Flexibilitätspotentiale der Elektromobilität kosteneffizient und
kundenfreundlich gehoben werden können. bne-online.de

Diese Pressemitteilung im Internet lesen: http://ots.de/iyBl29

Pressekontakt:
bne-Pressekontakt:
Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. | Hackescher Markt 4 |
10178 Berlin
Alena Müller | Fon: +49 30/ 400 548-18 | Fax: +49 30/ 400 548-10 |
alena.mueller@bne-online.de

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https://www.presseportal.de/pm/81312/4373370

E-Laden: Vier Mobile Charger im Test / Der Spagat zwischen mobiler Nutzung und Sicherheit kann gelingen (FOTO)

ADAC

München (ots) –

Neben fest installierten Wallboxen gibt es für das Laden von
E-Autos auch mobile Ladeeinrichtungen, sogenannte Mobile Charger.
Diese können an wechselnden Orten an vorhandene Steckdosen
angeschlossen werden. Der ADAC hat vier Modelle hinsichtlich ihrer
stationären und mobilen Anwendung getestet.

Testsieger mit der Note 1,3 ist der JUICE BOOSTER 2 des Schweizer
Herstellers juice technology, gefolgt vom DinaTech NRGkick 32A light
(Note 1,7). Beide Modelle funktionieren sicher, zuverlässig und
stabil und belegen damit, dass der Spagat zwischen mobiler Nutzung
und Sicherheit gelingen kann.

Dagegen zeigte der go-e go-eCharger Mobile nach einem Fall aus
einem Meter Höhe eine Fehlfunktion, so dass er nur die Note 2,6
erhält. Durchgefallen ist der Ratio Electric EV Portable Charger, da
er nur einen mangelhaften elektrischen Personenschutz aufweist (Note
5,0)

Der ADAC rät zu einem Mobile Charger mit einer Ladeleistung von 11
kW, weil dieser keine Genehmigung des jeweiligen Netzbetreibers
benötigt. Hier sind die Hersteller gefragt, entsprechende
Ausführungen anzubieten – derzeit haben nur zwei der von uns
getesteten Hersteller Geräte mit 11 kW in ihrem Sortiment. Zudem
sollten die Anbieter sogenannte codierte Steckdosen-Adapter
mitliefern, dann wird die verwendete Steckdose automatisch erkannt
und eine Überlastung verhindert.

Wie beim ADAC Wallboxen-Test konzentrierte sich auch diese
Untersuchung auf die Aspekte Sicherheit, Zuverlässigkeit und
Bedienung. Zusätzlich wurde die Eignung für den mobilen Einsatz
geprüft. Die Gesamtnote konnte dabei nicht besser sein als die Note
der Sicherheit. Die kompletten Testergebnisse finden Sie unter
www.adac.de/mobile-charger-test.

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

Original-Content von: ADAC, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/7849/4372936

Zum Start der Internationalen Automobil Ausstellung: E-Mobilität in Deutschland – nur wer Ökostrom lädt, fährt wirklich emissionsfrei

LichtBlick SE

Hamburg (ots) – Ab 2020 gelten für die Autoindustrie strengere
CO2-Emissionsgrenzwerte für ihre Fahrzeugflotte. Um sie einhalten zu
können, setzen die Hersteller auf Plug-in-Hybride und Elektroautos.
Das ist auch bei der in dieser Woche beginnenden IAA wieder deutlich
sichtbar. Elektrisch betriebene Fahrten werden in der Klimabilanz der
Autohersteller pauschal mit Null Gramm CO2 festgesetzt – gelten also
rechnerisch als klimaneutral. Mit jedem verkauften Plug-in-Hybriden
oder E-Mobil polieren die Hersteller folglich ihre Klimabilanz auf
und können damit hohe Strafzahlungen wegen nicht eingehaltener
Grenzwerte abwehren.

Doch die Berechnung des CO2-Ausstoßes dieser Fahrzeuge hat einen
dicken Haken: Sie lässt außer Acht, dass die Klimabilanz des
elektrischen Fahrens von der Qualität des eingesetzten Stroms
abhängt. Nur wenn mit Ökostrom geladen wird, sinkt die CO2-Emission
im Betrieb tatsächlich auf Null. „Die Klimabilanz von
Plug-in-Hybriden und Elektroautos muss an den tatsächlich geladenen
Strom geknüpft werden. Klimaschädlicher Fahrstrom aus Kohle muss sich
auch in der Klimabilanz der Fahrzeuge und damit der Autohersteller
niederschlagen“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft
bei LichtBlick SE.

Die aktuelle Berechnung widerspricht den Bilanzierungsregeln in
allen anderen Verbrauchssektoren und ist faktisch falsch. So müsste
eine Fabrik, die Strom aus einem Braunkohlekraftwerk bezieht, sich
pro Kilowattstunde über 1.000 Gramm CO2-Emissionen zuschreiben
lassen. Das Elektro-Auto eines Angestellten der Fabrik, der sein Auto
während der Arbeit dort mit demselben Strom lädt, fährt bilanziell
hingegen emissionsfrei.

Gero Lücking: „Wer sich die Erfolge der Energiewende anrechnen
lassen will – hier in Form von Null Emissionen für elektrisch
gefahrene Kilometer – muss sich auch an die Regeln des Strommarktes
halten und die Nachweise für den Bezug von Ökostrom vorlegen und
entwerten.“

Wie die Verwendung von Ökostrom bei Plug-in-Hybriden und E-Mobilen
umgesetzt werden kann, zeigt die Studie „Ökostrommarkt 2025“, die das
Hamburg Institut im Auftrag des Ökostrom-Marktführers LichtBlick
erstellt hat. Sie kann heruntergeladen werden unter
http://bit.ly/lichtblick_oekostrom_studie Und wie Verbraucher
unterwegs mit ihrem E-Auto an Ökostrom kommen, zeigt der LichtBlick
Ladesäulencheck 2019: http://bit.ly/Ladesaeulencheck_2019

Pressekontakt:
Volker Walzer, Pressesprecher, LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359
Hamburg, Tel: 040 / 6360-1260, E-Mail: volker.walzer@lichtblick.de
LichtBlick auf Twitter: @lichtblick_de

Original-Content von: LichtBlick SE, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/22265/4370265

E-Fahrzeuge laden: Stromdieb wider Willen

R+V Infocenter

Wiesbaden (ots) – Auf das „Wo“ kommt es an: Besitzer von
E-Rollern, E-Bikes und Elektroautos sollten genau überlegen, wo sie
ihr Fahrzeug aufladen. Denn wer sich ohne Erlaubnis an
Gemeinschaftssteckdosen bedient, begeht Stromdiebstahl. Davor warnt
das Infocenter der R+V Versicherung.

An Gemeinschaftsdosen nur mit Genehmigung tanken Eigenheimbesitzer
können ihr Elektrofahrzeug einfach zu Hause an einer speziellen
Steckdose laden. Doch bei gemeinschaftlich genutzten Stromquellen ist
die Situation eine andere: Wenn in Tiefgaragen oder Parkhäusern
geeignete Steckdosen vorhanden sind, wird der Strom häufig nur über
einen Zähler abgerechnet. „Nutzer müssen also im Vorfeld klären, ob
und unter welchen Bedingungen sie ihr Elektrofahrzeug dort aufladen
können. Der Vermieter oder die Hausverwaltung müssen ausdrücklich
zustimmen“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement
bei der R+V Versicherung. Dasselbe gilt, wenn Arbeitnehmer ihre
E-Bikes oder E-Roller am Arbeitsplatz aufladen.

Eine Möglichkeit ist, dass der Fahrzeugbesitzer auf eigene Kosten
eine Ladestation in der Tiefgarage anbringt. Doch auch dafür braucht
er die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft.
„Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge an einzelnen Tiefgaragenplätzen
sind im Moment noch nicht so weit verbreitet“, sagt R+V-Experte
Kretschmer.

Pressekontakt:
R+V-Infocenter
06172/9022-131
a.kassubek@arts-others.de
www.infocenter.ruv.de

Original-Content von: R+V Infocenter, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/63400/4360854

E-Laden in privaten Tiefgaragen fast unmöglich / Politik muss dringend Lösungen finden (FOTO)

ADAC

München (ots) –

Bewohner von Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage haben kaum eine
Chance, ihr Elektroauto zu Hause aufzuladen: Eine aktuelle ADAC
Studie zeigt, dass nur die wenigsten Tiefgaragen oder Parkflächen mit
Steckdose oder Wallbox ausgestattet sind.

Nur vier Prozent der untersuchten Objekte verfügen demnach über
einen Stromanschluss, nur die Hälfte davon über wenigstens eine
Ladesäule beziehungsweise Wallbox. Hauptgrund für die mangelhafte
Infrastruktur ist laut Aussage der Immobilienwirtschaft das nicht
geäußerte Interesse seitens der Mieter und Eigentümer. Als weitere
Gründe werden die hohen Kosten, technische Probleme und
regulatorische Unsicherheiten genannt.

Fortschritte sind dabei auch kurz- und mittelfristig nicht zu
erwarten: Nur ein Viertel der befragten Unternehmen erwägt in den
nächsten drei Jahren die Einrichtung von Lademöglichkeiten. Konkrete
Pläne innerhalb eines Jahres verfolgen lediglich 13 Prozent.

Mitursächlich für die Zurückhaltung dürften die hohen rechtlichen
und regulatorischen Hindernisse bei der Installation von Wallboxen
sein: So verlangt das Wohnungseigentumsgesetz (WEG), dass bei
Umbauten am Gemeinschaftseigentum alle Miteigentümer zustimmen
müssen. Ist nur einer dagegen, kommt der Ausbau nicht zustande.
Mieter haben hierauf bis heute keinen Anspruch. Die Pläne der
Bundesregierung zur Beschleunigung des Hochlaufs der Elektromobilität
werden dadurch gebremst.

„Unter diesen Umständen wird es kaum gelingen, die
Elektromobilität für alle Interessierten nutzbar zu machen“,
kritisieren die ADAC Vizepräsidenten für Verkehr und Technik Gerhard
Hillebrand und Karsten Schulze. Für Verbraucher sei es essentiell,
dass sie ihr Fahrzeug unkompliziert zu Hause laden können. Denn rund
60 Prozent der Ladevorgänge von Privatnutzern fänden zu Hause statt.
„Es ist deshalb notwendig, die Installation von Ladeinfrastruktur in
Bestandsimmobilien zu erleichtern und das Miet- und
Wohneigentumsrecht anzupassen. Das Bundesministerium für Justiz und
Verbraucherschutz sollte noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf
vorlegen“.

Für die Erhebung hat der ADAC die elf größten deutschen Städte
ausgewählt: Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main,
Stuttgart, Düsseldorf, Leipzig, Bremen, Dresden und Hannover.
Insgesamt wurden 1.410 einschlägige Unternehmen nach der Anzahl der
betreuten Objekte mit mehr als 10 Stellplätzen befragt. Davon
unterhielten 310 Unternehmen mindestens ein Objekt dieser
Größenordnung. Zusammen verwalten sie 4.815 Tiefgaragen oder
Parkflächen. Die detaillierten Ergebnisse finden Sie unter
http://adac.de/laden-tiefgaragen.

Pressekontakt:
ADAC Newsroom
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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Undurchsichtig und überteuert – Ladesäulencheck 2019 (AUDIO)

LichtBlick SE

Hamburg (ots) –

Anmoderationsvorschlag:

Wer Elektro-Auto fährt, muss nicht mehr an die Tankstelle fahren
und das Auf und Ab der Spritpreise mitmachen. Leichter wird es für
diejenigen aber trotzdem nicht. Im Gegenteil: Der Ökostrom-Anbieter
LichtBlick hat nun schon zum dritten Mal den Ladesäulencheck
durchgeführt und dabei die Tarife der größten Anbieter für das Laden
ohne Vertrag unter die Lupe genommen. Mehr dazu von Helke Michael.

Sprecherin: Die Preise viel zu hoch, die Tarife undurchsichtig und
eine vollständige, unabhängige Liste der öffentlichen Ladesäulen gibt
es auch nicht. Auffällig sind zudem die stärker werdenden, lokalen
Monopole. Wer also laden will, muss nehmen, was da ist, und zwar
meist zu überhöhten Preisen, wie Volker Walzer von LichtBlick
erklärt.

O-Ton 1 (Volker Walzer, 27 Sek.): „Zum Vergleich: Der
durchschnittliche Kilowattstundenpreis für Haushaltsstrom, der liegt
so um die dreißig Cent. Und bei einigen Ladesäulen in Deutschland, wo
man ohne Vertrag laden möchte, sind es teilweise bis zu 53 Cent pro
Kilowattstunde, also fast doppelt so hoch. Und wenn man jetzt einen
Roaming-Anbieter nimmt – also das ist ein Unternehmen, das selbst
keine Säulen betreibt, aber eben flächendeckend mit verschiedenen
Anbietern zusammenarbeitet -, da können es wirklich schnell mal 15/16
Euro pro hundert Kilometer sein.“

Sprecherin: Trotzdem kann Roaming eine echte Alternative sein.
Voraussetzung ist allerdings, dass man es überhaupt schafft, sich an
der Ladesäule anzumelden, was – wie auch im letzten Jahr – ein
regelrechtes Durcheinander ist.

O-Ton 2 (Volker Walzer, 31 Sek.): „Die Anmeldeprozedere sind immer
noch total unterschiedlich. Bei einem Anbieter muss man sich per SMS
anmelden, bei einem anderen muss man eine App runterladen oder sich
vorab im Internet registrieren. Das Problem ist auch, dass die genaue
Preisauskunft – also wie viel kostet mich das Laden jetzt an der
Ladesäule – oft wirklich erst klar ist, wenn man sein Auto an die
Ladestation angestöpselt hat. Und letztendlich, wenn es wirklich so
weitergeht mit diesem ganzen Chaos, ich sehe da wirklich nicht, wie
die Energiewende im Verkehrssektor überhaupt funktionieren wird.“

Sprecherin: Kurzum: Es reicht nicht aus, einfach nur mehr
öffentliche Ladestationen einzurichten. Diese müssen auch gelistet
und die Preise transparent werden.

O-Ton 3 (Volker Walzer, 33 Sek.): „Wir kennen das ja auch von
einem normalen Benzinauto. Da kann man auch vorab im Internet oder
per App die Preise recherchieren. Und so muss es auch bei
E-Ladepunkten sein. Darüber hinaus brauchen wir dringend echten
Wettbewerb direkt an den Ladesäulen. Das heißt also, dass die
Ladesäulen von den Netzbetreibern und nicht von einzelnen Unternehmen
unterhalten werden sollten. Und so könnte man es dann eben wie mit
dem Haushaltsstrom handhaben, dass jeder E-Autofahrer den Tarif eines
Stromanbieters wählen kann, der für ihn richtig ist, und entsprechend
dann auch den Strom an der Ladesäule bekommt.“

Abmoderationsvorschlag:

Teilweise teurer als Benzin, zu undurchsichtig und zu wenig
Wettbewerb – wenn Elektro-Mobilität in Deutschland tatsächlich eine
Zukunft haben soll, muss sich also noch sehr viel ändern. Alle Infos
zum „Ladesäulencheck 2019“ gibt’s auch noch mal im Netz unter
lichtblick.de.

Pressekontakt:
Volker Walzer / Pressesprecher LichtBlick SE
Zirkusweg 6 / 20359 Hamburg
+49 40 6360-1260
volker.walzer@lichtblick.de

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