HLX.com integriert Parkplatz-Reservierung

HLX

Baden-Baden (ots) – Bei HLX.com beginnt der Urlaub bereits ab der Haustür. Denn
die nervige Suche nach einem Parkplatz gehört für die Kunden des Reiseportals
der Vergangenheit an. Egal ob Flugreise, Kreuzfahrt, Städtetrip oder Anreise mit
der Bahn – direkt nach Buchung ihrer Reise können sie auf hlx.com einen
benötigten Parkplatz reservieren. Diesen Service können die HLX-Kunden bequem
über die Website des Unternehmens in Anspruch nehmen.

„Dafür müssen sie die digitale Umgebung der Website nicht mehr verlassen. Durch
dieses zusätzliche Angebot lassen sich Urlaubsreisen auf unserem Portal jetzt
noch bequemer buchen“, ist Karlheinz Kögel, Geschäftsführer von HLX Touristik,
überzeugt.

Über hlx.com haben Kunden Zugriff auf das Angebot von ParkVia. Bei dem
Parkplatz-Vermittler können Autofahrer mehr als 1.000 Parkplätze an mehr als 400
Standorten – darunter 200 Flughäfen – weltweit vergleichen und buchen. Sie
können wählen, welche Art von Parkplatz (Innen- oder Außenstellplatz) und
welchen Service (Shuttle Bus, Valet Parking, Autopflege) sie in Anspruch nehmen
wollen und das sowohl für Kurz-, Mittel- und Langzeitaufenthalte.

Die Integration von ParkVia auf der HLX-Website wurde von dem Berliner
Technologie-Unternehmen Yilu mittels einer End-to-End-Digitalplattform
realisiert. Durch die Kooperation mit Yilu und deren modernen, digitalen
Lösungen baut hlx.com sein Leistungsportfolio weiter aus und unterstreicht seine
technologische Vorreiterrolle.

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KC3 Köpers Corporate & Crisis Communications
Tel. +49 511 79029698
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Winterferien-Beginn in Berlin und Brandenburg / ADAC Stauprognose für das Wochenende 31.1. bis 2.2.

ADAC

München (ots) – An diesem Wochenende beginnen in Berlin und Brandenburg
einwöchige Winterferien, was für mehr Reiseverkehr sorgen wird. Viele Autofahrer
werden die Skigebiete der Alpen ansteuern. Bei guten Schneeverhältnissen könnten
sich Reisende auch in Richtung Mittelgebirge aufmachen. Dorthin werden vor allem
Ausflügler unterwegs sein, zu denen wegen eines verlängerten Wochenendes auch
Wintersportler aus Niedersachsen, Hamburg und Bremen zählen. Für Engpässe werden
zusätzlich Autofahrer sorgen, die auf der Heimreise aus den Skigebieten sind.
Abseits der Wintersportrouten rollt der Verkehr dagegen ungestört. Die
Spitzenzeiten liegen am Freitag von 14 bis 18 Uhr, am Samstag und Sonntag von 8
bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr.

Dies sind die staugefährdeten Strecken:

– Großräume Hamburg und Berlin
– A1 Hamburg – Bremen – Münster – Dortmund
– A3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
– A5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
– A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
– A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
– A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
– A9 Berlin – Nürnberg – München
– A10 Berliner Ring
– A93 Inntaldreieck – Kufstein
– A95 / B2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A96 München – Lindau
– A99 Umfahrung München

In Österreich, Italien und der Schweiz sind die Fernstraßen zu den Skigebieten
sehr staugefährdet. Längere Fahrzeiten sollten vor allem auf der Tauern-,
Inntal- und Brennerautobahn in Österreich, auf der italienischen Brennerautobahn
und der Schweizer Gotthard-Route einkalkuliert werden.

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Urlaubstrends 2020: Sportreisen werden immer ausgefallener (FOTO)

Sport.Tourismus.Forum

St. Gallen (ots) – „Warum ist das neue Wohin“ lautete das Motto beim
Sport.Tourismus.Forum in St. Gallen. Das Sporterlebnis ist ausschlaggebend für
den Urlaubsort.

Golfen auf der Klippe, der Laufurlaub mit Marathonlegende Viktor Röthlin oder
die „Tour de Suisse“ für alle – Sporturlaub liegt im Trend. Für welche Trends
sich Touristiker fit machen sollten, das wurde vergangenen Freitag beim
„Sport.Tourismus.Forum“ in St. Gallen diskutiert. Fakt ist: Noch bleiben viele
Potentiale ungenützt.

Sport als strategischer Türöffner für Tourismus

45 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreiben
intensiv eine oder mehrere Sportarten. Studien belegen, dass die Sportausübung
zunehmend zum zentralen Kriterium für die Wahl der Urlaubsdestination wird. Und
auch die Jugend ist in Bewegung. „66 Prozent der Generation Z treibt ein Mal pro
Woche bis täglich Sport“, sagt Andreas Knupfer von Nielsen Sports. Als
Destination müsse man die Zielgruppe und ihre Sportart genau verstehen, um sie
als Gäste nachhaltig zu gewinnen. Sport als nettes Nebengeräusch im Urlaub
funktioniert auf Dauer nicht. Die Angebote müssen ausdifferenziert und in die
Tiefe gedacht werden.

Sport real und virtuell

„Heute stellt sich nicht mehr die Frage, wo man seinen Sport ausüben kann,
sondern wie man ihn ausübt“, verdeutlicht Marketingexperte Stefan Schiel von
Marketmind. Warum ist das neue Wohin. Sport ist ein Teil des Lifestyles, der in
der Community geteilt wird. Gäste wollen individualisierbare Angebote. „Was
Snapchat für Jugendliche ist, ist Strava für Radsportler.“ Laut Schiel fangen
Tourismusregionen erst langsam an zu verstehen, wie sie solche Kooperationen und
Spezialisierungen für sich nutzen können. Ein positives Beispiel dafür ist die
Neuausrichtung der „Tour des Suisse“. Künftig werden Touristen real und virtuell
auf die Originalstrecke der Tour geschickt.

Radsport neu gedacht – auf den Spuren der Profis

Neuerdings erleben Gäste die „Tour de Suisse“ auf dem eigenen Radsattel. „Wir
schicken Hobbysportler mit Begleitfahrzeugen und Guides auf die Originalstrecke.
Man darf sich wie ein Profi fühlen – nur ohne Rennen“, erklärt Joko Vogel, Co
Geschäftsleitender der Tour de Suisse, das Konzept. Anders als bei vielen
Radklassikern, wird hier die gesamte Strecke der Tour abgefahren. Das macht das
Angebot bisher weltweit einzigartig. Das Profirennen wird so zum Erlebnis für
jedermann. „Und wir sind schon fast ausverkauft“, sagt Vogel. Aber auch virtuell
soll das Radrennen Touristen in die Schweiz locken. Zusammen mit dem
Software-Anbieter Rouby wurden die Stecken der Rundfahrt digitalisiert. „Während
man auf dem Rollentrainer sitzt, zieht das Schweizer Panorama an einem vorbei.“
Gäste können die Highlights der Strecken trainieren, sich direkt mit den Profis
vergleichen und auf ihren Radurlaub in der Schweiz virtuell vorbereiten.

Kooperationen mit Bundesligisten bringen Touristen

Wie man mit den richtigen Partnern im Boot Gäste lockt, davon sprachen Vertreter
der Fussballclubs Borussia Mönchengladbach und Schalke 04. Die Bundesligisten
haben bereits erfolgreiche Kooperationen im Tourismus initiiert. Mit der Fohlen
Fussballschule setzt der Bundesligist auf Imagebildung und Nachwuchsförderung in
der Schweiz. „Primär geht es uns um Marken und Imagebildung, wir verdienen nicht
viel damit“, so Wolfgang Heilmann, Bereichsleiter int. Projekte von Borussia
Mönchengladbach. Die grosse Resonanz der FohlenCamps auf Sozialen Medien spricht
für sich. Der Ball rollt auch in Osttirol. Dort haben die Ferienregion
Nationalpark Hohe Tauern und der FC Schlke 04 auf fünf Jahre einen
Tourismuspartnervertrag abgeschlossen. Die Destination profitiert von den
Sponsoren- und Partnernetzwerken des Clubs. Die Bandenwerbung öffnet der
Ferienregion die Türen für Gäste aus Deutschland. „Schalke ist der Multiplikator
für die Fans, um bei uns Urlaub zu machen“, sagt Roland Rauch, Geschäftsführer
der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Schalke 04 hat als fünft grösster
Fussballverein der Welt knapp 150.000 Fans. Das Potential für die Region ist
enorm. „Unsere Fans sind von der Region begeistert“, meinte auch Peter Schwabe,
Director Sales von FC Schalke 04.

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Tel. +41 (0) 71223 78 82
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European Hiking Quality 2020

Europäisches Wandergütesiegel

Österreich, Deutschland, Schweiz (ots) – Von Obfrau zu Obmann –
Wanderproduktentwicklung im Europäischen Spitzenfeld

Europäische Wanderprodukte weiterentwickeln heißt, die Wanderqualität im
internationalen Spitzenfeld messbar, vergleichbar und erlebbar zu machen. Diese
Kernaufgaben stehen beim Wandergütesiegel-Verein auch für das Jahr 2020 ganz
oben auf der Agenda.

Erfolgreiche Übergabe an neuen Obmann des Wandergütesiegel-Vereins

Mag. Maria Wilhelm hat bis Dezember 2019 viel Energie als Obfrau in die
strategische Ausrichtung des Gütesiegel-Vereins gesteckt und ihre langjährige
Erfahrung im Tourismus in den Vorstand einfließen lassen. Diese Funktion übergab
sie im Dezember 2019 erfolgreich an MMag. Gunter Brandstätter, Geschäftsführer
der Region Naturpark Zirbitzkogel Grebenzen.

Auch Brandstätter definiert die Ziele des Gütesiegel-Vereins für 2020 sehr klar:
„Das Europäische Wandergütesiegel ist ein ganzheitlicher Prozess auf dem Weg zur
perfekten Wanderdestination. Mit Kitzbühel und dem Wilden Kaiser sind wir
gestartet und freuen uns auf die kommenden Projekte in 2020.“

Starke Positionierung des Europäischen Wandergütesiegels

European Hiking Quality, ein starkes Europäisches Wandergütesiegel, ist mehr als
eine Auszeichnung für eine Destination im Europäischen Wanderspitzenfeld. Der
Wandergütesiegel-Verein stellt den Prozess der Weiterentwicklung von
Wanderprodukten, mit dem Ziel im Europäischen Vergleich an der Spitze zu sein,
2020 noch stärker in den Fokus.

Das Europäische Wandergütesiegel ist ein ausgezeichnetes
Produktentwicklungstool, das einen Qualitätssicherungs- und verbesserungsprozess
vorgibt. Die Mobilisierung aller Beteiligten für die gemeinsame Idee und die
gemeinsame Entwicklung eines Fahrplans sind dabei ein wichtiges Anliegen.

Zwei ausgezeichnete Regionen: European Hiking Quality Siegel 2019

Im September 2019 markiert die Auszeichnung mit dem Europäischen
Wandergütesiegel die Region Kitzbühel auf der Pole Position der Europäischen
Wanderdestinationen. Das Siegel ist das Highlight eines vorangegangenen
Qualitätsprozesses, den die „Rote Gams“ gemeistert hat. Vier Dörfer, vier
herausragende Leitwege, neun Vorzeigebetriebe und konkrete Maßnahmen im Bereich
Beschilderung bis hin zur Werbemitteloptimierung wurden in den
Zertifizierungsprozess integriert.

Zeitgleich wanderte auch die Region Wilder Kaiser an Europas Spitze der
Wanderdestinationen und erhielt die Auszeichnung des European Hiking Quality
Siegels. Qualitätsentwicklung ist auch hier Teamarbeit, da vier zertifizierte
Wanderdörfer an dem Prozess beteiligt waren. Ein besonderes Anliegen war dem
Wilden Kaiser das Thema „Mobilität“. Perfekte Orientierung, Serviceangebote, wie
Wanderbusse, Bergtaxis, Routen- und Tourenhefte garantieren dem Gast maximale
Planungssicherheit.

Qualitätssicherung macht zukunftsfähig

Eine Auszeichnung dieser Art stellt natürlich auch Ansprüche an die Regionen,
das Top-Niveau im Europäischen Vergleich zu halten. Die Ausbildung von
Wanderqualitäts-Managern, die zukünftig für die interne Qualitätssicherung
verantwortlich sind, ist Teil des Entwicklungsprozesses.

Kontakt:

Vereinigung zur Qualitätssicherung für Wandern in Europa e.V.
Mag. Karmen Nahberger
karmen.nahberger@wanderguetesiegel.at
Tel: +43 (0)4242/257530

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Ab 1. Februar: Jahresvignetten 2019 nicht mehr gültig / Empfindliche Strafen bei fehlender oder ungültiger Vignette (FOTO)

ADAC SE

München (ots) – Wer viel in den Nachbarländern Österreich, Schweiz und
Tschechien oder in Slowenien unterwegs ist, aber noch keine neue Jahresvignette
hat, sollte sich beeilen: Die Vignetten aus 2019 sind nur noch bis Freitag, den
31. Januar 2020, gültig. Dies gilt auch für die digitalen Jahresvignetten für
Österreich. Ab 1. Februar werden ausschließlich die neuen Vignetten für 2020
anerkannt.

Wer keine gültige Vignette vorweisen kann oder sie nicht richtig an der
Windschutzscheibe angebracht hat, muss mit teils hohen Geldbußen rechnen. Am
teuersten wird es in Slowenien, wo bis zu 500 Euro fällig werden können. In
Österreich kosten solche Mautvergehen mindestens 120 Euro – Manipulationen an
der Vignette doppelt so viel. In der Schweiz sind rund 180 Euro zuzüglich
Vignettenkosten und in Tschechien Summen ab 200 Euro zu zahlen.

Vignettenpreise 2020

In Österreich haben sich 2020 die Mautgebühren erhöht. Der neue Preis für die
Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro (+ 1,90 Euro), für zwei Monate 27,40 Euro
(+ 60 Cent), und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,40 Euro (+ 20 Cent). Die
gleichen Preise gelten auch für die digitalen Vignetten. In der Schweiz wurde
die Jahresvignette für Autofahrer aus Deutschland aufgrund des Wechselkurses um
1,50 Euro teurer und kostet seit Dezember 38,00 Euro. In Slowenien bleiben die
Preise weiterhin stabil: Für ein Jahr Pkw-Maut werden 110 Euro fällig, für einen
Monat 30 Euro und für sieben Tage 15 Euro. Die Kosten für die Maut in Tschechien
betragen für die Jahresvignette 60,50 Euro (+ 50 Cent), für einen Monat 18,00
Euro (+ 50 Cent) und für 10 Tage unverändert 12,50 Euro.

Produktangebot

Klebevignetten gibt es in allen ADAC Geschäftsstellen und im Internet unter
www.adac-shop.de sowie telefonisch unter 0 800 5 10 11 12 (Montag bis Samstag 8
bis 20 Uhr). Digitale Vignetten für Österreich gibt es nur in ADAC
Geschäftsstellen.

Pressekontakt:

ADAC SE Unternehmenskommunikation
Marion-Maxi Hartung
T 089 76 76 38 67
marion-maxi.hartung@adac.de

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OTS: ADAC SE

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Hapag-Lloyd Cruises: Hauptkatalog der neuen Expeditionsflotte für die Saison 2021/22 veröffentlicht (FOTO)

Hapag-Lloyd Cruises

Hamburg (ots) –

– Erstmals Reisen der drei neuen Expeditionsschiffe in einem Katalog
– Über 70 neu veröffentlichte Expeditionsreisen
– Highlights: Halbumrundung der Antarktis, Expedition im Herzen der
Nordwestpassage, Nordostpassage, Great Lakes
– Sechs neue Reisen für junge Entdecker

Heute veröffentlicht Hapag-Lloyd Cruises alle Routen der drei neuen
Expeditionsschiffe HANSEATIC nature, HANSEATIC inspiration und HANSEATIC spirit
(Indienststellung im Mai 2021) in einem Katalog für die Saison 2021/22. Über 70
neue Reisen werden präsentiert: Die Eisregionen der Arktis und Antarktis, von
Alaska bis zum Amazonas, von den Kapverden bis zu den Kanalinseln, von Vanuatu
bis nach Neuseeland. Darüber hinaus fährt die HANSEATIC inspiration in die
Großen Seen Nordamerikas, wo sie dank der einfahrbaren Brückennocks die schmalen
Schleusen bewältigen kann. Der Katalog kann ab dem 28. Januar 2020 über die
Website bestellt werden. Alle Reisen sind ab sofort über die Website und in den
Partnerreisebüros buchbar.

In der Reisesaison 2021/22 werden erstmals alle drei Schwesterschiffe der neuen
Expeditionsklasse von Hapag-Lloyd Cruises über die Weltmeere fahren, denn im Mai
2021 vervollständigt HANSEATIC spirit neben HANSEATIC nature und HANSEATIC
inspiration die Expeditionsflotte. Bereits jetzt vereint der heute
veröffentlichte Hauptkatalog die neuen Reisen der drei Expeditionsneubauten auf
seinen Seiten. Ausgestattet mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe
(PC6) sowie der neuesten Technik und Umwelttechnik fahren die kleinen und
wendigen Expeditionsschiffe auf außergewöhnlichen Routen zu den entlegensten
Regionen der Welt.

Dabei bilden die polaren Destinationen das Herzstück des neuen Programms.
Klassische Antarktisreisen mit Kap Hoorn oder Südgeorgien aber auch große
Expeditionsrouten über den Südpolarkreis hinaus werden den Interessenten
angeboten. Erstmalig führt die HANSEATIC inspiration eine Halbumrundung der
Antarktis durch (Semi-Circumnavigation). Die Nordostpassage, die als weiteres
Highlight gilt, ist einer der nautisch anspruchsvollsten Seewege der Welt und
wird mit der HANSEATIC inspiration im August/ September 2022 durchfahren. Die
HANSEATIC nature fährt in diesem Zeitraum durch das Herzstück der
Nordwestpassage, eine der berühmtesten Seepassagen der Welt, die Polargeschichte
mit einzigartiger Natur verbindet. Zeitgleich nimmt die HANSEATIC spirit Kurs
auf Nordostgrönland und rund um Island, wo die Gäste das Naturschauspiel von
Vulkanen und Wasserfällen erleben können.

Darüber hinaus steuert die HANSEATIC inspiration im Zeitraum von September bis
Oktober 2021 die Great Lakes in Nordamerika an, deren Zusammenspiel aus
überwältigender Natur, einsamen Dörfern und interessanten Großstädten ein
unvergessliches Urlaubserlebnis darstellt. Es werden die fünf Großen Seen sowie
zahlreiche Brücken und acht Schleusen mit rund 100 Meter Höhenunterschied
durchfahren.

Im Frühsommer werden auch Routen entlang Europas Nord- und Westküste und im
Herbst unter anderem Expeditionen zu den Kanaren, Kapverden, Azoren und nach
Madeira angeboten. Abseits klassischer Kreuzfahrtrouten entdecken
Expeditionsgäste diese Regionen mit ganz neuen Augen.

Weitere besondere Reisen im neuen Katalog führen die Expeditionsschiffe nach
Süd- und Mittelamerika, in den Amazonas, nach Russisch Fernost und Alaska,
Asien, in den Westpazifik, in die Südsee sowie nach Neuseeland.

Der neue Hauptkatalog widmet besondere Expeditionen insbesondere auch den
„Jungen Entdeckern“ (10 – 17 Jahre). Ausgerichtet darauf, den jugendlichen
Wissensdurst zu stillen, hat Hapag-Lloyd Cruises in der Ferienzeit individuelle
Konzepte im Portfolio. Auf sechs neuen Reisen für „Junge Entdecker“ erleben
diese unter anderem Fährtensuche in der Wildnis und Zodiacfahrten im Eis.

Als Teil der neuen Expeditionsklasse verfügt die HANSEATIC nature über ein rein
deutschsprachiges Programm. Ab Mai 2021 trifft dies auch auf das neue
Schwesterschiff HANSEATIC spirit zu, während sich das zweisprachige Angebot der
HANSEATIC inspiration auch an internationale Gäste richtet. Ab Oktober 2020
fährt die HANSEATIC inspiration als Nichtraucherschiff. Auf der HANSEATIC spirit
reisen ausschließlich Erwachsene ab 18 Jahren.

Reisebeispiele:

Für junge Entdecker – Expedition Azoren und Madeira (NAT2122): Mit der HANSEATIC
nature vom 9.10.-21.10.2021 (12 Tage) von Porto nach Safi (Marrakesch) über
Azoren (Sao Miguel, Terceira, Pico, Faial, Sao Jorge) und Madeira (Funchal, Ilha
Deserta Grande). Buchbar ab 6.890 Euro inklusive An- und Abreisepaket. Weitere
Informationen unter: www.hl-cruises.de/NAT2122

– Great Lakes (INS2122): Mit der HANSEATIC inspiration vom
3.10.-18.10.2021 (15 Tage) von Chicago nach Toronto über Milwaukee,
Traverse City, Mackinac Island/ Lake Huron, Duluth/ Lake Superior,
Thunder Bay/ Lake Superior, Killarney/ Lake Huron, Parry Sound,
Tobermory, Windsor/ Detroit, Fahrt auf dem Lake Erie. Buchbar ab
9.890 Euro inklusive An- und Abreisepaket. Weitere Informationen
unter: www.hl-cruises.de/INS2122

– Semi-Circumnavigation Antarktis (Halbumrundung) (INS2203): Mit
der HANSEATIC inspiration vom 3.2.-11.3.2022 (35 Tage) von Ushuaia
nach Lyttelton (Christchurch) über die Süd-Shetland-Inseln und die
Antarktische Halbinsel, Fahrt durch Bellinghausenmeer, Amundsensee
und Rossmeer, über Ross Island, Terra Bay und Victoria Land, Kreuzen
vor Balleny Islands, Macquarie Island, Campbell Island, Auckland
Islands, Kreuzen vor Snares Island. Buchbar ab 26.400 Euro inklusive
An- und Abreisepaket. Weitere Informationen unter:
www.hl-cruises.de/INS2203

– Expedition Nordostpassage (INS2214): Mit der HANSEATIC
inspiration vom 19.8.-21.9.2022 (32 Tage) von Seward nach Tromsø über
Aleuten/ Alaska, St. Matthew Island, Tschuktschen Halbinsel,
Beringstraße, Tschuktschensee, Sibirien sowie Fahrt durch die
Ostsibirische See und die Laptewsee, Sewernaja Semlja, Isachenko
Insel, Uedineniya Insel, Nowaja Semlja, Fahrt durch die Berentssee/
Nordpolarmeer. Franz-Josef-Land, Murmansk, Kreuzen vor dem Nordkap.
Buchbar ab 24.360 Euro inklusive An- und Abreisepaket. Weitere
Informationen unter: www.hl-cruises.de/INS2214

– Expedition im Herzen der Nordwestpassage (NAT2217): Mit der
HANSEATIC nature vom 24.8.-11.9.2022 (18 Tage) von Kangerlussuaq nach
Kangerlussuaq über die Westküste Grönlands (Sisimiut, Disko Bucht),
Baffin Bay, Pond Inlet/ Baffin Island, im Herzen der Nordwestpassage
(u.a. Devon Island, Somerset Island, Kreuzen in der Victoria Strait,
Jenny Lind Island, Cambridg Bay/ Victoria Island, Prince of Wales
Island, Kreuzen im Peel Sound, Beechey Island. Seereise inklusive
Sonderflügen buchbar ab 13.290 Euro. Weitere Informationen unter:
www.hl-cruises.de/NAT2217

– Expedition Nordostgrönland und rund um Island (SPI2218): Mit der
HANSEATIC spirit vom 27.8.-10.9.2022 (14 Tage) von Reykjavik nach
Reykjavik über Islands Ostküste (Djupivogur und Seydisfjördur) und
Islands Nordküste (Akureyri und Grimsey), Ittoqqortoormiit/ Grönland,
Nordostgrönland-Nationalpark (u.a. König Oskar Fjord, Alpefjord,
Segelsallskapet Fjord, Ella Ø, Kaiser Franz Josef Fjord, Myggbukta)
und Islands Westküste (Isafjördur). Buchbar ab 10.070 Euro inklusive
An- und Abreisepaket. Weitere Informationen unter:
www.hl-cruises.de/INS2218

Informationen zu Hapag-Lloyd Cruises unter www.hl-cruises.de – Aktuelle
Pressemeldungen sowie Bildmaterial unter www.hl-cruises.de/presse – PASSAGEN.tv
unter www.hl-cruises.de/passagentv/ – Hapag-Lloyd Cruises Blog unter
www.hl-cruises.de/blog

Pressekontakt:

Negar Etminan
Leiterin der Unternehmenskommunikation
Tel: +49 40 307030-391
E-Mail: presse@hl-cruises.com

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22469/4497990
OTS: Hapag-Lloyd Cruises

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Neue Mehrwertsteuer für Bahntickets: So viel sparen Reisende nun wirklich

Pepper Media Holding GmbH

Berlin (ots) – Bahnfahren soll attraktiver werden. Das ist das erklärte Ziel der
Bundesregierung. Und dieses Ziel lässt sich die Große Koalition einiges kosten.
Pünktlich zum 1. Januar ist der Mehrwertsteuersatz bei Fernverkehrtickets von 19
auf sieben Prozent gesunken. Der Staat verzichtet damit jährlich auf
Steuereinnahmen in Höhe von 400 Millionen Euro. Das Ziel der
Mehrwertsteuereform: Rund fünf Millionen Reisende sollen vom Auto und Flugzeug
auf die Bahn umsteigen. Ob Bahnfahren nun wirklich preiswerter ist, hat das
Verbraucherforum mydealz analysiert.

Wer am 28. Januar mit der Bahn von Bremen nach Saarbrücken und am 30. Januar
wieder zurückfährt, zahlt im Flextarif mit 217,60 Euro 14,7 Prozent weniger als
noch in der Zeit vom 5. bis zum 7. November. 23,2 Prozent sparen Reisende, die
am 28. Februar mit der Bahn für 145,60 Euro statt 189,50 Euro von Düsseldorf
übers Wochenende nach Karlsruhe und am 1. März wieder zurückfahren. Dass beide
Fälle keine Ausnahmen sind, zeigt eine Stichprobe des Verbraucherforums mydealz.
Für 760 innerdeutsche Verbindungen haben die mydealz-Betreiber die Preise für
Fahrkarten im Flex- und Spartarif verglichen. Fahrten im Flextarif sind nun 10,9
Prozent (22,05 Euro) preiswerter als noch im November und Dezember 2019. Die
Preise für Fahrkarten im Spartarif sind zeitgleich um 34,4 Prozent (39,18 Euro)
gesunken. Doch nicht alle Fahrgäste profitieren gleichermaßen von den
günstigeren Ticketpreisen.

Bahnfahren ist vor allem am Wochenende günstiger geworden

Reisende, die werktags mit der Bahn fahren, zahlen am wenigsten für ihre
Fahrkarten. Reisende, die am Wochenende mit der Bahn fahren, profitieren am
stärksten vom Preisrückgang. Das sind zwei Kernergebnisse, zu denen das
Verbraucherforum mydealz bei seiner Stichprobe gelangt ist.

Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, dürfte eine einfache Erklärung
haben: Weil die Nachfrage am Wochenende generell größer ist, sind die Preise
dort höher. Während die Zahl der Geschäftsreisenden an Werktagen aber nur leicht
zurückgegangen ist, sind zurzeit deutlich weniger Reisende am Wochenende privat
unterwegs. In der Folge sinken die Preise für Bahnfahrten am Wochenende
schneller als die Preise für Bahnfahrten an Werktagen. Deutlich macht dies ein
Vergleich der Fahrpreise, die mydealz bei der ersten Stichprobe für Bahnfahrten
im November und Dezember und bei der zweiten Stichprobe für Bahnfahrten im
Januar und Februar ermittelt hat.

Auf den 760 analysierten Verbindungen haben Reisende im November und Dezember
für Bahnfahrten werktags noch 188,46 Euro im Flextarif und 101,27 Euro im
Spartarif gezahlt. Fahrten am Wochenende kosteten 205,54 Euro (Flextarif)
beziehungsweise 126,28 Euro (Spartarif). Je nach Wochentag unterschieden sich
die Preise im Flextarif also um 8,3 Prozent (17,08 Euro) und im Spartarif um
19,8 Prozent (25,01 Euro).

In der Zwischenzeit sind die Preise für Bahnfahrten am Wochenende aber schneller
gesunken als die für Bahnfahrten am Wochenende. Wer werktags Bahn fährt, zahlt
im Flextarif nun durchschnittlich 7,4 Prozent (13,88 Euro) und im Spartarif 33,0
Prozent (33,40 Euro) weniger als noch in der Vorweihnachtszeit. Bahnfahrten am
Wochenende sind im Flextarif hingegen nun durchschnittlich 12,4 Prozent (25,39
Euro) und im Spartarif sogar 35,5 Prozent (44,96 Euro) preiswerter als noch Ende
letzten Jahres.

In der Folge haben sich die Preisunterschiede angeglichen: Reisende zahlen auf
den 380 analysierten Strecken aktuell im Schnitt 180,07 Euro im Flextarif und
81,85 Euro im Spartarif, wenn sie freitags mit der Bahn hin- und sonntags
zurückfahren. Wenn sie dienstags mit der Bahn hin- und donnerstags zurückfahren,
zahlen Reisende im Flextarif hingegen 175,04 Euro und im Spartarif 67,87 Euro.
Bahnfahren ist werktags im Flextarif also nur noch 2,9 Prozent (5,03 Euro) und
im Spartarif 20,1 Prozent (13,98 Euro) günstiger als am Wochenende.

Nicht alle Bahnfahrten sind günstiger geworden

Auch wenn Bahnfahren rein rechnerisch günstiger geworden ist, profitieren nicht
alle Reisende von den gesunkenen Durchschnittspreisen. Hinter ihnen verbergen
sich vielmehr große Unterschiede. Verglichen mit dem letzten November und
Dezember sind Bahnfahrten an Werktagen im Spartarif zwar nun in 352 von 380
Fällen und im Flextarif in 306 von 380 Fällen günstiger geworden während am
Wochenende die Preise für 348 von 380 Fahrten (Spartarif) beziehungsweise 320
von 380 Fahrten (Flextarif) gesunken sind. Auf einigen Bahnstrecken zahlen
Reisende aber nun nicht weniger, sondern mehr als noch Ende letzten Jahres.

Im Vergleich zur Vorweihnachtszeit sind vor allem die Preise für Bahnfahrten an
Werktagen gestiegen. Im Flextarif sind werktags nun Bahnfahrten auf 73 von 380
Strecken und im Spartarif Fahrten auf 25 von 380 Strecken teurer als im November
letzten Jahres. Am Wochenende müssen Reisende nun für 56 von 380 Fahrten
(Flextarif) beziehungsweise 26 von 380 Fahrten (Spartarif) mehr zahlen als noch
im Dezember 2019.

Besonders starke Preisanstiege bei den Flextarifen zeigten sich bei der
Stichprobe beispielsweise werktags auf der Strecke Leipzig-Düsseldorf und am
Wochenende auf der Strecke Saarbrücken-Dortmund. Für die Hin- und Rückfahrt
zwischen Leipzig und Düsseldorf müssen Reisende werktags nun 259,00 statt 208,00
Euro zahlen, also 24,5 Prozent (51,00 Euro) mehr. Fahrten zwischen Saarbrücken
und Dortmund kosten am Wochenende mit 195,40 Euro nun 27,2 Prozent (41,80 Euro)
mehr als noch in der Vorweihnachtszeit. Bei den Spartarifen beläuft sich die
größte Preissteigerung an Werktagen auf 55,9 Prozent (48,0 Euro) auf der Strecke
Stuttgart-Dortmund. Wer hier werktags fährt, zahlt aktuell 133,80 statt 85,80
Euro. 57,5 Prozent (45,90 Euro) mehr müssen Reisende am Wochenende ausgeben,
wenn sie zwischen Dresden und Memmingen verkehren. Statt 79,90 Euro kosten Hin-
und Rückfahrt hier im Spartarif nun 125,80 Euro.

Stark gesunken sind die Flextarif-Preise beispielsweise auf den Strecken
Nürnberg-Köln (Wochenende) und Mannheim-Düsseldorf (werktags). Wer in Nürnberg
wohnt und das Wochenende in Köln verbringen möchte, zahlt für Hin- und Rückfahrt
im Flextarif aktuell nur 175,10 Euro – 32,4 Prozent (83,90 Euro) weniger als
noch in der Vorweihnachtszeit. Fahrten zwischen Mannheim und Düsseldorf kosten
werktags im Flextarif nun 115,00 Euro statt 164,00 Euro, also 28,1 Prozent
(45,00 Euro) weniger. Ähnlich viel sparen können Reisende, die Spartarif-Tickets
für die Strecken München-Münster und Karlsruhe-Hamburg kaufen. Fahrten zwischen
München und Münster kosten mit 141,80 Euro nun 37,2 Prozent (84,00 Euro) weniger
als Ende letzten Jahres. Fahrten auf der Strecke Karlsruhe-Hamburg kosten
werktags nun 55,80 Euro statt 163,80 Euro, also sogar 65,9 Prozent (108,00 Euro)
weniger.

Viele Gründe für günstigere Fahrkarten denkbar

Unklar ist, wieso genau sich die Fahrkartenpreise in verschiedene Richtungen
entwickeln. Wirkt sich die Mehrwertsteuerreform nicht auf allen Strecken
gleichmäßig aus? Oder verkauft die Bahn Fahrkarten für manche Verbindungen
schlicht preiswerter, weil auf diesen Strecken nun weniger Fahrgäste reisen als
in der Vorweihnachtszeit?

Die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen. Fakt ist, dass der Gesetzgeber
die Deutsche Bahn nicht verpflichtet hat, Reisende von der Steuererleichterung
profitieren zu lassen. Ihr bleibt also ein gewisser Spielraum. Gleichwohl hat
Bahn-Vorstand Roland Pofalla schon Ende Dezember gegenüber der dpa angekündigt,
die Preise für alle Fernverkehrtickets um zehn Prozent zu senken.

Viel spricht aber dafür, dass sich auf vielen Strecken (auch) die saisonal
bedingt schwächere Nachfrage auf die Fahrkartenpreise auswirkt. Dass die Preise
für kontingentierte Fahrkarten im Spartarif deutlich stärker gesunken sind als
die für Fahrkarten im Flextarif, liegt beispielsweise auch daran, dass insgesamt
weniger Reisende unterwegs sind und sich günstigere Spartickets so leichter
buchen lassen.

Hinzu kommt, dass Reisen aktuell generell günstiger ist als noch in der
Vorweihnachtszeit: Neben Bahnfahren ist auch Fliegen nun im Januar und Februar
preiswerter als noch im November und Dezember. Für 516 Verbindungen konnte
mydealz die Flugpreise vergleichen. Im Mittel sind Tickets für Flüge an
Werktagen nun 11,2 Prozent (41,61 Euro) und für Flüge am Wochenende sogar 33,7
Prozent (127,28 Euro) günstiger als Ende letzten Jahres. Auch Flugpreise
entwickeln sich jedoch in verschiedene Richtungen: Verglichen mit dem November
und Dezember sind die Flugpreise in 336 Fällen gesunken, in 16 Fällen konstant
geblieben und in 164 Fällen gestiegen.

Die Bahn ist schon jetzt das günstigere Verkehrsmittel

Bleiben die Preisverhältnisse konstant, kann die Mehrwertsteuerreform als Erfolg
gelten. Auch wenn die Luftverkehrssteuer erst zum 1. April 2020 je nach
Streckenlänge um rund sechs bis 17 Euro steigt, ist die Bahn schon jetzt auf den
meisten Strecken das preiswertere Verkehrsmittel: An Werktagen sind Reisende,
der mydealz-Stichprobe zufolge, mit der Bahn auf 309 von 321 vergleichbaren
Verbindungen (96,3 Prozent) am preiswertesten unterwegs, am Wochenende auf 276
von 312 Verbindungen (88,5 Prozent). Sind Fahrkarten im Spartarif erhältlich,
beträgt der Preisvorteil der Bahn gegenüber dem Flugzeug (ohne Gepäck) werktags
80,1 Prozent (274,77 Euro) und am Wochenende sogar 81,4 Prozent (182,38 Euro).
Fahrkarten im Flextarif sind werktags 47,9 Prozent (164,44 Euro) und bei Fahrten
am Wochenende immerhin noch 31,6 Prozent (83,79 Euro) preiswerter als Flüge.

Verglichen mit der ersten Stichprobe, die mydealz für Reisen in der Zeit vom 5.
bis zum 7. November und 6. bis zum 8. Dezember 2019 durchgeführt hat, schneidet
die Bahn heute deutlich besser ab. Auch damals schon war die Bahn in vielen
Fällen das preiswertere Verkehrsmittel: Werktags war Bahnfahren bei der ersten
Stichprobe in 251 von 265 Fällen (94,7 Prozent) die günstigere Art zu reisen, am
Wochenende in 180 von 247 Fällen (72,9 Prozent). Im Spartarif lag der
durchschnittliche Preisvorteil von Fahrkarten gegenüber Flugtickets werktags bei
72,8 Prozent (273,27 Euro) und am Wochenende bei 52,6 Prozent (145,31 Euro). Im
Flextarif betrug der Preisvorteil werktags 48,3 Prozent (181,39 Euro) und am
Wochenende 23,6 Prozent (65,26 Euro).

Allzu viele Abstriche beim Komfort müssen Bahnreisende im Vergleich zum Flugzeug
kaum machen. Im Gegenteil: Allen Klischees zum Trotz wären Reisende auf den 760
von mydealz analysierten Verbindungen mit der Bahn schneller von A nach B
gekommen als mit dem Flugzeug. Für jede der 512 vergleichbaren Verbindungen
benötigen Reisende mit der Bahn pro Strecke vier Stunden und 15 Minuten und mit
dem Flugzeug fünf Stunden und neun Minuten (reine Flugzeit). Wer Bahn fährt,
muss dabei allerdings 0,84 Mal umsteigen während Flugreisende pro Strecke nur
0,82 Mal umsteigen müssen. Wer fliegt, muss allerdings zusätzliche Zeit für die
Gepäckabgabe, die Sicherheitskontrolle und das Boarding einplanen.

Das Flugzeug ist selten eine Alternative

Die großen Preisunterschiede und der unerwartete Zeitvorteil der Bahn lassen
allerdings auf ein Kernproblem des Flugzeugs schließen: Es eignet sich
tatsächlich nur auf wenigen Strecken als Alternative zur Bahn oder zum Auto.
Tatsächlich nämlich lassen sich mit dem Flugzeug manche innerdeutschen Strecken
nur mit mehreren Zwischenstopps bewältigen.

Wer am 28. Februar von Bremen nach Saarbrücken fliegen und am 1. März
zurückfliegen möchte, muss beispielsweise Zwischenstopps in München und Hamburg
einplanen und ist pro Strecke zwölf Stunden und 55 Minuten unterwegs. Und wer am
28. Januar von Dortmund nach Friedrichshafen fliegen und am 30. Januar wieder
zurückfliegen möchte, der ist pro Strecke 14 Stunden und 17 Minuten unterwegs
und landet unterwegs in München, Breslau und Frankfurt. All das hat seinen
Preis: Hin- und Rückflug zwischen Bremen und Saarbrücken kosteten bei der
Stichprobe so 1.080 Euro und der Flug von Dortmund nach Friedrichshafen sogar
1.343 Euro – jeweils zuzüglich Gepäck. Selbst im Flextarif sind Fahrten auf der
Strecke Bremen-Saarbrücken mit 204,60 Euro und Dortmund-Friedrichshafen mit
218,30 Euro deutlich preiswerter. Nur hartgesottene Flugfans oder Meilensammler
kämen so auf die Idee, diese Strecken mit dem Flugzeug zu bewältigen. Die Bahn
ist hier klar im Vorteil.

Vor allem auf Strecken von und nach Berlin ergibt sich indes ein anderes Bild.
Wer Ende Januar dienstags von Köln nach Berlin fliegt und donnerstags
zurückkehrt, zahlt bei Easyjet so 56 Euro und ist eine Stunde und 15 Minuten
unterwegs. Die Fahrt mit der Bahn dauert vier Stunden und 18 Minuten. Sie kostet
107,80 Euro im Spar- und satte 224,80 Euro im Flextarif. Ähnlich teuer sind
Bahnfahrten zwischen Berlin und München. Mit dem Zug sind Reisende hier seit
Eröffnung der Schnellstrecke im Dezember 2017 zwar nur noch vier Stunden und
dreißig Minuten unterwegs. Die Hinfahrt am 28. Februar und Rückfahrt am 1. März
sind aber deutlich teurer als der achtzigminütige Flug. Die Bahnfahrkarte kostet
im Spartarif 95,80 Euro und im Flextarif 282,10 Euro. Wer mit Easyjet fliegt,
zahlt hingegen nur 66 Euro.

Es sind stark frequentierte Strecken wie diese, auf denen die Bahn noch an sich
arbeiten muss. Die Reform der Mehrwertsteuer war hier ein Schritt in die
richtige Richtung. Auch nach der Erhöhung der Luftverkehrssteuer zum 1. April
hinkt die Bahn dem Flugzeug aber auf manchen Strecken noch hinterher – beim
Preis und der Reisedauer. Ob sie sich auf das Umweltbewusstsein und die
Kompromissbereitschaft der Reisenden verlassen kann, wird sich zeigen.

— Grafiken

Grafiken und Diagramme können Sie hier zur freien redaktionellen Verwendung
herunterladen: https://mdz.me/bahngrafiken

— Datenblatt: Ein Datenblatt mit Rohdaten zur Analyse findet sich hier:
https://mdz.me/zugvsflug

— Hinweis zur Methodik:

Die obenstehenden Resultate sind das Ergebnis zweier Stichproben, die das
Verbraucherforum mydealz im Zeitraum vom 21. bis zum 25. Oktober 2019
beziehungsweise vom 13. bis zum 15. Januar 2020 durchgeführt hat. Für 380
verschiedene innerdeutsche Strecken zwischen den zwanzig Orten mit den nach
Passagierzahlen größten deutschen Flughafen hat mydealz die Preise sowie die
Reisedauer und Anzahl der Zwischenstopps/Umstiege fürs Bahnfahren und Fliegen
mithilfe des Flugpreisvergleichsportals Skyscanner und der Internetseite der
Deutschen Bahn ermittelt und verglichen. Differenziert wurde hierbei zwischen
den Flexpreisen und Sparpreisen der Deutschen Bahn sowie zwischen Flugpreisen
mit und ohne Gepäck. Ermittelt wurden die Daten mit zwei Wochen Vorlauf für die
Zeit vom 5. November (Hinfahrt/-flug) und 7. November (Rückfahrt/-flug)
beziehungsweise für die Zeit vom 28. Januar bis zum 30. Januar 2020 sowie mit
sechs Wochen Vorlauf für die Zeit vom 6. Dezember und 8. Dezember
beziehungsweise für die Zeit vom 28. Februar bis zum 1. März 2020.

— Über mydealz (www.mydealz.de):

mydealz wurde im Jahr 2007 von Fabian Spielberger als Blog gegründet und ist
heute mit 50,9 Millionen Kontakten pro Monat die größte
Social-Shopping-Plattform. 6,7 Millionen Konsumenten (Unique User) nutzen
mydealz jeden Monat, um Angebote einzustellen, zu diskutieren und zu bewerten
und so Produkte zu den besten Konditionen am Markt zu finden. Seit 2014 ist
mydealz Teil der Pepper.com-Gruppe, die als weltweit größte Shopping-Community
neben Deutschland auch in Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Mexiko,
den Niederlanden, Österreich, Polen, Russland und Spanien betreibt. Monatliche
nutzen 25 Millionen Verbraucher die zwölf Pepper-Plattformen, um sich über
aktuelle Angebote auszutauschen und 12.000 Kaufentscheidungen pro Minute zu
treffen.

Pressekontakt:

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Traumhotel …liebes Rot-Flüh als «F.X. Mayr Zentrum» zertifiziert

Traumhotel …liebes Rot-Flüh

Grän/Haldensee (ots) – Das «Traumhotel …liebes Rot-Flüh» verwöhnt seit jeher
Geist und Körper. Mit der F.X. Mayr Kur erweitert das Traditionshaus im
Tannheimer Tal seine Kompetenz für ein ganzheitliches Wohlbefinden. Als eines
der wenigen Hotels in Österreich wurde das Tiroler Wellnesshotel nun als «F.X.
Mayr Zentrum» zertifiziert.

Das Verwöhnen von Körper, Geist und Seele hat im Traumhotel …liebes Rot-Flüh
Tradition. So hat das Wellnesshotel, dass von Alexander und Christoph Huber in
der vierten Generation geführt wird, stetig in die Weiterentwicklung des
Angebots investiert.

Als eines der wenigen Hotels in Österreich überhaupt, wurde das Tiroler
Wellnesshotel kürzlich als F.X. Mayr Zentrum ausgezeichnet. «Die Zertifizierung
freut uns sehr, denn sie zeichnet verlässliche Qualität aus», freut sich
Alexander Huber.

Nachhaltiges Wohlbefinden dank Entschlackung

Im F.X. Mayr Zentrum bietet das …liebes Rot-Flüh – nebst den bestehenden
Angeboten in den Bereichen Schönheit, Erholung und Balance – ein nachhaltiges
Kur-Angebot nach der modernen F.X. Mayr Medizin mit MR Dr. med. Walter
Bachlechner und MR Dr. med. Erwin Pfefferkorn an. Dabei wird die Erneuerung von
Körper, Geist und Seele eingeleitet und angeregt. Oder wie es Huber auf den
Punkt bringt: «Wir befreien den Körper von Altlasten.»

Mit der F.X. Mayr-Kur bietet die Familie Huber eine Auszeit vom Alltag und die
Möglichkeit, anhaltend neue Energie zu gewinnen. Denn: «Schon Dr. F.X. Mayr
(1875-1965) sah im Verdauungstrakt die Wurzel für Gesundheit und Wohlbefinden»,
weiss Huber.

Störungen führen zur Beeinträchtigung des optimalen Gesundheitszustandes, welche
mit der Modernen Mayr Medizin vor oder bei Manifestation von Erkrankungen
erfolgreich behandelt werden können. Deshalb baut die Kur im …liebes Rot-Flüh
auf drei Säulen: Schonung, Säuberung und Schulung.

«Dank unserem umfassenden Gesundheits-Angebot profitieren unsere Gäste von einem
neuen Lebensgefühl – mit neuer Vitalität und Leistungsfähigkeit», so Huber. Die
Kur im …liebes Rot-Flüh setzt sich aus zertifizierten Ärzten,
Bauchbehandlungen, verdauungsschonende Diät-Menüs, Massagen, Wickel und einem
abgestimmten Bewegungsprogramm zusammen. Aber nicht nur: «Das charaktervolle
Gebirge des Tannheimer Tals, die klare Alpenluft und die entspannte Atmosphäre
tragen dazu bei, dass man sich eher im Urlaub fühlt – als in der Kur.»

Cinderella Castle mit 5.500 m2 Wellness-Oase

Die neue F.X. Mayr Kur ergänzt die Kompetenzen des traditionsreichen Hotels, wo
Gastfreundschaft und Naturerlebnis – gepaart mit einem vielfältigen In- und
Outdoor-Angebot – im «schönsten Hochtal Europas» vereint werden. In der 5.500 m2
großen Wellness-Oase, welche erst kürzlich erweitert wurde, bietet das
Tannheimer Wellnesshotel eine Symbiose aus Wasser, Dampf, Wärme und Licht.

Zum Traumhotel …liebes Rot-Flüh:

Das bekannte Hotel im Tannheimer Tal – das schönste Hochtal Europas – vereint
seit Generationen Gastfreundschaft und Naturerlebnis – gepaart mit einem
vielfältigen In- und Outdoor-Angebot. Am malerischen Haldensee und am Fuße
majestätischer Gipfel gelegen, schafft das Hotel …liebes Rot-Flüh ein
Erlebnis, das Geniesser und Wellnessfans gleichermassen begeistert.

Das Hotel bietet 101 moderne Zimmer und Suiten, vier Themen-Restaurants, ein
umfassendes Spa-Erlebnis auf 5.500m2. 2019 wurde das Angebot durch Medical
Wellness, dem F.X. Mayr Zentrum und einem ganzheitlichen Skin Vital Konzept
erweitert. Das …liebes Rot-Flüh bietet somit ein ganzheitliches Angebot für
Erholung, Schönheit und Balance.

Weitere Informationen: https://www.rotflueh.com/fx-mayr-kur.html

Pressekontakt:

Traumhotel…liebes Rot-Flüh
Herr Alexander Huber
Seestraße 26
A-6673 Grän
Haldensee, Tannheimertal, Tirol, Österreich
Tel: +43 (0)5675 | 6431-0
E-Mail: marketing@rotflueh.com

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Fernweh inklusive: Das neue MOTOR KLASSIK SPEZIAL stellt die schönsten Reisen mit Oldtimern und Youngtimern vor (FOTO)

Motor Presse Stuttgart

Stuttgart (ots) – Eine Tour über die berühmten Alpenpässe Iseran, Galibier oder
Izoard im Porsche 911 Targa, ein Erinnerungsausflug im Ford Taunus durchs Elsass
oder die Fahrt im Alfa Romeo Spider über die sonnige Amalfitana-Küstenstraße in
Italien – das sind nur drei von insgesamt 20 Traumreisen zum Selberfahren im
neuen Spezial von MOTOR KLASSIK, dem Magazin für klassische Autos der Motor
Presse Stuttgart. Schon die faszinierenden Bilder in dem 164 Seiten starken
Sonderheft wecken Fernweh. Und eines ist klar: Am eindrucksvollsten erlebt man
diese Routen in einem klassischen Auto.

Jede Reportage in dem neuen MOTOR KLASSIK SPEZIAL wird durch einen eigenen
Servicekasten mit ausführlichen Reiseinformationen ergänzt, die alles
Wissenswerte über die Reiseregion, die Anfahrt sowie Übernachtungsmöglichkeiten
nennen. Eine detaillierte Landkarte vervollständigt den jeweiligen Serviceteil,
um jede dieser Routen nachfahren zu können – selbst eine rund 3.000 Kilometer
lange Tour durch Marokko, wie sie sechs MOTOR KLASSIK-Leser mit ihren drei, fast
70 Jahre alten Citroën Traction Avant („Gangsterlimousinen“) unternommen haben.

Selbstverständlich entlässt die Redaktion von MOTOR KLASSIK ihre Leser nicht
ohne wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf kleine oder große Fahrten. Darüber
hinaus werden die wichtigsten Anbieter von organisierten Reisen für Oldtimer und
Youngtimer genannt sowie die interessanten Veranstaltungstermine 2020 für
Oldtimer- und Youngtimerfans. Das vielfältige Informationsangebot des
Sonderhefts wird durch aktuelle und bewährte Reiseliteratur abgerundet. Alles in
allem sollte damit dem Reiseerlebnis nichts mehr im Wege stehen, meint der
verantwortliche Redakteur Michael Schröder: „Klassiker sind nicht
unzuverlässiger als moderne Autos. In ihnen zu verreisen, macht aber viel mehr
Spaß.“

Das MOTOR KLASSIK SPEZIAL „Die schönsten Reisen für Oldtimer und Youngtimer
2020“ ist ab sofort zum Preis von 9,90 Euro am Kiosk oder im Shop der Motor
Presse Stuttgart unter shop.motorpresse.de erhältlich.

Pressekontakt:

Kontakt:
Dirk Johae
Leiter Unternehmenskommunikation
Motor Presse Stuttgart
Tel.: +49 711 182-1657
Mobil: +49 176 11182007
djohae@motorpresse.de
www.motorpresse.de
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Urlaubstrends 2020: Sportreisen werden immer ausgefallener (FOTO)

Sport.Tourismus.Forum

St. Gallen (ots) – „Warum ist das neue Wohin“ lautete das Motto beim
Sport.Tourismus.Forum in St. Gallen. Das Sporterlebnis ist ausschlaggebend für
den Urlaubsort.

Golfen auf der Klippe, der Laufurlaub mit Marathonlegende Viktor Röthlin oder
die „Tour de Suisse“ für alle – Sporturlaub liegt im Trend. Für welche Trends
sich Touristiker fit machen sollten, das wurde vergangenen Freitag beim
„Sport.Tourismus.Forum“ in St. Gallen diskutiert. Fakt ist: Noch bleiben viele
Potentiale ungenützt.

Sport als strategischer Türöffner für Tourismus

45 Prozent der Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz betreiben
intensiv eine oder mehrere Sportarten. Studien belegen, dass die Sportausübung
zunehmend zum zentralen Kriterium für die Wahl der Urlaubsdestination wird. Und
auch die Jugend ist in Bewegung. „66 Prozent der Generation Z treibt ein Mal pro
Woche bis täglich Sport“, sagt Andreas Knupfer von Nielsen Sports. Als
Destination müsse man die Zielgruppe und ihre Sportart genau verstehen, um sie
als Gäste nachhaltig zu gewinnen. Sport als nettes Nebengeräusch im Urlaub
funktioniert auf Dauer nicht. Die Angebote müssen ausdifferenziert und in die
Tiefe gedacht werden.

Sport real und virtuell

„Heute stellt sich nicht mehr die Frage, wo man seinen Sport ausüben kann,
sondern wie man ihn ausübt“, verdeutlicht Marketingexperte Stefan Schiel von
Marketmind. Warum ist das neue Wohin. Sport ist ein Teil des Lifestyles, der in
der Community geteilt wird. Gäste wollen individualisierbare Angebote. „Was
Snapchat für Jugendliche ist, ist Strava für Radsportler.“ Laut Schiel fangen
Tourismusregionen erst langsam an zu verstehen, wie sie solche Kooperationen und
Spezialisierungen für sich nutzen können. Ein positives Beispiel dafür ist die
Neuausrichtung der „Tour des Suisse“. Künftig werden Touristen real und virtuell
auf die Originalstrecke der Tour geschickt.

Radsport neu gedacht – auf den Spuren der Profis

Neuerdings erleben Gäste die „Tour de Suisse“ auf dem eigenen Radsattel. „Wir
schicken Hobbysportler mit Begleitfahrzeugen und Guides auf die Originalstrecke.
Man darf sich wie ein Profi fühlen – nur ohne Rennen“, erklärt Joko Vogel, Co
Geschäftsleitender der Tour de Suisse, das Konzept. Anders als bei vielen
Radklassikern, wird hier die gesamte Strecke der Tour abgefahren. Das macht das
Angebot bisher weltweit einzigartig. Das Profirennen wird so zum Erlebnis für
jedermann. „Und wir sind schon fast ausverkauft“, sagt Vogel. Aber auch virtuell
soll das Radrennen Touristen in die Schweiz locken. Zusammen mit dem
Software-Anbieter Rouby wurden die Stecken der Rundfahrt digitalisiert. „Während
man auf dem Rollentrainer sitzt, zieht das Schweizer Panorama an einem vorbei.“
Gäste können die Highlights der Strecken trainieren, sich direkt mit den Profis
vergleichen und auf ihren Radurlaub in der Schweiz virtuell vorbereiten.

Kooperationen mit Bundesligisten bringen Touristen

Wie man mit den richtigen Partnern im Boot Gäste lockt, davon sprachen Vertreter
der Fussballclubs Borussia Mönchengladbach und Schalke 04. Die Bundesligisten
haben bereits erfolgreiche Kooperationen im Tourismus initiiert. Mit der Fohlen
Fussballschule setzt der Bundesligist auf Imagebildung und Nachwuchsförderung in
der Schweiz. „Primär geht es uns um Marken und Imagebildung, wir verdienen nicht
viel damit“, so Wolfgang Heilmann, Bereichsleiter int. Projekte von Borussia
Mönchengladbach. Die grosse Resonanz der FohlenCamps auf Sozialen Medien spricht
für sich. Der Ball rollt auch in Osttirol. Dort haben die Ferienregion
Nationalpark Hohe Tauern und der FC Schlke 04 auf fünf Jahre einen
Tourismuspartnervertrag abgeschlossen. Die Destination profitiert von den
Sponsoren- und Partnernetzwerken des Clubs. Die Bandenwerbung öffnet der
Ferienregion die Türen für Gäste aus Deutschland. „Schalke ist der Multiplikator
für die Fans, um bei uns Urlaub zu machen“, sagt Roland Rauch, Geschäftsführer
der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Schalke 04 hat als fünft grösster
Fussballverein der Welt knapp 150.000 Fans. Das Potential für die Region ist
enorm. „Unsere Fans sind von der Region begeistert“, meinte auch Peter Schwabe,
Director Sales von FC Schalke 04.

Pressekontakt:

ESB Marketing Netzwerk
presse@esb-online.com
Tel. +41 (0) 71223 78 82
www.sporttourismusforum.com

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/140281/4497605
OTS: Sport.Tourismus.Forum

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