Diesel-Fahrverbote für Euro 5 müssen in Stuttgart noch in 2019 eingeführt werden: DUH gewinnt abschließend vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg ein Zwangsvollstreckungsverfahren

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Deutsche Umwelthilfe setzt sich in den
Zwangsvollstreckungsverfahren für die Durchsetzung der ‚Sauberen
Luft‘ in der schmutzigsten Stadt Deutschlands durch –
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat Beschwerden des Landes
zurückgewiesen – Diesel-Fahrverbote für Euro 5 Fahrzeuge müssen in
den Luftreinhalteplan aufgenommen werden und kommen ab 1. September
2019 in der Umweltzone – Land muss außerdem Zwangsgeld in Höhe von
10.000 Euro an sich selbst zahlen

In dem Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das
Land Baden-Württemberg für die „Saubere Luft“ in Stuttgart hat der
Verwaltungsgerichthof Baden-Württemberg heute die beiden Beschwerden
des Landes gegen die Vollstreckungsbeschlüsse des Verwaltungsgerichts
Stuttgarts zurückgewiesen. Wesentlicher Grund für die
Zwangsvollstreckungsverfahren der DUH war, dass das Land
Baden-Württemberg zunächst keine Fahrverbote für
Euro-5-Dieselfahrzeuge in den Luftreinhalteplan aufnehmen wollte. Ob
dies erforderlich sei, wolle man erst Mitte 2019 entscheiden und dann
gegebenenfalls ein neues Planungsverfahren beginnen.

Mit den heute bekannt gegebenen Beschlüssen hat der
Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg rechtskräftig entschieden,
dass dies gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27.
Februar 2018 verstößt. Es genügt nicht, nur Diesel-Fahrverbote für
die Emissionsklasse Euro 4 und älter ab dem 1. Januar 2019
umzusetzen. Vielmehr müssen schon jetzt Diesel-Fahrverbote für
Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5 unverzüglich in den
Luftreinhalteplan aufgenommen werden. Da das Bundesverwaltungsgericht
die Euro-5-Fahrverbote ab dem 1. September 2019 als zulässig und bei
Belastungen wie in Stuttgart als unverzichtbar angesehen hat, müssen
die Fahrverbote für die Fahrzeugklasse Euro 5 spätestens zum 1.
September 2019 in Kraft treten.

Das Land Baden-Württemberg ist durch den Verwaltungsgerichtshof
verpflichtet worden, mit der ergänzenden Änderung des Planes und der
Aufnahme von Diesel-Fahrverboten für Euro 5 bis zum 26. November 2018
zu beginnen. Mit der Zurückweisung der Beschwerden hat der
Verwaltungsgerichtshof zugleich bestätigt, dass das Land
Baden-Württemberg wegen der mangelhaften Erfüllung des Urteils des
Bundesverwaltungsgerichts nunmehr ein Zwangsgeld von 10.000 Euro zu
zahlen hat. Die Entscheidungen sind rechtskräftig.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Mit den beiden
Beschlüsse macht der Verwaltungsgerichtshof deutlich, dass die
Landesregierung von Baden-Württemberg endlich handeln und den Bürgern
ihr Recht auf saubere Luft gewähren muss. Sollte das Land erneut
gegen diese Bestätigung des rechtskräftigen Urteils verstoßen und die
Diesel-Fahrverbote für Euro 5 Diesel-Pkw und Nutzfahrzeuge ab dem
1.9.2019 nicht sofort vorbereiten, werden wir zur Rechtsdurchsetzung
auch nicht vor der Beantragung von Beugehaft gegenüber den
verantwortlichen Behördenleitern bzw. Regierungsmitgliedern
zurückschrecken. Die baden-württembergischen Automobilhersteller
Audi, Daimler, Smart und Porsche fordere ich angesichts des hohen
Marktanteils dazu auf, rechtzeitig vor diesem Termin
Hardware-Nachrüstungen anzubieten und den Verkauf schmutziger Euro 6a
bis 6c Diesel sofort zu beenden.“

Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in den Verfahren vertreten
hat, ergänzt: „Die Zeit der juristischen Trickserei ist vorbei. Das
Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, die Landesregierung hat
dies umzusetzen. Um den Grenzwert so schnell wie möglich einzuhalten,
bedarf es dringend der Dieselfahrverbote für Euro 5.“

Es handelte sich um Beschwerden gegen den Beschluss des
Verwaltungsgerichts Stuttgarts vom 26.7.2018 (13 K 3813/18) zur
Androhung eines Zwangsgelds in Höhe von 10.000 Euro aufgrund
unzureichender Fortschreibung des Luftreinhalteplans durch die
Landesregierung sowie zur Festsetzung des Zwangsgelds durch den
Beschluss des VG Stuttgarts vom 21.9.2018 (13 K 8951/18).

Links:

Hintergrundpapier Klagen für Saubere Luft:
https://www.duh.de/themen/luftqualitaet/recht-auf-saubere-luft/

Pressekontakt:
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Berlin, 030 8847280, 0171 2435459, klinger@geulen.com

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Saubere Luft für Essen und Gelsenkirchen: Verwaltungsgericht Gelsenkirchen verhandelt Klagen der Deutschen Umwelthilfe

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Deutsche Umwelthilfe klagt auf Änderung der
Luftreinhaltepläne – Diesel-Abgasgift Stickstoffdioxid belastet
Stadtgebiete von Essen und Gelsenkirchen – Diesel-Fahrverbote als
kurzfristig wirksame Maßnahme für die „Saubere Luft“ sind einzige
Option

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen verhandelt am 15. November
öffentlich über die Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für
„Saubere Luft“ in Essen und Gelsenkirchen. Die DUH hatte beide Klagen
im November 2015 gegen das Land Nordrhein-Westfalen eingereicht
(Essen: 8K 5068/15, Gelsenkirchen: 8K 5254/15). Ziel ist die
Einhaltung des Grenzwerts für Stickstoffdioxid (NO2). Ein
Diesel-Fahrverbot ist die dafür am schnellsten wirksame Maßnahme, die
entsprechend in die Luftreinhaltepläne aufgenommen werden muss.

2017 ermittelten in Essen fünf offizielle Messstationen NO2-Werte
oberhalb des erlaubten Jahresmittelgrenzwerts von 40 µg/m³. Der
höchste Wert mit 50 µg/m³ wurde an der Messstation Frohnhausen
gemessen. Auch in Gelsenkirchen weist eine offizielle Messstation
einen Wert oberhalb des NO2-Grenzwerts auf: An der Messstation
Kurt-Schumacher-Straße überschreitet der gemessene Wert mit 46 µg
NO2/m³ die gesetzlichen Vorgaben deutlich. Dass diese Zahl für
Gelsenkirchen kein Einzelfall ist, belegen NO2-Messungen der DUH aus
diesem Jahr. In der Florastraße wurde mit 44 µg NO2/m³ ebenfalls ein
nach europäischem Recht gesetzeswidriger Wert gemessen.

Damit die Bürgerinnen und Bürger von Essen und Gelsenkirchen so
schnell wie möglich zu ihrem Recht auf „Saubere Luft“ kommen, klagt
die DUH auf Änderung der Luftreinhaltepläne. Die Rechtmäßigkeit von
Diesel-Fahrverboten als kurzfristige Maßnahme zur Einhaltung des
NO2-Grenztwertes bestätigte das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil
vom 27. Februar 2018. Zonale Diesel-Fahrverbote einschließlich Euro 5
sind demnach ab 1. September 2019 möglich.

DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch steht vor der mündlichen
Verhandlung ab 8:30 Uhr vor Ort für Interviews zu Verfügung, ebenso
nach Ende der Verhandlung gemeinsam mit Rechtsanwalt Remo Klinger.

Wir bitten um Anmeldung an presse@duh.de.

Datum:
Donnerstag, 15. November 2018, 9:30 Uhr (Beginn der Verhandlung)
Ort:
Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Bahnhofsvorplatz 3, 45879
Gelsenkirchen, Sitzungssaal III, Erdgeschoss

Teilnehmende:
– Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH, 0171 3649170
– Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt Geulen & Klinger, 0171 2435458

Kontakt vor Ort:
Ann-Katrin Bohmüller, persönliche Referentin von Jürgen Resch, 0151
17281752

Pressekontakt:
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Farmtrac stellt auf der EIMA 2018 eine reihe smarter Traktoren und landwirtschaftlicher geräte aus

Farmtrac Tractors Europe

Bologna, Italien (ots/PRNewswire) –

Farmtrac Tractors Europe, der führende weltweite Hersteller von
Traktoren, stellt heute auf der EIMA 2018 in Bologna in Italien, der
internationalen Ausstellung für Maschinen für die Landwirtschaft und
den Gartenbau, seine neuen Produkte unter New Escorts Tractor Series
(NETS) im Bereich von 20-110 PS aus. Ebenso präsentiert das
Unternehmen seine smart farming-Lösungen FarmPower. Diese neuen
Produkte sind leistungsorientiert, verfügen über fortschrittliche
Technologiemerkmale und sind einsatzbereit.

Die neuesten Ergänzungen für NETS umfassen Serien unter Compact,
Utility, Narrow, CRDi und dem höheren PS-Bereich. Der Bereich der
Kompakttraktoren reicht von 20 bis zu 35 PS, Utility von 30 bis zu 75
PS, Schmalspur von 60 bis zu 90 PS und Traktoren des oberen Segments
von 80 – 110 PS.

Auf der Ausstellung stellte das Unternehmen ebenso FarmPower,
seine neuen Projekte auf dem Markt für landwirtschaftliche Geräte
vor. Die Geräte von FarmPower sollen als ein Anbieter von Lösungen
dienen, da sie die Landwirte bei besseren landwirtschaftlichen
Verfahren unterstützten. FarmPower umfasst Produkte, die auf allen
Ebenen der Landwirtschaft helfen – von der Vorbereitung des Bodens
bis zur Nachernte. Farmtrac stellt zum ersten Mal auch die
elektrischen Traktoren des Unternehmens mit einer eingebauten
Zwischenachsmäher-Technologie aus.

Pressemitteilung und Bilder:

FARMTRAC TRACTORS EUROPE

Über Farmtrac:

Farmtrac Tractors Europe ist einer der führenden Hersteller von
landwirtschaftlichen Traktoren in Polen und Europa. Beginnend im Jahr
2000 gehört Farmtrac in Mragowo, Polen, heute zu den führenden
einheimischen Herstellern von landwirtschaftlichen Traktoren und
stellt über 20 verschiedene Traktortypen und -arten her. Die
Traktoren werden sowohl in Polen als auch in Indien hergestellt. Die
Gesamtheit der Zulieferer dieser Traktoren sind gutbekannte Namen wie
ZF, Bosch, Perkins, Carraro und MITA, sowie 60 weitere. Alle
Maschinen verfügen über europäische Zulassungen und erfüllen die
europäischen Standards.

Über Escorts:

Die Escorts-Gruppe gehört zu den führenden indischen
Technikkonglomeraten, die in den wachstumsstarken Sektoren wie
landwirtschaftliche Maschinen, Fördertechnik & Baumaschinen und
Eisenbahnbedarf tätig sind. Die Gruppe konnte in den sieben
Jahrzehnten ihres Bestehens das Vertrauen von mehr als 5 Millionen
Kunden durch Produkt- und Verfahrensinnovation gewinnen. Escorts ist
bemüht, das Leben im ländlichen und städtischen Indien durch Anführen
der Revolution in der Mechanisierung der Landwirtschaft,
Modernisierung der Automobil- & Eisenbahntechnologie und Veränderung
des indischen Baugewerbes zu wandeln.

Pressekontakt:
Francesca Cesa Bianchi – fcesabianchi@dagcom.com Tel. 02 89054163
Laura Ruggeri – lruggeri@dagcom.com Tel. 02 89054163

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https://www.presseportal.de/pm/132769/4113851

Rehberg/Kruse: Haushaltsausschuss zeigt Haltung für mehr Nachhaltigkeit beim Thema Mobilität

CDU/CSU – Bundestagsfraktion

Berlin (ots) – Zusätzlich knapp 700 Millionen Euro ab 2019
beschlossen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner am
gestrigen Donnerstag stattfindenden Bereinigungssitzung die
entscheidenden Weichenstellungen für den Bundeshaushalt 2019
vorgenommen. Im Etat des Bundesministeriums für Verkehr und digitale
Infrastruktur haben die Parlamentarier ein ganzes Maßnahmenbündel für
mehr Nachhaltigkeit im Mobilitätssektor eingebracht. Dazu erklären
der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Eckhardt Rehberg und der zuständige Berichterstatter im
Haushaltsausschuss, Rüdiger Kruse:

Eckhardt Rehberg/Rüdiger Kruse: „Die Mobilität von Menschen und
Waren ist Grundvoraussetzung für unseren Wohlstand. Diesen wollen wir
sichern – ohne Kompromisse bei unserer Gesundheit zu machen. Wir
fördern daher im Haushalt 2019 zahlreiche Projekte, um Mobilität
smarter zu gestalten und die Emissionen der verschiedenen
Verkehrsträger zu verringern.“

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Projekten, die auf
Initiative des Haushaltsausschusses Einzug in den Etat gehalten
haben:

Neugründung des Deutschen Zentrums für Schienenverkehrsforschung 5
Millionen Euro

Das neuzugründende Deutsche Zentrum für Schienenverkehrsforschung
(DZSF) wird einen Kompetenz-Hub bilden, um die Schiene in
Forschungsfragen fit für die Zukunft zu machen. Es wird eine neutrale
Rolle mit originärem Expertenwissen und thematischer Tiefenschärfe
einnehmen. Durch die Eingliederung in das Eisenbahnbundesamt in
Dresden binden wir die vorhandene Forschungsinfrastruktur an der TU
Dresden ein.

Weniger Schadstoffe auf der „letzten Meile“ 10,6 Millionen Euro

Die Ineffizienz der sogenannten „letzten Meile“ im
innerstädtischen Lieferverkehr ist ein fast schon altbekanntes
Problem. Die Folgen sind nicht nur unzuverlässige Angaben zur
Lieferzeit von Paketen, sondern vor allem auch unnötige
Treibstoffverschwendung. Wir fördern nun im Bund die Erstellung
städtischer Logistikkonzepte, um dieses Problem anzugehen.

Barrierefreiheit an Bahnhöfen 330 Millionen Euro bis 2026

Unserer Überzeugung nach ist eine der wichtigsten Aufgaben von
Politik, jedem Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Wer durch eine körperliche Behinderung in dieser Freiheit
eingeschränkt ist, hat Anspruch auf die Solidarität unserer
Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund war es uns ein großes Anliegen,
hier einen Beitrag zu leisten und die vollständige Kostenübernahme
für 118 (zukünftig) barrierefreie Bahnhöfe zu beschließen.

Breitbandausbau entlang der Straße 26 Millionen Euro

Der schnellstmögliche Ausbau des deutschen Breitbands ist
erklärtes Ziel der Koalition. Voraussetzung hierfür ist eine genaue
Kenntnis der sog. „Leerrohrinfrastruktur“ als Träger für z.B.
Glasfaserkabel. Daher haben wir 26 Millionen Euro im Bundeshaushalt
zur Erfassung, Dokumentation und Bereitstellung von
Leerrohrinfrastruktur entlang des Straßennetzes platziert.

Streichung der Befahrensabgaben für Binnenschiffe 45,5 Millionen
Euro

Unter allen Verkehrsträgern sind Wasserwege die mit Abstand
umweltfreundlichste Variante, Waren von A nach B zu transportieren.
So verursacht jeder Tonnenkilometer per Schiff nur einen Bruchteil
der CO2-Emissionen, die beispielsweise der Transport per LKW auf
gleicher Strecke ausstoßen würde. Vor diesem Hintergrund machen wir
die Verlagerung des Warenverkehrs auf Binnenschiffe finanziell
attraktiver, in dem wir die Befahrensabgaben auf deutschen
Wasserstraßen (bis auf den Nord-Ostsee-Kanal) ersatzlos streichen.

Urban Air Mobility 15 Millionen Euro bis 2022

Immer mehr Menschen leben in Großstädten. Dies schlägt sich nicht
zuletzt in erhöhtem Verkehrsaufkommen und Rekordstaus nieder.
Stadtplaner suchen nach Wegen, um den Verkehrskollaps zu verhindern.
Entsprechend des EU-Konzepts „Urban Air Mobility“ stellen wir 15
Millionen Euro bis 2022 zur Verfügung, um die Forschung, Entwicklung
und Erprobung innovativer Techniken im Bereich Drohnen und
„Flugtaxis“ zu fördern.

Modernisierung des Bahnfunks 15,9 Millionen Euro zusätzlich bis
2021

Telefonie und mobile Internetnutzung sind für Bahnreisende leider
eine mühselige Angelegenheit. Grund hierfür ist oftmals, dass die
Netze der öffentlichen Telekommunikationsanbieter nicht das
sicherheitssensitive Mobilfunknetz der Bahnunternehmen „GSM-R“
(Global System for Mobile Communications – Railway) stören dürfen.
Letzteres fußt derzeit noch auf einem veralteten Technikstandard, der
nun mithilfe einer Bundesförderung überholt werden kann. Ziel ist es,
die Funkmodule der Triebfahrzeuge störungsfest zu machen, sodass die
öffentlichen Mobilfunknetze nicht länger auf Sicherheitsabstand zum
Schienennetz – und zu ihren Kunden – gehen müssen.

Stärkung der 5x5G-Strategie 82,5 Millionen Euro zusätzlich bis
2022

Im Haushalt 2018 haben wir erstmals die 5x5G-Strategie der
Bundesregierung im Haushalt verankern können. Hierbei werden fünf
Regionen prioritär mit diesem Mobilfunkstandard ausgestattet, um
Forschung zu intensivieren, den Infrastrukturaufbau zu beschleunigen
und Deutschland so langfristig zu einem Leitmarkt für 5G zu
entwickeln. Zur Fortsetzung des Projekts haben wir nun 82,5 Millionen
Euro zusätzlich bis 2022 eingebracht.

Automatisiertes und vernetztes Fahren 66,5 Millionen Euro

Automatisiertes und vernetztes Fahren hat erhebliches Potenzial,
zur Erhöhung von Sicherheit, Fahrkomfort und Kraftstoffeffizienz in
Deutschland beizutragen. Mit den zusätzlichen Mitteln soll eine neue
Förderrichtlinie mit dem Fokus auf Weiterentwicklung des gesamten
Verkehrs-/Mobilitätssystems, insbesondere auch unter Anwendung von
KI, umgesetzt werden.

Weitere Förderung digitaler Testfelder in Häfen 7,9 Millionen Euro
zusätzlich bis 2020

Mit den digitalen Testfeldern verfolgen wir unsere Strategie zur
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Häfen konsequent
weiter. Auf den Testfeldern können die Innovationen der Logistik 4.0,
des Güterumschlags und -transports unter Realbedingungen erprobt,
bewertet und weiterentwickelt werden. Hierfür stellen wir aktuell
nochmal 7,9 Millionen Euro in den Bundeshaushalt ein.

Neuauflage des Förderprogramms „Innovative Hafentechnologien“ 27
Millionen Euro zusätzlich

Mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 27 Millionen Euro sichert der
Haushaltsausschuss erstens das bestehende Programm „IHATEC I“
finanziell ab und beschließt zweitens seine Fortsetzung in Form des
Programms „IHATEC II“ ab 2021. Damit helfen wir den Häfen, das stark
anwachsende Umschlagaufkommen zu bewältigen und Logistikketten zu
verbessern. Dabei sollen bestehende Arbeitsplätze erhalten und neue
geschaffen werden. Die Projekte können eine große Bandbreite haben –
vom Einsatz automatisierter Systeme für den Güterumschlag über die
IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung bis hin zu
Maßnahmen zur Bekämpfung von Cyber-Angriffen.

Perspektive des Deutschen Maritimen Zentrums gesichert 3 Millionen
Euro in 2020

Schon als der Haushaltsausschuss das Deutsche Maritime Zentrum
(DMZ) im Jahr 2016 initiierte, wurde das Projekt von Hamburgs
maritimer Wirtschaft als großer Erfolg gefeiert. In der Zwischenzeit
hat sich der Mut zu dieser Investition als richtige Entscheidung
bewährt: Das DMZ übernimmt bereits eine Reihe von
branchenübergreifenden Aufgaben rund um Forschung, Entwicklung und
Innovationsförderung. Um die Planungs- und damit Arbeitsfähigkeit
dieser wichtigen Institution sicherzustellen, haben wir die
Finanzierung der kommenden Jahre schon heute fest im Bundeshaushalt
verankert.

Neue Modellprojekte für den Radverkehr 22 Millionen Euro
zusätzlich bis 2020

Insbesondere im urbanen Raum fehlt es an Modellprojekten, um
dringend benötigte Erweiterungsmöglichkeiten im Radverkehrsnetz zu
erproben. Hierfür stellen wir 22 Millionen Euro zusätzlich bereit.

Nachhaltige Antriebe im Schienenverkehr 52,7 Millionen Euro
zusätzlich bis 2023

Mit zusätzlichen 52,7 Millionen Euro schaffen wir die Möglichkeit,
das Potenzial alternativer Antriebstechnologien – z.B. Wasserstoff,
Batterie oder Hybrid – im Schienenverkehr durch Neuinvestition in
Züge auszuschöpfen. Damit setzen wir eine Vereinbarung des
Koalitionsvertrages um und steigern die Nachhaltigkeit im
Bahnverkehr.

Umweltfreundlicher Bordstrom 1 Millionen Euro zusätzlich

Auch fördern wir im Haushalt 2019 die Investitionen in
umweltfreundlichen Bordstrom bzw. in mobile Landstromanlagen. Zu
viele der in deutschen Häfen liegenden Schiffe decken ihren
Strombedarf derzeit noch mithilfe kostengünstiger – und
emissionsstarker – Dieselgeneratoren. Mithilfe dieses Programms
können unsere Häfen umweltfreundlicheren Strom zu
wettbewerbsfähigeren Preisen anbieten – zum Beispiel in Form
moderner, mobiler LNG-Generatoren mit etwa 70 Prozent weniger
Feinstaubemission.

Studie „Anreize für Neubauten kleinerer Schiffe“ 100.000 Euro

Wir haben uns in den vergangenen Jahren bereits vielfach für
Innovationsförderung im Schiffbau engagiert. Daraus ergibt sich ein
großes Potenzial für Effizienzsteigerungen und Emissionsreduktionen –
wenn diese Innovationen denn auch tatsächlich Anwendung finden.
Insbesondere im Bereich der Binnenschifffahrt haben wir es allerdings
mit einer veralteten Flotte zu tun. Im Haushalt 2019 haben wir daher
die Finanzierung einer Studie zum Thema „Anreize für Neubauten
kleinerer Binnenschiffe (bis max. 100m Länge)“aufgenommen, um eine
Erneuerung der deutschen Binnenschifffahrtsflotte auf den Weg zu
bringen.

Pressekontakt:
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Pressestelle
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https://www.presseportal.de/pm/7846/4110597

Deutsche Umwelthilfe erwirkt zwei weitere Urteile für „Saubere Luft“: Auch Köln und Bonn müssen Diesel-Fahrverbote in die Luftreinhaltepläne aufnehmen

Deutsche Umwelthilfe e.V.

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mehr Informationen
http://ots.de/JIYIaV
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Berlin (ots) – Verwaltungsgericht Köln gibt Klagen für „Saubere
Luft“ der Deutschen Umwelthilfe statt – DUH erwirkt neuntes und
zehntes Urteil in Folge zu Diesel-Fahrverboten in Deutschland –
Luftreinhaltepläne von Köln und Bonn müssen bis zum 1. April 2019 um
zonale Dieselfahrverbote für Köln und streckenbezogene
Diesel-Fahrverbote für Bonn erweitert werden – Gericht kritisiert
Absicht der Bundesregierung zur Heraufsetzung des NO2-Grenzwertes auf
50 µg/m3 als EU-rechtswidrig – Bundesregierung muss endlich die
Diesel-Konzerne für den Betrug an elf Millionen Käufern von Euro 5+6
Diesel-Pkw zur Verantwortung ziehen und verbindliche
Hardware-Nachrüstungen auf Kosten der Hersteller anordnen

Verwaltungsgericht Köln hat heute über die Klagen der Deutschen
Umwelthilfe (DUH) für „Saubere Luft“ in den Städten Köln und Bonn
verhandelt (Köln: 13K 6684/15, Bonn: 13K 6682/15). Nach ausführlicher
mündlicher Verhandlung hat das Gericht den Klagen stattgegeben. Der
Luftgrenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2), der
bereits seit 2010 gilt und seitdem in beiden Städten erheblich
überschritten wird, ist schnellstmöglich einzuhalten. Dabei geht es
um eine Grenzwerteinhaltung im gesamten Stadtgebiet von Bonn und
Köln. Die internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth
unterstützt Klagen für „Saubere Luft“ der DUH.

Für die Stadt Köln hat das Gericht entschieden, dass die
Landesregierung ein Diesel-Fahrverbot für die bestehende Umweltzone
in den Luftreinhalteplan bis zum 1. April 2019 aufzunehmen hat. Für
die Stadt Bonn, welche geringere Grenzwertüberschreitungen beim
Dieselabgasgift NO2 als Köln aufweist, muss das beklagte Land
Nordrhein-Westfalen Diesel-Fahrverbote auf allen von
Grenzwertüberschreitungen betroffenen Straßen, insbesondere an der
besonders belasteten Reuterstraße, festlegen.

Das Gericht betonte, dass der lange Zeitraum, in dem der Grenzwert
überschritten wird, zu einer besonders effizienten Maßnahmenplanung
zwingt. Daher kann auf Fahrverbote nicht mehr verzichtet werden. Der
Vorsitzende Richter der 13. Kammer des Verwaltungsgerichts, Michael
Huschens sagte bei der Verhandlung: „Das Kind liegt seit neun Jahren
im Brunnen, dies muss man berücksichtigen.“ Das Verwaltungsgericht
äußerte in der Verhandlung ebenfalls erhebliche Zweifel an der
Rechtmäßigkeit eines „Fahrverbots-Verbots-Gesetzes“, wie es in der
Bundesregierung mit der beabsichtigten Heraufsetzung des
NO2-Grenzwerts von 40 auf 50 µg NO2/m3 aktuell diskutiert wird.
„Glauben Sie wirklich, dass ein solches Gesetz die europarechtlichen
Grenzwerte außer Kraft setzen könnte?“, so der Vorsitzende Richter.

Nach dem Urteil ist für Köln zum 1. April 2019 ein zonales
Diesel-Fahrverbot bis zur Abgasnorm Euro 4 umzusetzen, dieses ist ab
dem 1. September 2019 auf die Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5 zu
erweitern. Die Dieselverbotszone habe sich, so das Gericht, im
Wesentlichen an den Umrissen der aktuellen Umweltzone zu orientieren.

In Bonn ist für die Reuterstraße ab dem 1. April 2019 ein
streckenbezogenes Fahrverbot für alle Dieselfahrzeuge außer der Euro
6 umzusetzen. Auf dem Belderberg ist ein Fahrverbot für
Dieselfahrzeuge bis zur Abgasnorm Euro 4 ab dem 1. April 2019
umzusetzen, es sei denn, es gelingt, den Grenzwert bis dahin durch
die Nachrüstung der Busse mit SCRT-Filtern einzuhalten.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Erneut erteilt
ein deutsches Gericht der von den Dieselkonzernen ferngesteuerten
Bundesregierung eine schallende Ohrfeige in Sachen
Luftreinhaltepolitik. Allein die Gerichte verteidigen derzeit den
Fortbestand des Rechtsstaats gegen eine Bundesregierung, die immer
ungenierter als Marketingabteilung von BMW, Daimler und VW agiert.
Von Bundeskanzlerin Merkel fordern wir gegenüber den betrügerischen
Diesel-Konzernen im In- wie Ausland die Verhängung der 5.000 Euro
Strafzahlung pro Betrugsdiesel, einen sofortigen Stopp der
Werbeaktion für den Kauf von schmutzigen Euro 6 Dieseln und eine
behördlich angeordnete Hardware-Nachrüstung für alle elf Millionen
Betrugsdiesel. Von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet fordern wir,
dass er zum Schutz seiner unter den extremen
Dieselabgasgift-Belastungen leidenden Bürger dieses heutige Urteil
anerkennt und umsetzt.“

Rechtsanwalt Remo Klinger, der die DUH in den Verfahren vertritt,
sagt: „Nachdem wir nunmehr zehn Verfahren in Reihe gewonnen haben,
sollte niemand mehr denken, dass Fahrverbote unverhältnismäßig seien
und nicht kommen werden. Alle Gerichte, die sich bisher mit dem Thema
beschäftigt haben, sehen dies anders. Die Gerichte lassen sich
weiterhin nicht von dem durch die Bundesregierung ausgelösten
Dieselchaos irritieren. Bund und Länder sollten daher endlich den Weg
für eine saubere Luft in den Städten freimachen.“

Dazu sagt Hermann Ott, der Leiter von ClientEarth Deutschland:
„Die Gerichte haben konsequent für das Recht auf Gesundheit der
Bürgerinnen und Bürger entschieden, wie es das EU-Recht auch
erfordert. Der neueste Beschluss kommt nach den Ankündigungen der
Bundesregierung, die Standards für den Gesundheitsschutz senken zu
wollen – und zeigt, dass dies nicht funktionieren wird. Die Gerichte
haben bisher in jedem Fall Diesel-Fahrverbote angeordnet, seit das
Bundesverwaltungsgericht im Februar diese Maßnahme ausdrücklich für
erforderlich gehalten hat. Die Bundesregierung muss endlich damit
aufhören, das Dieselproblem zu verleugnen und muss die erforderlichen
Maßnahmen treffen, vor allem durch eine Hardware-Nachrüstung der
Dieselfahrzeuge auf Kosten der Hersteller. Ein Flickwerk von
Einzelfahrverboten reicht nicht aus – wir brauchen klare Regeln von
der Bundesregierung, nicht kosmetische Pseudomaßnahmen von der
Autoindustrie.“

Hintergrund:

Die DUH hatte beide Klagen im November 2015 gegen das Land
Nordrhein-Westfalen eingereicht.

2017 stellten in Köln acht der elf offiziellen Messstationen
-NO2-Werte oberhalb des erlaubten Jahresmittelgrenzwerts von 40 µg/m³
fest. Der höchste Wert mit 62 µg/m³ wurde an der Messstation
Clevischer Ring 3 gemessen. Auch in Bonn weisen beide offiziellen
Messstationen Werte oberhalb des NO2-Grenzwerts auf. An der
Messstation Reuterstraße 24 wurde mit 48 µg NO2/m³ ebenfalls ein Wert
gemessen, der die gesetzlichen Vorgaben deutlich überschreitet. An
der Godesberger Allee in Bonn wurde im Rahmen einer Citizen Science
Messung der Deutschen Umwelthilfe im Juni 2018 mit 77,2 µg/m³ der
höchste Wert aller verkehrsnahen Messungen ermittelt.

Stickstoffdioxid (NO2) ist gesundheitsschädigend. Die Europäische
Umweltagentur EEA hat im Oktober 2018 die gesundheitlichen Folgen der
NO2-Verschmutzung für 2015 mit jährlich 13.100 vorzeitigen
Todesfällen allein in Deutschland beziffert. Diesel-Fahrverbote sind
zur kurzfristigen Einhaltung des NO2-Grenzwertes die einzige Option
und laut Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 27.
Februar 2018 rechtmäßig und notwendig.

Schmutzige Diesel-Pkw tragen wesentlich zu mehr als 800.000
jährlichen Neuerkrankungen an Diabetes und Asthma bei, verursacht
durch die anhaltende Belastung der Atemluft mit dem Dieselgift NO2.
Das Umweltbundesamt hatte mit einer neuen Studie über die
Gesundheitsfolgen des Dieselabgasgiftes NO2 verdeutlicht, dass
bereits bei Konzentrationen deutlich unterhalb des Grenzwertes mit
437.000 Neuerkrankungen an Diabetes Mellitus und 439.000
Asthmaerkrankungen zu rechnen ist.

Derzeit führt die DUH Klageverfahren für „Saubere Luft“ in 29
Städten, insgesamt zehn davon in NRW. Klagen in Bielefeld, Hagen,
Freiburg, Oberhausen und Wuppertal wird die DUH im November
einreichen. Damit klagt die DUH dann in insgesamt 34 Städten. Bis
Ende 2018 sind noch für vier Städte Verhandlungen für „Saubere Luft“
terminiert (VG Gelsenkirchen zu Gelsenkirchen und Essen am 15.11., VG
Wiesbaden zu Darmstadt am 21.11. und VG Wiesbaden zu Wiesbaden am
19.12.2018).

Links:

Zu den aktuellen Ergebnissen der Messaktion „Decke auf, wo Atmen
krank macht“: https://www.duh.de/abgasalarm/

Hintergrundpapier „Klagen für Saubere Luft“:
https://www.duh.de/projekte/right-to-clean-air/

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Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
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Mit Sonnenstrom in den Winter – Saubere Energie für Bergbahnen Kühtai

Bergbahnen Kühtai GmbH & Co Kg

Kühtai (ots) – Das Kühtai investiert weiter in Nachhaltigkeit. Die Energie der
neuen Photovoltaikanlage betreibt den ersten Sessellift mitten im Ort.

Seit Anfang Oktober 2018 versorgt die neue Photovoltaikanlage auf dem Haus des
Tourismus im Kühtai das Unternehmen mit nachhaltig gewonnener Energie.
„Nachhaltig zu wirtschaften stellt eines unserer vorrangigen Unternehmensziele
dar“, erklärt Philip Haslwanter, Geschäftsführer der Bergbahnen Kühtai. Die neue
Photovoltaikanlage produziert nun die Jahresleistung an Energie um den
Doppelsessellift „StartBahn“ mitten im Ort während des Winters komplett mit
Strom zu versorgen. Die Errichtung der Photovoltaikanlage ist Teil der Strategie
mit mehreren Maßnahmen Österreichs höchst gelegenen Wintersportort dauerhaft mit
nachhaltiger Energie abzusichern.

Nachhaltige Wärme durch Biomasse

Bereits seit Sommer 2015 beliefert das Fernheizwerk die Kühtaier
Tourismusbetriebe und damit seine Gäste mit jeder Menge vor Ort produzierter
Wärme. Pro Saison werden damit mehr als 800.000 Liter Heizöl eingespart.

Mobilität der Zukunft – Höchste Stromtankstelle Tirols im Kühtai

Die in Kooperation mit dem Energieversorger TIWAG errichtete Stromtankstelle
versorgt auf 2.020m Seehöhe mitten im Ort E-Fahrzeuge an den 4 Ladestationen mit
jeweils 11 Kilowatt pro Stunde, um ihre Batterien wieder rasch mit Strom zu
laden.

Saubere Energie aus dem Kühtai für den Wintersportort und die Bergbahnen

Das im Kühtai angesiedelte Kraftwerk Sellrain-Silz produziert über 12% des
Tiroler Strombedarfs. Für den lokalen Strombedarf des gesamten höchstgelegenen
Wintersportortes Österreichs mit sämtlichen Unterkünften und Bahnen wird nur ein
Bruchteil davon, ungefähr ein halbes Prozent, benötigt.

Kontakt:
GF Mag. Philip Haslwanter
Bergbahnen Kühtai GmbH&Co KG
6183 Kühtai 48
Tel:+43/5239/5229
Email:bergbahnen@lifte.at
www.lifte.at

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https://www.presseportal.de/pm/82735/4108330

Energieeffizienz und Klimaschutz: Hotels und Herbergen haben noch Nachholbedarf

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

Berlin (ots) –

– dena-Analyse gibt Handlungsempfehlungen an Branche und Politik
– Energieberatung, Förderung und Finanzierung an Hotelbranche
anpassen
– Individueller Sanierungsfahrplan auch für Nichtwohngebäude

In Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu investieren, lohnt sich
für Übernachtungsbetriebe: Sie sparen Kosten und CO2 ein, erhöhen den
Immobilienwert und können ihr klimafreundliches Engagement für die
Kommunikation mit Gästen und Beschäftigten nutzen. Dieses Fazit zieht
die Deutsche Energie-Agentur (dena) in der Analyse „Insight
Hotelimmobilien“, die die Erfahrungen aus dem vom
Bundeswirtschaftsministerium geförderten Modellvorhaben „Check-in
Energieeffizienz“ auswertet. Darin hat die dena 30 Hotels und
Herbergen bei der energetischen Sanierung begleitet.

Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass viele Unternehmen das Thema
Klimaschutz im Tagesgeschäft gar nicht oder nur unzureichend angehen.
Gerade in der Privathotellerie fehlt es dafür oft an Zeit und
Personal. Eine speziell auf das Übernachtungsgewerbe ausgerichtete
Energieberatung ist daher ein wichtiger Schlüssel für mehr
Nachhaltigkeit in Hotels.

„In der Hotelbranche sehen wir Beispiele des Gelingens und den
Bedarf für mehr Unterstützung gleichermaßen. Hier sind neue Lösungen
und ein intensiverer Dialog zwischen Politik und Branche gefragt, um
mehr Dynamik bei Energieeffizienz und Klimaschutz anzustoßen – zum
Beispiel durch Förderpakete speziell für Hotels und Herbergen“, so
dena-Geschäftsführer Andreas Kuhlmann.

Qualität der Energieberatung weiter ausbauen, neue Anreize in der
Förderung

Die Energieberatung legt den Grundstein für alle
Effizienzentscheidungen. Im Modellvorhaben fielen Qualität und Umfang
der energetischen Beratung sehr unterschiedlich aus: Sie reichten von
vagen Schätzungen bis zum umfassenden Sanierungsfahrplan.

Daher empfiehlt die dena, branchenspezifisches Knowhow bei
Energieberaterinnen und Energieberatern zu stärken und sichtbar zu
machen – beispielsweise durch mehr Weiterbildungsangebote, die
Kennzeichnung von Branchenschwerpunkten in der
Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes und die
Unterstützung von regionalen oder überregionalen Experten-Netzwerken.
Auch unter den Hoteliers bedarf es eigener Netzwerke, um den
Erfahrungsaustausch rund um Energieeffizienz zu stärken.

Wünschenswert ist auch mehr Zusammenarbeit mit Banken, um
Energiekonzepte inklusive Kosten und Finanzierungsplan zu erstellen.
Das erhöht die Chance, dass Hotelbetreiber die Modernisierung auch
tatsächlich umsetzen. Weiterhin bietet es sich an, neue Anreize für
eine ganzheitliche Analyse der Immobilien zu schaffen, die sowohl
Gebäudehülle als auch Anlagentechnik in den Blick nimmt – zum
Beispiel durch einen Bonus in der Förderung.

Instrument Sanierungsfahrplan auch für Nichtwohngebäude

Viele Übernachtungsbetriebe gehen eine Sanierung in Etappen an.
Hier kann basierend auf den Erfahrungen aus dem Wohngebäudesektor
durch die Entwicklung eines individuellen Sanierungsfahrplans für
Nichtwohngebäude ein verlässlicher Standard etabliert werden. Das
Instrument stellt die einzelnen Schritte einer energetischen
Sanierung übersichtlich und für potenzielle Bauherren leicht
verständlich dar. Für Jugendherbergen bieten sich Portfoliolösungen
an – dabei werden alle zum jeweiligen Landesverband gehörenden
Herbergen gleichzeitig betrachtet.

Weitere Ansätze skizziert die dena-Analyse „Insight
Hotelimmobilien“ unter https://bit.ly/2ASnwsz.

Modellvorhaben „Check-in Energieeffizienz“

Die dena begleitete zwischen 2015 und Ende 2018 30 Hotels,
Herbergen und die beteiligten Effizienzexperten bei der Sanierung,
dem Netzwerkaustausch, bei der Kommunikation mit Gästen und
Mitarbeitern und der hotelspezifischen Öffentlichkeitsarbeit. Durch
Energieberatung, Energieeffizienz, erneuerbare Energien und
Monitoring konnten die meisten Projektteilnehmer ihre Betriebe
optimieren.

Das Pilotprojekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft
und Energie (BMWi) gefördert und durch die KfW und den
Industriepartner Viessmann unterstützt. Als Medienpartner beteiligen
sich die Fachzeitschriften „Hotel + Technik“ und „Superior Hotel“ am
Projekt.

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Christina Stahl, Chausseestraße
128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777-686, Fax: +49 (0)30 66 777-699, E-Mail:
stahl@dena.de, Internet: www.dena.de

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https://www.presseportal.de/pm/43338/4109637

Mallorca nimmt Mietwagen ins Visier: Von CO2-Steuern und Strafzetteln

billiger-mietwagen.de

Köln (ots) –

– Kommt die Ökosteuer jetzt doch? Vermieter weist auf CO2-Steuer
hin
– Mietwagen blockieren öffentliche Parkplätze

Mallorca wird immer mehr von Mietwagen überflutet. Auch in der
diesjährigen Hauptsaison waren auf der beliebten Urlaubsinsel wieder
bis zu 100.000 Mietwagen unterwegs. Das führt zu Verkehrsproblemen
und belastet die Umwelt. Seit Jahren schon wird eine Ökosteuer für
Mietwagen diskutiert. Laut dem Vermieter Goldcar könnte diese nun
tatsächlich bald in Kraft treten. „Noch steht das Datum des
Inkrafttretens dieser Steuer nicht fest, einige Quellen reden
allerdings vom 1. Mai“, heißt es auf der Webseite des Autovermieters,
der zur Europcar Mobility Group gehört.

Zu der Ausgestaltung der Steuer schreibt Goldcar, dass diese auf
allen Balearischen Inseln gelten soll. „Die Höhe der Steuer hängt von
dem CO2-Ausstoß des Mietfahrzeugs ab, und im Augenblick des
Aufsetzens dieser Mitteilung ist von diesen Beträgen die Rede:
3EUR/Tag bei Mietfahrzeugen mit weniger als 160g/km, 6,5EUR/Tag bei
Fahrzeugen bis 200g/km, und 7,5EUR bei Fahrzeugen über 200g/km.“
Dabei bezieht sich Goldcar auf Informationen der Regionalregierung
der Balearischen Inseln. Der Hinweis findet sich auf der
Goldcar-Webseite für Menorca bei Klick auf den Link „Treffpunkt“:
www.goldcar.es/de/buros/goldcar-buro-menorca-flughafen/.
billiger-mietwagen.de hat inzwischen beim Tourismusministerium der
Balearen nachgehakt, um eine Bestätigung zu erhalten. Bisher liegt
dem Vergleichsportal aber noch keine Antwort vor.

Die Mietwagenflut auf Mallorca belastet aber nicht nur die Umwelt,
sondern auch den Verkehr. Aktuell ärgern sich Anwohner und Urlauber
besonders über einen Mangel an Parkplätzen, denn diese werden
zunehmend auch von nicht vermieteten Fahrzeugen blockiert. Die
mallorquinischen Kommunen und die Polizei greifen nun konsequenter
durch:

Städtische Verordnungen beispielsweise von Palma oder Calvià
regeln nämlich ganz klar, dass nicht vermietete Fahrzeuge nicht auf
öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden dürfen. Die Flotten der
Mietwagenanbieter auf Mallorca sind inzwischen aber so groß, dass es
gerade in der Nebensaison an Stellplätzen mangelt und Vermieter somit
gegen diese Regelung verstoßen. Daher verteilte die örtliche Polizei
allein in Palma zwischen Juni und September rund 1.000 Knöllchen für
die illegal geparkten Fahrzeuge. Um dabei die vermieteten von den
nicht vermieteten Fahrzeugen unterscheiden zu können, sind
Mietwagenfahrer ebenfalls per Verordnung dazu angehalten, ihren
Mietvertrag bzw. ein entsprechendes Formular des Vermieters in die
Windschutzscheibe zu legen.

Die Bußgelder betragen zwischen 60 und 90 Euro pro Tag und
Fahrzeug. Um den Strafen zu entgehen, versuchen die Vermieter jetzt
verzweifelt, ihre Fahrzeuge auch in der Nebensaison loszuwerden. Das
schlägt sich in den Preisen nieder: Im November kann ein Mietwagen am
Flughafen Palma de Mallorca beispielsweise ab 1ct pro Tag angemietet
werden. „Wir hoffen, dass die Vermieter diese Maßnahmen zum Anlass
nehmen und ihre Überkapazitäten reduzieren. Diese sorgen nämlich
nicht nur bei den Parkplätzen für Probleme“, sagt Frieder Bechtel,
Pressesprecher von billiger-mietwagen.de. PM-ID: 100

Über billiger-mietwagen.de:

www.billiger-mietwagen.de ist Deutschlands größter Produkt- und
Preisvergleich für Mietwagen weltweit. Mit inzwischen 15 Jahren
Branchenerfahrung und rund 200 Mitarbeitern an den Standorten Köln
und Freiburg sorgt das Internetportal für eine transparente und
kundenfreundliche Darstellung der Angebote und bietet einen
kostenlosen Kundenservice per Telefon. 2018 kürten DIE WELT und
ServiceValue billiger-mietwagen.de bereits zum zweiten Mal in Folge
zum „Preis-Champion“ unter den Mietwagen-Vergleichsportalen.
Ebenfalls 2018 ernannten der Sender n-tv und das Deutsche Institut
für Service Qualität billiger-mietwagen.de bei einem Vergleich von 10
Mietwagen-Portalen aufgrund seines hohen Service-Niveaus und der sehr
guten Preisgestaltung zur Nr. 1. Im Jahr 2016 wurde
billiger-mietwagen.de Testsieger bei der Stiftung Warentest (Heft
5/2016) mit der Gesamtnote „sehr gut“. Bereits in den vergangenen
Jahren erhielt das Vergleichsportal verschiedene Auszeichnungen,
unter anderem von FOCUS-MONEY mit fünf aufeinanderfolgenden
Testsiegen (2010 – 2014) als „bester Mietwagenvermittler“.

Pressekontakt für Rückfragen:

Frieder Bechtel, Tel: 0221/16790-008, E-Mail:
presse@billiger-mietwagen.de,
Dompropst-Ketzer-Str. 1-9, 50667 Köln, Fax: 0221/16790-099,
www.billiger-mietwagen.de

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https://www.presseportal.de/pm/57032/4107636

„Gefährlicher Elektroschrott“: ZDFinfo-Doku über Müllhandel in Afrika (FOTO)

ZDFinfo

Mainz (ots) –

Der Sumpf Agbogbloshie ist Umschlagplatz für das, was über dunkle
Kanäle aus aller Welt nach Ghana transportiert wird: Tausende
Arbeiter schlachten hier unter schlimmsten Bedingungen Elektromüll
aus. Somit sind der Sumpf und sein Müll Arbeitgeber und
existenzsichernd, aber auch lebensfeindlich und alternativlos. Am
Mittwoch, 14. November 2018, 20.15 Uhr, führt die
ZDFinfo-Dokumentation „Gefährlicher Elektroschrott – Endstation
Afrika“ tief hinein in die verstecke Welt des globalen Handels mit
elektronischem Müll. Dabei versuchen die Filmemacher Juan Solera und
Albrecht Juliá auch Lösungen aufzuzeigen, die den Handel und das
Recycling in nachhaltigere Bahnen lenken könnten.

Immer mehr Menschen nutzen immer mehr elektronische Geräte:
Mobiltelefone, Tablets, Festplatten, Fernsehgeräte, PCs und Laptops –
die Zahl steigt, die Gebrauchszeiten aber bleiben niedrig. Doch ein
globales Problem ist der Umgang mit den ausgemusterten Geräten. Wohin
mit dem Elektronikmüll? Die Frage danach, wie eine sinnvolle
Recyclingkette aussehen könnte, kann zurzeit kaum beantwortet werden.
Stattdessen hat ein global agierendes System einen teuflischen Handel
mit dem Elektroschrott aufgezogen.

In diesem Müll suchen in Agbogbloshie, einem sumpfähnlichen Gebiet
in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt Accra, Tausende nach
verwertbaren Materialien. Zwar sind sie voller Hoffnung, diesem Ort
eines Tages entrinnen zu können, aber meist bleiben sie doch gefangen
in einem chaotischen System aus mangelnder Verantwortung,
unermesslicher Profitgier und gegenseitiger Schuldzuweisung.

ZDFinfo wiederholt „Gefährlicher Elektroschrott – Endstation
Afrika“ am Dienstag, 20. November 2018, 1.15 Uhr, sowie am
Donnerstag, 22. November 2018, um 11.15 Uhr.

http://zdfinfo.de

http://facebook.com/ZDFinfo

Ansprechpartnerin: Anja Scherer, Telefon: 06131 – 70-12154;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon
06131 – 70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/elektroschrott

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

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https://www.presseportal.de/pm/105413/4113030

Dreiteilige ZDF-„Terra X“-Reihe über das Zeitalter des Menschen entsteht weltweit (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) –

Über Jahrmilliarden formten die Elemente Luft, Feuer und Wasser
die Erde – bis der Mensch den Planeten innerhalb kürzester Zeit
gravierend veränderte. Wissenschaftler sprechen heute vom
Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Ein neuer ZDF-„Terra
X“-Dreiteiler erzählt die Geschichte des Anthropozäns. Die
Dreharbeiten finden in Ländern weltweit statt, unter anderem in
Äthiopien, Ägypten, Spanien, Irland, Island, Mexiko, den USA und
China. Dirk Steffens führt als Moderator durch die Reihe.

Längst hat die vom Menschen geschaffene sogenannte Technosphäre
die vorhandene Biosphäre, das heißt, alles das, was die Natur
hervorbringt, überholt. Der Mensch hat tiefgreifend in die
natürlichen Prozesse des Planeten eingegriffen und dabei seine Spuren
hinterlassen. Satellitenbilder offenbaren das Ausmaß der
Veränderungen in Natur und Umwelt. „Beauty-Shots“ dokumentieren die
Schönheit der Erde. Ausgewählte Re-Enactments zeigen entscheidende
Momente der Menschheit wie das erste Feuer, den frühesten Megabau,
aber auch die Erfindung der Dampfmaschine oder den Siegeszug von
Plastik ein paar Jahrzehnte später. Und, nicht zuletzt, geht es auch
um Alexander von Humboldts Entdeckung, dass in der Natur alles mit
allem zusammenhängt und aufeinander einwirkt.

https://terra-x.zdf.de

https://www.youtube.com/terrax

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Ansprechpartnerin: Magda Huthmann, Telefon: 06131 – 70-12149
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

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