Deutsche Umwelthilfe, NRW-Landesregierung und Bundesstadt Bonn schließen gerichtlichen Vergleich für die Saubere Luft und die Verkehrswende in Bonn

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Vor dem Oberverwaltungsgerichts NRW erzielter Vergleich enthält
umfassendes Maßnahmenpaket für die Nachrüstung schmutziger Diesel-Fahrzeuge,
Verringerung der Zahl von Pkws auf der Reuterstraße sowie Ausbau und
Vergünstigung des ÖPNV mit Verbesserungen beim Fahrradverkehr – Einhaltung des
Grenzwerts für Stickstoffdioxid wird damit für das Jahr 2020 sichergestellt –
Deutsche Umwelthilfe erhält zur Kontrolle der Einhaltung monatliche Messdaten –
Stadt und Land müssen Verkehrsmengen weiter reduzieren, wenn die
Grenzwerteinhaltung beim Dieselabgasgift NO2 nicht wie vom Landesumweltamt
berechnet eintritt – Besonders stark belastete Reuterstraße erhält Tempo 30 und
Pförtnerampel zur Reduzierung der Verkehrsmenge – DUH, Stadt und Land
vereinbaren, sich gemeinsam für Bundesmittel zur Verwirklichung eines
„365-Euro-Tickets“ einzusetzen

Im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen
für die Saubere Luft in Bonn haben die DUH, das beklagte Land und die
Bundesstadt Bonn unter Vermittlung des 8. Senats des Oberverwaltungsgerichts NRW
in Anwesenheit der Umweltministerin Ursula Heinen-Essen des Landes NRW, des
Oberbürgermeisters von Bonn, Ashok-Alexander Sridharan, und des
Bundesgeschäftsführers der DUH, Jürgen Resch, einen gerichtlichen Vergleich
geschlossen. Mit dem ausgehandelten Maßnahmenkatalog verpflichten sich das Land
NRW und die Stadt Bonn, den Grenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid
(NO2) von 40 µg/m3 im Jahresmittel noch in diesem Jahr einzuhalten. Mit der
Veröffentlichung der Vereinbarung am 23. Januar 2020 ist der Vergleich
rechtsgültig beschlossen. Die internationale Umweltrechtsorganisation
ClientEarth unterstützt diese Klage für Saubere Luft der DUH.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Heute ist ein guter Tag für
die Saubere Luft in Bonn. Wenn Stadt und Land die nun rechtsverbindlich
vereinbarten Maßnahmen zur Verkehrswende in Bonn konsequent durchsetzen, wird
nach zehn Jahren Überschreitung des Grenzwerts für das gesundheitsschädliche
Dieselabgasgift NO2 endlich die Saubere Luft in der Bundesstadt Bonn
Wirklichkeit. Um sicherzustellen, dass die Maßnahmen auch kommen und
gegebenenfalls so lange verschärft beziehungsweise um weitere verkehrslenkende
Entscheidungen ergänzt werden, müssen uns Stadt und Land die Entwicklung der
Belastungswerte kontinuierlich berichten und die Verkehrsregelung bei Bedarf
nachschärfen. Wir haben zudem unsere Erwartung einer Zustimmung zum
Fahrradentscheid durch die Stadt Bonn in den Vergleich aufgenommen. Schließlich
haben wir vereinbart, dass sich DUH, Stadt Bonn und Land NRW gemeinsam für
Bundesmittel zur schnellen Einführung eines generellen 365-Euro-Tickets
einsetzen.“

Die NRW-Landesregierung muss demnach den Luftreinhalteplan für die Stadt Bonn um
ein umfassendes Maßnahmenpaket ergänzen. Hierzu gehören nicht nur die
Nachrüstung der gesamten ÖPNV-Busflotte auf die Abgasnorm Euro 6/ VI, die
Beschaffung von Elektrobussen, sondern auch die Hardware-Nachrüstung von allen
geeigneten Kommunalfahrzeugen und der Ausbau von Radschnellrouten.

Der Vergleich beinhaltet außerdem ein Maßnahmenpaket zur Verringerung der
Abgasemissionen auf der Reuterstraße. Hierzu soll die dort verkehrende
Verkehrsmenge deutlich verringert werden. Erreicht werden soll dies durch eine
Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30, eine umweltsensitive Ampelsteuerung
mit kontinuierlicher Prüfung und möglicher Nachsteuerung des Verkehrszuflusses
sowie die Einrichtung einer Vorzugsstrecke nach Bad Godesberg.

Da der Grenzwert in Bonn im Jahr 2019 nur noch an der Reuterstraße und dort auch
nur noch um 1 µg/m3 überschritten war, können diese Maßnahmen genügen, wenn sie
konsequent durchgesetzt werden. Um eine wirkliche Verkehrswende wie in Zürich,
Amsterdam, Wien oder Kopenhagen zu erreichen, sind allerdings weitere Maßnahmen
dringend notwendig.

Zum erzielten Ergebnis erklärt Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren
vertritt: „Ähnlich wie in Essen und Dortmund ist für Bonn ein Vergleich
gelungen, der endlich rechtmäßige Zustände schafft. Die mehrstufigen Maßnahmen
und die kontinuierliche Kontrolle an verschiedenen Messpunkten macht für alle
Seiten transparent, wie zu handeln ist.“

Wesentlicher Bestandteil der Vergleichsvereinbarung ist zudem eine fortlaufende
Wirkungskontrolle der festgesetzten Maßnahmen. An drei Messpunkten (Bornheimer
Straße, Reuterstraße und Auerberg) werden die Messwerte erhoben. Sollte die DUH
Hinweise bzw. Erkenntnisse haben, dass an anderer Stelle die Grenzwerte
überschritten werden, ist das Land verpflichtet, diesen von der DUH gemeldeten
Verdachtsfall nachzugehen und gegebenenfalls weitere Messungen zu veranlassen.
Führen all diese Maßnahmen nicht zur einer Grenzwerteinhaltung im Jahresmittel
2020, sieht die Vereinbarung eine „Auffanglösung“ vor. Dann wird die
Anschlussstelle Endenich in Richtung Poppelsdorf auf der Reuterstraße gesperrt.
Zudem muss dann die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 auf der Reuterstraße
verlängert werden. Davon ist jedoch nicht auszugehen, da der Grenzwert in Bonn
schon im Jahr 2019 nur noch gering überschritten war. Sollte selbst mit den
vereinbarten Auffangmaßnahmen immer noch eine Überschreitung bleiben,
vereinbarten die Parteien ein Schiedsverfahren, in dem kurzfristig wirksame
harte Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot zusätzlich beschlossen werden. Ein
derartiger Schiedsspruch ist nicht mehr anfechtbar.

Alle Maßnahmen, auch die Auffanglösung, werden in einen neuen Luftreinhalteplan
der Stadt Bonn aufgenommen und erhalten somit Rechtsgültigkeit. Der
Luftreinhalteplan muss neben dem Maßnahmenpaket entsprechende Prognosen
enthalten. Damit ist eine unverzügliche Umsetzung der Maßnahmen garantiert.

Alle drei Parteien des Vergleichs, das Land NRW, die Stadt Bonn und die DUH,
fordern zudem in der Präambel des richterlichen Vergleichs die Autokonzerne zu
einer beschleunigten Hardware-Nachrüstung der schmutzigen
Diesel-Bestandsfahrzeuge auf. Zudem hat sich das Land verpflichtet, zu prüfen,
welche Dieselfahrzeuge im Landesbesitz kurzfristig nachgerüstet werden. Hierzu
wurden für das 1. Quartal 2020 Gespräche zwischen der DUH und der
Landesregierung vereinbart.

Links:

Zu den Anlagen des Vergleichs: http://l.duh.de/p200123b

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Prof. Dr. Remo Klinger, Geulen & Klinger Rechtsanwälte
0171 2435458, klinger@geulen.com

DUH-Pressestelle:

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ADAC neutral zum Tempolimit auf Autobahnen / Umfassende Faktenklärung statt Empfehlung an die Politik

ADAC

München (ots) – Angesichts des unklaren Meinungsbildes in Bevölkerung und ADAC
Mitgliedschaft enthält sich der ADAC bis auf weiteres einer Empfehlung an die
Politik zum allgemeinen Tempolimit auf Autobahnen. Zusätzlich ergibt sich aus
bisherigen Studien und Statistiken ein sehr heterogenes Bild zu den Wirkungen
eines Tempolimits sowohl bezüglich des Klimaschutzes als auch mit Blick auf die
Verkehrssicherheit.

„Unsere Mitglieder positionieren sich in eigenen Umfragen zum Tempolimit auf
Autobahnen nicht mehr eindeutig. Sie sind stattdessen wie die Gesellschaft
insgesamt in Befürworter und Gegner des Tempolimit gespalten. Der ADAC ist ein
Verein und insofern seinen Mitgliedern verpflichtet, der starken Polarisierung
Rechnung zu tragen. Wenn darüber hinaus die Faktenlage bezüglich der Wirkungen
eines Tempolimits unklar und teilweise widersprüchlich ist, ist eine neutrale
Position eine logische Konsequenz“, erklärt ADAC Vizepräsident für Verkehr,
Gerhard Hillebrand.

Der ADAC selbst wird das Thema umfangreich wissenschaftlich aufbereiten, um eine
belastbare Entscheidungsgrundlage zu haben. Richtig bleibt, dass Autobahnen die
sichersten Straßen in Deutschland sind. Dort werden pro Jahr etwa ein Drittel
aller Kraftfahrzeugkilometer gefahren. Der Anteil der Verkehrstoten aber ist im
Vergleich dazu mit rund 13 Prozent unterdurchschnittlich.

Hillebrand: „Wichtig ist es, Grenzen und Möglichkeiten eines Tempolimits für die
Verkehrssicherheit und den Klimaschutz genau zu untersuchen. Insbesondere
hinsichtlich der Wirkungen auf die Verkehrssicherheit liegen die heutigen
Schätzungen noch weit auseinander. Deshalb ist eine wissenschaftliche
Untersuchung, die über einzelne Pilotstrecken hinausgeht, unabdingbar.“

Pressekontakt:

ADAC Kommunikation
T +49 89 76 76 54 95
aktuell@adac.de

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Presse-Aviso: A(u)ktion für den Klimaschutz am 23. Jänner 2020

brainbows informationsmanagement gmbh

Wien (ots) – Arnold Schwarzenegger lädt zum exklusiven Charity-Dinner in
Kitzbühel

Arnold Schwarzenegger nutzt seinen Besuch beim diesjährigen Hahnenkammrennen in
Kitzbühel, um mit einem Charity Dinner auf sein Herzensthema Klimaschutz
aufmerksam zu machen. Bei einer Auktion werden Kunstwerke, Requisiten aus
Schwarzenegger-Filmen, sowie Schmuck und exklusive Aktivitäten versteigert. Der
Erlös kommt seiner „Schwarzenegger Climate Initiative“ zugute, die u.a. jedes
Jahr die internationale Klimaschutzkonferenz AUSTRIAN WORLD SUMMIT in Wien
ausrichtet und weltweit Klimaprojekte unterstützt. Die Versteigerung leitet der
berühmten Auktionator Simon de Pury; durch den Abend führt der amerikanische
Comedian, Schauspieler und Fernsehmoderator Matt Iseman.

Alle Medien-Vertreter/innen sind herzlich eingeladen, vorab einen Blick auf die
außergewöhnlichen Exponate zu werfen. Zusätzlich besteht ab 18.45 Uhr die
Möglichkeit, vor dem Event Fotos von Gastgeber Arnold Schwarzenegger und seinen
prominenten Gästen wie Lindsay Vonn, Hansi Hinterseer oder Franz Klammer auf dem
roten Teppich zu machen. Vitali und Wladimir Klitschko werden ebenfalls
erwartet.

A(u)ktion für den Klimaschutz

Schwarzenegger lädt zum exklusiven Charity-Dinner am 23. Jänner 2020 in
Kitzbühel

18.15 Uhr Rundgang Auktionsobjekte

18.45 Uhr Photo Point

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten unbedingt um Akkreditierung unter:
natascha.unger@austrianworldsummit.com

Akkreditierung

Der Zutritt zum Pressebereich der Veranstaltung ist ausschließlich mit
Akkreditierung möglich. Aus Sicherheitsgründen ist ein gültiger Presseausweis
unbedingt erforderlich. Wir bitten Sie, diesen vorab zu schicken. Die Teilnahme
an der Versteigerung selbst ist für Medienvertreter/innen nicht möglich.

Datum: 23.01.2020, 18:15 Uhr

Ort: Kitzbühel Country Club

Kitzbüheler Straße 53, Reith bei Kitzbühel, Österreich

Kontakt:

Natascha Unger
The Schwarzenegger Climate Initiative
+43/664/8267897
natascha.unger@austrianworldsummit.com

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Schwarzenegger Auktion: 900,000 Euro für Klimaschutz

brainbows informationsmanagement gmbh

Kitzbühel (ots) – Voller Erfolg für Arnold Schwarzeneggers erstes Charity Dinner
in Kitzbühel.

„Hört nicht auf die Pessimisten,“ sagte Arnold Schwarzenegger zu seinen Gästen
beim ersten Charity Dinner für den Klimaschutz in Kitzbühel. Und er erklärte:
„Letztes Jahr haben mir die Leute gesagt, dass eine weitere Veranstaltung in
Kitzbühel nicht funktionieren wird – dass es schon zu viele Partys gibt und wir
keine weitere Benefizveranstaltung brauchen. Und heute sind wir völlig
ausverkauft und sammeln ein Vermögen für eine großartige Sache. Aber ich sage
immer, es gibt keinen „self-made man“. Ohne unser fantastisches Team und ohne
Sie alle, die Tickets gekauft haben, hätten wir das nicht geschafft. Vielen Dank
an Sie alle, die diesen Abend zu einem Erfolg gemacht haben.“

Auch wenn der Anlass ein durchaus ernster war, so tat dies dem Unterhaltungswert
des Charity Events keinen Abbruch: Den 150 Gästen – darunter Promis wie
Sportlegenden Franz Klammer, Lindsey Vonn, Hans Knauß sowie Lothar Matthäus,
Hansi Hinterseer, Model Barbara Meier mit Gatten Klemens Hallmann, Rene und
Nathalie Benko – wurde ein außergewöhnliches und unterhaltsames Programm sowie
traditionelle österreichische Küche geboten. Sehr kurzweilig dann auch die
Versteigerung, durch die der berühmte Auktionator Simon de Pury mit Humor, Witz
und Nachdruck führte und geschickt und elegant die ein oder andere
Versteigerungssumme in die Höhe schraubte. Unter den Hammer kamen Kunstwerke,
Requisiten aus Schwarzenegger-Filmen, Schmuck und exklusive Aktivitäten.
Besonders begehrte Auktionsgegenstände waren beispielsweise eine
Trainingseinheit mit Arnold selbst, eine signierte Lederjacke aus dem Film
Terminator 2 oder ein Selbstporträt von Silvester Stallone. Der amerikanische
Komiker, Schauspieler und Fernsehmoderator Matt Iseman führte durch den Abend,
der auch dank der beiden Unterstützer, VisionOne und Audemars Piguet,
hochkarätig ausgerichtet war.

Die 900.000 Euro gehen an die „Schwarzenegger Climate Initiative“, die u.a.
weltweit Klimaprojekte wie die „Grüne Lunge Ugandas“ des Jane Goodall Instituts
oder „Solar Skills and Environmental Education“ in Äthiopien von „Jugend eine
Welt“ unterstützt und die jährliche internationale Klimakonferenz AUSTRIAN WORLD
SUMMIT in Wien organisiert. . Monika Langthaler, Direktorin der Schwarzenegger
Climate Initiative: „Wir sind so dankbar für jeden Euro, den wir heute Abend zur
Unterstützung unserer Bemühungen bekommen haben. Wir sind überwältigt von dem
Betrag und dankbar für die großzügigen Spenden.“ Offenbar wollten an diesem
Abend die Bieterinnen und Bieter in Kitzbühel unbedingt ein Teil der „Climate
Action“ sein.

Fotos unter: www.schwarzeneggerclimateinitiative.com/pressroom

Kontakt:

Rückfragehinweis:
Natascha Unger
The Schwarzenegger Climate Initiative
+43/664/8267897
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Urlaub am Bauernhof Tirol: Zeit für seine Liebsten und Erlebnisse, wie man sie nur am Bauernhof geboten bekommt

HMC – die Boutiqueagentur für Tourismus & Freizeit

Innsbruck (ots) – Das duftende Heu, die kuscheligen Kälber und der wohlig warme
Stall – ein wahrer Kontrast zu ausgetretenen Touristenpfaden. Der Schnee lockt
auf den Bergen und man sehnt sich nach einer echten Auszeit mit dem Partner, den
Kindern, den Enkeln oder Freunden. Bei Urlaub am Bauernhof Tirol ticken die
Uhren anders als in den Städten, denn dort gibt der natürliche Kreislauf der
Natur den Ton an. Hier lockt vor den Fenstern eine malerische Winterlandschaft,
die zum Schlittenfahren, Tourengehen, Winterwandern, Pferdekutschenfahren oder
Schneemannbauen einlädt.

Die Höfe von Urlaub am Bauernhof Tirol bieten Erholung für alle, die sich wieder
einmal Zeit für Familie, Freunde oder den Partner nehmen wollen. Dies wird bei
umfassenden Freizeitangeboten möglich gemacht: ob in der Natur, in der
Backstube, im Stall oder im Wald, ob im Winter oder Frühling. Und damit sich
auch Alleinerziehende, Paare oder die Großeltern einmal für einen kleinen Moment
entspannt zurücklehnen können, werden die kleinen Gäste liebevoll in den
spannenden Hofalltag miteingebunden. Dieser Winterurlaub macht Lust auf mehr!

Hier finden Sie weitere Informationen zum Winterangebot von Urlaub am Bauernhof
Tirol (https://www.urlaubambauernhof.at/tirol)

Kontakt:

HMC – die Boutiqueagentur für Tourismus & Freizeit
Mag. Carmen Brüggler
Wien / Innsbruck / Berlin
Web:www.hmc.agency / E-Mail:carmen@hmc.agency

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Dieselgate erreicht Volvo: Abgasmessungen der Deutsche Umwelthilfe zeigen illegale Abschaltung der Abgasreinigung bei einem Euro 5 Diesel-Volvo XC60

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Abgasstraßenmessungen des Emissions-Kontroll-Instituts der
Deutschen Umwelthilfe decken eine temperaturgesteuerte Abschalteinrichtung bei
Volvo auf – Bei für das Winterhalbjahr typischen Außentemperaturen überschreitet
der Diesel-Volvo den NOx-Grenzwert fast um das 12-fache – DUH fordert
Kraftfahrtbundesamt auf, Hardware-Nachrüstungen anzuordnen – ARD-Magazin
Plusminus dokumentierte die Abgasmessungen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat in ihrem Emissions-Kontroll-Institut (EKI)
temperaturgesteuerte, nach Ansicht der DUH eindeutig illegale
Abschalteinrichtungen bei Abgasmessungen an einem Euro 5 Diesel Volvo XC60 2.0
D3 im realen Betrieb auf der Straße festgestellt. Dabei überschritt das
gemessene Fahrzeug den Grenzwert für das gesundheitsschädliche Dieselabgas
Stickstoffdioxid bis um das 11,9-fache. Die in diesem Fahrzeug bei Tests
enttarnte Reduzierung der Abgasminderung über einen im Außenspiegel verbauten
Temperaturfühler wurde durch Volvo mittlerweile bestätigt.

Die ersten Messungen an dem Fahrzeug erfolgten bei Außentemperaturen zwischen +9
bis +22 Grad Celsius. Bereits in diesem Temperaturbereich emittierte das
Fahrzeug durchschnittlich 736 mg der gesundheitsschädlichen Stickoxide (NOx) pro
km. Damit überschritt das Fahrzeug den geltenden Euro 5 NOx-Grenzwert bereits um
das 4,1-fache. Anschließend wurden dem Fahrzeug mit über einen im Außenspiegel
platzierten Eisbeutel niedrigere Außentemperaturen von -4 bis +6 Grad Celsius
vorgetäuscht. Dadurch wirkte die Abgasreinigung nicht mehr und fiel
zwischenzeitlich auf null. Dementsprechend explodierten die NOx-Werte: Bei -4
bis 0 Grad Celsius wurde der NOx-Grenzwert mit 2.148 mg NOx/km sogar um das
11,9-fache überschritten. Das Emissionsniveau des Fahrzeugs liegt in der Spitze
damit doppelt so hoch wie der im Jahr 1992 eingeführte NOx-Grenzwert für Euro 1
Diesel-Pkw.

„Fahrzeuge wie dieser Volvo XC60 müssen stillgelegt oder auf Kosten von Volvo
mit einem SCR Katalysator nachgerüstet werden. Diese Hardware-Nachrüstung ist
vom KBA genehmigt und verfügbar. Ein Fahrzeug mit derart hohen Realemissionen
darf nicht länger die Luft in unseren Innenstädten verpesten. Doch nicht nur
Volvo betrügt Kunden mit in Wirklichkeit extrem schmutzigen Diesel-Fahrzeugen.
Ähnliche Betrügereien bei winterlichen Temperaturen sehen wir bei VW, Daimler,
Audi, Porsche und BMW. Die gesundheitlichen Folgen dieses menschenverachtenden
Verhaltens – gerade für Kinder und an Asthma leidende Stadtbewohner – sind
unakzeptabel. Es braucht endlich die amtliche Verpflichtung zur
Hardware-Nachrüstung und das Ende der im realen Straßenbetrieb weitgehend
unwirksamen Software-Updates“, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH.

Nach wie vor weigert sich das mit den Autokonzernen eng kooperierende
Kraftfahrtbundesamt, für die circa 10 Millionen Betrugs-Diesel der Abgasstufen
Euro 5+6 wirksame Hardware-Nachrüstungen anzuordnen und den betrügerischen
Herstellern die Kosten hierfür aufzuerlegen.

„Unsere Messungen belegen die Abhängigkeit der Schadstoffemissionen von der
Außentemperatur. Je kälter die Außentemperaturen sind, desto höher die
Abgaswerte. Dies hat keine technischen Gründe und ist unzulässig“,
schlussfolgert Axel Friedrich, Projektleiter des EKI.

Links:

– Zu den Messergebnissen: http://l.duh.de/p200123a
– Mehr zum EKI: https://www.duh.de/projekte/eki-kontrollen/
– Zur Plusminus-Sendung: http://ots.de/Gh4M9N

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer DUH
0171 3649170, resch@duh.de

Dr. Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsexperte
0157 71592163, axel.friedrich.berlin@gmail.com

DUH-Pressestelle:

Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

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ZDK: Hängepartie erstickt E-Auto-Nachfrage

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

Bonn (ots) – Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) übt
scharfe Kritik an der massiven Verzögerung der im vergangenen Herbst
angekündigten Erhöhung des Umweltbonus für Elektrofahrzeuge. In Erwartung des
höheren Bonus kaufe im Moment kaum jemand ein Elektroauto zu den alten
Konditionen. Diese Erfahrung machten derzeit viele Händler in Kundengesprächen,
so ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. „Die Bundesregierung hat ein
Versprechen in die Welt gesetzt und löst es jetzt nicht ein“, stellt Koblitz
fest. Der Elektromobilität, die der Staat ja eigentlich fördern wolle, werde
damit ein Bärendienst erwiesen. Niemand wisse, wie es weitergehe. In der
öffentlichen Berichterstattung werde über verschiedene Ursachen für die
Verzögerung gemutmaßt. Weder von der Bundesregierung noch von dem für die
Umsetzung zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gebe
es eine klare Aussage, wann mit der versprochenen Bonuserhöhung gerechnet werden
könne. Den Handel, der den Unmut der Kunden als Erster zu spüren bekomme, lasse
man damit im Regen stehen. Dieser Hängepartie, die auch das Vertrauen in
staatliche Zusagen erschüttere, müsse laut Koblitz so schnell wie möglich ein
Ende bereitet werden.

Pressekontakt:

Stefan Meyer, ZDK-PR-Referent
Tel.: 0228/ 91 27 273
E-Mail: smeyer@kfzgewerbe.de

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OTS: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

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Lucid Motors nimmt in Europa ab sofort Reservierungen für den Lucid Air entgegen und erfüllt sein Versprechen, die bahnbrechende vollelektrische Sportlimousine in mehreren Märkten einzuführen

Lucid Motors

Newark, Kalifornien (ots/PRNewswire) – Hohe Nachfrage gibt Ansporn;
Reservierungsgebühren betragen 1.000 USD und Lieferung ist für 2021 geplant

Lucid Motors möchte mit Luxus-Elektrofahrzeugen, die mit Zukunftstechnologien
betrieben werden, neue Maßstäbe für nachhaltigen Transport setzen. Das
Unternehmen meldete heute, dass es in ausgewählten europäischen Märkten ab
sofort Reservierungen für seine bahnbrechende Sportlimousine Lucid Air
entgegennimmt.

Lucid wollte ursprünglich Reservierungen von europäischen Kunden erst zum
Zeitpunkt der für Ende 2021 geplanten Auslieferung in der Region annehmen. Das
wäre ein Jahr nach Produktionsstart im Werk des Unternehmens in Arizona. Doch
aufgrund der hohen Nachfrage in dieser Region, wo Elektrofahrzeuge sehr beliebt
sind, wurden diese Pläne beschleunigt.

Für 1.000 USD können Kunden in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland,
Finnland, Frankreich, Island, Italien, Monaco, den Niederlanden, Norwegen,
Spanien, Schweden und der Schweiz sich ihren Platz in der Warteschlange für den
Lucid Air sichern. Die spezifischen Märkte wurden aufgrund ihrer bestimmten
Ladeinfrastruktur, Marktakzeptanz und Größe ausgewählt. Der europäische Markt
soll jedoch noch weiter erschlossen werden, u. a. mit einem Rechtslenker für
Großbritannien.

„Dies sind spannende Zeiten für Lucid. Wir wachsen in einem unvorstellbaren
Tempo. Die Fertigstellung unseres Werks und der Produktionsbeginn der ersten
Airs wird voraussichtlich Ende 2020 erfolgen“, so Peter Rawlinson, CEO und CTO
von Lucid Motors. „Da die Auslieferung in Europa nur ein Jahr später als diese
Meilensteine erfolgen soll, dachten wir, dass nun der richtige Zeitpunkt sei, um
hier Reservierungen entgegenzunehmen. Diese Region weiß die Grundsätze von
umweltfreundlichem Transport wahrhaft zu schätzen und wir gehen davon aus, dass
sie zu einem Schlüsselmarkt von Lucid wird.“

Lucid wird die Fertigungsversion des Air im April 2020 in New York präsentieren.
Neben dem finalen Interieur und der Außengestaltung werden auch neue
Produktionsspezifikationen, verfügbare Konfigurationen und Preisinformationen
vorgestellt. Aktuell befindet sich die interne Entwicklung des Fahrzeugs, das
zum weltweit fortschrittlichsten Elektroauto werden soll, in vollem Schwung. Das
umschließt Akkus mit beispielloser Energiedichte und Elektromotoren, die trotz
unglaublicher Leistungsstärke sehr effizient arbeiten. Lucid produziert 80
Beta-Prototypen im Hauptsitz des Unternehmens im Silicon Valley, die für
umfassende Tests und zur Prüfung der Hauptfahrzeugdynamik vorgesehen sind.
Außerdem werden Crashtests durchgeführt, um aufwendige Simulationen zu
bestätigen.

Informationen zu Lucid Motors

Lucid möchte den nachhaltigen Transport durch die Entwicklung der
beeindruckendsten Elektrofahrzeuge fördern, bei denen die menschliche Erfahrung
im Vordergrund steht. Lucid Air, das erste Auto des Unternehmens, ist eine
hochmoderne Luxuslimousine mit kalifornischem Design und rennsporterprobter
Technologie. Der Air, der über eine luxuriöse Innenausstattung und mittelgroße
Karosserie verfügt, hat eine Reichweite von 400 Meilen und beschleunigt von 0
auf 60 mph in unter 2,5 Sekunden. Die Produktion des Lucid Air soll Ende 2020 im
neuen Werk von Lucid in Casa Grande, Arizona, aufgenommen werden.

Medienkontakt
Andrew Hussey
media@lucidmotors.com

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/1080274/Lucid_Air_Exterior.jpg

Logo – https://mma.prnewswire.com/media/1080273/LucidMotors_Logo.jpg

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/140516/4498911
OTS: Lucid Motors

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Deutsche Umwelthilfe und NRW-Landesregierung schließen gerichtlichen Vergleich für die Saubere Luft und die Verkehrswende in Dortmund

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – DUH und NRW schließen unter Vorsitz des Oberverwaltungsgerichts
NRW einen rechtsverbindlichen Vergleich für die Durchsetzung der Sauberen Luft
in Dortmund – Einhaltung des Grenzwerts für das Dieselabgasgift NO2 wird durch
ein umfassendes Maßnahmenpaket mit deutlicher Verminderung des Pkw-Verkehrs und
Ausbau von ÖPNV und Fahrrad sichergestellt – Erhebliche und überprüfbare
Verkehrsverringerung auf den betroffenen Straßen mit Lkw-Fahrverbot, Umweltspur
und Pförtnerampeln

Im Verfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Nordrhein-Westfalen
für die Saubere Luft in Dortmund haben die DUH, das beklagte Land und die Stadt
Dortmund unter Vermittlung des 8. Senats des Oberverwaltungsgerichts NRW in
Anwesenheit der Umweltministerin des Landes NRW Ursula Heinen Esser, des
Oberbürgermeisters von Dortmund Ullrich Sierau und des Bundesgeschäftsführers
der DUH, Jürgen Resch, einen Vergleich geschlossen. Mit dem ausgehandelten
Maßnahmenkatalog verpflichten sich das Land NRW und die Stadt Dortmund, den
Grenzwert für das Dieselabgasgift Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m3 im
Jahresmittel erstmals in diesem Jahr einzuhalten. Alle drei Seiten haben dem
Vergleich innerhalb der am heutigen Tag ablaufenden Frist zugestimmt. Die
internationale Umweltrechtsorganisation ClientEarth unterstützt diese Klage für
Saubere Luft der DUH.

Dazu Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH: „Seit zehn Jahren
überschreitet Dortmund den Grenzwert für das gesundheitsschädliche Dieselabgas
Stickstoffdioxid. Es ist uns in intensiven und konstruktiv verlaufenden
Verhandlungen gelungen, ein Maßnahmenpaket rechtsverbindlich zu vereinbaren, das
neben konkreten Maßnahmen zur Verkehrswende auch konkrete, kurzfristig wirksame
Maßnahmen enthält, wie die Nachrüstung aller noch schmutzigen und nachrüstbaren
Busse und Kommunalfahrzeuge. Zentral ist die erstmals verbindlich vereinbarte
und durch automatisierte Zählungen kontrollierte Verringerung des motorisierten
Verkehrs auf den besonders belasteten Straßenabschnitten um mindestens 20
Prozent.“

Die DUH vertraut dabei nicht allein auf die vom Landesumweltamt als ausreichend
bewertete Wirkung der Maßnahmen zur Einhaltung des Grenzwerts für das
Dieselabgasgift NO2. Sollte die Belastung durch die vereinbarten Maßnahmenpakete
nicht wie vereinbart zurückgehen oder die Maßnahmen nicht korrekt umgesetzt
werden, wird eine Schiedsstelle über kurzfristig wirksame Maßnahmen wie
zusätzliche Fahrverbote entscheiden.

„Der vorliegende Vergleich ändert diesen gesetzeswidrigen Zustand und sorgt für
Saubere Luft in Dortmund. Wir freuen uns, mit unserer Klage die notwendige
Verkehrswende in Dortmund hin zu weniger Pkw und mehr Bus, Bahn und Fahrrad
beschleunigt und verbindlich festgeschrieben zu haben. Mit den konkreten
Maßnahmen haben sich Stadt und Land verpflichtet, die Saubere Luft im gesamten
Stadtgebiet und damit auch an der Brackeler Straße, dem Rheinlanddamm und der
Ruhrallee sicherzustellen“, so Resch weiter.

Die NRW-Landesregierung muss demnach den Luftreinhalteplan für die Stadt
Dortmund um ein umfassendes Maßnahmenpaket ergänzen. Weitere Maßnahmen der
Vereinbarung sind unter anderem die Förderung des ÖPNV durch die Nachrüstung
aller verbliebener schmutzigen, nachrüstbaren Busse, die Neuanschaffung weiterer
Busse, der Einsatz für deutliche Vergünstigungen für ÖPNV-Tickets (365-Euro
Ticket) und die Einführung von E-Taxis. Auch wenn nach Ansicht der DUH die
Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs wie auch in Essen bei weitem nicht
ausreichen: Immerhin konnten erste weitere Schritte zur Stärkung des Radverkehrs
durch finanzielle und personelle Aufstockung sowie den Bau von Radschnellwegen
und Fahrradstraßen mit in das verbindliche Maßnahmenpaket aufgenommen werden.

Der Vergleich beinhaltet zudem und ganz zentral konkrete Maßnahmen zur
Verkehrsmengenreduzierung in den hochbelasteten Bereichen des Rheinlanddamms,
der Brackeler Straße und der Ruhrallee. Auf dem Rheinlanddamm wurde ein
Durchfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen beschlossen, das zu 20 Prozent weniger
Lkw-Verkehr führen soll. Zusätzlich wird dort Tempo 40 mit entsprechender
Geschwindigkeitsüberwachung eingeführt. Auf der Brackeler Straße und der
Ruhrallee werden Maßnahmen umgesetzt, die die gesamte Verkehrsmenge um 20 bzw.
21 Prozent reduzieren sollen. An der Brackeler Straße soll eine kurzfristig
einzurichtende Umweltspur sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30
die Menge an Pkw weiter senken. Auf der Ruhrallee soll durch Tempo 30 und eine
umweltsensitive Ampelsteuerung das Verkehrsaufkommen ebenfalls um 21 Prozent
verbindlich reduziert werden.

Die DUH hat Wert daraufgelegt, dass die Verkehrsmengenreduzierungen auch
kurzfristig tatsächlich realisiert und diese Reduzierung „in Echtzeit“
kontrolliert wird. Daher werden sowohl in der Brackeler Straße als auch in der
Ruhrallee automatische Verkehrszähleinrichtungen geschaffen bzw. bis zu deren
Einrichtung Verkehrszählungen durchgeführt, deren Ergebnisse die DUH monatlich
erhält. Die Sicherstellung der Verkehrsmengenreduzierung um mindestens 18
Prozent wird durch eine entsprechende Nachsteuerung der Ampelschaltungen in den
beiden Straßen gewährleistet. Da der Vergleich vollstreckungsfähig ist, wird die
DUH die monatlichen Verkehrszählungen und parallel die NO2-Belastungswerte
auswerten und reagieren, wenn die Effekte nicht vorhanden sind. Es ist
gutachterlich untersucht worden, dass die Verlagerungseffekte, die dadurch
eintreten, nicht an anderen Stellen in der Stadt zu Grenzwertüberschreitungen
führen.

Dazu Remo Klinger, der die DUH in dem Verfahren vertritt: „Ähnlich wie in Essen
ist für Dortmund ein guter Vergleich gelungen, der allen Seiten
Handlungssicherheit gibt. Dadurch ist jetzt juristisch festgelegt, wie endlich
wieder rechtmäßige Zustände hergestellt werden.“

Auf Drängen der DUH ist in den Vergleich ebenfalls eine Regelung zur
schrittweisen Ausdehnung der Parkverbotszonen in der Dortmunder City aufgenommen
worden. Sie dient dazu, nur noch Bewohnern das kostengünstige Parken zu
erlauben. Die Stadt Dortmund hat sich verpflichtet, die Parkverbotszonen
jährlich um drei Zonen auszudehnen. Davon darf nur aus sachlichen Gründen
abgesehen werden, etwa, wenn innerhalb der Zonen kaum andere Fahrzeuge als die
von Bewohnern parken. Aus rein politischen Gründen darf von diesem Konzept nicht
abgewichen werden. Insgesamt werden damit bis zu 21 Bewohnerparkzonen
ausgewiesen.

Weiterhin werden an 20 Messpunkten die Messwerte erhoben und ausgewertet. Die
DUH hat zudem das Recht, weitere Messungen an Straßenabschnitten einzufordern,
an denen sie Hinweise hat, dass die Grenzwerte für NO2 überschritten werden.

Alle Maßnahmen werden in einen neuen Luftreinhalteplan der Stadt Dortmund
aufgenommen und erhalten somit Rechtsgültigkeit. Der Luftreinhalteplan muss
neben dem Maßnahmenpaket auch entsprechende Prognosen enthalten. Damit ist eine
unverzügliche Umsetzung der Maßnahmen im Jahr 2021, sollte der NO2-Grenzwert
nicht eingehalten werden, garantiert.

Alle drei Parteien des Vergleichs, das Land NRW, die Stadt Dortmund und die DUH,
fordern zudem in der Präambel des richterlichen Vergleichs die Autokonzerne zu
einer beschleunigten Hardware-Nachrüstung der schmutzigen
Diesel-Bestandsfahrzeuge auf.

Links:

Zu den Anlagen des Vergleichs: http://l.duh.de/p200122

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Prof. Dr. Remo Klinger, Geulen & Klinger Rechtsanwälte
0171 2435458, klinger@geulen.com

DUH-Pressestelle:

Ann-Kathrin Marggraf, Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de , www.twitter.com/umwelthilfe , www.facebook.com/umwelthilfe ,
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Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22521/4499089
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https://www.presseportal.de/pm/22521/4499089

Deutsche Umwelthilfe begrüßt Entscheidung des VG Stuttgart gegen Baden-Württemberg zu hohem Zwangsgeld an Kinderkrebsstiftung und Notwendigkeit der Ausdehnung des Euro 5-Dieselfahrverbots

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Zur heutigen Entscheidung des Verwaltungsgerichts Stuttgart in
der Zwangsvollstreckung von Dieselfahrverboten in der Landeshauptstadt erklärt
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH):

„Erfreulich eindeutig ist das Verwaltungsgericht Stuttgart heute dem
Vollstreckungsantrag der DUH gefolgt und verhängt erstmals in Deutschland ein
Zwangsgeld in Höhe von 25.000 Euro, welches nicht mehr von einem Ministerium an
das andere, sondern an die Deutsche Kinderkrebsstiftung zu zahlen ist. Ebenfalls
klar und deutlich ist die Botschaft des Gerichts, sich mit der Anordnung von
Zwangshaft zu beschäftigen, wenn sich diese ganz offensichtlich von den
Dieselkonzernen ferngesteuerte grün-schwarze Landesregierung dennoch weigert,
ein zonales Euro 5 Diesel-Fahrverbot für das gesamte Stuttgarter Stadtgebiet
festzuschreiben. Wir fordern Kretschmann und Strobl auf, zu erklären, dass sie
dieses Vollstreckungsurteil akzeptieren und umsetzen. Dazu gehört auch, dass die
bisher geplanten Ausnahmen für Diesel-Fahrzeuge mit Software-Updates entfallen.“

Link:

Zum Beschluss des VG Stuttgart vom 21. Januar 2020: http://l.duh.de/p200121

Pressekontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

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Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22521/4498501
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