Radioeins Podcast „Politricks“ mit Pierre Baigorry (Peter Fox): Neue Folge ab 20. August online (FOTO)

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) –

Pierre Baigorry (Peter Fox) geht mit dem Podcast „Politricks“ auf
Radioeins vom rbb in die vierte Runde. Die neue Folge zum Thema
„Schrumpfen, um zu überleben? Nachhaltiges Wirtschaften ohne
Wachstum“ ist ab Montag, 20. August 2018, 10.00 Uhr, online.

Pierre Baigorry spricht mit den beiden Wachstumskritikern Oliver
Richters (Physiker, Wirtschaftswissenschaftler und Science Slammer)
und Niko Paech (Volkswirt und Nachhaltigkeitsforscher). Keiner der
beiden glaubt daran, dass eine ressourcen- und umweltneutrale
Energiewende genügt, um die Erde vor dem ökologischen Kollaps zu
retten. Notwendig seien ganz neue Wege – jenseits von
wachstumsorientierter Produktion, steigendem Flächenverbrauch und
immer mehr Konsumgütern.

Oliver Richters fordert von der Politik, Regeln für ein neues
Wirtschaften aufzustellen. Niko Paech setzt dagegen auf
Avantgardisten und Pioniere, die diese neuen Wege schon ganz konkret
beschreiten.

Auf Radioeins spricht Moderator Steen Lorenzen am Montag, 20.
August, um 11.10 Uhr mit Pierre Baigorry über die neue Podcast-Folge.
Zur Podcastreihe

Politricks

Im politischen Talk „Politricks“ spricht Pierre Baigorry mit
Menschen, „die sich wirklich auskennen, die sich intensiv mit
wichtigen Fragen beschäftigen und nach Antworten suchen“. Die
Lösungsvorschläge dieser Fachleute will Pierre Baigorry dann mit
Politikern diskutieren.

Mit den vergangenen beiden „Politricks“-Folgen („Effektiver
Altruismus“ und „Grünes Wachstum“) gelang Pierre Baigorry jeweils der
Sprung auf Platz 1 der Podcast-Charts von itunes.

Pierre Baigorry

Pierre Baigorry, geboren 1971, ist waschechter Berliner. Mit der
1998 gegründeten Band Seeed hat er einen einmaligen
Reggae/Dancehall-Sound in Berlin und Deutschland geprägt. Sein Erfolg
als Musiker ist mit der Kunstfigur Peter Fox kulminiert: Das Album
„Stadtaffe“ eroberte 2008 die Charts und gehört zu den 50
meistverkauften Alben in Deutschland (seit 1975).

Pressekontakt:
rbb Presse & Information
Elisabeth Schwiontek
Tel 030 / 97 99 3 – 12 111
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Bundesregierung blockiert Umsetzung der EU-Abgasstandards für Kohlekraftwerke

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin (ots) – Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass die Umsetzung
EU-weit verbindlicher Abgasvorschriften in nationale Gesetzgebung zum
16.8.2018 nicht erfolgt ist – Energiesektor nach dem Verkehr der
Hauptverursacher des Luftschadstoffs Stickstoffoxid (NOx) – Neben der
Autoindustrie protegiert die Bundesregierung auch die Kohleindustrie
zu Lasten der Gesundheit- Verzögerung verhindert die erforderliche
Nachrüstung von Kohlekraftwerken zur Minderung gesundheitsschädlicher
Emissionen aus der Kohleverbrennung – Ab 2021 müssen neue
Abgasstandards eingehalten werden

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung auf,
die Umsetzung EU-weit verbindlicher Vorgaben für die Abgasreinigung
von Kohlekraftwerken unverzüglich in nationales Recht umzusetzen. Nur
so kann eine Verzögerung bei der Einhaltung der neuen Abgasstandards
für Kohlekraftwerke ab 2021 vermieden werden. Aus Sicht des Umwelt-
und Verbraucherschutzverbandes zeigt sich an der Blockadehaltung
abermals, welch geringen Stellenwert die „Saubere Luft“ und der
Klimaschutz für die Bundesregierung haben.

Die Energieerzeugung trägt nach dem Verkehr am stärksten zur
Belastung der Luft mit dem für Mensch und Umwelt giftigen
Stickstoffoxid (NOx) bei. Insgesamt werden durch die Energieerzeugung
jährlich etwa 300.000 Tonnen NOx ausgestoßen – und das seit 20
Jahren.

Im August 2017 hat die EU neue Standards für die Abgasreinigung
bei Braun- und Steinkohlekraftwerken – gegen den vorherigen
Widerstand durch die Bundesrepublik – veröffentlicht. Die
EU-Anforderungen bilden den Stand der Technik bei der Abgasreinigung
für Kohlekraftwerke ab und müssen ab August 2021 eingehalten werden.
Die Frist zur Umsetzung der EU-Vorgabe in die
Bundesimmissionsschutzgesetzgebung zum 16.8.2018 hat die
Bundesregierung tatenlos verstreichen lassen. Die DUH befürchtet,
dass damit auch die Einhaltung der neuen Abgasstandards ab August
2021 gefährdet ist. Dabei könnten die zur Einhaltung der neuen
Standards erforderlichen Nachrüstungen die NOx-Emissionen um zwei
Drittel reduzieren.

„Allen Klimaschutzversprechen zum Trotz sind in Deutschland immer
noch zu viele und zu dreckige Kohlekraftwerke aktiv. Die Technik, um
die Anlagen deutlich sauberer zu machen und damit faktisch Leben zu
retten, ist vorhanden. Die deutsche Bundesregierung hält jedoch nicht
nur über die deutsche Automobilindustrie ihre schützende Hand,
sondern auch über die Betreiber von Deutschlands Kohlekraftwerken.
Diese haben über viele Jahre sehr viel Geld mit den Anlagen verdient.
Welche Begründung kann es für eine Regierung geben, die Umsetzung
dieser Technik nicht zu verlangen?“ sagt Jürgen Resch,
Bundesgeschäftsführer der DUH. „Der Ausstieg aus der Kohle als
Energieträger ist eine der zentralen Voraussetzungen, um die
Klimaschutzziele zu erreichen und daher unabwendbar. Für die Kohle
wie für den Dieselantrieb gilt: Solange sie noch genutzt werden,
müssen sie so sauber sein, wie technisch möglich. Die Bundesregierung
darf sich geltender Rechtsvorgaben nicht länger widersetzen“, so
Resch weiter.

Während Stickoxidemissionen aus Dieselfahrzeugen vor allem im
städtischen Bereich zu hohen Belastungen und Überschreitungen von
Luftqualitätsgrenzwerten führen, tragen Emissionen aus Kraftwerken
wesentlich zur Hintergrundbelastung bei. Den aus der
Hintergrundbelastung entstehenden negativen gesundheitlichen Effekt
hat das Umweltbundesamt in einer im März dieses Jahres
veröffentlichten Studie ermittelt. Für das Jahr 2014 sind demnach
6.000 vorzeitige Todesfälle sowie mehr als 400.000 Krankheitsfälle
von Asthma und Diabetes der Hintergrundbelastung zuzuordnen. Das
Aktionsbündnis „Europe beyond coal“ quantifiziert die
gesundheitlichen Folgen von Schadstoffemissionen aus den in
Deutschland betriebenen 86 Kohlekraftwerken für das Jahr 2015 mit
3.850 vorzeitigen Todesfällen sowie unter anderem 79.000
Asthmaanfällen von Kindern. Neben Stickoxid sind Feinstaub und Ozon
weitere relevante Schadstoffe.

Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Dorothee Saar, Leiterin Verkehr und Luftreinhaltung
030 2400 86772, saar@duh.de

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de
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Grosso-Jahreskongress 2018: Medien und Handel im Dialog

Bundesverband Presse-Grosso e.V.

Köln (ots) – Der Bundesverband Presse-Grosso setzt mit dem
Programm für seinen Jahreskongress am 11. und 12. September 2018 im
Kongresszentrum in Baden-Baden den Fokus auf Netzwerke für Public
Value.

Grosso-Präsident Frank Nolte eröffnet mit seiner Keynote den
Kongress, der unter dem Motto „Netzwerke für Public Value – Medien
und Handel im Dialog“ steht. Er zeigt auf, warum der Pressegroßhandel
der starke Vertriebskanal für Presse ist und wie die Branche den
Wandel vorantreibt. Journalist, Publizist und Vorsitzender der
Ludwig-Erhard-Stiftung Roland Tichy führt als Moderator durch den
Tag.

Autor und Redner Moritz Freiherr Knigge setzt mit seiner Keynote
„Wir-Faktor – Wertschätzende Zusammenarbeit in Gesellschaft und
Wirtschaft“ den inhaltlichen Rahmen für die Veranstaltung.

Vizepräsident und Vorstand Die Publikumszeitschriften Verband
Deutscher Zeitschriftenverleger Philipp Welte füllt in seinem
Verleger-Grußwort anschließend den Rahmen mit medien- und
branchenspezifischen Impressionen.

„Muss man heute noch lesen können?“ Diese Frage verbindet Dr. Jörg
F. Maas, Geschäftsführer Stiftung Lesen, mit dem Aufruf des
Engagements für die Leseförderung. Im Anschluss gibt die
Schauspielerin Alexandra Kamp den Gästen mit ihrer szenischen Lesung
einen unterhaltsamen Einblick in ihre Arbeit als Künstlerin und
Lesebotschafterin.

Roland Tichy leitet die anschließende Diskussionsrunde ein. Sie
beschäftigt sich mit der Frage „Wie Printmedien zukünftig Käufer,
Händler und Werbekunden für sich gewinnen“: Heribert Bertram,
Geschäftsführer Bauer Vertriebs KG, Michael Geringer, Geschäftsführer
FUNKE Frauenzeitschriften, FUNKE Programmzeitschriften und FUNKE
Women Group, Christian Nienhaus, Geschäftsführer Print Axel Springer
SE, Frank Nolte, Vorsitzender Bundesverband Presse-Grosso, Moritz von
Laffert, Herausgeber und Geschäftsführer Condé Nast Verlag GmbH und
Philipp Welte, Vorstand Medienmarken national Hubert Burda Media,
diskutieren über Ausblicke und Möglichkeiten.

Der Grosso-Treff am Abend im Kulturhaus LA8 bietet Gelegenheit zum
Austausch mit Kollegen, Freunden und Partnern des Presse-Grosso. Auf
der begleitenden Fachausstellung zeigen die Aussteller neue Produkte,
Dienstleistungen und Systeme für den Vertrieb und die Vermarktung von
Presse.

Weitere Informationen unter www.pressegrosso.de

Pressekontakt:
Beate Wurst

Bundesverband Deutscher Buch-, Zeitungs-
und Zeitschriften-Grossisten e.V.
Händelstraße 25-29
50674 Köln

Telefon: +49-(0)221-921337-19
Telefax: +49-(0)221-921337-44
E-Mail: bw@bvpg.de
Internet: www.pressegrosso.de

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Wirtschaftsrat: Diesel-Fahrverbote sind abzulehnen

Wirtschaftsrat der CDU e.V.

Berlin (ots) – Wolfgang Steiger: „Wir haben einen Katalog
alternativer Maßnahmen entwickelt“

Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. lehnt Fahrverbote für
Diesel-Fahrzeuge ab. „Wenn sich heute die Bundesminister Svenja
Schulze und Andreas Scheuer mit den Bürgermeistern der fünf
Modellstädte treffen, um über bessere Luft in Städten zu sprechen,
müssen andere Ideen auf den Tisch als Fahrverbote für
Dieselfahrzeuge. Diese richten sich gegen die Menschen, die dieses
Land mit ihren Steuern und Sozialabgaben finanzieren: Pendler,
Handwerksmeister oder die Logistiker, die Supermärkte beliefern,
Internetbestellungen oder Baumaterial ausliefern und enteignen
Millionen von Verbrauchern, deren Fahrzeuge massiv an Wert verlören.
Es gibt genügend Alternativen, die für bessere Luft in den Städten zu
sorgen“, betont Wolfgang Steiger, Generalsekretär des
Wirtschaftsrates der CDU e.V.

Statt überhastet Aktionspläne zu schmieden, fordert der
Wirtschaftsrat den Staat auf, auch die volkwirtschaftlichen Folgen
mit ins Kalkül ziehen und sich auf entsprechende Maßnahmen zu
konzentrieren. „Wir haben zahlreiche Alternativen zum Fahrverbot
entwickelt, die genauso effektiv sind. So können etwa mit einfachen
Schritten wie etwa intelligenten Verkehrsleitsystemen durch die
bessere Verkehrssteuerung rund 30 Prozent der Stickoxide reduziert
werden“, sagt Wolfgang Steiger. Mittelfristige Maßnahmen stellten
dringend notwendige Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr und
regulatorische Erleichterungen für innovative Stadtlogistikkonzepte
dar.

Hier finden Sie den Maßnahmenkatalog des Wirtschaftsrates
https://bit.ly/2w2ED7i

Kontakt:

Klaus-Hubert Fugger
Pressesprecher
Wirtschaftsrat der CDU e.V.
Tel. 030/24087-301, Fax. 030/24087-305
kh.fugger@wirtschaftsrat.de

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https://www.presseportal.de/pm/42899/4034281

100 Tage bis zur zweiten Q Berlin Questions Konferenz

visitBerlin

Berlin (ots) – Wie begegnen wir den aktuellen globalen
Herausforderungen? Wie bringen wir unsere sozialen, wirtschaftlichen
und persönlichen Bedürfnisse in Balance? Auf der zweiten Q Berlin
Questions Konferenz am 16. und 17. November sprechen zwölf
internationale Top-Speaker zu Themen wie kulturelle Identität,
soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit sowie zur rasanten
technologischen Entwicklung und den damit verbundenen ethischen
Fragen.

Q Berlin Questions bringt Experten mit unterschiedlichen
Erfahrungen und Ideen zusammen: Bruce Sterling, US-amerikanischer
Science-Fiction-Autor und Journalist, ist bekannt für seine Bücher
zum Cyberspace und der Entwicklung des Internets. Die saudi-arabische
Aktivistin und Comedian Hatoon Kadi erlangte Aufmerksamkeit durch
ihre erfolgreiche YouTube-Sendung, in der sie einen satirischen Blick
auf das Alltagsleben in ihrer Heimat wirft. Valerii Plotnikov ist
führender russischer Biologe vom Institut zur Erforschung der
Mammutfauna. Die Speaker bieten in ihren Impuls-Vorträgen neue
Perspektiven auf die Fragen der Zeit. Rund 400 nationale und
internationale Teilnehmer, darunter Akteure aus Politik und
Wirtschaft, Wissenschaftler und Künstler, werden im ewerk Berlin
erwartet.

Exkursionen in die Kieze der Stadt

Neben Vorträgen, Diskussionen und Performances sind geführte
Touren durch die Kieze der Stadt Bestandteil von Q Berlin Questions.
Die Vor-Ort-Recherchen und Besuche ausgewählter Institutionen stellen
Anknüpfungspunkte zu den Konferenz-Inhalten her. Im Anschluss bieten
private Mittagessen mit Berliner Persönlichkeiten aus Gesellschaft,
Wissenschaft und Kultur die Möglichkeit zum intensiveren Austausch.

Berlins Markenprofil im Kongress-Bereich weiter schärfen

Mit Q Berlin Questions hat Berlin eine eigene internationale
Konferenz entwickelt, auf der die wichtigen Fragen der Zeit
diskutiert werden. Die Konferenz feierte im Oktober 2017 ihre
erfolgreiche Premiere. Teilnehmer aus mehr als 60 Nationen reisten in
die deutsche Hauptstadt. Q soll Berlin im internationalen Umfeld noch
stärker als Ort der Toleranz und des offenen Diskurses positionieren.
Ziel ist es, Berlins Rolle als Austragungsort für innovative
Konferenzen zu stärken. Q Berlin Questions wurde von visitBerlin
initiiert. Organisator ist die red onion GmbH, die bereits
vielfältige Erfahrungen im Bereich der TED-Konferenzen sammeln
konnte.

Karten sind ab 460 Euro erhältlich unter www.q.berlin. Bis zum 31.
August werden die Tickets zum vergünstigten Preis angeboten.

Pressekontakt:
Christian Tänzler, Pressesprecher
Tel.: +49 (0)30 26 47 48 – 912
christian.taenzler@visitBerlin.de

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https://www.presseportal.de/pm/69391/4029517

WDR-Recherche: Tanken an Autobahnen immer kostspieliger

WDR Westdeutscher Rundfunk

Köln (ots) – Tankstellen an Autobahnen verlangen im Vergleich zu
Tankstellen in Städten und an Landstraßen immer höhere Spritpreise.
Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Goethe-Universität
Frankfurt, die dem ARD-Wirtschaftsmagazin „plusminus“ (WDR) exklusiv
vorliegt. Demnach lag der durchschnittliche Preisaufschlag für einen
Liter Superbenzin an der Autobahn in 2015 noch bei 6,5 Cent gegenüber
dem Preis aller anderen Tankstellen. In der ersten Hälfte 2018 ist
diese Differenz jedoch auf 16 Cent angestiegen.

Sascha Wilhelm von der Goethe-Universität Frankfurt, der die
Untersuchungen auf der Grundlage von 150 Millionen Preisdaten
durchgeführt hat, sieht als Ursache „eine zu schwache
Wettbewerbssituation an den Raststätten“. Seine Datenauswertung deute
auf ein neues, monopolartiges Verhalten der Konzerne an den
Autobahntankstellen hin. So würden diese neuerdings auf
Preissenkungen an Tankstellen um sie herum während des Tagesverlaufs
nicht mehr reagieren, sondern ihre Preise auf hohem Niveau nahezu
konstant halten. Dadurch steige die Preisschere zu bestimmten
Tageszeiten auf rund 20 Cent pro Liter Superbenzin.

Das für den Wettbewerb zuständige Bundeskartellamt sieht auf
Nachfrage des WDR trotz dieser Entwicklung keine Notwendigkeit zu
handeln und verweist auf verschiedene Informationsangebote wie Apps,
anhand derer sich die aktuellen Spritpreise jenseits der Autobahn
ermitteln ließen. Aufgrund dieser Transparenz sei der Wettbewerb nach
wie vor gewährleistet.

Einen ausführlichen Bericht sendet das ARD-Wirtschaftsmagazin
„plusminus“ heute Abend (21.45 Uhr, Das Erste).

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de

Pressekontakt:
WDR Presse und Information
Kristina Bausch
Telefon: 0221 220 7118
E-Mail: kristina.bausch@wdr.de

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https://www.presseportal.de/pm/7899/4035248

Neue „Report Mainz“-Recherchen zum Heckler & Koch-Mexiko-Deal / heute, 14.8., 21:45 Uhr im Ersten

SWR – Das Erste

Mainz (ots) – Bisher unbekannte Verträge zwischen Heckler & Koch
und dem mexikanischen Verteidigungsministerium beinhalten, dass
G36-Sturmgewehre auch für verbotene Bundesstaaten bestimmt sind. Das
berichtet das ARD-Politikmagazin „Report Mainz“, dem die Dokumente
exklusiv vorliegen. Der Inhalt dieser Verträge belastet nach
Einschätzung der ehemaligen Bundesjustizministerin Prof. Herta
Däubler-Gmelin Heckler & Koch und auch das
Bundeswirtschaftsministerium.

Die Verträge beinhalten keinerlei Einschränkungen bezüglich der
Empfänger der Sturmgewehre in Mexiko. Die Bundesregierung hatte aber
vier mexikanische Bundesstaaten von einer Belieferung mit Waffen
ausdrücklich ausgeschlossen. Zwei dieser nicht belieferungsfähigen
Staaten werden sogar ausdrücklich als Empfänger der G36 in den
Verträgen genannt und zwar Chiapas (Vertrag No. 073/2006) und
Guerrero (Vertrag No. 039/20069).

In den offiziellen Endverbleibserklärungen für das
Bundeswirtschaftsministerium zu den betreffenden Lieferungen mit
diesen Vertragsnummern waren nur erlaubte mexikanische Bundesstaaten
angegeben. Heckler & Koch hatte 2015 gegenüber „Report Mainz“
erklärt, die Firma habe „keinen Einfluss darauf, wohin die Waffen
letztendlich geliefert wurden“.

Diese Darstellung von Heckler & Koch stellt Prof. Herta
Däubler-Gmelin in Frage, nachdem ihr das Politikmagazin die Verträge
vorlegte: „Ich halte das für höchst unglaubwürdig. Ich kann mir
eigentlich nicht vorstellen, dass ein deutscher Staatsanwalt oder ein
deutscher Richter das anders sieht“, erklärte die
Bundesjustizministerin a. D. im Interview mit „Report Mainz“.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte sich die Verträge im Rahmen
des Genehmigungsverfahrens nicht vorlegen lassen. Das hatte kürzlich
der damals zuständige Beamte als Zeuge vor Gericht ausgesagt. Herta
Däubler-Gmelin sieht darin ein klares Versäumnis bei der Genehmigung
der Rüstungsexporte. Wörtlich sagt sie gegenüber dem
ARD-Politikmagazin: „Ich halte es auch für eine Pflichtverletzung,
dass man diese Verträge nicht angefordert hat. Das ist eine
Pflichtverletzung der entsprechenden Beamten, aber es ist auch ein
Problem für die Amtsleitung, die danach zu gucken hat, dass der
Endverbleib von Kriegswaffen, deren Ausfuhr genehmigt wurde, den
Richtlinien entspricht.“

Das Bundeswirtschaftsministerium wollte sich „Report Mainz“
gegenüber dazu nicht äußern. Im Prozess vor dem Landgericht Stuttgart
spielten die Verträge bislang keine Rolle. Heckler & Koch lehnte eine
Stellungnahme ab und verwies auf frühere Pressemitteilungen.

In dem Verfahren müssen sich fünf ehemalige Mitarbeiter des
Waffenherstellers Heckler & Koch wegen Verstoßes gegen das
Kriegswaffenkontroll- und Außenwirtschaftsgesetz verantworten. Laut
Anklage wurden von 2006 bis 2009 fast 4500 Sturmgewehre vom Typ G36
und Zubehör im Wert von 4,1 Millionen Euro in Unruheregionen Mexikos
geliefert.

Zitate gegen Quellenangabe frei.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an „Report Mainz“, Tel. 06131 929
33351 oder -33352.

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https://www.presseportal.de/pm/75892/4033982

Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) stellt Aktionsplan zum Stromnetzausbau vor und äußert sich zu Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei

PHOENIX

Bonn (ots) – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht
beim Ausbau der Stromnetze in den nächsten Jahren keine Alternative
zu freiliegenden Überlandleitungen. In einem Interview mit dem
TV-Sender phoenix äußerte er Verständnis für Skepsis in der
Bevölkerung gegenüber Strommasten. Jedoch sei bei den
Wechselstromleitungen, von denen noch mindestens 900 Kilometer gebaut
werden müssten, die Technologie für eine unterirdische Erdverlegung
noch nicht entwickelt. „Da reden wir über Pilotvorhaben. Es wird auch
in Zukunft freiliegende Leitungen geben müssen. Die Freileitungen
müssen so verlegt und geplant werden, dass sie die Wohnbevölkerungen
möglichst wenig beeinträchtigen“, sagte Altmaier, der in der
Bundesnetzagentur in Bonn einen Aktionsplan für den Netzausbau
vorstellte.

Ziel des Aktionsplans sei es, die Kosten für die geplanten
Leitungen möglichst gering zu halten: „Wir müssen jetzt erreichen,
dass der Stromtransport nicht zu einem neuen Preistreiber wird.“ Der
Bundeswirtschaftsminister besucht in dieser Woche Gas- und
Windkraftwerke in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, um für die
Beschleunigung des Netzausbaus in Deutschland zu werben.

Altmaier äußerte sich in dem phoenix-Interview auch zur
wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Türkei angesichts der
Kursverfalls der türkischen Lira: „Wir haben ein großes Interesse
daran, dass die Türkei stabil bleibt und neue Konflikte in der Region
vermieden werden. Deshalb habe ich ganz deutlich gesagt, dass wir
möchten, dass die Türkei ihre wirtschaftlichen Probleme überwindet.“
Er werde im Oktober mit einer großen Wirtschaftsdelegation in die
Türkei reisen und über die bilaterale Zusammenarbeit sprechen. „Wir
wollen, dass die Türkei ein berechenbarer Partner bleibt“, sagte
Altmaier. Er betonte zugleich, „in puncto Demokratie“ werde es
„keinerlei Kompromisse“ geben. Deutschland wolle, dass die 7000
deutschen Unternehmen in der Türkei ihre Geschäftstätigkeit entfalten
könnten. Er werde im Oktober ein deutsch-türkisches Wirtschaftsforum
eröffnen, das seit vielen Jahren nicht getagt habe. „Wir werden ganz
konkrete Zusammenarbeit im Energiebereich und im Wirtschaftsaustausch
voranbringen“, sagte Altmaier.

Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
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Fax: 0228 / 9584 198
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Falsche Rechnungen von Toll Collect: Hat der Bund nicht gezahlt?

NDR Norddeutscher Rundfunk

Hamburg (ots) – Auf die Meldung des NDR Politikmagazins „Panorama“
im Ersten, von ZEIT und ZEIT-Online über millionenschwere falsche
Abrechnungen von Toll Collect beim Bund hat nun Gerhard Schulz,
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, per Twitter reagiert:
„Strittige Ausgaben im Marketingbereich, die Toll Collect zur
Abrechnung vorgelegt hat, wurden geprüft, abgelehnt und NICHT
bezahlt.“

Nach den Unterlagen, die „Panorama“, ZEIT und ZEIT-Online
vorliegen, ist diese Aussage irreführend. Tatsächlich weigerte sich
die Bundesregierung, falsche Toll-Collect-Abrechnungen anzuerkennen.
Daraus und aus Differenzen wegen nicht erbrachter Leistungen von Toll
Collect resultierte ein Streit zwischen Bundesregierung und Toll
Collect, der vor einem Schiedsgericht ausgetragen wurde. Das
Verfahren endete mit einem Vergleich, in dem der Bund auf einen
großen Teil seiner Forderungen verzichtete. Damit wurden die falschen
Abrechnungen im Endergebnis zu einem wesentlichen Teil vom Bund
bezahlt.

Dies ergibt sich unter anderem aus einem Gutachten: Im Rahmen des
Schiedsgerichtsverfahrens überprüfte die Prüfungsgesellschaft Mazars
als unabhängiger Gutachter tausende Geschäftsvorfälle, unter anderem
auch die Abrechnung einer Oldtimer-Rallye, mit dem Ergebnis, diese
sei „in voller Höhe als nicht vergütungsrelevant“ einzustufen. Der
Bund hatte die Zahlung also zu Recht abgelehnt, die Forderungen von
Toll Collect waren demnach unberechtigt. Insgesamt forderte Toll
Collect vom Bund 5,2 Milliarden Euro, darunter auch Nachzahlungen.
Umgekehrt ging es im Schiedsgerichtsverfahren auch um
milliardenschwere Forderungen des Bundes an Toll Collect wegen nicht
erbrachter Leistungen, im Wesentlichen wegen des verspäteten
Mautstarts, insgesamt 9,6 Milliarden Euro. Das Verfahren endete mit
einem Vergleich. Am Ende wurden die Forderungen verrechnet, der Bund
erhielt bloß 3,2 Milliarden Euro.

Die zu Unrecht eingereichten Posten wurden also zur
Verhandlungsmasse in einem für die Öffentlichkeit nicht
nachvollziehbaren Verfahren. Dazu sagt Prof. Alexander Eisenkopf,
Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Verkehrspolitik an der
Zeppelin-Universität in Friedrichshafen: „Wenn ich über etwas
verhandele, das definitiv nicht vergütungsrelevant ist, geht das am
Ende auf Kosten des Steuerzahlers.“

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Norddeutscher Rundfunk
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https://www.presseportal.de/pm/6561/4030811

Lisa Ihde, Cordula Heithausen und Aruscha Kramm sind die Gewinnerinnen des ARD/ZDF Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“ 2018

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

Berlin (ots) – Ausgezeichnete Forschungsergebnisse zu
Barrierefreiheit, Mixed Reality und Videokompression

Zu seinem zehnjährigen Jubiläum prämiert der ARD/ZDF Förderpreis
erneut herausragende Forschungsergebnisse in Abschlussarbeiten von
Frauen. Aus den zehn nominierten Wissenschaftlerinnen für diesen im
deutschsprachigen Raum einzigartigen Wissenschaftspreis stehen jetzt
die drei Preisträgerinnen des Jahres 2018 fest (genannt in
alphabetischer Reihenfolge):

Cordula Heithausen mit der Dissertation „Coding of Higher Order
Motion Parameters for Video Compression“ an der RWTH Aachen
University. Mit verbesserten Algorithmen gelingt ihr ein
entscheidender Fortschritt in der Videokompression komplexer
Bewegungen.

Lisa Ihde mit der Bachelorarbeit „Konzepte und Techniken zur
Mixed-Reality-Visualisierung von Massiven 3D-Punktwolken“ an der
Universität Potsdam. Diese Technik ermöglicht eine verbesserte
Immersion für außenstehende Beobachter von
Virtual-Reality-Umgebungen.

Aruscha Kramm für die Bachelorarbeit „Barrierefreiheit in mobilen
Applikationen – Implementierung einer Sprachsteuerung“ an der
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Sie entwickelt
besonders für Sehbehinderte und Blinde einen Software-Prototypen zur
Sprachsteuerung, der in verschiedene Smartphone Apps implementiert
werden kann.

Die feierliche Preisverleihung findet am Freitag, den 31. August
2018, um 11:30 Uhr auf der IFA in Berlin im Pressezentrum in Halle
6.3 auf dem Messegelände statt. Erst dann wird auch der
Öffentlichkeit bekanntgegeben, welche Preisträgerin den ersten,
zweiten und dritten Preis erhält. Die Auszeichnungen sind mit
Preisgeldern im Gesamtwert von 10.000 Euro verbunden. Vor einem
Fachpublikum aus Rundfunkanstalten, Broadcastbranche, Wissenschaft
und Politik moderiert die bekannte MDR-Moderatorin Anja Koebel die
Preisübergabe. Zu feiern gibt es dabei aber nicht nur die
diesjährigen Preisträgerinnen, sondern auch das zehnjährige Jubiläum
des ARD/ZDF Förderpreises „Frauen + Medientechnologie“.

Die Idee des Förderpreises

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen mit dem
Förderpreis talentierte Frauen motivieren, sich im Rahmen ihres
Studiums und ihrer Forschung mit dem Bereich der audiovisuellen
Medienproduktion und -distribution zu befassen. Außerdem sollen
talentierten Frauen karrierefördernde Kontakte in die
öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten vermittelt werden.

Unter dem Jubiläumslogan „10SATIONELLE JAHRE!“ richtet sich der
Förderpreis in 2018 bereits zum zehnten Mal an Absolventinnen von
Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der
Schweiz, deren Abschlussarbeiten sich mit aktuellen technischen
Fragestellungen aus dem Bereich der audiovisuellen und Online-Medien
befassen.

Ausrichtung und Vergabe des ARD/ZDF Förderpreises „Frauen +
Medientechnologie“ liegen bei der ARD.ZDF medienakademie, der Fort-
und Weiterbildungseinrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in
Deutschland.

Weitere Informationen und spezielles Pressematerial (Grafiken und
Fotos) finden Sie im Internet unter www.ard-zdf-foerderpreis.de

Beachten Sie auch die Social-Media-Präsenz unter:
facebook.com/ardzdffoerderpreis twitter.com/ARD_ZDF_FP
flickr.com/photos/ard-zdf-foerderpreis/sets/

Mehr Informationen zur ARD.ZDF medienakademie finden Sie unter:
www.ard-zdf-medienakademie.de

Pressekontakt:
Bei Fragen und zur Presseakkreditierung zur Preisverleihung wenden
Sie sich bitte an:
ARD/ZDF Förderpreis „Frauen + Medientechnologie“
Monika Gerber
Wallensteinstr. 121
D-90431 Nürnberg
Telefon + 49 911 9619 495
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