Hitze – ein Naturrisiko (FOTO)

Landesgartenschau Würzburg 2018 GmbH

Würzburg (ots) –

35 °C im Schatten und das Thermometer am Anschlag bei 50 °C in der
Sonne, das waren die Temperaturen der letzten Wochen am Hubland.

Eine Gruppe von Naturrisikenforscherinnen und -forschern der
Universität Potsdam führt seit dem 7. Juli 2018 jedes Wochenende
Untersuchungen zur Hitzebelastung auf der Landesgartenschau Würzburg
durch. Die Wissenschaftler messen über den Tag verteilt an
unterschiedlichen Stationen auf dem Gelände die Temperatur,
Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit und zählen die
Besucherströme. Sie wollen herausfinden, ob sich Veranstalter z.B.
mit Abkühlungsangeboten auf Hitze vorbereiten müssen. Zusätzlich
befragen sie die Gäste nach ihrem Besuch zum Beispiel nach ihrer
persönlichen Wahrnehmung des aktuellen Wetters, ihrem
Belastungsempfingen, selbst vorgenommenen Vorbereitungen und ihren
Aktivitäten auf der Landesgartenschau.

Ein erster Blick in die erhobenen Daten zeigt, dass ein Großteil
der Besucher sich der Gefahr von Hitzebelastung auf die Gesundheit
bewusst ist und daher an heißen Tagen selbst Anpassungen vornimmt,
wie beispielsweise mehr zu trinken oder leichtere Kleidung
anzuziehen. Bestätigend konnten die Wissenschaftler an den letzten
besonders heißen Wochenenden beobachten, dass sich viele Besucher zum
Teil an die Wetterbedingungen anpassten. Es wurden vermehrt
Sonnenhüte und sogar Schirme getragen, die Schattenplätze wie z.B.
unter den großen Sonnenschirmen auf der Festwiese oder unter den
Bäumen am Aktivband Eschenallee und im Alten Park erfreuten sich
großer Beliebtheit.

Eine ausführliche Auswertung erfolgt ab Mitte August, also nach
dem letzten Untersuchungswochenende der Wissenschaftler. Ziel ist es,
das Verhalten von Besuchern einer Großveranstaltung bei
unterschiedlichen Wetterlagen, insbesondere bei starker
Hitzebelastung, nachzuzeichnen. Aus den Ergebnissen werden
Empfehlungen für die Landesgartenschau und andere Verantwortliche für
Großveranstaltungen sowie die Allgemeinbevölkerung abgeleitet. –
Partner des Projekts ist die Stadt Würzburg.

Einbußen bei den Besucherzahlen

Auch wenn der Betrieb aufrechterhalten wird – lediglich zwei
Gastronomiestandorte mussten zwischenzeitlich geschlossen werden, da
es für das Personal zu heiß geworden ist – gibt es durch die extreme
Hitze erhebliche Einbußen bei den Besucherzahlen zu verzeichnen, da
viele ihren Landesgartenschaubesuch ausfallen lassen oder zumindest
verschieben.

Das Gelände haben die Gärtner perfekt im Griff, alles steht in
voller Blüte. „Wir haben richtig und frühzeitig auf die
Trockenperiode reagiert“, so Claudia Knoll, von der Bayerischen
Landesgartenschaugesellschaft in München entsandte Geschäftsführerin,
„und rechtzeitig mit dem zusätzlichen Bewässern von Blumen, Bäumen,
Rasen- und Wiesenflächen begonnen.“ Klaus Heuberger, Geschäftsführer
seitens der Stadt Würzburg, ergänzt: „Wir freuen uns, dass die
Serviceangebote wie beispielsweise das Wasserbecken mit den
Paddelbooten, die Spritzblumen und die beiden Gartenschaubähnchen gut
angenommen werden.“

Sonnenschutz

Um den Sonnenstrahlen auf dem Gelände ein wenig zu entkommen,
empfiehlt die Landesgartenschau Würzburg eine Auszeit unter altem
Baumbestand entlang des Aktivbands Eschenallee oder im Alten Park und
einen Besuch der Ausstellungen in den verschiedenen Gebäuden auf der
Landesgartenschau – so zum Beispiel die Geschichtsausstellung in der
Alten Tankstelle, die Blumenschau in der ehemaligen Sporthalle oder
die Gemeinschaftsausstellung der universitären Bereiche der Stadt
Würzburg, das LAB13. Auch bei einem Eis im Food Court oder einem
Espresso in der Library lässt es sich gut aushalten. Ab sofort ist
zudem das Gründerzentrum am Hublandplatz täglich von 12.00 bis 16.00
Uhr für die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau geöffnet

Pressekontakt:
Carmen van Musscher
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0931/37-3045
carmen.vanmusscher@lgs2018-wuerzburg.de

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Wer erfindet „Das Ding des Jahres“ 2019 und gewinnt 100.000 Euro? Die Scouting-Tour für die ProSieben-Erfinder-Show startet am 18. August in Berlin (FOTO)

ProSieben

Unterföhring (ots) –

Erfinder aufgepasst! Wer sichert sich eine
100.000-Euro-Finanz-Spritze für die Weiterentwicklung seiner Idee? Ab
sofort können sich alle Tüftler mit ihrer Erfindung für die zweite
Runde der ProSieben-Show „Das Ding des Jahres“ online bewerben oder
ihre Entwicklung auf einer der vier Stationen der Scouting-Tour
vorstellen. Los geht’s am Samstag, 18. August, in Berlin. Es folgen
München (25.8.), Köln (1.9.) und Stuttgart (15.9.). Alles Infos zur
Bewerbung auf www.dasdingdesjahres.de.

Die Stationen der Scouting-Tour:

– 18. August, Berlin: TV-United, Wikingerufer 7, 10555 Berlin
– 25. August, München: Hilton Munich Park, Am Tucherpark 7, 80538
München
– 1. September, Köln: Brainpool TV, Schanzenstraße 22, 51063 Köln
– 15. September, Stuttgart: Hilton Garden Inn, Mercedesstraße 75,
70372 Stuttgart

Bei Fragen:

ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH
Kommunikation/PR Entertainment
Frank Wolkenhauer
Tel. +49 [89] 9507-1158
Frank.Wolkenhauer@ProSiebenSat1.com

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„Die Gen-Revolution“: Dreiteilige Dokumentation in ZDFinfo (FOTO)

ZDFinfo

Mainz (ots) –

Um Lösungen für die Umwelt- und Gesundheitsprobleme der Menschheit
zu finden, setzen Bioingenieure Genabschnitte von Bakterien, Pflanzen
und Tieren neu zusammen – im vollen Bewusstsein, dass sie den Prozess
nicht beherrschen können. In der dreiteiligen ZDFinfo-Dokumentation
„Die Gen-Revolution“ geht Presenter Charles-Antoine de Rouvre am
Donnerstag, 9. August 2018, ab 20.15 Uhr, der Frage auf den Grund, ob
Gentechnik wirklich zu einer nützlichen Revolution führt oder ob die
Eingriffe in die Natur unabsehbare Risiken bergen.

Schon immer versuchte der Mensch, Pflanzen und Tiere durch
Züchtung seinen Bedürfnissen anzupassen. Doch mit der Gentechnologie
hat er nun die Möglichkeit, direkt in das Erbgut einzugreifen. Ab
20.15 Uhr fragt der erste Teil „Die Gen-Revolution: Der Mensch als
Schöpfer „, ob sich Wissenschaftler ihrer großen Verantwortung
bewusst sind.

Anschließend rücken in „Designer-Leben aus dem Labor“ um 21.00 Uhr
die Möglichkeiten in den Fokus, die sich aus der Arbeit der
Bio-Ingenieure ergeben. Um Zellen zu manipulieren, gestalten
Wissenschaftler DNA-Sequenzen, die sie bei sogenannten
Gen-Druckereien im Internet bestellen. Damit wollen sie
beispielsweise Bakterien in Biofilmen bekämpfen,
Anti-Malaria-Moleküle generieren oder Biosensoren herstellen, die den
menschlichen Stoffwechsel überwachen und regulieren.

Um 21.45 Uhr wirft die dritte Folge „Bio-Roboter und lebende
Fabriken“ einen Blick auf die Fabriken, die Chemikalien und
Arzneimittel mithilfe genetisch veränderter Organismen synthetisch
erzeugen. Dabei werden die genetisch veränderten Mikroben patentiert.
Die Auswirkungen dieser Produktionsweise sind derzeit noch nicht
absehbar.

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„Kollege Roboter“ in den Arbeitswelten der Zukunft (FOTO)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Dortmund (ots) –

„Wissen scha(f)ft gesunde Arbeit – Arbeitswelten der Zukunft
menschengerecht gestalten“ lautet der Titel des Projekts der
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), mit dem
sie zum Wissenschaftsjahr 2018 beiträgt. Mit „Kollege Roboter“ geht
jetzt die erste von insgesamt vier Web-Dokumentationen online. Die
Dokumentation vermittelt multimedial in Text, Bild und
Videosequenzen, wie Wissenschaft dazu beiträgt, die Zusammenarbeit
von Mensch und Roboter optimal und menschengerecht zu gestalten.
Erzählerisch beleuchtet sie dabei Chancen und Risiken der Technologie
und bringt den Beitrag der Wissenschaft knapp und präzise auf den
Punkt. „Kollege Roboter“ gibt es unter www.wissenschaftsjahr.baua.de.

Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt geht eine stetige und
rapide Zunahme der Anzahl sowie der Einsatzmöglichkeiten von
Industrierobotern einher. Roboter arbeiten schnell, präzise und
ermüden nicht. Dafür hält sich ihr Improvisationstalent in den engen
Grenzen ihrer Programmierung. So wird auch künftig eine
Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter unerlässlich bleiben. Doch
wie muss diese Zusammenarbeit gestaltet werden, damit die
Beschäftigten nicht nur sicher und frei von gesundheitlichen
Beeinträchtigungen arbeiten, sondern auch ihre Qualifikationen und
Fertigkeiten einbringen können?

Antworten auf diese und andere Fragen gibt „Kollege Roboter“. Die
Web-Dokumentation im „Scrolly-Telling“-Format ist die erste von vier
Dokumentationen, die im Rahmen des Projektes „Wissen scha(f)ft
gesunde Arbeit – Arbeitswelten der Zukunft menschengerecht gestalten“
erstellt werden. Das Projekt ist eingebunden in das Wissenschaftsjahr
2018 „Arbeitswelten der Zukunft“, einer Initiative des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird von diesem
finanziell gefördert. Die einzelnen Dokumentationen zeigen auf, wie
Wissenschaft und Forschung dazu beitragen, vorausschauend
Arbeitsplätze menschengerecht zu gestalten und zu sichern.

Ein Besuch bei „Kollege Roboter“ dauert rund 15 Minuten. Dabei
scrollt sich der Interessierte durch die Dokumentation. Verständliche
Texte, spannende Bilder und kurze Videosequenzen vermitteln nicht nur
Chancen und Risiken der Technologie. Vielmehr geben Wissenschaftler
Einblicke in ihre arbeitswissenschaftliche Forschung. Zudem zeigen
Beispiele aus der betrieblichen Praxis, wie dieses Wissen die
Arbeitssituation der Beschäftigten verbessern kann. Damit liefert die
Dokumentation auch Fakten und Impulse, damit sich Bürger am Dialog im
Wissenschaftsjahr beteiligen können.

Das Wissenschaftsjahr 2018 (www.wissenschaftsjahr.de), eine
Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF),
widmet sich dem Thema Arbeitswelten der Zukunft. Durch die
Digitalisierung, alternative Arbeitsmodelle und die Entwicklung
künstlicher Intelligenz stehen Forschung und Zivilgesellschaft vor
neuen Chancen und Herausforderungen: Wie werden die Menschen in
Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Und welche Rolle
spielen Wissenschaft und Forschung bei der Gestaltung eben dieser
neuen Arbeitswelten? Das Wissenschaftsjahr 2018 zeigt, welchen
Einfluss soziale und technische Innovationen auf die Arbeitswelten
von morgen haben – und wie diese nicht nur den Arbeitsalltag
verändern, sondern auch neue Maßstäbe im gesellschaftspolitischen
Dialog setzen. „Erleben. Erlernen. Gestalten.“ – unter diesem Motto
werden Bürgerinnen und Bürger im Wissenschaftsjahr 2018 dazu
aufgerufen, mitzumachen, Fragen zu stellen und gemeinsam
Lösungsansätze zu finden.

Die Web-Dokumentation „Kollege Roboter“ gibt es im Internetangebot
der BAuA unter www.wissenschaftsjahr.baua.de.

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich
des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den
Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der
Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im
Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten
Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz
arbeiten über 700 Beschäftigte.

www.baua.de

Die BAuA ist Partner im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der
Zukunft.

Pressekontakt:
Jörg Feldmann
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: 0231 9071-2330
E-Mail: presse@baua.bund.de

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https://www.presseportal.de/pm/103969/4025593

ZDF-„Terra X“-Doku über das Wunder Pazifik (FOTO)

ZDF

Mainz (ots) –

Unendliche Weiten, Korallenriffe und riesige Nahrungsgründe, aber
auch Erdbeben, Vulkanausbrüche und heftige Wirbelstürme. Vom 40.000
Kilometer langen Feuerring umzogen, zwingt der größte und tiefste
Ozean der Welt seine Bewohner zu fantasiereichen
Überlebensstrategien. Am Sonntag, 29. Juli, und Sonntag, 5. August
2018, jeweils um 19.30 Uhr, gibt die in Ultra-HD gefilmte zweiteilige
„Terra X“-Dokumentation „Blaues Wunder Pazifik“ neue Einblicke in die
Lebenswelt des Ozeans, der ein Drittel der Erdoberfläche einnimmt.
Mehrere Kamerateams waren monatelang bekannten und bislang weniger
erforschten Tierarten auf der Spur und wurden Zeugen faszinierender
Naturphänomene.

In der ersten Folge, „Paradies und Hölle“, am Sonntag, 29. Juli
2018, 19.30 Uhr, geht es nicht nur um existentielle Kämpfe rund um
die Nahrungsaufnahme, sondern auch um überraschende
Fortpflanzungsstrategien. Der Film spannt den Bogen von den
Pazifik-Riesen wie Blauwal, Manta und Nomura-Qualle, die sich von
Kleinstlebewesen ernähren, bis zu den Meeresschildkröten, die zur
spektakulären Eiablage zu Hunderttausenden gleichzeitig am Strand von
Ostional in Costa Rica eintreffen.

In der zweiten Folge, „Labor des Lebens“, am Sonntag, 5. August
2018, 19.30 Uhr, geht es hinab in die Tiefsee zu Nachfahren der
ersten Mehrzeller, wie den Glasschwämmen, und zu Boten aus der
Urzeit, den Pfeilschwanzkrebsen.

Beide Folgen „Terra X: Blaues Wunder Pazifik“ sind jeweils vom
Sendetag an in der ZDFmediathek unter terra-x.zdf.de abrufbar.

https://presseportal.zdf.de/pm/terra-x-blaues-wunder-pazifik/

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https://www.presseportal.de/pm/7840/4017473

„Fake Science“ ist organisierte Kriminalität / Schuld daran sind die Förderpraxen des Bundesministeriums (FOTO)

LKR – Die Eurokritiker

Berlin (ots) –

Die Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung zu
Publikationen in sogenannten „Fake Science“-Zeitschriften erschüttern
die Wissenschaft. Sie versprechen für wenig Geld eine
wissenschaftliche Prüfung der eingereichten Arbeit, die aber
tatsächlich nicht erfolgt. Allein in Deutschland sind mehr als 5000
Wissenschaftler auf die scheinwissenschaftlichen Zeitschriften
hereingefallen oder konnten der Versuchung einer schnellen
Publikation nicht widerstehen. Auch die ARD wird am 23.07.2018 eine
Reportage ‚Fake Science-Die Lügenmacher‘ ausstrahlen.

Prof. Dirk Manske, Generalsekretär der Liberal-Konservativen
Reformer (LKR – Die Eurokritiker) und selbst renommierter Forscher
und ehemaliger Ombudsmann am Max-Planck-Institut für
Festkörperforschung, fordert Anja Karliczek, die Bundesministerin für
Bildung und Forschung auf, sofort die Förderpraxis für
Wissenschaftler umzustellen.

„Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Vergabe
der Fördermittel an die Anzahl der Publikationen gekoppelt. Diese
Förderpraxis ist der Auslöser für die Gründung vieler
scheinwissenschaftlicher Verlage. Dieser Anreiz muss sofort beseitigt
werden. Ein Bundesministerium darf keinen Betrug dulden. Das ist
Missbrauch von Steuergeldern.

Weiter sagte Prof. Manske zu dem Skandal: „Die Pseudo-Verlage
publizieren alles, Hauptsache sie bekommen Geld. Das ist organisierte
Kriminalität. Der Betrug dieser Verlage wird auch von Lobbyisten und
Firmen genutzt, um den Verkauf mit pseudo-wissenschaftlichen Studien
anzukurbeln. Wenn sich dann solche Studien in Datenbanken von
Krankenkassen wiederfinden, dann wird der Betrug an der Gesellschaft
zur echten Gefahr für jedermann.“

Pressekontakt:
Stephanie Tsomakaeva
Pressesprecherin
Tel. 0172/5726572
Email: Stephanie.Tsomakaeva@lkr.de

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https://www.presseportal.de/pm/130378/4013530

Elisabeth Herrmann, die berühmte deutsche Kriminalautorin, ist NAKO Botschafterin

NAKO Gesundheitsstudie

Heidelberg (ots) – Die durch ihre Kriminalromane bekannte deutsche
Schriftstellerin, Drehbuch- und Hörspielautorin, Elisabeth Herrmann,
ist NAKO Botschafterin. Die Wahlberlinerin besucht am 23.07.2018 das
NAKO Studienzentrum Berlin-Mitte in der Charité.

„Wir begrüßen und freuen uns sehr, dass auch eine Vertreterin der
schönen Künste zu den Testimonials der NAKO Gesundheitsstudie zählt“,
so der NAKO Vorstandsvorsitzende, Prof. Dr. Klaus Berger.

„Die schönen Künste wie bildende und darstellende Kunst, Literatur
und Musik behandeln wichtige, zentrale Themen für die Menschen und
dabei vermögen sie die Leser, Zuschauer, Hörer zu involvieren und
tief zu berühren, während sich die Naturwissenschaften und der
Nachrichtenjournalismus naturgemäß auf Fakten und Daten beschränken
muss“, merkt der Epidemiologe an.

Im Allgemeinen spielen seit je in vielen Büchern die
(Volks)Krankheiten eine Rolle: wie in Camus‘ „Die Pest“, in
Boccaccios „Das Decamerone“ oder in Thomas Manns „Der Zauberberg“.

Lepra, Epilepsie, Krebs und Depressionen sind auch Gegenstand der
bildenden Kunst; nicht zuletzt der Film legt einen Akzent auf
lebensverändernde Krankheiten wie beispielsweise auf Alzheimer in
„Honig im Kopf“. Die Krankheiten werden dabei nicht für sich allein
betrachtet, sondern in das Leben der (Handlungs)Personen eingebettet,
in dem Familie, Freunde, Arbeit, Vergangenheit und Zukunft eine Rolle
spielen und in Wechselwirkung zu einander stehen.

„Einen ähnlichen Ansatz hat auch die NAKO Gesundheitsstudie. Sie
untersucht nicht die Volkskrankheiten für sich allein und losgelöst
von ihrem Kontext, sondern stellt sie in einen Zusammenhang von
Lebensstil und -umfeld, Ernährung, Arbeit und Belastungen vor dem
Hintergrund der Fragen „Was macht uns krank? Was hält uns gesund?“,
betont Prof. Berger.

Elisabeth Herrmann hat für ihre Romane verschiedene Preise
erhalten wie den Radio Bremen Krimipreis und den Deutschen
Krimipreis. Die Handlungen ihrer Bücher entfalten sich auf dem
Hintergrund der neueren deutschen Geschichte. Die Krimireihe um den
Berliner Anwalt Vernau wurden fast vollständig verfilmt und hatte im
ZDF mit dem Schauspieler Jan Josef Liefers in der Rolle des Anwalts
Vernau großen Erfolg.

Der Besuch der Autorin im NAKO Studienzentrum Berlin Mitte findet
am Mo. 23.07.18 um 15:00 Uhr statt. Das NAKO Studienzentrum Berlin
Mitte ist in der Luisenstr. 13, 10117 Berlin.

Hintergrund NAKO Gesundheitsstudie:

Seit 2014 werden in der NAKO Gesundheitsstudie zufällig aus den
Melderegistern gezogene Männer und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren
bundesweit in 18 Studienzentren medizinisch untersucht und nach ihren
Lebensumständen befragt. Ziel ist es, chronische Erkrankungen, wie
zum Beispiel Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma,
Infektionen und Depression genauer zu erforschen, um Prävention,
Früherkennung und Behandlung dieser in der Bevölkerung weit
verbreiteten Krankheiten zu verbessern. Das multizentrische Projekt
wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, den beteiligten
Ländern und der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert. Bis Ende Mai haben
über 170.000 Personen (davon über 24.000 an der zusätzlichen
einstündigen MRT-Ganzkörperuntersuchung) an der NAKO Studie
teilgenommen.

Weitere Informationen unter www.nako.de.

Ansprechpartnerin für die Presse:
Glorianna Bisognin-Nechwatal
NAKO Geschäftsstelle
Projektkommunikation
Telefon: 06221- 42620-61
E-Mail: presse@nako.de www.nako.de

Original-Content von: NAKO Gesundheitsstudie, übermittelt durch news aktuell

https://www.presseportal.de/pm/116584/4013343

WDR-Untersuchung deckt auf: Resistente Keime in der Ruhr

WDR Westdeutscher Rundfunk

Köln (ots) – ~Eine Testreihe, die das WDR Studio Essen in Auftrag
gegeben hat, hat resistente Keime in der Ruhr und einem ihrer
Zuflüsse nachgewiesen. In den meisten Proben sind Keime aufgetaucht,
gegen die mehrere Antibiotika wirkungslos sind. Dabei handelt es sich
zum Teil um einfache Antibiotika, wie Hausärzte sie verschreiben,
aber auch um spezielle Notfall-Antibiotika. Mikrobiologen vom
Hygiene-Institut der Ruhr-Universität Bochum haben den Wassertest im
Auftrag des WDR durchgeführt. Mediziner stufen zwei der gefundenen
Erreger als problematisch ein, weil sie resistent sind und Menschen
krank machen können. Sie sind resistent gegen Antibiotika, die auf
Intensivstationen eingesetzt werden, wenn andere Arzneimittel bereits
versagt haben. Die sechs untersuchten Proben stammen aus einem
Zufluss der Ruhr sowie aus dem Kemnader See bei Bochum und dem
Essener Baldeneysee. Dort ist seit vergangenem Jahr das Baden an
einer Stelle wieder erlaubt. Woher die Keime stammen, ist nicht klar.
Mikrobiologen vermuten, dass sie aus Krankenhausabwässern,
Kläranlagen oder der Landwirtschaft stammen. Mediziner gehen davon
aus, dass solche resistenten Keime in Gewässern für gesunde Menschen
kein Risiko darstellen, für immungeschwächte Menschen aber gefährlich
werden können. Mediziner der Essener Uni-Klinik sehen das Risiko,
dass die Bakterien weitergetragen und etwa in Kliniken eingeschleppt
werden können. Die Forschung in diesem Bereich steht erst am Anfang.
Wie gefährlich solche Erreger in der Umwelt sind – zum Beispiel an
belasteten Badeseen – ist noch weitgehend unerforscht. WDR Fernsehen,
u.a. in der Lokalzeit Ruhr (19.30 Uhr), auf WDR 2 und wdr.de.~

Pressekontakt:
Pressekontakt
WDR Presse und Information
WDRpressedesk@wdr.de
0221220 7100

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https://www.presseportal.de/pm/7899/3946775