Volkswagen Group Components liefert zahlreiche Komponenten und Bauteile für die Produktion des ID.3 von Volkswagen (FOTO)

Volkswagen Konzern Komponente

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Wolfsburg / Braunschweig / Kassel / Salzgitter (ots) –

– Produktion von Vorserien-Teilen für den ID.3* erfolgreich
angelaufen
– Transformation zur E-Mobilität durch Spezialisierung und
Verbundfertigung internationaler Komponentenwerke
– Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group
Components: „Mitverantwortung für Anlauf des ID.3 sind
Verpflichtung und Ansporn zugleich.“

Die Vorserienproduktion des ID.3* ist im Volkswagen Werk Zwickau
bereits angelaufen. In den Werken der Volkswagen Group Components
werden die zentralen Elektromobilen Komponenten für die neuen
E-Fahrzeuge entwickelt und produziert: Der E-Antrieb kommt aus
Kassel, der Standort Salzgitter liefert den hessischen Kollegen Rotor
und Stator zu. Das Werk Braunschweig entwickelt und fertigt das
Batteriesystem, andere Werke steuern Guss- oder weitere Bauteile bei.

„Der erfolgreiche Anlauf des ID.3 ist ein Meilenstein für unseren
Konzern. Die Volkswagen Group Components liefert wesentliche
Komponenten zu diesem Fahrzeug zu. Für uns ist die Mitverantwortung
für den erfolgreichen Anlauf des ID.3 Verpflichtung und Ansporn
zugleich: Wir bauen unsere Werke konsequent für die neuen
Elektromobilen Produkte um. Dabei spezialisieren wir einzelne
Standorte und nutzen gleichzeitig die Synergien der Verbundfertigung
in der Konzern Komponente“, sagte Thomas Schmall,
Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components.

E-Antrieb: Schlüsselrolle für das Werk Kassel

Das Werk der Konzern Komponente in Kassel liefert die elektrischen
Antriebe und zudem Plattformteile für den ID.3. Neben dem
Direktschaltgetriebe DSG, für das Kassel seit Produktionsbeginn vor
16 Jahren bekannt ist, werden künftig vor allem E-Antriebe für den
Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) gefertigt. Zusammen mit Teilen
aus den Komponentenwerken Salzgitter, Poznan und Hannover werden am
Standort Kassel alle Bauteile zum E-Antrieb zusammengefügt. Kassel
fertigt dabei die E-Antriebe für alle MEB-Fahrzeuge für Europa und
Nordamerika. Die Produktion der Vorserienantriebe ist bereits
erfolgreich angelaufen, künftig werden bis zu 500.000 Einheiten pro
Jahr das Werk verlassen. Kassel kooperiert eng mit dem chinesischen
Werk Tianjin, wo parallel der E-Antrieb für den chinesischen Markt
produziert wird. Gemeinsam werden die beiden Werke ab 2023 pro Jahr
bis zu 1,4 Millionen E-Antriebe produzieren. Die Volkswagen Group
Components ist damit künftig weltweit einer der größten Hersteller
von E-Antrieben für Fahrzeuge.

Neben dem E-Antrieb werden in Kassel zudem tragende Bau- und
Karosserieteile für den ID.3 gefertigt: Teile des ultrafesten Rahmen
für den Batteriekasten, Dämpferaufnahmen, Querträger und der Tunnel.
Die Kasseler Plattformteile werden anschließend im Werk Zwickau zur
fertigen Fahrzeugkarosse verbaut.

Rotor und Stator aus Salzgitter

Das Komponentenwerk Salzgitter hat sich im Rahmen der
Transformation zur E-Mobilität zusätzlich zur konventionellen
Motorenfertigung auf die Produktion von Rotor und Stator, zwei
elementaren Bauteilen des E-Antriebs, spezialisiert. Neben Otto-,
Diesel- und CNG-Antrieben werden hier pro Tag künftig bis zu 2.000
Einheiten Rotor und Stator produziert. Um diese hohe Stückzahlen zu
realisieren, wird in der Statorfertigung eine selbstentwickelte neue
Hairpin-Technologie eingesetzt. Das ermöglicht verbesserte
Leistungsdaten bei kürzeren Fertigungszeiten.

Salzgitter steht zudem exemplarisch für den Transformationsprozess
der Konzern Komponente: Die Volkswagen Group Components hat innerhalb
der Volkswagen AG die End-to-End-Verantwortung für die Batterie, von
der Forschung bis zum Recycling, übernommen – und der Standort
Salzgitter übernimmt darin entscheidende Abschnitte: Im Center of
Excellence (CoE) wird Batteriefachwissen aufgebaut und noch in diesem
Jahr eine Pilotanlage zur Batteriezellfertigung eröffnet. 2020 folgt
die Pilotanlage für das Batterierecycling. In beiden Pilotanlagen
sollen Kompetenz und Industrieprozesse aufgebaut werden.

Batteriesystem aus Braunschweig

Am Standort Braunschweig wird das Batteriesystem für den ID.3
gefertigt. Eigens für die Produktion des äußerlich an eine
Schokoladentafel erinnerndes Batteriesystem wird eine neue Halle
errichtet – in der Fläche so groß wie neun Fußballfelder. Die
Eröffnung ist für das vierte Quartal 2019 vorgesehen. Rund 2.000
Einheiten werden hier künftig täglich gefertigt und zur
Fahrzeugproduktion nach Zwickau geliefert. Bereits seit 2013 baut der
Standort Braunschweig seine Batteriekompetenz kontinuierlich aus,
sowohl in der Entwicklung kompletter Systeme als auch in der
Fertigung. Unter anderem werden hier Batteriesysteme für aktuelle
Elektro- und Hybridfahrzeuge der Marke Volkswagen sowie für die LKW
von Scania und MAN produziert.

Die langjährige Erfahrung und das Know-how sind auch in das
neueste Batteriesystem für den MEB eingeflossen. Aktuell werden die
bereits hergestellten MEB-Batteriesysteme einer mehrwöchigen
Härteprüfung unterzogen und auf Herz und Nieren getestet. Die
Ergebnisse fließen anschließend in die weitere Entwicklung ein.

Der Standort Braunschweig stellt zudem Fahrwerkskomponenten her
und montiert die Vorder- und Hinterachsen. Dazu zählen u.a. die
Schweißgruppen und Lenksysteme, aber auch die Antriebsgelenkwellen
aus dem Standort Fahrwerk Wolfsburg.

*) ID.3. – Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf
angeboten

Die Grafik und weitere Bilder zum ID.3 finden Sie unter
www.volkswagen-newsroom.com

Das ist die Volkswagen Group Components.

Die Volkswagen Konzern Komponente verantwortet als unternehmerisch
eigenständige Geschäftseinheit unter dem Dach der Volkswagen AG die
Entwicklung und Fertigung strategischer Komponenten für die
fahrzeugproduzierenden Marken des Konzerns. In fünf Geschäftsfeldern
Motor und Gießerei, Getriebe und E-Antrieb, Fahrwerk, Sitze und
E-Mobilität arbeiten 80.000 Mitarbeiter in weltweit 62 Werken an 47
Produktionsstandorten. Sie entwickeln und fertigen
Fahrzeugkomponenten, gestalten Zukunftsthemen wie Ladeinfrastruktur
oder Batterierecycling – und leisten so einen entscheidenden
Wertbeitrag für den Volkswagen Konzern, seine Marken und Produkte.
Vorstandsvorsitzender der Konzern Komponente ist Thomas Schmall.

Pressekontakt:
– Ariane Kilian, Leitung Kommunikation, Tel: +49 5361-9-76854
ariane.kilian@volkswagen.de
– Enrico Beltz, Leitung Media Relations, Tel: +49 5361-9-48590,
enrico.beltz@volkswagen.de
– Heiko Hillwig, Sprecher Werk Kassel, Tel: +49 561-490-5115,
heiko.hillwig@volkswagen.de
– Stella Pechmann, Sprecherin Werk Salzgitter, Tel: +49 5341-23-2122,
stella.pechmann@volkswagen.de
– Silvia Wulf, Sprecherin Werk Braunschweig, Tel: +49 531-298-5360,
silvia.wulf@volkswagen.de

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