Werder Bremen-Presseservice: Bremer Politik beschert Werder Wettbewerbsnachteil

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Bremen (ots) – In Bezug auf die Ankündigung der DFL, die an sie
gestellten Rechnungen für Mehrkosten durch Polizeieinsätze bei
Hochrisiko-Spielen im wohninvest WESERSTADION fristgerecht zu
bezahlen und sie wie im Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetz
vorgesehen zu gleichen Teilen an die Veranstalter weiterzureichen,
äußert sich Werders Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus
Hess-Grunewald wie folgt:

„Mit ihrer Ankündigung, die Rechnungen zu zahlen und
weiterzuleiten folgt die DFL dem Wortlaut des Bremer Gebührengesetzes
und leitet die Kosten an die beiden Veranstalter weiter. Es wird
einmal mehr deutlich, dass entgegen der Verlautbarungen der
Initiatoren des Gesetzes der SV Werder Bremen großen finanziellen
Schaden nimmt und einen nicht unerheblichen Wettbewerbsnachteil
erfährt.

Der Wettbewerbsnachteil entsteht deshalb, weil nur sehr wenige
Bundesländer die Bremer Gebührenregelung für eine gute Idee halten.
Nach jeder Rechnung wird über jede einzelne Kostenposition, über
Einsatzpläne und -taktiken der Polizei, über Hotelrechnungen der
Einsatzkräfte und Verpflegung gestritten werden. Das Gesetz zieht
einen bürokratischen Prozess nach sich und lässt völlig außer Acht,
dass Erstligaspiele von Werder Bremen unter dem Strich dem
Steuerzahler deutlich mehr Geld einbringen als sie kosten. Jährlich
profitiert die Stadt Bremen von 319 Mio. Euro finanzieller Effekte
durch den Erstligisten Werder Bremen.

Bei der Verteilung der Lasten, die dem DFL e.V. entstehen, sehen
wir die DFL in der Pflicht, mit uns eine faire und rechtskonforme
Lösung zu finden. Der SV Werder Bremen wird in den andauernden
Gesprächen mit der DFL sehr deutlich machen, dass wir eine
finanzielle Belastung, die über die 50 Prozent der Mehrkosten für
Polizeieinsätze hinausgehen nur schwer akzeptieren können.“

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